Die Wahrheit der Lüge
Die Wahrheit der Lüge (2011), Laufzeit 98 Minuten, FSK 16, Drama
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5 Bewertungen
4 Kommentare
Keine
von Roland Reber und Roland Reber, mit Julia Jaschke und Marina Anna Eich
Ein Autor hält in einem unterirdischen Labyrinth zwei Frauen gefangen. Er will sie zu Grenzerfahrungen bringen, auf den “Gipfel”. Er foltert sie körperlich und geistig. Doch seine Methoden führen nicht zum gewünschten Ergebnis. Seine Verlegerin, eine undurchsichtige Frau, treibt ihn weiter und weiter. Die Folterungen werden immer bizarrer. Es werden Regeln aufgestellt nur um sie gleich wieder zu brechen. Es scheint ein Kampf gegen die Zeit zu sein, denn eine Countdown-Uhr läuft unaufhaltsam gegen Null. Was geschieht dann? Der Autor sagt: “Grenzerfahrungen sind nur an der Grenze möglich. Aber wo ist die Grenze, wo der Zöllner?” Nichts scheint zu sein, wie es ist.
Mehr Bilder (13) und Videos (1) zu Die Wahrheit der Lüge
News zu Die Wahrheit der Lüge
Cast & Crew
-
Roland Reber
-
Roland Reber
-
Julia Jaschke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Die Zögerliche
-
Marina Anna Eich
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Die Mutige
-
Christoph Baumann
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Der Autor
-
Antje Mönning
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Die Verlegerin
Regie
Schauspieler
-
Roland Reber
-
Roland Reber
- Genre
- Drama
- Handlung
- Angst, Angst vor dem Tod, Autor, Countdown, Demütigung, Folter, Gerichtsverhandlung, Kreuzigung, Labyrinth , Perspektivlosigkeit, Regeln, Sadomasochismus, Sexuelle Erniedrigung, Todesangst, Unterirdisch, Verleger
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!













Kritiken (4) — Film: Die Wahrheit der Lüge
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenMinimalismus bleibt die Maßgabe. Wie üblich wurde ohne einen Cent Fördergeld (aber erstmals auf HD-Profi-Equipment mit der Arri Alexa) gedreht. Dass der vom Theater kommende Reber sein kammerspielartiges Filmkonzept aufweicht und diesmal vermehrt Kamerafahrten einsetzt, bringt dagegen wohltuende Bewegung in die sonst oft statische Szenerie. Auch weil die Dialoge weniger philosophierend gehalten sind, spricht „Die Wahrheit der Lüge“ eine deutlichere Sprache. Mit mainstreamigen Sehgewohnheiten wird angesichts der surrealen, teils bizarr-grotesken Bilder immer noch gehörig gebrochen; allerdings hat der Exzentriker unter den deutschen Regisseuren seine bis dato allgemeinverträglichste Arbeit abgeliefert.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Markus Raska
Kommentar löschenReber geht es nicht um die Darstellung von zwei gefangenen Frauen, sondern um die Metapher der Gefangenschaft, die wir Leben nennen. Doch der Film funktioniert nicht.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Tim Slagman: fluter Tim Slagman: fluter
Kommentar löschenRadikale Bilder, beklemmende Installationen gelingen Reber und seinem Team [...]. Die Intensität dieses Zusammenpralls des Sinnlichen mit dem Abstrakten, des Bildeffekts mit der Reflektion, aber sabotiert die Handlung von Die Wahrheit der Lüge selbst.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Alexandra Wach: film-dienst.de Alexandra Wach: film-dienst.de
Kommentar löschenAbgefilmtes Theater muss im Kino nicht zwangsläufig eine Zumutung sein. Aber im Fall von „Die Wahrheit der Lüge“ ist der provinzielle Dilettantismus dieses vermeintlich gewagten Kammerspiels bereits nach wenigen Minuten nicht mehr zu ertragen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare
Kommentar schreiben