Django Unchained - Kritik

Django Unchained

US · 2012 · Laufzeit 165 Minuten · FSK 16 · Drama, Western, Actionfilm · Kinostart
  • 8 .5

    Viel Blut, viel geballer, völlig überzogen, krasse Sprüche und cooler Soundtrack. Kein Film für Leute, wo ernsthafte Unterhaltung suchen. Wer aber auf Tarantino-Filme steht, der sollte sich diesen hier nicht entgehen lassen

    • 8 .5

      Der erste und gleichzeitig beste Western von Quentin Tarantino!
      Ich weiß noch damals, als ich ihn ich glaube im April 2015 zum ersten Mal gesehen habe. Damals habe ich schon seit längere Zeit keinen sonderlich herausragenden Film mehr gesehen, meistens halt nur Filme, die am Ende höchstens sehr gut waren. Tja, und dann kam Django...
      Ich war vor allem absolut begeistert von Tarantino's typischen, markanten Stil und Christoph Waltz' grandioser Darbietung! Die anderen Darsteller wie DiCaprio und Foxx passten auch gut und der Film hat generell einen guten und starken Cast! Dann noch der Soundtrack und der ganze rassistische und schwarzhumorige Witz Tarantino's und schon haben wir einen richtigen Topfilm und den meiner bescheidenen Meinung nach bisher zweitbesten Film von Quentin Tarantino!
      Gut, dass ich den an dem Abend gesehen habe, da ich direkt danach ebenfalls zum ersten Mal Fack ju Göhte gesehen habe und es mich wahrscheinlich ohne Django Unchained in meinen Gedankengängen umgebracht hätte!

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      • 8 .5

        Genial, packend, schlagfertig, und nahm einige unerwartete Wendungen; spannend bis zur letzten Minute. Nice!

        • 10

          Das typische Tarantino Filmhandwerk unterlegt mit einem klasse Soundtrack. Lieblingsfilm.

          2
          • 10

            Bei kaum einem anderen Film freue ich mich so sehr auf beinahe jede einzelne Szene, der Film ist bei mir eingeschlagen wie eine Bombe bei erster Sichtung.

            SPOILER

            Die Szene mit dem Kukuksklan und ihren Kaputzen, meine Güte was habe ich Tränen gelacht ! :D

            SPOILER ENDE

            Für mich einer, wenn nicht Der Beste Film von Tarantino.

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            • 9

              Tarantino hat dem Brutalo-Western neues Leben und dem viel zu oft aus der Trash-Italo-Kiste geangelten Namen "Django" wieder Glanz eingehaucht.
              Die Langatmigkeit und Wortkargheit von klassischen Spaghettis fehlen hier zum Glück, es handelt sich um keinen typischen Genre-Vertreter, sondern um eine Geschichtslehre im Tarantino-Universum. Das alles ist meisterlich abgestimmt, mit tollen Kostümen, Schauplätzen, durchgehend hervorragenden Schauspielern (DiCaprio hervorgehoben!) und natürlich der tarantinomäßigen Brutalität.
              Quentin hat sich munter bei zahlreichen Western bedient und dann bunt mit seinen eigenen Stilen gemischt. So wurde ich an der ein oder anderen Stelle an Kill Bill erinnert (Blut spritzt auf Baumwollblüten, Hildi hält sich die Ohren zu), HipHop und das Wort Motherfucker erhalten Einzug in das 19. Jahrhundert, Blut spritzt wie in From Dusk Til Dawn, jede Menge Sidekicks (Bruce Dern, Don Johnson) und natürlich dreht sich wieder alles um Rache.
              Doch der Meister versteht es trotzdem wieder alle diese Elemente zu einer unglaublich atmosphärischen Einheit zu bündeln und den zwischendurch gewollten Pulp und Trash nicht billig aussehen aussehen zu lassen.
              Warum keine 10 Punkte?
              Im Gegensatz zum großartigen Inglorious Basterds, in welchem grandios mit den Erwartungen des Zuschauers gespielt wurde, kommt hier die Story etwas zu konstruiert und unlogisch daher.
              Allerdings sind solch lange und dialoglastige Szenen wie in Calvin Candys Diner Room einfach unglaublich sehenswert und ich kann nur meinen Hut ziehen:
              Tarantino hat dem Western-Genre seinen ganz eigenen Stempel aufgedrückt!
              .

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              • 9 .5

                So, ich nehm dann mal Quentin Tarantino von meiner "kein Interesse-Liste".

                https://www.youtube.com/watch?v=2KaArbIM6W0

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                • 9 .5

                  Blutige Szenen, coole Sprüche, schöne Frauen und die Zeit fliegt dahin.....

                  Was erwartet man sich mehr von einen Western?

                  Christoph Waltz spielt hier alle an die Wand, selbst Leonardo di Caprio , oder Samuel L Jackson.

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                  • 10

                    fuck ich geb ♥ der ist doch echt lang aber nicht eine minute schlecht und der sound ist unnormal fett!!!!

                    5
                    • 5 .5

                      vielleicht fühle ich einfach nicht genug white guilt..

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                      • 8

                        Geiler Western mit Sympathischen Figuren und einer aufregenden Story - großartig !

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                        • 10

                          Humor, Spannung, Action, tolle Schauspieler und gute Sprüche :D Der Film ist einfach großes Kino und absolut klasse! Der Beste Film den Tarantino bis dato gemacht hat.

                          • 7 .5

                            Django Unchained ist klar einer der besseren Tarantinos. Keine Frage! Die Atmosphäre des Films ist einmal mehr meisterhaft abgestimmt. und auch wenn Django nicht so dialoglastig ist, wie man anderer Film des Regisseurs, erkennt man doch eindeutig seine feine Feder. Nicht zuletzt läuft auch der illustre Cast mit DiCaprio, Jackson und Waltz zu Höchstform auf. Foxx mag ich eigentlich nicht besonders. Aber in diesem Film passt er sehr gut auf seine Rolle. Mir persönlich gefällt die Entwicklung des Films nach dem Vertragsschluss nicht besonders. Ich bin vom Ende etwas enttäuscht. Tarantino geht hier den einfachen und vorhersehbaren Weg. da hätte ich schon mehr erwartet.

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                            • 6 .5

                              Meiner Meinung nach einer von Tarantinos schwächeren Filmen. Er funktioniert einfach nicht richtig als Hommage an das Western Genre. Im Vergleich zu Klassikern wie der Dollar-Trilogie oder "Spiel mir das Lied vom Tod" passt die Optik hier nicht. Die Optik ist sauber, die Charaktere wirken als hätten sie sich gerade frische Sachen aus dem Schrank geholt, King Schultz ist eloquent statt wortkarg. All das bricht mit den klassischen Stilmitteln des Genres.
                              Inhaltlich lässt der Film in der zweiten Hälfte ebenfalls einiges zu wünschen übrig. Foxx' Leistung ist nicht stark genug, um den Film als Hauptdarsteller zu tragen, seine Mimik zu monoton, das kostet den Film einiges.

                              Der Bruch mit den Stilmitteln des Western Genres und die durchschnittliche Vorstellung von Foxx verhindern eine höhere Wertung.

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                              • 6

                                Die Rolle des Dr. King Schultz könnte mit Christoph Waltz nicht besser belegt sein, dies gilt ebenso für Jamie Foxx und Leonardo DiCaprio. Jedoch behandelt die Story ein schon etwas ausgelutschtes Thema, dafür ist es durch filmische Leistung wieder ausgeglichen. Die Kampf und Blutszenen sind jedoch etwas zu impulsiv ausgeschmückt worden.

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                                • 9

                                  Keiner versteht es wie Tarantino, solch einen Spagat zwischen den Genres hinzukriegen, ohne das es aufgesetzt oder lächerlich wirkt. DIe eigentliche Story ist mal wieder (fast) Nebensache, die explizite Gewaltdarstellung auch mal wieder komplett überzogen und Realismus fehlt hier auch. Aber: bin ich deswegen traurig? Nein. Der Film fängt einen mit der ersten Minute ein, die hervorragende Synchronisation bietet wunderbare Dialoge, die Bilder sind einfach grandios. Die Charaktere sind gut gezeichnet und werden allesamt von hervorragenden Schauspielern in bester Laune gespielt. Und trotzdem ragt mal wieder einer besonders hervor: Christoph Waltz legt noch einen drauf und parliert, was das Zeug hält. Der einzige Wermutstropfen: nach einer Stunde hatte ich einen leichten Durchhänger, nach einer weiteren halben Stunde ging's dann aber flott weiter. Alles in allem wirklich ein Meisterwerk.

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                                  • 8

                                    Leider zu kitschiger Ami streifen und der Walz spielt wieder alle an die Wand.

                                    • 8 .5

                                      Ein grosses Glück dass Foxx, Waltz und Jackson mitspielen, ohne die ich den Film vermutlich nicht mal angefangen hätte, trotzdem wurde ich so furchtbar überrascht dass Tarantino ab sofort zu meinen Lieblingsregisseuren zählt.
                                      Wirklich sehenswert mit einem passenden Ende und zwischendurch grandios unterhaltenden Momenten. Wer aber allzu zart besaitet ist sollte es bleiben lassen.

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                                      • 6 .5

                                        Die Story ist - wie wohl bei den meisten Tarantino-Filmen - völlig unrealistisch. Manche Szenen werden unnatürlich lange gezeigt oder absichtlich in die Länge gezogen, das macht den Film auch nicht besser. Herausragend die schauspielerische Leistung von Leonardo di Caprio, ohne ihn wäre der Film nicht unbedingt sehenswert wenn man kein Tarantino-Fan ist.

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                                        • 8

                                          Ein Meisterwerk von Tarantino- so wie ichs meist gewohnt war!

                                          Überraschenderweise hat mir auch Leonardo DiCaprio in dem Film gefallen, auch seine schauspielerische Leistung war hervorragend, aber auch Christoph Waltz steht dem in nichts nach

                                          Echt gelungen!

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                                          • 6 .5
                                            smartbo 01.12.2015, 17:47 Geändert 01.12.2015, 17:56

                                            Nach einer Zweitsichtung habe ich meine Bewertung etwas nach oben korrigiert. Der Grund ist ausschließlich die brillante schlauspielerische Perfomance von Leonardo die Caprio. Genial und einfach zum Niederknien. Insbesondere in den Szenen als er sich in einem Disput mit Dr. King Schultz eine blutige Handverletzung zuzog.
                                            Meine wenig schmeichelhafte Meinung zu den Tarantino-Filmen habe ich allerdings nicht geändert, und sie gilt auch für diesen Streifen: Tarantino baut in die Handlung partiell überdrehte, alberne, m.E. unnötige Szenen ein, die bei mir dazu führen, dass nie ganz klar wird, ob es komödiantisch oder ernsthaft wirken soll. Auch die in diesem Werk vorzufindenden, dramaturgisch nicht zwingend erforderlichen brutalen Gewaltszenen sind ein fester Bestandteil aller Tarantino-Filme. Und die Filmmusik: glatter Fehlgriff.
                                            Fazit: man stelle sich den Film ohne di Caprio vor. Was bliebe dann noch an guter Qualität übrig?

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                                            • 7

                                              Eines vorweg: Man darf an den Film nicht mit dem Anspruch herangehen, in irgendeiner Weise eine realistische, historisch richtige Darstellung der Sklavereithematik zu sehen. Vielmehr sollte man sich auf einen typischen Tarantino-Streifen einstellen, mit exzellenter Choreographie und blödsinniger Grundanlage.

                                              Genau das ist er in der Tat auch. Tarantino bleibt seiner Stilart wieder einmal treu und wer dieser etwas abgewinnen kann wird auf seine Kosten kommen. Die Choreographie ist hervorragend, die ästhetisierten Kampfszenen in der typischen Weise überraschend-hektisch und witzig zugleich. Die Schauspieler verstehen ihr Handwerk und auch der übliche Tarantino-Sadismus kommt nicht zu kurz. Die Häufigkeit, in der hier das N-Wort fällt - und zwar aus schwarzen wie aus weißen Mündern - hat etwas Witzig-Zynisches wie es dem schrillen Sarkasmus Tarantinos nur angemessen ist.

                                              Ich selbst, der ich nie ein sonderlicher Tarantino-Fan gewesen bin, sehe die Sache naturgemäß jedoch etwas kritischer. Es bleibt beim Schauen seiner Filme immer wieder die Frage, was der Film eigentlich bezwecken soll. Reine Trivialunterhaltung will Tarantino offenbar nicht liefern, aber irgendeine positive, aufbauende Botschaft ist eben leider auch nie in seinen Erzeugnissen zu erkennen. Tarantino variiert in seinen Filmen eigentlich immer nur ein Grundthema, nämlich die psychologische Berechtigung der Rache! Hätte Tarantino nur einen einzigen Film mit diesem Thema gedreht, so wäre dieser als Symbol für dieses in die Filmgeschichte eingehen. So aber schleift es sich langsam ab.

                                              Was mich außerdem stört ist die erzählerische Unübersichtlichkeit, Unsachlichkeit und Plötzlichkeit, die mir, als Liebhaber der großen, im Adiago vorgetragenen epischen Filmerzählungen aus den 50ern und 60ern (habe gestern nacht gerade einmal wieder den hervorragenden Spartakus-Film mit Kirk Douglas gesehen) immer wieder gegen den Instinkt geht. Mir ist schon klar, daß andere, vielleicht jüngere Generationen, gerade das als einen der großen Vorzüge der Filme Tarantinos oder überhaupt eines Großteils des modernen Kinos empfinden. Ich selbst aber vertrete den Standpunkt, daß zwar gegen eine hektische Choreographie einzelner Szenen, wie sie ja von Tarantino meisterhaft beherrscht wird, nichts einzuwenden ist, dieses im Gegenteil durchaus ein starkes Würzmittel eines Filmes sein kann, daß aber dafür die erzählerische Grundanlage des Filmes übersichtlich und logisch nachvollziehbar bleiben sollte. Ein Erzähler, mehr Einleitungs- und Zwischentext sowie ein konsistenterer Aufbau der Abschnitte des Filmes würden dem gut tun.

                                              Diesen Kritikpunkten ungeachtet empfand ich den Film doch insgesamt als durchaus erträglich, ja teilweise sogar gut. Ähnlich wie in Idioten-Produktionen wie „Abraham Lincoln Vampirjäger“ oder Phantasie-Epen wie „300“ wird hier nicht tatsächliches historisches Geschehen naturalistisch wiedergegeben, sondern der historische Stoff nur als Ausgangspunkt genommen für die künstlerische Reproduktion des Regisseurs. Man hätte in „Django Unchained“ auch noch Außerirdische, Zeitreisende, Einhörner oder moderne Panzer auftreten lassen können, es hätte das Spektakel nur noch gesteigert und auch keinen historisch-realistischen Anspruch zerstört, da ein solcher eben nicht vorhanden ist.

                                              Da ich bittersäuerliche Moral-Apostel eher verachte will ich mich daher auch nicht auf den Standpunkt stellen, daß die geschichtlich doch sehr ernste Problematik der Sklaverei hier von Tarantino gänzlich eigennützig mißbraucht wurde, um ein Effekt-Feuerwerk draus zu machen, das den Ernst der Angelegenheit verspottet. Es geht in dem Film eben nur vordergründig um Sklaverei, der eigentliche Sinn des Filmes besteht wieder einmal nur darin, daß Tarantino sich choreographisch an seinem Lieblingsthema „Rache“ nach Lust und Laune auslässt! Dies ist ihm hier teilweise besser gelungen als in den meisten seiner älteren Werke. Der „Django“ ist sicherlich besser als „Inglourious Basterds“ und tausendmal besser als die völlig überbewertete „Pulp Fiction“, vielleicht am ehesten mit „Kill Bill“ vergleichbar.

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                                              • 9

                                                Immer wieder meisterlich diese "Tarantino- Filme", wirklich empfehlenswert!

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                                                  Die Erwartungen waren hoch, da es ein Tarantino-Film ist xD !
                                                  Der Film ist ein Meisterwerk .... Die Schaupieler, welche die Charaktere mit soviel Hingabe spielen ... Die einfach nur geilen Kostüme ... Der hervorragende Soundtrack ! Dieser Film ist ein *musthave* für meine Blu-ray-Sammlung :D

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                                                  • 9 .5

                                                    Wirklich super spannender und gut gestalteter Film!

                                                    Mir wurde ja schon vorgeschwärmt, dass Django Unchained wirklich unheimlich sehenswert sein soll und dies kann ich wirklich nach dem sehen nur bestätigen!

                                                    Die Story und Spannung sind einfach perfekt kombiniert im Einklang.
                                                    Kann ich wirklich nur weiterempfehlen.
                                                    Eben ein Werk von Tarantino!

                                                    Ohne viel zu Spoilern, sage ich einfach mal nur, dass ich als einziges recht dramatisch und unerwartet fand, wie der gute Zahnarzt einfach so erschossen wurde.

                                                    Verdient absolut 9,5/10 Punkten!