Die Welle
Die Welle (2008), DE Laufzeit 107 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 13.03.2008
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183 Kommentare
Keine
von Dennis Gansel, mit Jürgen Vogel und Frederick Lau
Deutschland. Heute. Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger startet während einer Projektwoche zum Thema “Staatsformen” einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen. Was zunächst harmlos mit Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt sich binnen weniger Tage zu einer richtigen Bewegung. Der Name: “Die Welle”. Bereits am dritten Tag beginnen die Schüler, Andersdenkende auszuschließen und zu drangsalieren. Als die Situation bei einem Wasserballturnier schließlich eskaliert, beschließt der Lehrer, das Experiment abzubrechen. Zu spät. “Die Welle” ist längst außer Kontrolle geraten! Verfilmung des Romans von Morton Rhue.
Handlung
Im Gymnasium des antiautoritären Lehrers Rainer Wenger (Jürgen Vogel) steht die Projektwoche an. Es geht um Staatsformen und für ihn als Ex-Berliner-Hausbesetzer steht außer Frage, dass er sich eine Woche lang mit der “Anarchie” beschäftigen wird. Doch ein Kollege war schneller und für ihn bleibt nur die “Autokratie” übrig. Trotz des offenkundig eher langweiligen Themas findet sich eine ganze Reihe Schüler beim beliebten und kumpelhaften Lehrer ein, die auf eine laue Woche hoffen.
So wundert es Rainer kaum, als die Schüler nicht gerade hochmotiviert an die Sache rangehen und beim schon ach so oft durchgekauten Thema Faschismus ihren Unmut kundtun. Doch als die Aussage, dass in Deutschland keine Diktatur mehr möglich sei, während der Diskussion fällt, ist seine Neugier weckt. Er beschließt seine Schüler einem Experiment zu unterziehen, in dem er sie mit einfachen Methoden der Nazis konfrontiert. Er fordert die Klasse auf, ihn, den sie sonst duzen dürfen, für die Woche nur noch mit “Herrn Wenger” anzusprechen und führt die Regel eine erste Regel ein: Jeder, der etwas sagen will, muss vorher aufstehen. “Macht durch Disziplin”…
Deutschland. Heute. Der Gymnasiallehrer Rainer Wenger startet während einer Projektwoche zum Thema “Staatsformen” einen Versuch, um den Schülern die Entstehung einer Diktatur greifbar zu machen. Ein pädagogisches Experiment mit verheerenden Folgen. Was zunächst harmlos mit Begriffen wie Disziplin und Gemeinschaft beginnt, entwickelt sich binnen weniger Tage zu einer richtigen Bewegung. Der Name: “Die Welle”. Bereits am dritten Tag beginnen die Schüler, Andersdenkende auszuschließen und zu drangsalieren. Als die Situation bei einem Wasserballturnier schließlich eskaliert, beschließt der Lehrer, das Experiment abzubrechen. Zu spät. “Die Welle” ist längst außer Kontrolle geraten! Verfilmung des Romans von Morton Rhue.
Handlung
Im Gymnasium des antiautoritären Lehrers Rainer Wenger (Jürgen Vogel) steht die Projektwoche an. Es geht um Staatsformen und für ihn als Ex-Berliner-Hausbesetzer steht außer Frage, dass er sich eine Woche lang mit der “Anarchie” beschäftigen wird. Doch ein Kollege war schneller und für ihn bleibt nur die “Autokratie” übrig. Trotz des offenkundig eher langweiligen Themas findet sich eine ganze Reihe Schüler beim beliebten und kumpelhaften Lehrer ein, die auf eine laue Woche hoffen.
So wundert es Rainer kaum, als die Schüler nicht gerade hochmotiviert an die Sache rangehen und beim schon ach so oft durchgekauten Thema Faschismus ihren Unmut kundtun. Doch als die Aussage, dass in Deutschland keine Diktatur mehr möglich sei, während der Diskussion fällt, ist seine Neugier weckt. Er beschließt seine Schüler einem Experiment zu unterziehen, in dem er sie mit einfachen Methoden der Nazis konfrontiert. Er fordert die Klasse auf, ihn, den sie sonst duzen dürfen, für die Woche nur noch mit “Herrn Wenger” anzusprechen und führt die Regel eine erste Regel ein: Jeder, der etwas sagen will, muss vorher aufstehen. “Macht durch Disziplin” gibt er als Kredo aus… und siehe da: Alle spielen mit, einzig Kevin (Maximilian Mauff) weigert sich. Wenger stellt den Störenfried rigoros frei, um seine Gruppendynamik nicht zu gefährden.
GemeinschaftZu Hause angekommen bericht Rainer seiner Frau Anke (Christiane Paul) erstaunt von den Ereignissen rund um sein Experiment und überlegt sich, wie er weiter vorgehen könnte. Am nächsten Tag im Klassenraum angekommen, herrscht dort nicht das sonst übliche Durcheinander, sondern Rainer wird wie aus einem Mund mit den Worten “Guten Morgen Herr Wenger” begrüßt. Sein nächstes Ziel ist es die Gemeinschaft zu stärken. Er gibt die Losung “Macht durch Gemeinschaft” vor und ändert die Sitzordnung scheinbar willkürlich. Nach ersten Protesten erklärt er, dass fortan schlechte neben guten Schülern sitzen werden, da sie sich so besser gegenseitig unterstützen können. Die Maßnahme zeigt Wirkung: Als die neue Gemeinschaft beschließt, ihr Gruppengefühl durch gemeinsame Kleidung zu dokumentieren, unterstützt Jens (Tim Oliver Schultz) Außenseiter Tim (Frederick Lau), indem er ihm anbietet für ihn ein weißes Hemd, was als Erkennungsmerkmal auserkoren ist, mitzubringen. Rainer ist begeistert.
Erste OppositionTatsächlich erscheint am nächsten morgen die ganze Klasse in weißen Hemden. Einzig Meinungsführerin Karo (Jennifer Ulrich) hat sich – aus modischen Gründen – gegen die Einheitstracht entschieden. Ergebnis ist: Lehrer Wenger und der Rest der Klasse lässt sie links liegen. Sie ist nur geduldet. Die Gruppe geht derweil einen Schritt weiter und einigt sich auf Marcos (Max Riemelt) Vorschlag für einen Namen der Bewegung: Die Welle. Das ist zu viel für Karo, die sich zurückzieht und nicht einmal mehr von ihrer Freundin Lisa (Cristina do Rego) unterstützt wird, die in der “Welle” aufzublühen scheint.
Nicht nur sie: Der Außenseiter Tim entwickelt sich zu einer tragenden Säule der Gruppe und gestaltet eigens eine “Welle”-Homepage fürs Internet, Sitzenbleiber Sinan (Elyas M’Barek) kann endlich seine Talente einbringen und designt ein Logo. Rainer überschreibt die Prozesse mit dem Motto “Macht durch Handeln”. Er ahnt nicht, dass seine Gefolgschaft einer Welle gleich durch die Stadt schwappt und überall das Logo verbreitet.
Mittlerweile ist die Welle an der ganzen Schule angekommen. Es geht soweit, dass Karo miterleben muss, wie einige Schüler nicht in die Schule gelassen werden, die sich nicht zu der Bewegung bekennen. Sie spricht ihren Lehrer an und fordert ihn auf, sein Experiment zu beenden.
Ein GrußDoch Rainer ignoriert sie. Er ist vielmehr überrascht und fasziniert zugleich, über die Macht, die sein Projekt, dessen Anführer er ist, entwickelt. Auch als ihm die Schüler ein gemeinsames Begrüßungszeichen demonstrieren, das sie sich ausgedacht haben, bringt ihn das nicht ins Grübeln. Selbst als sich ihm Tim als sein Leibwächter anbietet, tut er das ebenso achtlos ab, wie die Sorge seine Frau Anke, die von Tuscheleien im Lehrerzimmer berichtet…
Wie sehr Wengers Experimentaußer Kontrolle geraten ist, zeigt sich am letzten Tag der Projektwoche. Teile der Bewegung regen Maßnahmen gegen Karo an, die mutmaßlich eine Flugblatt-Aktion gegen die Welle inszeniert hat. Doch zu erst steht noch das Spiel der Wasserballer – deren Coach Rainer ist – gegen die befeindete Ernst-Bach-Schule an, wo endlich dank stimmgewaltiger Unterstützung der Welle ein Sieg gelingen soll. Angeheizt durch die Stimmung und dank des Teamgeistes sieht es auch erstmal gut aus, doch ein Tumult bricht auf den Rängen der Schwimmhalle aus, als Karo und ihre Verbündete Mona (Amelie Kiefer) abermals Flugblätter gegen die Welle verteilen. Nicht nur unter den Zuschauern, sondern auch im Becken werden fortan die Probleme mit den Fäusten gelöst.
Die Situation läuft immer weiter aus dem Ruder und alles droht im Wie sich Schüler freudestrahlend in Faschisten verwandeln, Rezension von Christoph Cadenbach im Spiegel
Quellen
Die Presseinfo von Constantin Film.
Mehr Bilder (10) und Videos (2) zu Die Welle
Cast & Crew
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Dennis Gansel
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Jürgen Vogel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rainer Wenger
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Frederick Lau
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tim Stoltefuss
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Max Riemelt
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Christiane Paul
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anke Wenger
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Jacob Matschenz
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Elyas M'Barek
Regie
Schauspieler
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Cristina do Rego
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Maximilian Vollmar
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Max Mauff
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Tim Oliver Schultz
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Amelie Kiefer
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Fabian Preger
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Odine Johne
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Tino Mewes
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Marco Bretscher-Coschignano
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Lennard Bertzbach
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Thommy Schwimmer
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Joseph M'Barek
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Jaime Ferkic
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Darvin Schmidt
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Leander Hagen
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Lucas Hardt
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Maxwell Richter
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Sophie Kurzke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jens' Freundin
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Lena Lutz
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Hendrik Holler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Verkäufer
-
Ilo Gansel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Verkäuferin
-
Natascha Paulick
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Verkäuferin
-
Hubert Mulzer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dieter Wieland
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Johanna Gastdorf
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tims Mutter
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Friederike Wagner
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marcos Mutter
-
Peter Thorwarth
-
Dennis Gansel
- Genre
- Politdrama, Coming of Age-Film
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Deutschland, Schule
- Handlung
- Anarchismus, Anarchist, Anführer, Autokratie, Bewegung, Diktator, Direktor, Disziplin, Erziehung, Experiment, Faschismus, Gehorsam, Gewalt an der Schule, Graffiti, Gruppe, Gruppendynamik, Gymnasium, Hausbesetzer, Homepage, Homepage, Homepage, Internet, Klassenzimmer, Lebensgemeinschaft, Lehrer, Lehrer-Schüler-Beziehung, Lernen und Lehren, Manipulation, Nationalsozialismus, Nazi, Pistole, Polizei, Pädagogik, Roman, Schuluniform, Schuss, Schüler, Trainer, Training, Verschwörung
- Stimmung
- Ernst, Geistreich
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Die Welle
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- Die Welle: critic.de
















Kritiken (9) — Film: Die Welle
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenRegisseur Dennis Gansel zeigt in «Die Welle» exemplarisch auf, wie Unzufriedenheit und Angst in einem Mikrokosmos zu Auswüchsen der Gewaltherrschaft führen können. Wegen dieser Thematik ist der Film trotz einigen Schwächen äusserst brisant und sehenswert.
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isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenDie Welle kann auf voller Linie überzeugen. Jürgen Vogel kann hier sein Talent unter Beweis stellen und liefert eine beeindruckende Performance ab, denn die Schüler sind nicht die einzigen, die die Projektwoche verändert. Vogel gibt den coolen und sympathischen Lehrer, der sich am Anfang eher auf einer Ebene mit seinen Schülern befindet, als mit den Lehrern, die ihn als Freak in eine Schublade gesteckt haben. Er spielt die Entwicklung vom Anstoß der “Welle” bis zu ihrem überrollen sehr glaubwürdig, überzeugend und nachvollziehbar - damit sehr real.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenAch, was waren das noch für Zeiten. Damals, als der Lehrer im Deutsch-Unterricht mindestens 2 Mal im Jahr ein Buch vorschlug und die Klasse immer vor Begeisterung jubelte. Bei jugendlichen Meisterwerken wie Nathan der Weise oder Romeo und Julia ist das ja auch kein Wunder. Da war es fast eine Erlösung, als in der neunten Klasse endlich Morton Rhues Klassiker Die Welle durchgenommen wurde. Dieses Buch begeistert einfach durch seine heikle, weil wahre Thematik, gepaart durch die zeitgeschichtlichen Bezüge. Auch hat wohl jeder im Unterricht die Fernsehverfilmung des Stoffes gesehen - die wohl keinen umgehauen hat. Da der Stoff aber nach einer Neuverfilmung schreit, verwundert es kaum, dass in diesem Jahr endlich die Kino-Version anläuft.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenSeien wir ehrlich: die Romanvorlage für „Die Welle“ glänzte nicht durch hohe literarische Schreibkunst, sondern durch die Brisanz der Handlung. Ähnlich ist es leider auch bei der deutschen Neuverfilmung…
Zur Story: der alternativ angehauchte Lehrer Ralf Wenger hat die Aufgabe eine gesamte Projektwoche lang seinen Schülern von der „Autokratie“ zu erzählen, dem Herrschen einiger weniger über die große Masse, wie man es aus Diktaturen kennt. Als die Schüler meinen, sie wären viel zu aufgeklärt, um heutzutage auf eine solche Blenderei hereinzufallen, wie es damals im Dritten Reich gewesen ist (das ja schließlich schon zigmal im Unterricht durchgekaut wurde), wagt Wenger ein Experiment.
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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst
Kommentar löschenDer Film "Die Welle" ist als Schulkrimi über die politische Verführbarkeit und Manipulierbarkeit des Einzelnen deutlich auch für den internationalen Markt konzipiert; deswegen hat Gansel im Drehbuch allzu lokale Bezüge ausgespart. Er verweist dafür auf die globalisierte Markenwelt der Jugendlichen: Ihre Gespräche drehen sich um amerikanische Turnschuhe; das Welle-Logo wird als Graffiti an Wände gesprüht und auf MySpace im Internet ein Welle-Profil erstellt.
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenWas der Film aber in jedem Fall wieder einmal belegt, ist dass es so etwas wie eine neutrale Position nicht gibt. Der Film bebildert also nicht nur das bekannte Experiment, er belegt auch das, was er angeblich voraussetzt: Wir alle können Mitläufer werden. Konformistisch sind nicht nur die Bilder, so ist auch der Rest: Die Wahl der Schauspieler, die Wahl eines Ortes, der ortlos ist. Er hat keinen Namen, ist völlig aus Zusammenhängen gelöst. Es soll überall sein, klar, das war die Idee. Aber sie macht den Film blutleer und unkonkret.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenUnd noch ein amerikanisches "Experiment" unter deutscher Aufsicht. Mit weitaus weniger Thrill als Oliver Hirschbiegels Film über den eskalierenden Wärter-und-Gefangenen-Versuch an der Stanford University übersetzt Dennis Gansel den Jugendbuchklassiker "Die Welle" verständlich ins Deutschland von heute. Faschismus lautet das Explanandum, das zu erklärende Phänomen. Die Variablen: Macht durch Gemeinschaft, Disziplin und Handeln.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenIn Amerika nennt man Filme die mit dickem Zeigefinger moralische Lektionen lehren wollen "After School Special" und genau ein solches war auch die Erstverfilmung der "Welle"-Story. Dennis Gansel darf für die Spielfilmfassung auf eine hochkarätige Besetzung zurückgreifen. Wie in Napola beschäftigt er sich mit dem Reiz des Faschismus. Wie in Napola hat er auch hier ein Händchen dafür schöne Schauspieler in schöne kinotaugliche Bilder zu kleiden. Und wie in Napola mangelt es ihm auch hier an einer differenzierten Figurenzeichnung. Die Dialoge sind streckenweise schmerzhaft plakativ, als wolle man jede Uneindeutigkeit ausräumen. Die guten Schauspieler werden in eindimensionalen Charakteren verheizt, die eigentliche Entwicklung, der bedrohliche Sog der Bewegung werden nie wirklich spürbar. Fazit: Hübsch anzusehen, teilweise sehr anbiedernd jugendlich und dennoch sehr weit weg von der Realität, die der Film so gerne abbilden würde. Das der Welle-Initiar Ron Jones als Berater zur Seite stand, darf hier eher als Eigen-PR verstanden werden, denn auch Jones hat sich die Geschichte so hingedreht wie es ihm sinnvoll erschien. Es mag ja ein schönes einfaches Erklärungsmuster sein, aber so simpel wie hier behauptet funktioniert Faschismus nicht - und hat es auch damals beim echten Experiment nicht.
Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDas Teenie-Genre ist Regisseur Dennis Gansel, auf dessen Konto Filme wie »Mädchen Mädchen« oder »Napola« gehen, nicht fremd und er umschifft auch diesmal sämtliche Klippen der peinlichen Anbiederung an die abgebildete Zielgruppe. Lediglich einigen Dialogzeilen lastet etwas hölzern Aufgesagtes an und manche Situationen wirken künstlich überspitzt, wohl um das dramaturgische Gefälle der Geschichte möglichst hoch zu halten. Wenngleich sich nur wenige der zahlreichen Schüler-Figuren von ihrer eindimensional angelegten Typen-Vorlage emanzipieren können, entwickelt dieses Drama, dessen Buchvorlage zur Pflichtlektüre im Deutschunterricht gehört, im Laufe der Zeit für den Zuschauer eine ähnlich spannende Faszination wie für die Schüler Die Welle.
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Kommentare (174) — Film: Die Welle
Kommentar schreibenemotionfreak 2012/05/21 01:01:52
Kommentar löschenGenial. Die tief verwurzelte sehnsucht nach Zugehörigkeit zu einer Gruppe, also etwas eigentlich positives führt letzendlich auf negative Bahnen, denn das Ganze artet in Fanatismus aus. Die Zugehörigkeit bedeutet letzendlich, Menschen, die nicht dazugehören als Feinde zu betrachten. So ähnlich begann es auch mit dem dritten Reich.
Jürgen Vogel zeigt eine beachtliche schauspielerische Leistung.
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Pharazon 2012/05/19 19:15:07
Kommentar löschenGehört hier nicht rein, und wird nach einigen Wochen wieder von mir gelöscht.
Hier ist was großes im Gange, iniziert von Andy Dufresne, unterstützt von allen
Wir sind Legion!
"Die Gemeinschaft
„Unter Gemeinschaft (…) versteht man (…) eine zu einer Einheit zusammengefasste Gruppe von Individuen, die emotionale Bindekräfte aufweist mit einem Zusammengehörigkeitsgefühl (Wir-Gefühl)…“
Was momentan auf Moviepilot los ist könnte man runtergebrochen in ein Zitat von Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach erkennen:
„ In früheren Zeiten konnte einer ruhig vor seinem vollen Teller sitzen und sich's schmecken lassen, ohne sich darum zu kümmern, daß der Teller seines Nachbarn leer war. Das geht jetzt nicht mehr, außer bei den geistig völlig Blinden. Allen übrigen wird der leere Teller des Nachbarn den Appetit verderben.“
Viele Nachbarn sind gegangen, Duffy, alanger, KlapTrap, der Stalker, Tjeorrmy , Captain Knaecke und einige mehr.
Der Rest stellte nicht zuletzt durch diese Abgänge, die die Teller mit ihren Kommentaren, ihrem Witz, ihren Verbandlungen und schlicht ihrer Freundschaft füllten, fest das einiges falsch läuft auf MP, daß eben einiges aus dem Ruder gelaufen ist.
Vieles ist nicht so offensichtlich das es von allen gleich aufgenommen werden kann, eine Seite wie MP speist sich ja nicht nur aus Filmkommentaren, sie speist sich auch aus den Foren, den News, den Gästebüchern und persönlichen Nachrichten usw. und den Facebook-Freundschaften im Hintergrund (die grandiosen Bollians zum Beispiel).
Nicht jeder ist immer und überall bei diesen Möglichkeiten gleich oder überhaupt anwesend/aktiv und so gibt es sozusagen mehrere Paralellwelten unter dem Dach MP.
Durch die Entwicklungen der letzten Monate sind diese Paralellwelten allerdings in ein großes Ungleichgewicht gefallen, jede einzelne von ihnen.
Nicht zuletzt wegen der vielen Abgänge, die jede dieser Welten leerer und inhaltsloser gemacht haben.
Dazu kommt natürlich das Verhalten der MP- Redaktion oder besser noch: Ihr Nichtverhalten.
„(…) Es waren allesamt wohlüberlegte Abschiede. Abschiede von einer Website, von einer Community, von einer Institution. Es ist eine Schande, dass User, die teilweise seit über 3 Jahren aktiv die Community und somit MP mit ihren Kommentaren und Kritiken bereicherten weggehen, weil sie mit der Qualität von MP unzufrieden sind. Aber wisst ihr, was viele wirklich sauer gemacht hat? Dass ihr nicht darauf reagiert habt. Mag sein dass ihr intern darüber gesprochen hat, mag sein, dass es euch herzlich egal ist, aber dass ihr euch öffentlich nicht dazu äußerst, dass bekannte und wichtige User sich löschen, dass macht viele User traurig, das macht viele User sauer. MP, ihr gabt den Usern mal das Gefühl, dass sie wichtig sind. Mittlerweile gebt ihr vielen Usern nur das Gefühl, dass sie unwichtig sind. Klickt der nicht, klickt hält der nächste. MP es läuft etwas schief und ich hoffe inständig, dass ihr das auch erkannt habt (...)“
Ähnlich aber auch gleich wahr:
„(…)Schon nach dem Abgang von duffy und allanger hatte mp lediglich mit einer unergiebigen Eröffnung eines Treats (von Sonse) über MP-Leichen reagiert, mehr nicht. Schade. Haben die Verantwortlichen von Mp zu den jetzigen Entwicklungen irgendwo, irgendwas zu irgendjemand geäußert? Ich weiß von nichts. Komisch denn ein (kommerzieller) Erfolg von MP misst sich doch auch an der Zufriedenheit der Mitglieder...Ich weiß nicht wie MP vor 3 Jahren war, der journalistische Anspruch und die rapide Kommerzialisierung von Mp seitens der Redaktion lässt arg zu wünschen übrig. Die News sind inhaltlich, sprachlich und von der Recherche oft unter aller Sau, erinnert an 10te Klasse Hausarbeiten. Nun gut, die Praktikanten sind sehr jung und haben wenig cineastische Erfahrung, das war aber auch mal besser. Zielpublikum-orientiert ist Mp, nach Aussage des Chefs Tobias, Geld muss auch verdient werden...Seit MP seine Finger nach der USA gestreckt hat wurde die Seite deutlich kommerzieller. Was ja nicht unbedingt schlimm sein muss, wenn auch die anderen, weniger angepassten, Seiten des Films mit berücksichtigt werden würden. Hier wird oft gefleht Texte nach MP zu schicken, nur warum? Die Motivation ist einfach nicht groß wenn letztlich doch ein "guter" Text zwischen platten News und Banalitäten versumpft(...)“
Es gibt noch weitere Kritikpunkte an der Redaktion:
„(…) Wenn man sich z.B. die letzten Tage die "Titel-Seite" anschaut und die geschriebenen Artikel, frage ich mich wo ich hier gelandet bin. Journalistisch ist das nicht so dolle. Das war mal besser. Nichts gegen die jungen Autoren/innen aber für eine Kino-Seite ist das eher banal und muss professioneller betreut werden. Schau dir mal die Anzahl der Leser-Reaktionen auf die Texte an. Teilweise keine Kommentare oder nur eine handvoll. Sie gehen scheinbar an den Interessen der MPler vorbei. Auch das war mal anders. Man könnte Themen-Börsen einrichten um zu wissen worüber die Leser informiert werden wollen. Kann ja auch volle Kanne Main-Stream sein. Wie lange hat es gedauert bis mal auf das Verstauben der Clubs (Horror/SF) reagiert wurde? Warum werden News nicht mit den Clubs verlinkt? Warum werden sie nicht mit einem Admin betreut (kann ja ein User sein) ? Warum wird auf den Abgang von wichtigen MPler nicht reagiert? Warum findet kein Austausch mit den MP-Machern statt? Technische Defizite existieren immer aber bis heute(… )funktioniert nicht immer der "gefällt mir" Button. Eine Diskussion über e-Mail (!) ist total zeit verzögernd und echt old-school...Eine Ignore-Funktion wird im Forum diskutiert. Warum wird das nicht auf der Hauptseite gemacht? Transparenz, was ist geplant, Diskussion, das fehlt mir, User sollten mehr eingebunden werden. Warum keine "Kritik des Monats",mit Abstimmung? Anreize schaffen... Warum ist guggi nicht in die Redaktion aufgenommen worden, der schreibt mit Abstand die besten Texte in der Aufreger-Rubrik(…)“.
Überhaupt : Guggi (Guggenheim) !
„(…)Das Guggi damals nicht in die Redaktion aufgenommen wurde, war, ist und bleibt eine Schande! MP lebt von Filmliebhabern und sollte auch von solchen redaktionell begleitet werden. Von Praktikanten die zwar ohne Rechtschreibfehler was vor sich hintippen können, mit der Materie Film aber nichts anzufangen wissen, kann diese Seite nicht leben. Was nützt das Hirn, wenn das Herz nicht im richtigen Takt schlägt (...)?
Oder auch:
„(…)Bitte nehmt die Wünsche und Anregungen eurer User ernst! Warum kann ich meine Filmvormerkliste immer noch nicht nach Genre sortieren? Warum hängt so oft der Kommentar gefällt mir Button. Warum kann ich bei Filmen nur einen Kommentar abgeben? Warum kann ich meinen Kommentar bei einem Film nicht löschen? Viele Baustellen, für mein Geschmäckle zu viele.(…)“
Oder auch dieser Punkt, daß er überhaupt existiert ist ein Skandal!
„(…)Kleiner Einwurf zur Erklärung: Die Tilgung der User hat eher folgende Ursache. MP sucht Investoren. An die kommt man aber nur, wenn die Seite eine entsprechende Anzahl an Usern (besser Werbekunden) vorweisen kann. Denn was bringt Werbung, wenn sie keiner anguckt?
Wenn dann aber einige der User dezent von der Redaktion darauf hingewiesen werden, dass ihre präsentierte Meinung zum finanziellen Nachteil vom Modell MP gereicht, dann ist eigentlich verständlich, warum die User mit einfach stillgelegten Accounts nicht noch der finanziell orientierten Ideologie von MP einen Dienst erweisen wollen(…)“.
Und noch ein Auszug aus Stalkers „Abschied“:
„ (…) Sorry Jungs und Mädels, nun bin ich schon fast drei Jahre dabei und technisch werdet ihr wirklich immer besser, doch inhaltlich, da ist Dauermaulen angesagt und das eigentlich auf der ganzen Ebene. Gewiss, ihr wollt eine breite Masse erreichen, das wollen BILD und RTL2 auch, gewiss, ihr wollt wirtschaftlich erfolgreich sein, aber ist das nicht langweilig, unbefriedigend, gar beschämend?...Ach Mensch, wenn mp eine Frau wäre, ich wäre schon längst mit ihr verheiratet, ohne zu wissen wieso, weil ich Arbeit und Haushalt und Kinder und die Frau nur am RTL2gucken, auf Dauer geht eine solche Beziehung nicht gut.“
und vor elf Monaten
„Das erste Mal fremdschämen, hm, heute, hier, Teil einer Community zu sein, in welcher Fremdschämen Thema ist. Nennt mich stalker, aber Fremdschämen ist nichts anderes als Spott und Spott ist Erniedrigung. Schämen wir uns, weil andere nicht unserer Norm entsprechen, schämen wir uns fremd, weil andere etwas freier, weniger verklemmter sind, schämen wir uns fremd, um uns wieder mal aufzuwerten und abzugrenzen. Fremdschämen, ich nicht.(…)“
Es gibt natürlich noch einiges mehr an Unmut, an Kritikpunkten usw. aber es soll erstmal eben Erwähntes ausreichen um ganz klar sagen zu können: Hier ist der Wurm drin!
Eben nicht immer offensichtlich, eben nicht immer von allen bemerkt, aber gefühlt sogar von den Piloten die erst wenige Monate dabei sind, bei den Urgesteinen ist der Unmut wohl noch deutlich höher,sie haben den Verfall ja persönlich begleitet…
Was sagt uns das alles, welche Wege kann es geben?
Macht es noch Sinn bei MP zu bleiben?
Quo Vadis MP?
Es ist schlicht an der Zeit das die Redaktion uns sagt:
Wir sehen was ihr wollt, wir nehmen euch ernst, wir machen uns Gedanken, wir setzen uns mit euch auseinander, wir wollen das ihr gern hier seid, denn ihr seid das Herz der Seite und die Lunge durch die wir atmen.
Oder:
Wir scheißen auf eure lächerlichen Bemühungen hier etwas zu ändern, User wie ihr sind uns schlicht komplett schnurz, unsere Schäfchen wandern schon längst nach Amerika, haut doch einfach alle ab hier ,ihr vergrault uns eh nur die Kunden!
Keine Äußerung von MP bedeutet: Zweiteres!
Was wird, wohin soll es gehen?
Erst MUSS etwas von der Redaktion kommen, dann kann man weitersehen, kann überlegen ob man bleibt, ob man geht, ob man sich löscht, “Zur Ruhe setzt“ oder eben weiter Widerstand leistet.
Was klar ist : So darf und kann es nicht weiter gehen!!!
„Zuerst ignorieren sie dich, dann lachen sie über dich, dann bekämpfen sie dich und dann gewinnst du.“
-Mahatma Gandhi-
Eines noch ganz zum Schluß:
Dieser Teil der Community lebt und handelt solidarisch und idealistisch, allein dies bedeutet schon das wir moralisch ganz klar gewonnen haben (als kleiner Vorgriff auf die Frage :Bleiben oder nicht).
Unterzeichnet und unterstützt von:
frenzy-punk<3 (Jean D´Arc ), Nerdkiller (Che),
Hoffman 587 (der unermüdliche Netzwerker),
Muffin Man (der Mann mit dem Plan),
Pharazon (mit Mistgabel und Fackel),Alex023 (der Aufbäumer),
Fabel (die Tatortfraktion), Benner (der Poperzenprüfer), Kinogaengerin (die kurze Unterstützerin),
Stuforcedyou( das faule Stück ;)),
styx.canamo (der Berg aus Zucker),Vier (der Tribut),
Wumz (der Kackaschreiende),
crab1973 (der schräge Vogel mit den unheimlichen Filmfreunden),
Spice Weasel (der Vermisser),
David „Noodles“ Aaronson (der Offlinige),
BigDi (der Willige),Mimuschka ( die Beitragende),
Lieber Tee (der Engagierte),dOmireLLa (die Retterin),
Joeyjoejoe17 (der Unterstützer),
Mr. Goodcat (mit Freude dabei),onyxxx11 (die Hilfeleistende), Vincent_Vega (Die unterstützende Stimme),
Hendrik (der Dabeiseiende),Reload (dat Leonie),
Geheimer333 (straight outta Bar), Coach T (der Ruhige),
Dumas (der Tänzer der Revolution),
Bandrix (der Natürlichauchmitdraufseiende),
Dr. Gonzo (der Solokämpfer), Brennegan (das Kampfbunny),
Duffy aus Walhalla & Andy Dufresne"
bedenklich? 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
Pharazon 2012/05/19 20:33:04
Antwort löschen"Wir haben Lange geschwiegen, zu lange.
Wir haben viel erduldet, zu viel.
Wir haben ignoriert, zu Ignorant.
Wir alle haben eine Stimme, nun hört uns schreien!
[Unser Brief]
"Auch wenn man den Schlagstock, anstelle eines Gespräches einsetzen kann, werden Worte immer ihre Macht behalten!"
V- wie Vendetta
Alle 3 Antworten zeigen
Andy Dufresne 2012/05/20 04:35:34
Antwort löschenEcht gut Phara, "Die Welle " war mwin allererster Gedanke...Jetzt hast du ihn besetzt!Passt!:D
Pharazon 2012/05/20 08:12:57
Antwort löschenhihi, danke ;) Wollt dir aber keine Ideen klauen :/
T-Rex 2012/05/06 04:00:21
Kommentar löschentja auch auch deutschland kommt alle jahre wieder ein kleines meisterwerk
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Commentator 2012/05/06 10:03:46
Antwort löschenIrgendwie in guter Stimmung heute?
bloodyglasspuppet 2012/05/05 16:58:29
Kommentar löschenEs gab bisher nur wenige Filme, bei denen ich mich so oft und ausgiebig vor Scham auf meinem Stuhl gewunden habe.
Die Charaktere waren das flachste und schablonenhafteste, das ich seit langem in einem Film ertragen musste:
Besonders grausam für mich war zunächst einmal die ach so selbstständig denkende Klassenprinzessin die, vorher von allen angehimmelt, dem sich langsam entwickelten System wacker widersteht, schließlich wurde sie ja in ihrem bildungsbürgerlichen und pseudoantiautoritären Elternhaus zum freien Denken erzogen.
Im Kontrast dazu muss der seelisch instabile Schulaußenseiter Erwähnung finden: Sein Charakter wurde wahrscheinlich ein bisschen so wie Private Paula in Full Metal Jacket angelegt, nur ohne im Ansatz dessen psychotische Aura zu verbreiten. Dabei wird sein schlussendlicher Werdegang frech als Folge des Systems hingestellt. Darüber reflektiert, was wohl jenseits davon aus ihm geworden wäre, wird nicht.
Jedoch wurden die Charaktere ohnehin so hölzern und oberflächlich konzipiert, dass sie außerhalb der Versuchsanordnung des Films kaum überlebensfähig wären, was auch der klobigen und authentizitätsfreien Darstellung der Schauspieler zu verdanken ist, denen man in den langweiligen Dialogen kaum etwas abnimmt. Lediglich Jürgen Vogel vermag im Ansatz so etwas wie Charakter und Persönlichkeit zu vermitteln und wirkt daher leider eher wie ein Fremdkörper im Film. Zumindest ist sie aber das Einzige, was den Film ein bisschen von seiner schwülstig oberlehrerhaften Patina befreit.
Das und die ansonsten doch recht stimmungsvolle Inszenierung (Musik, Kameraführung) machen im Wesentlichen meine Bewertung aus.
Alles in allem geht meine Theorie dahin, dass der Film wohl im Bildungsministerium für den Schulunterricht konzipiert wurde. Dafür eignet er sich zweifellos, doch bin ich hier um Filme als Filme zu bewerten und nicht als pädagogische Anschauungsobjekte.
Und irgendjemand hätte den Machern sagen sollen, dass der Film für den Schulunterricht zu lang ist. Das hat die Version von 81 besser hinbekommen ...
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Eixenxxl 2012/04/09 20:20:31
Kommentar löschenEtwas ungewohnt Jürgen Vogel in so einer ernsten Rolle zu sehen. Das zeigt das sowas auch heutzutage noch sehr präsent ist was damals geschah.
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Rukus 2012/04/09 02:45:10
Kommentar löschenZwei Filme, eine Vorlage. Ich werde mal den ungewöhnlichen Weg gehen, und beide Filme in einem Kommentar verarbeiten, der dann bei beiden zu lesen ist. Ein kleines Experiment, wenn man so will.
Kann man die 42-minütige US-Version von 1981 mit den 107 deutschen Minuten aus dem Jahr 2008 sinnvoll vergleichen? Bei der alten Welle ist die Handlung zwangsläufig stark verdichtet und die Auswirkungen der Welle beschränken sich weitestgehend auf die Erfahrungen, die Laurie macht. Obwohl der Handlungszeitraum deutlich länger ist, fehlt ein wenig die Verdeutlichung dessen, was nur angerissen wird. Das Ausufern und das Überschwappen auf andere Klassen und Schüler. Man bekommt es fast nur indirekt mit, wenn z.B. Ross mit seiner Frau redet. Die Welle wird viel strikter dargestellt, was man nicht zuletzt an den Leitsätzen und der harschen Geste merkt. Dazu passt auch das Ende. Es ist hart gezeichnet, wenn man es so nennen will. Und beinahe eben so hart und abrupt endet der Film. Die neue Welle nimmt sich mehr Zeit, die Entwicklung der Welle darzustellen. Man erkennt, wie immer mehr in den Strudel hineingezogen werden. Dadurch, dass die Handlung auf eine Projektwoche reduziert wird, wirkt es einerseits drastischer, andererseits aber auch ein wenig unglaubwürdig. Kann sich so ein Phänomen in 2-3 Tagen so weit ausdehnen? Der Film liefert eine erschreckende Erklärung - unsere 2.0-Welt. In Zeiten des Internet verbreiten sich viele Dinge rasend schnell. Eine Myspace-Seite, eine Facebook-Gruppe, ein Like-Button hier und ein Klick da. Schon bin ich Teil von etwas, bin dabei. Bluejeans und weißes Hemd als Erkennungszeichen sind simpel, der cool wirkende Gruß wirkt nicht so militärisch, wie im Original und das Logo stylisch. Während die alte Welle über den merklichen Lernfortschritt, den Erfolg des disziplinierten Verhaltens kommt, zeigt der neue Film einen anderen Weg auf, wie die Welle sich aufschaukelt. Gelenkte Demokratie. Das ist im neuen Film eine Dimension, die im ersten Film nicht zu finden ist, und es ist erschreckend. In beiden Filmen hat sich die Bewegung verselbstständigt. Die Ausgrenzung andersdenkender, Repression gegenüber Kritikern und Ablehnung derer, die nicht Teil der Welle sind.
Wer sich die Enden nicht spoilen lassen will, sollte diesen Absatz überspringen!
Ich muss sagen, mir gefallen beide Finale. Sowohl die Variante der alten Welle, wo die Schüler als willige Schafe entlarvt werden, als auch die Version der neuen Welle, wo den Schülern klar wird, dass sie ohne zu hinterfragen tun, was man verlangt. Besondere Aufmerksamkeit verdient die Thematik des Aussenseiters. Während Robert nur verzweifelt ist, und Trost sucht, entscheidet sich Tim, seinem Leben ein Ende zu setzen. Das ist hart, sehr hart, und vielen Leuten gefällt das offenbar nicht. Ich finde es jedoch gut so. Es zeigt sehr deutlich, dass es einige Schüler gibt, die als Aussenseiter völlig verzweifeln. Ich sehe darin eine vergleichsweise weiche Methode, um auf diejenigen aufmerksam zu machen, die wir als Amokläufer in den Nachrichten sehen. Nicht nur, weil Tim zuerst einen anderen Schüler anschiesst. Tim ist ein Aussenseiter, der keine Freunde hat und versucht, sich mit kostenlosem Gras welche zu kaufen. Seine Eltern vernachlässigen ihn, sein Vater unterdrückt ihn sogar. Dann ist er endlich Teil von etwas, und als das zerbricht, zerbricht auch er. Diese Tiefe fehlt der alten Verfilmung. Das gilt auch für die dargestellte Reaktion der Schüler und vor allem des Lehrers. Die Welle hat Konsequenzen!
SPOILER ENDE!
Beide Filme haben ihre Stärken und Schwächen, für mich aber definitiv eine Daseinsberechtigung. Die alte Welle ist relativ kurz, was dazu führt, dass man geradezu im Stechschritt durch die Thematik getrieben wird. Man hat während des Films kaum Zeit, sich eigene Gedanken zu machen. Es wird expliziter über Gehirnwäsche, eingeschränkte Meinungsfreiheit und dergleichen gesprochen. Zudem kommt viel mehr direkt vom Lehrer. Die neue Verfilmung beleuchtet stärker die Bewegung selbst, geht mehr auf einzelne Figuren ein. Nicht nur Tim als Aussenseiter spielt hier eine entscheidende Rolle, es geht auch um das Zusammenfinden derer, die vor der Welle nicht zusammen gehörten. Die Welle selbst wird in ihrer Bedeutung und Auswirkung viel stärker in den Vordergrund gerückt. Das liegt natürlich auch daran, dass man in 107 Minuten thematisch mehr verarbeiten und vertiefen kann, als in 42. Die alte Welle führt einem stärker das vor Augen, was konkret im dritten Reich passiert ist, während die deutsche Neufassung allgemeiner an die Thematik heran geht und eben auch auf unsere Zeit zugeschnitten ist. Ich denke, man sollte beide in der Schule zeigen. Die alte Version im Geschichtsunterricht, und die neue z.B. in Sozialkunde.
Achja, bevor wieder Verwirrung entsteht, keiner der beiden Filme basiert auf dem gleichnamigen Roman. Beide folgen dem Artikel "The Third Wave", den der Geschichtslehrer Ron Jones 1972 nach seinem Experiment aus dem Jahr 1967 geschrieben hat. Bei der deutschen Fassung war Ron Jones beratend tätig. Der Roman wurde lediglich auf Basis des ersten Films geschrieben.
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David[pRo] 2012/03/24 14:16:57
Kommentar löschenFür mich war die welle der erste film der besser ist als das buch.
auserdem war es einer der erfolgreichsten deutschen filme glaub ich.
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Teezy123 2012/03/09 14:54:26
Kommentar löschenFür mich eine der schlechtesten deutschen Produktionen, die ich kenne.
Denn, ob es den Machern nun passt oder nicht, natürlich mus sich der Film mit dem Buch vergleichen lassen.
Und das Einzige, was Film und Buch gemeinsam haben ist der Titel.
Was die Verantwortlichen aus dem Buch gemacht haben ist geradezu eine Schande.
Und auch schauspielerisch ist es ein ziemliches Desaster.
So richtig in die Gosse gezogen haben die Macher den Film aber mit dem Ende.
Der Sinn und Zweck von der Welle geht im Film in einer hirnrissigen viel zu blutigen Schießerei unter.
Und ist es nicht gerade der Sinn des Buches gewesen, darauf hinzuweisen, wie leicht es ist, Menschen zu manipulieren, wie es einst Hitler und seinen Mannen getan haben?
Und eben dieser Sinn wird im Film so wieder mal richtig schön tot geschwiegen... klar, Rumgeballere, ne Menge Blut und Tränen ist ja auch viel ertragreicher....
Würde mich wirklich mal interessieren, was die Verantwortlichen sich dabei gedacht haben, das Wichtigste vom ganzen Buch einfach zu amerikanisieren... naja, vermutlich nix.
Eine Schande für den deutschen Film !!!
Leute, bitte, Finger weg und lest das Buch !!!
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bobo-lemon 2012/03/09 16:22:57
Antwort löschenNun ja, gaaaaanz so schlimm ist es nun auch wieder nicht. Ich habe das Buch mehrmals gelesen und natürlich wird der Film dem nicht ganz gerecht. Die grundlegenden Themen, wie Ingroup-/Outgroup-Denken, Mitläufertum, das unreflektierte Romantisieren vordergründig sinnstiftender Ideologien und der einhergehenden Manipulation, werden im Film aber sehr wohl behandelt. Natürlich wird der psychologische Entwicklungsprozess im Zeitraffer eher fragmentarisch dargestellt, was nun einmal der Laufzeit des Films geschuldet ist. Aber lieber einen mittelmäßigen deutschen Film mit wichtigem Inhalt, als die nächste 08/15 Komödie. Und wenn nur ein Jugendlicher mit Bücherphobie durch diesen Film auf diese Thematik aufmerksam wird und sich zu interessieren beginnt, dann hat dieser Film mehr erreicht, als z. B. der von Dir hoch gelobte DIETER. 0.0 Punkte sind da schon etwas unangemessen.
doctorgonzo 2012/03/09 17:06:44
Antwort löschenSchöne Antwort.
Teezy123 2012/03/10 16:41:14
Antwort löschenHm, also Die Welle zu vergleichen mit Dieter ist für mich in etwa so, als ob man Toilettenpapier mit Zahnpasta vergleichen würde... Beides sind Filme und beides sind Toilettenartikel, aber da hats sichs dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten.
Mittelmäßige deutsche Filme braucht wirklich niemand, denn davon haben wir eh schon genug und so wie dieser Film einem präsentiert wird glaube ich nicht, dass dieser Film auch nur einen einzigen Jugendlichen je erreichen wird... Ich war seinerzeit mit meinem Sohn (14 Jahre) in diesem Film und der hat mich danach auch nur gefragt..:"Und was will uns der Film nun sagen?"
Gute Frage, eine gute Antwort musste ich ihm aber schuldig bleiben...
bobo-lemon 2012/03/10 17:50:58
Antwort löschenDu hast da ein paar Sachen in meinem Kommentar missverstanden:
1. Ich habe DIETER - DER FILM nicht mit DIE WELLE verglichen, sondern ihn als Beispiel für eine deutsche 08/15 Komödie angeführt, von denen es IMO viel zu viele gibt.
2. Wenn ich schreibe "... lieber einen mittelmäßigen Film mit wichtigem Inhalt, als ...", dann fordere ich damit nicht mehr Mittelmäßigkeit im deutschen Kino, sondern bezeichne mit dieser Aussage das kleinere Übel.
3. Wenn Dich dein Sohn nach dem Film nach dessen Sinn und Zweck fragt, hat der Film anscheinend Fragen aufgeworfen, was doch per se nicht schlecht ist, oder? Immerhin hattest Du dann die Chance, ihm den Sachverhalt plausibel zu erklären. Im übrigen gibt das Buch auch keine weiteren Antworten als der Film. Aus dem Gesehenen oder Gelesenen sollte man natürlich selbst seine Schlüsse ziehen können und dafür reicht die gekürzte Handlung im Film genauso aus, wie die ausführlichere im Buch. Über die Machart des Films lässt sich ohne Weiteres streiten, nicht aber um die Relevanz des Themas.
Teezy123 2012/03/10 17:58:27
Antwort löschen1. Dieters Film hat in dieser Bewertung einfach nix verloren, finde ich... wozu auch?
2. Ok, aber bei so einer Buchvorlage einen mittelmäßigen Film zu präsentieren, ist für mich unannehmbar
3. Öhm... also, das Buch gibt sehr wohl Antworten auf die Fragen.... allerdings stellen sich in diesem Film eben dieses Fragen gar nicht erst, weil der Film, je länger er dauert den Weg des geringsten Widerstandes geht.
Das ist zwar herrlich einfach und bequem, kann aber angesichts des leider nach wie vor sehr aktuellen Themas nicht Sinn der Sache sein.
bobo-lemon 2012/03/10 20:31:00
Antwort löschenOk, ich gebe auf, lassen wir DIETER Dieter sein. Was mich dann aber doch noch brennend interessieren würde, sind die Antworten, die du gelesen haben willst. Die Geschichte der WELLE beschreibt soziologische Mechanismen, die in einem Feldversuch dargestellt werden. Die zentrale Frage lautet: ist es möglich, dass sich in unserer aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft wieder eine Diktatur bilden könnte? Die Antwort darauf findest du im Film genauso wie im Buch - nämlich "Ja". Welche weiteren Probleme der Film unbehandelt lässt, müsstest du mir jetzt schon nennen.
Teezy123 2012/03/11 09:28:10
Antwort löschenDie Schluss-Schlüssel-Szene des Buches, nämlich das Bild von Adolf Hitler im Film einfach wegzulassen ist fatal.
Letztendlich geht es nämlich genau um die Frage, wieso es damals möglich war, dass sich zu wenige gegen ihn gewehrt haben (salopp gesagt).
Der Film verliert diesbezüglich komplett seine Spur je länger er dauert und findet den Weg auch nicht mehr zurück.
Und da unterstelle ich mal einfach Absicht, weil man nicht so blöd sein kan, dass man das nicht mekrt.. aber es vereinfacht natürlich so vieles.
Was bleibt ist ein 08/15 Sozialdrama über einen Jugendlichen, der ausklinkt, als seine Scheinwelt zusammenbricht... Blabla und davon gibts unzählige bessere.
Ein kompliziertes und unangenehmes Thema erfordert einen komplizierten und auch unangenehmen Film... und da haben die Macher komplett versagt und das macht den Film für mich zu einem Totalreinfall.
bobo-lemon 2012/03/11 12:57:50
Antwort löschenDie Szene, in der die Schüler mit dem Bild Adolf Hitlers konfrontiert werden und als "gute Nazis" bloß gestellt werden, fehlt natürlich in dem Film, denn Gansel orientiert sich NICHT an dem - übrigens fiktionalen - Buch von Rhue, sondern bezieht sich auf den originalen Artikel, den der wirkliche Lehrer Ron Jones 1967 nach seinem Experiment veröffentlichte. Einzige Unterschiede sind der Handlungsort und das Ende. Dass Gansel sich für ein dramatischeres und spektakuläreres Finale entschieden hat, kann man gut oder schlecht finden. Für mich schafft er damit ganz einfach auch eine plausible Verbindung zu den Amokläufen und Gewalttaten an Schulen in unserer heutigen Zeit. Die psychologischen Aspekte im Hintergrund sind sich hier eben manchmal sehr ähnlich. Was ich Gansels Interpretation vorwerfe, sind lediglich klischeehaft gezeichnete Figuren und dass er sich nicht genügend Zeit nimmt, auf die sich verselbständigenden Mechanismen und Verlockungen totalitärer Strukturen einzugehen. Vielleicht war es auch ein Fehler die Handlung nach Deutschland zu verlegen, da hier die Sensibilisierung für diese Thematik einfach um ein Vielfaches höher ist als in den Vereinigten Staaten, was ein noch intensiveres Eingehen auf die soziologischen Vorgänge erfordert hätte.
Teezy123 2012/03/11 16:09:22
Antwort löschenEr orientiert sich nicht an dem Buch ?
Na, das ist scharf...
Dann wäre ein anderer Titel wohl doch angebracht gewesen, weil dann wäre mir (und vermutlich auch anderen) einiges erspart geblieben.
Und genau diese plausible Verbindung zu Amokläufen ist das, was ich den Machern übel nehme.
Die erste Hälfte richtet sich der Film sehr wohl nach dem Buch und den Rest verlässt dann alle der Mut, so erscheint es zumindest.
Und eben weil die Handlung in unserem Land aus gutem Grund viel sensibler gehandhabt wird als anderswo, wäre ein wenig mehr Mut angebracht gewesen... ansonsten ist es besser, man lässt es einfach sein.
David[pRo] 2012/03/24 14:15:52
Antwort löschenJetzt labert mal alle keine scheisse ihr 0wisser,
dies hier war schließlich eines der besten deutschen film geschichte
doctorgonzo 2012/03/25 21:39:04
Antwort löschenOh Mann, wegen eines solchen nobelpreisverdächtigen Unterkommentars informiert man mich also. Wer andere "0wisser" nennt, sollte vielleicht den zweiten Teil seines Satzes (das ist der Teil nach dem Komma) nochmals genauer untersuchen.
Teezy123 2012/03/26 09:42:09
Antwort löschenJa, auch ich bin beeindruckt über so viel konstruktive kritik
David[pRo] 2012/04/14 03:57:39
Antwort löschenSorry, mich hat so'n Arsch aus Venedig gehackt
Teezy123 2012/04/15 17:49:30
Antwort löschenDie Italiener sind eh die Schlimmsten :-)))
David[pRo] 2012/04/17 19:40:25
Antwort löschensag ich doch... owisser ?
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Teezy123 2012/04/18 11:32:17
Antwort löschenowisser??
bobo-lemon 2012/04/18 16:30:11
Antwort löschenEy, David (oder wer auch immer): dieses Geplapper von wegen "jemand hat meinen Account gehackt" (mal einer aus Venedig, dann mal einer aus Hamburg - alles klar) ist mir völlig schnuppe! Entweder du bist alt genug, dich vernünftig im Internet zu bewegen, oder du lässt es lieber bleiben. Das schließt Sicherheitsvorkehrungen, respektvollen Umgang in Foren und ein Mindestmaß an Rechtschreibkenntnissen gleichermaßen mit ein.
RoosterCogburn 2012/01/03 16:10:47
Kommentar löschenZur Vorgeschichte:
1967 ließ ein Geschichtslehrer in Kalifornien mit Schülern und Lehrern an der High School ein Sozialexperiment starten, um vor der Anziehungskraft faschistischer Bewegungen zu warnen. Ursprünglich für einen Tag vorgesehen, lief das Experiment über fünf Tage. 1972 entstand ein kurzer Artikel von Ron Jones unter dem Titel The Third Wave. 1981 entstand für das US-Fernsehen der Film Die Welle. Im gleichen Jahr verarbeitete Morton Rhue das Drehbuch des Films zum gleichnamigen Roman.
Zum Inhalt will ich mich nicht grossartig auslassen. Den Film hat wohl jeder gesehen, der dieses Kommentar liest. Warum diese Bewertung?
Dennis Gansels Film will zeigen, wie die Geschehnisse im heutigen Deutschland ablaufen würde. Der Film sei keine Adaption. Figuren und Dialoge, Anfang und Ende hat er geändert. Trotzdem habe ich das Gefühl, das Erzählte ist eine 40 Jahre alte Geschichte in den Kulissen der heutigen Zeit. Das liegt nicht im Grundkern der Story, sondern daran wie sich sämtliche Protagonisten benehmen. Selbst zu meiner Zeit haben sich Schüler und Lehrer an den Schulen anders benommen. Ich hatte den Eindruck, die Rollen sind Kästners "Fliegendem Klassenzimmer" entlaufen, weil Schule so etwas super tolles für jeden Anwesenden ist. Nur nicht für den Vorzeige-Assi, der auch sofort ausgeschlossen wurde. Normal ist das umgekehrt, das jeder der am Unterricht teilnimmt als Streber tituliert wird. Das allgemeine Benehmen kam mir sehr realitätsfern vor.
Dann die eigentliche Geschichte. Das echte Experiment sah anders aus [wurde eingangs von mir kurz erläutert]. In dieser fiktiven Geschichte mutiert der Lehrer zu einer Pinochet-Variante für die Schüler.
Es ist schon interessant zu sehen, wie sich das soziale Gefüge verändert aufrgrund der Gruppendynamik. Ich gebe zu, das wird schön veranschaulicht. Allerdings wird die Story ebenso mit Klischees und Unglubwürdigkeiten angereichert. Letztendlich kommen selbst renommierte Darsteller wie Jürgen Vogel und Maren Kroymann nicht über eine durchschnittliche Leistung hinaus. Sogar Christiane Paul verblasst hier völlig in ihrer Rolle. Einzig Frederick Lau in seiner dankbaren Rolle des Stoltefuss wird einem in Erinnerung bleiben.
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Moviefilter 2012/01/02 13:11:22
Kommentar löschenDes übertriebenen Endes hätte der Film nicht bedurtf. Riemelt hat mir wie immer gut gefallen.
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Nicki Minaj Lover 2011/12/27 23:24:09
Kommentar löschenDas ist doch mal wieder ein guter Deutscher Film
Ich will mehr davon .. weg mit den deutschen Komödien.. und her mit solchen Filmen !
Dieser Film bringt mich echt zum überlegen ... wie schnell sowas passieren kann..
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xlkmx 2011/12/28 03:42:25
Antwort löschen"wie schnell" (zu schnell) ist das (Logik-)Problem des Films. Ich empfehle das Buch. ;)
Mayorlord 2011/12/21 20:32:39
Kommentar löschenAm Anfang fängt der Film noch Harmlos an, das ganze steigert sich dann noch bis zur totalen gehorsam.
Am Ende leider ein wenig übertrieben.
Wenn ein Lehrer ein solches Projekt starten möchte, sollte man acht geben. Es gibt immer jemanden, dem das Projekt wie ein "Leben" ist. Man sieht in der Aulaszene, dass auch ein Projektabbruch nicht mehr wirksam ist.
Alles in allem ist der Film den Regisseuren recht gut gelungen.
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ubetterluvdathoe 2011/12/11 16:28:29
Kommentar löschenDas Buch ist wie immer viel besser
Film ist sehenswert
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marc_st 2011/11/29 11:28:48
Kommentar löschenDer Lehrer ist gut/intessant gespielt, die Jugendlichen sind aber irgendwie zu klischeehaft...
Irgendwie hat der Wechsel des Handlungsort nach Deutschland den Film auch nicht gut getan, da wird die Botschaft, dass das überall möglich wäre auf das es in Deutschland wieder möglich wäre "verkürzt".
Das Ende wurde in der deutschen Version im Vergleich zum Roman auch "verstärkt", was ich eher als Verschlimmbesserung empfinde.
Im großen und ganzen nicht schlecht, aber auch nicht herausragend.
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8martin 2011/11/27 13:15:36
Kommentar löschenEin wichtiger Film. Eigentlich Pflichtprogramm für jeden. Dieses Projekt in der Schule zeigt nicht nur wie leicht junge Menschen manipuliert werden können, sondern auch wie leicht dies in Richtung Faschismus gehen kann. Also ein für uns Deutsche immer noch ganz wichtiges Thema.
Von der Werbung sind wir es ja gewohnt verführt zu werden, aber von Ideen?
Die Faszination, die von äußeren Emblemen, einer Uniform oder einem symbolischen Gruß ausgeht, die sich fortsetzt in Gruppenzwängen, Ausgrenzungen und neuen Machtstrukturen etc. Und dies geht bis in den ganz persönlichen Intimbereich. Erschreckend realistisch wird geschildert, wie dies Experiment aus dem Ruder laufen kann mit allen möglichen fatalen Konsequenzen. Auch die Beziehung des Lehrers (Jürgen Vogel), der hier den Ersatzführer gibt, hält das wohl nicht aus. Seine Persönlichkeit hat sich im Laufe dieser Woche anscheinend verändert - zuminderst kann man das glauben, wenn man seiner Frau (Christiane Paul) folgt. Aber auch Kritiker und Gegner kommen neben Mitläufern zu Wort, ebenso wie 100% linientreue Hirnis. Und selbst als am Ende angedeutet wird, dass der Lehrer zur Rechenschaft gezogen wird, ist das nicht ganz unwichtig, denn er hat wohl die Gefährlichkeit des Experiments unterschätzt. Nachahmen ist also nicht erwünscht. Es reicht dies als Gedankenspiel und eine Diskussion über dieses Phänomen, damit die Wachsamkeit bestehen bleibt. Kleiner Schönheitsfleck: warum ist die Welle rot?
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kolja10000 2011/11/27 13:04:14
Kommentar löschenEin mal gucken und vergessen.
Verstehe nicht warum der im Kino lief. Der Film wirkt wie eine TV-Produktion. Ich habe mir den Film ganz anders vorgestellt
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Teezy123 2012/03/11 09:29:40
Antwort löschenwem sagst du das.... furchtbar
emp6 2011/11/27 03:31:46
Kommentar löschenRecht unterhaltsam. Aber das Ende..naja, ein paar Nummern kleiner hättens auch gebracht denk ich.
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moviee 2011/11/26 22:45:25
Kommentar löschenViel zu dick aufgetragen versuchen hier Jürgen Vogel und Co. Gesellschaftskritik zu üben. Die Absurditäten in 'die Welle' fangen schon damit an, dass es an einer deutschen Schule nie zu so einem Experiment kömmen würde. Nach dem dritten Reich ist die Hemmschwelle viel zu groß, wenn auch in kleineren Rahmen, so etwas zu gründen. Außerdem würde keine Klasse der Welt sich so exzessiv allein einem Prokekt widmen und alles andere praktisch stehen und liegen lassen. Der Film versucht darzustellen, wie ein Schulprojekt völlig ausarten kann und dies auf eine ganze Stadt umschlägt. Im Prinzip eine gute Idee, aber 'die welle' wird viel zu überspitzt präsentiert und der Schluss, Spoilerchen, muss wirklich nicht so wie jedes bessere deutsche Schuldrama ausgehen.
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IheartMovies 2011/11/26 22:42:39
Kommentar löschenIch habe selten einen Film gesehen, der dermaßen unauthentisch ist, wie "die Welle".
Während die Schüler in der einen Szene noch sprechen, als hätten sie ein Politikbuch auswendig gelernt, wird kurz darauf umgangssprachlich vor sich hingeflucht. Die Schauspielkunst ist zum großen Teil uninspiriert und stumpf, ebenso wie die stereotypen Charaktere.
Wenn man von dem ganzen "Es ist ein wichtiger Film, weil er aufzeigt, dass unsere Vergangenheit doch nicht so vergangen ist"-Gerede absieht, halte ich den Film für unglaubwürdig konstruiert, vom Verhalten der Charaktere bis zum merkwürdigen Handlungsverlauf. Man merkt eben, dass es sich hierbei um Fiktion handelt, die scheinbar von jemandem konstruiert wurde, der sehr, sehr lange mehr kein Schulgelände betreten hat und keine Ahnung davon hat, wie es dort zu sich geht und wie sich Jugendliche in der heutigen Zeit verhalten.
[Spoiler]
Die letzte Kameraeinstellung, in der Jürgen Vogel in die Kamera blickt und damit den brechtschen Verfremdungseffekt vorführt, um den Zuschauer wachzurütteln und zum Denken anzuregen, wäre vielleicht ganz orginell gewesen, hätte man dies nicht schon oft genug gesehen. Das beste Beispiel, was mir dafür einfällt, ist "Funny Games" von Michael Haneke. Der kommt immerhin aus dem Jahre 1997.
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J4KOB 2011/11/26 23:40:59
Antwort löschenWie geht es denn dann heutzutags auf einem Schulgälende zu?
IheartMovies 2011/11/27 09:54:53
Antwort löschenIch kann hierbei natürlich nur für meine Schule sprechen, aber ich halte es prinzipiel für eher unwahrscheinlich, dass Schüler einem LEHRERprojekt dermaßen "gehorchen". Wenn die Idee von einer Schülergruppe selbst entwickelt worden wäre, hätte es für mich mehr Sinn gemacht. Die meisten Schüler tun eben doch lieber das Gegenteil von dem, was der Lehrer sagt :D
J4KOB 2011/11/27 10:44:38
Antwort löschenDie meisten Schüler haben doch nichtmal die Motivation so ein Projekt selbst in die Wege zu leiten. Hingegen gibt es schon auch Lehrer, die im Stande sind, ihre Schüler ungemein zu begeistern ^^
In welcher Klasse bist du, wenn ich fragen darf?
IheartMovies 2011/11/27 11:54:55
Antwort löschenJa, das stimmt natürlich auch. Die Szene, in der sie im Klassenraum sitzen, und überlegen, ob sie Aufkleber und T-Shirts usw. entwerfen sollen, und am Ende sogar klatschen, weil sie so motiviert sind, halte ich für äußerst unrealistisch.
Ich bin in der 12., mache also nächstes Jahr im Sommer Abitur (:
J4KOB 2011/11/27 12:08:41
Antwort löschenStimmt, das hatte ich gar nimmer so in Erinnerung. Die letzte Sichtung is bei mir auch schon ne Zeit lang her. Interessant find ichs trotzdem, weil der Wandel und die Machtentwicklung selbst ziemlich glaubhaft inszeniert wurden.
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IheartMovies 2011/11/27 18:40:05
Antwort löschenIch finde die Idee auch sehr gelungen! Leider habe ich mich mit dem Film nicht sehr gut identifizieren können. Aber zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden(:
J4KOB 2011/11/27 18:43:55
Antwort löschenSonst wärs ja langweilig, gell :D
Das is das Tolle an der Meinung. Jeder hat seine eigene.
Habborianer 2011/11/26 21:26:11
Kommentar löschen- Lasst uns mal den Scheiß von den Anarcho-Wichsern crossen!
- Auf jeden, ey!
Hey Vogel, lass uns mal 'nen Film völlig ohne differenzierte Charaktere, nur mit Stereotypen drehen!
Auf jeden, ey...
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Christian R. 2011/11/26 21:51:49
Antwort löschenGenau das macht den Film unerträglich, diese Oberflächlichkeit und pseudo Gesellschaftskritik.