Die Verlorene Ehre der Katharina Blum - Kritik

Die Verlorene Ehre der Katharina Blum

DE · 1975 · Laufzeit 106 Minuten · FSK 16 · Komödie, Drama · Kinostart
Du
  • 7

    Heinrich Bölls medienkritische Erzählung von der zu Unrecht Beschuldigten und medial Gemobbten ist klarerweise auch als Film erzählenswert. Die dröge Mittsiebziger-Inszenierung mit teilweise grottigen Schauspielleistungen kann bloß wegen des guten Stoffes bestehen. Eine flottere Neuinszenierung würde sich eigentlich aufdrängen.

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    • 8

      Hervorragendes deutsche Politkino mit einer überragenden Angela Winkler.

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      • 9

        Einer der wichtigsten deutschen Filme!

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        • 5 .5

          Der Film selbst ist nicht mehr ganz zeitgemäß, da die Rolle der Zeitungen heute viel schwächer ist als in den 70er Jahren. Aktuell ist allerdings der eklige Sensationsjournalismus, dieser hat sich nur auf verschiedene Medien und Kanäle verteilt, so sind Hetzkampagnen, Rufmord und Mobbing allgegenwärtig.

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          • ?

            ein immer-aktuelles Thema, welches nach einem zeitgenössischen remake schreien würde, welches gut werden könnte, wenn man es mit liebe angehen würde!

            • 8

              Ein recht guter und zeittypisch, analysierender Film, ( nach der ebenso guten Vorlage von Heinrich Böll, einer der wenigen, dt. Nobelpreisträger für Literatur, übrigens, ..) und mit vielen interessanten Schauspielern besetzt, etwa mit Mario Adorf in der Rolle des Kommissars Beizmenne. Dieter Laser, Jürgen Prochnow, "Angela" Winkler, Heinz Bennet, etc.
              Die Zeit der Terroristenverfolgungen (der „deutschen“, zumeist) wird in diesem Film gut geschildert, fast "Reportage" artig bebildert und recht dynamisch umgesetzt. Ein anderer, besserer „Tatort“ (Köln im Karneval) und auch ein real typischer, der echte Hintergründe und Besorgnis erregende Zustände aufzeigt und auch nicht fälschlich vorgibt, diese allheilig zu lösen, .. (und happy, ..!)

              • 9

                Friss DAS, Axel Springer! Schlöndorffs kongeniale Verfilmung des Böll-Romans ist auch heute (nach fast 40 Jahren!) noch erschreckend aktuell. Angela Winkler ist in ihrer Rolle großartig, die Inszenierung packend. Die Furcht der verknörcherten BRD vor der in den 70ern immer wieder aufkeimenden Anarchiewelle ist jederzeit greifbar. Ein zeitloses Dokument Zeitgeschichte, dass Pflicht sein sollte im Deutschunterricht.

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                • Kann mir bitte jmd. die Links geben, wo ich den Film "die verlorene Ehre der Katharina Blum" anschauen kann.

                  • 9

                    Einer der besten deutschen Filme aus der Aufbruchs-Zeit junger Regisseure. In meinen Augen wohl auch der beste von Schlöndorff ("Die Blechtrommel" jetzt mal ausgenommen). Mit Angela Winkler, Jürgen Prochnow, Mario Adorf und auch Dieter Laser mehr als großartig besetzt. Die dämonische Karikatur des beißenden Sensations-Journalismus nach Heinrich Böll ist ausnahmslos packend aufbereitet und liefert einen fast unerträglich zynischen Epilog. Natürlich zuweilen heutigen Seh-Gewohnheiten etwas fremd, dennoch ein starkes Stück Kino, wie es ruhig mal wieder in diesem Land produziert werden könnte.

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                    • 9 .5

                      Wohl mit einer der besten Filme der deutschen Filmgeschichte.

                      Wär sich für Filme begeistert ist verpflichtet diesen Film zu sehen.
                      Das ist unsere deutsche Geschichte und die Thematik über die Macht der Presse ist immer noch sehr aktuell.

                      Mehr als nur sehenswert!

                      • 8 .5

                        An den Grundlagen dieses Films/ des Buchs hat sich nichts geändert, insofern gehört dieser toll gespielte Film wirklich in die Schulen!

                        • 8 .5

                          Auf ewig bleibt Angela Winkler verbunden mit der Rolle dieser Frau, die unschuldig ins Visier der Staatsschützer und in die Fänge der Boulevardpresse gerät.

                          • 8

                            sollte ein Muss sein im Schulunterricht. Klasse Verfilmung des Böll-Romans.

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