Django Unchained - Kritik

US 2012 Laufzeit 165 Minuten, FSK 16, Drama, Western, Actionfilm, Kinostart 17.01.2013

  • 10

    ,,Ich will aber nicht die Nigger verkaufen, die ich nicht verkaufen will!"
    Was war Amerika für ein grausames Land.
    Noch heute bestürzt es uns, was sie den Schwarzen angetan haben.
    Durch wunderschöne Bilder, hoher Dramatik, perfektem Schauspiel, einem Schuss Coolness, einem klasse Soundtrack der 70er Jahre(der trotzdem perfekt zum Film passt) und eine große Menge Blut zaubert uns Tarantino mit diesen Zutaten einen wahren Genuss für die Augen!
    Das Schicksal der Schwarzen wird uns klar vor Augen gestellt und wir könnten alle Weißen, die sie misshandeln vor Wut an die Wand nageln.
    Denn die Schwarzen sind nicht nur Sklaven, sie werden für Todeskämpfe eingesetzt und auf die perverseste Art umgebracht.
    Doch das wird sich für immer ändern, als der Zahnarzt/Kopfgeldjäger Dr. Schultz einen Sklaven namens Django befreit, und ihm lehrt, die zu bestrafen, die für Unrecht sorgen.(Achtung Spoiler!)
    Und wie kein anderer darf Django sich alles erlauben, was noch kein Schwarzer durfte, wie seine eigene Kleidung auswählen oder auf einem Pferd zu reiten.
    Zusammen säubern die Südstaaten und wir müssen mit ansehen, wie es früher zuging mit den Schwarzen. Durch die Grausamkeiten kommen einem fast die Tränen, besonders als Broomhilda nackt aus den Graben rausgetragen wurde und auf eine Schubkarre weggetragen wurde oder sich die Hunde an einem armen, schwarzen Mann hermachen.
    Doch dies inszeniert Tarantino wie es Spielberg mit ,,Schindlers Liste" tat: dramatisch und perfekt, trotz der vielen Grausamkeiten und nicht so seelenlos wie z.B. Uwe Boll bei ,,Auschwitz".
    Trotz des harten Themas hat der Film auch seine witzigen und besonders coolen Momente, die Tarantino mit einem prima Soundtrack untermalt.
    Ich hab mich fast totgelacht bei der Kapuzen-Szene, wo sich alle Reiter beklagen, dass sie durch diese 2 Augenschlitze nichts sehen könnten:D(mit einem unerwarteten Jonah Hill-Cameo).
    Und mit Coolness hat Tarantino mehr als nur Erfahrung!
    Einfach weltklasse, als z.B. Schultz seinen eigenen Wagen in die Lugt jagt, um die reiter fertig zu machen.
    Die Schauspieler sind weltklasse, besonders hat mir Monsieur Candy gefallen(ach, gibt doch DiCaprio endlich mal seinen Oscar!). Er ist für mich genau die Art von Psychopath, die mir so gefällt. Obwohl er nicht eigenhändig tötet, ist er eine rassistische, grausame, verrückte Drecksau.
    Doch hier kommen wir zum Überraschungseffekt: Wir lernten diesen Monsieur Candy so gut kennen und er wurde nach und nach DIE Bedrohung des Films und schien uns unbesiegbar und übermächtig.
    Doch als er verlangt, dass Schultz ihm die Hand reicht, BUMM, das war's. Das hätte ich nicht erwartet und dennoch ist es genial! Tarantino ist neben Hitchcock, der mann mit den größten Überraschungen auf Lager.
    Django geht zwar leider in der Mitte des Films ein bisschen unter, doch gegen Ende des Films lässt er es (wortwörtlich) krachen! Es fließen literweise Blut und dennoch ist das zu cool für den Bildschirm!
    Eine geniale Geschichte, absolut makellos, hier werdet ihr mit der vollen Ladung von Tarantinos Künsten bedient!
    Noch nie war die Zeit der Schwarzen besser inszeniert!
    Eine wahre Perle tief im Ozean der Filmindustrie!

    4
    • 8 .5

      Mit Abstand der Beste Western Film den ich bis jetzt gesehen habe ! Hat einfach riesen Spass gemacht den zu gucken. Spannend, Brutal,manchmal lustig, und ein Leonardo Dicaprio der einfach Klasse spielt ebenso wie Waltz und Jamie Foxx. Der Film unterhält von Anfang an leider ist das Ende etwas dämlich wie ich finde..ansonsten Klasse Film das von mir zurecht den Wertung 8.5 bekommt ! Eigentlich hätte es eine 9.5 bekommen aber 1 Punkt abzug gab es für den Ende den ich einfach total bescheuert fand ! SPOILER : Der alte Sack hätte ihm doch einfach die Hand schütteln müssen und sie könnten friedlich gehen ! Habe mich sehr aufgeregt.

      • 9

        Top!

        • 10

          Diesen Film kann man in einem Wort zusammenfassen, Grandios! Tarantino hat sich wieder einmal selbst übertroffen. Dieser Film fesselt ein von Anfang an, die Starbesetzung, Story, Dialoge, Kulisse, Kostüme und besonders die Filmmusik versetzten mich ins pure Staunen. Christoph Waltz einer der besten Schauspieler den ich je gesehen habe, wo hat der sich denn so lange versteckt? Ich gehe gar soweit dass ich sage das es einer der besten Filme der Neuzeit ist. Auch für nicht Western Fans ist dieser Film ein muss. Auch hier kann ich die schlechten Bewertungen von bestimmten Personen nicht verstehen, ich frage mich manchmal was für die ein guter Film ist? Zum Schluss noch ein Tipp: Nach einem schlechtem Tag nehmt eine Packung Chips ein kühles Blondes und schmeisst Django Unchained ein und der Tag ist vergessen.

          • 10

            Meiner Meinung nach hat Tarantino hier (mal wieder) ein Meisterwerk geschaffen. Der Film macht total Spaß! Er hat seinen Stil genommmen und ihn in einen Western gepackt, der zwar etwas anders ist als seine bisherigen Filme, aber dennoch seine Handschrift mit den genialen Dialogen, den einzigartigen Figuren, der Brutalität und mit den Szenen, die kaum (wichtige) Handlung enthalten, aber durch die Atmosphäre und die Dialoge trotzem spannend und unterhaltsam sind, beibehält.
            Die Musik, welche wie immer kaum aus für den Film komponierten Liedern besteht, ist wieder sehr gut eingesetzt. Wobei in diesem Film noch mehr moderne Songs zu hören sind.
            Die 5 Hauptdarsteller spielen großartig. Und die Charaktere werden gut beschrieben und dargestellt.
            Es werden Thriller, Komödie, Drama und Western hier vereint. Daraus wird ein unglaublich witziger, spannender Western in Tarantino-Manier, der mir dieses Glücksgefühl gibt, dass einem nur richtig, richtig gute Filme geben können, die genau auf deinen Geschmack treffen.
            Django kämpft mit viel Liebe, Kanonen und einem höflich mordenden deutschen Zahnarzt gegen den Hass der Plantagenbesitzer.

            • 8

              Mein Fazit:

              Quentin Tarantino gehört nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Regisseuren. Vor Jahren habe ich schon mal einen Film von ihm gesehen und abgelehnt. Seither habe ich einen großen Bogen um ihn gemacht, aber bei diesem Western wollte ich es gern noch mal versuchen.

              Leider habe ich die ersten Minuten verpasst. Aber auch so kommt man schnell in die Geschichte rein, die zwischendurch Sequenzen von schweren Mißhandlungen und brutaler Folter zeigt. Es präsentiert sich dem Zuschauer ein ungleiches Paar, der deutsche Kopfgeld-Jäger im Dienste der Vereinigten Staaten und ein Sklave, der zwar von Dr. Schultz befreit wurde, aber nicht wirklich frei ist. Er wird durch viele Situationen daran erinnert, was die weiße Gesellschaft von ihm hält. Die Skurilitäten werden noch dadurch überboten, das Djangos Frau eine Schwarze mit einem deutschen adeligen Namen ist.

              Zwischendurch bieten sich dem Zuschauer auch immer wieder brutale Szenen, vor allen Dingen auf der Candie-Farm. Auch wenn ich keinen Zweifel daran habe, das sich die Amerikaner beim Thema Sklaven nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben, so fand ich einige Szenen doch sehr abstoßend (bin halt kein Fan davon). Dann gibt es auch wieder Situationen, die zum Schreien komisch sind. Aber wenn man die Geschichte bis zur Candie-Farm verfolgt hat, will man wissen, wie es weiter geht. Denn das Calvin Candie (ganz großartig von Leonardo DiCaprio gespielt) nicht so ganz sauber ist, sollte jedem Zuschauer sehr bald klar werden. Und obwohl Dr. Schultz und Django durchaus Waffen zur Durchsetzung ihrer Interessen einsetzen, so spüren sie sehr schnell, das sie womöglich an den Satan persönlich geraten waren. Die Spannung wurde sehr gut von der Kamera eingefangen und an den Zuschauer weiter übertragen. Alle Darsteller haben ihre Rolle glaubwürdig und überzeugend gespielt und so kann man fasziniert das Finale des Films sehen, der allerdings dann auch wieder nicht überrascht.

              Insgesamt gesehen ist es ein Western der besonderen Art und man spürt deutlich Tarantinos Handschrift. Man sieht ihn auch selbst am Ende in einer kleinen Nebenrolle. Da ich weiß, das der Regisseur ein Fan der Italo-Western ist, sind durchaus kleine Verbindungen dazu eingebaut, allen voran Franco Nero, der eine kleine Nebenrolle spielt.

              Ob ich den Western noch einmal sehen werde, weiß ich nicht. Aber von mir erhält der Film 80% und dafür, das ich den Regisseur nicht so mag, ist das schon eine beachtliche Leistung.

              2
              • 10

                Ein Film, der mich so mitgerissen und mitgenommen hat, das ich anschließend erstmal einen beruhigen Tee und sogar ab und an eine Pause brauchte, den Film in Etappen sah :)

                Die psychische und physische Gewalt an den Schwarzen ist hier so gravierend und so abstoßend gut gespielt, bebildert das einen die vollkommen überzogene Gewalt in den Shootouts völlig kalt lässt und eher amüsiert. Die Sklaven müssen so viel Leid und so viel Schmerz erfahren, das man mehr als lange daran zu knabbern hat. Musikalisch hervorragend unterlegt sehen wir Coolness, die aber nie das Leid übertüncht oder untergehen lässt, was Sklaverei bedeutet hat und bedeutet für alle Beteiligten. Tarantino schafft es wie auch in Basterds endlose Abneigung zu gerieren für die Bösewichte, die so böse sind das man es nicht aushält auf dem Sofa/Kinosessel.

                Das Ganze Drumherum in all seiner optischen Pracht und Bildmalerein unterhält superb und hat einfach Charme, getränkt in viel viel Blut und Gänsehautmomenten. Allein wie Django nach langem Kampf und Elend endlich seine Hildi in der Hüte abholt ... hui.

                Schauspiel trifft auf Filmnerd, der um sich schlägt und zitiert und zitiert. Das macht Spaß und helau, wie geil die Charaktere einfach sind, siehe Don Johnson in einem der surrealsten Diskussionen über Masken ever oder auch Samuel Jackson als Oberhuso, der zusammen mit der ganzen Candy Familie einfach nur genial widerwärtig gespielt wird. Allen voran Leonardo di Caprio...atemberaubend und so gut, das ich ihm einen viel schlimmeren Tod gewünscht hätte als wie hier zu sehen. Warum bekommt der eigentlich nochmal keinen Oscar?

                So müssen für mich Filme aussehen, die mitreißen, Spass machen, aufrütteln und auch weh tun.

                Musikalisch wie zu erwarten eine Pracht und man pfeift noch Tage später die Melodien und Songs nach.

                Nebenbei ist die deutsche Synchro ziemlich toll, was aber auch daran liegt das Waltz sich meine ich selbst gesprochen hat?

                Somit bleibt ein Erlebnis wo es viel zu entdecken und viel zu leiden gibt, was einen am Ende aber nicht schal im Halse bleibt sondern mit einem Grinsen davon kommen lässt, auch wenn die Narben ( Die Sklaverei und Gewalt an der Kreatur) immer sichtbar bleiben.

                <3

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                • 7 .5
                  Filmkenner77 06.04.2015, 11:28 Geändert 06.04.2015, 11:30

                  "Django Unchained" bedient sich, typisch Quentin Tarantino, in der reichhaltigen Zitateküche der Filmgeschichte und liefert eine Hommage an die Italo-Western (Django, Leichen pflastern seinen Weg, Die Grausamen) der 60er und frühen 70er Jahre gleich mit. Tarantino Inspirationsquelle sind augenscheinlich die Werke von Regisseuren wie Sergio Solima , Sergio Leone, Sergio Corbucci oder Tonino Valerii.
                  Als großer Bewunderer von Sergio Corbuccis Original gelang es Tarantino, einerseits immer wieder Querverweise auf den 1966 inszenierten Genreklassiker zu erzeugen, andererseits aber auch eine vollkommen selbstständig funktionierende Geschichte zu erschaffen, die zugegebenermaßen gut unterhält. Corbuccis Western zeichneten sich durch einen düster-dreckigen, realistischen Look aus, Sarkasmus, Gewalt und Sadismus gingen Hand in Hand, im Zentrum der Geschichte stand der Antiheld. Genrekonventionen waren ihm fremd, was insbesondere im schockierenden Finale von "Leichen pflastern seinen Weg" in seiner ganzen Radikalität zum Ausdruck kam. Im Vergleich zu Sergio Leone war Corbucci jedoch meiner Ansicht nach der schlechtere Geschichtenerzähler. Episch wie die Filme von Leone waren Corbuccis Western nicht.
                  "Django Unchainded" versucht sich zumindest in Teilen an einer Symbiose der Stile der beiden großen Vorreiter des Italo-Western, wobei Tarantino jedoch schnell deutlich macht, wo seine Präferenzen und Fähigkeiten liegen.
                  Wie immer treibt Quentin Tarantino seine Schauspieler zu Höchstleistungen an. Gepaart mit den bekannt ausgefeilten Dialoge gelang Tarantino zwar nicht sein bester Film, aber dies muss angesichts seines bisherigen filmischen Schaffens nichts bedeuten.
                  Einmal mehr würzt der Regisseur seine im Grunde recht simple Rachestory mit Action, charismatischen Charakteren, humorigen Einlagen und skurrilen Dialogen und Szenen. Leider vergaloppiert er sich manchmal ein wenig und schießt über das Ziel hinaus. Die Ku-Klux-Klan-Szenen wirken deplatziert und hemmen nur unnötig den Verlauf der Geschichte. Das Ende erscheint zu breit ausgewälzt und man gewinnt den Eindruck, Tarantino müsse den Erwartungen mancher Zuschauer nach wilden Schießereien samt Blutfontänen nachgeben. Viel eindrucksvoller sind aber die teilweise langen, messerscharfen Dialogszenen, in denen viel mehr Funken sprühen als es rauchende Colts je könnten.
                  Schauspielerisch sind es vor allem zwei Darsteller, die brillieren. Zu einem Christoph Waltz als deutscher Kopfgeldjäger, der diesmal deutlich zurückhaltender agiert als noch in "Inglourious Basterds", wobei ich zugeben muss, dass mir seine erste Oscarrolle als exaltierter SS-Scherge Hans Landa noch besser gefallen hat. Getoppt wird Waltz Leistung jedoch durch Leonardo DiCaprio, der den noch etwas dankbareren Part als Sklavenhändler und Plantagenbesitzer Calvin Candie ergattern konnte und gekonnt gegen sein Image anspielt. Jamie Foxx bleibt als Django hingegen ein wenig blass und verliert sich in coolen Posen. Auch die Charakterentwicklung Djangos lässt zu wünschen übrig. Der Weg vom gedemütigten Sklaven zum lässigen Revolverhelden wirkt aufgesetzt und nicht sonderlich glaubhaft. Stärker ist da schon die Rolle von Samuel L. Jackson als durchtriebener Haussklave von Candie angelegt. Jackson meistert die Rolle mit Bravour, wenngleich man dieser Figur mehr Screentime gegönnt hätte. Don Johnsons Part als Big Daddy enttäuscht hingegen. Der Charakter bleibt ein blosses Abziehbild, ein Klischee, ausreichend für ein oder zwei mehr oder minder gute Gags.
                  Tarantinos eigentlich immer gleiches Storygerüst, das nur an das jeweilige Genre angepasst wird, vermag in weiten Teilen zu überzeugen, hätte aber ein wenig straffer inszeniert sein können. Ein weniger ausladendes Finale und die eine oder andere unnötige Szene weniger hätten den Film mit einer stattlichen Länge von 165 Minuten durchaus gut getan.
                  Letztlich erreicht "Django Unchained" nicht ganz die Klasse von Filmen wie "Inglourious Basterds" oder "Pulp Fiction", bleibt aber dennoch ein interessanter Beitrag im filmischen Œuvre des Regisseurs.Wünschenswert wäre jedoch, dass Tarentino irgendwann auch einmal einen Film dreht, in dem Rache nicht das Leitmotiv des Films ist. Irgendwann werden auch die besten Dialoge nicht mehr reichen, um die immer gleiche Grundkonstellation seiner letzten Filme zu kaschieren.

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                  • 8 .5

                    Ein wirklich toller Film wo sehr sehr viel stimmt. Leider fand ich ihn im Mittelteil etwas langatmig, wo ein bisschen der rote Faden verloren ging.

                    • 8

                      Meiner großen Abneigung Tarantino zum Trotz und meiner Freundin zu Liebe, sah ich mir dann doch Django Unchained im Kino an. „Da musst Du jetzt einfach mal durch“ dachte ich mir. Als der Abspann kam, war ich erst einmal verwirrt. Konnte es sein, dass ich diesen Film tatsächlich irgendwie gut fand? Obwohl er historisch gesehen großen Humbug aufweist? Obwohl Tarantino zum Schluss seine alberne Blutorgie dann doch bringen musste? Obwohl er von Klischees und Pathos nur so überquillt?
                      Ja, dieser Film hatte irgendetwas. Zumindest verfolgte mich die Sklaventhematik, die in dieser plakativen Form in mir keiner bekannten großen Produktion jemals thematisiert wurde, bis in den nächsten Tag hinein. Dieses fortdauernde Pendeln zwischen Anspruch und Junkfood ist zwar anstrengend aber auch irgendwie unterhaltsam. Auch der Humor pendelt zwischen albernem Slapstick und bitterböser hochintelligenter Satire. Für jeden ist also etwas dabei. Es passt zwar nichts zusammen, aber was einem nicht gefällt kann man ja stehen lassen. Irgendwie seltsam, aber vielleicht ist es genau das was die Leute an Tarantino mögen. Ich weiss es nicht.

                      • 9 .5

                        Ein richtig guter Film!
                        Ich bin zwar kein großer Freund von Western, doch Dieser Film ist wirklich ein Meisterkerk!

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                        • 9

                          nachdem ich inglorious basterds über mich ergehen lassen hab wollt ich eigentlich tarantino meiden hab mich dann aber doch überreden lassen, naja der hang zum western hat wohl gezogen, und ich wurde nicht enttäuscht.
                          waltz als klugscheissender kopfgeldjäger mit vollmeise überragend, jamie foxx als schwarzer clint eastwood überzeugt ebenfalls, und di caprio legt mal wieder ne sehr heiße sohle aufs parkett.
                          ein zwei längen beim verkaufsprozedere und die zwei halben splatterszenen vor dem sofa und mit den hunden haben mich zwar daran erinnert, warum ich tarantino sonst meist etwas zu verstörend finde, aber ansonsten kommt das geballer hier ohne ekelfaktor aus und lässt auch noch platz für ein paar leisere töne.
                          filmmusik genial und zum krönenden abschluss die titelmelodie aus die rechte und die linke hand des teufels

                          • 6

                            Django Unchained ist zwar kein typischer Tarantino, dennoch erkennt man seine Handschrift genau.
                            Was man gut finden kann, oder nicht.
                            Ich mochte ja den Anfang.
                            Obwohl mich der Zahn auf dem Wagen echt genervt hat.
                            Leider fand ich dann, etwa nach 70 Minuten, dass der Film irgendwie langweilig wurde. Wo er mich Anfangs gefesselt hatte, liess das ziemlich schnell nach.
                            (nach den besagten 70 Minuten)
                            Die Filmmusik finde ich leider völlig unpassend!
                            (Hip Hop?!? Zu nem Western???)

                            Die Charaktere sind gut, die Schauspieler auch.
                            (Kein Wunder bei dem Cast!)

                            Für mich ist der Film leider nichts.

                            Aber vielleicht sollte ich wohl einfach die Finger von Western lassen.

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                            • 4

                              Meine Gedanken während dem Film Django Unchained.
                              Ja, der Tarantino kann halt nur das eine. Egal welchen Film, es ist immer das gleiche. Der Anfang ist schon ziemlich Tarantino like, keine Überraschung, wenn er die Typen überschnorrt hätte, wärs mal was anderes gewesen, aber auf Kunstblut steht der Tarantino halt.
                              Genau so geht es weiter, der super coole Marshal/Kopfgeldjäger ist halt schon ein Superman. Vor allem sein Wackelzahn ist voll cool und witzig. Gebt dem Mann sofort einen Oscar.
                              Und für Django bitte ein Klavier damit er was trällern kann. Ich hab gesagt ein Klavier nicht nen Austin Powers Anzug.
                              Ich weiss jetzt nicht ob das ne Bully Komödie sein soll oder ein Sklaven Film ala Amistad.
                              irgendwie fehlt dem Film etwas um mich an der Stange zu halten.
                              ok um mal etwas positives zu sagen, er ist schon zur hälfte vorbei. Zum Glück.
                              Die Musik Wahl ist ein Griff ins Klo und total beschissen, sorry für meine Wortwahl.
                              Kurzweilig eingepennt, weckt mich ne Schiesserei auf die laut Zuckerspinne daher rührt, dass der Superman Deutsche nicht die Hand von "look a like Brad Pitt" Leonardo di Caprio schütteln wollte. Wow wie cool und das viele Kunstblut eh, bester Movie aller Zeiten. Ich penn jetzt weiter und Träum von echten Western, wie damals mit Clint Eastwood.
                              uh da gibts ja noch nen Nigger der Nigger hasst (Zitat aus dem Film), boah ey. Samuel L. Jackson in seiner 1'587'687 Rolle als griesgrämiges Arschloch. Mal was ganz neues.
                              Ach sieh an, wenigstens einmal gute Musik als das Papphäuschen in die Luft fliegt. Und nix da mit cool guys don't look at explosions. Voll cool ey.
                              ENDE!...endlich. Jetzt zieh ich mir nen Trashstreifen rein um diesen Müll aus meinem Gedächnis zu löschen.
                              Fazit: Ich bleib bei Bud Spencer und Terence Hill / random Italo Western wenn ich lust auf Western hab, oder zock RDR.

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                              • 9

                                Besonders der Anfang kommt mit viel witz rüber. Dazu eine interessante Geschichte, die gegen Ende leider abfällt, uns dafür aber auf den damaligen, teils leider auch noch heutigen, Rassismus wieder aufmerksam macht. Christoph Waltz spielt, wie in eigentlich jedem Film, wieder nahezu perfekt.

                                • 6 .5

                                  Einmal sehen reicht völlig.
                                  Sehr starker Anfang, fällt dann immer weiter ab, bis zum dämlichen Schluss.

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                                  • 9

                                    Warum die Leute dabei so einen faden Beigeschmack haben? Diese Dinge sind passiert, auch wenn es nicht in unser "Land of the free, home of the brave"-Schema passt. Die selben Leute, die vom faden Beigeschmack reden, verteidigen den Patriotismus-Overkill, bei Filmen wie "Wir waren Helden".

                                    • 9

                                      Ein Meisterwerk!

                                      • 8 .5

                                        „Never Change a Winning Team“ dachte sich wohl auch Quentin Tarantino und engagierte Christoph Waltz nach „Inglourious Basterds“ diesmal als eine Art guten „Hans Landa“ für seinen Splatter-Western „Django Unchained“. Und die Rechnung geht grandios auf: spritzige Wortgefechte, ordentlich Wums und ein Soundtrack zum Niederknien. Nicht nur für Tarantino-Fans durfte damit gleich im Januar klar gewesen sein, viel besser kann das Kinojahr 2013 gar nicht mehr werden. Mein persönliches Highlight: der großartige Samuel L. Jackson in einer kleinen, aber dafür umso denkwürdigeren Rolle als Nigger-hassender schwarzer Hausdiener.

                                        • 7

                                          War nicht schlecht,doch stellenweise mit sehr fadem beigeschmack. ( kaputzenstreit )
                                          Kann natürlich in keinster weise mit den alten Westernstreifen mithalten, doch schafft der Film es auf seine ganz eigene art und weise zu überzeugen.

                                          • 10
                                            Zak 30.03.2015, 16:42 Geändert 30.03.2015, 16:44

                                            masslos überbewertet....der Schinken...

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                                            • 9

                                              Wahrlich ein Meisterwerk.

                                              Da brauch ich eigentlich gar nicht so viel zu sagen. Wie von den meisten bereits erwähnt, wurde der Film herausragend besetzt, er ist lustig, wenn es angebracht ist, und bietet geile Action. Was will man mehr.

                                              Der beste Western, den ich kenne.

                                              • 8

                                                Hach, wenn es nicht immer so grausam wäre bei Quentin... Wie immer geile, trockene Dialoge, Hammer Besetzung, Ironie an den richtigen Stellen, kleiner Gastauftritt vom Meister persönlich, super unterhaltsam und das Gefühl von "Kult". Zum Schluss spritzt das Blut wie verrückt, so dass ich lachen musste. Herrlich! Sehenswert! Für Weichpittis wie mich sind die Sklavenszenen nichts. Das Wissen, dass er da an Härte nicht übertrieben haben wird, hinterlässt natürlich nen doofen Nachgeschmack.

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                                                • 9

                                                  Diesem Film sieht man einfach an, dass der Regisseur Quentin Tarantino heisst.
                                                  Und das ist auch gut so! Tarantino übernimmt klassische Westernästhetik und das gute alte Motiv vom Rachefeldzug, mischt es mit dem kritischen Thema der Sklaverei und bringt die für ihn typischen saucoolen Dialoge und leicht überdrehte Charaktere und Handlung ein, um daraus diesen Film zu basteln.
                                                  Der Film ist lang, wird aber meiner Meinung nach überhaupt nicht langweilig. Action gibt es auch reichlich, wobei mir hier die Blutfontänen gut drei Meter zu hoch spritzen. Aber nun gut, wem verzeiht man seinen Spieltrieb mit Kunstblut nicht lieber als Tarantino?
                                                  Der Cast ist großartig und alle Schauspieler machen ihre Sache extrem gut. Zur Leistung von Christoph Waltz wurde vermutlich schon in ausreichendem Maße von Anderen geschwärmt, dehalb lasse ich das an dieser Stelle aus. Wird ja sonst noch langweilig.
                                                  Nach Pulp Fiction mein Lieblingsfilm von Tarantino.

                                                  • 5

                                                    Einfach uninteressant!
                                                    Hatte sehr hohe Erwartungen an diesen Film, die leider in keinem Maße erfüllt werden konnten. Habe ihn mir ohne Pause angesehen und konnte mich schon nach 25 Minuten nicht mehr konzentrieren, so uniteressant fand ich ihn!
                                                    Schlechte Dialoge, langweilige Story, einzig Christoph Walz hat einen guten Job erledigt.
                                                    Fazit: nicht empfehlenswert!

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