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Django Unchained - Kritik
US 2012 Laufzeit 165 Minuten, FSK 16, Drama, Western, Actionfilm, Kinostart 17.01.2013
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Kritiken (44) — Film: Django Unchained
sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de
Kommentar löschen[...]“Django Unchained” ist eine unterhaltsame Hommage an so ziemlich jeden Westernfilm, den ich kenne. Brilliant besetzt und auf die typische Art und Weise Tarantinos erzählt, ist er absolut ansehbar. Von einem Meisterwerk ist er, wie für mich jeder Film des guten Mannes, aber doch weit entfernt, denn mitunter ist seine Erzählweise doch ermüdend (was ich jetzt aber nicht ausschließlich auf diesen Titel beziehe) und die Slapstik-Elemente, seine Sinnlos-Dialoge wie auch die hier mehr als überzogene Gewaltdarstellung hätten in meinen Augen nicht sein müssen.[...]
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]High noon, alle raus aus dem Saloon, Tarantino hat einen Western gedreht! Einen Spaghetti Western! Oder eher einen Spaghetti Southern! Oder noch eher: einen Tarantino-Film.[...]Und obwohl (oder weil?) Tarantino sich weitenteils an den Grundformalien des Westerns ausrichtet und dabei natürlich wieder eine Unmenge an bemerkenswerten Szenen und Dialogen herausspringt, er ungewohnt geradeaus erzählt, die Schießeisen rauchen und die Pferde galoppieren lässt… er nailed das Ding diesmal einfach nicht. Da hat sich etwas verselbständigt zwischen hier und „Inglourious Basterds“, oder, keine Ahnung, vielleicht auch schon lange vorher: „Django Unchained“ ist wie eine Aufführung von Tarantino-Figuren, die (ob sich ihrer selbst bewusst oder nicht) einen Tarantino-Film nachspielen, voll in Kostüm und Maske. Welch eine idiosynkratische Paraphrase! Tarantino zusehen, wie er Tarantino beim Inszenieren eines Western inszeniert. Irgendwie lässig. Irgendwie reizvoll. Irgendwie… nichts. Klingt komisch oder unsinnig? Mag sein. Ist aber genau so. Wie gewohnt gibt es einige Szenen in „Django Unchained“ nur, weil Tarantino sie cool findet und ihm, ganz Fanboy, wahrscheinlich der Hosenknopf aufspringt, während er sie dreht. Wie zum Beispiel der Cameo-Auftritt des Original-Django Franco Nero. »‘jango. The ‘D’ is silent« »I know.« Ist Tarantinos Spaghetti Western, pardon, Southern also nicht mehr, als das 160minütige Manifest der Aufgabe vor dem eigenen Kult?[...]
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Vic Mackey Fri, 24 May 2013 10:23:44 -0000
Antwort löschenIch hab nie einen Kommentar zu "Django" geschrieben, da ich nie wirklich ausdrücken konnte, was mich am Film stört. Du hast es voll getroffen, toller Kommentar.
ChristiansFoyer Fri, 24 May 2013 10:34:59 -0000
Antwort löschenFreut mich und danke ;)
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschenAm Ende brennt alles nieder. Wieder einmal. Nachdem im finalen Inferno der INGLOURIOUS BASTERDS die Hitler-Entourage verheizt wurde, darf in Tarantinos neustem Streich nun die Sklavenhaltermentalität der Südstaaten von den Flammen vernichtet werden. Der Brand als Reinigungsprozess. Diese Schlusseinstellungen, das Ergebnis eines abgeschlossenen Reifungsprozesses als Regisseur? Wohl kaum.
Quentin Tarantino scheint im Alter Gefallen an diesen großen Gesten, am Vertrauen auf die Kraft des Kinos und die Beschwörung dieser "alles ist möglich"-Mentalität gefunden haben, aber hinter jenen ikonischen Einstellungen fällt es schwer, etwas über den bloßen Selbstzweck hinaus zu finden. DJANGO UNCHAINED ist natürlich weniger schwarze Emanzipationsphantasie, als schlicht ein launig verfilmter Groschenroman aus der Feder von Mister PulpFiction geworden, der mit dem Label einstiger Genrehelden hausieren geht. Niemand scheint sich dessen mehr bewusst zu sein, als Tarantino selbst, der den Tonfall seines Werks munter zwischen Albernheit und Zynismus hin und her schwanken lässt, und es im letzten Drittel überdeutlich als exploitationhafte Vendetta zu erkennen gibt. Wieder einmal.
Der neu interpretierte DJANGO bietet bei alledem ein paar Kabinettstückchen, die alleine das Ansehen rechtfertigen; aber er kämpft wie so oft auch gegen die ihm immanente Bedeutungslosigkeit an: Ein weiterer Flickenteppich der Filmgeschichte; ein Western aus postmoderner Perspektive von einem Regisseur, der seit über zwei Jahrzehnten Western-Elemente und Kino-Historie zusammenklöppelt. Stillstand auf hohem Niveau, wieder einmal.
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Kubrick_obscura Wed, 15 May 2013 14:22:49 -0000
Antwort löschenAuf den Punkt! :)
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der cineast Wed, 15 May 2013 15:11:20 -0000
Antwort löschenBemerkenswert: DJANGO UNCHAINED hat weniger mit einem (Italo)-Western zu tun, als jeder seiner anderen Filme.
SamRamJam Sun, 19 May 2013 14:05:47 -0000
Antwort löschen@cineast: das ist doch quatsch. Klar, bei KillBill klang die Liebe zum Western immer mal wieder durch (was sicher aber auch an der engen Verflechtung von Western und Eastern liegt) und bei IB hat er sich noch weiter ausgetobt. Aber selbstverständlich ist Django nichts weiter als die reinste Konservenbüchse vergangener Western. Anderes zu behaupten gipfelt doch schon Richtung: Der ist so auffällig ein Western das er irgendetwas anderes sein muss
@hit: super getroffen :D
Beeblebrox: dasfilmfeuilleton.wordpress...
Kommentar löschen[...] Dieser Kraftakt steht am Ende einer größtenteils linear erzählten Geschichte – ebenfalls fast ein Novum für Quentin Tarantino. Bisher zeichnete sich der Aufbau seiner Filme als kreative Konstruktion verschiedener Episoden beziehungsweise Szenerien aus. 'Inglourious Basterds' bestand beispielsweise nur aus fünf großen Akten, die alle ihre eigene Atmosphäre entwickelten. 'Django Unchained' eröffnet die mannigfaltigen Möglichkeiten des ortsgebundenen Szenarios erst mit der Ankunft in Candyland. Wo zuvor gelegentlich die Stringenz fehlte und die vielen glorreichen Momente teilweise an Stückwerk krankten, zieht Quentin Tarantino spätestens in diesem letzten Kapitel sämtliche Register seines Könnens. Im einfallsreichen, packenden und unterhaltsamen Dialogfeuerwerk läuft das Ensemble zu ungeahnten Höchstformen auf und eine brillante Pointe jagt die nächste. Am Ende hat Quentin Tarantino also nicht nur einen referenziellen Italo-Western gedreht, sondern die universale Kinomagie mit einfallsreichen Mitteln auf Zelluloid gebannt und – ganz zu schweigen von übrigen Raffinessen – seine erste mitreißende Liebesgeschichte erzählt.
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Le Samourai Thu, 28 Feb 2013 10:46:39 -0000
Antwort löschenWunderbar!
Beeblebrox Thu, 28 Feb 2013 11:36:35 -0000
Antwort löschenDankeschön!
the gaffer Thu, 28 Feb 2013 12:01:01 -0000
Antwort löschenFür die Erwähnung von Johnnie To gibt es ein <3.
Beeblebrox Thu, 28 Feb 2013 12:55:35 -0000
Antwort löschen:)
Tyler__Durden Thu, 28 Feb 2013 13:29:38 -0000
Antwort löschenTarantinos leere Bilder mit der Schönheit von To's zu vergleichen darf nicht sein. Von mir gibt es deshalb leider ein Buh! :P
vannorden Fri, 01 Mar 2013 00:06:54 -0000
Antwort löschenIhr nehmt doch Drogen. Nirgends ein Wort von To. Ihr und eure Phantasiewelten :P
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onauratoutvu Tue, 07 May 2013 23:48:46 -0000
Antwort löschenMan muß auch nicht übertreiben! Man kann auch mit sachlichen, verständlichen und vor allem unparteiischen Artikeln seine Bildung unter Beweiß stellen! (siehe: einige Kritiken zu Filmen wie "Rocco und seine Brüder", "Achteinhalb", "Der Leopard" usw.).
Auch verstehe ich die Bewertungen nicht, klar man muß mit der Zeit gehen, um die verballhornte Jugend zu erreichen und die 100mill. Produktionskosten zu decken! Aber dennoch möchte ich wissen ob du auch Filme wie "Spiel mir das Lied vom Tod", oder o.g. Filme, so poetisch beschreiben kannst daß die Jugend beginnt die "alte Schule" zu schätzen bzw. würdigen.
Denn der Film ist, ursprünglich, mit einer ganz anderen Absicht geboren!
Ich glaube Charlie Chaplin würde sich im Grab umdrehen, wenn er sähe was aus dem Kino geworden ist!
Mein Kommentar war bestimmt nicht so poetisch, aber deutlich!
Würde mich dennoch über eine "ehrliche" Antwort freuen!
Beeblebrox Tue, 21 May 2013 22:23:50 -0000
Antwort löschenAlles, was ich schreibe, ist ehrlich. Zumindest meistens. Aber im Fall von Tarantino immer. Vielleicht ist es ein Missverständnis, dass der obige Text unparteiisch sein soll – immerhin geht es mir darum, meine Begeisterung für den Film in Worte zu fassen. In diesem Sinne nehme ich dein „poetisch“ als Kompliment auf und versichere dir gleichzeitig, dass ich – zumindest imho – ebenso in der Lage bin, Werke wie Once Upon A Time In The West derartig zu beschrieben, wie man sogar an dieser Stelle (http://www.moviepilot.de/news/7-openings-die-matthias-in-filme-katapultieren-118898) nachlesen kann:
„Nervenaufreibende Anspannung am Eisenbahngleis – Ein fast verlassener Eisenbahnhof wird von tödlicher Stille dominiert. Jede Regung und Bewegung sorgt für Aufmerksamkeit. Genau in dem Moment, als drei bewaffnete Männer mit langen Mänteln die knarzenden Bretter am Bahngleis betreten, bleibt selbst das unscheinbare Summen einer Fliege nicht unbemerkt und sorgt für langsam aufkommende Schweißperlen auf den Gesichtern der Anwesenden. Ein Zug durchbricht die angespannte Atmosphäre und nachdem die eiserne Dampflokomotive schnaubend im monotonen Staub der Prärie verschwindet, ist von der anderen Seite des Gleises der zitternde Klang einer Mundharmonika zu hören. Wenig später greift das ganze Orchester das Main Theme von Ennio Morricone auf und zum Höhepunkt fallen Schüsse wie Peitschenhiebe, bis am Ende nur noch das Knarzen eines drehenden Rades im wehenden Wind für unangenehme Stimmung sorgt: Spiel mir das Lied vom Tod.“
Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenYou can't take the Tarantino out of Quentin - und der zeigt sich hier mal wieder von seiner geekig-unangenehmsten Seite: Mindestens 100min zu lang, Waltz nervt schon nach 10, meine Oma bewegt sich weitaus schneller von der Stelle als der maximal aufgepumpte Minimalplot und die Actionszenen mit ihren kindischen Rumgespritze kommen rüber wie diese Pro 7-Filmveralberungen. Und wie wichtig sich der Film nimmt bzw. wie QT hier krampfhaft versucht vor allem im letzten Drittel einen neuen schwarzen Mythos aufzubauen ist schlichtweg zum unterm Tisch schämen.
Positiv: Sehr gute, aber total verschenkte Besetzung. DiCaprio so entspannt wie nie, bester Jackson-Auftritt der letzten 20 Jahre, Goggins so Redneck wie immer (kann er halt), Johnson ebenfalls erfreulich etc. etc. und etc. - alles umsonst, denn das schlappe, unfokusierte, zerfaserte, total gestelzte Drehbuch lässt sie die meiste Zeit schmählich im Stich. Da QT auch auf Regie-Ebene kaum was einfällt, entsteht stellenweise der Eindruck (vor allem bei der Endlos-Schwafel-Orgie auf dem Candyland-Anwesen) man guckt Schauspielern bei den Proben zu.
Das mit Tarantino wird langsam aber sicher ne regelrechte hit-and-miss-Angelegenheit: Im Prinzip müsste der Nächste ja wieder total geil werden.
P.S.: Die "Nigger"-Diskussion ist total überflüssig: DER Film hat 1000 andere Probleme.
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onauratoutvu Tue, 07 May 2013 23:59:51 -0000
Antwort löschenStimme dir, voll und ganz, zu!
Das Problem ist, Leute wie ich, von der "alten Schule", dürfen über das heutige Kino ja nichts falsches sagen! Man wäre der Buh-Mann!
Die Leute lassen sich von mir sowieso nichts sagen, sondern nur von den großen Medien!
Was meinst du, wenn ich hier sage: schaut euch lieber Werke von Sergio Leone, Federico Fellini, Luchino Visconti, Charlie Chaplin und und und an, wie schnuppe der Jugend das ist!
Die sind es doch die o.g. Regisseure abwerten!
Aber mir ist das sowas von egal! Ich bleib meinen Prinzipien treu!
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Affenpranke Wed, 15 May 2013 11:39:00 -0000
Antwort löschenLustiger Comment
Neverman Sat, 25 May 2013 13:24:56 -0000
Antwort löschenKritik stimmt.
Dr. Borstel: Sharks, Pencils and Ben Aff...
Kommentar löschenTarantino bricht alle Konventionen, bloß nicht die selbstgesetzten. Spielt es eine Rolle? Womöglich nicht. Django Unchained ist ein durch und durch (gewollt) cooler Streifen, ohne die Frische und Genialität eines Pulp Fiction, aber dafür mit ausnehmend guter Unterhaltung und dem wahrscheinlich einzigen legitimen Einsatz von Rap-Musik in der Geschichte des Westerns.
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CINEMAN.ch
Kommentar löschen"Django Unchained" war kaum in den US-Kinos angelaufen, da lief die Skandalmaschine schon heiß. Angefeuert hatte sie nicht zuletzt Spike Lee, der befand: Die traumatische Erfahrung der Sklaverei tauge nicht zum Spaghetti-Western. In der Tat ist es so, dass Tarantino von der Sklaverei erzählt und sich dabei einmal mehr vor den B-Movies der Vergangenheit verneigt. Das zeigt schon der Titel, der auf Sergio Corbuccis "Django" aus dem Jahre 1965 anspielt. Inhaltlich allerdings geht Tarantino eigene Wege.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenAuch ein eher schlechter Tarantino ist noch ein brauchbarer Film. Aber da hat der gute Mann schon so viele bessere Filme gedreht. Eine Variation der Variation der Variation. Es regnet nicht nur genre- sondern auch tarantinotypische Versatzstücke aus Gesten, Songs, Kamerafahrten und Figuren. Und trotz der guten Leistung von Waltz weiß man gleichzeitig: ein viertes Mal funktioniert das nicht. Nicht frei von Schwächen und Längen - aber dennoch ein guter Film. Eher Reservoir Dogs und Death Proof als Kill Bill, Inglourious Basterds und Jackie Brown. Aber vielleicht hat sich Tarantino auch einfach gefunden und DJANGO ist der Film, wie er Filme drehen kann und will.
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenZuerst die Namen. Gigantisch werden sie über die gesamte Breite des Bildes gezogen. Quentin Tarantino. Jamie Foxx. Christoph Waltz. Leonardo DiCaprio. Samuel L. Jackson. Sie wirken wie die Riesenpflanzen, die aus dem Boden geschossen kommen und vollständig ausgewachsen sind. Wir sehen diese Namen, können nicht wegschauen, wir werden gezwungen sie zu sehen, weil vom Restbild nichts mehr übrig bleibt, das es zusätzlich zu sehen gibt, so erhaben, so überzeichnet schmiegt es sich der dahintreibenden Landschaft im Hintergrund an. Nicht die Landschaft verschluckt. Die Schrift schluckt die Landschaft.
Das kreischende Django-Theme glorifiziert unterdessen den Einstiegsmoment eines Liebhabers, der bereits mit Hilfe der Schriftzüge seine Liebe zum Kino und dessen heroische Draufgänger und schillernde Champions kinematografisch bekundet, und der auch in "Django Unchained" zum zweiten Mal innbrünstig von der gefährlichen Dimension der Liebe erzählt. Seine Adjutanten, seine Helfershelfer,…
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_Garfield Mon, 28 Jan 2013 20:21:17 -0000
Antwort löschenUnfassbar gut geschrieben.
Timo K. Tue, 29 Jan 2013 15:21:56 -0000
Antwort löschenDie Firma dankt. :)
Eins Zwo Drei Sat, 16 Feb 2013 02:58:18 -0000
Antwort löschenPathos!
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Eins Zwo Drei Sat, 16 Feb 2013 02:59:33 -0000
Antwort löschenein begriff der kritikern fremd sein sollte
Eins Zwo Drei Sat, 16 Feb 2013 03:00:06 -0000
Antwort löschennichts desto trotz wunderbar geschrieben!
Movienerd: Movienerd.de Movienerd: Movienerd.de
Kommentar löschen[...] Dass der Film dabei dennoch über weite Strecken großartig unterhält ist Tarantinos Liebe zu seinen Charakteren, den Schauspielern, die diese zum Leben bringen, seinen großen Bildern und seiner Montage zu verdanken. Mühelos variiert er die Genres, pendelt zwischen schwarzer Komödie, typischer Western Ikonografie und trashigem Blaxploitationkino. Sein gewohnt stilsicher kombinierter Musikcocktail tut sein Übriges. Da verzeiht man dann auch, wenn sich gerade zum Ende nach dem als eigentlich ausgemachten Finale das richtige noch etwas hinauszögert, bis es schließlich von einer Musiknummer nach der nächsten begleitend ausgeführt wird.
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Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDie Doppeldeutigkeiten fangen bereits beim nach Sergio Corbuccis Italo-Western benannten Titelhelden an und der Blaxploitation-Klassiker schlechthin steht genauso namentlich Pate wie Bürgerrechtler Martin Luther King und die Nibelungensage. Während der 165 Minuten entwickelt sich eine auffallend linear erzählte Story um den schwarzen Siegfried, die Quentin Tarantino mit kultigen Charakteren, grandiosen Dialogen, Ennio-Morricone-Kompositionen auf HipHop-Beats, zwei furiosen Showdowns und der für ihn typischen Rachefantasie vergilt.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenMit Italowestern hat das alles entgegen landlaeufiger Meinung absolut nichts zu tun - und wenn, dann eher mit Ulknudeln wie "Beichtet Freunde, Halleluja kommt" als mit Django. Eine ausgesprochen alberne Komoedie ist das geworden - Tiefpunkt die quaelend lange Ku Klux Klan-Szene - in der Waltz' dauerironischer Tonfall in seinen Monologen alsbald anzustrengen beginnt. Der froehliche Schwank wurde von Tarantino erstaunlich uninspiriert, mitunter sogar richtiggehend langweilig in Szene gesetzt und erfreut als Nummernrevue mal mehr und mal weniger. Di Caprio ist grossartig, Jackson war nie besser, aber trotz vergnueglicher Momente verhaelt es sich alles wie mit den Cameos: Manche inspiriert (Dern, Parks), manche erwartbar (Nero), manche ueberfluessig (Savini, Jonah Hill, Zoe Bell). Nach langen drei Stunden mit viel, viel Gesabbel bleibt die Frage: Was solls?
Der kluge Weisse schult den dummen Bimbo: Die Schwarzen machen in diesem Film vor allem grosse Augen, ausser Foxx und Jackson müssen alle fein die Schnauze halten.
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Doennis Mon, 28 Jan 2013 08:22:02 -0000
Antwort löschenfilm komplet falsch verstanden...
Kasparle Tue, 29 Jan 2013 00:03:47 -0000
Antwort löschenDefinitv überhaupt nicht verstanden worum es geht... Alle außer Foxx und Jackson müssen die Schanauze halten... Eher machen Foxx und Jackson die Schnauze auf, nicht grad normal für die Zeit der Sklaverei. Jaha der "kluge Weisse" schult den "dummen Schwarzen". Leider traurige Realität gewesen...
Le Samourai Thu, 31 Jan 2013 22:16:15 -0000
Antwort löschenJop, Film komplett nicht verstanden und dazu noch ein gräßlicher Text. Naja, Kritikerprofil ist schon lange kein Qualitätsmerkmal mehr. :)
Fazit: Sat, 09 Feb 2013 17:15:14 -0000
Antwort löschenDie Ku Klux Clan Szene war der absolute Tiefpunkt in dem Film. Da geb ich uneingeschränkt Recht.
@ Kasperle:
Klar hat er den Film verstanden^^ Du hast nicht richtig gelesen!
"ausser Foxx und Jackson müssen alle fein die Schnauze halten."
Was bedeutet das Foxx und Jackson "ihr Maul aufgerissen" haben.
Du aber schreibst:
"Definitv überhaupt nicht verstanden worum es geht... Alle außer Foxx und Jackson müssen die Schanauze halten... Eher machen Foxx und Jackson die Schnauze auf"
Jetzt kapiert^^
Le Samourai Sat, 09 Feb 2013 17:51:50 -0000
Antwort löschenKu Klux Clan Szene = Herausragendste Filmszene der letzten 10 Jahre.
Fazit: Sat, 09 Feb 2013 18:21:26 -0000
Antwort löschenSolche Art von Szenen gehören, WENN, in einen Directors Cut.
Sie gehört in eine Mensch Markus Scetch Show.
Oder anderweitig billige Nonstop Nonsens Scetchshow im
deutschen Fernsehen.
Hätte den Film wenigstens kürzer gemacht...
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Le Samourai Sat, 09 Feb 2013 18:49:22 -0000
Antwort löschenNa dann scheinst du ebenfalls nicht das Geringste begriffen zu haben...
Fazit: Sat, 09 Feb 2013 19:08:22 -0000
Antwort löschenIch will das Detail nennen. Es geht um die "Löcher in meiner Kaputze" Szene. Nicht um den Szenenplot als ganzes.
Sei es drumm...für mich ist das viel zu durchschaubar und langweilig...man erwartet es und bekommt es...
Linear hast das Zauberwort...
Für Tarantino einmal ein Fremdwort...
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Bei seiner mittlerweile achten Regiearbeit legt Tarantino mit Django Unchained ein gleichermaßen überzeugendes Werk vor, das wie gewohnt gespickt ist mit allerlei Reminiszenzen in Wort, Bild und Ton. Ich werde mich hüten, mir anzumaßen, auch nur die Hälfte der Anspielungen bemerkt und angemessen gewürdigt zu haben, doch funktionieren seine Filme ja Gott sei Dank stets nicht nur auf der Meta-Ebene, sondern wissen auch inszenatorisch zu überzeugen. Im Grunde ist sein neuestes Werk eine weitere Variation des Rache-Themas, das es ihm in den vergangenen Jahren merklich angetan hat, doch findet er dennoch wieder einmal einen eigenen Stil und ihm Redundanz vorzuwerfen würde an Polemik grenzen, auch wenn es mir gleichermaßen fern liegt, den Herrn in den Himmel zu loben, wie mancher Fanboy es ein ums andere Mal gerne tut. [...]
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Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net
Kommentar löschenAlles in allem ist “Django Unchained” ein extrem gelungener Film und eine unbedingte Empfehlung für alle Freunde der guten alten Western Filme.
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Eins Zwo Drei Sat, 16 Feb 2013 03:05:16 -0000
Antwort löschenAboslutes Nein, Fan für alte Western Filme? Ich bitte dich!
onauratoutvu Wed, 08 May 2013 00:10:21 -0000
Antwort löschenIch bin einer "der größten" Sergio Leone-Fans!!!
Was meinst du, Andreas, wie schuppe mir deine Promotion für "Django U." ist!
Wahrscheinlich werden wir nie auf einer Wellenlänge sein weil ich von der "alten Schule" bin und das heutige Kino, bis auf einige wenige Ausnahmen, eine peinvolle Qual ist.
Ich sehe mir die meisten der heutigen Filme erst gar nicht an!
Was meinst du wie schnuppe mir das ist dass "Argo", zu Promotion-Zwecken, wegen, bis dahin, schwachen Kinoeinnahmen, den Oscar bekommen hat!
Da sehe ich mir lieber "The Deer Hunter" an!
goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenLange ließ er auf sich warten, Quentin Tarantinos Spaghetti-Traum. In Anbetracht dessen, schmeckt seine Django-Pasta nun überraschend weichgekocht. An Napoli fehlt es nicht, aber an der gewissen Würze. Fast möchte man glauben, der Regisseur wäre nicht nur äusserlich weich geworden. So romantisch und für seine Verhältnisse versöhnlich wie er sich dieses Mal gibt, sah man den Cineasten noch nie.
Franco Neros Auftritt ehrt den Film, trotzdem erweist sich Django Unchained als erklärte Spaghettiwestern Hommage als bei weitem nicht so treffsicher wie sein Protagonist. Als souveräne aber schlichte Zusammenstellung lieb gewonnener Tarantino-Stilmittel hat Django dagegen mehr Glück. True Grit als Reinterpretation eines Klassikers und Abgesang an den alten American Western wusste in dieser Hinsicht weniger gekünstelt mehr zu überzeugen als Tarantinos Version des Mannes mit dem stummen "D".
Die größte Leistung gelingt Tarantino damit, Jerry Goldsmith, Ennio Morricone und Luis Bacalov unter einem Filmdach zu vereinen - auf eine Weise. wie es nur Tarantino darf ohne dafür geteert und gefedert zu werden.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Vergleichsweise mutig stellt sich „Django Unchained“ einem der dunkelsten Kapitel US-amerikanischer Geschichte – der Sklaverei, geschickt aufgepeppt durch eine überraschende Liebesgeschichte. So manche Szenen über die menschenverachtenden Verhältnisse damals gehen an die Nieren, da, wo sie hinsollen, doch zerfällt dieser ernsthafte Blick, wenn er mit völlig überzogenen, blubbernden Blutgelagen bei Schießereien gepaart wird. Beides hat seinen Reiz, nur fehlt der gemeinsame Nenner. Homogener wirkt da schon die hervorragende Kameraarbeit, die Retro-Reißzooms, moderne Steadicam-Standards und Tarantinos persönliche Vorlieben (Vogelperspektiven, Kreisfahrten, wenige Nahaufnahmen) zu einem spannenden Stil vereint. [...]
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
Heiteres Zitateraten wechselt sich mit brachialer Gewalt ab: Tarantinos “Django Unchained” ist eine linear erzählte Hommage an den Western, die aber mit zunehmender Laufzeit so ihre Längen hat. Eine grandiose One-Man-Show von Christoph Waltz, blutige Schießereien und ein erinnerungswürdiger, filmischer Abgang von Tarantinos Cameo: Dieser Django ist einer der guten!
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onauratoutvu Wed, 08 May 2013 00:19:36 -0000
Antwort löschenAlso, ich weiß nicht ob du durch eine bestimmte Sonnenbrille schaust, aber Christoph Waltz ist eine qualvolle Zumutung!
Aber vielleicht rührt deine Zuneigung daher weil Waltz, wie du, deutsch spricht! Was meinst du, warum war das Einnahmeträchtigste Land, nach den Staaten, Deutschland!?
PS: Ich bin über die weltweiten Kinoeinnahmen täglich auf dem laufenden!
Xander8112 Wed, 08 May 2013 06:11:08 -0000
Antwort löschenIch wollte immer schon mal jemanden kennenlernen, der über weltweiten Kinoeinnahmen täglich auf dem Laufenden ist. Und dann ist das gleichzeitig noch der größte Sergio Leone UND Charlie Chaplin Fan aller Zeiten, das berührt mich doch sehr.
(Und das auch nur, weil dein Kommentar, wie meiner, in Deutsch verfasst ist).
Ansonsten fällt mir zu deinem Kommentar doch herzlich wenig ein, schade.
_Garfield: Blogbusters
Kommentar löschen„Django Unchained“ macht Spaß, keine Frage. Er ist stark inszeniert, überraschend witzig und Waltz rockt tatsächlich auch den zweiten Tarantino in Folge. Gerade während des ersten Drittels legt Tarantino ein ungeheures Maß an Tempo vor und differenziert auch überaus passend zwischen zwei Formen der visuellen Gewalt. Anschließend macht sich vor allem die immense Laufzeit von 160 Minuten, als auch diverse, ungewohnt schwache Drehbuch-Entscheidungen bemerkbar. Darunter hat in erster Linie DiCaprio's seltsam gehemmt geschriebener Antagonist zu leiden, der selten dem Anspruch einer echten Bedrohung gerecht wird und gerade in den Szenen mit Waltz mehr oder weniger deutlich den kürzeren zieht. Dieser ist sowieso eine Sensation für sich und weiß der immer-präsenten Landa-Figur einige neue Facetten hinzuzufügen.
Der Sklaverei als dunkles, historisches Kapitel weiß Tarantino meistens mit der nötigen Ernsthaftigkeit zu begegnen. Die Auseinandersetzung bleibt zwar über die gesamte Laufzeit…
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Norriz Mon, 28 Jan 2013 20:59:08 -0000
Antwort löschenUneingeschränkte Zustimmung. Ein guter Film, aber ein schwacher Tarrantino.
CineKie: CineKie.de
Kommentar löschen“Django Unchained” ist ein guter Film, aber beileibe nicht das, was aus ihm hätte werden können. Der Beginn ist grandios, doch im Mittelteil baut der Film stark ab und wirkt zuweilen arg langatmig, was ich so von Quentin Tarantino nicht erwartet hätte. Egal, alleine Christoph Waltz und Samuel L. Jackson sind das Eintrittsgeld wert. Und Quentin-Tarantino-Fans schauen sich ohnehin jedes Werk des Meisters an. Insofern: Viel Spaß im Kino!
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Cristina Nord: taz Cristina Nord: taz
Kommentar löschenAn diesem Spektakel kann sich nur der erfreuen, dem die Kapuze so verrutscht ist, dass er blind für die abgrundtiefen Widersprüchlichkeiten des Sujets geworden ist.
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Philipp Ebert Mon, 21 Jan 2013 03:06:47 -0000
Antwort löschenKannste das genauer erklären...und was meint eine TAZ Autorin nun wieder mit Kapuze...? xP
Apophis Tue, 22 Jan 2013 02:12:31 -0000
Antwort löschenDas ist keine Kritik, das ist ein Witz!
audio Wed, 23 Jan 2013 10:15:44 -0000
Antwort löschenAber ein ganz großer Witz!
Aber wer liest schon Filmkritiken in der taz... Sie sindt definitiv nicht ihr Standbein.
Julio Sacchi Thu, 24 Jan 2013 14:38:17 -0000
Antwort löschenRecht hat sie, die Frau Nord.
Apophis Thu, 24 Jan 2013 15:13:17 -0000
Antwort löschenIhre subjektive Richtigkeit spreche ich ihr auch gar nicht ab.
Julio Sacchi Thu, 24 Jan 2013 15:36:35 -0000
Antwort löschenWie, "subjektiv"? Filmkritik ist immer subjektiv. Wär ja sonst keine.
audio Thu, 24 Jan 2013 15:55:03 -0000
Antwort löschenWelche Filmkritik?
Julio Sacchi Thu, 24 Jan 2013 16:09:32 -0000
Antwort löschenJede.
Alle 10 Antworten zeigen
audio Thu, 24 Jan 2013 19:47:11 -0000
Antwort löschenJa klar, ich dachte schon, du meintest das, was Cristina Nord geschrieben hat ^^
Apophis Thu, 24 Jan 2013 22:04:28 -0000
Antwort löschenIch meinte das. Aber die Frage von dir @audio ist schon gerechtfertigt.
Simon Spiegel: NZZ Simon Spiegel: NZZ
Kommentar löschenObwohl Tarantino mit 'Django Unchained' gleichsam zu den Urquellen seines Kinos findet, ist der jüngste Film des Meisters nicht sein bester. Das hat mehrere Gründe, einer davon ist sein schon früher beobachtbarer Hang, Szenen bis zum Extrem auszudehnen und gleichzeitig den Plot immer mehr zu reduzieren. Tarantino ist ein mit vielen Talenten gesegneter Regisseur; vom Dialog über die Schauspielerführung, die Musikauswahl, das Rhythmusgefühl und das visuelle Erzählen bis zur rohen cineastischen Wucht [...]. Doch das Bauen eines Plots, eines grossen erzählerischen Bogens, gehört nicht zu seinen Stärken, was sich nicht zuletzt an seiner Vorliebe zeigt, die Filme in Kapitel zu zergliedern [...]. Oft fällt dieses Manko nicht weiter auf, da die einzelnen Szenen mehr als genug Energie besitzen, um den jeweiligen Film vorwärtszutreiben.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenEndlich wieder ein rundum gelungener Tarantino. Während Death Proof bis auf wenige Momente ziemlich lahmte und mich auch Inglorious Basterds nicht völlig überzeugen konnte (alle Szenen zwischen Brühl/Laurent bremsten den Film gnadenlos aus), ist Django, trotz spürbarer Überlänge, enorm unterhaltsam und mitreissend.
Sein Spaghettie-Southern (wie er es selbst nennt) bietet alles um selbst Westernverächter zu begeistern, denn er bringt endlich wieder das im Überfluss, was in seinen letzten beiden Filmen nur partiell enthalten war: Brillante, groovende, witzige Dialoge, die an keiner Stelle langweilen oder in einfaches Gelaber abdriften, wie es leider in Death Proof mehrfach passierte und auch bei den Basterds, wenn Waltz gerade nicht dabei war.
So genial Waltz Rolle als Landa auch war, hier darf er nochmal eine Schippe drauflegen und beweisen, dass er als (zwar ambivalenter) aber dennoch positiver Charakter genauso faszinierend sein kann, wie als Schurke. Sein, in Anlehnung…
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Dox Thu, 24 Jan 2013 06:08:22 -0000
Antwort löschenSchöne Kritik, kann dir in fast allen Kritikpunkten zustimmen. Nur die Inszenierung ist doch sehr stark an die Western angelehnt meines Erachtens. Und Djangos anfängliche "Zurückhaltung" fand ich gerade richtig, da er als Sklave nunmal jeden Grund gehabt hat - auch oder gerade als plötzlich freier Mann - verunsichert zu sein. Authentischer, finde ich.
Schade nur, dass du die gewaltige Cinematography und das geniale Sound Editing nicht erwähnst, denn die sind beide herausragend und geben Django ein besonderes Feeling.
Julio Sacchi Thu, 24 Jan 2013 15:39:26 -0000
Antwort löschenNatürlich war gerade das Zusammenspiel Brühl/Laurent ausschlaggebend für den Erfolg von BASTERDS, da Tarantino gerade in Brühl eine komplexe Figur fand, der man lange nicht trauen konnte, aber wollte. In DJANGO sind alle Figuren praktisch ohne Eigenschaften und wechseln daher auch plötzlich völlig die Persönlichkeit. Die Sklaverei ist nur Backdrop, der smarte Weiße zeigt dem doofen Bimbo, wo's langgeht, und Waltz darf die ersten 90 Minuten lang so eine Art Solo-Bühnenprogramm abziehen. Wer's krachledern lustig mag, ist bei UNCHAINED besser aufgehoben als beim ungleich vielschichtigeren BASTERDS.
Batzman Mon, 28 Jan 2013 23:05:18 -0000
Antwort löschenBrühl und Laurent gehen einem beide am Arsch vorbei - wer da wen mögen wollte, musste sich sehr anstrengen und erstmal wachbleiben für die Stellen des Films. Mehr Basterds und weniger Blabla hätte dem Film sehr gut getan.
Julio Sacchi Tue, 29 Jan 2013 07:57:27 -0000
Antwort löschenAber Blabla magste doch scheinbar, sonst würdste doch DJANGO, dem geschwätzigsten Film seit DEATH PROOF, nicht acht Punkte geben?
Batzman Tue, 29 Jan 2013 14:18:05 -0000
Antwort löschenDeath Proof war blabla, weil die Dialoge öde waren. Die gesamten Dialoge im Kino-Subplot von IB ebenfalls. Die in Django fand ich ausgesprochen unterhaltsam - es geht ja nicht drum ob geredet wird, sondern wie und wie pointiert es ist. Die quotability von Djangos Dialogen ist da deutlich höher als die von IB.
Julio Sacchi Tue, 29 Jan 2013 14:22:18 -0000
Antwort löschenNa gut, wenn es Dir um bei Dialogen um ihre "Zitierfähigkeit" geht, dann haben wir ein komplett unterschiedliches Verständnis von Film und können den Diskurs an dieser Stelle tatsächlich friedlich begraben.
Batzman Wed, 30 Jan 2013 13:51:52 -0000
Antwort löschenEs geht mit bei Tarantino-Filmen um Unterhaltungswert und Zitierfähigkeit der Dialoge, weil das seine Stärken sind. Ähnlich wie bei Kevin Smith oder Woody Allen - Leute die gute Dialoge schreiben können und dafür berühmt sind. Befindlichkeitsblabla liegt QT nicht wirklich. Bei Jackie Brown war es zugegeben ganz knuffig, aber ansonsten ist er nicht eben ein Regisseur dessen Figuren durch Charaktertiefe und Identifikationspotential punkten.
der cineast Sun, 03 Feb 2013 18:29:33 -0000
Antwort löschenLaurent war die Überraschung in IB. Nicht Waltz.
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HulktopF Wed, 13 Feb 2013 17:17:48 -0000
Antwort löschennaja batz bei kill bill 2 wars schon spührbar
Prechtl Thu, 23 May 2013 18:25:22 -0000
Antwort löschenLaurent war einfach nur lästig.
Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln
Kommentar löschen'Django Unchained ist eine sehr anschauliche Geschichtsstunde mit Humor, Grässlichkeit und einem furiosen Finale in mehreren Akten. Tarantino mag als Lehrer nicht immer den richtigen Ton treffen. Als Erzähler hat er jedenfalls eine versöhnliche Lektion parat: Der Held wird nicht von Rache getrieben, sondern von der Liebe.
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Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online
Kommentar löschenDjango Unchained reiht sich ein neben 'Kill Bill', 'Death Proof' und 'Inglourious Basterds' als neues Schlachtfest für Tarantino-Fans und Freunde des ebenso durchgestylten wie durchgeknallten Genrekinos.
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Katja Nicodemus: NDR Katja Nicodemus: NDR
Kommentar löschenQuentin Tarantino [spielt] mit opernhaften Überhöhungen, mit Großaufnahmen und harten Schnitten. Lustvoll inszeniert er brutale Schießereien mit übertriebenen Blutfontänen, jagt ganze Anwesen mit Dynamit in die Luft. [...] Trotz aller Grausamkeiten, [...] gelingt Tarantino die waghalsige Gratwanderung zwischen Unterhaltungskino und Amerika-Kommentar.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenDramaturgisch fällt bei „Django unchained“ insbesondere seine chronologische Erzählstruktur auf. Hatten seine früheren Filme „Pulp Fiction“ (1994) und „Kill Bill“ (2003-2004) verschiedene Zeitebenen miteinander vermischt, so entwickelt sich die Handlung seines aktuellen Filmes bis auf einige Rückblenden, in denen die Liebe zwischen Django und Broomhilda beschrieben wird, erstaunlich linear. Außerdem sind solche Liebesgeschichten bei Tarantino äußerst selten. Auch die Männerfreundschaft zwischen Dr. Schultz und Django mag zwar für den Western genretypisch sein. In der Tarantino-Welt sucht sie dennoch ihresgleichen. Im Gegensatz zu seinem letzten Film „Inglourious Basterds“, der eine im Nazideutschland angesiedelte reine Märchenphantasie war, nimmt offenbar Regisseur Tarantino in „Django unchained“ Bezug auf die reale Geschichte der Sklaverei in den Vereinigten Staaten.
Bei der deutschen Filmpremiere in Berlin führte der Regisseur selbst dazu aus: Die Handlung seines Filmes „sollte…
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styx.canomo Thu, 17 Jan 2013 21:21:58 -0000
Antwort löschenaber warum nur 6,5 punkte? deine kritik klingt mindestens nach 8-9.
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Die Geschichte um den Kopfgeldjäger Dr. King Schultz und dem Sklaven Django, die sich zusammen durch die Welt schlagen und nach Broomhilda, der Frau von Django, suchen, ist grundsätzlich eine reizvolle, die Umsetzung hingegen ist jedoch bis in die kleinsten Winkel konstruiert, sprich, wer hier Überraschungen erwartet, der befindet sich auf dem Holzweg. Tarantinos einst ungehemmter Mikrokosmos ist nicht mehr der filmische Spielplatz für brillante Dialoge, vorgetragen von herausragenden, immer kultverdächtigen Charakteren, eingefangen in einer Welt, in der nichts heilig ist - außer die Filme selbst. Hier erfahren wir über weite Strecken die andere Seite des verehrten Regisseurs. Während Christoph Waltz seine Sache erneut sehr gut macht, Jamie Foxx die meiste Zeit damit zu tun hat, möglichst cool in die Kamera zu blicken und Samuel L. Jackson als Onkel Tom-Verschnitt endlich wieder eine gute Leistung zeigt, hängt Leonardo DiCaprio als Calvin Candie zumeist in den Seilen. Schlecht ist er nicht, nur die Rolle steht ihm einfach nicht und egal was DiCaprio unternimmt, ob er zügellos schreit oder charmant grinst, ob er an seinem Strohhalm schlürft oder seine Schwester abknutscht, man kauft es ihm nie wirklich ab. [...]
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VisitorQ Sat, 12 Jan 2013 15:02:00 -0000
Antwort löschenIch habe etwas geprustet als ich gesehen habe, dass der Film 160 Minuten geht. Naja, ich warte einfach mal ab. Bin aber wahrlich kein Tarantino fan.
SoulReaver Sat, 12 Jan 2013 15:02:44 -0000
Antwort löschen160 Min? Nur? Huch.
DerDude_ Sat, 12 Jan 2013 15:07:47 -0000
Antwort löschenMein Interesse an dem Film ist wie Schnee im Frühling : Er verschwindet jeden Tag etwas mehr !
Filmkenner77 Sat, 12 Jan 2013 15:14:19 -0000
Antwort löschenSehr schön. Wie gefiel dir denn IB? Dann kann ich deine Bewertung etwas besser einordnen.
SoulReaver Sat, 12 Jan 2013 15:18:58 -0000
Antwort löschenIB fand ich großartig - 8,5.
SoulReaver Sat, 12 Jan 2013 15:29:16 -0000
Antwort löschenSchnee gehört in die Nase!
Le Samourai Sat, 12 Jan 2013 15:30:41 -0000
Antwort löschenSchnee gehört in die Nase und mein Interesse an Unchained ist einfach nicht mehr in deutsche Worte zu fassen.
SoulReaver Sat, 12 Jan 2013 15:32:10 -0000
Antwort löschenLike mich, sonst biste verklemmt.
Le Samourai Sat, 12 Jan 2013 15:35:21 -0000
Antwort löschenAuf KEINEN Fall. Ich like doch nicht jeden Quark, wo "Soulreaver" draufsteht. Wenn überhaupt, erst Mittwoch Abend.
DerDude_ Sat, 12 Jan 2013 15:36:07 -0000
Antwort löschenIB war nun wirklich nicht die Offenbarung. Gute Szenen (die Anfangssequenz) wechseln sich mit langweiligen Szenen (die Unterhaltung in der Kneipe). Großteils uninteressante Figuren, Glorifizierung der falschen Helden und vor allem viel Langeweile.
Offen gesagt : Für Django Unchained sehe ich schwarz !
DerDude_ Sat, 12 Jan 2013 15:37:27 -0000
Antwort löschenNaja, das ist zu hart, ich will den Film ja noch nicht verurteilen aber meines Skepsis sind doch heftig.
Le Samourai Sat, 12 Jan 2013 15:39:46 -0000
Antwort löschenGlorifizierung der falschen Helden? :D Das ist ein Tarantino. Abgesehen davon finde ich die Kneipenszene unglaublich spannend und brillant.
Aber hör doch mal auf, nur wegen einiger MP-Kommentare für irgendwas "schwarz zu sehen". :)
SoulReaver Sat, 12 Jan 2013 15:39:47 -0000
Antwort löschen@Fredi Naja, dafür seh ich besser aus als du. Und bin nicht so verklemmt.
@Dude IB = großartig. Kneipenszene = großartig. Glorifizierung falscher Helden = Tarantino.
Le Samourai Sat, 12 Jan 2013 15:41:20 -0000
Antwort löschenWow, alle @Dudes kann ich unterschreiben! :D
Das solltest du erst mal beweisen. Bis dahin gilt: Ich bin der schönste Mensch der Welt.
SoulReaver Sat, 12 Jan 2013 15:42:19 -0000
Antwort löschenStimme Fredinand mal zu, ist letzten Endes alles nur subjektiv, mach dir einfach selber ein Bild.
nerdkiller Sat, 12 Jan 2013 15:42:56 -0000
Antwort löschenIch fand IB mit einigem Abstand ja nicht mehr so dolle, und war zunächst auch hier skeptisch, aber irgendwie glaube ich, dass der doch wieder was wird. (Warum? Keine Ahnung)
Le Samourai Sat, 12 Jan 2013 15:43:11 -0000
Antwort löschen<3
SoulReaver Sat, 12 Jan 2013 15:44:40 -0000
Antwort löschenStimme Fredi nicht zu, jemand der verklemmt ist, kann gar nicht hübsch sein. Mag dich aber trotzdem - manchmal. :)
Edward Nigma Sat, 12 Jan 2013 15:48:17 -0000
Antwort löschenInglorious Basterds ist einfach nur großartig, ein Film für Träumer über die Macht des Kinos <3 Ich glaube Souli einfach erst einmal kein Wort. Punkt. ;)
SoulReaver Sat, 12 Jan 2013 15:50:07 -0000
Antwort löschenDamit bist du sehr gut beraten. Komma.
DerDude_ Sat, 12 Jan 2013 15:53:26 -0000
Antwort löschenJa, ich bin Scheiße. Hab es schon verstanden ;)
Filmkenner77 Sat, 12 Jan 2013 15:56:25 -0000
Antwort löschenIch fand IB auch sehr gut. Wenn er nun Django eher mittelprächtig findet, bringt mich das doch ins Stutzen. Wenn Django eine gelungene Reminiszenz an Corbucci und Leone ist, wird er mir sicherlich gefallen. Entscheidend werden aber die Dialoge sein. Sind sie brillant, ist es der Film auch. Sind sie bescheiden wie bei Death Proof, kann man den Film in der Pfeife rauchen.
DonChris Sat, 12 Jan 2013 16:00:01 -0000
Antwort löschenMit IB konnt ich nicht viel anfangen, ich hoffe Django wird besser ;)
Edward Nigma Sat, 12 Jan 2013 16:01:16 -0000
Antwort löschenScheinbar können Dudes im allgemeinen nicht viel mit IB anfangen :D
franticfury Sat, 12 Jan 2013 16:02:27 -0000
Antwort löschenSuper Kritik Souli, einfach alles, das mich an diesem Film stört super auf den Punkt gebracht, danke, dass du jetzt eine Kritik meinerseits uberflüssig gemacht hast :) Gerade DiCaprio tat mir einfach nur leid, er spielt wie immer gut, aber er wirkt einfach die ganze Zeit über so, als wäre er im falschen Film. Dass Tarantino so wenig aus einem eigentlich wirklich starken Schauspieler macht, ist für mich die eigentliche Enttäuschung...
BigDi Sat, 12 Jan 2013 17:04:55 -0000
Antwort löschenGlorifizierung der falschen Helden? Seit wann wirkt ein Wahnsinniger, der auf einen Kriegsgefangenen mit einem Baseballschläger eindrischt, glorifiziert?
SoulReaver Sat, 12 Jan 2013 17:49:01 -0000
Antwort löschen@franticfury Vielen Dank! Das mit Leo ist echt so schade, aber zum Glück weiß ich, dass er bald wieder beeindrucken wird. :)
JackoXL Sat, 12 Jan 2013 17:50:14 -0000
Antwort löschenUm mich da mal zwischen zu mogeln: Souli, toll und nachvollziehbar geschrieben, ich hoffe du liegst falsch. ;)
DerDude_ Sat, 12 Jan 2013 18:04:09 -0000
Antwort löschenEs ist vielleicht kein Fehler von Tarantino sondern eher ein persönliches Problem mit der Darstellung der Figuren. Selbstverständlich sind Leute wie der Bärenjude Drecksäcke aber die Art wie Tarantino sie inszeniert, also mithilfe der Musik etc, stößt bei mir übel auf. Irgendwie schmeckt mir das zu sehr nach Glorifizierung. Dasselbe gilt auch für andere Figuren im Film.
SoulReaver Sat, 12 Jan 2013 18:38:49 -0000
Antwort löschen@Jacko Auch dir danke. Wie gesagt, nur meine Meinung, aber wir sprechen uns wieder.
@Dude Perfekter Musikeinsatz, meiner Meinung nach. Die Szene war damals im Kino unbeschreiblich.
killsam Sat, 12 Jan 2013 19:03:14 -0000
Antwort löschennoch 1 woche ich dreh durch:D
Prechtl Sat, 12 Jan 2013 20:35:28 -0000
Antwort löschenHm, jetzt auch noch du, Souli :/ Naja, in einer Woche weiß ich, ob mich Django begeistern kann.
killsam Sat, 12 Jan 2013 21:05:48 -0000
Antwort löschenalso so sicher wie bei den Film war ich mir noch nie das der genial wird:D
Der Soundtrack ist schon der Hammer
Jenny von T Sat, 12 Jan 2013 21:52:06 -0000
Antwort löschenJoa, unterschreibe hier jedes Wort. Totaler no-brainer der Film.
SoulReaver Sat, 12 Jan 2013 22:17:52 -0000
Antwort löschen@killsam Der Soundtrack per se kann auch "der Hammer" sein, nur wenn man ihn schlussendlich nicht gut in den Film einbringt, dann können die musikalischen Einzelstücke noch so gut sein, tragen aber letztlich - eben durch ihren unpassenden Einsatz - nur zum enttäuschenden Gesamteindruck bei.
killsam Sun, 13 Jan 2013 04:28:30 -0000
Antwort löschenEd gibst keinen einzigen Soundtrack von Tarantino der nicht mit den
Film zusammenpasst.Der Typ ist eifach der beste Filmemacher unserer generation.
SoulReaver Sun, 13 Jan 2013 05:08:44 -0000
Antwort löschenDoch gibt es, hier nämlich. Aber der letzte Satz von dir sagt ja bereits alles. Bin raus.
Le Samourai Fri, 18 Jan 2013 01:29:36 -0000
Antwort löschen"wer hier Überraschungen erwartet, der befindet sich auf dem Holzweg. Tarantinos einst ungehemmter Mikrokosmos ist nicht mehr der filmische Spielplatz für brillante Dialoge, vorgetragen von herausragenden, immer kultverdächtigen Charakteren, eingefangen in einer Welt, in der nichts heilig ist"
Ok. Wir haben zweifelsohne verschiedene Filme gesehen.
SoulReaver Fri, 18 Jan 2013 07:50:29 -0000
Antwort löschenEcht? Du hast doch auch diesen 165 Minuten Streifen gesehen, bei dem lediglich Waltz sein großes Können zeigt und dann vom eigentlichen Antagonisten ausgebremst wird, der dann von seinem Co-Fiesling in den Schatten gestellt wird, oder? Dieser Film, bei der eine herkömmliche Reitszene mit 100 Black Coffins unterlegt wird und Morricones neuste Komposition gut 10 Sekunden beim Tischdecken angespielt wird. Dann geht das alles von A nach B - Aber du kannst dir ruhig einen auf den Film schleudern, freue mich ja, wenn dir auch mal irgendwas gefällt.
Le Samourai Fri, 18 Jan 2013 08:35:02 -0000
Antwort löschenSo ein Quark, Pascal, ernsthaft.
DonChris Fri, 18 Jan 2013 10:15:52 -0000
Antwort löschenHerrlich kontroverse Diskussion, da bin ich gleich noch gespannter auf den Film.
Le Samourai Fri, 18 Jan 2013 10:19:11 -0000
Antwort löschenMir zwar ein Rätsel, wie man den kontrovers betrachten kann (gerade als Tarantino-Fan), aber gut. ;-)
Viel Spaß! Wann ist es soweit?
DonChris Fri, 18 Jan 2013 11:52:21 -0000
Antwort löschenIch amüsiere mich jedenfalls köstlich beim durchlesen der Kommentare hier :D.
@Le Samourai: Leider erst nächsten Dienstag, ein paar Tage muss ich mich also noch in Geduld üben.
Le Samourai Fri, 18 Jan 2013 11:55:01 -0000
Antwort löschenIch "feier" ausschließlich Filme "ab", die es mehr als verdient haben. Man müsste mal ne Medizin gegen deine temporär auftauchenden Geschmacksverirrungen erfinden.
SoulReaver Fri, 18 Jan 2013 13:56:22 -0000
Antwort löschenDu feierst jeden Dreck ab, ey!
Le Samourai Fri, 18 Jan 2013 14:44:09 -0000
Antwort löschenMach dich (und mich) nicht lächerlich.
Jenny von T Fri, 18 Jan 2013 14:50:54 -0000
Antwort löschenSamourai, du bist einfach nicht fähig zur Objektivität. Es ist ja in Ordnung, bei dem einen oder anderen Lieblingsregisseur ein bisschen (oder auch heftiger) blind für Schwächen zu sein (wir kennen das wohl alle), aber die Radikalität, mit der du der jeweils anderen Meinung gegenübertrittst und ihr jegliches Existenzrecht absprichst, ist einfach nur lachhaft. Den Nolan-Fans hast du vor ein paar Tagen noch vorgeworfen, alles von ihrem Idol "blind abzufeiern", aber was du tust, ist nichts anderes.
Ich bestell' hier jetzt mal die Benachrichtungen ab, jegliches Argumentieren macht ja sowieso keinen Sinn.
Le Samourai Fri, 18 Jan 2013 15:00:48 -0000
Antwort löschenLol. Wenn du den Spaß zwischen mir und Souli nicht erkennst, ist das deine Sache. Ich spreche niemandem jegliches Existenzrecht ab, ich stelle nur Soulis Argumente in Frage. Und mit "blind abfeiern" hat das bei weitem nichts zu tun, wenn ich 165 Minuten lang dauergrinsend und absolut überwältigt im Kinosessel sitze und einfach nur berauscht von Tarantinos Inszenierungskunst bin.
Jenny von T Fri, 18 Jan 2013 15:06:04 -0000
Antwort löschenStimmt. Zu behaupten, dass du den Film schon wochenlang abfeierst (hier sei u.a. auch auf deine Beteiligung unter dem DJANGO-Kommentar von Oceanic6 und mir verwiesen), ist natürlich eine total dreiste Unterstellung. ;-)
SoulReaver Fri, 18 Jan 2013 15:07:43 -0000
Antwort löschenDu stellst sie nicht in Frage, du verschließt dich ihnen von vornherein. Als ich Django gesehen habe und du nur die Trailer kanntest, hast du schon alles abgeblockt und mit Behauptungen um dich geworfen, auf die du zu dem Zeitpunkt gar nicht zurückgreifen konntest. Allgemein sind bei dir andere Meinungen aber immer "Quatsch". Den Schuh musst du dir anziehen lassen.
Le Samourai Fri, 18 Jan 2013 15:13:02 -0000
Antwort löschenNee, der passt mir nämlich nicht. :)
Ich habe vorher lediglich gezweifelt, da ihr ja weit und breit die 2-3 einzigen Menschen auf weiter weiter Flur wart (MP, imdb, Metacritic, whatever), die ihn negativ bewertet hatten. Und gerade bei Tarantino weiß man ja von vornerein, was man ungefähr geboten bekommt. Ob einem das dann mehr oder weniger zusagt, muss man dann natürlich erst im kino sehen. aber meine vermutungen von letzter woche haben sich voll und ganz bestätigt, ich kann eure negativen argumente in keinster weise nachvollziehen und finde es etwas schade, dass ihr keinen so berauschenden kinoabend hattet, wie ich. :)
so, und jetzt mal genug.
Le Samourai Fri, 18 Jan 2013 15:18:08 -0000
Antwort löschen...noch nicht ganz genug. abgesehen von der meinung über den film: wie gut ist dieses interview????
http://www.youtube.com/watch?v=j3b2dH6n3Qg
und er hat halt nen wu wear hoody an. ich fass es nicht. :)
Super8951 Sat, 19 Jan 2013 22:36:07 -0000
Antwort löschenAlso bitte. Die Kneipenszene gehört zum Brillantesten, was das Kino geschaffen hat.
SoulReaver Sun, 20 Jan 2013 00:17:46 -0000
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=zAvf-lyAF0o
Super8951 Sun, 20 Jan 2013 00:45:41 -0000
Antwort löschenhttp://tinyurl.com/amcha48
SoulReaver Sun, 20 Jan 2013 00:48:23 -0000
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=XzPBUGUM7KQ
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Super8951 Sun, 20 Jan 2013 01:07:13 -0000
Antwort löschenhttp://www.youtube.com/watch?v=ojTKkfgvwvU
Fazit: Sat, 09 Feb 2013 17:04:04 -0000
Antwort löschen@ SoulReaver: CinemaForever
100% Agree
Betsy Sharkey: Los Angeles Times Betsy Sharkey: Los Angeles Times
Kommentar löschenIn "Django" ist Tarantino ein freier Mann und schaffte einen gut verständlichen, faszinierenden, provozierenden, entsetzlichen, urkomischen, erheiternden, verletzenden und völlig unterhaltsamen Film.
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Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club) Nathan Rabin: The Onion (A.V. Club)
Kommentar löschenDie schmutzigen und leicht erregbaren Fingerabdrücke von Tarantino finden sich in jedem Bild von Django Unchained wieder.
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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune
Kommentar löschenAb der zwei-Stunden-Grenze ging für mich Django Unchained die Puste aus und der Spaß war dahin. Er ist einfach sehr lang, oder fühlt sich zumindest lang an.
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onauratoutvu Tue, 07 May 2013 23:30:44 -0000
Antwort löschenHallo, ich bin deiner Meinung, obwohl ein Film nicht langatmig sein muss weil er 3 Stunden geht. Damit meine ich Filme wie z. B. "Spiel mir das Lied vom Tod", der, wenn ich ihn mit "Django U." vergleiche, und sehe daß vermeintliche Kritiker ihn überbewerten, eigentlich 100 Punkte bekommen müsste, was ja hier nicht funktioniert.
Klar, man muss mit der Zeit gehen. Aber, wie man meinem Kommentar, unten, entnehmen kann, komme ich von der "alten Schule", und vielleicht ist es für mich, deswegen, sehr schwierig über die heutigen Filme zu urteilen. Deswegen würde ich mir nicht anmaßen mich Filmkritiker zu nennen, weiß ja nicht einmal ob ich überhaupt deutlich formulieren kann?
In einem muß man mir aber Recht geben, das Kino ist längst nicht mehr das, was es ursprünglich sein sollte: eine filmische Variante des Theaters! Im Sinne der Melodramatik eines Charlie Chaplin, z. B.!
Aber vielleicht schweife ich jetzt ab.
Würde mich über eine Antwort freuen!
Rex Reed: The New York Observer
Kommentar löschenDjango Unchained ist genau das, was man vom Pulp Fiction-Regisseur Quentin Tarantino erwartet hat. Er ist lang, schockierend, vulgär, hart, übertrieben und so politisch unkorrekt, dass man eine neue Definition des Wortes braucht, doch gleichzeitig ist er ebenso mutig, originell, hypnotisierend, stilvoll und einfach nur gute Unterhaltung.
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dangro: Critic.de dangro: Critic.de
Kommentar löschenGeschichte ist Filmgeschichte, und die Koordinaten sind längst abgesteckt. Tarantino tobt im eigenen Universum.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenGenau wie Inglourious Basterds ist Django Unchained auf verrückte Weise unterhaltsam, ein bisschen unverantwortlich und wiederum ethisch so ernsthaft, sodass er mit seiner Verspieltheit völlig im Einklang ist.
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Simon Eberhard: Outnow.ch Simon Eberhard: Outnow.ch
Kommentar löschenDjango Unchained ist ein Tarantino, der sich durch die Attribute auszeichnet, die die meisten seiner Filme prägen: starke Dialoge mit makabrem Humor, stimmig eingesetzte Musik, zahlreiche Referenzen, comichaft überzeichnete Brutalität und natürlich exzellente Schauspieler.
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BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...
Kommentar löschen"Die Kunst des Zitierens hat Q&T noch immer nicht verloren – doch das ist nicht alles, was seinen Frontalangriff auf den Italowestern so unwiderstehlich macht: Im Mittelpunkt stehen natürlich wieder die Schauspieler, die der Kultregisseur mit seinen knackigen Dialogen erneut zum Äußersten treibt. Christoph Waltz ist herausragend wie eh und je, Foxx findet zu alter Stärke zurück und Leonardo diCaprio glänzt in seiner ungewöhnlichen Rolle als fieser Sklaventreiber. Für Anhänger der früheren Genrewerke gibt es einen markanten Gastauftritt von Original-”Django” Franco Nero und Klänge von u.a. Riz Ortolani und Ennio Morricone. Was aber noch viel wichtiger ist: Im Gegensatz zum streckenweise arg zähen Inglourious Basterds macht dieser “Tarantino” einfach wieder verdammt viel Spaß!"
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Owen Gleiberman: Entertainment Weekly Owen Gleiberman: Entertainment Weekly
Kommentar löschenDie erste Stunde ist etwas... einfach. Es gibt eine lustige, possenhafte Szene mit einer frühen Version des Klans (der Witz ist, dass sie nicht außerhalb ihrer Kapuzen gucken können), aber Django bringt es nicht zu vollem Tarantino-Fieber bis es in das große Haus des Calvin Candie (Leonardi DiCaprio) geht, einem verschlagenen Plantagen-Besitzer.
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LuGr: MovieMaze / multimania u.a.
Kommentar löschenDjango Unchained ist eine Liebeserklärung - an ein längst untergegangenes Genre, an die 35 Millimeter-Projektion, ans Kino an sich und natürlich auch ans postmoderne Tarantino-Universum. Aber so charismatisch und stilsicher, dass der Cineast selbst bei zelebrierter Langsamkeit schwerlich widerstehen kann.
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Oceanic6 Wed, 02 Jan 2013 13:31:00 -0000
Antwort löschenLängst untergegangen? Da war wohl "True Grit" die deutlich bessere Wiederbelebung des Genres !!
LuGr Wed, 02 Jan 2013 15:07:01 -0000
Antwort löschenEs geht um das (Sub-)Genre des Spaghetti-Western. "True Grit" ist dem nicht zuzuordnen.
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Oceanic6 Wed, 02 Jan 2013 16:09:20 -0000
Antwort löschenDann solltest du das auch schreiben, wenn du das Sub-Genre meinst. Denn das Genre ist nun mal der Western. :)
LuGr Wed, 02 Jan 2013 16:37:06 -0000
Antwort löschenSteht doch auch geschrieben, wenn man denn mal die "Kritik im Original" liest ;).
HerrLehmann: Das Manifest
Kommentar löschen[…]Was DJANGO UNCHAINED gerade Tarantinos jüngsten Werken (DEATH PROOF - TODSICHER und INGLOURIOUS BASTERDS) voraus hat, ist eine gewisse Selbstkontrolle seines Regisseurs (mal abgesehen von der Laufzeit von 165 Minuten, die Tarantino diesmal allerdings durchaus zu füllen weiß). Die ausufernden Dialoge, die inszenatorischen Spielereien, die anachronistische Musikauswahl gibt es auch hier, doch sie sind nie Selbstzweck, sondern stehen zu jeder Zeit im Dienste der Geschichte, die Tarantino diesmal recht schnörkellos, ohne größere nennenswerte narrative Experimente erzählt, sowie den präzise und liebevoll gezeichneten Charakteren - und "liebevoll" ist hier tatsächlich eine angemessene Beschreibung: So faszinierend und vielschichtig Tarantinos Charaktere immer waren, so sehr mitfühlen wie in DJANGO UNCHAINED konnte man mit ihnen bisher nur beim großartigen JACKIE BROWN.[…]
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Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Wer gehofft hatte, dass “Django Unchained“ der wahr gewordene Traum eines jeden Western-Fans werden würde, dem dürften spätestens dann die Nerven durchbrennen, sobald der Rap-Song “100 Black Coffins“ einsetzt. Das ist weder eine Liebeserklärung an den Spaghetti-Western noch eine gelungene Redefinition, sondern eine Schändung.
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Mr Vincent Vega Wed, 19 Dec 2012 11:54:31 -0000
Antwort löschenSperrfrist: 25.12. :-)
Oceanic6 Wed, 19 Dec 2012 12:00:30 -0000
Antwort löschenWurde aufgehoben. ;)
mitcharts Wed, 19 Dec 2012 12:52:11 -0000
Antwort löschenIch beschränke mich nur mal auf den Teil mit den zu sauberen Bildern:
Genau das hat mich schon in den Trailern enorm gestört. Die wirkten einfach zu geleckt für einen Film dieser Art.
Wenn sich das auch durch den kompletten Film zieht, dann gute Nacht.
Jenny von T Wed, 19 Dec 2012 13:03:49 -0000
Antwort löschenOh, Überraschung. Nicht.
Le Samourai Wed, 19 Dec 2012 13:41:10 -0000
Antwort löschenGlaube ich einfach mal.. NICHT. Vor allem in Bezug auf deinen sonstigen Westerngeschmack... :p
Oceanic6 Wed, 19 Dec 2012 13:45:47 -0000
Antwort löschen@mitcharts: Ja, zieht sich leider fast durch den ganzen Film. :(
@Le Samourai: Es weiss halt nicht jeder den Western so wie ich zu schätzen. :P
Le Samourai Wed, 19 Dec 2012 13:51:58 -0000
Antwort löschenOjeh.
Mr Vincent Vega Wed, 19 Dec 2012 13:52:27 -0000
Antwort löschen*Kommentare abbestell*
Jenny von T Wed, 19 Dec 2012 13:54:14 -0000
Antwort löschenMist, Vega ist raus. Dabei wollte ich Samourai gerade weiter anstacheln: Leone nervt auch. =p
Le Samourai Wed, 19 Dec 2012 13:57:50 -0000
Antwort löschenGegen solche Polemik bin ich absolut resistent (geworden). :p
Oceanic6 Wed, 19 Dec 2012 13:59:53 -0000
Antwort löschenWärst du resistent, hättest du jetzt nicht so geantwortet. :P
Jenny von T Wed, 19 Dec 2012 14:00:57 -0000
Antwort löschenq.e.d. Nicht. :-D
Le Samourai Wed, 19 Dec 2012 14:01:03 -0000
Antwort löschenWäre ich nicht resistent, hätte ich anders geantwortet.
der cineast Wed, 19 Dec 2012 14:25:56 -0000
Antwort löschenWäre ich resistent gegen Ulk, würde ich nichts schreiben.
Le Samourai Wed, 19 Dec 2012 14:29:33 -0000
Antwort löschenWäre ich resistent gegen Alk, würde ich nichts trinken.
DeDavid Wed, 19 Dec 2012 14:51:22 -0000
Antwort löschen↑
Win!
Haschbeutel Wed, 19 Dec 2012 15:11:27 -0000
Antwort löschenKapiere leider die Review nicht. Finde da irgendwie nach mehrmaligem Lesen keinen Punkt, der nicht nach "hauptsache dagegen" klingt. Tarantinos sind brutal? Seine Optik ist wie geleckt? Plötzliche Jahrezeitenwechsel sind ein Novum (ich werfe nur mal Unforgiven in den Raum)? Irgendwie alles ok, dass dir das nicht gefällt, aber ist so richtig sich daran aufzuhängen, dass sich 90% der Kritik über nicht vorhandenen Realismus und Ortswechsel dreht, finde ich etwas überzogen Ok. Aber wo ist jetzt des Pudels Kern? Zumal du ja selbst sagst, du magst Tarantino, von daher sind Look & "Overacting" ja auch nichts neues (Kill Bill anyone?) Naja, ich mach mir am 17. auch ein Bild, wobei meine Vorfreude generell nach wie vor eher gedämpft ist und ich da nicht viel erwarte. Unabhängig von der Kritik.
DerDude_ Wed, 19 Dec 2012 15:19:35 -0000
Antwort löschenSollte DJANGO UNCHAINED wirklich so sucken wie Oceanic es beschreibt so wird er mein letzter Tarantino ! Tarantinos Zeit ist dann endgültig für mich abgelaufen !
Filmkenner77 Wed, 19 Dec 2012 16:17:47 -0000
Antwort löschenWenn er die Qualität von IB erreicht, bin ich dabei.
Le Samourai Wed, 19 Dec 2012 16:28:39 -0000
Antwort löschenDas wird schwer, der ist ja wirklich absolut herausragend. Aber weniger als 8 Punkte prognostiziere ich für Django trotzdem nicht.
Der Franzose Wed, 19 Dec 2012 16:41:35 -0000
Antwort löschenIst der Zauber von Tarantino vorbei ?!
DerDude_ Wed, 19 Dec 2012 17:39:15 -0000
Antwort löschenIst er schon seit KILL BILL !
Le Samourai Wed, 19 Dec 2012 18:03:17 -0000
Antwort löschenlol
Nishi Wed, 19 Dec 2012 18:04:24 -0000
Antwort löschenKill Bill (zumindest Teil 1) war klasse!
Hartigan85 Wed, 19 Dec 2012 19:20:49 -0000
Antwort löschenDiese Kritik hier liest sich doch schon wesentlich besser, ich freu mich ohne Ende...:-)
http://www.filmering.at/kritik/16859-django-unchained-2012
Jomo Thu, 27 Dec 2012 14:39:46 -0000
Antwort löschenWas ich ja schonmal total unverschämt finde: Wenn man die "Kritik im Original" ansieht, und dort die Maus auf das Foto mit Christoph Waltz hält, erscheint dort "null". Man mag von dem Film halten was man will, aber Waltz ist doch keine Null!
Kubrick_obscura Mon, 31 Dec 2012 15:24:01 -0000
Antwort löschen@Jomo: Du machst mich fertig. Du Komiker!!!! <3
killsam Sat, 12 Jan 2013 19:06:49 -0000
Antwort löschenda bist du aber die größte Null:D
jeffcostello Wed, 16 Jan 2013 23:44:19 -0000
Antwort löschenHab ihn gerade gesehen, und so Weh es mir auch tut, ich muss dir recht geben, in allen Punkten!
unscheinbarabderda Sat, 19 Jan 2013 16:05:32 -0000
Antwort löschenDu hast auch keinen Sinn für Humor, oder?
Super8951 Sat, 19 Jan 2013 22:40:37 -0000
Antwort löschenDas ist Tarantino. Da geht es nicht darum, Filme stur der Norm anzupassen.
Hamztar Mon, 21 Jan 2013 00:18:25 -0000
Antwort löschenJedem das Seine ;) Ein richtiger Western Fan denkt da anders...Aber Leute die vorher nichts mit Western am Hut hatten,werden es definitiv feiern!
sebastian.franz.399 Tue, 22 Jan 2013 18:43:49 -0000
Antwort löschenWer sich aus purem Hip-Hop-Hass an "100 Black Coffins" aufhängt, sollte sich eventuell etwas intensiver mit der afro-amerikanischen Geschichte, sowie der Entwicklung von "Black Music" auseinandersetzen.
Le Samourai Tue, 22 Jan 2013 18:46:15 -0000
Antwort löschenSo isses. Hip Hop in dem Anti-Slavery-Movie ist die einzig wahre Konsequenz.
julius.hibert Wed, 23 Jan 2013 10:50:58 -0000
Antwort löschenStimmt, absolut keine kein klassischer Western, aber ist das so übel?
Er setzt halt eigene Aktzente. Habe mich in keiner Sekunde wie in einem Western gefühlt.
Doennis Mon, 28 Jan 2013 08:25:45 -0000
Antwort löschenWillkommen im deutschen Scheuklappentum und der detuschen Engstirnigkeit
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Jenny von T Mon, 28 Jan 2013 08:44:47 -0000
Antwort löschenWillkommen im deutschen Mitläufertum.
julius.hibert Mon, 28 Jan 2013 12:30:23 -0000
Antwort löschenDie letzten beiden Kommentare heben sich dann wohl gegenseitig auf.
Filmering: Filmering.at
Kommentar löschenQuentin Tarantino läuft zwar weiterhin seinem nächsten Meisterwerk hinterher, aber das ändert nichts an der Tatsache, dass auch Django Unchained ein höchst unterhaltsamer und stilsicherer Film geworden ist, der seine Fans mit Sicherheit zufrieden stellen wird. Der Blaxploitation-Spaghetti-Western mischt Komödie, brutales Sklavendrama, Rachethriller und garniert all dies mit einer Vielzahl an wunderbaren Charakteren, tollem Soundtrack, großartigen Bildern und vor allem einem umwerfenden Cast. Jamie Foxx trägt souverän durch den Film, zum Showstealer werden aber vor allem die Nebendarsteller rund um den überragenden Christoph Waltz. Lediglich im letzten Drittel geht der simplen Story etwas die Luft aus und es ist schade, dass es Tarantino nicht gelingt die Figur von Kerry Washington interessanter zu charakterisieren. Doch trotz den kleinen Problemchen ist Django Unchained ein ausgezeichneter Unterhaltungsfilm, der die Tarantino-Fans mit Sicherheit glücklich machen wird.
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Eric Kohn: indieWIRE Eric Kohn: indieWIRE
Kommentar löschenTeilweise eher ähnlich wie Der wilde wilde Westen als mit den verbissenen und derben Qualitäten versehen, die viele ernsthafte Western haben, bricht Django Unchained von Anfang an mit einer gedanklichen Brillianz hervor, die nie wirklich zu ihrer unbeholfenen Handlung passt. Trotzdem ist es ein Schwindel erregender Ritt.
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Peter Debruge: Variety Peter Debruge: Variety
Kommentar löschenDer Virtuose Tarantino hat zwei Dinge perfektioniert: die Inszenierung von Mexican Standoffs und schwindelerregende Dialoge mit verzögerter Genugtuung. Beides können wir in Django Unchained erleben. [...] Wunderbar eingefangen von Robert Richardson... Django Unchained zollt nicht nur den vielen cinematischen Einflüssen Tarantinos Respekt, sondern auch dem Land selbst, das einen Weg aus der Sklaverei finden musste. Atemberaubend!
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenQuentin Tarantino schreibt Geschichte mal wieder neu - was er mit Inglourious Basterds den Nazis antat, tut er nun mit Django Unchained den Sklavenbesitzern an. [...] Doch das größte Problem des Films ist, dass sein Hauptcharakter etwas untergeht neben den Charakteren Schultz, Candie und Stephen, die einfach auffälliger sind.
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Peter Travers: Rolling Stone Peter Travers: Rolling Stone
Kommentar löschenDjango Unchained ist ein beglückender Rausch, unerhört unterhaltsam und, verdammt, einfach nur unglaublich.
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Kommentare (732) — Film: Django Unchained
marcowski Wed, 19 Jun 2013 22:23:33 -0000
Kommentar löschenNach dem tollen ersten Teil des Films, nicht zuletzt durch einen überragenden Christoph Waltz, folgt ein doch eher obligatorisch blutiger Rachefeldzug - gelungen, aber nicht überwältigend.
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cruzha Sun, 16 Jun 2013 08:54:21 -0000
Kommentar löschenDjango entfesselt! Tarantinos jüngster Streich ist weniger radikal als einige seiner bisherigen Filme, sondern durch die Bank weg schon fast amüsant. Dass er durch und durch Cineast ist, merkt man dem Film in fast jeder Szene an - wenn er wieder irgendeinen Spaghettiwestern zitiert, schon fast künstlerisch Musik einsetzt, die eigentlich gar nicht da hingehört, wo sie gespielt wird, und nebenher auch zahlreiche kleine Gags einbaut. Ohne zu spoilern: Die Szene mit dem prähistorischen Klu-Klux-Klan ist Weltklasse.
In erster Linie kann Tarantino aber auf seinen fantastischen Cast vertrauen. Waltz, Foxx, Jackson (zum Brüllen!) und Di Caprio spielen mit bemerkenswert viel Spaß an der Sache auf. Lediglich das Schlussdrittel ist etwas zäh, die letzten 20 Minuten hätte es für mich nicht gebraucht. Aber da musste dem Meisterregisseur wohl unbedingt noch ein Cameo vergönnt werden.
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cpt. chaos Fri, 14 Jun 2013 11:24:40 -0000
Kommentar löschenChristoph Waltz reist in seiner Mission als eloquenter Kopfgeldjäger mit seinem wackelnden Zahn auf vier Räder durch die Lande, inkl. des obligatorischen Loches darin.
Unbarmherzig muss auch mal ein Pferd sein Leben lassen. Was steht es da auch den bleihaltigen Geschossen mitten im Weg? Da schert es Quentin Tarantino offenbar auch herzlich wenig, dass er damit womöglich irgendwelche Tierliebhaber gegen sich aufbringt. Dafür dürfen zwei Kampfhunde an einem anderen unliebsamen Zweibeiner quasi Rache nehmen, indem dieser kurzerhand zerfetzt wird, und schon ist das Gleichgewicht wieder hergestellt.
Gnadenlos tobt sich Sarkasmus in seiner reinsten Form aus – als Kernthema: Rassismus. Hierbei darf Jamie Foxx als legitimierter Racheengel wüten. Dabei ist ihm die uneingeschränkte Unterstützung der Blutwurstabteilung sicher, denn an roter Soße und umherfliegenden Körperfetzen wird nicht gespart.
Aber weder er noch Leonardo DiCaprio, der hier zum wiederholten Mal unter Beweis stellt, dass er ein ganz großer Schauspieler ist, und auch nicht der bärenstark aufspielende Samuel L. Jackson, an dem sich die Maskenbildner austoben durften; es ist erneut Christoph Waltz, der schauspielerisch alles in den Schatten stellt und mir noch besser gefiel, als bei seinem ohnehin schon überzeugenden Auftritt in "Inglourious Basterds".
Natürlich lässt es sich auch Tarantino nicht nehmen, für einen wahrlich explosiven Kurzauftritt vorbeizuschauen. Absolut genial übrigens auch die Grundsatzdiskussion der Kapuzen-Heinis – einfach köstlich!
Hervorzuheben ist zudem ein extrem geiler Soundtrack, der so ziemlich alles aufbietet, bei der sich die Heimkinoanlage mal wieder so richtig ins Zeugs legen darf - insbesondere gilt dies natürlich für die fulminanten Ballereien.
"Auf Wiedersehen Mrs. Lara!!!"
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pischti Fri, 14 Jun 2013 13:02:37 -0000
Antwort löschenImmernoch nicht gesehen, aber ich freu mich riesig drauf! :)
vanilla Fri, 14 Jun 2013 14:24:42 -0000
Antwort löschenfand den Film, so wie deinen Kommentar sehr stark;-)
Leider war mir dann die Schlußballerei mit extrem viel Soße doch zu viel.....Die Schauspielrer sind allesamt grandios;-)
Tarantino ist und bleibt für mich "Pulp Fiction", da hat einfach alles gestimmt;-)
cpt. chaos Fri, 14 Jun 2013 14:27:08 -0000
Antwort löschenIch hab mir ja nun man auch reichlich Zeit damit gelassen, mir den endlich mal anzusehen, aber der lohnt sich wirklich!
Hartigan85 Fri, 14 Jun 2013 21:29:15 -0000
Antwort löschenSehr schön Captain! ;)
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cpt. chaos Sat, 15 Jun 2013 11:08:37 -0000
Antwort löschen@Hartigan: Jo, schönen Dank auch! :o)
cpt. chaos Mon, 17 Jun 2013 16:13:13 -0000
Antwort löschen@vanilla: Danke für die Blumen!
Dass sich der Bildschirm zum Ende hin rot einfärbt, gehört ja für nen Tarantino-Streifen schon irgendwie dazu, aber hier hat er´s mal wieder besonders gut gemeint... ;o)
ouchiewouchieNDS Tue, 11 Jun 2013 13:29:48 -0000
Kommentar löschenMit Tarantinofilmen ist das bei mir ja so eine Sache. Während "From Dusk Till Dawn", "Reservoir Dogs" , "Sin City" und "Grindhouse" bei mir ganz heißen Kultstatus genießen, kann ich mit Kill Bill oder Pulp Fiction nahezu nix anfangen. Entsprechend gespannt ging ich ins Kino - und kam höchstzufrieden wieder heraus!
Dass der Film mit dem originalen Django nahezu nichts zu tun hat, ist mir relativ egal gewesen. Ich seh das Original vor Jahren im TV und habe auch diesen für gut befunden.
Story:
Insgesamt ein typischer Rachefeldzug. Keine unerwarteten Wendungen, keine Tiefgründigkeit - aber wer erwartet das denn auch? Solche Filme sollen schließlich Spass machen. Was ich allerdings sehr positiv hervorheben möchte ist, wie schonungslos sich der Regisseur dem Rassismusthema annähert. Sehr stimmig dargestellt, sodass meiner Freundin und mir oftmals das Lachen im Halse stecken blieb.
Charaktere:
Dr. Schultz war über jeden Zweifel erhaben. Sehr gut gespielt, sehr sympathisch von der ersten Minute an. Allerdings verblasste meiner Ansicht nach in den ersten zwei Dritteln der eigentliche Hauptcharakter neben ihm zu stark. Da Django die meiste Zeit nur vor sich hinnuschelt ( lag es an der deutschen Synchro? ) und die meisten Gags entweder von Schultz alleine oder zumindest im Zusammenspiel mit ihm kamen, wurde ich mit Django nie wirklich warm. Erst im letzten Drittel wurde das Ruder noch halbwegs ( und notgedrungen ) herumgerissen.
Di Caprio passte perfekt in seine Rolle - war mir aber in einigen Szenen ein wenig überdreht. Samuel L. Jackson sehr überzeugend gespielt, tolle Mimik - man konnte direkt spüren welche Gefahr von ihm ausging.
Musikuntermalung:
Klasse! Habe mir den Soundtrack noch auf CD besorgt, da ich von einigen Stücken einen regelrechten Ohrwurm hatte. Besonders die Szene in der die Hauptcharaktere in Candyland einreiten war super untermalt.
Komik:
Typischer Tarantino Humor. Sehr schwarz die meiste Zeit & viel Wortwitz - nur an wenigen Stellen etwas zu Plump. Insgesamt nahezu genau mein Geschmack.
Fazit:
Ich habe mich während des Films, auch nach zweimaligem Anschauen, nicht gelangweilt. Längen waren für mich keine vorhanden und jenseits des ganzen Spaßes und dem Humor existiert eine gesellschaftskritische Komponente, welche glücklicherweise nicht direkt mit dem Holzhammer eingebläut wird. Dass der Hauptgegner des Rassismus ein Deutscher ist, finde ich sehr bedeutsam und auch der Hinweis von Schultz an die Sklaven, dass sie sich in aufgeklärtere Gebiete des Landes aufmachen sollten, verhindert eine allzu oft praktizierte Form des schwarz-weiß Denkens. Die Sache mit den Charakteren sowie dem ganz selten etwas plumpen Humor verhindern bei meiner Bewertung die Bestnote. Nichtsdestotrotz in meinen Augen ein Meisterwerk!
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ouchiewouchieNDS Wed, 12 Jun 2013 09:40:55 -0000
Antwort löschenNope habe ich auch nicht behauptet ;). Für mich: Tarantinofilm == Film in dem Tarantino maßgeblich mitgewirkt hat - und das hat er durch seine Rolle ungemein =). Sry vlt. etwas missverständlich formuliert.
ville Tue, 11 Jun 2013 09:56:01 -0000
Kommentar löschenDer beste Tarantino den ich gesehen hab. Davor war es Inglorious Basterts. Davor gab es gar nichts von Tarantino das mich irgendwie angesprochen hat. Sehr coole Dialoge, weltklasse Schauspielerleistungen. Für alle Akteure 10 Pkt. Das Ende lässt aber doch ein kleines bisschen zu wünschen übrig.
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TheNumber Mon, 10 Jun 2013 21:20:23 -0000
Kommentar löschensuper geil. mit die besten und witzigsten tarantino dialoge, ein cooler plot, ein wieder überragender waltz mit einem super antagonisten dicaprio. ein paar kniffe bei der inszenierung fand ich cool. nur mit der gewalt hat tarantino etwas übertrieben^^
Super interessante 2 Stunden, danach eine halbe stunde, die sich anfühlt, wie nachgeschoben.
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Gchris Mon, 10 Jun 2013 17:30:25 -0000
Kommentar löschenDIe Effekte ... Die Schauspieler und die Story einfach der Hammer :)
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Omniviewer Mon, 10 Jun 2013 10:56:55 -0000
Kommentar löschenWie aus den vielen unterschiedlichen Bewertungen zu entnehmen, ist es anscheinend wirklich so, entweder mag man QT Filme oder man hasst sie. Ich hab mich neulich mit ner Bekannten unterhalten und als wir auf QT kamen hat Sie gleich abgewunken. An was das liegt ? Na ja, ich denke manche Leute kommen einfach mit purem, geilen Wahnsinn nicht zurecht und alles was etwas anders ist, ist halt schlecht.
Meines erachtens ist Django Unchained einer der, wenn nicht der beste Film von QT. Ich glaube mittlerweilen auch das es keinen Regieseur auf dem Planeten gibt der es besser versteht Szenen mit der passenden Musik zu koppeln, was bei diesem Film noch genialer war als bei z.B. Kill Bill. Was ich meine, wenn ich I got a name im Radio gehört hätte ohne den Film gesehen zu haben, hätte ich mich beeilt den Stecker des Gerätes zu ziehen. Im Film kommt das Lied allerdings ganz gut rüber. Die Filmszenen gepaart mit dem Soundtrack sind in diem Film schon teilweise Gänsehaut auslösende Faktoren und das schreibt ein Metal fan.^^
Zum Film an sich. Die Story ist wie ein gutes Märchen. Die Akteure sind wie immer bei QT super gewählt ( absolut verdienter Oskar für Waltz ). Was soll man dazu noch sagen, es passt halt einfach alles. QT legt immer viel Wert auf bestimmte Details und ich glaube auch die muß man sehen um seine Filme zu lieben.
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hauar Mon, 10 Jun 2013 09:17:43 -0000
Kommentar löschenWieder so ein überbewerterter Schrott.
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joana.missy.5 Wed, 12 Jun 2013 05:31:57 -0000
Antwort löschenEin toller Kommentar, der leider sonst nichts aussagt, warum du den Film schlecht findest. Eine Begründung wäre für alle sehr hilfreich gewesen.
So kann man nur sagen setzten 6
hauar Sun, 16 Jun 2013 22:05:46 -0000
Antwort löschenleb damit einfach
Iwan Goratschin Sun, 09 Jun 2013 09:15:49 -0000
Kommentar löschenNach ca. einer Stunde Film dachte ich "wow - stilvoll, cool - einfach ein neues Meisterwerk des Films".
Der Rest des Films war auch noch gut, ziemlich brutal, eben ein typisches Action Movie.
Von einem coolen, stilvollen Kultfilm jedoch um einiges entfernt.
Insgesamt daher nicht die Höchstwertung, die ich anfangs unbedingt hätte vergeben wollen.
Zu sagen wäre noch, dass Christoph Waltz im deutschen TV meist sehr unangenehme und unsympathische Rollen hatte, wodurch ich mir seine Filme nicht so oft antun wollte.
Quentin Tarantino hingegen schaffte es erneut ihn hervorragend einzusetzen - und das obwohl das fiese Rollenbild das Christoph Waltz verkörpert seinen deutschen TV-Filmen sogar ähnelt.
Darin zeigt sich die Kunst eines Regisseurs wie Tarantino ein anderes und viel hochwertigeres Resultat zu erzielen, als andere es mit nahezu den gleichen Zutaten geschafft hätten.
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JanoX Thu, 06 Jun 2013 10:02:41 -0000
Kommentar löschenEin super Stück Tarantino, as usual.
Den finalen 10. Punkt gibt es nicht, weil der Film erstens zu viele Momente gegen Ende hat, wo er enden kann/muss/sollte. Und dieses "und noch eine Zugabe" ist mir einfach zu viel. Außerdem hat er in seinen ernsten Momenten viel mehr Kraft (vor allem was das Thema Sklaverei angeht) als in seinen sarkastisch ironischen, mehr als schwarzen Humorszenen.
Dennoch wunderbare Unterhaltung, vor allem der Soundtrack ist einfach perfekt (Rick Ross, Tupac und James Brown, passend zum Content).
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Aelsta Tue, 04 Jun 2013 22:39:17 -0000
Kommentar löschenWas für ein Film!
Direkt zu Beginn erzeugt der absolut fantastische Soundtrack, genauer gesagt das Main-Theme "Django" von Luis Bacalov, eine wahsinnige Stimmung, die mich sofort mitgerissen hat. Anschließend lässt Tarantino Dr. King Schulz ins Bild rumpeln und macht bereits in der folgenden Szene klar, was für eine Art Film den Zuschauer hier erwartet; Eine super inszenierte, aber auch brutale Westernhommage, die eine Menge Humor, exzellent geschriebene Dialoge und viele herausragende Schauspieler zu bieten hat.
Bei den Schauspielern habe ich mich am meisten über Christoph Waltz gefreut, den ich wirklich sehr schätze. Ein Ausnahmetalent, der den Oscar als bester Nebendarsteller in Django Unchained völlig zu Recht erhalten hat. Ähnlich wie in "Inglourious Basterds" spielt er auch hier einen wortgewandten, intelligenten Charakter (Dr. King Schulz), der zwar auch beängstigend gnadenlos ist, im Vergleich zu "Hans Landa" aber stets sympathisch bleibt.
Besonders zu erwähnen sind ansonsten noch DiCaprio, der in der Rolle des reichen Sklavenhändlers Calvin Candy zu überzeugen weiß, seine rechte Hand Stephen, der rassistische "Schwarze", der von Samuel L. Jackson brilliant gespielt wird, und natürlich der Hauptdarsteller Jamie Foxx, der den gepeinigten Sklaven Django verkörpert.
Alle wissen durch eine wirklich sehr gute schauspielerische Leistung zu überzeugen und zu unterhalten, kommen meiner Meinung nach aber nicht ganz an Herrn Waltz ran ;)
Zum gelungenen Gesamtwerk tragen aber auch die smarten Dialoge, der geniale Soundtrack und der Humor bei.
Als Beispiel für den Humor, sei hier die Ku Klux Klan-Szene erwähnt, in der die Mitglieder des Klans einfach mal minutenlang darüber diskutieren, ob ihre Masken nun brauchbar sind oder nicht. Zugegeben, die Szene wirkte auf mich leicht deplatziert, war aber nichtsdestotrotz sehr unterhaltsam. Unterhaltsam sind aber auch kleinere Gags, wie beispielsweise die Tatsache, dass Herr Schulz jedesmal sein Pferd namentlich erwähnt, wenn er sich selbst vorstellt.
Was den Soundtrack angeht: Wie bereits erwähnt, hat mich die musikalische Untermalung in Form des Main-Themes direkt zu Beginn des Films begeistert. Diese Begeisterung ist auch bis zu "Trinity" von Franco Micalizzi, also bis zum Schluss, nicht mehr gewichen. Die Tracks von Ennio Morricone, Luis Bacalov, Jim Croce & Co passen einfach immer perfekt zur Szene und erzeugen jedesmal ein Wahnsinns-Feeling. Insgesamt ein außergewöhnlich guter Soundtrack, den ich mir immer wieder gerne anhöre.
Nach den vielen positiven Punkten, die ich bisher genannt habe, gibt es für mich auch nur sehr wenig an dem Film auszusetzen.
Etwas unglaubwürdig finde ich z.B. die in relativ kurzer Zeit stattfindende, doch sehr krasse Entwicklung von Django (Vom verunsicherten, gepeinigten Sklaven zum selbstbewussten, zielstrebigen Kopfgeldjäger).
Außerdem hätte man meiner Meinung nach Tarantino's Auftritt besser gestalten können. Der war mir irgendwie ein bisschen zu lieblos.
Ansonsten muss ich aber sagen, hat mir der Film wirklich sehr, sehr gut gefallen. Angefangen bei den überragenden Schauspielern, allen voran Christoph Waltz, über die Dialoge, den Humor, den dezent übertrieben blutigen Schießereien, bishin zum absolut genialen Soundtrack und der glaubhaft dargestellten Zeit vor dem Bürgerkrieg -> Ein wirklich richtig guter Film! Klare Empfehlung ;)
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SalocinRocknRolla Tue, 04 Jun 2013 22:28:42 -0000
Kommentar löschen"Hey little Troublemaker"
Ganz großes Kino. Ein ganz großer Tarantino mit den besten Cast (bis in jede kleinste Nebenrolle), die je ein Tarantino Streifen (die nie schlecht besetzt waren) genossen hat.
Geile Zitate, geile Action, wie immer bei Tarantino grandiose Musik.
Dieser Film genießt zu Recht Aufmerksamkeit.
Volle Punktzahl. Ich fühlte mich bestens unterhalten und neben der Action und den Blutvergießen kommt bei Tarantino auch die Story und das Gefühl nicht zu knapp daher. Geiles Ding.
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pischti Wed, 05 Jun 2013 21:32:08 -0000
Antwort löschenWas freu ich mich auf den, habe ihn noch nicht gesehen ^^
SalocinRocknRolla Thu, 06 Jun 2013 22:26:43 -0000
Antwort löschenIch prophezeie dir du wirst ihn lieben.
schmi7z Tue, 04 Jun 2013 22:27:43 -0000
Kommentar löschenEin groooooßer Happen Entertainment - Danke Quentin - wirst du es jemals schaffen mich zu enttäuschen???
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Andy the X Tue, 18 Jun 2013 23:39:36 -0000
Antwort löschenSchon Death Proof gesehen? ;-)
schmi7z Wed, 19 Jun 2013 10:20:41 -0000
Antwort löschenIm Prinzip hast du Recht. Death Proof ist der schlechteste Tarantino, aber alles in allem fand ich ihn einen guten Film. Er kommt bei weitem nicht an seine Meisterwerke wie Pulp Fiction u. Jackie Brown ran, hat mich aber nicht wirklich enttäscht. Auch Quentin darf mal nachlassen, wenn er dannach einen Film wie Inglourious Basterds liefert.
Pluspunkt für Death Proof - Vanessa Ferlito - lecker :D
Filmfreak21 Tue, 04 Jun 2013 20:44:01 -0000
Kommentar löschenEinfach mega mega und nochmal mega!
Quentin kann einfach Drehbücher schreiben und seine Charaktäre so einzigartig kreiieren, dass du diese coole Gang einfach nur mal zu dir nach Hause auf eine Tasse Tee einladen möchtest!
Es ist einfach nur herrlich und Herr Waltz weiß seinen Schmäh gerecht auf der Leinwand rüber zu bringen und Mister Django himself ein wahrer Siegfrid auf der Suche nach seiner Brunhilde, glänzt als wahrer Rächer der Ungerechtigkeit!
Bravooo!
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dilocan95 Tue, 04 Jun 2013 12:12:27 -0000
Kommentar löschenHatte mir echt viel von dem Film erhofft, war jedoch nur ganz oke...
Leider war nach den ersten 10 min schon vorhersehbar was den Film ausmacht und wie er enden wird!
DiCaprio macht wie immer einen tollen job *_*
Ohne Christoph Waltz wäre der Film echt eine Katastrophe gewesen, sein Humor haut nochmal paar Punkte raus aber im großen und ganzen hat der film mich nicht überzeugt!
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JanoX Thu, 06 Jun 2013 09:59:16 -0000
Antwort löschenIch kann deine Meinung auf jeden Fall nachvollziehen, jedoch sollte man dazu wissen, dass der Film wirklich um Waltz herumgebaut wurde und nicht andersherum. So wie du es sagst, hört es sich an, als wäre CW noch in letzter Sekunde aufgesprungen. ;)
mr.martini Sun, 02 Jun 2013 22:17:46 -0000
Kommentar löschen...eben ein Tarantino ...
Das hab ich schon mehrmals hier gelesen....und das stimmt auch.
Man mag ihn, oder eben nicht, -mit all den Konsequenzen wie Splatter und zuviel Blut.
Ein Feindbild wird (mehrmals) aufgebaut und dann kommt der gnadenlose Rächer.
Eigentlich sehr Simpel, wäre da nicht....
Ja wären da nicht die brillanten Figuren, die von Walz, Fox und diCaprio bravourös dargestellt werden.
Die Schlüsselszene für mich...der verweigerte Handshake und das SCNR.
<Respekt> Dr. King Schultz
Würd mich ma interessieren wieviel Alternative Enden es ab dieser Stelle gibt.
Denn eins ist sicher...Tarantino ist ein Cineast, und war sicher ebenso oft unzufrieden mit dem abgeschnittenen Schluss einen Filmes wie viele von uns hier.
Nun, seine Entscheidung zu DEM Ende müssen wir hinnehmen.....er ist der Boss.
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ben.freddy.5 Sun, 02 Jun 2013 21:44:32 -0000
Kommentar löschenHammer Cast. Hammer Story. Teilweise mehr Blut als wirklich nötig, das ist halt die Art Tarantinos die unter die Haut geht. Dr. King Schultz war einfach die Highlight-Figur in dem Film auf einer Skala von 1 bis 10 eine glatte 25! Die Oscars für "Beste Nebenrolle" und "Bestes Drehbuch" waren von Anfang sicher und verdient.
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JoeKramer Sun, 02 Jun 2013 19:30:56 -0000
Kommentar löschenEin wenig zu lang und Tarantinotypisch unrealistisch, hat aber dennoch sehr viel Spaß gemacht. Vor allem Mr. Waltz brilliert wieder einmal.
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frank-br Sun, 02 Jun 2013 21:05:12 -0000
Antwort löschenDa kommen wir auf die gleich Punktzahl :-)
Copper Sun, 02 Jun 2013 17:29:18 -0000
Kommentar löschenIch mag Pulp Fiction und Kill Bill. Schon Inglorious Bastards und Deth Proof habe mir nicht zugesagt. Irgendwie verliert sich Quentin in Dialogen.
Bei PF waren diese noch grandios, da ich sowas zuvor noch nicht gesehen habe. Also Dialoge über den 1/4 Pfünder und eine Fußmasssage. Die bringen die Story nicht weiter, haben aber sehr unterhalten. Weil sie ebend was besonderes waren.
Jetzt, nach dem x ten Film, in welchem nur geredet wird nervt es mich schon beinahe.
Ich war zum teil gewillt, den Film auszuschalten. Aber da mir dieser ans Herz gelegt wurde, habe ich die 3h durchgehalten.
Man hätte viele Dialoge und auch Szenen straffen können. Denke daran, wie lang die Einstellungen waren, mit welchen gezeigt wurde, dass durch die Gegend geritten und gleaufen wird...
Der Film ist an sich nicht schlecht. Christopf Walz war am Anfang als sehr Wortgewandter Kopfgeldjäger sehr gut. Das unterhielt. Auch die kurze Szene mit den KuKluxKlan Masken war genial.
Wenn der Film auf 1,5 -2h gekürzt werden würde, täte er mir sicher mehr gefallen.
Anhand der Längen ist er abgesackt.
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