Die Verurteilten - Kritik

The Shawshank Redemption

US · 1994 · Laufzeit 142 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
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    So jetzt hab auch ich den angeblich besten Film aller Zeiten gesehen.
    Für mich ist der Film ein langweiliges Herumgesülze von knapp zweieinhalb Stunden.Ich war noch nie so erleichtert,als der Film fertig war.Einmal und nie wieder,diesen langweiligen Schinken.

    • 4

      Nach einer erneuten Sichtung muss ich leider ein paar Pünktchen abziehen.Wahrscheinlich war ich bei der Erstsichtung einfach nur sehr gut aufgelegt.Bei normaler Laune ist der Film nur mittelmäßig.Der Film ist nicht schlecht,aber dass er so eine abartig hohe Bewertung hat,kann ich nicht verstehen!
      Solide 4 Punkte von mir.Das ist wie ich finde eine ordentliche Bewertung.

      • 9

        [...] In meinen Augen liegt das in erster Linie an Frank Darabonts Drehbuch und seiner Inszenierung. Darabont gelingt es die inneren Konflikte, die Stephen Kings Figuren meistens plagen, hervorragend auf die Leinwand zu projizieren. Wie auch schon in The Green Mile oder Der Nebel versteht Frank Darabont, dass es King oft nicht um die Monster unterm Bett, sondern um die Dämonen in unserem Herzen geht. Frank Darabonts Zeichnung der zwei Hauptcharaktere ist nahezu makellos. Ich kann mich mit deren Motiven identifizieren, die Handlungen nachvollziehen und die Figuren wirken als Ganzes schlichtweg authentisch. Es sind Figuren mit denen man gerne mitlebt und mitfiebert.

        Glücklicherweise hatte Darabont auch beim Casting ein ausgezeichnetes Händchen und mit Tim Robbins und Morgan Freeman zwei Schauspieler gefunden, die gefühlt für die Rollen geboren wurden.

        Darabonts Inszenierung legt seinen Fokus auch auf die zwischenmenschlichen Beziehungen und nimmt sich allgemein sehr zurück. In fast zweieinhalb Stunden breitet er die Geschichte aus und dabei ist keine Sekunde verschwendet, sondern dient immer seinen Charakteren. [...]

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        • 9 .5

          Frank Darabont versteht es immer wieder tiefste Emotionen zu wecken und mit den Sehnsüchten eines jeden zu spielen.

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          • 10

            Der Scarface unter den Gefängnisfilmen.

            • 5

              Solide 5/10

              Ich kann nämlich die Besonderheit, von "Die Verurteilten", nicht erkennen.
              Mir ging es nämlich so, wie vielen. Ich habe nach einem schönen Drama gesucht, bin auf die höchst bewerteten gegangen und fand diesen Film.

              Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass das meiste, im Film, nichts neues ist, gar DER beste Film. Damals war es es vielleicht, heute aber, nach all den Filmen, die es über das Thema schon gibt, ist es einfach nicht mehr so einschlagend. Ich bin nämlich ein großer Fan von Prison Break, zumindest der ersten beiden Staffeln, dort wurden viele ähnliche Dinge auch aufgefasst. Besser, als im Film "die Verurteilten".
              Zum anderen gefiel mir diese Langatmigkeit nicht, sowie die zähe Erzählweise.

              Ich könnte mir schon vorstellen, dass ich den Film besser bewertet hätte, wenn ich nicht schon so viele Gefängnisdramen gesehen hätte. Das Ende hat dann auch nichts mehr rausreißen können, selbst wenn es überraschend war, macht es die anderen Makel nicht wett.

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              • 9 .5

                Spoilerfrei:

                Wow. Ich habe ihn mir (bewusst) zum ersten Mal angesehen. Ganz in Ruhe. Tolle Schauspieler, tolle Story. Zum Lachen, zum Weinen und beides gleichzeitig. Für mich hatte er nur ein paar Längen im Mittelteil, dafür der minimale Abzug.

                Für einen grandiosen Film gibt es von mir grandiose

                9,5 von 10 geschmuggelten Zigaretten

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                • Ein sehr guter Film mit Super Schauspielern und einem Plot Twist beidem selbst Fight Club erblasst. Ich habe den Film zum ersten Mal gesehen und er ist direkt unter meinen Lieblings Filmen

                  • 3

                    Das Kuriosum der Filmgeschichte: ein mittelmäßiger Film, mit teilweise zähen Längen, gilt als der beste Film aller Zeiten.

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                    • 10
                      Bruno Morbitzer 24.05.2017, 20:31 Geändert 24.05.2017, 20:37

                      Welch ein großer Film, in allen Belangen. Regisseur Frank Darabont, dem fünf Jahre später ein weiterer großer Erfolg mit "The Green Mile", ebenfalls einer Stephen-King-Adaption, gelang, schuf mit "Die Verurteilten" vermutlich einen der besten Filme aller Zeiten. Knastfilme schaffen, so sie gut gemacht sind, eine dichte Atmosphäre, weil sie auf engstem Raum spielen und meistens sehr emotional sind. Wenn der Film über gut gezeichnete Charaktere verfügt, die individuell sind statt klischeehaft, und die dazugehörigen großartigen Darsteller, dann wird der Zuschauer rasch seine Lieblingsfigur finden, mit der er zittert und bangt. Und die Dialoge sind extrem wichtig, denn sie treiben zum einen die Handlung voran, zum anderen vertiefen sie die Ausgestaltung der Charaktere. In diesem Punkt haben es die Literaturverfilmungen leichter, denn da kann das Skript sich beim Autor des Romans bedienen. Die Erzählstimme eines Protagonisten aus dem Off habe ich immer sehr gerne, da sie ganze Passagen aus dem Roman zitieren kann und so zur Erklärung und zum Verständnis des Geschehens beiträgt, als auch mit tiefgängigen und lyrischen Worten ein literarisches Niveau herstellen kann. All das trifft auf "Die Verurteilten" zu, dieses unglaublich emotionale Drama, dass 1995 mehrfach oscar-nominiert war, sich aber unter anderem Robert Zemeckis' "Forrest Gump" geschlagen geben musste. Ich will an dieser Stelle noch ein Wort zu den beiden Hauptdarstellern sagen, - Morgan Freeman kennen die Filmfans natürlich mittlerweile alle als einen unglaublich versierten und wandlungsfähigen Akteur, der uns über Jahrzehnte mit seinem großartigen Schauspiel viele wunderbare Stunden geschenkt hat. Oscar-Preisträger Tim Robbins ("Mystic River") ist ebenfalls ein großer Darsteller aus bekannten Filmen, hat jedoch auch in vielen Independent-Filmen mitgewirkt als auch bei alternativen Regisseuren wie Robert Altman.

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                      • 10

                        Dieser ist mein absoluter Lieblingsfilm.
                        Spannende story, fantastische schauspielerische Darbietungen, Dramatik und ein schönes Ende, dieser Film bietet alles, was ich mir von einem Film wünsche.
                        Mehr braucht man auch gar nicht sagen: 10 Punkte.

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                        • 9

                          Was soll man sagen?! Wie auch bei "Misery" zeigt sich, dass man eine Stephen King Vorlage sehr wohl ausgezeichnet auf Film bringen kann. "Die Verurteilten" besticht besonders durch die Geschichte (erst durch sie können sich auch die Charaktere entfalten) und durch die Ruhe und Einfachheit beim erzählen. Dieser Film ist eine tolle Charakterstudie und zeigt, dass man sehr wohl auch gegen das System ankommen kann, ohne das Menschsein aufzugeben! Fazit: Sehenswert!

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                          • 9

                            Ein genialer Film mit vielen Wendungen und einer unglaublichen Geschichte, ein Film den man gesehen haben muss

                            • 10

                              Ohne Worte, ein Meisterwerk!

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                              • 9

                                "Hoffnung ist gefährlich. Hoffnung kann einen Mann in den Wahnsinn treiben. Hier drin nützt sie dir nichts. Am besten du vergisst das nie."

                                Wie lange kann jemand an den Gedanken von seiner eigenen Unschuld an einem Ort wie diesen festhalten, ohne zu zerbrechen?
                                Rührendes, packendes, brutales, spannendes und gerade bewegendes Gefängnis-Drama über einen Unschuldigen und seinem Alltag im Knast, dass mit seiner 2 1/2 stündigen Laufzeit kaum Längen aufzeigt.
                                Der Cast rund um Tim Robbins und Morgan Freeman liefert eine top Leistung, wobei gerade die beide genannten wirklich grandios aufspielen. Ihren beiden wirklich interessanten Charakteren hauchen beide noch einmal das gewisse Etwas ein!

                                Für viele der Beste Film aller Zeiten..., für mich nicht ganz, aber ich kann es nachvollziehen!

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                                  LieberKerl 04.03.2017, 22:47 Geändert 04.03.2017, 22:48

                                  Es gibt da so einige spannende Gefängnisfilme....dieser hier ist aber meine Nummer 1!

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                                  • 10

                                    Super film mehr kann ich dazu nicht sagen ! Einer meiner Lieblingsfilme :-)

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                                      VinniVega73 25.02.2017, 01:24 Geändert 25.02.2017, 01:32

                                      Meisterwerk von Stephen King !

                                      Nichts was ich schreiben könnte würde dem gerecht...was sich dort in 143 Minuten abspielt.
                                      Grandiose Story...
                                      Grandioser Cast...
                                      Mehr als grandiose Dialoge...jeder Satz und jedes Wort ist eine Offenbarung !
                                      Grandios gefilmt...

                                      Endlich mal ein King Film der gelungen ist...was gibt es doch für grottenschlechte Verfilmungen.
                                      Meisterwerk !!!!
                                      Ich feier den auch noch 2017 und die nächsten 10.000 Jahre !
                                      Einziger Kritikpunkt...der Film ist ca. 5 Stunden zu kurz !

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                                        bruce.lee 14.02.2017, 06:06 Geändert 14.02.2017, 06:08

                                        Ein klassiker den jeder Filmliebhaber einmal im leben gesehen haben muss

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                                          Ich sah den Film nun schon vor längerer Zeit und, um es kurz zu machen, er ist einfach perfekt. In jeder Hinsicht. Eine großartige Gefängnis-Story, die einen sowohl mitreißt, als auch zu Tränen rührt (und ich bin bei Gott nicht nah am Wasser gebaut). Einfach nur grandios!

                                          • 9

                                            Ich könnte jetzt ein Roman über den Film schreiben aber ich möchte mich so kurz wie es geht halten.
                                            Ich sage nur auf Platz 1 des IMDB Rankings , und wieso? Zurecht !
                                            Anschauen und diesen Film Klassiker genießen.

                                            • 10

                                              Es gibt manchmal Filme die es schaffen, das man mich mitten in der Nacht aus dem erholsamsten Schlaf meines Lebens reißen kann, nur um mit mir den Film DIE VERURTEILTEN gucken zu wollen. Da würde ich sofort JA sagen und aufstehen und dieses MEISTERWERK anschauen.

                                              Frank Darabont hat einen Film gedreht, wie es ihn nur einmal geben wird.

                                              Er zeigt uns einen Gefängnisfilm der zu keiner Phase überkandidelt daherkommt und seine Aufmerksamkeit nicht aus lautem Aktionismus ziehen will.
                                              NEIN, dieser Film hat einen Rhytmus der auf bemerkenswerter Art beruhigend Fesselt. Das Knastleben und seine Härte werden hier ohne Zuckerguß serviert, seine Insassen sind keine Superhelden, die selbst eingesperrt noch kleine Rambos sind. Darabont verzichtet komplett auf das Machogetue und bleibt dabei faszinierend konsequent bei der menschlichen Seite eines Jeden Insassen oder Gefängnisbediensteten.

                                              Im Mittelpunkt steht die Jahrzenhte lange Freundschaft zwischen Andy & Red (Tim Robbins & Morgan Freeman), die weit über die Knastmauern bestand hat.

                                              Brillant herrausragend agierende Schauspieler, die bis in die allerkleinste Rolle & Szene großartiges Acting performen.

                                              Die Verurteilten ist einer der besten Filme überhaupt der letzten 50 Jahre und für mich der Beste Gefängnisfilm aller Zeiten.

                                              EIN FILMKLASSIKER & MEISTERWERK!

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                                              • 9

                                                Eine der wenigen Buchverfilmungen die, die Vorlage fast eins zu eins auf die Leinwand bringt!

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                                                  Amarawish 11.12.2016, 19:18 Geändert 11.12.2016, 19:25

                                                  ❆ ❆ ❆ Im Rahmen der Wichtelaktion 2016 zum 3. Advent entstanden. Dieser Kommentar ist „Big T.“ gewidmet. Wir lernten uns durch die „Textgeschenke-Aktion“ kennen und haben uns schließlich für den heutigen Advent verabredet. Aus gut bewerteten Filmen ab 8 Punkten habe ich schließlich „Die Verurteilten“ ausgewählt und hoffe dir damit eine Freude machen zu können. ❆ ❆ ❆

                                                  
Immer wenn ich mich in der Vergangenheit nach Freiheit sehnte, kam ich kaum an dem Gedanken vorbei, wie es wäre sie nicht als Impuls in mir zu spüren. Ist sie nicht unweigerlich der Gegenpart zur Sicherheit, die wir meistens vorziehen bzw. ohnehin leben? Ist es nicht so, dass wir immer nach dem Streben, was wir brauchen? Sollten uns nicht vielmehr nach der Ausgeglichenheit der beiden Empfindungen in unserem Leben sehnen als immer nur eins von beiden zu wollen?

                                                  All diese alten sowie neuen Gedanken und Fragen vielen mir im Angesicht dieses Freiheitsdrangs, der in diesem Film von der Figur Andy Dufresne ausgeht, wie eine Vase, die beim Aufprall in tausend Scherben zerspringt, zu Boden. Dieses Gedankengefäß schien nicht länger von Bedeutung zu sein.

                                                  Was wir hier erleben ist eine Intensität von einem Kampf, der anfänglich nur innerlich passiert und je länger er ausgetragen wird, umso mehr nach außen tritt, bis er schließlich auf andere Weise fortgeführt wird. Er schafft es uns mitzunehmen, als wären wir selbst Insasse im Gefängnis von Shawshank.

                                                  "Hoffnung ist eine gute Sache. Vielleicht sogar die Beste. Und gute Dinge können nicht sterben."

                                                  Jedoch bleibt Andy ein kleines Mysterium von einem Mann. Ein Buch, dass niemals gänzlich lesbar sein wird. Sein Antrieb war vielleicht nicht primär der Freiheitsdrang, den zweifelsohne jedes Lebewesen auf diesem Planeten besitzt, sondern vielmehr der eiserne Lebenswille, denn er für mich mit seiner wissentlichen Unschuld zu einer großen Stärke vereinen konnte.

                                                  Meiner Überzeugung nach kann der Mensch alles, was ihm widerfährt überleben, wenn er Zeit erhält damit umgehen zu lernen. Man kann gezeichnet oder ungerecht, gar unmenschlich behandelt worden sein. Wenn der Wille ungebrochen ist und der Hoffnungsglaube noch immer als Licht im Inneren aufflackert, dann erlaube ich mir zu sagen, dass jeder wieder aufstehen und sein Leben in die Hand nehmen kann, wenn es die aktuelle Situation erfordert, vielleicht sogar einfordert.

                                                  "Einige Vögel sind nicht dazu geschaffen eingesperrt zu werden. Sie haben ein zu glänzendes Gefieder. Und wenn sie davonfliegen, dann jubelt der Teil in mir, der weiß, dass es eine Sünde war ihn einzusperren. Und dennoch ist es da, wo man lebt trauriger und leerer, wenn sie weg sind.“

                                                  Andy Dufresne schafft mit seiner Überzeugung an das Leben und die Hoffnung zu glauben neue Räume für andere, büßt aber dafür immer wieder Teile von sich selbst ein. Erschüttern kann ihn allerdings kaum noch etwas. Auch nicht, als ihm der letzte Strohhalm entrissen wird. Er schafft es sogar andere, mittlerweile von der Gefangenschaft Erblindete für die Hoffnung und somit auch für das reale Leben außerhalb der Mauern zu interessieren. Dabei macht er den sadistischen Schlägern und gewaltverherrlichenden, scheinheiligen Mächtigen innerhalb des Gefängnisses einen großen Strich durch die Rechnung.

                                                  Auch wenn es "nur" ein exzellent komponierter Film ist, der nahezu alles richtig macht und zweifelsohne ein magisches Seherlebnis bietet, kann man doch für sich auch etwas mitnehmen. Nämlich, dass gute Dinge tatsächlich niemals sterben können, auch wenn sie vielleicht nur als Imagination in unseren Köpfen leben und uns helfen den schlimmen Dinge weniger Präsenz zu verleihen.

                                                  „Ich hoffe der Pazifik ist so blau, wie er in meinen Träumen immer gewesen ist. Ich hoffe es.“

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                                                    Endlich mal habe ich den bestbewertetsten Film aller Zeiten nachgeholt. Nicht so wie bei andere Klassikern, wurde ich trotz hoher Erwartungen vollkommen zufrieden gestellt, da der Film trotz stolzer Laufzeit konstant interessant ist und mit einem sehr befriedigenden Ende (obwohl es mir halb gespoilt wurde, immer noch sehr geil aufgebaut) aufhört. Einen großen Anteil daran hat der Hauptcharakter Andy Dufresne, der mit seiner Integrität und Solidarität und seinem Optimismus ein wahrlich inspirierender Charakter ist und alle Interaktionen mit anderen Charakteren interessanter macht. Dadurch werden auch die Dialoge spannend, weil man echt wissen will, was die Leute zu sagen haben. Auch das Ende wird drehbuchtechnisch fantastisch aufgebaut und sorgt für einen legendären Film-Magic-Moment.
                                                    Als Gefängnisfilm angelegt und vermutlich auch prägend für das Genre, hat der Film zu Beginn einige recht harte Szenen und ein fantastisches Voice-Over vom Erzähler, Morgan Freeman. Diese Voice-Over-Erzähler-Sequenzen legen den Charakter von Andy Dufresne von Anfang an interessant an und durch sein ungewöhnliches Handeln ist die Phase, in der er Freunde findet, recht interessant, weil nicht klischeebeladen. Außerdem wird jede Szene durch die hervorragende Chemie zwischen Tim Robbins und Morgan Freeman aufgewertet. Je länger der Film geht, desto mehr mag man Andy. Seine Aktionen, bei der er manchmal seinen eigenen Arsch riskiert, machen ihn super sympathisch; trotz seiner Intelligenz ist er nie arrogant; trotz der ganzen Scheiße, die ihm passiert, gibt er nie auf, sondern fungiert als Symbol der Hoffnung und des Durchhaltevermögens.
                                                    Der Film ist aber auch eine harsche Kritik am US-Justizvollzugssystem, neben dem verdammt hassenswerten weil heuchlerischen Warden wäre da auch hauptsächlich Brooks zu nennen. Außerdem von Roger Deakins fantastisch auf Film eingefangen und mit einem Score untermalt, der nicht aufdringlich wirkt, aber stellenweise schön passend ist.
                                                    Für mich ein perfekter Film, durch sein Genre als Gefängsnisdrama spricht er viele verschiedene Zuschauer an und steht daher nicht umsonst auf #1 bei imdb, weil sich eben sehr viele verschieden Geschmäcker darauf einigen können. Ob er das jetzt verdient hat oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden, aber für mich zählt er definitiv zu den besten Filmen aller Zeiten und liefert mit Andy Dufresne einen ikonischen Charakter sowie eine emotionale, fesselnde Geschichte, die sowohl dramatisch als auch inspirierend und berührend ist.

                                                    [Wenn die Eigenwerbung erlaubt ist, eine ausführlichere Version in englischer Sprache findet sich auf meinem neune Blog: https://cinematticsite.wordpress.com/2016/12/02/shawshank-2/]

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