Django Unchained - Kritik

US 2012 Laufzeit 165 Minuten, FSK 16, Drama, Western, Actionfilm, Kinostart 17.01.2013

  • 8 .5

    Der Inszenierungskunst eines Quentin Tarantino kann man sich nur schwerlich entziehen, Django Unchained ist da nur eines von vielen Beispielen. Auch was die Auswahl des Casts, die Qualität der Dialoge und den Score betrifft, beweist der Meister mal wieder ein ungemein geschicktes Händchen.
    Jedoch fällt der Film mit knapp 3 Stunden Spielzeit etwas zu lang aus und verliert gegen Ende deutlich an Atmosphäre und Qualität. Dass liegt mMn vor allem daran, dass die Genialität, und damit auch der verbundene Hype um Django Unchained, zu großen Teilen in dem hervorragenden Schauspiel und der "gedrechselten" Rhetorik von Christoph Waltz begründet liegt. Die Figur des Dr. King Schultz prägt gerade die erste Hälfte des Films ungemein und macht diesen dadurch zu einem ganz besonderen Erlebnis. Da sieht man auch gern über die ein oder andere Länge hinweg.
    Das Ende gerät dann doch etwas zu pompös und übertrieben und die Story wirkt zunehmend konstruierter.
    Das ist zwar Meckerei auf hohem Niveau, aber Tarantino hat die Latte eben auch ziemlich hoch gelegt.
    Dennoch ein wirklich empfehlenswerter Film, der die sensible Thematik würdig aufgreift und über weite Strecken spektakuläre Unterhaltung bietet.

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    • 10

      Christoph Waltz in BESTFORM,..!!!
      DiCaprio spielt auch genial,..

      Muss man gesehen haben,..!!!

      • 9

        Django Unchained schmueckt sich mit vielerlei Superlativen. Der Film hat die Coolness eines Siebziger-Jahre-Westerns, die Dramatik eines großen Epos, den altbekannten Witz von Tarantino gepaart mit einem brillianten Waltz, einen wichtigen historischen Hintergrund, einen superben Soundtrack und eine aufregende Geschichte dazu. Ein gelungenes, zeitloses Meisterwerk, das eine breite Zielgruppe begeistern kann!

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        • 8

          Zwischendurch fand ich ihn etwas langatmig, aber ich habe selten so eine gute Schauspielerleistung wie von Jamie Foxx, Christoph Waltz Leonardo diCaprio und Samuel L. Jackson gesehen. Eine Mischung aus Komödie, Actionfilm, Historienfilm in einem Western verpackt. Trotz der Langatmigkeit zwischendrin ein super Film!

          1
          • 8

            Django Unchained ist so ein Film, von dem man nicht richtig weiß, wo man ihn einordnen soll. Teilweise zum Brüllen komisch, teilweise ultrabrutal und dann wieder etwas dramatisch.
            Mir persönlich gefiel ca. die erste Hälfte des Films am besten. Was da für Sprüche rausgehauen wurden und vor allem Christoph Waltz abliefert, ist wirklich allererste Sahne. Als Django und Schultz sich dann aber auf den Weg nach Candie-Land machten, fiel die Qualität merklich ab, was meiner Ansicht nach vor allem an Jamie Foxx liegt, der ab dann einfach nur noch den Möchtegern-Badass raushängen lässt, damit aber sämtliche Sympathien verspielt. Spielt er zwar gut, aber die Rolle nervt nur noch.
            Dafür können Leo und Sam Jackson mal wieder auf ganzer Linie überzeugen und sorgen auch wieder für einige lustige Momente.
            Django Unchained kommt also nicht an Pulp Fiction heran, was wohl auch niemand erwartet hat, kann aber trotzdem vor allem in der ersten Hälfte vollkommen überzeugen. Einiges hätte man allerdings auch kürzen oder ganz weglassen können.

            • 10

              Jamie Foxx - Sehr gut
              Leonardo Di Caprio - Sehr sehr gut
              Samuel L Jackson - Überragend
              Christoph Waltz - Sehr sehr gut + Überragend + Genial

              Django Unchained überzeugt in jeder Hinsicht; ein Must-See der Neuzeit!

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              • 6 .5

                Sagen wir es mal so - ich persönlich finde die alten Filme um einiges besser. Hab mir viel von dem Film erhofft und bin fast im Kino eingeschlafen... war leider nichts Besonders. Am schlimmsten war die Stelle mit den Kapuzen... hätte direkt von Bully Herbig sein können.

                • 8 .5

                  Christoph Waltz & Leonardo DiCaprio sind die Highlights. Die pushen den Film ganz klar nach oben. Die gute Bewertung des Films basiert viel auf die Schauspielkunst der beiden, vorallem in diesem hier von Christoph Waltz.
                  Toller Film!

                  • 9

                    geiler film! sehenswert!

                    • 10

                      Einen neuen Western zu sehen, ist immer eine erfrischende Sache, weil es leider viel zu wenige moderne Western gibt. Ganz besonders erfrischend ist ein neuer Film dieses Genres, wenn Quentin Tarantino einen macht, weil Tarantino-Filme wirklich immer für Überraschungen gut sind. Auch in seinem achten Film lässt er seiner Filmliebe wieder freien Lauf, indem er diverse Kamera-Einstellungen aus seinen Lieblingswestern zitiert und obendrein einige musikalische Glanzstücke aus der Feder von Ennio Morricone gekonnt zum Einsatz bringt.
                      Tarantinos Regie kann man wie den Protagonisten als "entfesselt" bezeichnen. Djano Unchained ist ein Film mit einer enormen Unterhaltungspalette. Mal kann die Stimmung toternst sein, mal locker, mal humorvoll, mal überaus bissig, mal ironisch, mal übertrieben uvm., aber alles bleibt in seiner Welt stets authentisch. Dieser Film hat eine ungeheuerlich vielseitige Dramaturgie. Eine Dramaturgie, die ihres Gleichen sucht.
                      Das Drehbuch ist -wie zu erwarten- vorzüglich. Die Dialoge tragen durchgängig etwas zu den Charakteren bei, stecken voller Persönlichkeit und sind von feinstem schwarzem Humor, und Ironie durchtränkt. Quentin Tarantino ist der Meister der Dialoge.
                      Die grandiosen Schauspieler sorgen dafür, dass die Worte zu gesprochenem Gold werden. Ein in jeder Hinsicht herausragendes Cast, angeführt von Jamie Foxx, Christoph Waltz, Leonardo DiCaprio, Kerry Washington und Samuel L. Jackson. Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Jeder von ihnen zeigt vollends, was er/sie auf den Kasten hat und gibt eine Performance für die Ewigkeit zum Besten. Nicht nur Christoph Waltz hat den Oscar verdient. Ich hätte ihn ebenso DiCaprio und Jackson gegönnt, vor allem DiCpario. Seine selbstüberschätzte Art, seine Höflichkeit, seine Grausamkeit, seine Verspieltheit, seine Cleverness und seine Wutausbrüche erweckt er beeindruckend zum Leben. Candie ist ein großartiger Charakter, der für viel Zündstoff und Unterhaltung sorgt.
                      Sehr ulkig ist der Charakter von Chefsklave Stephen. Wie kann ein Sklave, seine Leidensgenossen selbst so hassen lernen? Er lebt wie ein Weißer, ist aber eigentlich auch nur Sklave. Stephen hat den Durchblick. Vielleicht könnte man ihn sogar als den größten Fiesling auf Candieland bezeichnen. Er ist genau so ein Drecksack wie Calvin. Er würde alles für ihn tun und hat ihn sogar lieben gelernt. Einer der besten Schauspielmomente von Jackson ist Djangos Ankunft in Candieland. Wenn Blicke töten könnten... Jacksons spielt mit vollem Einsatz von Mimik und Körperhaltung. Hervorragend.
                      Kerry Washington hat als Broomhilda, Djangos Frau in Nöten, den emotionalsten Part inne. Ihr permanentes Leiden, ihre Angst, aber auch ihre Stärke und Standhaftigkeit sind stets präsent.
                      Christoph Waltz macht seinem Rollennamen Dr. KING Schultz alle Ehre. Seine Mimik und Ausdrucksweise sind pures Gold. Redegewandt, höflich, charmant. King ist großartig. Waltz ist in jeder Szene brillant.
                      Doch der Held ist Jamie Foxx als Django. Sein am Anfang eher zurückhaltendes und leicht verdutztes Spiel passen perfekt zum Charakter. Er ist ein Sklave, der schon viel Schmerz ertragen musste und lange nicht mehr die Sonne gesehen hat. Im Laufe des Films kommt Django immer mehr aus sich heraus. Er entdeckt verborgene Talente und bekommt wieder ein Ziel vor Augen: Rache und Liebe. Er wird zu einem richtigen Bad-Ass.
                      Sehr eindrucksvoll zeigen auch die Kostüme Djangos Entwicklung. Vom Sklaven zum Western-Held. Jeder große Schritt seiner Entwicklung wird obendrein mit einer Größe inszeniert, die ein echtes Gefühl von Bewunderung hervorruft.
                      Doch nicht nur das Schauspiel ist außergewöhnlich. Die Musik ist es ebenso. Es ist einer der besten, gewagtesten, treffendsten und mitreißendsten Soundtracks überhaupt. Jeder Track bleibt hängen und definiert jede Szene atmosphärisch und/oder charakterlich perfekt. Natürlich gibt es viel Western-Musik von Ennio Morricone und Luis Bacalov, aber auch Hip-Hop untermalt das Geschehen mit dem Song "100 Black Coffins". So seltsam es erst erscheinen mag, man hätte nichts Besseres nehmen können. Django plustert sich auf und lässt jeden wissen, dass man sich mit ihm nicht anlegt. In diesem Moment ist er der King. Weiterhin unvergesslich aufgrund der Musik, ist die Ankunft im Candieland oder Djangos Erinnerungen an sein Slavendasein mit Broomhilda. Auch der Einsatz der Songs "Who Did That To You" und "Trinity" gehört zu meinen Highlights.
                      Die Optik des Films hat Comic-Charakter durch das absolut saubere hin- und her Kamera-Zoomen, das meterweite Fliegen von Erschossenen und Blutfontänen. Die Settings sind obendrein eine Augenweide. Ich liebe weite und von Sonne durchtränkte Landschaften in Western. Auch hier findet man davon einiges. Prächtig.
                      Eine Aussage gibt es darüber hinaus auch. Tarantino zeigt nicht einfach nur mit dem Finger und sagt "Sklaverei ist etwas ganz Böses". Er macht das raffinierter. (Spoiler)
                      Die Grausamkeit zeigt sich aus der Handlung, die bei wirklich ernsthaften Momenten weitaus distanzierter inszeniert wird, als z.B. die Ballerorgien. Der elegant erzählte Beweis für die Gleichberechtigung ist die Abrechnung Djangos. Es ist Teil der Geschichte. Im Wesentlichen ist der Film folgendes: Schwarzer Sklave lehnt sich gegen Weiße auf. Django ist der cleverste. Seine Gerissenheit macht ihn zum Sieger. Die Werte und Ziele, die er verfolgt, verhelfen ihn zum Sieg.
                      Das Ende ist für mich eines der besten Enden überhaupt. So Bad-Ass, so megacool, so verdient, großartig musikalisch unterlegt, optisch fantastisch, man ist glücklich und freut sich so sehr für die Charaktere. Eine Spaßgranate.
                      Sehr viel Wortwitz, Wahnsinns-Schauspiel, eine authentische Darstellung einer harten Zeit, Charaktere zum Verlieben, jede Menge Blut, eine große Portion Coolness und ein himmlischer Soundtrack. Meisterwerk!

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                      • 9 .5
                        nico.ahlemeyer 11.02.2015, 07:25 Geändert 11.02.2015, 07:26

                        Dachte eigentlich, dass das Western-Genre ausgestorben sei. Doch hier der Beweis, ein waschechter Western mit einem übergroßen Tarantion-Stempel drauf.
                        Meine "fachmännische" Meinung dazu: "Einfach nur geil!" (Für jeden der Western mag)

                        • 6 .5

                          Vorhersage: 8.5
                          Bewertung: 6.5

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                          • 8 .5
                            TommyDeVito 30.01.2015, 20:20 Geändert 30.01.2015, 20:21

                            Für mich Tarantinos bester Film seit Jackie Brown. Leider lässt der Film im letzten Drittel deutlich nach, weshalb ich trotzdem nur 8.5 Punkte geben kann. (Spoiler-Alarm)

                            Alles was nach Schultz' Verweigerung des Handschlags geschieht (Djangos Festnahme und darauffolgende Befreiung und Rache) wirkt für mich arg konstruiert (als hätte sich Tarantino in eine Situation "geschrieben" aus der er nicht mehr herauswusste), die Spannung ist dann leider vorbei und Tarantinos schwacher Cameo-Auftritt am Ende hilft da auch nicht weiter. Ansonsten ein sehr guter Western und eine überraschend reife Auseinandersetzung mit dem Thema Sklaverei.

                            • 8 .5

                              Jamie Foxx und Christoph Waltz geben in diesem Tarantino-Film das perfekte Duo ab. Der Film ist blutig, brutal und völlig abgedreht, aber grandios gespielt und einfach nur zum todlachen. Zum Ende hin hatte der Film allerdings arg seine Längen, aber das Finale war wieder brillant.

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                              • 6 .5

                                1. Hälfte des Films ist grandios. Die 2. Hälfte des Films ist total langweilig und viel zu abgedreht. Tarantino hat mal wieder einen Film mit Potential ruiniert. Aber einige stehen ja eben auf sowas.

                                Was mich vorallem an der 2.Hälfte gestört hat sind die komplett uninteressanten und langwierigen Dialoge. Bei Pulp Fiction (Royale mit Käse) und Reservoir Dogs (like a Virgin zb.) war das noch frisch, symphatisch und lustig. Hier ist es einfach zu aufgesetzt. Das gleiche gilt auch für Inglorious Basterds. Nach seinen ersten beiden grandiosen Filmen, hat mich Tarantino nie wieder so richtig überzeugen können. Django stellt da keine Ausnahme dar.

                                • 9 .5

                                  Der Film war lustig und spannend, auch wenn er gegen Ende seine Längen hatte. Trotzdem auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

                                  • 7

                                    Ich habe oft Probleme mit Filmen, die von (fast) allen dermaßen in den Weltraum gelobt werden, dass sogar die Außerirdischen wieder genervt abdrehen. Wenn Hundert von Hundert Leuten mir u.a. vorschwärmen, dass Django Unchained zu gucken, eine Pflichtaufgabe sei, dann werde ich schon skeptisch. Ich habe ihn mir aber dann angeschaut und, wie ich es nicht anders erwartete, keine zehn Punkte vergeben können.
                                    Ich finde den Film gut, aber nicht sehr gut.
                                    Zehn Punkte würde ich allein Christoph Waltz geben, aber nicht nur wegen ihm kann ich diesen Western bewerten.
                                    Leonardo die Caprio, Jamie Fox und die meisten der Nebendarsteller haben mich auch überzeugt. Musik war ok. Vielleicht hätten dem Film auch 100 Minuten Laufzeit gereicht.

                                    Beim nächsten Western soll Tarantino Schultz/Waltz wieder auferstehen und gegen Zombies und Außerirdische kämpfen lassen, vielleicht zusammen mit Bruce "Ash....Haushaltswaren" Campbell (eben als Ash!!!!) und Emily Blunt als Saloon-Amazone....und Jamie Fox als Gestaltwandler.
                                    Titel-Idee.....äh....nein....stop...lassen wir das
                                    ...Ja, ich weiß, meine Fantasie....

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                                    • 10

                                      Tarantino's Meisterstück!

                                      Da passt schlicht alles zusammen.

                                      Die Besetzung mit Waltz, Di Caprio, Sam J. und natürlich Jamie Foxx, hätte nicht besser gewählt werden können, fantastischer Tarantino Film.

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                                      • 9 .5

                                        Ein Wort reicht hier aus: Meisterwerk !

                                        • 9 .5

                                          Eins muss man Quentin Tarantino ja lassen auch wenn er sich an einem Remake eines Films versucht gibt er sich nicht damit zufrieden das alte zu Kopieren sondern ändert einfach alles wie es ihm gefällt bis vom Ursprungskonzept nicht mehr wirklich was übrig ist und erschafft etwas völlig anderes mit seinem eigenen Stempel drauf. Was bei anderen vieleicht gründlich schief gehen würde macht hier die Stärke des Films aus. Wer die Bestzungsliste ließt weiss natürlich das der Satz wenn Tarantino ruft kommen die Stars auch diesmal wieder stimmt.
                                          Der Rest ist jetzt schon Kinogeschichte und sollte von keinem Insbesondere Westernfans verpasst werden.

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                                          • 7

                                            Tarantino ist sicher nicht jedermanns Fall. Trotzdem ist dieser Film sicher nicht einschichtig und hebt sich erfreulich ab von der computerdominierten Massenware. Mal wieder eine Geschichte (heutzutage an sich schon bemerkenswert) die dazu einlädt sich Gedanken zu machen. Find ich schon mal gut. Natürlich nicht ganz auf dem Niveau von Pulp Fictin - aber gut.

                                            • 8

                                              Ein guter Film, mit interessanten Charakteren und überaus einfallsreichen Dialogen. Dennoch fand ich Django, den eigentlichen Protagonisten, sehr blass und wenig überzeugend. Der Arzt hingegen war viel interessanter und besser gespielt. Der Oscar für Waltz war wirklich verdient. Zudem war sein Englisch für einen Österreicher überraschend gut. Kurz gesagt war Django Uncained ein guter Tarantino-Film, mit den klassischen Elementen die diese Filme auszeichnen. Dennoch kommt dieser Film nicht an vergangene Titel heran.

                                              • 6 .5
                                                moviereporter 30.12.2014, 23:03 Geändert 30.12.2014, 23:07

                                                Ungemein spannende Geschichte mit typischem Tarantino-Stempel. Das hat seine Vor- und Nachteile, ich bin nicht unbedingt ein großer Fan von ihm, aber Inglorious Basterds hat mich (bis auf das Ende) ungemein gefesselt und kam wirklich sehr 'cool' rüber - trotz der ernsten Thematik.

                                                Bei 'Django' gibt es stellenweise Szenen, die Nerven zerreißend spannend sind und dann wieder andere (vor allem kurz vor Schluss), die geradezu zum einschlafen langweilig daherkommen. Prächtig sind allerdings wieder einmal die Schauspielleistungen, warum hier Leo keinen Oscar bekommen hat ist wirklich fragwürdig - sein Schmieriger 'Candy' ist absolut großartig. Dafür muss ich sagen, das ich Christoph Waltz’s Fähigkeiten für etwas begrenzt halte, er gibt hier fast den gleichen Part wie in 'Basterds' - nur auf der guten Seite, und somit der Oscar für nicht angebracht ist meiner Meinung nach.
                                                Auch ein wenig straffer hätte der Film erzählt werden können. Wo sich der thematisch ähnliche '12 Years a Slave' mit seinen 130 Minuten fast etwas gehetzt anfühlt, kommt 'Django Unchained' auf knappe 3 Stunden - wobei gut er eine Halbe Stunde zu lange dauert, für die eigentlich recht simple Story. Besonders deutlich wird das im letzten Drittel.

                                                ACHTUNG SPOILER!!!!!

                                                Nachdem Tod von Candy und Schultz ist der Zenit des Films bereits überschritten, doch Terentino lässt vorm großen Rache-Showdown nochmal knapp 30 Minuten ins Land gehen ohne das noch viel passiert. Die Rückkehr Djangos hätten da wirklich in weniger Filmminuten abgehandelt werden können.

                                                SPOILER ENDE!!!!!!!!!!!!!

                                                Was mir aber wirklich auf den Sack ging(!!) war die Musik. Also was uns Quentin Tarantino da mit seinem Italo/HipHop/Spaghetti/RocknRoll vorsetzt fand ich teilweise einfach nur nervtötend und hat mich des Öfteren regelrecht aus dem Geschehen gerissen. Furchtbar....

                                                Ansonsten guter Film mit brillantem Cast und tollen Bildern. Ein wenig straffer erzählt und mit zurückhaltenderer Musik, wäre da noch mehr drin gewesen.

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                                                • 9

                                                  Wirklich gut gemacht, auch wenn manchmal ein wenig übertrieben wird

                                                  • 9 .5

                                                    Endlich mal ein Film von Tarantino, der mich vollends überzeugt! Hochgradig unterhaltsam, gespickt mit lustigen und auch actionreichen Szenen! Jamie Foxx wirkt erwartungsgemäß blass neben Waltz, DiCaprio und Jackson und natürlich ist der Film auch etwas zu lang geraten, aber aufgrund der zahlreichen Highlights, die der Film bietet, sehe ich hier gerne darüber hinweg.