Die Wand

Die Wand (2012),
Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Thriller, Kinostart 11.10.2012

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Die Wand
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von Julian Pölsler, mit Martina Gedeck und Karlheinz Hackl

„Zurück zur Natur!“ so lautet die bekannte Redewendung von Jean-Jacques Rousseau. Mit dieser Aufforderung sieht sich auch eine namenlose Frau (Martina Gedeck) in Die Wand förmlich konfrontiert, als selbige sie eines Tages mysteriöserweise von ihrer Umwelt abschottet. Dabei hatte alles nach einem erholsamen Wochenende mit ihrer Cousine und deren Ehemann (Ulrike Beimpold und Karlheinz Hackl) ausgesehen. Als das Ehepaar aber nach einem allein unternommenen Ausflug nicht zurückkehrt und die Frau die Wand entdeckt, muss sie lernen, sich mit den neuen Gegebenheiten zu arrangieren und die Zivilisation durch die neue Waldeinsamkeit zu ersetzen.

Hintergrund & Infos zu Die Wand

Die Wand basiert auf dem gleichnamigen Roman von Marlen Haushofer aus dem Jahre 1963. Inszeniert wurde Die Wand vom österreichischen Landsmann Julian Pölsler, der in Deutschland vor allem durch seine Fernseharbeiten wie Polt muss weinen oder Der Schandfleck bekannt ist (in beiden Filmen spielt auch Hans-Michael Rehberg mit, der auch in Die Wand auftritt). Martina Gedeck, die namenlose Hauptdarstellerin in Die Wand hat sich einen Namen gemacht durch auch international renommierte Filme wie Bella Martha (im amerikanischen Remake Rezept zum Verlieben mit Catherine Zeta-Jones und Aaron Eckhart), Der Baader Meinhof Komplex oder Jud Süß – Film ohne Gewissen von Oskar Roehler.

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Kubrick_obscura

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Bewertung5.0Geht so

Blasphemischer Literatur-Film-Hybrid zwischen bebilderter Vorlesung und Film mit Audiokommentar. Wunderbare Geschichte mit teilweise grandiosen Bildern, die Kino atmen. Doch der Film wagt sich nicht von der Vorlage zu trennen, er verehrt sie und benutzt das Kino nur als Ergänzung für Lesefaule.

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