Dobermann

Dobermann (1997), FR
Laufzeit 99 Minuten, FSK 18, Kriminalfilm, Actionfilm, Kinostart 07.05.1998

5.1 Kritiker
14 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.4 Community
1056 Bewertungen
32 Kommentare
Dobermann - Bild 5656502
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von Jan Kounen, mit Vincent Cassel und Tchéky Karyo

Wer schon bei der Taufe als Geschenk eine dicke Knarre in die Wiege gelegt bekommt, ist fürs Leben gezeichnet. So erging es Yann, der Jahre später als Erwachsener unter dem Namen “Dobermann” die französische Hauptstadt unsicher macht und die Flics auf Trab hält.

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Kritiken (1) — Film: Dobermann

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.0Geht so

Der Film ist nicht halb so cool wie er glaubt..

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

freakualizer

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..und Vincent Cassel erst recht nicht. Obwohl Yves Saint Laurent da anderer Meinung zu sein scheint. Aber vielleicht muss man auf Männer stehen, um den Franzosen geil zu finden.



Kommentare (31) — Film: Dobermann

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swissroland

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Wow netter film, sehr netter. Rasantes tempo, ziemlich brutal, aber auch witzig und vor allem extrem unterhaltend und wirklich keine sekunde langweilig.
Nach Belmondo und Delon (müsst doch auch noch was dazwischen geben?)gehört Cassel zu meinen franz. lieblingen. Er ist jetzt zwar ned der hübscheste Schauspieler ever, aber einfach in jedem film ne echt coole sau ;)

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filmfreak23

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Bewertung10.0Herausragend

Diesen Film kann ich denjenigen empfehlen, die schon "Crank" oder "Shoot 'Em Up" lieb gewonnen haben.
Nur ist diese kleine Actionperle aus Frankreich noch ne Spur kranker, verrückter und vor allem spaßiger.
Das hier ist sinnlose, übertriebene Action gewürzt mit lockeren Sprüchen und coolen Darstellern.
Perfekt für ne Männerrunde oder Partys.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

swissroland

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Thx für dem tipp. An Shoot 'Em Up und vor allem an Crank kommt er vom tempo ned heran. Aber klasse ist er trotzdem


filmfreak23

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Das Dobermann vom Tempo her besser ist habe ich auch nie behauptet ;)


Brainkiller007

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Bewertung4.0Uninteressant

Funktionierte bei mir keinen Meter, habe ihn nach knapp 50 Minuten abgebrochen. Da passt ja gar nichts, völlig überdrehte Charaktere, Dialoge irgendwie auch pseudo-cool so wie der "gesamte" Film. Vielleicht heute Abend weiterschauen....

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das_chris

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Bewertung9.0Herausragend

Überraschung: Einigen war dieser (als menschenverachtender und übertriebener Actionfilm bekannte) Film zu menschenverachtend und übertrieben. Herrje!

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ewigkeit

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Dobermann war vor einigen Jahren durch seine Ruchlosigkeit noch einer meiner liebsten Filme - mittlerweile ist er mir aber einigen Stellen einfach zu überzeichnet und die Charaktere, allen voran natürlich der böse Bulle, ist mir dann zu psychotisch - und das will schon was heißen.

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DerDude_

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Holy Shit ! War das Krank , Hektisch , Ultrabrutal , Menschenverachtend und verdammt unterhaltsam! Wer sich an Kounens Action Thriller gewachsen fühlt , sollte defenitiv einen Blick riskieren. Entweder wird das ganze ein heiden Spaß und megamäßig cool oder extrem anwidernt und pseudo cool. Das liegt beim Zuschauer.

Wer bei "Dobermann" einen Tarantino Look-a-like erwartet liegt falsch. Wo Tarantinos Filme höchst ruhig insziniert sind (von Kill Bill mal abgesehen) ist "Dobermann" überaus hektisch und unkontrolliert. Als wäre es ein Gaspar Noe Film , scheint sich die Kamera zu weigern stillzustehen. Dazu nimmt das ganze immer wieder extreme Gewaltspitzen an. Egal ob Granate im Motorad Helm oder ein menschlicher Kopf der im fahrenden Auto über den Asphalt geschleift wird.

Auch die Besetzung kann sich sehen lassen : Vincent Cassel (mit Jim Carreys Synchro !) als ultracooler Bankräuber , Monica Bellucci als seine stumme Gefolgin und , besonders fies , Tcheky Kayro als sadistischer Cop.

Fazit : Wer auf sehr coole Unterhaltung aus ist , sollte bei "Dobermann" zugreifen , aber es ist sehr wichtig die FSK Freigabe ab 18 auch ernst zu nehmen. Ansonsten ein wütender , entfesselter Film , frisch aus dem Zwinger der SPIO.

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JimiHendrix

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...joa das merke ich mir mal vor ;)


magic-dream

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Bewertung3.0Schwach

Total übertrieben und überzogen, irgendwie mag ich keine französischen filme, vielleicht liegts am Humor? Oder vielleicht daran das sie die Polizei so dumm stellen, das es schon schmerzhaft ist.

Ich habe an einigen stellen sogar vorgespult, manche szenen wirken doch sehr aufgesetzt nach dem Motto, " Es muss überall Knallen"

7,5 hat Moviepilot mir gezeigt, und daraus wurden 3.0
Geschmäcker sind halt verschieden!

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badifischau

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Es ist erschütternd, wenn man die hier veröffentlichten Kommentare liest, dass einer sogar 10 Punkte für diesen Schwachsinn angibt, die meisten 8, es ist kein Wunder, bei den Resultaten der Pisa - Studie. Das ist weder ein Krimi noch ein Thriller, sondern eine auf die niedrigsten Instinkte abzielende "Groteske", sogar mit 16 Jahren hätte ich nach einer Viertelstunde das Kino verlassen, die norwegische Tragödie keinesfalls Zufall bei solchen Machwerken. Schade um die 3,00 für die Videothek.

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aLwauCino

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vieeeeeeeel ahnung... NOOOOOOOOOT


swissroland

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@ seniorem geiler kommentar ;)
@ Kängufant: was stand da? Vielleicht auswirkungen vom film ;)


Pimp Matzel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dobermann finde ich einfach nur geil, ist mein Blu Ray und DVD Tipp

Ich liebe diesen Film, die meisten meiner Kollegen mögen den auch nicht so aber egal für mich einer der besten Französischen Actionfilme und Christini einer der geilsten Bullen die ich je in einem Film gesehen habe

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mikkean

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Bewertung7.5Sehenswert

Oh "Dobermann", mein "Dobermann" - Wiedersehen macht doch Freude. Als ich im April davon las, war ich überrascht und angestachelt zugleich. "Dobermann" wird vom Index gestrichen - das wurde auch Zeit. Zum einen, weil dieser Film mit einer meiner schönsten Kindheits-Erinnerungen verbunden ist (jepp, war die Zeit von so coolen Säuen wie "From Dusk Till Dawn") und zum anderen, weil ich diesen Streifen nach dreizehn Jahren einfach mal wieder sehen wollte. Na ja, wenn man "Dobermann" als solchen bezeichnen will. Oft, sehr oft erscheint hier vieles als abgedrehtes Videoclip-Spektakel, bei dem das Tempo von Bild und Ton so enorm angezogen wird, damit man als Zuschauer zur Aspirin greifen möchte. Und nebenbei die Grenzen von Recht und Unrecht, Anstand und Moral gehörig auf den Kopf stellt. Dem Dobermann fällt die Knarre schon in der Wiege zu, als Erwachsener pinkelt er den Bullen ans Bein und raubt Geld-Transporter und Banken aus. Und das sehr gekonnt und mit Köpfchen, immerhin hätte er auch ein Don wie Papi werden können. Ausgerechnet Vincent Cassel verleiht dieser zwiespältigen Figur Profil und knutscht hier schon mit Monica Bellucci, die seine taubstumme Geliebte mimt. Mit Profil meine ich übrigens eine gnadenlos durchgezogene Ambivalenz, die den gesamten Film umgibt. Der Dobermann fuchtelt mit seinen Knarren rum, macht Zivilisten Angst und zögert auch nicht, Bullen ins Jenseits zu befördern. Aber weil die dummen Amts-Vertreter nichts taugen, reißt schließlich der menschenverachtende Christini das Ruder an sich. Ich kann es heute wie damals nicht fassen, Tchéky Karyo gibt hier eine seiner Glanz-Leistungen ab. Eben weil er merklich Spass daran hatte, den Terminus Arschloch neu zu definieren, indem er Mütter abknallt, Babys mit Hand-Granaten spielen lässt. Und dem jedes abartige Mittel recht ist, um den Dobermann und seine Truppe mehr oder minder derangierter Komplizen auszurotten. Kein Wunder, dass sich die schwer bewaffnete Eingreif-Truppe und die Ganoven am Ende in einem Club namens Jo Hell gegenüberstehen. Jan Kounen beweist mit dieser krass überzeichneten Räuber-Pistole, dass er den Mumm in den Knochen hat, um andersartige Stoffe mit einer visuellen Wucht aufzuziehen. Später drehte er ja auch "39,90", der mich mich immerhin optisch fast genau so fesselte. Sein "Dobermann" ist filmisch gesehen ein echtes Spreng-Geschoss, so wie jenes, mit denen im Film die Banken frei gesprengt werden. Da knallt es uns um die Ohren, fliegen brennende Cops durch die Luft, platzen Köpfe und noch viel mehr. Interessanterweise scheinen das viele andere als ebenso krasses wie verantwortungsloses Gemetzel wahrzunehmen. Dem möchte ich nur anfügen, der Film hat durchaus Sinn und weist eine lineare Handlung auf. Und scheint mir heute, wie auch damals, weniger grafisch explizit. Die Leichen rein unbeteiligter Passanten türmen sich gar nicht, bis vielleicht auf die Mutter des Babys. Und auch die Kleine selber übersteht die Granaten-Sache unbeschadet. Am bezeichnendsten dürfte der Gast-Auftritt von Kounen selber sein. Der wird zwischen zwei Türen eingesperrt von Bellucci mit einer Spreng-Kapsel beschossen und liegt am Ende wie bei Bugs Bunny angeschwärzt und zerzaust am Boden. Für mich persönlich ist es gerade dieser Comic-Faktor, der das Geschehen in "Dobermann" abfedert. Im Gegensatz zu vielen anderen Genre-Vertretern spielt Cassel eben keinen ruchlosen Motherfucker, der Menschen wie Freiwild abknallt. Wodurch auch Sachen wie der zermatschte Schädel Karyos am Ende - oh, zu viel verraten - gleich viel mehr reinknallen. Wer sich also mit dieser Gangart anfreunden kann und gnadenlos karikierte Charakter im Blutrausch sehen will, wird sich eines überraschend flotten Franzosen-Reißers ausgesetzt sehen, der echt Bock macht. Für wen dies nicht gilt, und wer hier von üblem Selbst-Zweck redet - den verweise ich gerne auf ein Uwe Boll-Masterpiece namens "Rampage". Vielleicht ist so was eher euer Kaliber.

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WaaayneTrain

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein krasser franzsösischer Actionstreifen mit typisch französischem Humor. Die Polizei wird als strohdumm dargestellt, was auch sehr gut und witzig rüberkommt. Auch das Gangsterpaar ist mit Vincent Cassel und Monica Bellucci sehr gut besetzt. Vincent ist der geborene Killer, das wollten offensichtlich auch die Macher von Dobermann so rüberbringen, als dem Baby schon nach der Geburt einen Revolver in die Wiege gelegt wird.
Allerdings ist der Film sehr oberflächlich und die Story ist nicht sehr tiefgründig, der Film glänzt lediglich mit Actionszenen, und zwar hammerharte! Das ganze ist zudem mit sehr viel stilistischen Mitteln und Originalität gefilmt worden, was den Film noch rasanter darstellt.

Ich kann sehr gut verstehen, wie verschieden hier die Meinungen sind, den Dobermann ist wiedermal ein sehr aussergewöhnlicher und spezieller Fall, der nicht für jedermanns Geschmack bestimmt ist.

8.5 Punkte für ein actiongeladenes, spannendes und krasses Werk. 1.5 Abzug fürs Übertreiben und für die Oberflächlichkeit der Story.

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martin-van-hueuet

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Bewertung6.5Ganz gut

Den Stoff, aus dem viele meiner liebsten Filme sind, würde ich gern mit etwas mehr Fingerspitzengefühl bedacht sehen, aber ein gewisses Amusement kann ich dem riesen Haufen Peng, Knall, Puff, Tropf, Zisch, Spritz dann doch abgewinnen.

Im Großen und Ganzen völlig frei von Intelligenz und Anspruch (bzw. erfolgreich davon fern gehalten), aber im Kleinen hier und da ein gar nicht so doofer Einfall.

Die Schrägheit der einzelnen Halunken ist tatsächlich einzigartig, würde ich mal behaupten.

Und keine Seite ist "die Gute", das ist schön.

Ist das eine Adaption? Nääh, kann ich mir nicht vorstellen.

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dos6510

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Bewertung5.0Geht so

Interessante Ansätze und "mal was anderes". Aber am Ende wars mir entweder nicht überdreht genug oder einfach nur zu viel Blödsinn.

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seniorem

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Bewertung9.0Herausragend

Fies, dreckig, laut, brutal und ultra cool und ja die Bullen sind einfach die wirklich Bösen und in diesm Film vor allem Tchéky Karyo

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ElWray

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Bewertung10.0Herausragend

wer auf drogen und gewalt verherrlichende filme steht wird dobermann lieben
aber auch sonst bleibt der film einfach einsame spitze

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Mr. Ogi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fand den Film als Jugendlicher richtig geil. Aber erst jetzt hab ich ihn mir mal geholt. Und muss sagen er ist es immer noch! Kann nicht genau sagen warum, aber ich mag ihn einfach.
Nicht immer alles nachvollziehbar, vor allem wie so oft in französischen Filme die Polizei als Dumm dargestellt, nur eben 1-2 Polizisten nicht. Die aber dann auch die "Bösen" spielen müssen. Kennt man aus Frankreich leider nur zu Gut. Daher keine 10.

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Hetarene

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Bewertung7.0Sehenswert

Wer in Kounens Streifen nach Sinn oder Moral sucht ist gänzlich fehlgeleitet, eine Grenze zwischen Gut und Böse ist ebenso abtrünnig. "Dobermann" ist französisches Exploitationskino der reißerischen Etikette, sind doch seine Eltern "True Romance" und "Natural Born Killers".

Ein Overkill aus stilisierter Bildsprache, schwärzesten Zynismus und menschenverachtender Gewaltverherrlichung. Ein wilder und irrsinniger Mix aus Versatzstücken in comichafter Überzogenheit, die für die flache Story entschädigt. Einen besonders perversen Spaß bietet Tchéky Karyo als Inspector Christini, der unter allen Filmarschlöchern zwischen Himmel und Hölle das Abgefuckteste ist. Für Freunde des guten schlechten Geschmackes eine Wonne, auch wenn "Dobermann" den Ansprüchen seiner Eltern nie gerecht werden kann.

"Der ist ins Paradies der Kopflosen eingegangen!"

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FordFairlane

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Hatte ihn mir eben nochmal komplett von vorne angesehen und hab meine Meinung bezüglich meiner Bewertung von "4.0 - Uninteressant" zu "7.5 - Sehenswert" geändert. Wie es zu dieser Bewertungsänderung kommt? Ich sag es euch, es hat damit zu tun das ich mit den Film im wachen Zustand und nicht schon im tiefschlaf angesehen zu haben.

Jetzt zum Film selber der sehr hart und drastisch dargestellt wurde und einige nette Szenen enthält, die recht Menschenverachtend sind aber trotzdem Comichaft überzogen sind und deswegen aufkeinfall ernst genommen werden können. Das die Polizisten besonders der Charakter Cristin von Schauspieler Tchéky Karyo sehr überzogen dargestellt wird, macht den Film sehr amüsant.
Was mir aufgefallen ist wo am Anfang Vincent Cassel als Dobermann und als Ultra-Cooler und Brutaler Gangster den Geldtransporter überfällt und ziemlich verrückt und psychisch krank redet mit der Geisel und dann im laufe des Filmes zu einer ich sage mal lieben Hündin wird, der es bedauert das er Polizistin ausschalten musste um zu entkommen und dann eher die Rolle des Helden übernimmt, ist etwas was mir recht gut gefallen hat. Denn dadurch wirkt er als Gangster als das hauptsächliche Opfer und die Bullen, als Kranke Schweine die sogar über Leichen gehen und Koksen und sonst in jeder art die Menschenrecht verletzen.

Zur Action und Gewalt kann ich wie gesagt euch mitteilen, sehr überzogen und stellenweise recht Menschenverachtend. Doch irgendwie sehr unglaubwürdig und deswegen vielleicht gerade so Comichaft! Daher denke ich das man diesen Film aus heutiger Sicht nicht Indizierungswürdig ist, denn es wirkt einfach alles wie Quatsch. Aber Quatsch der spaß macht und 100 Minuten bestens unterhält.

Die Darsteller sind gut gewählt, der Bösewicht spielt gut gespielt doch wie gesagt zu over the Top. Vincent Cassel vom Arschloch zum Helden, der zum Schluss Selbst Selbstjustiz ausübt um seine Freunde zu rächen hat mir gefallen. Irgendwie wirkte er für mich erst am Ende als Coolerheld.

Dieser Kleiner Action-Comedy-Brutalo-Überzogener-Film bekommt von mir eine 7,5 v 10.
Mehr kann man eigentlich nicht sagen außer man wird seinen spaß haben!

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FordFairlane

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kriegt die bewertung von mir jetzt auch


mikkean

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Ein toller Kommentar Ford!!!


Oskar Gleit

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ziemliches Gemetzel a´la " Wespennest" oder wie der Käse hieß. Sehr gute Schauspieler, die ihre wahren Qualitäten jedoch zu keiner Zeit zeigen durften. Der Vergleich meiner Vorredner mit Luc Besson ist schlicht eine Frechheit!
Kurzum, der Film lohnt nicht !!!

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Pepe Pnoire

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wow WIE unterschiedlich die Meinungen sind ^^
Ganz klare Geschmackssache, vermutlich hätte ich dem Film mit anderen Darstellern gar nicht so doll gefunden, obwohl er sehr gute Action bietet und schon wegweisend war. Knallhart, überdreht, keine Linie zwischen Gut und Böse, die wurde geschnupft.
Action, der Action wegen. Immer etwas grenzüberschreitend.
Na und da sind dann eben die Darsteller:
Cassel und Monica Belucci, und allen Vorran Karyo, der wieder den widerwärtigsten Bösewicht überhaupt spielt....
Moment, also eig. spielt er den Polizisten der den Räuber fangen will. ^^
Nur formte er hier einen Charakter, mit dem er uns auch in "Kiss of the dragon" erfreuen konnte (wenn auch stark gedrosselt)
Alleine seine Rolle als Bad Cop, besser Badmensch macht den Film sehenswert.
Vincent Cassel kann man mögen oder nicht.
Bei Belucci fehlt diese Option. Sie glänzt durch Präsenz.

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