Django Unchained - Kritik

US 2012 Laufzeit 165 Minuten, FSK 16, Drama, Western, Actionfilm, Kinostart 17.01.2013

  • 9 .5

    Typisch Tarantino, einzige Schwäche an dem Film ist dieser hässliche Troublemaker-Spruch :D

    • 9

      Ich habe mich immer gefragt ob der Film wirklich so gut ist wie alle behaupteten, als ich den Film endlich nachgeholt habe war ich mehr als begeistert und habe endlich gewusst wieso ihn alle so toll fanden. Perfekte Besetzung, tolle Musik, gute Effekte und die wohl besten Filmzitate der letzten 10 Jahre (Ich zähle 6 Schüsse. Ich zähle 2 Colts.) Einfach klasse.

      • 9

        Toll gespielt, jedem zu empfehlen

        • 9 .5

          Hochspannend, tolle Kulissen, klasse Darsteller. Unterm Strich: Hervorragender Film!

          • 8
            Srics213 23.07.2015, 21:43 Geändert 23.07.2015, 21:46

            Django Unchained(2012)

            Als ich im Januar vor drei Jahren im Kino saß, vermisste ich ein gewisses Etwas in Django Unchained. Tarantino und seine furiose Zutatensammlung war da. Großartige Schauspieler, ein herrlich zynisches Script voller erhabener und aberwitziger Einfälle und eine tiefe Verbeugung vor dem Western im allgemeinen. Dazu die Lieblingssongs aus Tarantinos alten Kassetten noch älterer Morricone-Werke und diese unnachahmliche Leidenschaft, die Tarantino zu DEM Bruder im Geiste eines jeden Filmfans machen. Jeder Filmnerd würde seine letzte VHS geben, nur für ein paar Sessions mit diesem Filmvirtuosen.

            Waltz, DiCaprio und Foxx. Allesamt treffend. Auch der bis ins kleinste Feld grandios besetzte Darsteller, alle mit Schweiß und Dreck dabei...magisch!

            Kurzum; ein toller Film über den schon alles gesagt wurde. Und die wenigen negativen Meinungen? Allesamt haltlos verpuffen sie im Angesicht dieser sehr guten Qualität. Das gewisse Etwas wäre natürlich der Schnitt gewesen. Zum einen ist der Film im letzten Akt einfach zu lang geraten und auch andere Ungereimtheiten machen den schmerzlichen Verlust um Stammcutterin Sally Menke und dem damaligen Zeitdruck zum größten Manko von Django Unchained.

            PS...über die teilweise harsche Kritik an Tarantinos Umgang mit der Thematik Sklaverei wird ja immer noch diskutiert. Ich empfand viele Szenen sehr geschmacklos und wirklich erdrückend. Der allgemeine Umgangston und die vielen Details der damaligen Zeit werden zumindest schonungslos und in deutlicher Drastik in Szene gesetzt. Spike Lee's wutreicher Boykott war beispielsweise einfach nicht mit dem gesehenen zu vereinbaren und auch sonst wurde in Django Unchained nichts verharmlost. Es war meiner Meinung nach eine wertfreie Auseinandersetzung mit der typischen Überzeichnung die sich eben durch Tarantinos Filme ziehen.

            Und mit der grandios eingebundenen (schwarzen) Figur des Stephen(Samuel L. Jackson), gelingt Tarantino eben ein hervorragender Konter.

            Django Unchained ist nicht perfekt, aber die Baustellen waren ganz anderer Natur, als die Darstellung dieser Zeit und der Umgang mit den Menschen im allgemeinen. Ehr vermisste ich die geniale Cutterin Sally Menke...8

            • 3 .5
              delawy 21.07.2015, 22:08 Geändert 21.07.2015, 22:26

              Ich lass hier einfach Spike Lee sprechen:

              "American slavery was not a Sergio Leone spaghetti western. It was a holocaust. It’s disrespectful to my ancestors."

              Und im Übrigen ist es auch noch ein anstrengender, langweiliger Film.

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              • 7

                Das mit Abstand beste an diesem Film ist Leonardo DiCaprio.

                3
                • 8

                  Total mein Geschmack. jede menge überzogene Gewalt , Django auf seinem Rache trip , jede menge spezial Effecte . Mir hat es sehr gefallen . Mit diesem Film hab ich mir den Sonntag Abend versüßt.

                  • 8 .5

                    Nicht Quentins bester Streifen, aber dennoch sehr sehr gut. Allein schon der schaukelnde Zahn auf des Doktors fahrender Praxis,....
                    Aber der Oberhammer war eindeutig die Diskussion über die Mützen des Ku-Klux-Clans. Bin fast vom Sofa gefallen.......
                    Und die tollen Auftritte von Mr Johnson und Mr. DiCaprio...

                    • Ersteinmal vorweg, ich liebe Tarantinos Filme. Und Django Unchaind ist, wie ich finde, einer seiner Besten. Ich finde ihn Aussagekräftiger als z.B. Reservoir Dogs (welcher aber natürlich auch Klasse ist) aber bin ich der Einzige, dem das Ende überhaupt nicht gefällt?

                      *Spoiler*

                      Ich finde an der Stelle, in der Christoph Walz stirbt, hätte der Film zu Ende sein sollen - in der grossen Schiesserei hätten alle beteiligten sterben sollen. Der Teil in dem sie Django zuerst versuchen den Schwanz abzuschneiden und ihn dann verschleppen ist sowiso überflüssig. Aber auch der Schluss wo er als strahlender Held zurückkehrt, die Bösewichte allesamt niederschiesst und dann mit seiner Frau in den Sonnenuntergang reitet (und dabei auch noch Tricks mit seinem Pferd vollführt) passt einfach nicht in den sehr harten Style des Films, welcher immer wieder mit Humor und Westernklisches ausgemozt wurde. Aber das Ende ist dann einfach zu viel Westernklische. Oder anders gesagt zu schön. Für mich passt ein Happy End einfach nicht in die Atmosphäre des Films.

                      • 7

                        Ein sehr nicht tarantino artiger. Film außer Musik und Gewaltgrad .Der mittel teil konnte mich leider nicht packen und so fehlt meine Wertung doch einwenig durchwagsen aus .Für mich der schlechteste film von Tarantino aber immer noch solide .

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                        • 8

                          Im mittleren Teil zieht sich der Film aber sowas von in die Länge, aber sonst recht
                          unterhaltsam.

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                          • 7 .5

                            Cooler Film aber ein bisschen übertrieben...

                            • 8 .5

                              Der Beginn ist unheimlich stark gemacht, aber umso mehr Dr. Schulz in den Hintergrund tritt, desto mehr lässt der Film leider nach.

                              Trotzdem ... das er so geil wird hätte ich nicht gedacht.

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                              • 8

                                Eine wirklich spannende und teilweise wirklich traurige Geschichte. Gut umgesetzt tolle Schauspieler vor allem Christoph Waltz war legendär in diesem Film. Es gibt lustige stellen, aber auch sehr dramatische, und das ist auch ein Punkt den ich an diesem Film so mag.
                                In diesem Film wird deutlich gemacht wie sehr damals Afro-Amerikaner verachtet wurden und wie schwer sie es damals in Amerika hatten (was heute leider dort auch noch der Fall ist), damit hat der film finde ich ebenfalls gepunktet. Am Ende gibt es nochmal ne menge Action und ein Blutbad. Ich will in meinem Kommentar nicht spoilern daher sag ich mal so: für die 10 hat es nicht gereicht, da es paar wirklich unrealistische Szenen gab die nicht zwingend notwendig waren. Ansonsten Top Film und auf jeden fall eine Empfehlung von mir.

                                • 8 .5

                                  lebt vor allem von den geschliffenen Dialogen. Und Christoph Waltz.
                                  Spannend klar - bei Tarantino nicht anders zu erwarten.
                                  Das Ende - naja. Dass Schulz durchdreht - also zwingend ist das nicht.

                                  • 8 .5

                                    Die erste Stunde des Films ist legendär, danach flacht er leider etwas ab. DiCaprio fand ich in dem Film leider etwas fehl am Platz, dazu fand ich diese Blutorgie gegen Ende des Films irgendwie unnötig. Trotzdem, Christoph Waltz macht vieles wieder wett, daher kann ich den Film wirklich empfehlen, ganz besonders wenn man Tarantinos außergewöhnlichen Stil mag.

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                                    • 8
                                      MolaRam 08.06.2015, 20:40 Geändert 13.06.2015, 11:05

                                      Eigentlich müsste ich dem Film 0 Punkte geben.
                                      Sozusagen als Gegengewicht zur perversen Glorifizierung und Überbewertung, die grade hier im World Wide Web hohe Wellen schlägt und mir irgendwie doch ein wenig auf den Wecker geht, obwohl ich doch
                                      bezüglich andersartiger Meinungen sehr tolerant bin (hoffe ich).

                                      Django Unchained ist kein schlechter Film, aber von Superlativen
                                      wie "bester Western aller Zeiten!", "ja sowas etwas von krass!" sic!
                                      oder "ein weiteres Meisterwerk" soweit entfernt wie Eritrea von der
                                      Marsumrundung.

                                      Waltz' Overacting nervt allzuoft (und dabei fand ich seine Darbietung
                                      in Inglourious Basterds sowas von genial), und überschreitet öfter
                                      die Grenze zwischen Genialität und Lächerlichkeit.

                                      Ironischerweise wäre der Film ohne ihn, DiCaprio und dem guten
                                      Samuel L. Jackson eine ziemlich graue Maus.

                                      Und da kommen wir zu einem ganz speziellen Problem, welches ich
                                      persönlich mit dem Film habe: Vieles wirkt so, als habe es sich Alt-
                                      meister Tarantino doch recht einfach gemacht: Zwei, drei namhafte
                                      Darsteller hier, massenhaft CGI-Blut dort, mal eben die Titelsongs von
                                      zwei bekannten Western EINSZUEINS übernommen und als Sahne-
                                      häubchen bzw. Aufhänger eine Handlung, die gewiss nicht wenige
                                      Menschen inner- und außerhalb der US of A kalt lässt und nichts von
                                      ihrer Pikanterie eingebüßt hat.

                                      Blöd nur, dass grade die typischen Trademarks entweder nur unzu-
                                      reichend vorhanden oder schlicht mies umgesetzt wurden (Dialoge),
                                      oder einfach fehl am Platz sind (Kunstblut).

                                      Die positiven Aspekte aufzuzählen, spar ich mir an dieser Stelle, da
                                      das hier zu Genüge getan wird/wurde.

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                                      • 9

                                        Toller Neuzeit Western , schön die Hommages an Terence Hill & Bud Spencer, auch die Anspielungen auf Klaus Kinski; Shaft etc. sind sehr gelungen

                                        • 9 .5

                                          Ein Wort: Tarantino!!!

                                          2
                                          • 10

                                            Absolut bester Film. Waltz spielt wie immer überragend.

                                            • 9

                                              Bin mit einem Grinsen aus dem Kino gegangen, welches einfach nicht mehr weggehen wollte :)

                                              • 8 .5
                                                hakan9915 27.05.2015, 17:02 Geändert 27.05.2015, 17:03

                                                Hier erkennt man klar dass Tarantino am Werk war.
                                                Der Film ist nicht sein bester aber trotzdem ein guter und absolut spitze besetzt!

                                                • 8

                                                  "Django Unchained" ist ein überragender Film. Aber nicht der Überwestern, den ich erhoffte.

                                                  In "Django Unchained" geht es um den Sklaven Django (Jamie Foxx), der sich zusammen mit dem Kopfgeldjäger King Schultz (Christoph Waltz) auf die Sklavenfarm Candyland begiebt und hofft seine Frau Broomhilda (Kerry Washington) aus den Händen des niederträchtigen Sklavenhändler Calvin Candie (Leonardo DiCaprio) zu befreien...

                                                  "Django Unchained" gehört in dieselbe Reihe von Filmen in der Sich auch "The Dark Knight" und "Interstellar" befinden. Filme, die unglaublich hoch bewertet werden, aber dennoch unglaublich polarisieren.

                                                  Bei diesen Filmen liegt es vor allem an den Regisseuren, wobei es erstaunlich ist, wie stark Tarantino und Nolan doch polarisieren.

                                                  Nun also zum Film. "Django Unchained" ist genial. Der Film schafft es gekonnt, Witz und Graußamkeit in Form von Rassismus miteinander zu kombinieren. Als Beispiel diene hier eine Szene, in der Schultz und Django gemeinsam durch die Stadt reiten. Ein Mann sieht die beiden an und murmelt verwundert "Ein Nigger auf einem Pferd". Zum einen schmunzelt der Zuschauer der Absurdität wegen, zum anderen ist er, nachdem er es kurz überdenkt, schockiert, da er erkennt, dass es in Amerika tatsächlich so aussah.

                                                  Tatsächlich begeht "Django Unchained" eine gefährliche Gratwanderung. Der Film ist teilweise (zum Beispiel die Zooms der Kamera) unfassbar übertrieben, teilweise (Tötung eines Sklaven durch Hunde) ziemlich unterkühlt und realistisch. Dadurch könnte er jeder Zeit in's Lächerliche abdriften, aber Tarantino schafft es, beides in einem ausgeglichenem Verhältnis zu halten.

                                                  So unterhält der Film, wenn er unterhalten soll und schockiert, wenn er schockieren soll. Besonders gelungen ist der Fakt, dass Tarantino genau Position zum Thema Sklaverei bezieht.

                                                  So wird die Gewalt gegen die Sklaven äußerst realistisch, abstoßend und teilweise bis in's kleinster Detail dargestellt, während die Gewalt gegen die Sklavenhalter übertrieben, teils sogar glorifizierend dargestellt wird.

                                                  Dabei fehlt mir bei der Action leider wirkliche Dynamik und Spannung; Atemberaubende Shootouts wie in "Todeszug nach Yuma" oder "Das finstere Tal" gibt es de facto leider nicht, mit Ausnahme des Shootouts im Herrenhaus welches ACHTUNG SPOILER auf Candies Tod folgt.

                                                  Das Highlight des Filmes sind aber auch definitiv die Dialoge. Was insbesondere Christoph Waltz hier im regelmäßigen Takt raushaut ist einfach atemberaubend und an Brillanz kaum zu übertreffen. Besonders die Wortwechsel zwischen Waltz und DiCaprio sind einfach wahnsinnig.

                                                  Leider streckt sich der Film ACHTUNG SPOILER nach dem Ableben der Charaktere Schultz und Candie sehr und fällt auch an Qualität ab. Das Finale ist zwar unterhaltsam aber doch enttäuschend, da auch keine besonderen Actionszenen geliefert werden.

                                                  Nichtsdestotrotz ist "Django Unchained" ein hevorragender Film, man muss einfach bei der letzten halben Stunde abschalten :D

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                                                  • 8

                                                    Ein für mich sehr lustiger aber auch ernster Streifen, der eine gelungene Atmosphäre besitzt. Der Soundtrack ist der Hammer.

                                                    Der Film hätte allerdings kürzer ausfallen können. Mir War er viel zu lang. Leonardo di Caprio und co. haben hier vorzügliche Arbeit geleistet