Diva
Diva (1981), FR Laufzeit 117 Minuten, FSK 12, Thriller, Musikfilm, Drama, Kinostart 25.03.1983
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von Jean-Jacques Beineix, mit Dominique Pinon und Richard Bohringer
Der junge Postbote Jules ist ein großer Verehrer der weltberühmten Opernsängerin Cynthia Hawkins. Als es ihm gelingt, einen illegalen Mitschnitt eines ihrer Konzerte zu bekommen, ist er überglücklich – denn die Diva will ihre Opernauftritte nicht aufnehmen und auf Platte veröffentlichen lassen. Jules’ Tonbandaufnahme wird jedoch verwechselt mit dem Band eines ehemaligen Callgirls, auf dem Informationen über die Machenschaften einer Gangsterbande zu finden sind. Als die Gangster dieses Band zurück haben wollen, gerät Jules in tödliche Gefahr.
Cast & Crew
-
Jean-Jacques Beineix
-
Dominique Pinon
-
Richard Bohringer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Gorodish
-
Jacques Fabbri
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jean Saporta
-
Wilhelmenia Fernandez
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cynthia Hawkins
-
Frédéric Andréi
-
Thuy An Luu
Regie
Schauspieler
-
Chantal Deruaz
-
Anny Romand
-
Roland Bertin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Weinstadt
-
Gérard Darmon
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Westinder
-
Jean-Jacques Moreau
-
Patrick Floersheim
-
Vladimir Cosma
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dirigent
-
Jean Van Hamme
-
Jean-Jacques Beineix
- Genre
- Mysterythriller, Musikfilm, Drama
- Zeit
- 1980er Jahre
- Ort
- Frankreich, Paris
- Handlung
- Art House-Film, Aufnahme, Auftritt, Beethoven, Besessenheit, Briefträger, Bühne, Drogen, Fan, Gangster, Geheimnis, Klassiker, Korruption, Motorrad, Mädchen, Nackte Frau, Nacktheit, New Wave, Oper, Opernhaus, Opernsänger, Polizei, Polizeiwagen, Polizist, Pop Star, Prostitution, Publikum, Sammler, Schönheit, Tonband, U-Bahn, Verehrung für einen Star, Verwechslung
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Diva
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Kommentare (8) — Film: Diva
Kommentar schreibenLe Samourai 2012/02/08 14:46:37
Kommentar löschenDas Debütwerk des Franzosen Jean-Jacques Beineix ist eines der schönsten, geheimnisvollsten Mysterien der Filmgeschichte. Neo-Noir, Krimi-Satire, Musical, Drama, Liebesfilm - selten wurden so viele Genre-Versatzstücke derart genial kombiniert wie in DIVA. Die Geschichte ist dabei vollkommen zweitrangig, im Vordergrund steht die style over substance-Inszenierung mit ihrer einzigartigen Cinematographie, tollen Charakteren, magischer Musik und einer Aneinanderreihung wahrhaft göttlicher Szenen.
Ein traumhaft schönes, einzigartiges, hypnotisierendes, formvollendetes Mysterium.
19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
Jack_Torrance 2012/02/08 18:17:05
Antwort löschenSo isses :D
Joe Gillis 2012/02/08 18:24:38
Antwort löschenMeine Rede. :)
Le Samourai 2012/02/08 19:19:52
Antwort löschen:)
Anoirja 2012/02/08 19:24:26
Antwort löschenDen hatte ich in den 80ern mal gesehen - mich konnte dieses Cinema du Look schon damals nicht so ganz überzeugen. Letztes Jahr habe ich es noch einmal mit Bessons "Subway" versucht - und trotz Madame Adjani und meiner Verbundenheit zur New Wave/Punk-Szene habe ich immer noch nicht viel damit anfangen können. Hat "Diva" da mehr zu bieten und lohnt für mich eine Zweitsichtung daher eher?
Le Samourai 2012/02/08 19:27:41
Antwort löschenHab SUBWAY nicht gesehn, kann ich also nicht beurteilen... Joe vielleicht? ;)
Aber eine Zweitsichtung empfehle ich trotzdem absolut! :)
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Jack_Torrance 2012/02/08 19:31:17
Antwort löschenAuf jeden Fall :)
Anoirja 2012/02/08 19:37:46
Antwort löschenIch verlasse mich da vielleicht doch besser nur auf die Leute, die auch "Subway" gesehen haben, hehe... :)
Jack_Torrance 2012/01/07 12:47:04
Kommentar löschenWas ist Kunst eigentlich ?
Merkt ihr die Rhetorik in dieser Frage ? Kunst ist wie Liebe; beides kann man nicht rational erklären. Art is what ya Fuckin' feel !
Genauso ist es bei Diva. Was ist das eigentlich für ein Film ? Ein Schelmenstück ? Eine filmische Epoche ? Oder einfach nur ein kleiner Bastard ?
Beineix zelebriert etwas unbeschreibliches: Er ist Dirigent, er ist Architekt, er ist Maler - er ist KÜNSTLER !
Da ertönen surrealistisch anmutende Arienklänge, da finden Verfolgungsjagden durch die Pariser Metro statt, da werden Bushaltestellen in die Luft gejagt, da werden zweideutige Blicke ausgetauscht und was weiß ich was...
Aber was ist Diva eigentlich ?
Diva ist Tortur und Genuss zugleich. Diva ist etwas unbeschreibliches. Diva ist Kult. Diva ist etwas einzigartig. Diva ist KUNST !
Diese Gedanken gingen mir beim Sehen des Filmes durch den Kopf, aber nie hatte ich das Gefühl, die richtige Antwort gefunden zu haben...
Aber dann hört der Abspann scheinbar mittendrin auf... Man hört aber immer noch die surrealistisch anmutende Arie... Die Leinwand ist schwarz... Man sieht nichts... Man hört nur... und dann wurde mir klar, was Diva ist... Diva ist Magie. Diva ist PURE MAGIE !
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten
hoffman587 2012/01/07 13:21:11
Antwort löschenWunderbar! Muss ich auch noch unbedingt sehen. :)
Jack_Torrance 2012/01/07 13:22:56
Antwort löschenAuf jeeeeeeden Fall ! Der Film wird dir ganz bestimmt gefallen :)
Joe Gillis 2012/01/07 13:30:09
Antwort löschenSehr schön! Freut mich, daß wir die Begeisterung für diesen Film teilen … :)
seven 2012/01/07 13:37:49
Antwort löschenNice! :)
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Joe Gillis 2012/01/07 13:38:33
Antwort löschenPS: Da ich gerade gesehen habe, daß Du Dir »Betty Blue« vorgemerkt hast (den ich persönlich nicht so toll finden), möchte ich Dein Augenmerk auf Beneix' superstilisierten Neo-Noir-Thriller »La lune dans le caniveau« (»Der Mond in der Gosse«) richten – damals völlig mißverstanden und böse gefloppt, heute eine vergessene Perle des cinéma du look:
http://goo.gl/dOiNl
(Gibt's allerdings, so weit ich weiß, nur in Frankreich auf DVD.)
Jack_Torrance 2012/01/07 14:02:13
Antwort löschenDen muss ich unbedingt sehen. Der Quasi-Trailer entfaltet schon eine gewisse Sogwirkung !
Joe Gillis 2010/11/09 00:46:45
Kommentar löschenEigentlich hätten die Eighties gleich nach der Premiere von »Diva« (am 11. März 1981) zu Ende sein können, denn mit diesem Werk des Neo-Noir hat Jean-Jacques Beineix alles über das gloriose Style-Jahrzehnt mitgeteilt, was wert war, mitgeteilt zu werden. Inhalt oder Substanz waren damals unnötig, wenn nicht verpönt, und so konnten sich Crew (unter anderem Kameramann Philippe Rousselot und Komponist Vladimir Cosma) sowie Cast (neben Richard Bohringer und Dominique Pinon zumeist Stars des epochalen Augenblicks, wie Frédéric Andréi oder Thuy An Luu) ganz auf die Zelebrierung von Äußerlichkeiten konzentrieren: in der Badewanne Zigarre rauchen und in einem morgendlichen Pariser Park im Regen sitzen, rosa Plastikmäntel tragen und dekorativ im blauen Neonlicht stehen, einer überirdischen Arie lauschen und den Blick in einer Wasserwippe versinken lassen, mit dem Moped durch Metrogänge rasen und eine göttliche Stimme stehlen, ultimative Coolness ausstrahlen und ein Baguette mit Butter bestreichen. Oscar Wilde wußte, daß nur die oberflächlichsten Eigenschaften von Dauer sind, während das tiefere Wesen bald entlarvt wird. »Diva« bietet keine Tiefe, nur eine extravagante, spiegelnde Fassade. Dadurch wohl ist es möglich, daß der Film das Geheimnis seiner Schönheit bis auf den heutigen Tag bewahren konnte.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Jack_Torrance 2011/12/30 12:42:45
Antwort löschenKlasse geschrieben ! Der steht bei mir auch in Kürze an !
Joe Gillis 2011/12/30 14:08:03
Antwort löschenDanke & viel Spaß! :) Als ich »Diva« zum ersten Mal gesehen habe, war ich auch 17 oder so. Time flies …
Alle 4 Antworten zeigen
Jack_Torrance 2011/12/30 21:21:23
Antwort löschenDein Kommentar und der Trailer haben mich auf jeden Fall neugierig gemacht :)
Le Samourai 2012/02/08 14:38:21
Antwort löschenTolles Ding und ein absolut berechtigter Lieblingsfilm :)
8martin 2009/07/25 13:03:00
Kommentar löschenDer Film hat seinen festen Platz im Film-Olymp. Er ist Kult, nicht nur wegen der genialen Handlung, auch nicht wegen der liebevollen Hommagen an Billy Wilder, John Landis u.a. oder den film noir, auch nicht wegen der fantastischen Musik. Er drückt das Lebensgefühl einer Generation aus, die ausgeflippt in einer neonerleuchteten Loft lebt, Airbrush sprayt und das Leben meditativ genießt und es als Performance gestaltet.
Der Gegensatz: junger Postbote und Operndiva, die musikalisch eigentlich keine Berührungspunkte haben, schafft eine einmalige Ausgangssituation für diesen außergewöhnlichen Romantik-Thriller. Beide Teilbegriffe dieser Kategorisierung kommen ausgeglichen zum Tragen. Im Mittelpunkt steht die titelgebende Diva Wilhelmenia Wiggins-Fernandez (eine Black Beauty par excellence) deren göttliche Stimme alle verzaubert, nicht nur Opernfans, und die ein mehrmaliges Anschauen rechtfertigt.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
docmarcus 2008/09/02 17:03:06
Kommentar löschenWenn es eine Quintessenz der 80er-Jahre Ästhetik gibt, dann findet man sie hier.
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alanger 2008/06/26 13:11:45
Kommentar löschender film war schon in den 80ern stylisch-langweilig. die damals neue französische schule mit beineix, besson... alles optisch hübsch aufgeblasen und inhaltlich leer.
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Tschoeni 2008/06/26 11:56:16
Kommentar löschenEin wirklich fantastischer Film, wenn auch ein bißchen in die Jahre gekommen. Ein sehr gutes Beispiel für den film noir Anfang der 80er. Daneben ein geiler Soundtrack, rundum gelungen.
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Griselda 2008/01/26 20:08:54
Kommentar löschenOh ja. Dieser Film hat einen sehr schönen Soundtrack. Wer sich jemals für das Thema "Bootlegs" interessiert hat, wird den Film spannend finden. Die Farben sind recht kühl, es geht übrigens um klassische Musik und einen manischen Fan, der übergriffig wird und anschließend in Verwicklungen gerät, die er nicht beabsichtigte. Ein besserer Film des französischen Kinos.
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