Django - Sein Gesangbuch war der Colt
Tempo di massacro (1966), IT Laufzeit 92 Minuten, Western
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von Lucio Fulci, mit Franco Nero und George Hilton
Auch wenn es der deutsche Titel suggerieren mag, so hat “Django – Das Gesangbuch war sein Colt” außer dem Schauspieler, dem Genre und dem Erscheinungsjahr wenig gemein mit dem Original-Django, der Franco Nero legendär machte. In “Tempo di massacro” (so der italienische Titel) spielt er den Goldgräber Tom Corbett, der in seine Heimatstadt gerufen wird, um seinem Bruder zu helfen.
Cast & Crew
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Lucio Fulci
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Franco Nero
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tom Corbett
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George Hilton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jeffrey Corbett
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Linda Sini
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Giuseppe Addobbati
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mr. Scott
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Nino Castelnuovo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jason 'Junior' Scott
Regie
Schauspieler
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Fernando Di Leo
- Genre
- Western, Italowestern
- Zeit
- 19. Jahrhundert
- Ort
- Saloon, Wilder Westen
- Handlung
- Alkohol, Betrunken, Erbe, Gegenspieler, Goldgräber, Großgrundbesitzer, Rache, Rivalen, Schießerei, Testament, Verbannung, Westernheld
- Stimmung
- Hart
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Drehbuch
Filmdetails Django - Sein Gesangbuch war der Colt
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Kommentare (4) — Film: Django - Sein Gesangbuch war der Colt
Kommentar schreibenderblonde 2011/10/10 19:33:14
Kommentar löschenNovum in der deutschen Synchro? Der Dialogregisseur war wohl nicht ganz nüchtern. Bei den Goldsuchern wird Franco Nero noch Tom genannt (2mal), hinterher heißt er nur noch Django, obwohl es den Film zu dem Zeitpunkt noch gar nicht gab.
Überraschung, Lucio Fulci liefert im Westerngenre insgesamt bessere Beiträge ab als als Großmeister von §131 Streifen. Auch Franco Nero und George Hilton sind in ihren Westerndebüts klasse. Es gibt natürlich bessere Italowestern, aber trotzdem haben wir es hier mit einem überdurchschnittlichen Vertreter zu tun. Härte, Humor, Spannung und Inszenierung halten sich die Waage. Und Jeffreys Seelenverwandtschaft mit J.P. Harrah aus "El Dorado" (sogar der gleiche Synchronsprecher) hat was.
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filmschauer 2011/09/25 19:20:18
Kommentar löschenEtwas verhalten waren meine Erwartungen ja schon bei "Django - Sein Gesangbuch war der Colt", dem Westerndebüt für Lucio Fulci, dessen Schöpfungskraft im Horrorbereich vermutlich ungleich bekannter sein sollte. So wie es der durch seine großen Sprüchen zumindest sehr amüsante deutsche Kinotrailer anspricht, ist es im Original wie so oft nicht. Das übliche 'Django'-Argument wurde auch in diesem Falle beim deutschen Publikum eingeworfen, weil eben ein Franco Nero wieder in der Hauptrolle in einem Western seinen Mann stehen muss. Dies hätte Fulcis Film allerdings gar nicht nötig gehabt, denn er ist auch so absolut klasse und braucht, obwohl Corbuccis Original-Django natürlich in der Filmhistorie viel mehr Relevanz und Bedeutung hat als dieser Film, qualitätsmäßig sich überhaupt nicht verstecken. Der Plot an sich reißt eigentlich keine Bäume aus; das Motiv der Rache und eine dramatische Familiensituation mit Lügen und Machtmissbrauch kennt man natürlich auch aus vergleichbaren Filmen. Nur ist die Frage, wie man die Geschichte erzählt, entscheidend. Hauptdarsteller Nero ist wie so oft schon aufgrund seiner unwechselbaren Gestik und Mimik ein absoluter Höhepunkt für Genrefans, beispielsweise das abwartende Verhalten in der Saloonszene, wenn er als wortkarger Fremder die gesellschaftlichen Verhältnisse des Dorfes schließlich im wahrsten Sinne des Wortes aufmischt.
Was "Django - Sein Gesangbuch war der Colt" aber im Besonderen auszeichnet, ist sein unvergleichlicher Mix aus blutigem Ernst und sehr ironischen Momenten. Das eine wird durch verhältnismäßig großem Einsatz von Kunstblut verdeutlicht, das andere allein durch die Präsenz eines gut aufgelegten George Hilton. Dieser hat meist einen lockeren Spruch auf Lager und treibt den Unterhaltungsgrad dieses Italowesterns weitesgehend auf die Spitze, ohne dabei in die Nähe einer Comedy-Version abzugleiten. Nein, viele liebgewonne Stilelemente (knackiger Soundtrack, tolle Duellsituationen, interessante Kameraeinstellungen), die das Subgenre so gerne auszeichnen, machen den Film trotz seines etwas härterem Gewaltlevels zu einem großen und kurzweiligen Spaß und dürften bei so einigen Italowesternfans die Herzen höher schlagen lassen, was selbst manche kleine Logikschwäche locker ausbügeln kann. Konfuzius würde da sagen: Mit den besten Empfehlungen, denn Fulcis Genrebeitrag ist es absolut wert!
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horro 2011/09/25 20:36:39
Antwort löschenUnd schon wieder ein Stück Film, mit dem ich meine lückenhafte Western-History aufmotzen könnte - danke! :)
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filmschauer 2011/09/25 23:16:34
Antwort löschenDer Konjunktiv in dem Satz irritiert zwar etwas, aber ich erkenne den guten Willen deinerseits. ;) Kleiner Tipp: Falls du irgendwann mal zur deutschen DVD (2011er Ausgabe) des Films greifen solltest, dann lese bloß nicht die Beschreibung auf dem Back-Cover...
derblonde 2011/10/10 19:16:01
Antwort löschenIch hab sie gelesen, hab mich trotzdem gut unterhalten.
Spielberg_Fan 2011/09/06 23:38:11
Kommentar löschenDer italienische Altmeister des Horrors mal auf ganz anderen Wegen. Lucio Fulci liefert mit„Tempo di massacro“ einen lupenreinen Italo- Western der härteren Gangart ab und hat dabei sogar den Django Darsteller Franco Nero im Gepäck. Dummerweise führt der deutsche Titel des Films wieder sämtliche Leute in die Irre. Der Film hat mit dem original Django-Film nichts am Hut, außer Franco Nero. Natürlich wird mit diesem Beitrag das Genre nicht neu erfunden, allerdings weiß der Streifen neben dem ganzen anderen Spaghetti-Western Schund zu gefallen. Ein ordentliches Maß an Gewalt, ein typischer Titelsong, viel Staub und Dreck und sämtliche Klischees dieses Genres sorgen für das nötige Italo- Western Feeling. Was man dem Streifen allerdings ankreiden kann, ist die Tatsache, dass er zu langsam Fahrt aufnimmt. Trotzdem ist „Tempo di massacro“ immer noch ganz gut gelungen.
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Skywalker_ 2011/07/25 00:45:41
Kommentar löschenFulci kanns also doch
aber nicht auf dem Gebiet von dem man es erwarten würde.
Sehr schmutziger und brutaler Western der sogar die ein oder andere Wendung aufzuweisen hat. Die Handlung kann man für einen Italo-Western also als Überdurchschnittlich einstufen und es gibt außerdem jede menge Action langeweile kommt hier nicht auf.
Franco Nero ist exzellent wie immer und auch George Hilton liefert eine sehr gute performance ab.
Einen Klasse Titelsong gibts auch und am ende heißt es dem orginal titel getreu
"Massacre Time"
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