Die Zeit nach Mitternacht
After Hours (1985), US Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Thriller, Komödie, Kinostart 22.05.1986
11 Bewertungen
Skala 0 bis 10
242 Bewertungen
19 Kommentare
Keine
von Martin Scorsese, mit Griffin Dunne und Rosanna Arquette
Der gelangweilte Programmierer Paul Hackett hat sich spät abends mit einer reizvollen Frau verabredet. Er hat jedoch nicht damit gerechnet, das ihm dieses Rendezvous die verrückteste Nacht seines Lebens bescheren wird – denn in der Zeit nach Mitternacht gelten andere Regeln.Der New Yorker Filmemacher Martin Scorsese zeigt in dieser Schwarzen Komödie seine Lieblingsstadt von einer bitterbösen Seite und gewann dafür 1985 bei den Independent Spirit Awards und 1986 auf dem Filmfestival in Cannes jeweils den Regiepreis. Neben Griffin Dunne als Paul wirken mit Rosanna Arquette, Linda Fiorentino, Teri Garr, Catherine O’Hara, Cheech & Chong und andere – ihnen allen kommt unser glückloser Held in die Quere.
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Cast & Crew
-
Martin Scorsese
-
Griffin Dunne
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paul Hackett
-
Rosanna Arquette
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Marcy Franklin
-
Verna Bloom
-
Tommy Chong
-
Linda Fiorentino
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kiki Bridges
-
John Heard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Thomas Schorr
Regie
Schauspieler
-
Catherine O'Hara
-
Will Patton
-
Robert Plunket
-
Rocco Sisto
-
Martin Scorsese
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Lichttechniker
-
Joseph Minion
- Genre
- Thriller, Komödie
- Zeit
- Nacht
- Ort
- New York City
- Handlung
- Abenteuer, Ablehnung, Bildhauer, Bildhauerei, Diskothek, Geheimnis, Geldnot, Missverständnis, Odyssee, Rendez-Vous, Rückkehr, Scheitern, Suizid, U-Bahn, Verdacht, Verdächtiger, Verfolgung, Verfolgungswahn, Versteck
- Stimmung
- Eigenwillig, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Die Zeit nach Mitternacht
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Kritiken (2) — Film: Die Zeit nach Mitternacht
Stephan Eicke: www.film-rezensionen.de
Kommentar löschen„After Hours“ lässt Freiraum für Interpretationen. Was erlebt Paul wirklich und was ist durch seinen Schlafentzug nur Einbildung? Was ist Wahrheit, wenn man an den Lehrsatz Michael Hanekes denkt, dass die Wahrheit nur eine Sache des Standpunktes ist. Drehbuchautor Joseph Minion entnimmt Textstellen aus Franz Kafkas „Vor dem Gericht“ und lässt diese in einem Gespräch zwischen Paul und dem Türsteher eines Punk-Clubs erklingen und erfreut sich diebisch daran, seine eigene Kreation leiden zu sehen, der wie ein Kleinkind strampelt, um sich gegen das Schicksal zu wehren, dem es egal ist, wie unglaubwürdig es letztendlich ist, denn in der Nacht ist alles möglich, wenn die Menschen sich mit ihren Problemen beschäftigen und nur zu dieser Zeit fähig zu sein scheinen, diese überhaupt zu sehen wie helle Glühwürmchen, die tagsüber nicht zu erkennen sind.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenKennt ihr das, ihr habt einen Traum, möchtet erwachen, aber könnt es nicht. Der Horror, die Qual, das Erlebnis geht weiter und nimmt seinen Lauf, ohne dass ihr darauf Einfluss nehmen könnt. So geht es auch dem Hauptcharakter Paul Hackett (toll gespielt von Griffin Dunne) dieses äußerst surrealen Werkes von Kultregisseur Martin Scorsese. Wie in einem Albtraum schickt Scorsese seinen Protagonisten auf eine Odysse durch die Schluchten New Yorks, in eine Welt, welche man nicht so ganz versteht, mit Menschen, die eigenartiger nicht sein könnten. Dabei gelingt es Scorsese perfekt, die Balance aus verschiedensten Genrebeiträgen zu schaffen, aus Chaoskomödien, Surrealem, nachdenklichen Episoden, Psychothriller-Anleihen und sehr vielen Rätseln. Was uns Scorsese damit mitteilen möchte, lässt er jedoch offen und damit hat er genau das richtige getan. Er regt eine Diskussion an. Will er uns einen Blick auf eine unbekannte Seite der Stadt New York schenken, will er uns zeigen, was Überlebenswille bedeutet oder inwiefern das Schicksal unser ach so friedliches Leben von einem Moment zum nächsten in eine Katastrophe verwandeln kann. Es liegt an euch dies zu entscheiden, jedoch sei eines gewiss, Scorsese zeigt uns hier New York als Albtraum und Komödie zugleich, als eine Stadt, in der man alles erleben und jeden antreffen kann, möge es noch so unvorstellbar sein. Und letztendlich tue ich dem Film wohl kein Unrecht, wenn ich ihn als "Meisterwerk" betitele, denn das ist er ohne Zweifel, ein meisterhafter Albtraum und eine einzigartige, schwarzhumorige Grenzerfahrung!
18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
JohnnyKee 2011/04/11 21:00:26
Antwort löschenGut, gut ^^
Wird vorgemerkt !
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facepalm 2011/04/11 21:17:57
Antwort löschenDem schließe ich mich an, klingt sehr interessant.
der cineast 2011/04/11 23:22:10
Antwort löschenDie Surreale Seite von Martin..interessant. :)
Kommentare (17) — Film: Die Zeit nach Mitternacht
Kommentar schreibenLe Samourai 2012/04/03 02:46:37
Kommentar löschenMein 17. Scorsese. Seltsamerweise erst jetzt "entdeckt", ist AFTER HOURS doch definitiv eines seiner allerbesten Werke und gleichzeitig das allgemein unterschätzteste. Irgendwo zwischen Kafkas Prozess, Alice im Wunderland und Bunuels diskreter Charme der Bourgeoisie zaubert Marty eine erstaunlich surreale, hypnotisierende schwarze Komödie auf die Leinwand, die eine komplett neue Seite des Ausnahmefilmemachers offenbart. Technisch absolut brillant und virtuos (dank Michael Ballhaus hinter der Kamera und Thelma Schoonmaker am Schneidetisch) verwandelt Scorsese den New Yorker Bezirk SoHo in eine albtraumhafte nächtliche Hölle voll skurriler Gestalten, verrückter Zufälle und absurder Situationen, aus denen es für den mitleidserregenden Protagonisten, der eigentlich nur nach Hause möchte, scheinbar kein Entkommen gibt.
Zum Glück wurde diese kleine Paranoia-Satire völlig unabhängig produziert (Hauptdarsteller Griffin Dunne nahm einen Bankkredit auf), was bedeutete, dass Scorsese mit einem Minimum an äußerer Einmischung seine Vorstellungen verwirklichen konnte.
Ein erstaunliches Meisterwerk, welches ab heute seinen verdienten Platz in meiner persönlichen Scorsese-Top-5 hat.
bedenklich? 23 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 23 Antworten
Mr Vincent Vega 2012/04/03 03:02:12
Antwort löschenSchöne Musik auch von Meister Shore.
Le Samourai 2012/04/03 03:05:43
Antwort löschenAuf jeden! Und Mozart! :)
Le Samourai 2012/04/03 03:08:14
Antwort löschenHm, nicht bewertet Vinnie?
Mr Vincent Vega 2012/04/03 03:12:07
Antwort löschenWürde ihm 6 geben, hab ihn aber lange nicht mehr gesehen.
Le Samourai 2012/04/03 03:14:57
Antwort löschenDann schau ihn nochmal, lohnt sich! Und gib ihm 8. :)
Mr Vincent Vega 2012/04/03 03:20:57
Antwort löschenNa, 'ne 8 bekommt kein Scorsese so schnell von mir.
Le Samourai 2012/04/03 03:32:01
Antwort löschenBist du knauserig. Bei mir hat kaum ein Scorsese unter 8. :)
Mr Vincent Vega 2012/04/03 03:35:01
Antwort löschenIch würde keinem mehr als 8 geben. :D
Le Samourai 2012/04/03 03:46:11
Antwort löschenTzzz.. Also bei Taxi Driver seh' ich immerhin schon mal die 8.5 :)
Teezy123 2012/04/03 09:26:40
Antwort löschenwieso nicht mehr als 8??
DerDude_ 2012/04/03 09:58:40
Antwort löschenSofort Vorgemerkt ! Toll geschrieben !
Le Samourai 2012/04/03 11:03:49
Antwort löschenDanke! Und viel Spaß.. :)
Oceanic6 2012/04/03 11:16:23
Antwort löschenMind. 8, alles andere ist Ketzerei. :) Schöner Kommi, ganz klar einer von Scorseses Besten.
phoenix409 2012/04/03 11:36:10
Antwort löschenYes, auch noch einer der wenigen von ihm, die mir noch fehlen. Auf der Watchlist jetzt wieder ein Stück weiter oben, na vielen Dank! ;)
Le Samourai 2012/04/03 11:43:25
Antwort löschenoceanic: danke, und ja, absolut!
phoenix: auf jeden fall nachholen, wirklich ein erstaunliches filmchen und höchst unterhaltsam! ;)
DeDavid 2012/04/03 13:51:45
Antwort löschenWar lange Zeit sogar mein Lieblingsscorsese, stand damals auf 10!
Aber auch jetzt mag ich ihn noch sehr. :)
Le Samourai 2012/04/03 13:52:44
Antwort löschenWieso steht er denn nicht mehr auf 10? Schlechter geworden? ;)
Mr Vincent Vega 2012/04/03 13:59:22
Antwort löschen@Samourai:
Ich halte ja nichts von den Komma-Wertungen, wird Dir vielleicht schon mal aufgefallen sein. Taxi Driver würde ich demnach auf 8 runterrunden, in der IMDB zum Beispiel.
DeDavid 2012/04/03 14:03:54
Antwort löschen@ Le Samourai:
Dann kam "Taxi Driver" und ein qualitativer Abstand musste her, daher habe ich ihn geringfügig abgestuft. ;)
Le Samourai 2012/04/03 14:04:07
Antwort löschenIch vergeb ja auch keine Kommapunkte. Aber komm, Taxi Driver gehört zumindest aufgerundet auf 9! :)
Le Samourai 2012/04/03 14:10:05
Antwort löschenKlar, Taxi Driver 10 - After Hours 9 ! :)
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Smoover 2012/04/03 17:33:14
Antwort löschenSehr schön! Hatte ihn dir ja mal vor ca 2 Monaten ans Herz gelegt :).
Le Samourai 2012/04/03 18:23:16
Antwort löschenStimmt, du warst das! :)
Hendrik 2012/02/18 01:40:56
Kommentar löschenMit John Landis' INTO THE NIGHT ist im selben Jahr ein Film mit ähnlicher Ausgangssituation erschienen, doch während der so eine Art romantische Actionkomödie war, ist Scorseses Film... nun ja. Dem hier schon öfter gebrachten Vergleich mit Lynch schließe ich mich an, denn auch hier haben wir es mit Traumlogik zu tun, mit wiederkehrenden Motiven und Verknüpfungen, deren Bedeutung der Interpretation des Zuschauers überlassen wird. Etwa das erste Drittel fand ich unglaublich spannend, obwohl nichts sonderlich aufregendes passiert ist - noch so etwas das mich an Lynch denken lässt. Hauptdarsteller Griffin Dunne ist eigentlich eher unscheinbar, paradoxerweise schafft er es dennoch den Film zu tragen.
Wenn in anderen Filmen jemand die aufregendste Nacht seines Lebens hinter sich hat, hat er entweder die Liebe seines Lebens erobert und/oder ist der Held des Tages. Hier ist er nur froh, das er diese Nacht überlebt hat. Lebendig und schmutzig und mit der Erkenntnis, das es da draußen schlimmere Dinge gibt als ein langweiliges Leben.
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aberaber 2012/02/11 12:58:22
Kommentar löschenEin unglaublicher Film. Man weiß nie, ob man lachen, weinen oder sich fürchten soll. Die Erwachsenen-Version von "Kopfüber in die Nacht"
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Wurfmaul 2012/01/05 16:57:43
Kommentar löschenNeben After Hours, fällt mir da eigentlich nur noch Bringing out the dead, von Scorcese ein, welcher eine ebenfalls sehr surreale und hypnotische Stimmung erzeugt. Unheimlich und stellenweise auch komisch. Ich kann diesen Film sehr empfehlen. Außerdem spielen Cheech Marin und Tommy Chong in einer Nebenrolle mit.
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Smoover 2011/09/17 17:23:28
Kommentar löschenScorsese's dreckige, männliche und dunkle Version von "Alice im Wunderland".
In diesem Meisterwerk zeigt uns Scorsese, dass er auch mit surrealen Mitteln gute Filme machen kann. Einer seiner unbekannteren Filme und einer seiner unterschätztesten.
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Hellbilly 2011/08/12 13:51:25
Kommentar löschenDer arme Kerl – da will er eigentlich nur diese nette Frau wiedersehen und auf einmal muss er um sein Leben fürchten ohne was dafür zu können.
Sehr geschickt wird der Film mit jeder neuen Begegnung ein Stück weiter Richtung Horrornacht entwickelt. Und wem man da alles begegnet – eine kaputte Gestalt nach der anderen, eine unterhaltsamer als die andere. Eine wahre Achterbahnfahrt für den Protagonisten, die ihn teils auf angenehme, teils auf unangenehme Art und Weise aus seinem eintönigen Leben herausreißt und ihm eine Nacht beschert, die er niemals vergessen wird.
Der Zuschauer wird mitgenommen auf eine Reise hinter die Kulissen der Weltstadt New York. Man taucht ein in ein Geflecht aus Skurrilität, Eigenwilligkeit und Surrealität, wie es gar nicht zum oftmals auf Hochglanz gebügelten Image dieser Stadt passen will. Das ist eine neue, eine interessante, eine aufregende und vor allem eine sehr unterhaltsame Seite einer nur scheinbar bekannten Metropole.
Man sollte Scorsese einfach vertrauen und sich auf diese Reise ins Ungewisse entführen lassen – der Meister weiß schon, was er da macht.
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Moe 2011/07/18 22:49:43
Kommentar löschenWieso ist dieser Film so selten?! Ich habe 20 Euro gebraucht für den gezahlt. Aber es lohnte sich. Der Film betritt ein Genre, was jetzt wieder in Mode kommt. Die verschwimmende Grenze zwischen Traum und Wirklichkeit. Der arme Kerl leidet an Schlaflosigkeit und weiß nicht, wie um ihn geschieht. Er wandelt von einem Fettnäpfchen zum nächsten. Dabei werden viele Genres abgedeckt: Romanze, Komödie, Thriller, Action. Der Einstieg ist etwas lahm aber dann kommt der Film ins Rollen. Man sollte ausgeschlafen sein, wenn man sich diesen Film angucken möchte.
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kronenhummer 2011/04/11 18:02:38
Kommentar löschen„Die Zeit nach Mitternacht“ hat mich gefesselt und gleichzeitig verwirrt zurückgelassen. Und das, obwohl die Geschichte gar nicht mal so kompliziert ist. „After Hours“ ist ein surreales und sehr spezielles Schauspiel, welches man nicht unbedingt von Scorsese erwartet. Verwirrend wie ein Lynch, aber doch relativ klar aufgebaut, fragt man sich doch was Scorsese zu diesem Film gebracht hat und welche Substanzen er hierbei zu sich genommen hat…
Computer-Fachmann Paul erlebt hier eine prägende Nacht. Eine Nacht voller schräger Gestalten, in der man Mitleid mit dem sympathischen, aber auch etwas seltsamen Paul entwickelt. Er trifft undurchschaubare Frauen, Künstler, Barbesitzer, Wachtmänner und viele mehr und hatte doch eigentlich nur das Ziel, nach Hause zu gehen. Doch genau das macht er nicht – und irgendwann fragt man sich, warum er immer noch nicht geht. Exakt dieses schafft jedoch eine Intensität , die eine intensive Verbindung zwischen Zuschauer und Hauptperson erzeugt.
Daneben gelingt es Scorsese nach etwas schwerfälligem Beginn eine gelungene Mischung zwischen einer der Nacht und seiner Situation entsprechenden düsteren Stimmung und einer doch ausgeprägten Leichtigkeit und Lockerheit mit immer wieder aufkeimendem Humor, der gerne auch mal so schwarz wie die Nacht ist. Insbesondere die Idee (ACHTUNG SPOILER), mit Wegweisern „Dead Person“ den Weg zu eben solcher zu erläutern, ist ganz groß.
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Oceanic6 2011/04/11 18:16:53
Antwort löschenToll geschrieben, weiss gar nicht was ich jetzt noch schreiben soll. ;) Werds heute Abend aber trotzdem noch probieren.
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kronenhummer 2011/04/11 18:38:51
Antwort löschenDanke! Bin trotzdem gespannt, vielleicht kannst du ja meine Verwirrung lösen ;-)
Third_Eeye 2011/04/12 11:24:10
Antwort löschenverwirrend wie lynch? naja.
8martin 2011/04/11 13:40:43
Kommentar löschenMartin Scorsese ist vielleicht einer der vielseitigsten Regisseure Amerikas. Auch wenn er sich in seinen Gangsterfilmen am ehesten zu Hause fühlt, bearbeitete er auch religiöse Themen oder ganz zarte Liebesfilme, neben dem Sport thematisierte er auch Spielsucht und fernöstliche Philosophie. Hier hat er sich mit Erfolg an eine Gesellschaftssatire gemacht. Gleich am Anfang beweist er sein Können, wenn Bild und Wort auseinander klaffen und das Ganze mit Musik von Bach unterlegt ist, will sagen einer der Akteure langweilt sich! Der Held (Griffin Dunne) stolpert in einer Nacht von einer Episode in die nächste und da er kein Glück hat, kommt auch noch Pech dazu. Scorsese inszeniert das recht flott, wobei Stimmungsumschwung und Tempowechsel keine Langeweile aufkommen lassen: mal locker lustig, dann wieder tragisch ernst. Man bleibt dran, weil man sich fragt ’Und was passiert jetzt?’ Unvergesslich die schwungvollen Aufnahmen von seinem Lieblingskameramann Michael Ballhaus mit der lebensgroßen Gipsskulptur. Das ist gut gemachte, zeitlose Unterhaltung. Er entlässt und am Ende wieder mit klassischer Musik, den etwas mitgenommenen Helden setzt er wieder an seinen Arbeitsplatz. Einfach toll!
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The_Comedian 2011/04/10 22:17:07
Kommentar löschenIn Scorseses ´After Hours´ zeichnet der größte Fan des Big Apple erneut ein ganz eigenes Bild ´seiner´ Stadt. New York präsentiert sich bei Nacht. Es schlüpfen skurille Gestalten aus ihren Löchern, begleitet von bizarren Situationen. Dabei prallen zwei Welten aufeinander, denn der einsame Held aus stupider Eintönigkeit der öden Working Class sieht sich mit ganz persönlichen Grenzsituationen konfrontiert, welche ihn tragi-komisch und schwarzhumorig sowie facettenreich und unvorhersehbar durch ein wildes Abenteuer manövrieren. Der Regisseur läßt dabei Spannung und Handlungsverlauf als spontanen und immer reißender werdenden Strudel entstehen, welcher fesselt, wundert, amüsiert und nachdenklich macht. Dabei bringen die `Nachtschwärmer´ Neurosen, Sehnsüchte, Abgründe und vieles mehr zum Vorschein. Man fühlt sich wie in ´Alice im Wunderland´ - nur ohne Wunderland! Und ohne Alice! Auch die ebenfalls im Film kurz erwähnten Verweise zum `Zauberer von Oz´ sind nachvollziehbar. Martin Scorsese´ s Neo-Märchen im Künstler-Kleinod Soho, umragt und eingesperrt durch den Moloch New York, bleibt als unterhaltsam und außergewöhnlich in Erinnerung.
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IzzO 2011/04/10 21:46:06
Kommentar löschenBizarre Geschichte voller skurriler Charaktere. Reicht sicherlich nicht an die großen Werke Scorseses heran, ist aber dennoch eine unterhaltsame, und amüsante Fingerübung des Meisters, die nie langweilt und von einer verückten Begegnung zur nächsten eilt und ein nettes Ende bietet. Zu guter Letzt einen Pluspunkt für Cheech und Chong.
"Ich hatte vor mich heute Nacht richtig gehen zu lassen, falls dich das nicht stört. In der Kiste sind ein paar Joints, bedien dich ruhig wenn du möchtest." Jackpot! :-)
Peace
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countcount 2011/03/08 19:15:15
Kommentar löschenbizarr, exzentrisch, verschroben, witzig..
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Benni-THE-KING 2011/01/16 17:44:12
Kommentar löschenDer lustigste Scorsese Film
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Shorty06 2010/09/25 00:50:29
Kommentar löschenAfter Hours von Martin Scorsese. Mit ziemlicher Sicherheit der abgedrehteste und surrealistischste Film vom Meister.
Es geht um einen armen Kerl, Computerprogrammierer von Beruf, der eine absoluten höllische Nacht des Leidens (oder der Erfüllung!?!) hinter sich bringt.
Dabei hatte alles so gewöhnlich angefangen. Unser Hauptcharakter pendelt dann aber schließlich vom Regen in die Traufe, auf Probleme und Missverständisse folgen weitere Probleme und Missverständnisse. Das ganze wirkt wie eine Spirale, an deren scheinbaren, dennoch nie zu erreichenden Ende unser Protagonist steht.
Scorsese inszeniert das ganze natürlich sehr gut, die Kameraeinstellungen sind super, und der Musikeinsatz ist richtig dosiert. Die Schaupieler sind in Ordnung, allerdings nicht überragend. Wäre der Film nicht 1985 erschienen, dann würde es mich nicht wundern, wenn unser Meisterregisseur (der übrigens ein Cameo im Film hat) zum Zeitpunkt des Drehs unter berauschender Wirkung eines weißen Pulvers stand. Der Film ist wirklich toll gedreht, aber er erinnert eigentlich mehr an einen klassischen Terry Gilliam, denn an einen Martin Scorsese Streifen. Alles wirr, bunt und sehr schräg.
Dennoch ist After Hours sehenswert und vorallem sein äußerst schönes Ende macht den Film zu einem guten.
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Andy Herman 2010/02/02 18:16:22
Kommentar löschenDer Film lebt von seinen Figuren, die einfach nur genial ausgedacht sind und von den Schauspielern gut umgesetzt. Zusätzlich hat der Film eine sehr tolle Stimmung, die sich sehr gut in die Geschichte einfügt.
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Jonni 2008/04/22 19:12:19
Kommentar löschenHabe den Film zufällig mit 11 Jahren im Kino gesehen. Nichts verstanden, trotzdem nie vergessen. Etwa 10 Jahre spät nachts im Fernsehen entdeckt und verstanden weshalb.
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Alecprime 2007/05/08 18:23:51
Kommentar löschenEin ganz verstörender Film der mich noch sehr lange beschäftigt hat. Sprung in die Nacht, voller seltsamer Ereignisse und schräger Personen. Wirr.
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