Die Verurteilten - Kritik

US 1994
Laufzeit 142 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 09.03.1995

Kritiken (6) — Film: Die Verurteilten

Stefan_R.: Mann beisst Film

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9.0Herausragend

Hoffnung und Hoffnungslosigkeit bilden die beiden Grundpfeiler, das Fundament von Stephen Kings Gefangenendrama "DIE VERURTEILTEN", das eine weitere Ausnahme im ansonsten so Horror-lastig anmutenden Gesamtwerk des Schriftstellers darstellt. Hier zeigt sich, dass King gerade mit seinen Figuren und der Vermittlung von großen menschlichen Werten zu faszinieren vermag. Wie schon bei "Stand By Me", jener Novelle, die Rob Reiner 1986 auf der Leinwand zum Leben erweckte, oder 1999 in "The Green Mile", ebenfalls von Frank Darabont verfilmt, konzentriert er sich dabei eher auf die inneren Dämonen, mit denen seine Figuren zu kämpfen haben. Genaugenommen sind selbst seine reinen Horror-Geschichten von diesem Grundkonzept nicht ausgenommen, doch zeigen sich die äußeren Manifestationen dieser Dämonen meist sehr viel grausamer, brutaler, phantastischer. Wie die hier adaptierte Novelle verdeutlicht, kann das reale Leben jedoch grausam genug sein und ausreichend reale Monster beherbergen, um uns den einen oder anderen Schauer über den Rücken zu jagen.

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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9.5Herausragend

Eine eindringliche und erhebende Betrachtung der konstruktiven und destruktiven Faktoren, die das menschliche Dasein bestimmen.

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Xander8112: at the movies

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10.0Herausragend

[...]
Die Entwicklung der Charaktere und einhergehend der Story unter Einbeziehung der Nebencharaktere lassen einen Film entstehen, der in dieser Form seinesgleichen sucht. Musste mich zwar irgendwie dazu durchringen, aber ich glaube, 10/10 entspricht dem Film am meisten.

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sushi25: movie-fan.de

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9.5Herausragend

Shawshank ist ein ganz besonderer Film. Man sieht der berührenden Handlung und dem Schrecken des Gefängnisses auf der Leinwand zu und wird von den Charakteren warm durch die Story geleitet.

Man erlebt den Film wie in einer Trance. Auch wenn man das Gerne des Gefängnisfilms nicht mag, einen DVDkauf wert.

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Stryke: inderzange.de

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10.0Herausragend

Klasse Film, selbst wenn man das Buch nicht kennt.

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manitu17

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Klasse Film, und ich kenn das Buch;-)


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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10.0Lieblingsfilm

Eine wundervolle, beeindruckend gespielte Meditation über den Wert der Freiheit und eine der besten King-Verfilmungen .

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Janus Winter

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Ein bisschen mehr Kritik hätte deinem Dreizeiler gut gestanden.


patcharisma

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Ja schon, Janus! 100% Agreement. Für so einen Alle-Welts-Kritiker à la Batzmann könnte mann sich etwas redlich Fundierteres erwünschen, das geht doch über keine Kuhheit, echt! Haha! Was meint denn der? xD



Kommentare (268) — Film: Die Verurteilten

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petepitt

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Bewertung9.0Herausragend

Nebst den hervorragenden schauspielerischen Leistungen, einer sehr gefühlvollen Inszenierung, welche es auf eine sehr authentische und tiefgründige Art schafft, die zwischenmenschlichen Beziehungen darzustellen, punktet der Film besonders beim Erwecken des Mitgefühls über die vermutlich schuldlose Inhaftierung oder die Übergriffe, welche den Zuschauer berühren und diesen Film zu einem Meisterwerk machen, trotz unrealistischem Ende und einer grundsätzlich nicht sehr viel hergebenden Story.

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Joeyjoejoe17

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dann kann ich den Roman ja auch hier reinstellen.
Wer sich über die zeitliche Inkontinuität wundert, der Text ist vor ca. vier Monaten von mir getippt worden ;)

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Die Geschichte eines Lieblingsfilms
by Joeyjoejoe17

Es ist Samstag Abend. Ein wunderschöner und sonniger Tag geht im August 2006 zu Ende. Es ist die Zeit gekommen, einen Film zu schauen. Einen Film, den ich schon viel zu lange vor mir hergeschoben habe. Einen Film, den ich schon seit einem halben Jahrzehnt sehen möchte, ja sogar sehen muss. Ich denke zurück.

Es war vor zwei Wochen, als ich die frisch gedruckte Fernsehzeitschrift in meinen jungen Händen hielt, aufschlug und in der Wochenübersicht als Tagestipp für Samstag diesen einen Film sah. Mein Herz überschlug sich, meine Synapsen schalteten sofort und mir kam es in den Kopf geschossen wie die Kugel aus einer Walther: Das ist doch dieser Film, dieser eine Film, den du schon immer sehen wolltest aber nie dazu kamst, es immer wieder versäumt hast oder nicht aufmerksam das TV-Programm danach durchsucht hast! "Diesmal passiert mir das nicht.", sagte ich mir laut. "Nächstes Wochenende ist es so weit. Ich werde mir nicht nur eine Erinnerung erstellen. Dieses mal entwischt du mir nicht!" Daraufhin zückte ich meinen Taschenkalender und trug dieses persönliche Jahrhundertereignis mit einem großen roten Stift fett und deutlich ein: Samstag, ARD, 22.00 UHR - DER EINE FILM LÄUFT, NICHT VERPASSEN! Weitere Notizen wurden überall im Haus verteilt, in meinem Hausaufgabenheft zählte ich die Tage bis zum großen Ereignis. Die Vorfreude stieg von Tag zu Tag, von Stunde zu Stunde, und schließlich am Sonnabend von Minute zu Minute.

Gleich fängt er an. War ich auf Toilette? Hab ich genügend gegessen? Wird der Kaffee seine Wirkung aufrecht erhalten? Habe ich auch wirklich an alles gedacht, womit ich verhindern kann, dass ich auch nur eine Sekunde verpasse? Ich überlege, gehe alle Vorbereitungen Schritt für Schritt durch und komme zu dem Fazit: "Jepp, du bist super gerüstet. Genieße den Abend." Der TV-Sprecher meldet sich zu Wort, teilt mir mit, dass er jetzt kommt, der eine Film, auf den ich so sehnlichst gewartet habe. Ich möchte mich hinlegen und es mir bequem machen. Das Bild wird schwarz...

Etwas mehr als zwei Stunden später sitze ich da, kann mich nicht rühren, habe Tränen in den Augen, ein breites Lächeln im Gesicht und ein wunderbares Gefühl in meinem Herzen. Ich bin vollkommen baff und mitgenommen, bin in meiner eigenen Welt, in der dieses unbeschreiblich schöne Empfinden niemals endet, und merke erst jetzt dass ich den ganzen Film über in dieser einen Position verharrt bin. Eine, wie mir auffällt, unübliche Position, halb sitzend, halb liegend. Wenn ich es mir so recht überlege ist es sogar etwas unbequem. Ich wurde nicht enttäuscht von diesem einen Film. Er hat mich alles um mich herum vergessen lassen, mich vollkommen in seinen Bann gezogen und mir die wohl schönsten 142 Minuten meines bisherigen Lebens beschert. In meinen Gedanken laufen die schönen Szenen noch einmal ab, dieses Gefühl hält an. Ich stehe auf, gehe in Richtung Fernseher. Es fühlt sich wie eine Ewigkeit an, und doch so schnell. Etwas braunes huscht an mir vorbei, oder ich an ihm? Beinahe hätte ich mir das Knie am Tisch gestoßen. Egal, ich denke nur an eines: Diesen Strand, dieses wunderschöne blaue Meer, dieser alte verrostete Kutter, zwei Freunde umarmen sich und das Bild wird kleiner. Ich muss lächeln und eine weitere Träne kullert meine Wange herunter. Ich stoße gegen den Schrank, auf dem der Fernseher steht. Schmerz? Nein, dieses freudige Lächeln verharrt, das warme Gefühl verbleibt. Ich hebe die Hand, wische mir den salzigen Tropfen aus meinem Gesicht, strecke meinen Zeigefinger aus und das Bild wird schwarz. Geradezu in Trance schwebe ich in mein Zimmer und lege mich mit einer Beule am Kopf schlafen.

Fünf Jahre und zwei Monate später. Ein kalter und unangenehmer Herbsttag geht zu Ende. Nach zwei Tassen Espresso ist die Müdigkeit verflogen. Ich lausche noch diesem einem Lied von Jethro Tull, ehe ich zur Tat schreite. Ich reiße die Folie von der Verpackung, entnehme eine silberne Scheibe. Mit einem breiten Lächeln der Vorfreude lege ich diese in mein DVD-Abspielgerät ein, mach es mir auf dem Sofa bequem und drücke auf Start.

150 Minuten später. Die DVD ist schon längst wieder im Hauptmenü angelangt, der Abspann lange vorbei und ich fühle mich wie damals. Noch ein Taschentuch genommen, die Tränen weggewischt und mit diesem wunderbaren unbeschreiblich schönen Gefühl, mit diesem Grinsen, dem Lächeln und in Gedanken bei dem eben Gesehenen stehe ich auf und schlage mir das Knie am Wohnzimmertisch an. Ich gehe hin zur Bildröhre, entnehme den Silberling, setze mich an meinen Laptop und fange an zu schreiben.

Noch vollkommen weltentfremdet, den Tönen von Creed lauschend, kommt langsam der Schmerz in meinem Knie hervor und ich denke: Wenn es DEN perfekten Film gibt, "The Shawshank Redemption" ist es ohne Zweifel.

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Danke fürs Lesen und gute Nacht. Prost.

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Joeyjoejoe17

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Ja, mittlerweile weiß ich auch, meine Vorfreude zu reduzieren um nicht allzu sehr enttäuscht zu werden.

Und das Lied von Jethro Tull war "Watching me, watching you" ;)


Zitrone

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Was für ein schöner, sehr persönlicher Kommentar. Bei dem Film bin ich auch jedes mal aufs neue hin und weg. :-)


Jeff Lebowski

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Bewertung9.5Herausragend

Vorsicht, könnte Spoiler enthalten.

Wieder ein 08/15 Gefängnisfilm. Dachte ich. Vielleicht hätte ich diesen Film schon viel früher gucken solllen (vor allem weil ich ein großer Stephen King fan bin) aber irgendwie haben mich Gefängnisfilme noch nie so gereitzt. Ganz anders war es jedoch bei 'Die Verurteilten'. Der Film war mir von Anfang an sympatisch, ich fand es sehr gut, wie Red/Morgan Freeman aus dem Off erzählt. Spätesten ab der ersten Nacht wird dann klar, dass sich dieser Film von anderen Gefängnis Filmen unterscheidet. Als 'Fatass' wie er auch im Abspann genannt wird den Schädel vom Wächter zermalmt bekommt, emfand ich schon eine richtige Abneigung gegen den Wächter. Ich weiteren Verlauf wird dann auch langsam klar, dass auch der Gefängnisdirektor ein abartiges Regim führt. Er hat mich etwas an die Schwester aus 'Einer flog über das Kuckucksnest' erinnert.
Die Charaktere und ihre Entwicklung werden unglaublich gut in Szene gesetzt, vor allem Andy, bei dem man schon direkt am Anfang aus den Off-Kommentaren von Red/Morgan Freeman entnehmen kann, was für ein Mensch er ist. Bei fast allen Sträflingen wird eine Entwicklung deutlich (Rd sagt bei seinem dritten Gespräch über seine 'Resozialisierung' nicht das gleiche, was bei den anderen beiden Gesprächen gesagt hat, da er nun ebenfalls aus dem Gefängnis heraus möchte). Die Wärter und der Direktor sind die einzigen, die sich ncht weiterentwickeln, und immer weiter ihr dreckiges Spiel mit den Gefangenen treiben und Andy's Fähigkeiten als Banker skrupellos ausnutzen. Seinen Höhepunkt erreicht der Film jedoch nicht am Ende, sondern an der Stelle, an der Brooks ( Der mich irgendwie an Delacroix aus 'The green Mile' erinnert, was ja ebenfalls on King ist) aus dem Gefängnis freigelassen wird und sich im Ende erhängt, weil er sich ohne die alten Strukturen im Gefängnis wo er integriert war und sogar als gebildet galt, nicht klarkommt. An dieser Stelle wird auch die Kritik deutlich die der Film übermitteln möchte.
Alles in allem ist der Film fast perfekt, es passt alles zusammen, der Cast ist ebenfalls sehr stimmig gewählt. 9,5/10 Punkten.

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Belfegor

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Bewertung9.5Herausragend

Wer daran noch viel auszusetzen hat, dem ist nicht zu helfen.

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bestseimon

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Bewertung10.0Herausragend

Manche Filme erzählen einfach eine Geschichte. Okay, in gewisser Weise tut das jeder Film mehr oder weniger. Aber nur wenigen gelingt dies auf eine besondere Art, eine ruhige, schöne und ergreifende zugleich. Einer dieser Filme ist Die Verurteilten. Er braucht keine beeindruckenden Effekte oder aufwendige Inszenierungen, er kommt eigentlich sehr unspektakulär daher und doch fesselt er von Beginn an, sodass man regelrecht mit ihm verschmelzen möchte.
Die ruhige Erzählweise tut dem Film sehr gut, so kann er sich viel Zeit für die Charaktere nehmen. Das zahlt sich aus, denn man fühlt jeder Zeit mit den Personen und das muss ein Film erstmal schaffen. Eigentlich ist The Shawshank Redemption ein von Anfang bis Ende perfekter Film. Es gibt nichts, was ich zu kritisieren hätte, denn auch trotz seiner Erzählweise und Länge wird er nie auch nur für einen Moment langweilig.
Auch nach der zweiten Sichtung hatte ich beim Schluss Tränen in den Augen, wie beim ersten Mal. Ich fand den Film nach der Zweitsichtung sogar noch ein Stück besser.
Die Dialoge, Musik und Bilder sind ein einziger Genuss. Einfach ein ganz großer Film.
Ich kann es deshalb überhaupt nicht nachvollziehen, wieso Frank Darabont nach Die Verurteilten nur noch einen richtig guten Film gemacht hat, nämlich The Green Mile. Der Nebel war zwar auch gut und The Walking Dead ist es wohl ebenfalls, trotzdem würde ich es begrüßen, wenn er wieder ähnliche Filme wie diesen hier macht. Er bleibt in jedem Fall ein großartiger Regisseur. Hut ab, für dieses Meisterwerk!

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hoffman587

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Mag Darabont auch, doch ist es nicht er an dem das mit den "großen Meisterwerken" liegt. Eher King, da Darabont wohl gerade in Hinsicht der King-Stoffe großes geleistet hat, in jene fühlt er sch gut rein. Er müsste nur halt bewegende und menschliche Stoffe seitens King verfilmen. In der Hinsicht weiß ich aber nicht was es da noch alles gäbe.^^


TheDrPepperPower

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich glaube ich werde niemals begreifen, warum gerade dieser Film überall so hoch bewertet wird und sogar IMDB's Top250 anführt. Man verstehe mich bitte nicht falsch, "Die Verurteilten" ist alles andere als belanglos oder gar schlecht. Nein, er ist ein grundsolides Gefängnis-Drama, sogar mit einem stellenweise beachtlichen emotionalen Tiefgang. Aber andererseits ist der Film bei weitem kein perfektes Meisterwerk, da definitiv einige Längen vorhanden sind und in Hinsicht auf Story, Darsteller und Kameraführung nichts Bemerkenswertes geboten wird. An dieser Stelle sei eindrücklich betont, dass das keine große Kritik am Film selbst sein soll, sondern vielmehr der Ausdruck meines Vermissens des außergewöhnlichen, ins Staunen versetzenden etwas.

Bei den "Der Pate" Filmen, die ebenfalls allgegenwärtiges, bedingungsloses Lob genießen, empfinde ich ganz ähnlich. Ich bin kein großer Liebhaber dieser Reihe, allerdings kann ich mir immerhin recht gut vorstellen, was andere so sehr an ihnen schätzen: die so treffend inszenierte Mafia-Atmosphäre und einen brillianten Marlon Brando bzw. Al Pacino. Aber lässt sich in jenem unserem traurigen Knastfilm etwas ähnlich Besonderes ausmachen? Ich sehe es nicht. Und sind Tim Robbins' und Morgan Freeman's Performances wirklich in einem Atemzug mit denen dieser beiden Filmlegenden zu nennen? Niemals, ihr Schauspiel ist zwar treffend, fehlerfrei, aber nicht unglaublich, unvergesslich.

Sicher, ich vergleiche hier zwei Filme ganz verschiedener Genres miteinander. Man vergebe mir, denn ich möchte nur versuchen, mein Unverständnis darüber zu verdeutlichen, wie ein in fast jedem Aspekt so gewöhnlicher, unspektakulärer Film wie "Die Verurteilten" es in die Herzen so vieler Menschen geschafft hat. Ich schätze an Filmen das Fesselnde, Faszinierende, Groteske oder auch Verstörende. Beispiele für Werke mit solch besonderen Momenten sind "Fight Club", "Pulp Fiction", "Sieben", "Oldboy" oder "Inglourious Basterds". Es sollte nicht schwer fallen, die Handschrift des ewigen Meisterwerks in diesen Giganten zu erkennen. Bei "Die Verurteilten" bleibt sie mir verborgen.

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momopipi

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Je mehr man die imdb-Liste bezweifelt, umso besser. Wieviele Leute kamen auf mich zu und sagten: "Hey, haste schon den besten Film aller Zeiten gesehen?"
Einige Leute nehmen diese imdb-Liste in sich auf und ersetzen damit ihre eigene Meinung. Völliger Blödsinn ist das.


TheDrPepperPower

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Ja, da hast du wohl recht. Ich habe zwar schon einige wirklich gute Filme durch IMDB entdeckt, aber mindestens doppelt so oft werde ich eher enttäuscht aufgrund der doch ziemlich mittelmäßigen Flme, die sich in deren Top250 Liste verirrt haben.


BollFan

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film hat, auch wenn er für den gewöhnlichen Filmegucker (ich richte mich mit dieser Aussage an meinen Freundeskreis) eher unbekannt ist, eine ganze Menge Reputation bekommen, u.A. Platz 1 in der Imdb.

Und der Film wird seinem Ruf gerecht.
Dies ist einer der wenigen Beispiele für einem Film, der einem im positiven Sinne lang vorkommt. Nach dem Abspann hatte ich das Gefühl, ich hätte tasächlich Jahrzehne mit Andy Dufresne im Gefängnis verbracht und hätte an all diesen Tiefen und auch Lichtblicke im Leben teilgenommen. Dabei versteht es die Inszenierung die finsteren und lichten Momente perfekt aufeinander abzustimmen, sodass man wirklich tief berührt wird. Nie hat man das Gefühl, " Ach, das ist mal wieder hollywood" oder "Jaja, jetzt drückense wieder auf die Tränendrüse", es wirkt durch die ruhige, unpathetische Inszenierung stets authentisch (einzig die allerletzte Szene wäre nicht nötig gewesen, ein leichter Hauch von Ungewissheit hätte wohl besser gewirkt).
Dazu ein wahlhaft furioses letztes Viertel, bei dem einem die Auflösung der Geschehnisse förmlich umhaut!

Aber Platz 1? nun, die Internet Movie Database gibt ja nicht an, wie gut ein Film ist, sondern wie beliebt er ist. Und ein Film, der so eine Positive Aussage, nämlich niemals aufzugeben, so gut rüberbringen kann und schlicht super unterhält, der hat es durchaus verdient, da ganz oben zu stehen :)

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JohnnyKee

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Bewertung10.0Herausragend

„Brooks was here.....“

Das Leben zeichnet so manche Menschen. Dort wo Unterdrückung herrscht, dort wo man stark sein muss, dort wo das Selbstverständliche kostbar wird, dort wo nichts als die Zeit bleibt die hinter sich gebracht werden muss. Kein Entkommen, kein Erbarmen für Jahre. Wo bleibt die Hoffnung?

Eine außergewöhnliche Lebensgeschichte inmitten einer Zelle, umzingelt von hohen Wänden, Stacheldrahtkerker. Keine Luft zum Atmen, Platzangst, von der Freiheit beraubt. Unschuldige Seelen in Shawshank, die versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Ein Einziger lässt die Insassen aufleben, ein Einziger bewirkt Gewaltiges, ein Einziger setzt sich für das Gemeinwohl ein. Ein Einziger getrieben von Hoffnung. Eine feste Freundschaft für die Ewigkeit beginnt zaghaft, ehe sie Berge versetzt. Eine unerschütterliche Gemeinschaft dealt mit den Problemen des kalten, harten Alltags, Tag für Tag. Sie geben ihnen Lebenslänglich und nehmen ihnen das spätere, kostbare Leben, das jedem noch bleibt. Die Sehnsucht nach Freiheit die langsam verblasst da sie in die Nähe rückt, Die Trostlosigkeit die langsam verschwindet ist das Resultat vom Handeln der Insassen. Die das Leben lebenswert machen, dort wo kein Entkommen herrscht. Herzerwärmend, berührend und fantastisch. Ein Film der Massen bewegt und Kraft schenkt. Der einen mitten in der Einsamkeit ein Anker ist, der dem Gefühl der Unterdrückung Einhalt gebietet. Der einzelne Leidensgeschichten schonungslos und ehrlich erzählt, aber auch nicht das Licht in der tiefsten Dunkelheit vergisst. Ein feiner Schimmer der über jeden gleitet, aber nur wenige dazu animiert zu handeln. Ein unvergessliches Schauspielgespann von Tim Robbins und Morgan Freeman unterstreicht den Begriff Freundschaft in jedem Moment, eine Verbundenheit die keine Grenzen kennt. Ein Schauspielensemble das es versteht mit den zwei Zugpferden mitzuhalten und zu begeistern. Authentisch wird das Geschehen wiedergegeben, sodass man sich in eine lang vergangene Zeit zurück versetzt fühlt. Eindringliche, gefühlvolle Klänge vom Meister Newman transportieren den Schmerz, die Freude, die Tragik, die Kaltherzigkeit und die Hoffnung direkt ins Herz wo sie sich festklammern und nicht mehr gehen wollen. Ein Gemälde das nie an Wirkung verliert. Ein Spiegel der das zeigt, was man nicht immer gern sehen möchte. Aufrichtig, die guten als auch die schlechten Seiten. Ein Film der zu Tränen ruht, den man huldigen möchte. Für immer und ewig. Wie ein glänzendes Juwel inmitten eines Käfigs das sich den Weg in die Freiheit bahnt. Unerschütterlich! Konsequent bis zum Ende. Die Hoffnung lebt!

„...... so was Red“

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JohnnyKee

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Gut' Nacht :)


Broda

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Guten morgen. Bombig.


Das_Schema

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Ein Gauner bin ich erst im Gefängniss geworden!"
Dieser Film hat mich emotional berührt, denn er drückt den urmenschlichen Wunsch nach Gerechtigkeit aus. Dies wurde duch das gute Setting noch unterstützt.
Auch die Frage, was Schuld oder Unschuld ist, wird unterschwellig behandelt, doch leider gibt es darüber im Film nur Andeutungen.
Ablschließend kann man sagen, dass dies ein sehr schöner Film zum Nachdenken und mitfühlen ist.

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M4x1k1ng

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Nun ich weiß nicht ob das der beste Film aller Zeiten ist, aber ich weiß es ist einer der Besten, die ich selbst je gesehen habe. Was ich auch nicht weiß ist, was den Film so besonders macht. Ist es die unglaubliche Geschichte, die auf eine Art vorgetragen wird, die genauso einzigartig ist, wie jene Geschichte? Sind es die Charaktere, die einfach genial inszeniert sind? Oder sind es die Kamera-,Licht- und sonstigen Einstellungen, die dieses Werk so wundervoll machen? Vielleicht ist es auch die Tatsache, dass jenes Werk bei dem Zuschauer viele viele Emotionen hervorruft. Aber es könnte auch sein das all diese Dinge in diesem Film perfekt verschmelzen. Ich habe keine Ahnung, was ich aber weiß ist, dass dieser Film ein Meisterwerk ist.

Übrigens danke an Joeyjoejoe17, denn durch deinen Kommentar habe ich mir den Film nochmals angsehen.

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Sepf

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Nur schade, dass 'The Shawshank Redemption' 1995 das selbe Schicksal ereilte wie Pulp Fiction: Forrest Gump. Man hat erst kürzlich beim Golden Globe fürs Lebenswerk an Morgan Freeman wieder gesehen welch Ansehen das Drama auch unter der Filmgarde genießt. Spontaner Applaus - wie bei keinem anderen Ausschnitt - im Beverly Hilton Hotel als Szenen über die Leinwand flatterten.. Ein oder mehrere Oscars wären allemal verdient gewesen. Zumal ich 'The Shawshank Redemption' einfach besser finde als Forrest Gump.


M4x1k1ng

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Kann ich nur zustimmen^^


movie_alzheimer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Den schoenen grossen baum am ende, den gibt es in wirklichkeit...bzw es 'gab' ihn. Er wurde vom blitz getroffen und ist abgebrannt,...! Kein scherz jetzt. Schade eigentlich aber sie spielt die natur eben. Hoffentlich gehts dem raben gut...

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Jokerface^^

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow da hat mir Moviepilot mal wieder den absolut richtigen Film empfohlen, ein Film der mich irgendwie ziemlich glücklich zurückgelassen hat, den darf man sich echt gerne öfters anschauen

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4rM

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

von Anfang an eine Punktlandung und es gibt aktuell keine Stelle die mich dazu bringen kann diesen Film nicht zu meinen Lieblingsfilmen zu zählen.

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roots1910

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Bewertung9.0Herausragend

Das ist sie also, die Nummer Eins aller Filme. Zumindest behauptet das das IMDb-Ranking und wenn es tatsächlich irgendein Maß dafür geben sollte, Filme nach Beliebtheit zu sortieren und so all die verschiedenen Geschmäcker unter einen Hut zu bringen, dann ist es allein aufgrund der Masse an Bewertungen wohl IMDb zuzutrauen.

Aber Qualität ist eben Ansichtssache und das zeigt auch "The Shawshank Redemption". Ein richtig guter Film, spannender Handlungsstrang, der mich zwei Stunden lang fast ausnahmslos in seinen Bann gezogen hat. Der Film punktet mit starken Bildern und tollen Darstellern, von den tollen Hauptdarstellern Robbins und Freeman bis hin zu der kleinsten Nebenrollen, das wirkt alles in sich sehr stimmig. Dieses Gesamtpaket vermittelt die fatale, ausweglose Situation der Inhaftierten sehr gut und erzeugt beim Zuschauer unfreiwillig ein beklemmendes Gefühl. Das Label "Gerechtigkeitsdrama" trifft zumindest einen Teil dieses Films sehr gut, denn mit Recht und Gerechtigkeit hat nur das Allerwenigste zu tun, was in einem Knast passiert.

Trotzdem oder vielleicht gerade deshalb ist "Die Verurteilten" für mich die Mutter aller Gefängnisfilme, für mich aber nicht die Nummer Eins aller Filme. Der Streifen schärft dank seines authentischen und umfangreichen Gefängnisszenario ein Bewusstsein für das "Eingesperrtsein", hatte für mich aber kaum Momente, in denen ich einfach nur baff gestaunt habe. Nichtsdestotrotz eine super Unterhaltung!

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Triggonaut

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Bewertung7.5Sehenswert

3/4 des Films dachte ich mir, das zieht sich zu lange hin - das dauert zu lange. Aber dann schaltet der Film einen Gang hoch und packt ein stilistisches Mittel nach dem anderen aus und bindet mit Emotionen und Wendungen den Zuschauer an sich. Da greift der für das Herbeiführen von guten Rezensionen hilfreiche, altbewährte Trick mit dem Kurzzeitgedächtnis, denn man ist geneigt bei einem guten letzten Viertel den Film insgesamt gut zu bewerten. Und genau da setzt meine Kritik an. Insgesamt halte ich den Film durchaus für sehenswert und ich würde ihn definitiv zur gepflegteren Abendunterhaltung zählen. Vor allem aufgrund der Länge fehlt ihm jedoch etwas an Substanz, da könnte mehr drin sein - oder ich verkenne den Film einfach nur. Weiterhin kommt die mir bei Filmen so wichtige Kurzweiligkeit erst zum Schluss. Den restlichen Film über ist es leider ein einziges Zuschauen über das Leben im Knast, finde ich nicht so wirklich prickelnd. Knastfilme kennt man in der Regel ja schon ein paar, demgegenüber ist es dann auch nichts Neues und der Kontrast zum Altbekannten sind in diesem Film lediglich einzelne eingestreute "Rosinen". Die Substanz kommt dann erst zum Schluss. Dafür ist es dann auch ein Happy End mit mustergültiger Moral, da vergießt man dann schon auch mal eine spontane Träne. :-) Wer die Tiefgründigkeit in Filmen sucht, wird bei diesem Film aber nicht nur Popcorn und Nachos zur Ablenkung brauchen, der sollte mit einem Tab im Browser nebenher noch etwas Interessantes lesen.

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thomas-eisi

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Bewertung10.0Herausragend

Einer der Filme die ich viel zu spät erst im Fernsehen mit vielen Werbeunterbrechungen gesehen habe und ich als er zu Ende war sofort nochmal sehen wollte. Und das hab ich dann auch- in einer nächtlichen Wiederholung, aber das aufbleiben hat sich gelohnt, denn ich musste ihn mir einfach nochmal ansehen und er ist so unfassbar schön. Die DVD hat nicht lange auf sich warten lassen und als sie da war wurde er sofort nochmal angesehen und sowas schafft so gut wie kein Film bei mir. Der Film überzeugt auf allen Linien und ich wüsste nicht wie man ihn besser gestalten könnte. Viele meinen er ist überbewertet aber wenn man sich in die Situation hineindenkt und spürt was da gerade passiert ... ja ich finde gar keine Worte dafür... liebevoll, gänsehautfeeling, zeitweise traurig, rührende Hoffnungsmomente, dramatische Wendungen... auch wenn es dick aufgetragen klingt ist es das einfach was man empfindet-, einfach ein Filmerlebnis und zwar ein wunderschönes. Ich liebe diesen Film

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FilmFreeza

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Ja, anscheinend muss ich mir den auch mal anschauen demnächst :D


Teezy123

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich kann mich diesem Kommentar auch nur anschließen und erspare mir somit auch jedes weitere Wort, denn schöner und treffender kann man es nicht sagen, als Hoffmann587 es getan hat.

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dergerät

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wer diesen Film nicht gesehen hat.... sollte ihn sich ansehen.

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WaaayneTrain

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Bewertung10.0Herausragend

"Die Verurteilten" ist ein überaus intensives Gerechtigkeitsdrama, welches wohl alle Geschmäcker irgendwie trifft. Der Film lebt von seinen grandiosen Dialogen, oder auch Monologen des Erzählers. Für die Verurteilten ist der Glaube an eine Welt ausserhalb von Shawshank beinahe verschwunden, nur die Hoffnung stirbt zuletzt und lässt so manchen völlig verzweifeln. Es bleibt den Verurteilten nur noch die Zeit, um an der eigenen Haut zu realisieren, wo sie wirklich sind. Niemals wurde dies so realistisch verfilmt wie mit der Romanverfilmung "Die Verurteilten", meine Haare stellten sich immer wieder auf und ich verspürte ein intensives Kribbeln, ich konnte das Elend und die Grausamkeit fühlen.

Andy (Tim Robbins) und Red (Morgan Freeman) übernehmen schwierige Rollen einfach überragend. Man erfährt sehr viel über die beiden, sie werden zu Brüdern, ihr ganzes Leben wird in 150 Minuten dokumentiert. Sie fangen sich gegenseitig immer wieder auf, wenn einer fällt. Der ruhige, mit schönen Bildern erzählte Schluss stellt wohl jeden Zuschauer mehr als zufrieden. Ein rundum einfach nur herzerwärmender Film und ein unbestrittenes Meisterwerk von Frank Darabont.

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xXFilmFreakXx

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

toller Film unter 8 Punkten eine Beleidigung des Filmes.

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