Dinner Rush

Dinner Rush (2000), US
Laufzeit 94 Minuten, FSK 12, Drama

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- Kritiker
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von Bob Giraldi, mit John Rothman und Frank Bongiorno

ew York City, Künstlerviertel Tribeca. Beim Szene-Italiener “Gigino” ist der Teufel los. In einer einzigen Nacht entfalten sich hier große und kleine Dramen um konkurrierende Kochphilosophien, launische Gäste, Chaos in der Küche, gierige Mafiosi – und ein Mord. Louis ist der Besitzer des kleinen italienischen Restaurants. Das Regiment in der Küche führt sein trendbewusster Sohn Udo, der jedoch zum Entsetzen seines Vaters am liebsten alle typisch italienischen Gerichte von der Karte streichen und künftig nur noch seine elegante “nuovo cuisine” anbieten würde. Aber das ist nicht Louis’ einzige Sorge an diesem überaus geschäftigen Abend: Zwei Mafiosi sitzen mit eisiger Miene an ihrem Tisch und erklären Louis, dass sie “Teilhaber” seines Lokals werden möchten. Außerdem ist eine ebenso prominente wie zickige Restaurantkritikerin zu Gast, während ein paar Tische weiter ein arroganter Galerist die Angestellten des Restaurants schikaniert. Aber auch in der Küche des “Gigino” spielt sich ein kleines Drama ab, da Louis’ traditionsbewusster Zweit-Koch Duncan hohe Spielschulden zu begleichen hat. Also muss der souveräne Louis in einem Handstreich den Buchmacher beruhigen, die Kritikerin zufrieden stellen, die versnobten Gäste bei Laune halten – und dafür sorgen, dass alle anderen ein warmes Essen auf den Tisch bekommen. Nicht zu vergessen natürlich noch der Mord an seinem Partner, bei dem Louis die Täter identifizieren könnte.


Cast & Crew


Kommentar — Film: Dinner Rush

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dbeutner

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Bewertung9.0Herausragend

Wenn Danny Aiello im Restaurant sitzt, ist schon alles gut - wir erinnern uns an seine Rolle als Tony in Léon (der Profi).

Dieses Mal also er in der Hauptrolle, wobei fast jede Figur auf ihre Art eine Hauptrolle in diesem kleinen Wunderwerk spielt. Ein Miniaturkosmos, der an díesem Abend erupiert.

Erinnert an Filme wie "Bobby", nur dass der Kosmos noch kleiner ist, nicht ein ganzes Hotel, sondern nur das Restaurant und die Küche sind der Schauplatz, und dann noch etwas Mafia-Würze - das schmeckt einfach grandios.

Eine großartige Inszenierung eines ohnehin spannenden bzw. unterhaltenden Stoffes. Im letzten Drittel wird das Tempo, der Takt, noch einmal angezogen, womit sich der Film vor der Gefahr rettet, durch die Darstellung "immer des gleichen" in Langeweile abzurutschen. Hut ab vor Bob Giraldi - der sonst Videos und TV-Formate inszeniert hat; leider leider, muss man nach diesem Film wohl sagen.

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