Django Unchained - Kritik

Django Unchained

US · 2012 · Laufzeit 165 Minuten · FSK 16 · Actionfilm, Western, Drama · Kinostart
Du
  • 8

    Der werte Quentin hats einfach drauf: wieder einmal nimmt er ein angestaubtes Filmgenre und reaktiviert es auf seine Weise: in diesem Falle den Rache-Western. Dabei sammelt er das Beste aus seinem letzten Hit „Inglorius Basterds“ und bringt es hier wieder formidabel unter: gemeint ist Christoph Walz der zwar einen ganz anderen Charakter spielt, aber in Art und Auftreten perfekt an seinen Part des Hans Landa erinnert. Daneben gibt Jamie Foxx den unterkühlten Revolverhelden und es stellen sich die beiden gegenüber Leonardo DiCaprio und Samuel L. Jackson, welche beide als erstklassige Unsympathen herüberkommen. Der Film selber gliedert sich grob in drei Parts: Teil Eins ist eine launige Westernkomödie, Teil zwei ein typischer Tarantino-Film der insbesondere durch epische Dialogpassagen besticht und bei Teil drei wird unfassbar brutal Rache geübt. Das reine Westerngenre wird dieser Film sicher nicht reaktivieren, wohl aber den Zuschauern eine Menge Spaß machen. Auch wenn man viel Sitzfleisch braucht weil der Film sich stellenweise doch etwas dehnt und bei den recht heftig ausufernden Gewaltparts ein starker Magen durchaus von Vorteil sein kann. Doch alleine die unfassbar dämliche Ku-Klux-Klan Szene rechtfertigt den Kauf eines Kinotickets. Großartiger, Tarantino-Humor in extrem schräger Story: was will man mehr?

    Fazit: Die Gewalt ufert mitunter etwas zu sehr aus, der Film rechtfertigt aber alle in ihn gesetzten Erwartungen.

    Videoreview von mir: https://www.youtube.com/watch?v=oKhxhtL_7lk

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    • 8 .5

      Leider habe ich den Film nicht im Kino gesehen – zu meinem Bedauern – sondern erst später auf DVD. Vor kurzen dann wieder im TV. Vorab möchte ich sagen, dass ich die Filme mit Christoph Waltz nicht sonderlich schätze; aber hier spielt er Glanzvoll und bringt den Film zu einem Höhepunkt. Einfach Genial.
      Jamie Foxx spielt ebenfalls Perfekt. Nur Leonardo überzeugte mich nicht. Tarantino hat bewiesen, mit solch einer Story großartig umzugehen, neben einigen sehr blutigen Szenen, die Witz und Ironie zum Showdown zu bringen. Ich kann nur sagen: KULT Faktor und meisterhaft.

      • 9

        Während viele mit Tarantino`s Django Unchained Schwierigkeiten haben, wie man in den Kommentaren auch lesen kann, fand ich ihn seit der 1. Sichtung grandios.

        Man merkt deutlich, dass Tarantino hier die Sau rauslässt. Und da ist es auch klar, dass man mit Sklaverei und Brutalität auf Kontroversen aufmerksam macht.
        Doch wie ich finde, wird zu keiner Zeit Gewalt verherrlicht. Weder gegenüber den rassistischen Sklavenhändlern und erst recht nicht gegenüber den "Sklaven".

        Vielmehr wirkt alles sehr grotesk und überspitzt. Trotzdem wird dadurch nicht der Ernst der Thematik zerstört.(o.k. vielleicht am Ende)
        Gekonnt baut Tarantino super Dialoge ein, bei denen man den Protagonisten an den Lippen klebt - Vor allem bei Christoph Waltz, der wieder einmal mehr beweist, dass er einer der besten Schauspieler unserer Zeit ist.

        Ok, ich gebe zu, es ist eindeutig, dass die Gewalt und die "Shootouts" im Film sehr auf Fanservice zugeschnitten sind. Aber ich oute mich mal als Tarantino-Fanboy.

        Wahrscheinlich bin ich deswegen einer der wenigen, die mit diesem Streifen was anfangen können.

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        • 10

          Die Blu-ray mal wieder gegönnt und jetzt gibts die 10, wird bei jeder Sichtung besser, Tarantino ist einfach ein Genie, wär echt Schade wenn er nach dem 10ten Film aufhört, kann er uns eigentlich nicht antun.

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          • 8

            Hi Leute,

            beim Ersten mal hat er mir nicht so gefallen (ne starke 5). Jetzt nochmal gesehen und siehe da ein solide 8 hat er jetzt!

            Jetzt ist sogar diCaprio, als notorischer und humorloser Sklaven-Treiber erträglich! Foxx na ja. Ich hätte den Denzel Washington da rangelassen. Der Waltz ist wie immer der Waltz und passt als Nibelungen Händler mit Herz ins Geschehen.

            Doch die Kirsche auf der Torte und somit der heimliche Star hier ist, Stephen/S.L. Jackson wiedermal. Seine Performance als mieser Vorbildssklave und Arschlecker, ist zum Zunge schnalzen.

            Mein Fazit: Tarantino dieser Hurensohn. Er hat es einfach drauf. Ist so!!

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            • 4

              Sogar den Titel Song musste er vom Orginal stellen unglaublich dieser Tarantino muss alles klauen.

              Der Film kommt nicht an geringsten am Orginalen "Django" von Sergio Corbucci heran.

              "Django Unchained" ist eine Enttäuschung und würde ohne Christoph Waltz ungenießbar sein.

              Ich finde Jamie Foxx eine Fehlbesetzung und Kritisiere die Performance und Darstellung von seinem Charakter aus ähnlichen Gründen wie Spike Lee es gesagt hat.
              Auch Leonardo DiCaprio fand ich nicht so gut der passt irgendwie gar nicht in diesem Film.

              Der Humor des Films fand ich lustig und auch der Aufbau des Films ist gut vor allem die erste Stunde konnte mich zum Teil sehr überzeugend aber där Film lässt sehr schnell nach und natürlich ist der Film zu lange herausgezogen für mich zu langatmig das ganze. Ein Modern-Western der mich gar nicht überzeugen konnte. Christoph Waltz gewann sein zweiter Oscar natürlich wieder verdient ohne ihm hätte ich den Film niemals bis ans Ende geschaut.

              Uninteressant

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              • 7
                FA_14 09.05.2017, 13:27 Geändert 09.05.2017, 13:28

                Christoph Waltz stiehlt hier mal wieder die Show, ohne ihn wäre der Film wohl nicht ansatzweise so gut.

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                • 10
                  BenAffenleck 21.04.2017, 22:38 Geändert 23.04.2017, 13:00

                  Quentin Tarantino und BenAffenleck . . . zwischen Herzen, Höhepunkten und Mittelmäßigkeiten.

                  Vor 2 Jahren bekam ich die Tarantino BluRay Box 20 YEARS OF FILMMAKING geschenkt, die nun endlich mal vom Cellophan befreit wurde. Da bot sich gleich eine etwas umfangreichere Werkschau an, die auch den ein oder anderen Seitenschritt des grandiosen Filmemachers einbezieht. Zwei der Filme sehe ich zum ersten Mal, andere zum x-ten Mal.

                  Teil 11/12 >> DJANGO UNCHAINED (2012) <<

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                  Aus seiner Vorliebe für die alten Spaghetti-Western machte Tarantino nie ein großes Geheimnis, zitierte er sie doch immer wieder in seinen bisherigen Filmen und wilderte musikalisch noch ausgelassener in dem Genre. Mit einem Western in Spielfilmlänge erfüllte er dann so machen Fan-Traum. Natürlich ist es nicht nur ein Tarantino’scher Italowestern, sondern auch eine liebevolle und nicht zu erzwungen wirkende Hommage an die Blaxploitation-Movies der 70er Jahre. Veredelt durch ein später oscarprämiertes Drehbuch mit geschliffenen Dialogen, makabrem Humor und der unverkennbaren comichaft überzeichneten Brutalität. Dazu noch ein Soundtrack mit Ennio Morricone Musik und Hip-Hop-Beats, Geschwafel über französische Literaturklassik und eine deutsche Volkssage. Zack, fertig ist das völlig verrückte Patchwork.

                  Was der Zuschauer davon hat? Einen Heidenspaß . . . bei jeder erneuten Sichtung saugt mich die Suche des Kopfgeldjägers und des Sklaven nach Rache und Liebe förmlich ein, kaut mich durch, lässt mich auf seiner Zunge verharren, schiebt mich von der linken in die rechte Backentasche und spuckt mich dann nach 165 Minuten endlich wieder als glücklich strahlenden Tarantino-Fanboy aus. Was für ein ultrabrutales, in der Wortwahl geschliffenes und darstellerisch saucooles Meisterstück.

                  Neben einem extrem lässigen Jamie Foxx, einem genial lustigen und ausdrucksstark artikulierenden Christoph Waltz so wie einem herrlich sadistischen Leonardo DiCaprio konnte mich aber vor allem Samuel L. Jackson als speichelleckender und die Fäden im Hintergrund ziehender Alt-Nigger extremst überraschen. Vor 5 Jahren hatte ich ihm so eine starke Rolle einfach nicht mehr zugetraut.

                  DJANGO UNCHAINED ist sicherlich Tarantinos geradlinigster Film, die Erzählstruktur ist sehr einfach gehalten. Das sehe ich in seiner filmischen Vita aber auch mal als angenehme Abwechslung, denn es funktioniert hier ja hervorragend, ohne auch nur mal 10 Minuten am Stück “nicht interessant genug” zu sein. Es sind dann auch immer die flüchtigen Blicke eines Regisseurs nach links und rechts, die für die nötige Tiefe sorgen. Der Blick auf den so wunderschönen Süden der USA und die widerwärtige und unmenschliche Sklaverei. Nur ab und zu hält er an und verdeutlicht uns, dass das hier keine Southern-Komödie ist. Die Hunde-Szene ist so ein kaum zu ertragender und extrem drastischer Zwischenstopp auf dem Rastplatz "Hölle auf Erden" . . .

                  Die Mischung aus Humor & Härte ist wirklich gewagt, aber hier kann ich tatsächlich ablachen und mir Minuten später schon wieder die Decke über anderthalb Augen ziehen. Zu lange sollte man sie aber nicht dort lassen, denn sonst sieht man nur ein Viertel von Robert Richardsons wieder einmal brillanter Kameraarbeit, den eindrucksvollen Sets, Frisuren, Kostümen oder generell einem der besten Filme überhaupt.

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                  Hier geht's zur Liste ::: http://www.moviepilot.de/liste/benaffenleck-guckt-tarantino-benaffenleck

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                  • 10

                    Warum das ❤?
                    Dreimal im Abstand von jeweils einen Monat schauen

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                    • 9
                      Bruno Morbitzer 28.03.2017, 22:13 Geändert 28.03.2017, 22:14

                      Nachdem Tarantino schon in "Reservoir Dogs" und "Kill Bill" in den Shootouts und im Score westerntypische Elemente untergebracht und auch in genretypischen Bildern sein Faible für den Western ausgedrückt hatte, inszenierte er schließlich mit "Django Unchained" seinen ersten Film dieses so beliebten Genres, das einige der großartigsten und am häufigsten zitierten Filme hervorbrachte.
                      Die Besetzung ist erneut begeisternd, denn wiederum sind alte Recken auch aus der zweiten Reihe dabei wie James Russo und James Remar. Ganz besonders erfreulich war das Wiedersehen mit Don Johnson, einem der Top Stars der 80er Jahre. Extrem widerlich und somit herausragend interpretiert Samuel L. Jackson die Rolle des Kapos, der aus reiner Bösartigkeit und für einen geringen persönlichen Vorteil die eigenen Leute verpfeift und drangsaliert. Diesen Menschentypus findet man abseits von Rassen- oder Religionsdiskriminierung auch im ganz alltäglichen Arbeitsleben, meist als Leitenden Angestellten. Das Motto 'Loyalität nach oben, Intrige und Verrat für unten' ist auch in unserer Gesellschaft ohne sichtbare Ketten und Striemen alltäglich. Nicht umsonst wurde der Begriff der Lohnsklaverei geprägt, aber dies führt an dieser Stelle zu weit fort.

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                      • 5 .5
                        WithOpenEyez 18.03.2017, 19:57 Geändert 19.03.2017, 22:43

                        Ich spiele gerne den Spielverderber. Ich hatte deutlich höhere Erwartungen an dieses Tarantino Werk, am Ende wurde mir trotz Überlänge viel zu wenig geboten. Gute Besetzung, gut gespielt, cool gemacht, da kann ich nicht meckern. Wäre die Story auch auf diesem Niveau gewesen, ja dann, aber Pustekuchen. Am schwächsten ist für mich die Spannungskurve, da krankt es absolut. Ich mag ruhige, dialoglastige, gut gemachte und gespielte Filme, das ist nicht das Problem. Nur ist bei "Django" irgendwie so gar nichts packendes passiert. Die beiden "Helden" laufen einfach auf gut Glück los, als wüssten sie, dass sie in einem Film sind und die Aktien, dass sie gegen jegliche Wahrscheinlichkeit doch noch ihr Happy End kriegen, sehr gut stehen. Fraglich bleibt auch, in wie fern die beiden Protagonisten eigentlich die Guten sind? Einfach alles niederballern ist für mich kein gutes Argument (müsste ich den Film in einem Satz beschreiben, dann würde ich schreiben: 2 auch durchaus böse Typen ballern brutal einen Haufen Bösewichte weg). Für mich ist dieser Film ein Werk ohne Substanz. Hat mich ehrlich gesagt sehr kalt gelassen, aber Hauptsache unnötigerweise heftig blutige Schießereien zeigen, nein zelebrieren! Wäre dieser Aufwand doch in die Story geflossen. So war's trotz gewisser Qualität ziemlich einseitig, quasi Schema Dialog, Schießerei, Dialog Schießerei. So bleibt am Ende trotz eigentlich über lange Strecken guter Anschaubarkeit nicht viel zurück als ein für mich recht durchschnittliches Werk.

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                        • 9

                          Hat alles, Action, Spannung, Humor... Für meinen Geschmack etwas zu lang, aber immernoch sehenswert.

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                          • 8

                            Klasse :-)

                            • 7
                              Smileysunn 31.01.2017, 18:31 Geändert 02.02.2017, 20:26

                              Insgesamt ein Film mit Schwächen, doch einigen unglaublichen und witzigen Szenen.

                              Ich bin kein Fan von Western, doch zog mich dieser Film magisch an , da ich eine große Verehrerin der Arbeit von Quentin Tarantino bin und dem Stil, in denen seine Filme gehalten sind.

                              Hier empfehle ich dringendst den Film im OT zu schauen, denn nur so kommt man in Genuss der Köstlichkeit des Films. Die Rolle des Dr. King Schultz ist Christoph Waltz wie auf den Leib geschrieben. Deshalb ist es wenig überraschend, wie unglaublich perfekt die Rolle zu ihm passt. Obwohl die Rolle wirklich witzig war, bot sie wenige Überraschungen. Dies war vielleicht auch eine der Schwächen des Films.

                              Die Dialoge waren jedoch in solcher Perfektheit gewählt und inszeniert, dass sie einen wunderbar unterhielten und einen über die wenigen Längen des Films hinweg sehen lies.

                              Insgesamt ist der Film wirklich sehenswert, doch lässt sich hinzufügen, dass Django Unchained einer der Filme ist, die nicht zum Endlos oft gucken gemacht sind.

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                              • 7 .5
                                PlanetPunkk 29.01.2017, 00:28 Geändert 29.01.2017, 02:03

                                Christoph Waltz und Di Caprio sind für mich die Darsteller, die den Film zu dem machen was er ist.
                                Ich bin kein Freund von Jamie Foxx
                                super unterhaltsam

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                                • 9

                                  Dialoge, wie von Gott persönlich auf dem Berg Sinai überreicht
                                  Jedes einzelne Bild wie von Michelangelo gezeichnet!
                                  Schauspieler, denen man liebsten noch während des Films einen Oskar in die Hand drücken möchte!
                                  Aber das Ende....
                                  Trotzdem ein must have für Cineasten!
                                  Und ein must see für Filmemacher!

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                                  • 7

                                    Anfänglich gefiel mir der Film sehr, aber das letzte Drittel evtl. auch nur das letzte Viertel (weiß es nicht mehr genau) macht für meinen Geschmack alles kaputt. Im direkten Vergleich zu Hateful 8 stinkt dieser für mich gewaltig ab.

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                                    • 7 .5

                                      Die erste Hälfte ist dank Waltz genial, dann aber kommt es zum fast schon typischen Tarantino-Problem: es kippt gegen Ende, die Stringenz löst sich auf. Trotzdem haben wir hier einen guten Neo-Western, der das Genre noch einmal so richtig aufmischt und vor allem einen wichtigen Punkt berührt, den es bisher noch nicht in dieser Weise gab.

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                                      • 9 .5

                                        Western, dem es gelingt den Flair von Italo-Western-Klassikern à la Django und Für Eine Handvoll Dollar einzufangen, aber dennoch den Zeitgeist widerzuspiegeln und neue Aspekte in das Genre einzubringen.

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                                        • 10
                                          JackDaniels 12.11.2016, 21:24 Geändert 12.11.2016, 21:51

                                          Ich fand ja schon "The Hateful 8" klasse, aber nachdem ich nun endlich
                                          Django Unchained gesehen habe muss ich sagen dass eben dieser allgemein einfach der bessere und "genießbarere" der beiden Tarantinowestern ist.
                                          Während "The Hateful 8" ein Film für eine bestimmte Stimmung ist, ist dieser auch ohne die Richtige "Laune" ein Spaß für sich. Dafür spricht dass er durchgehend unterhaltend ist und kaum bis gar keine Langeweile aufkommt.

                                          In "The Hateful 8" wird größtenteils geredet, und auch wenn ich im Kino dem Film absolut verfallen bin könnte ich ihn wohl nicht jederzeit anschauen und genau so "genießen". Und eben da liegt die Stärke von Django Unchained: Actionreicher und nicht so langsam, somit einfach kurzweiliger.

                                          Doch wenn man eben genau in der Stimmung für einen Film ist, der sich Zeit lässt,
                                          ist wiederum "The Hateful 8" die bessere Wahl.

                                          Und deshalb stelle ich beide Filme auf die selbe Ebene, Meine Lieblingswestern,
                                          10/10 Herzenspunkten!

                                          Anhang:
                                          Ich hoffe das ganze ist nicht zu konfus, ich habe nicht sonderlich viel Übung in Textschreibung. :D

                                          • 6 .5

                                            Puh. Nein. Eher nicht. Echt nicht. Zu langatmig. War froh, als es zu Ende war. Thema fand ich jetzt auch nicht so ansprechend. Erkenne ich mich nicht wieder. Kann ich mich nicht mit identifizieren. Insgesamt halt doch belanglos. Plätschert so vor sich hin. Ich fand ihn nicht spannend. Nicht besonders gut. Keine Ahnung, wo der Hype herkommt. Vielleicht trifft mich ja eine mögliche Zweitsichtung.

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                                            • 7

                                              Für mich bisher der beste Tarantino Streifen...

                                              Django Unchained spiegelt die typischen Tarantino Film-Merkmale wieder , viel Blut , viel Gemetzel und eine menge Humor . Die Besetzung ist klasse , Jamie Foxx , Leonardo DiCaprio wie auch Christoph Waltz spielen ihre Rollen ausgezeichnet. Die Dialoge waren einzigartig , fast jede Szene bringt einem zum Lachen . Viele Ereignisse im Film waren außerdem sehr unerwartet und man weiß nicht was als nächstes passiert , das gab dem Film nochmal einen gewissen Spannungsfaktor , auch wenn das Ende etwas voraussehbar war.

                                              Im Großen und Ganzen ein sehr empfehlenswerter Film!

                                              • 9

                                                Alles was man von einem Tarantino-Streifen wartet. Viel Geballer, viel Blut, absurde Charaktere und absurde Dialoge. DiCaprio, Foxx und Waltz spielen sehr gut.

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                                                • 9 .5

                                                  Genialer Streifen im gewohnten Stile Tarantinos. Vor allem die Szene mit den Sackmasken ist wieder typisch er und genial. Schauspielerisch bekommt man hier ebenfalls Großes geboten, Waltz mal wieder allen voran. Die Charaktere sind ebenso genial und die Story und Thematik sind ebenso super. Am Ende schwächelt der Film vielleicht ein wenig, aber das liegt vor allem daran, dass die ersten 2 Stunden so super sind. Verstehe nicht, wie ich Django Unchained so lange aufschieben konnte, er hat mich definitiv überrascht und ist auf jeden Fall eine absolute Empfehlung. Danke, Tarantino.

                                                  • 3

                                                    Dschangö Unbrained:

                                                    Ein Kopfgeldjäger (Mr. Waltz, praktisch charakterlich in der gleichen Rolle wie im vorherigen Tarantinofilm, nämlich ein psychopathischer Mörder mit exzellenten Manieren und sehr flexiblen Moralvorstellungen), der mit Genemigung des Staates steckbrieflich gesuchte Menschen einfach nach belieben abknallen darf (bis hierhin eigentlich genau wie im vorherigen Tarantinofilm), zieht sich seinen Nachfolger (Mr. Foxx in der Rolle des...Mr. Foxx) heran.

                                                    Menschen töten für Geld, super Sache!

                                                    Damit die beiden noch symphatischer rüberkommen, wird ihnen ein vor Klischees triefender Bilderbuchrassist gegenübergestellt (Mr. DiCaprio in einer seiner schwächsten Rollen. Er versucht sooo vergeblich, eine Oscarreife Performance abzuliefern, dass es schon wieder amüsant ist), um sicherzustellen, dass jeglicher Zweifel am Handeln unser beider Haudraufe durch die unfassbare Asozialität des bööösen Plantagebesitzers sowie dessen begierigen Helfers (bester Mann: Mr. Jackson) im allerkleinsten Keime erstickt wird.

                                                    Ärgerlicher Film, der aber durch seine handwerkliche Perfektion immerhin noch ein paar Pünktchen von mir gutgeschrieben bekommt.

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