Django Unchained - Kritik

US 2012 Laufzeit 165 Minuten, FSK 16, Drama, Western, Actionfilm, Kinostart 17.01.2013

Setze Django Unchained auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze Django Unchained auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (44) — Film: Django Unchained

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...]“Django Unchained” ist eine unterhaltsame Hommage an so ziemlich jeden Westernfilm, den ich kenne. Brilliant besetzt und auf die typische Art und Weise Tarantinos erzählt, ist er absolut ansehbar. Von einem Meisterwerk ist er, wie für mich jeder Film des guten Mannes, aber doch weit entfernt, denn mitunter ist seine Erzählweise doch ermüdend (was ich jetzt aber nicht ausschließlich auf diesen Titel beziehe) und die Slapstik-Elemente, seine Sinnlos-Dialoge wie auch die hier mehr als überzogene Gewaltdarstellung hätten in meinen Augen nicht sein müssen.[...]

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...]High noon, alle raus aus dem Saloon, Tarantino hat einen Western gedreht! Einen Spaghetti Western! Oder eher einen Spaghetti Southern! Oder noch eher: einen Tarantino-Film.[...]Und obwohl (oder weil?) Tarantino sich weitenteils an den Grundformalien des Westerns ausrichtet und dabei natürlich wieder eine Unmenge an bemerkenswerten Szenen und Dialogen herausspringt, er ungewohnt geradeaus erzählt, die Schießeisen rauchen und die Pferde galoppieren lässt… er nailed das Ding diesmal einfach nicht. Da hat sich etwas verselbständigt zwischen hier und „Inglourious Basterds“, oder, keine Ahnung, vielleicht auch schon lange vorher: „Django Unchained“ ist wie eine Aufführung von Tarantino-Figuren, die (ob sich ihrer selbst bewusst oder nicht) einen Tarantino-Film nachspielen, voll in Kostüm und Maske. Welch eine idiosynkratische Paraphrase! Tarantino zusehen, wie er Tarantino beim Inszenieren eines Western inszeniert. Irgendwie lässig. Irgendwie reizvoll. Irgendwie… nichts. Klingt komisch oder unsinnig? Mag sein. Ist aber genau so. Wie gewohnt gibt es einige Szenen in „Django Unchained“ nur, weil Tarantino sie cool findet und ihm, ganz Fanboy, wahrscheinlich der Hosenknopf aufspringt, während er sie dreht. Wie zum Beispiel der Cameo-Auftritt des Original-Django Franco Nero. »‘jango. The ‘D’ is silent« »I know.« Ist Tarantinos Spaghetti Western, pardon, Southern also nicht mehr, als das 160minütige Manifest der Aufgabe vor dem eigenen Kult?[...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Vic Mackey

Antwort löschen

Ich hab nie einen Kommentar zu "Django" geschrieben, da ich nie wirklich ausdrücken konnte, was mich am Film stört. Du hast es voll getroffen, toller Kommentar.


ChristiansFoyer

Antwort löschen

Freut mich und danke ;)


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Am Ende brennt alles nieder. Wieder einmal. Nachdem im finalen Inferno der INGLOURIOUS BASTERDS die Hitler-Entourage verheizt wurde, darf in Tarantinos neustem Streich nun die Sklavenhaltermentalität der Südstaaten von den Flammen vernichtet werden. Der Brand als Reinigungsprozess. Diese Schlusseinstellungen, das Ergebnis eines abgeschlossenen Reifungsprozesses als Regisseur? Wohl kaum.

Quentin Tarantino scheint im Alter Gefallen an diesen großen Gesten, am Vertrauen auf die Kraft des Kinos und die Beschwörung dieser "alles ist möglich"-Mentalität gefunden haben, aber hinter jenen ikonischen Einstellungen fällt es schwer, etwas über den bloßen Selbstzweck hinaus zu finden. DJANGO UNCHAINED ist natürlich weniger schwarze Emanzipationsphantasie, als schlicht ein launig verfilmter Groschenroman aus der Feder von Mister PulpFiction geworden, der mit dem Label einstiger Genrehelden hausieren geht. Niemand scheint sich dessen mehr bewusst zu sein, als Tarantino selbst, der den Tonfall seines Werks munter zwischen Albernheit und Zynismus hin und her schwanken lässt, und es im letzten Drittel überdeutlich als exploitationhafte Vendetta zu erkennen gibt. Wieder einmal.

Der neu interpretierte DJANGO bietet bei alledem ein paar Kabinettstückchen, die alleine das Ansehen rechtfertigen; aber er kämpft wie so oft auch gegen die ihm immanente Bedeutungslosigkeit an: Ein weiterer Flickenteppich der Filmgeschichte; ein Western aus postmoderner Perspektive von einem Regisseur, der seit über zwei Jahrzehnten Western-Elemente und Kino-Historie zusammenklöppelt. Stillstand auf hohem Niveau, wieder einmal.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

der cineast

Antwort löschen

Bemerkenswert: DJANGO UNCHAINED hat weniger mit einem (Italo)-Western zu tun, als jeder seiner anderen Filme.


SamRamJam

Antwort löschen

@cineast: das ist doch quatsch. Klar, bei KillBill klang die Liebe zum Western immer mal wieder durch (was sicher aber auch an der engen Verflechtung von Western und Eastern liegt) und bei IB hat er sich noch weiter ausgetobt. Aber selbstverständlich ist Django nichts weiter als die reinste Konservenbüchse vergangener Western. Anderes zu behaupten gipfelt doch schon Richtung: Der ist so auffällig ein Western das er irgendetwas anderes sein muss

@hit: super getroffen :D


Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...

Kommentar löschen
9.0Herausragend

[...] Dieser Kraftakt steht am Ende einer größtenteils linear erzählten Geschichte – ebenfalls fast ein Novum für Quentin Tarantino. Bisher zeichnete sich der Aufbau seiner Filme als kreative Konstruktion verschiedener Episoden beziehungsweise Szenerien aus. 'Inglourious Basterds' bestand beispielsweise nur aus fünf großen Akten, die alle ihre eigene Atmosphäre entwickelten. 'Django Unchained' eröffnet die mannigfaltigen Möglichkeiten des ortsgebundenen Szenarios erst mit der Ankunft in Candyland. Wo zuvor gelegentlich die Stringenz fehlte und die vielen glorreichen Momente teilweise an Stückwerk krankten, zieht Quentin Tarantino spätestens in diesem letzten Kapitel sämtliche Register seines Könnens. Im einfallsreichen, packenden und unterhaltsamen Dialogfeuerwerk läuft das Ensemble zu ungeahnten Höchstformen auf und eine brillante Pointe jagt die nächste. Am Ende hat Quentin Tarantino also nicht nur einen referenziellen Italo-Western gedreht, sondern die universale Kinomagie mit einfallsreichen Mitteln auf Zelluloid gebannt und – ganz zu schweigen von übrigen Raffinessen – seine erste mitreißende Liebesgeschichte erzählt.

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

onauratoutvu

Antwort löschen

Man muß auch nicht übertreiben! Man kann auch mit sachlichen, verständlichen und vor allem unparteiischen Artikeln seine Bildung unter Beweiß stellen! (siehe: einige Kritiken zu Filmen wie "Rocco und seine Brüder", "Achteinhalb", "Der Leopard" usw.).
Auch verstehe ich die Bewertungen nicht, klar man muß mit der Zeit gehen, um die verballhornte Jugend zu erreichen und die 100mill. Produktionskosten zu decken! Aber dennoch möchte ich wissen ob du auch Filme wie "Spiel mir das Lied vom Tod", oder o.g. Filme, so poetisch beschreiben kannst daß die Jugend beginnt die "alte Schule" zu schätzen bzw. würdigen.
Denn der Film ist, ursprünglich, mit einer ganz anderen Absicht geboren!
Ich glaube Charlie Chaplin würde sich im Grab umdrehen, wenn er sähe was aus dem Kino geworden ist!
Mein Kommentar war bestimmt nicht so poetisch, aber deutlich!
Würde mich dennoch über eine "ehrliche" Antwort freuen!


Beeblebrox

Antwort löschen

Alles, was ich schreibe, ist ehrlich. Zumindest meistens. Aber im Fall von Tarantino immer. Vielleicht ist es ein Missverständnis, dass der obige Text unparteiisch sein soll – immerhin geht es mir darum, meine Begeisterung für den Film in Worte zu fassen. In diesem Sinne nehme ich dein „poetisch“ als Kompliment auf und versichere dir gleichzeitig, dass ich – zumindest imho – ebenso in der Lage bin, Werke wie Once Upon A Time In The West derartig zu beschrieben, wie man sogar an dieser Stelle (http://www.moviepilot.de/news/7-openings-die-matthias-in-filme-katapultieren-118898) nachlesen kann:
„Nervenaufreibende Anspannung am Eisenbahngleis – Ein fast verlassener Eisenbahnhof wird von tödlicher Stille dominiert. Jede Regung und Bewegung sorgt für Aufmerksamkeit. Genau in dem Moment, als drei bewaffnete Männer mit langen Mänteln die knarzenden Bretter am Bahngleis betreten, bleibt selbst das unscheinbare Summen einer Fliege nicht unbemerkt und sorgt für langsam aufkommende Schweißperlen auf den Gesichtern der Anwesenden. Ein Zug durchbricht die angespannte Atmosphäre und nachdem die eiserne Dampflokomotive schnaubend im monotonen Staub der Prärie verschwindet, ist von der anderen Seite des Gleises der zitternde Klang einer Mundharmonika zu hören. Wenig später greift das ganze Orchester das Main Theme von Ennio Morricone auf und zum Höhepunkt fallen Schüsse wie Peitschenhiebe, bis am Ende nur noch das Knarzen eines drehenden Rades im wehenden Wind für unangenehme Stimmung sorgt: Spiel mir das Lied vom Tod.“


Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

You can't take the Tarantino out of Quentin - und der zeigt sich hier mal wieder von seiner geekig-unangenehmsten Seite: Mindestens 100min zu lang, Waltz nervt schon nach 10, meine Oma bewegt sich weitaus schneller von der Stelle als der maximal aufgepumpte Minimalplot und die Actionszenen mit ihren kindischen Rumgespritze kommen rüber wie diese Pro 7-Filmveralberungen. Und wie wichtig sich der Film nimmt bzw. wie QT hier krampfhaft versucht vor allem im letzten Drittel einen neuen schwarzen Mythos aufzubauen ist schlichtweg zum unterm Tisch schämen.

Positiv: Sehr gute, aber total verschenkte Besetzung. DiCaprio so entspannt wie nie, bester Jackson-Auftritt der letzten 20 Jahre, Goggins so Redneck wie immer (kann er halt), Johnson ebenfalls erfreulich etc. etc. und etc. - alles umsonst, denn das schlappe, unfokusierte, zerfaserte, total gestelzte Drehbuch lässt sie die meiste Zeit schmählich im Stich. Da QT auch auf Regie-Ebene kaum was einfällt, entsteht stellenweise der Eindruck (vor allem bei der Endlos-Schwafel-Orgie auf dem Candyland-Anwesen) man guckt Schauspielern bei den Proben zu.

Das mit Tarantino wird langsam aber sicher ne regelrechte hit-and-miss-Angelegenheit: Im Prinzip müsste der Nächste ja wieder total geil werden.

P.S.: Die "Nigger"-Diskussion ist total überflüssig: DER Film hat 1000 andere Probleme.

9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

Affenpranke

Antwort löschen

Lustiger Comment


Neverman

Antwort löschen

Kritik stimmt.


Dr. Borstel: Sharks, Pencils and Ben Aff...

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Tarantino bricht alle Konventionen, bloß nicht die selbstgesetzten. Spielt es eine Rolle? Womöglich nicht. Django Unchained ist ein durch und durch (gewollt) cooler Streifen, ohne die Frische und Genialität eines Pulp Fiction, aber dafür mit ausnehmend guter Unterhaltung und dem wahrscheinlich einzigen legitimen Einsatz von Rap-Musik in der Geschichte des Westerns.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

CINEMAN.ch

Kommentar löschen
10.0Lieblingsfilm

"Django Unchained" war kaum in den US-Kinos angelaufen, da lief die Skandalmaschine schon heiß. Angefeuert hatte sie nicht zuletzt Spike Lee, der befand: Die traumatische Erfahrung der Sklaverei tauge nicht zum Spaghetti-Western. In der Tat ist es so, dass Tarantino von der Sklaverei erzählt und sich dabei einmal mehr vor den B-Movies der Vergangenheit verneigt. Das zeigt schon der Titel, der auf Sergio Corbuccis "Django" aus dem Jahre 1965 anspielt. Inhaltlich allerdings geht Tarantino eigene Wege.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Auch ein eher schlechter Tarantino ist noch ein brauchbarer Film. Aber da hat der gute Mann schon so viele bessere Filme gedreht. Eine Variation der Variation der Variation. Es regnet nicht nur genre- sondern auch tarantinotypische Versatzstücke aus Gesten, Songs, Kamerafahrten und Figuren. Und trotz der guten Leistung von Waltz weiß man gleichzeitig: ein viertes Mal funktioniert das nicht. Nicht frei von Schwächen und Längen - aber dennoch ein guter Film. Eher Reservoir Dogs und Death Proof als Kill Bill, Inglourious Basterds und Jackie Brown. Aber vielleicht hat sich Tarantino auch einfach gefunden und DJANGO ist der Film, wie er Filme drehen kann und will.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Timo K.: Blockbuster Entertainment

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Zuerst die Namen. Gigantisch werden sie über die gesamte Breite des Bildes gezogen. Quentin Tarantino. Jamie Foxx. Christoph Waltz. Leonardo DiCaprio. Samuel L. Jackson. Sie wirken wie die Riesenpflanzen, die aus dem Boden geschossen kommen und vollständig ausgewachsen sind. Wir sehen diese Namen, können nicht wegschauen, wir werden gezwungen sie zu sehen, weil vom Restbild nichts mehr übrig bleibt, das es zusätzlich zu sehen gibt, so erhaben, so überzeichnet schmiegt es sich der dahintreibenden Landschaft im Hintergrund an. Nicht die Landschaft verschluckt. Die Schrift schluckt die Landschaft.

Das kreischende Django-Theme glorifiziert unterdessen den Einstiegsmoment eines Liebhabers, der bereits mit Hilfe der Schriftzüge seine Liebe zum Kino und dessen heroische Draufgänger und schillernde Champions kinematografisch bekundet, und der auch in "Django Unchained" zum zweiten Mal innbrünstig von der gefährlichen Dimension der Liebe erzählt. Seine Adjutanten, seine Helfershelfer,…

24 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Eins Zwo Drei

Antwort löschen

ein begriff der kritikern fremd sein sollte


Eins Zwo Drei

Antwort löschen

nichts desto trotz wunderbar geschrieben!


Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...] Dass der Film dabei dennoch über weite Strecken großartig unterhält ist Tarantinos Liebe zu seinen Charakteren, den Schauspielern, die diese zum Leben bringen, seinen großen Bildern und seiner Montage zu verdanken. Mühelos variiert er die Genres, pendelt zwischen schwarzer Komödie, typischer Western Ikonografie und trashigem Blaxploitationkino. Sein gewohnt stilsicher kombinierter Musikcocktail tut sein Übriges. Da verzeiht man dann auch, wenn sich gerade zum Ende nach dem als eigentlich ausgemachten Finale das richtige noch etwas hinauszögert, bis es schließlich von einer Musiknummer nach der nächsten begleitend ausgeführt wird.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Die Doppeldeutigkeiten fangen bereits beim nach Sergio Corbuccis Italo-Western benannten Titelhelden an und der Blaxploitation-Klassiker schlechthin steht genauso namentlich Pate wie Bürgerrechtler Martin Luther King und die Nibelungensage. Während der 165 Minuten entwickelt sich eine auffallend linear erzählte Story um den schwarzen Siegfried, die Quentin Tarantino mit kultigen Charakteren, grandiosen Dialogen, Ennio-Morricone-Kompositionen auf HipHop-Beats, zwei furiosen Showdowns und der für ihn typischen Rachefantasie vergilt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Mit Italowestern hat das alles entgegen landlaeufiger Meinung absolut nichts zu tun - und wenn, dann eher mit Ulknudeln wie "Beichtet Freunde, Halleluja kommt" als mit Django. Eine ausgesprochen alberne Komoedie ist das geworden - Tiefpunkt die quaelend lange Ku Klux Klan-Szene - in der Waltz' dauerironischer Tonfall in seinen Monologen alsbald anzustrengen beginnt. Der froehliche Schwank wurde von Tarantino erstaunlich uninspiriert, mitunter sogar richtiggehend langweilig in Szene gesetzt und erfreut als Nummernrevue mal mehr und mal weniger. Di Caprio ist grossartig, Jackson war nie besser, aber trotz vergnueglicher Momente verhaelt es sich alles wie mit den Cameos: Manche inspiriert (Dern, Parks), manche erwartbar (Nero), manche ueberfluessig (Savini, Jonah Hill, Zoe Bell). Nach langen drei Stunden mit viel, viel Gesabbel bleibt die Frage: Was solls?

Der kluge Weisse schult den dummen Bimbo: Die Schwarzen machen in diesem Film vor allem grosse Augen, ausser Foxx und Jackson müssen alle fein die Schnauze halten.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

Le Samourai

Antwort löschen

Na dann scheinst du ebenfalls nicht das Geringste begriffen zu haben...


Fazit:

Antwort löschen

Ich will das Detail nennen. Es geht um die "Löcher in meiner Kaputze" Szene. Nicht um den Szenenplot als ganzes.

Sei es drumm...für mich ist das viel zu durchschaubar und langweilig...man erwartet es und bekommt es...

Linear hast das Zauberwort...

Für Tarantino einmal ein Fremdwort...


Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

[...] Bei seiner mittlerweile achten Regiearbeit legt Tarantino mit Django Unchained ein gleichermaßen überzeugendes Werk vor, das wie gewohnt gespickt ist mit allerlei Reminiszenzen in Wort, Bild und Ton. Ich werde mich hüten, mir anzumaßen, auch nur die Hälfte der Anspielungen bemerkt und angemessen gewürdigt zu haben, doch funktionieren seine Filme ja Gott sei Dank stets nicht nur auf der Meta-Ebene, sondern wissen auch inszenatorisch zu überzeugen. Im Grunde ist sein neuestes Werk eine weitere Variation des Rache-Themas, das es ihm in den vergangenen Jahren merklich angetan hat, doch findet er dennoch wieder einmal einen eigenen Stil und ihm Redundanz vorzuwerfen würde an Polemik grenzen, auch wenn es mir gleichermaßen fern liegt, den Herrn in den Himmel zu loben, wie mancher Fanboy es ein ums andere Mal gerne tut. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Alles in allem ist “Django Unchained” ein extrem gelungener Film und eine unbedingte Empfehlung für alle Freunde der guten alten Western Filme.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Eins Zwo Drei

Antwort löschen

Aboslutes Nein, Fan für alte Western Filme? Ich bitte dich!


onauratoutvu

Antwort löschen

Ich bin einer "der größten" Sergio Leone-Fans!!!
Was meinst du, Andreas, wie schuppe mir deine Promotion für "Django U." ist!
Wahrscheinlich werden wir nie auf einer Wellenlänge sein weil ich von der "alten Schule" bin und das heutige Kino, bis auf einige wenige Ausnahmen, eine peinvolle Qual ist.
Ich sehe mir die meisten der heutigen Filme erst gar nicht an!
Was meinst du wie schnuppe mir das ist dass "Argo", zu Promotion-Zwecken, wegen, bis dahin, schwachen Kinoeinnahmen, den Oscar bekommen hat!
Da sehe ich mir lieber "The Deer Hunter" an!


goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Lange ließ er auf sich warten, Quentin Tarantinos Spaghetti-Traum. In Anbetracht dessen, schmeckt seine Django-Pasta nun überraschend weichgekocht. An Napoli fehlt es nicht, aber an der gewissen Würze. Fast möchte man glauben, der Regisseur wäre nicht nur äusserlich weich geworden. So romantisch und für seine Verhältnisse versöhnlich wie er sich dieses Mal gibt, sah man den Cineasten noch nie.

Franco Neros Auftritt ehrt den Film, trotzdem erweist sich Django Unchained als erklärte Spaghettiwestern Hommage als bei weitem nicht so treffsicher wie sein Protagonist. Als souveräne aber schlichte Zusammenstellung lieb gewonnener Tarantino-Stilmittel hat Django dagegen mehr Glück. True Grit als Reinterpretation eines Klassikers und Abgesang an den alten American Western wusste in dieser Hinsicht weniger gekünstelt mehr zu überzeugen als Tarantinos Version des Mannes mit dem stummen "D".

Die größte Leistung gelingt Tarantino damit, Jerry Goldsmith, Ennio Morricone und Luis Bacalov unter einem Filmdach zu vereinen - auf eine Weise. wie es nur Tarantino darf ohne dafür geteert und gefedert zu werden.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Flibbo: Wie ist der Film?

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...] Vergleichsweise mutig stellt sich „Django Unchained“ einem der dunkelsten Kapitel US-amerikanischer Geschichte – der Sklaverei, geschickt aufgepeppt durch eine überraschende Liebesgeschichte. So manche Szenen über die menschenverachtenden Verhältnisse damals gehen an die Nieren, da, wo sie hinsollen, doch zerfällt dieser ernsthafte Blick, wenn er mit völlig überzogenen, blubbernden Blutgelagen bei Schießereien gepaart wird. Beides hat seinen Reiz, nur fehlt der gemeinsame Nenner. Homogener wirkt da schon die hervorragende Kameraarbeit, die Retro-Reißzooms, moderne Steadicam-Standards und Tarantinos persönliche Vorlieben (Vogelperspektiven, Kreisfahrten, wenige Nahaufnahmen) zu einem spannenden Stil vereint. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Xander8112: Xanders Blog

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

[...]
Heiteres Zitateraten wechselt sich mit brachialer Gewalt ab: Tarantinos “Django Unchained” ist eine linear erzählte Hommage an den Western, die aber mit zunehmender Laufzeit so ihre Längen hat. Eine grandiose One-Man-Show von Christoph Waltz, blutige Schießereien und ein erinnerungswürdiger, filmischer Abgang von Tarantinos Cameo: Dieser Django ist einer der guten!

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

onauratoutvu

Antwort löschen

Also, ich weiß nicht ob du durch eine bestimmte Sonnenbrille schaust, aber Christoph Waltz ist eine qualvolle Zumutung!
Aber vielleicht rührt deine Zuneigung daher weil Waltz, wie du, deutsch spricht! Was meinst du, warum war das Einnahmeträchtigste Land, nach den Staaten, Deutschland!?
PS: Ich bin über die weltweiten Kinoeinnahmen täglich auf dem laufenden!


Xander8112

Antwort löschen

Ich wollte immer schon mal jemanden kennenlernen, der über weltweiten Kinoeinnahmen täglich auf dem Laufenden ist. Und dann ist das gleichzeitig noch der größte Sergio Leone UND Charlie Chaplin Fan aller Zeiten, das berührt mich doch sehr.
(Und das auch nur, weil dein Kommentar, wie meiner, in Deutsch verfasst ist).
Ansonsten fällt mir zu deinem Kommentar doch herzlich wenig ein, schade.


_Garfield: Blogbusters

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

„Django Unchained“ macht Spaß, keine Frage. Er ist stark inszeniert, überraschend witzig und Waltz rockt tatsächlich auch den zweiten Tarantino in Folge. Gerade während des ersten Drittels legt Tarantino ein ungeheures Maß an Tempo vor und differenziert auch überaus passend zwischen zwei Formen der visuellen Gewalt. Anschließend macht sich vor allem die immense Laufzeit von 160 Minuten, als auch diverse, ungewohnt schwache Drehbuch-Entscheidungen bemerkbar. Darunter hat in erster Linie DiCaprio's seltsam gehemmt geschriebener Antagonist zu leiden, der selten dem Anspruch einer echten Bedrohung gerecht wird und gerade in den Szenen mit Waltz mehr oder weniger deutlich den kürzeren zieht. Dieser ist sowieso eine Sensation für sich und weiß der immer-präsenten Landa-Figur einige neue Facetten hinzuzufügen.

Der Sklaverei als dunkles, historisches Kapitel weiß Tarantino meistens mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu begegnen. Die Auseinandersetzung bleibt zwar über die gesamte Laufzeit…

Kritik im Original 25 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Norriz

Antwort löschen

Uneingeschränkte Zustimmung. Ein guter Film, aber ein schwacher Tarrantino.


CineKie: CineKie.de

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

“Django Unchained” ist ein guter Film, aber beileibe nicht das, was aus ihm hätte werden können. Der Beginn ist grandios, doch im Mittelteil baut der Film stark ab und wirkt zuweilen arg langatmig, was ich so von Quentin Tarantino nicht erwartet hätte. Egal, alleine Christoph Waltz und Samuel L. Jackson sind das Eintrittsgeld wert. Und Quentin-Tarantino-Fans schauen sich ohnehin jedes Werk des Meisters an. Insofern: Viel Spaß im Kino!

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Cristina Nord: taz Cristina Nord: taz

Kommentar löschen
5.5Geht so

An diesem Spektakel kann sich nur der erfreuen, dem die Kapuze so verrutscht ist, dass er blind für die abgrundtiefen Widersprüchlichkeiten des Sujets geworden ist.

Kritik im Original 8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten

audio

Antwort löschen

Ja klar, ich dachte schon, du meintest das, was Cristina Nord geschrieben hat ^^


Apophis

Antwort löschen

Ich meinte das. Aber die Frage von dir @audio ist schon gerechtfertigt.


Simon Spiegel: NZZ Simon Spiegel: NZZ

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Obwohl Tarantino mit 'Django Unchained' gleichsam zu den Urquellen seines Kinos findet, ist der jüngste Film des Meisters nicht sein bester. Das hat mehrere Gründe, einer davon ist sein schon früher beobachtbarer Hang, Szenen bis zum Extrem auszudehnen und gleichzeitig den Plot immer mehr zu reduzieren. Tarantino ist ein mit vielen Talenten gesegneter Regisseur; vom Dialog über die Schauspielerführung, die Musikauswahl, das Rhythmusgefühl und das visuelle Erzählen bis zur rohen cineastischen Wucht [...]. Doch das Bauen eines Plots, eines grossen erzählerischen Bogens, gehört nicht zu seinen Stärken, was sich nicht zuletzt an seiner Vorliebe zeigt, die Filme in Kapitel zu zergliedern [...]. Oft fällt dieses Manko nicht weiter auf, da die einzelnen Szenen mehr als genug Energie besitzen, um den jeweiligen Film vorwärtszutreiben.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Endlich wieder ein rundum gelungener Tarantino. Während Death Proof bis auf wenige Momente ziemlich lahmte und mich auch Inglorious Basterds nicht völlig überzeugen konnte (alle Szenen zwischen Brühl/Laurent bremsten den Film gnadenlos aus), ist Django, trotz spürbarer Überlänge, enorm unterhaltsam und mitreissend.

Sein Spaghettie-Southern (wie er es selbst nennt) bietet alles um selbst Westernverächter zu begeistern, denn er bringt endlich wieder das im Überfluss, was in seinen letzten beiden Filmen nur partiell enthalten war: Brillante, groovende, witzige Dialoge, die an keiner Stelle langweilen oder in einfaches Gelaber abdriften, wie es leider in Death Proof mehrfach passierte und auch bei den Basterds, wenn Waltz gerade nicht dabei war.

So genial Waltz Rolle als Landa auch war, hier darf er nochmal eine Schippe drauflegen und beweisen, dass er als (zwar ambivalenter) aber dennoch positiver Charakter genauso faszinierend sein kann, wie als Schurke. Sein, in Anlehnung…

40 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 10 Antworten

HulktopF

Antwort löschen

naja batz bei kill bill 2 wars schon spührbar


Prechtl

Antwort löschen

Laurent war einfach nur lästig.


Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

'Django Unchained ist eine sehr anschauliche Geschichtsstunde mit Humor, Grässlichkeit und einem furiosen Finale in mehreren Akten. Tarantino mag als Lehrer nicht immer den richtigen Ton treffen. Als Erzähler hat er jedenfalls eine versöhnliche Lektion parat: Der Held wird nicht von Rache getrieben, sondern von der Liebe.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Django Unchained reiht sich ein neben 'Kill Bill', 'Death Proof' und 'Inglourious Basterds' als neues Schlachtfest für Tarantino-Fans und Freunde des ebenso durchgestylten wie durchgeknallten Genrekinos.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Katja Nicodemus: NDR Katja Nicodemus: NDR

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Quentin Tarantino [spielt] mit opernhaften Überhöhungen, mit Großaufnahmen und harten Schnitten. Lustvoll inszeniert er brutale Schießereien mit übertriebenen Blutfontänen, jagt ganze Anwesen mit Dynamit in die Luft. [...] Trotz aller Grausamkeiten, [...] gelingt Tarantino die waghalsige Gratwanderung zwischen Unterhaltungskino und Amerika-Kommentar.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

José Garcia: Textezumfilm

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Dramaturgisch fällt bei „Django unchained“ insbesondere seine chronologische Erzählstruktur auf. Hatten seine früheren Filme „Pulp Fiction“ (1994) und „Kill Bill“ (2003-2004) verschiedene Zeitebenen miteinander vermischt, so entwickelt sich die Handlung seines aktuellen Filmes bis auf einige Rückblenden, in denen die Liebe zwischen Django und Broomhilda beschrieben wird, erstaunlich linear. Außerdem sind solche Liebesgeschichten bei Tarantino äußerst selten. Auch die Männerfreundschaft zwischen Dr. Schultz und Django mag zwar für den Western genretypisch sein. In der Tarantino-Welt sucht sie dennoch ihresgleichen. Im Gegensatz zu seinem letzten Film „Inglourious Basterds“, der eine im Nazideutschland angesiedelte reine Märchenphantasie war, nimmt offenbar Regisseur Tarantino in „Django unchained“ Bezug auf die reale Geschichte der Sklaverei in den Vereinigten Staaten.

Bei der deutschen Filmpremiere in Berlin führte der Regisseur selbst dazu aus: Die Handlung seines Filmes „sollte…

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 1 Antworten

styx.canomo

Antwort löschen

aber warum nur 6,5 punkte? deine kritik klingt mindestens nach 8-9.


SoulReaver: CinemaForever

Kommentar löschen
5.0Geht so

[...] Die Geschichte um den Kopfgeldjäger Dr. King Schultz und dem Sklaven Django, die sich zusammen durch die Welt schlagen und nach Broomhilda, der Frau von Django, suchen, ist grundsätzlich eine reizvolle, die Umsetzung hingegen ist jedoch bis in die kleinsten Winkel konstruiert, sprich, wer hier Überraschungen erwartet, der befindet sich auf dem Holzweg. Tarantinos einst ungehemmter Mikrokosmos ist nicht mehr der filmische Spielplatz für brillante Dialoge, vorgetragen von herausragenden, immer kultverdächtigen Charakteren, eingefangen in einer Welt, in der nichts heilig ist - außer die Filme selbst. Hier erfahren wir über weite Strecken die andere Seite des verehrten Regisseurs. Während Christoph Waltz seine Sache erneut sehr gut macht, Jamie Foxx die meiste Zeit damit zu tun hat, möglichst cool in die Kamera zu blicken und Samuel L. Jackson als Onkel Tom-Verschnitt endlich wieder eine gute Leistung zeigt, hängt Leonardo DiCaprio als Calvin Candie zumeist in den Seilen. Schlecht ist er nicht, nur die Rolle steht ihm einfach nicht und egal was DiCaprio unternimmt, ob er zügellos schreit oder charmant grinst, ob er an seinem Strohhalm schlürft oder seine Schwester abknutscht, man kauft es ihm nie wirklich ab. [...]

Kritik im Original 32 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 58 Antworten

Super8951

Antwort löschen

http://www.youtube.com/watch?v=ojTKkfgvwvU


Fazit:

Antwort löschen

@ SoulReaver: CinemaForever

100% Agree


Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times

Kommentar löschen
9.5Herausragend

In "Django" ist Tarantino ein freier Mann und schaffte einen gut verständlichen, faszinierenden, provozierenden, entsetzlichen, urkomischen, erheiternden, verletzenden und völlig unterhaltsamen Film.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club) Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club)

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Die schmutzigen und leicht erregbaren Fingerabdrücke von Tarantino finden sich in jedem Bild von Django Unchained wieder.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

Kommentar löschen
5.0Geht so

Ab der zwei-Stunden-Grenze ging für mich Django Unchained die Puste aus und der Spaß war dahin. Er ist einfach sehr lang, oder fühlt sich zumindest lang an.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

onauratoutvu

Antwort löschen

Hallo, ich bin deiner Meinung, obwohl ein Film nicht langatmig sein muss weil er 3 Stunden geht. Damit meine ich Filme wie z. B. "Spiel mir das Lied vom Tod", der, wenn ich ihn mit "Django U." vergleiche, und sehe daß vermeintliche Kritiker ihn überbewerten, eigentlich 100 Punkte bekommen müsste, was ja hier nicht funktioniert.
Klar, man muss mit der Zeit gehen. Aber, wie man meinem Kommentar, unten, entnehmen kann, komme ich von der "alten Schule", und vielleicht ist es für mich, deswegen, sehr schwierig über die heutigen Filme zu urteilen. Deswegen würde ich mir nicht anmaßen mich Filmkritiker zu nennen, weiß ja nicht einmal ob ich überhaupt deutlich formulieren kann?
In einem muß man mir aber Recht geben, das Kino ist längst nicht mehr das, was es ursprünglich sein sollte: eine filmische Variante des Theaters! Im Sinne der Melodramatik eines Charlie Chaplin, z. B.!
Aber vielleicht schweife ich jetzt ab.
Würde mich über eine Antwort freuen!


Rex Reed: The New York Observer

Kommentar löschen
9.5Herausragend

Django Unchained ist genau das, was man vom Pulp Fiction-Regisseur Quentin Tarantino erwartet hat. Er ist lang, schockierend, vulgär, hart, übertrieben und so politisch unkorrekt, dass man eine neue Definition des Wortes braucht, doch gleichzeitig ist er ebenso mutig, originell, hypnotisierend, stilvoll und einfach nur gute Unterhaltung.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

dangro: Critic.de dangro: Critic.de

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Geschichte ist Filmgeschichte, und die Koordinaten sind längst abgesteckt. Tarantino tobt im eigenen Universum.

Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Genau wie Inglourious Basterds ist Django Unchained auf verrückte Weise unterhaltsam, ein bisschen unverantwortlich und wiederum ethisch so ernsthaft, sodass er mit seiner Verspieltheit völlig im Einklang ist.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Django Unchained ist ein Tarantino, der sich durch die Attribute auszeichnet, die die meisten seiner Filme prägen: starke Dialoge mit makabrem Humor, stimmig eingesetzte Musik, zahlreiche Referenzen, comichaft überzeichnete Brutalität und natürlich exzellente Schauspieler.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

"Die Kunst des Zitierens hat Q&T noch immer nicht verloren – doch das ist nicht alles, was seinen Frontalangriff auf den Italowestern so unwiderstehlich macht: Im Mittelpunkt stehen natürlich wieder die Schauspieler, die der Kultregisseur mit seinen knackigen Dialogen erneut zum Äußersten treibt. Christoph Waltz ist herausragend wie eh und je, Foxx findet zu alter Stärke zurück und Leonardo diCaprio glänzt in seiner ungewöhnlichen Rolle als fieser Sklaventreiber. Für Anhänger der früheren Genrewerke gibt es einen markanten Gastauftritt von Original-”Django” Franco Nero und Klänge von u.a. Riz Ortolani und Ennio Morricone. Was aber noch viel wichtiger ist: Im Gegensatz zum streckenweise arg zähen Inglourious Basterds macht dieser “Tarantino” einfach wieder verdammt viel Spaß!"

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Die erste Stunde ist etwas... einfach. Es gibt eine lustige, possenhafte Szene mit einer frühen Version des Klans (der Witz ist, dass sie nicht außerhalb ihrer Kapuzen gucken können), aber Django bringt es nicht zu vollem Tarantino-Fieber bis es in das große Haus des Calvin Candie (Leonardi DiCaprio) geht, einem verschlagenen Plantagen-Besitzer.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

LuGr: MovieMaze / multimania u.a.

Kommentar löschen
8.5Ausgezeichnet

Django Unchained ist eine Liebeserklärung - an ein längst untergegangenes Genre, an die 35 Millimeter-Projektion, ans Kino an sich und natürlich auch ans postmoderne Tarantino-Universum. Aber so charismatisch und stilsicher, dass der Cineast selbst bei zelebrierter Langsamkeit schwerlich widerstehen kann.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

Oceanic6

Antwort löschen

Dann solltest du das auch schreiben, wenn du das Sub-Genre meinst. Denn das Genre ist nun mal der Western. :)


LuGr

Antwort löschen

Steht doch auch geschrieben, wenn man denn mal die "Kritik im Original" liest ;).


HerrLehmann: Das Manifest

Kommentar löschen
9.0Herausragend

[…]Was DJANGO UNCHAINED gerade Tarantinos jüngsten Werken (DEATH PROOF - TODSICHER und INGLOURIOUS BASTERDS) voraus hat, ist eine gewisse Selbstkontrolle seines Regisseurs (mal abgesehen von der Laufzeit von 165 Minuten, die Tarantino diesmal allerdings durchaus zu füllen weiß). Die ausufernden Dialoge, die inszenatorischen Spielereien, die anachronistische Musikauswahl gibt es auch hier, doch sie sind nie Selbstzweck, sondern stehen zu jeder Zeit im Dienste der Geschichte, die Tarantino diesmal recht schnörkellos, ohne größere nennenswerte narrative Experimente erzählt, sowie den präzise und liebevoll gezeichneten Charakteren - und "liebevoll" ist hier tatsächlich eine angemessene Beschreibung: So faszinierend und vielschichtig Tarantinos Charaktere immer waren, so sehr mitfühlen wie in DJANGO UNCHAINED konnte man mit ihnen bisher nur beim großartigen JACKIE BROWN.[…]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Oceanic6: CinemaForever

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

[...] Wer gehofft hatte, dass “Django Unchained“ der wahr gewordene Traum eines jeden Western-Fans werden würde, dem dürften spätestens dann die Nerven durchbrennen, sobald der Rap-Song “100 Black Coffins“ einsetzt. Das ist weder eine Liebeserklärung an den Spaghetti-Western noch eine gelungene Redefinition, sondern eine Schändung.

Kritik im Original 26 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 39 Antworten

Jenny von T

Antwort löschen

Willkommen im deutschen Mitläufertum.


julius.hibert

Antwort löschen

Die letzten beiden Kommentare heben sich dann wohl gegenseitig auf.


Filmering: Filmering.at

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Quentin Tarantino läuft zwar weiterhin seinem nächsten Meisterwerk hinterher, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass auch Django Unchained ein höchst unterhaltsamer und stilsicherer Film geworden ist, der seine Fans mit Sicherheit zufrieden stellen wird. Der Blaxploitation-Spaghetti-Western mischt Komödie, brutales Sklavendrama, Rachethriller und garniert all dies mit einer Vielzahl an wunderbaren Charakteren, tollem Soundtrack, großartigen Bildern und vor allem einem umwerfenden Cast. Jamie Foxx trägt souverän durch den Film, zum Showstealer werden aber vor allem die Nebendarsteller rund um den überragenden Christoph Waltz. Lediglich im letzten Drittel geht der simplen Story etwas die Luft aus und es ist schade, dass es Tarantino nicht gelingt die Figur von Kerry Washington interessanter zu charakterisieren. Doch trotz den kleinen Problemchen ist Django Unchained ein ausgezeichneter Unterhaltungsfilm, der die Tarantino-Fans mit Sicherheit glücklich machen wird.

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Teilweise eher ähnlich wie Der wilde wilde Westen als mit den verbissenen und derben Qualitäten versehen, die viele ernsthafte Western haben, bricht Django Unchained von Anfang an mit einer gedanklichen Brillianz hervor, die nie wirklich zu ihrer unbeholfenen Handlung passt. Trotzdem ist es ein Schwindel erregender Ritt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Peter Debruge: Variety Peter Debruge: Variety

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Der Virtuose Tarantino hat zwei Dinge perfektioniert: die Inszenierung von Mexican Standoffs und schwindelerregende Dialoge mit verzögerter Genugtuung. Beides können wir in Django Unchained erleben. [...] Wunderbar eingefangen von Robert Richardson... Django Unchained zollt nicht nur den vielen cinematischen Einflüssen Tarantinos Respekt, sondern auch dem Land selbst, das einen Weg aus der Sklaverei finden musste. Atemberaubend!

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Quentin Tarantino schreibt Geschichte mal wieder neu - was er mit Inglourious Basterds den Nazis antat, tut er nun mit Django Unchained den Sklavenbesitzern an. [...] Doch das größte Problem des Films ist, dass sein Hauptcharakter etwas untergeht neben den Charakteren Schultz, Candie und Stephen, die einfach auffälliger sind.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone

Kommentar löschen
9.0Herausragend

Django Unchained ist ein beglückender Rausch, unerhört unterhaltsam und, verdammt, einfach nur unglaublich.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (732) — Film: Django Unchained


Sortierung

marcowski

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Nach dem tollen ersten Teil des Films, nicht zuletzt durch einen überragenden Christoph Waltz, folgt ein doch eher obligatorisch blutiger Rachefeldzug - gelungen, aber nicht überwältigend.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

cruzha

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Django entfesselt! Tarantinos jüngster Streich ist weniger radikal als einige seiner bisherigen Filme, sondern durch die Bank weg schon fast amüsant. Dass er durch und durch Cineast ist, merkt man dem Film in fast jeder Szene an - wenn er wieder irgendeinen Spaghettiwestern zitiert, schon fast künstlerisch Musik einsetzt, die eigentlich gar nicht da hingehört, wo sie gespielt wird, und nebenher auch zahlreiche kleine Gags einbaut. Ohne zu spoilern: Die Szene mit dem prähistorischen Klu-Klux-Klan ist Weltklasse.
In erster Linie kann Tarantino aber auf seinen fantastischen Cast vertrauen. Waltz, Foxx, Jackson (zum Brüllen!) und Di Caprio spielen mit bemerkenswert viel Spaß an der Sache auf. Lediglich das Schlussdrittel ist etwas zäh, die letzten 20 Minuten hätte es für mich nicht gebraucht. Aber da musste dem Meisterregisseur wohl unbedingt noch ein Cameo vergönnt werden.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

cpt. chaos

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Christoph Waltz reist in seiner Mission als eloquenter Kopfgeldjäger mit seinem wackelnden Zahn auf vier Räder durch die Lande, inkl. des obligatorischen Loches darin.
Unbarmherzig muss auch mal ein Pferd sein Leben lassen. Was steht es da auch den bleihaltigen Geschossen mitten im Weg? Da schert es Quentin Tarantino offenbar auch herzlich wenig, dass er damit womöglich irgendwelche Tierliebhaber gegen sich aufbringt. Dafür dürfen zwei Kampfhunde an einem anderen unliebsamen Zweibeiner quasi Rache nehmen, indem dieser kurzerhand zerfetzt wird, und schon ist das Gleichgewicht wieder hergestellt.

Gnadenlos tobt sich Sarkasmus in seiner reinsten Form aus – als Kernthema: Rassismus. Hierbei darf Jamie Foxx als legitimierter Racheengel wüten. Dabei ist ihm die uneingeschränkte Unterstützung der Blutwurstabteilung sicher, denn an roter Soße und umherfliegenden Körperfetzen wird nicht gespart.
Aber weder er noch Leonardo DiCaprio, der hier zum wiederholten Mal unter Beweis stellt, dass er ein ganz großer Schauspieler ist, und auch nicht der bärenstark aufspielende Samuel L. Jackson, an dem sich die Maskenbildner austoben durften; es ist erneut Christoph Waltz, der schauspielerisch alles in den Schatten stellt und mir noch besser gefiel, als bei seinem ohnehin schon überzeugenden Auftritt in "Inglourious Basterds".

Natürlich lässt es sich auch Tarantino nicht nehmen, für einen wahrlich explosiven Kurzauftritt vorbeizuschauen. Absolut genial übrigens auch die Grundsatzdiskussion der Kapuzen-Heinis – einfach köstlich!
Hervorzuheben ist zudem ein extrem geiler Soundtrack, der so ziemlich alles aufbietet, bei der sich die Heimkinoanlage mal wieder so richtig ins Zeugs legen darf - insbesondere gilt dies natürlich für die fulminanten Ballereien.

"Auf Wiedersehen Mrs. Lara!!!"

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 6 Antworten

cpt. chaos

Antwort löschen

@Hartigan: Jo, schönen Dank auch! :o)


cpt. chaos

Antwort löschen

@vanilla: Danke für die Blumen!
Dass sich der Bildschirm zum Ende hin rot einfärbt, gehört ja für nen Tarantino-Streifen schon irgendwie dazu, aber hier hat er´s mal wieder besonders gut gemeint... ;o)


ouchiewouchieNDS

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Mit Tarantinofilmen ist das bei mir ja so eine Sache. Während "From Dusk Till Dawn", "Reservoir Dogs" , "Sin City" und "Grindhouse" bei mir ganz heißen Kultstatus genießen, kann ich mit Kill Bill oder Pulp Fiction nahezu nix anfangen. Entsprechend gespannt ging ich ins Kino - und kam höchstzufrieden wieder heraus!

Dass der Film mit dem originalen Django nahezu nichts zu tun hat, ist mir relativ egal gewesen. Ich seh das Original vor Jahren im TV und habe auch diesen für gut befunden.

Story:
Insgesamt ein typischer Rachefeldzug. Keine unerwarteten Wendungen, keine Tiefgründigkeit - aber wer erwartet das denn auch? Solche Filme sollen schließlich Spass machen. Was ich allerdings sehr positiv hervorheben möchte ist, wie schonungslos sich der Regisseur dem Rassismusthema annähert. Sehr stimmig dargestellt, sodass meiner Freundin und mir oftmals das Lachen im Halse stecken blieb.

Charaktere:
Dr. Schultz war über jeden Zweifel erhaben. Sehr gut gespielt, sehr sympathisch von der ersten Minute an. Allerdings verblasste meiner Ansicht nach in den ersten zwei Dritteln der eigentliche Hauptcharakter neben ihm zu stark. Da Django die meiste Zeit nur vor sich hinnuschelt ( lag es an der deutschen Synchro? ) und die meisten Gags entweder von Schultz alleine oder zumindest im Zusammenspiel mit ihm kamen, wurde ich mit Django nie wirklich warm. Erst im letzten Drittel wurde das Ruder noch halbwegs ( und notgedrungen ) herumgerissen.
Di Caprio passte perfekt in seine Rolle - war mir aber in einigen Szenen ein wenig überdreht. Samuel L. Jackson sehr überzeugend gespielt, tolle Mimik - man konnte direkt spüren welche Gefahr von ihm ausging.

Musikuntermalung:
Klasse! Habe mir den Soundtrack noch auf CD besorgt, da ich von einigen Stücken einen regelrechten Ohrwurm hatte. Besonders die Szene in der die Hauptcharaktere in Candyland einreiten war super untermalt.

Komik:
Typischer Tarantino Humor. Sehr schwarz die meiste Zeit & viel Wortwitz - nur an wenigen Stellen etwas zu Plump. Insgesamt nahezu genau mein Geschmack.

Fazit:
Ich habe mich während des Films, auch nach zweimaligem Anschauen, nicht gelangweilt. Längen waren für mich keine vorhanden und jenseits des ganzen Spaßes und dem Humor existiert eine gesellschaftskritische Komponente, welche glücklicherweise nicht direkt mit dem Holzhammer eingebläut wird. Dass der Hauptgegner des Rassismus ein Deutscher ist, finde ich sehr bedeutsam und auch der Hinweis von Schultz an die Sklaven, dass sie sich in aufgeklärtere Gebiete des Landes aufmachen sollten, verhindert eine allzu oft praktizierte Form des schwarz-weiß Denkens. Die Sache mit den Charakteren sowie dem ganz selten etwas plumpen Humor verhindern bei meiner Bewertung die Bestnote. Nichtsdestotrotz in meinen Augen ein Meisterwerk!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

ouchiewouchieNDS

Antwort löschen

Nope habe ich auch nicht behauptet ;). Für mich: Tarantinofilm == Film in dem Tarantino maßgeblich mitgewirkt hat - und das hat er durch seine Rolle ungemein =). Sry vlt. etwas missverständlich formuliert.


ville

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der beste Tarantino den ich gesehen hab. Davor war es Inglorious Basterts. Davor gab es gar nichts von Tarantino das mich irgendwie angesprochen hat. Sehr coole Dialoge, weltklasse Schauspielerleistungen. Für alle Akteure 10 Pkt. Das Ende lässt aber doch ein kleines bisschen zu wünschen übrig.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

TheNumber

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

super geil. mit die besten und witzigsten tarantino dialoge, ein cooler plot, ein wieder überragender waltz mit einem super antagonisten dicaprio. ein paar kniffe bei der inszenierung fand ich cool. nur mit der gewalt hat tarantino etwas übertrieben^^
Super interessante 2 Stunden, danach eine halbe stunde, die sich anfühlt, wie nachgeschoben.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Gchris

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

DIe Effekte ... Die Schauspieler und die Story einfach der Hammer :)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Omniviewer

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wie aus den vielen unterschiedlichen Bewertungen zu entnehmen, ist es anscheinend wirklich so, entweder mag man QT Filme oder man hasst sie. Ich hab mich neulich mit ner Bekannten unterhalten und als wir auf QT kamen hat Sie gleich abgewunken. An was das liegt ? Na ja, ich denke manche Leute kommen einfach mit purem, geilen Wahnsinn nicht zurecht und alles was etwas anders ist, ist halt schlecht.
Meines erachtens ist Django Unchained einer der, wenn nicht der beste Film von QT. Ich glaube mittlerweilen auch das es keinen Regieseur auf dem Planeten gibt der es besser versteht Szenen mit der passenden Musik zu koppeln, was bei diesem Film noch genialer war als bei z.B. Kill Bill. Was ich meine, wenn ich I got a name im Radio gehört hätte ohne den Film gesehen zu haben, hätte ich mich beeilt den Stecker des Gerätes zu ziehen. Im Film kommt das Lied allerdings ganz gut rüber. Die Filmszenen gepaart mit dem Soundtrack sind in diem Film schon teilweise Gänsehaut auslösende Faktoren und das schreibt ein Metal fan.^^
Zum Film an sich. Die Story ist wie ein gutes Märchen. Die Akteure sind wie immer bei QT super gewählt ( absolut verdienter Oskar für Waltz ). Was soll man dazu noch sagen, es passt halt einfach alles. QT legt immer viel Wert auf bestimmte Details und ich glaube auch die muß man sehen um seine Filme zu lieben.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

hauar

Kommentar löschen
Bewertung0.0Hassfilm

Wieder so ein überbewerterter Schrott.

bedenklich? Kommentar gefällt mir 2 Antworten

joana.missy.5

Antwort löschen

Ein toller Kommentar, der leider sonst nichts aussagt, warum du den Film schlecht findest. Eine Begründung wäre für alle sehr hilfreich gewesen.
So kann man nur sagen setzten 6


hauar

Antwort löschen

leb damit einfach


Iwan Goratschin

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Nach ca. einer Stunde Film dachte ich "wow - stilvoll, cool - einfach ein neues Meisterwerk des Films".
Der Rest des Films war auch noch gut, ziemlich brutal, eben ein typisches Action Movie.
Von einem coolen, stilvollen Kultfilm jedoch um einiges entfernt.
Insgesamt daher nicht die Höchstwertung, die ich anfangs unbedingt hätte vergeben wollen.
Zu sagen wäre noch, dass Christoph Waltz im deutschen TV meist sehr unangenehme und unsympathische Rollen hatte, wodurch ich mir seine Filme nicht so oft antun wollte.
Quentin Tarantino hingegen schaffte es erneut ihn hervorragend einzusetzen - und das obwohl das fiese Rollenbild das Christoph Waltz verkörpert seinen deutschen TV-Filmen sogar ähnelt.
Darin zeigt sich die Kunst eines Regisseurs wie Tarantino ein anderes und viel hochwertigeres Resultat zu erzielen, als andere es mit nahezu den gleichen Zutaten geschafft hätten.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JanoX

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ein super Stück Tarantino, as usual.
Den finalen 10. Punkt gibt es nicht, weil der Film erstens zu viele Momente gegen Ende hat, wo er enden kann/muss/sollte. Und dieses "und noch eine Zugabe" ist mir einfach zu viel. Außerdem hat er in seinen ernsten Momenten viel mehr Kraft (vor allem was das Thema Sklaverei angeht) als in seinen sarkastisch ironischen, mehr als schwarzen Humorszenen.
Dennoch wunderbare Unterhaltung, vor allem der Soundtrack ist einfach perfekt (Rick Ross, Tupac und James Brown, passend zum Content).

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Aelsta

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Was für ein Film!
Direkt zu Beginn erzeugt der absolut fantastische Soundtrack, genauer gesagt das Main-Theme "Django" von Luis Bacalov, eine wahsinnige Stimmung, die mich sofort mitgerissen hat. Anschließend lässt Tarantino Dr. King Schulz ins Bild rumpeln und macht bereits in der folgenden Szene klar, was für eine Art Film den Zuschauer hier erwartet; Eine super inszenierte, aber auch brutale Westernhommage, die eine Menge Humor, exzellent geschriebene Dialoge und viele herausragende Schauspieler zu bieten hat.

Bei den Schauspielern habe ich mich am meisten über Christoph Waltz gefreut, den ich wirklich sehr schätze. Ein Ausnahmetalent, der den Oscar als bester Nebendarsteller in Django Unchained völlig zu Recht erhalten hat. Ähnlich wie in "Inglourious Basterds" spielt er auch hier einen wortgewandten, intelligenten Charakter (Dr. King Schulz), der zwar auch beängstigend gnadenlos ist, im Vergleich zu "Hans Landa" aber stets sympathisch bleibt.
Besonders zu erwähnen sind ansonsten noch DiCaprio, der in der Rolle des reichen Sklavenhändlers Calvin Candy zu überzeugen weiß, seine rechte Hand Stephen, der rassistische "Schwarze", der von Samuel L. Jackson brilliant gespielt wird, und natürlich der Hauptdarsteller Jamie Foxx, der den gepeinigten Sklaven Django verkörpert.
Alle wissen durch eine wirklich sehr gute schauspielerische Leistung zu überzeugen und zu unterhalten, kommen meiner Meinung nach aber nicht ganz an Herrn Waltz ran ;)

Zum gelungenen Gesamtwerk tragen aber auch die smarten Dialoge, der geniale Soundtrack und der Humor bei.
Als Beispiel für den Humor, sei hier die Ku Klux Klan-Szene erwähnt, in der die Mitglieder des Klans einfach mal minutenlang darüber diskutieren, ob ihre Masken nun brauchbar sind oder nicht. Zugegeben, die Szene wirkte auf mich leicht deplatziert, war aber nichtsdestotrotz sehr unterhaltsam. Unterhaltsam sind aber auch kleinere Gags, wie beispielsweise die Tatsache, dass Herr Schulz jedesmal sein Pferd namentlich erwähnt, wenn er sich selbst vorstellt.
Was den Soundtrack angeht: Wie bereits erwähnt, hat mich die musikalische Untermalung in Form des Main-Themes direkt zu Beginn des Films begeistert. Diese Begeisterung ist auch bis zu "Trinity" von Franco Micalizzi, also bis zum Schluss, nicht mehr gewichen. Die Tracks von Ennio Morricone, Luis Bacalov, Jim Croce & Co passen einfach immer perfekt zur Szene und erzeugen jedesmal ein Wahnsinns-Feeling. Insgesamt ein außergewöhnlich guter Soundtrack, den ich mir immer wieder gerne anhöre.

Nach den vielen positiven Punkten, die ich bisher genannt habe, gibt es für mich auch nur sehr wenig an dem Film auszusetzen.
Etwas unglaubwürdig finde ich z.B. die in relativ kurzer Zeit stattfindende, doch sehr krasse Entwicklung von Django (Vom verunsicherten, gepeinigten Sklaven zum selbstbewussten, zielstrebigen Kopfgeldjäger).
Außerdem hätte man meiner Meinung nach Tarantino's Auftritt besser gestalten können. Der war mir irgendwie ein bisschen zu lieblos.

Ansonsten muss ich aber sagen, hat mir der Film wirklich sehr, sehr gut gefallen. Angefangen bei den überragenden Schauspielern, allen voran Christoph Waltz, über die Dialoge, den Humor, den dezent übertrieben blutigen Schießereien, bishin zum absolut genialen Soundtrack und der glaubhaft dargestellten Zeit vor dem Bürgerkrieg -> Ein wirklich richtig guter Film! Klare Empfehlung ;)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

SalocinRocknRolla

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Hey little Troublemaker"

Ganz großes Kino. Ein ganz großer Tarantino mit den besten Cast (bis in jede kleinste Nebenrolle), die je ein Tarantino Streifen (die nie schlecht besetzt waren) genossen hat.
Geile Zitate, geile Action, wie immer bei Tarantino grandiose Musik.
Dieser Film genießt zu Recht Aufmerksamkeit.
Volle Punktzahl. Ich fühlte mich bestens unterhalten und neben der Action und den Blutvergießen kommt bei Tarantino auch die Story und das Gefühl nicht zu knapp daher. Geiles Ding.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

pischti

Antwort löschen

Was freu ich mich auf den, habe ihn noch nicht gesehen ^^


SalocinRocknRolla

Antwort löschen

Ich prophezeie dir du wirst ihn lieben.


schmi7z

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ein groooooßer Happen Entertainment - Danke Quentin - wirst du es jemals schaffen mich zu enttäuschen???

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Andy the X

Antwort löschen

Schon Death Proof gesehen? ;-)


schmi7z

Antwort löschen

Im Prinzip hast du Recht. Death Proof ist der schlechteste Tarantino, aber alles in allem fand ich ihn einen guten Film. Er kommt bei weitem nicht an seine Meisterwerke wie Pulp Fiction u. Jackie Brown ran, hat mich aber nicht wirklich enttäscht. Auch Quentin darf mal nachlassen, wenn er dannach einen Film wie Inglourious Basterds liefert.
Pluspunkt für Death Proof - Vanessa Ferlito - lecker :D


Filmfreak21

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Einfach mega mega und nochmal mega!
Quentin kann einfach Drehbücher schreiben und seine Charaktäre so einzigartig kreiieren, dass du diese coole Gang einfach nur mal zu dir nach Hause auf eine Tasse Tee einladen möchtest!
Es ist einfach nur herrlich und Herr Waltz weiß seinen Schmäh gerecht auf der Leinwand rüber zu bringen und Mister Django himself ein wahrer Siegfrid auf der Suche nach seiner Brunhilde, glänzt als wahrer Rächer der Ungerechtigkeit!
Bravooo!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

dilocan95

Kommentar löschen
Bewertung4.0Uninteressant

Hatte mir echt viel von dem Film erhofft, war jedoch nur ganz oke...
Leider war nach den ersten 10 min schon vorhersehbar was den Film ausmacht und wie er enden wird!
DiCaprio macht wie immer einen tollen job *_*
Ohne Christoph Waltz wäre der Film echt eine Katastrophe gewesen, sein Humor haut nochmal paar Punkte raus aber im großen und ganzen hat der film mich nicht überzeugt!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

JanoX

Antwort löschen

Ich kann deine Meinung auf jeden Fall nachvollziehen, jedoch sollte man dazu wissen, dass der Film wirklich um Waltz herumgebaut wurde und nicht andersherum. So wie du es sagst, hört es sich an, als wäre CW noch in letzter Sekunde aufgesprungen. ;)


mr.martini

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

...eben ein Tarantino ...
Das hab ich schon mehrmals hier gelesen....und das stimmt auch.
Man mag ihn, oder eben nicht, -mit all den Konsequenzen wie Splatter und zuviel Blut.
Ein Feindbild wird (mehrmals) aufgebaut und dann kommt der gnadenlose Rächer.

Eigentlich sehr Simpel, wäre da nicht....
Ja wären da nicht die brillanten Figuren, die von Walz, Fox und diCaprio bravourös dargestellt werden.

Die Schlüsselszene für mich...der verweigerte Handshake und das SCNR.
<Respekt> Dr. King Schultz

Würd mich ma interessieren wieviel Alternative Enden es ab dieser Stelle gibt.
Denn eins ist sicher...Tarantino ist ein Cineast, und war sicher ebenso oft unzufrieden mit dem abgeschnittenen Schluss einen Filmes wie viele von uns hier.
Nun, seine Entscheidung zu DEM Ende müssen wir hinnehmen.....er ist der Boss.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ben.freddy.5

Kommentar löschen
Bewertung9.5Herausragend

Hammer Cast. Hammer Story. Teilweise mehr Blut als wirklich nötig, das ist halt die Art Tarantinos die unter die Haut geht. Dr. King Schultz war einfach die Highlight-Figur in dem Film auf einer Skala von 1 bis 10 eine glatte 25! Die Oscars für "Beste Nebenrolle" und "Bestes Drehbuch" waren von Anfang sicher und verdient.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JoeKramer

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ein wenig zu lang und Tarantinotypisch unrealistisch, hat aber dennoch sehr viel Spaß gemacht. Vor allem Mr. Waltz brilliert wieder einmal.

bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten

frank-br

Antwort löschen

Da kommen wir auf die gleich Punktzahl :-)


Copper

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Ich mag Pulp Fiction und Kill Bill. Schon Inglorious Bastards und Deth Proof habe mir nicht zugesagt. Irgendwie verliert sich Quentin in Dialogen.
Bei PF waren diese noch grandios, da ich sowas zuvor noch nicht gesehen habe. Also Dialoge über den 1/4 Pfünder und eine Fußmasssage. Die bringen die Story nicht weiter, haben aber sehr unterhalten. Weil sie ebend was besonderes waren.
Jetzt, nach dem x ten Film, in welchem nur geredet wird nervt es mich schon beinahe.
Ich war zum teil gewillt, den Film auszuschalten. Aber da mir dieser ans Herz gelegt wurde, habe ich die 3h durchgehalten.
Man hätte viele Dialoge und auch Szenen straffen können. Denke daran, wie lang die Einstellungen waren, mit welchen gezeigt wurde, dass durch die Gegend geritten und gleaufen wird...
Der Film ist an sich nicht schlecht. Christopf Walz war am Anfang als sehr Wortgewandter Kopfgeldjäger sehr gut. Das unterhielt. Auch die kurze Szene mit den KuKluxKlan Masken war genial.
Wenn der Film auf 1,5 -2h gekürzt werden würde, täte er mir sicher mehr gefallen.
Anhand der Längen ist er abgesackt.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten


Deine Meinung zum Film Django Unchained

noch nicht bewertet