Diese Nacht
Une Nuit de chien (2008), PT/FR Laufzeit 121 Minuten, FSK 0, Drama, Kinostart 02.04.2009
4 Bewertungen
Skala 0 bis 10
18 Bewertungen
8 Kommentare
Keine
von Werner Schroeter, mit Bulle Ogier und Amira Casar
Der Bahnhof von Santa Maria – Nacht. Ossorio, ein Man in den Vierzigern, steigt aus einem Zug und gerät in eine Menge sich drängender Flüchtlinge und erschöpfter Soldaten. In einer belagerten Stadt versucht der Held einer gescheiterten Widerstandsbewegung seine ehemaligen Verbündeten und seine Geliebte zu finden. Aber die Lage hat sich sehr verändert, die Freunde von damals haben sich auch verändert. Während eine hemmungslose Miliz die Stadt terrorisiert, versucht jeder nur noch seine eigene Haut zu retten.
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Cast & Crew
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Werner Schroeter
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Bulle Ogier
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Amira Casar
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Nathalie Delon
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Marc Barbé
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Laura Martin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Victoria
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Mostefa Djadjam
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Granowsky
Regie
Schauspieler
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Lena Schwarz
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João Baptista
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Pascale Schiller
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Oleg Zhukov
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Filipe Duarte
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Laura Soveral
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rosarias Mutter
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Gilles Taurand
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Werner Schroeter
- Genre
- Drama
Drehbuch
Filmdetails Diese Nacht
Trailer zum Film Diese Nacht
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Kritiken (3) — Film: Diese Nacht
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Kommentar löschenKeine Frage, Werner Schroeters Kinoproduktion "Diese Nacht" ist sein düsterster Film, eine Parabel über Profitgier und Selbstzerstörung. Nicht zufällig hat der schwer an Krebs erkrankte 64-jährige Regisseur seinem Film ein Shakespear-Zitat vorangestellt: "Von allen Wundern, die ich je gehört, scheint mir das größte, dass sich die Menschen fürchten; da sie doch sehen, der Tod, das Schicksal aller, kommt, wann er kommen soll."
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschenFür seine lange Reise bis ans Ende der Nacht findet Schroeter einmal mehr bestechend schöne Bilder und Momente, die mal an eine Oper erinnern, mal an einen Geistertanz. Sie fügen sich zu einem völlig unzeitgemäßen Film. Eine Ode an die Schönheit, eine Anklage der Wirklichkeit und in beidem eine Summe von Schroeters Werk. Faszinierend, wie Schroeter jede Konzession an den Zeitgeist vermeidet, und trotzdem ein heutiges Publikum zu fesseln vermag.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschen„Diese Nacht“ ist vor allem Atmosphäre, Stimmung, das Gefühl einer verflossenen Epoche. Der einzigartige Kunstmensch Werner Schroeter verbindet Perlen europäischer Kultur mit den Abgründen europäischer Geschichte. Die Nacht der Hunde ist ein Streuen durch Elend und Verfall, es ist die Auflösung eines Jahrhunderts komprimiert auf ein paar Stunden.
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Kommentare (5) — Film: Diese Nacht
Kommentar schreibenannaberlin 2012/03/20 15:48:38
Kommentar löschenWerner Schröters letzter Film begeistert durch seine düstere Operettenhaftigkeit und die portugiesische Kulisse. Ich mag ohnehin gerne dystopische, postapokalyptische Filme und bin großer Werner Schröter-Fan. Diese Nacht ist ein kleines Meisterwerk.
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Sanylein 2010/08/24 22:08:43
Kommentar löschenMach ich zwar selten, aber diesen Film musste ich nach 47 Minuten einfach ausschalten. War einfach nicht interessant für mich. Will aber auch keinem von diesem Film abraten, kann mir gut vorstellen das viele an diesem Film interesse finden (sieht man auch an den anderen Kommentaren).
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deech 2010/01/08 01:53:31
Kommentar löschenOk, nachdem man das geradezu physische Unwohlsein zu Beginn des Films überwunden hat, entwickelt er dann doch einen ungemeinen Sog. Schroeter gebiert eine artifizielle, prätentiöse und zeitlose Endzeit-Farce in opulenten Bildern, die sich nicht zwischen Substanz und totaler Auflösung entscheiden mag. Diesen Film jetzt mit einer Zahl zwischen 0 und 10 zu versehen wäre Unrecht, das weiss ich genau, aber er hat mir sehr gefallen.
Besser mal einen Vodka trinken. Schade, dass das First and Last zu hat.
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Aufgabe 2010/01/01 22:59:44
Kommentar löschenich mag den film, weil er mir zeigt, dass pasolinis "salo" noch beschissener inszeniert ist, als ich das schon gefühlsmäßig dachte.
ich mag den film, weil er ohne standart-faschismen auskommt. fiktion (santa maria) reicht völlig aus. das macht ihn zeitlos.
ich mag den film, weil keine explizite gewaltdarstellung benutzt wird, um eindringlichkeit zu erzeugen. wenn selbst das blut künstlich wirkt, wird kein reiner voyeurismus bedient.
ich mag die vielen kleinen charaktere, die kommen und gehen und ziellos über die bühne hetzen und keine ahung haben was sie tun sollen.
und ich mag den satz: "ich bin frierend geboren!" das haut mich weg, dieses monster.
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Panzerknacker 2010/01/01 23:25:48
Antwort löschenNach dem ganzen Bruhaha werd ich mir den wohl auf jeden Fall mal angucken (müssen)... Vorhersage ist 8.5. Erwarte aber eher 5.0 ....
suzee 2010/01/02 00:58:52
Antwort löschenmeine is 6,2....aber neugierig bin ich nach wie vor und werd ihn mir natürlich auch anschauen.
spanky 2010/01/02 21:53:42
Antwort löschenOK. Endlich lesen wir, was hier so gut zu finden ist. Schwarzbehemdete Maschinpistolisten sind für mich Faschismen. So auch schwarz-weiß-rote Bollons. "Keine Ahnung, was sie tun sollen" trifft es aber. "Wir machen mal nen ganz doll surrealen Film" war die einzige Motivation für diese öde Zelluloidverschwendung, nicht mehr. Es gibt keine Aussage, es gibt nichts zu finden. Es gibt nur die blanke Leere. Dazu empfehle ich den Disney-Klassiker "Das schwarze Loch". Der hat mehr Inhalt. Und Max Schell...
Aufgabe 2010/01/02 23:34:40
Antwort löschenblanke leere ist gut. das mag ich. keine ahung warum, aber ich mag das!
deech 2010/01/08 02:03:32
Antwort löschenJa, Leere so blank wie ein Stricherarsch.
spanky 2010/01/08 03:06:06
Antwort löschenHarr! Deech is my man! Wobei ein Stricherarsch mehr Schneid innhaben kann, denke ich. Aber ich spreche natürlich nicht aus eigener Erfahrung.
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pfeffer 2010/01/08 03:12:43
Antwort löschenHui, ich bin gespannt. Aktuelle Vorhersage: 9,5 Punkte. Suzee, den setzen wir mal für die nächsten Tage auf die Liste, ok?
suzee 2010/01/08 08:44:58
Antwort löschendefinitiv!
spanky 2009/12/21 12:34:52
Kommentar löschenKinners, ich hab's ja gerne mal surreal um mich herum, aber was ist das denn hier für ein Murks? Schon mal was von Poesie gehört? Oder Rausch? Oder gar Mystik? Alles Essentialia des Surrealismus. Ich nehme aber nur stumpfe Gewaltphantasien und unfreiwillig komische Bildsprache war (der pfeifende Ballonverkäufer, argh!). Und wozu muss man mich dauernd mit diesem ärmlichen Soldatenjargon ohne Sinn strapazieren? Einziger Lichtblick ist Elsa Zylberstein, die wenigstens einen Deut Leidenschaft mitbringt. Der Rest ist Schwulst, Gelaber und einfach nur dumm.
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suzee 2009/12/21 12:57:35
Antwort löschenmhm, und dabei hab ich nach "aufgabe"s bewertung grad lust auf den film bekommen...
spanky 2009/12/21 13:50:39
Antwort löschenSo ging es mir auch. Ich hab's auch zwei mal versucht, aber ich hab immer abbrechen müssen. Selten so eine gequirlte Scheiße gesehen. Unfassbar! Und der "Aufgabe" war eh auf Roofies...