Die Vermissten - Kritik

DE 2012 Laufzeit 86 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 10.05.2012

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Kritiken (7) — Film: Die Vermissten

Kubrick_obscura: CinemaForever

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4.5Uninteressant

Wohin mit den guten Ideen? Ins Kino? "Die Vermissten" basiert auf einer alten (und sehr guten) Idee und übersetzt sie nach Deutschland, zuerst klar verortet, dann immer mehr verlieren Koordinaten wie Zeit und Raum an Bedeutung. Ebenso an Bedeutung verlieren hier filmische Ausdruckskraft und Dramaturgie. Am Ende fühlt sich "Die Vermissten" wie ein ambitionierter, aber überproduzierter TV-Film an.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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7.5Sehenswert

Die Raffinesse dieses Films liegt eigentlich darin, dass er in öden Landschaften irgendwo in der niedersächsischen Provinz wie ein beunruhigendes Sozialdrama beginnt, schleichend aber surrealer wird und schließlich – und da sind wir spätestens in einem Science Fiction Horrorszenario angekommen – in einer apokalyptischen Endzeitvision gipfelt. Weiterhören...

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Matthias Leitner: on3 Matthias Leitner: on3

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8.0Ausgezeichnet

Die Vermissten ist ein Film, der 50 Prozent der Kinogänger rasend langweilen wird und die anderen 50 Prozent elektrisiert. Ein dunkler Zukunftsentwurf über eine Welt, die langsam in sich zerfällt, und in der sich die Generationen gegeneinander stellen.

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A. Busche: der Freitag A. Busche: der Freitag

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7.5Sehenswert

Speckenbach bedient sich gern Genre-Versatzstücke, ohne sie überzustrapazieren. Wolf Rillas Paranoia-Klassiker Das Dorf der Verdammten stand genauso Pate wie Der Rattenfänger von Hameln, doch die Bedrohung nimmt in Die Vermissten konkrete Züge an.

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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...

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8.0Ausgezeichnet

Die Vermissten ist eine von Schweigen und Gemächlichkeit geprägte Dystopie, eine Sammlung von Impressionen, die ums Verlorensein kreisen.

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Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de

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9.0Herausragend

So irritierend widerspenstig wie Die Vermissten hat sich im deutschen Film schon lange keiner mehr der Mär vom Zerfall aller Sicherheiten angenommen.

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José Garcia: Textezumfilm

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6.5Ganz gut

Jan Speckenbach wählt einen schonungsloseren Ansatz als visuell radikalere Filme, die vor ihm diese Thematik behandelt haben. Denn hier verläuft die Grenze nicht mehr zwischen Arm und Reich sondern einfach zwischen Jung und Alt, so dass der vom Film unspektakulär entwickelten Vision etwas Dystopisches anhaftet. Trotz seiner Schwächen und der vermeintlich alltäglichen Bilder bietet „Die Vermissten“ eine Parabel über die demografische Entwicklung, die sich nicht minder besorgniserregend ausnimmt als andere thematisch verwandte Filme.

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Kommentare (4) — Film: Die Vermissten


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frink

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Bewertung3.0Schwach

"Wow, endlich mal wieder ein guter Genre-Film aus Deutschland!",
das hätte ich an dieser Stelle nur zu gerne geschrieben.
Leider vermochte "Die Vermissten" zu keinem Zeitpunkt zu fesseln. Ich würde auch gerne etwas mehr schreiben, aber damit ist leider schon alles gesagt. Schauspielerisch und handwerklich war das sicher nicht verkehrt und auch die Grundstory weckte zunächst mein Interesse (sonst hätte ich mir den Film auch nicht ausgeliehen). Aber daraus wurde rein gar nichts gemacht, alles plätschert emotionslos vor sich hin bis zu dem seltsamen Ende ohne Pointe.

Wer einen guten aktuellen Beitrag zum Thema "vermisste Kinder" sehen will, sollte besser zu "The Tall Man" greifen. Wer nen gelungenen deutschen Genrefilm sehen will, zu "Die Tür".

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fennek

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Bewertung5.5Geht so

Wenn mir mal jemand verraten könnte, was jetzt die Motivation der Vermissten war, sich zu verkrümeln?

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don_quijott

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Bewertung0.5Schmerzhaft

true dat, die ersten par minuten dacht ich noch nette kamera,
hat mich an joachim brohm erinnert.
aber den film als film braucht kein mensch!

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DT2015

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Bewertung0.0Hassfilm

Warum gibt es dafür Fördergelder? Kein Wunder, dass das ZDF Zuschauer verliert. Uninspirierter, unorigineller, langweiliger, nicht inszenierter Schrott.

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DT2015

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P.S.: Ein Regisseur, der keine Bilder findet; eine Kamera, die an Polizeiruf aus den 70er Jahren erinnert und eine Geschichte, die keine ist. Wer Kurzfilme kann, kann noch lange keinen Kinofilm machen.



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