Die zwölf Geschworenen

12 Angry Men (1997), US
Laufzeit 113 Minuten, FSK 6, Drama

6.5 Kritiker
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7.6 Community
399 Bewertungen
11 Kommentare
Die zwölf Geschworenen
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von William Friedkin, mit Courtney B. Vance und Ossie Davis

Ein junger Mann ist des Mordes an seinem Vater angeklagt. Alle Indizien sprechen gegen ihn. Für fast alle der zwölf Geschworenen, die über sein Schicksal zu entscheiden haben, steht das Urteil bereits fest: schuldig. Damit droht dem Angeklagten die Todesstrafe. Doch einer der Geschworenen hegt Zweifel an der Eindeutigkeit der Beweise. In einer dramatischen Diskussion versucht er, auch die übrigen Juroren von der Unschuld des Todeskandidaten zu überzeugen. Remake des gleichnamigen Klassikers aus dem Jahr 1957.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Die zwölf Geschworenen

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Solides und gut gespieltes Remake mit Starbesetzung, das dem hervorragenden Original nichts neues hinzufügen kann.

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Kommentare (10) — Film: Die zwölf Geschworenen

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Bewertung7.0Sehenswert

Remake des Klassikers von 1957. Obwohl auf höchstem schauspielerischem Niveau, kann die Neuverfilmung keine richtig neuen Akzente setzen. Dennoch vollkommen ausreichend für einen spannenden DVD-Abend.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung9.5Herausragend

Eines der wohl besten und unterbewertesten Remakes der Filmgeschichte!
Klar, wer das Original kennt, dem bietet der Film nichts neues.
Aber bei welchem Remake ist das schon so.Ein Remake soll ja auch mehr dazu dienen das Thema einer anderen Generation näher zu bringen.
Jack Lemmon spielt hier mal nicht den Clown vom Dienst, sondern einen älteren und ruhigen Mann der nicht vorschnell handeln mag.
Er ist quasi der Ruhepol in diesem ganzen wirren und lauten Haufen.
Und deshalb ist es auch sehr angenehm ihm beim überzeugen der restlichen elf zuzuhören.
Ein wirklich sehr schöner Film der mehr aufmerksamkeit verdient hätte!

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guggenheim

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Friedkin legt hier wirklich ein gutes Remake eines herausragenden Kammerspiels vor.
Hervorragend besetzt ist Jack Lemmon, der seine Rolle ruhig und überzeugend spielt. Über die restlichen Darsteller lässt sich streiten: v.a. Tony Danza, Courtney B. Vance und William Petersen bleiben weitestgehend blass, während z.B. Armin Müller-Stahl und George C. Scott ihre jeweilige Figur gut bis sehr gut spielen.
[Ich SPOILER hier mal, weil es doch zu viel verraten könnte]
Die Moral des Films hingegen ist keine neue, was natürlich auch nicht zu erwarten war: Menschen sind manipulierbar, sie lassen sich überzeugen, sie haben Vorurteile und sie projizieren.
[möglicher SPOILER zu Ende]
Trotz der ein oder anderen kleinen Schwäche zieht der Film einen in seinen Bann, da man sich des Gedankens nicht erwehren kann, dass man in solch einer Situation wohl auch keine einfache Antwort parat hätte...
Am Original gemessen schwächer, anders konnte es kaum sein, aber dennoch ein ausgezeichneter Film.

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reznik

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jack Lemmon und Armin Müller-Stahl sind herausragend. Geschworenen #4 fand ich im Original aber besser besetzt. Ansonsten gelungenes Remake, dass auch noch einige Punkte hinzufügt und Unklarheiten beseitigt. Welchen man besser findet kommt wohl drauf an welchen man zuerst gesehen hat. Der einzige Unterschied, der das Original besser macht ist die Atmosphäre, die hier weniger gut rüberkommt, liegt wohl auch zum Teil am schwarz-weiß.

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Xebeche

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Bewertung9.0Herausragend

Ein gutes Remake und auch ein sinnvolles, da das zeitlose Thema hinsichtlich der Political Correctness und auch der Sprache und Mode zeitgemäßer dargestellt wird. Political Correctness hätte man sogar noch konsequenter umsetzen können, indem man zumindest einen oder zwei der durchweg männlichen Geschworenen mit weiblichen Rollen besetzt hätte, natürlich ohne die charakterlichen Eigenschaften und den sozialen Hintergrund der Personen zu ändern (so verschieden sind Frauen und Männer ja auch nicht).

Der bedeutendste Unterschied zum Original ist die Entscheidung, in Farbe statt Schwarz-Weiß zu drehen. Den Grund dafür vermute ich in dem Umstand, dass gerade jüngere Zuschauergenerationen durch den Farbfilm stärker angeprochen werden, weil sie Farbfilme gewohnt sind und einige SW möglicherweise mit "alt, verstaubt, unmodern" assoziieren (leider!).

Jedoch ist der Vorteil von SW gerade bei diesem Film offensichtlich:
Ich stimme doctorgonzo vollkommen zu, dass die SW-Bilder des Originals die klaustrophobische Atmosphäre unterstützen. Weiterhin ist SW einfach ein schlichtes aber hervorragendes stilistisches Mittel, um die ganze Thematik zu unterstreichen. Denn hier geht es schließlich um "schuldig" (schwarz) und "nicht schuldig" (weiß) und der Geschworene Nummer Acht (Jack Lemmon bzw. Henry Fonda) ist um die Aufdeckung der Grauzonen bemüht.

Insgesamt ist das Remake sehr gelungen. Jack Lemmon steht Henry Fonda in nichts nach, einige Charaktere wirken sogar überzeugender (z. B. der Geschwore, der im Ghetto aufgewachsen ist oder der reaktionäre Autohändler). Aber: unbedingt auch das Original ansehen.

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aikifreak

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Kein schlechtes Bühnenstück mit hervorragenden Darstellern. Das Original finde aber doch noch ein Stückchen besser, denn in diesem Remake zeigen manche Charaktere kleine Logikschwächen. Das Original erscheint da mehr aus einem Guß.

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Sonse

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Gutes TV-Remake des Klassikers mit bekannten Gesichtern, allen voran Jack Lemmon. Bietet zwar nichts neues - außer eine politisch korrektere Zusammensetzung der Jury - für alle die das Original bereits kennen, weiß aber genauso zu fesseln. Dieses Kammerspiel ist so gut, das könnte ich mir in unzähligen Remakes ansehen.

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Honduras

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

packend und absolut klasse gespielt...

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doctorgonzo

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Bewertung9.0Herausragend

Eindeutig eines der besseren Remakes.Die neue Besetzung stellt das starke Line-Up des Originals sogar noch in den Schatten. Jack Lemmon, George C. Scott, James Gandolfini und reichlich bekannte Gesichter aus Serien und Kino bringen die drückende Atmosphäre grandios rüber. Allerdings wirkt das Original durch den Schwarz-Weiß Dreh noch klaustrophobischer.Beides absolute Hingucker, und nix für Effekt-Fetischisten. Zuhören und Aufpassen ist angesagt.

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hyperfunction

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Bewertung9.0Herausragend

Angenehmer Zeitvertreib für einen regnerischen Abend mit Jack Lemmon.

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