Die Wahrheit
La vérité (1960), FR/IT Laufzeit 128 Minuten, FSK 18, Drama, Kinostart 21.12.1960
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von Henri-Georges Clouzot, mit Brigitte Bardot und Charles Vanel
Die Handlung dreht sich um einen Mordprozess, in dem eine junge Frau wegen der Ermordung eines Mannes angeklagt wird. Ihre Schuld scheint mehr oder weniger sicher festzustehen, den Menschen im Gerichtssaal fehlt lediglich das Motiv, das sie zu dieser Tat getrieben haben könnte.
Cast & Crew
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Henri-Georges Clouzot
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Brigitte Bardot
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dominique Marceau
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Charles Vanel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maître Guérin
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Paul Meurisse
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Maître Éparvier
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Louis Seigner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Le président des assises
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Sami Frey
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gilbert Tellier
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Marie-José Nat
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annie Marceau
Regie
Schauspieler
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Jacques Perrin
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Claude Berri
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André Oumansky
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Raymond Meunier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Le cuistot du 'Spoutnik'
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Fernand Ledoux
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Le médecin légiste
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Christian Lude
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) M. Marceau
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Colette Régis
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) La logeuse de Gilbert
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Jacques Marin
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Germaine Delbat
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Une employée du 'Spoutnik'
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René Blancard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) L'avocat général
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Hubert de Lapparent
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) un avocat
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Henri-Georges Clouzot
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Véra Clouzot
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Simone Drieu
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Jérôme Géronimi
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Michèle Perrein
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Christiane Rochefort
- Genre
- Sozialdrama, Gerichtsdrama












Kritiken (1) — Film: Die Wahrheit
Filmsuechtiger: Filmsucht.org, Movieworlds
Kommentar löschenIn Die Wahrheit schiebt Regisseur Clouzot die Liebe zwischen die Mühlen der Justiz. Ob es sich dabei überhaupt wirklich um Liebe, ihre Vorstufen oder gar um Hass handelt, muss nicht nur von den Geschworenen, sondern auch vom Zuschauer entschieden werden. Die Wahrheit zeigt sehr viel von Leid, vom Fremdgehen, losen und festen Bindungen und ist atmosphärisch dicht und menschlich nachvollziehbar. Sehr gut sind die Darsteller, die Leistung von Bardot ist wesentlich besser als ihr Ruf. Die Parallelmontage von Gerichtsszenen und Rückblenden kann einer gewissen Langatmigkeit nicht abhelfen, sie aber zumindest etwas eingrenzen. Letztlich fehlt es aber an wirklich mitreißenden Szenen.
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Kommentare (3) — Film: Die Wahrheit
Kommentar schreiben8martin 2010/03/16 18:50:59
Kommentar löschenEiner der wenigen Filme, in denen die Bardot zeigen konnte, dass sie mehr zu bieten hatte als Schmollmund und üppige Oberweite. Sie zeigt eine beachtenswerte, schauspielerische Leistung. Die Handlung ist ihr allerdings auch auf den Leib geschrieben. Und Regisseur Clouzot hat sie als männerverschlingender Vamp ganz toll in Szene gesetzt. Sie verliert den Kampf zwischen der einzig großen, wahren Liebe (Sami Frey) und wechselnden One-night-stands. Vielleicht die wahre Tragik ihres eigenen Lebens. Dabei wird die Wahrheit immer unwichtiger, ob sie vorsätzlich gemordet hat oder im Affekt, ob sie von ihrem Geliebten dazu getrieben wurde, als er sie zurückwies oder ob sie sich an der verhassten aber erfolgreichen Schwester rächen wollte. Immer mehr rücken die spitzfindigen Rededuelle von Verteidiger und Staatsanwalt in den Mittelpunkt und lassen den eigentlichen Fall vergessen. Was in Erinnerung bleibt ist nur eine tolle Brigitte Bardot.
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JimiHendrix 2010/03/16 00:22:37
Kommentar löschenEine kleine Perle aus Frankreich, welche nahe an "Die 12 Geschworenen" angesiedelt ist, ohne den Klassiker jedoch zu kopieren.
Henri-Georges Clouzot erschuf hier ein überraschend gutes Werk, welches seine Monition effektiv und zielsicher über den ganzen Film hinweg verstreute. Die Spannung schaukelt sich bis zum großartigen Ende immer höher und bereitet dem Zuschauer einen knisterneden Abschuss. Die Elemente des Films sind klassischer Natur und fassen die Standartthemen wie Liebe, Sehnsucht und Verzweiflung auf, was aber auch für Romantik-Legastheniker nicht abschreckend wirken muss.
Die Beziehung zwischen den beiden sehr unterschiedlichen Protagonisten ist skurril, aber nicht unbedingt unrealistisch und völlig aus dem Rahmen ausgehobelt. Man versteht irgendwie die Reaktionen beider, aber auch die weitreichenden Folgen. Ihre Liebe wird schön zerpflügt und detailliert ausgebreitet, was in diesem Umfang und auch in der Tiefe heute leider nurnoch Seltenheitswert besitzt.
Brigitte Bardot überzeugte mich hier neben "Die Verachtung" endlich auch schauspielerisch auf ganzer 90-60-90er Linie. Aber man muss auch eingestehen, dass diese Rolle für sie geschrieben sein musste, es hätte einfach keine so gut spielen können wie Bardot es hier zeigt. Mit viel Erotik und Leidenschaft, aber auch mit Gefühl zeigt sich, dass in ihr doch eine kleine Schauspielerin verloren gegangen ist, entgegen aller Kritiker trug sie nämlich zu einem großen Teil an der Authensität dieses Streifens bei.
Sami Frey alias Gilbert Tellier glänzte aber auch durchaus mit der Rolle des aufstrebsamen Musikers, welcher sich von der gegensätzlichen Lebensweise von Dominique magisch angezogen fühlte. Er war auch eine wunderbar passende Besetzung und harmonierte wirklich ansehnlich mit der Hauptdarstellerin.
Gerade die Szenen im Gerichtssaal waren voller Elan und Fülle. Man spürte, wie sich die Luft zu erhitzen drohte. Vorallem die beiden Anwälte lieferten sich rege rethorische Schlagabtausche, deren Ausführungen man gerne zuhören konnte.
Ein Sehenswerter Film, der wie schon erwähnt leider viel zu selten fernsehtechnisch zum Zuge kommt, was jetzt ARTE aber durchbrochen hat und damit nicht schlecht fährt, wie ich meine.
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H.W.Berndt 2010/03/03 10:18:46
Kommentar löschenEin sehr interessanter, spannender und emotionaler Film.
Nur schade, daß man ihn nirgends sieht und auch nicht zu kaufen bekommt!
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autopilot off 2010/03/15 21:35:37
Antwort löschenLäuft heute auf arte, und wird zweimal wiederholt :)