Dogville
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Charlotte Gainsboug wollte in Antichrist von Lars von Trier manipuliert werden
2009/09/10 08:59:00
Für Charlotte Gainsbourg waren die Dreharbeiten zu Antichrist, dem neuen Film vom umstrittenen dänischen Regisseur Lars von Trier, eine Tour de Force, der sie sich freiwillig gestellt hat, um ihre Ängste zu besiegen.
Antichrist von Lars von Trier - Eine Hassliebe?
2009/09/07 09:40:00
Diese Woche startet Antichrist vom dänischen Skandal-Regisseur Lars von Trier endlich in den deutschen Kinos. Pünktlich zum Kinostart setzt eine erneute Lawine von Antichrist-Kommentaren in den deutschen Feuilletons und Communities ein.
Kritiker — Sehenswert 7.0
Der Film Dogville wurde von 39 Kritikern bewertet.
Fricki76: Asianfilmweb.de
Der dänische Regisseur Lars von Trier ist vor allem Liebhabern von anspruchsvollen, ungewöhnlichen Filmen mit Niveau ein Begriff. In Skandinavien war er Mitbegründer des „Dogma-Films“ und zudem regelmässiger Gast bei den bekannten Filmfestspielen in aller Welt. Sein letzter großer Wurf war „Dancer in the Dark“, der in Cannes mit 2 Goldenen Palmen ausgezeichnet wurde.
In seinem neuesten Werk „Dogville“ stellt Herr vom Trier erneut die beschriebenen Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis. In der beschaulichen kleinen Stadt Dogville führen die Einwohner ein tristes Leben ohne Höhepunkte. Da verirrt sich die junge Grace (Nicole Kidman) in das öde Bergkaff, verfolgt von einer Horde Gangster. Der idealistische Jungschriftsteller Tom nimmt sie in Schutz, versteckt sie erst vor den Gangster, dann der Polizei und setzt sich schließlich bei der Dorfversammlung bei den verängstigten Einwohnern dafür ein, dass Grace bleiben kann. Man trifft schließlich die Übere… — Mehr
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Der Redaktör: kino-zeit.de
Lars von Trier war schon immer ein Zertrümmerer alter Formen und Stile und ein Erneuerer des Kinos. Den experimentellen ersten Filmen wie The Element of Crime, Epidemic und dem opulenten Europa folgten die filmische Selbstbeschränkung von DOGMA 95 und schließlich die Experimente mit Erzählformen des Theaters vor allem Brechtscher Herkunft, die schließlich in die USA-Trilogie mündet, deren Anfang Dogville markiert. Von Triers Auseinandersetzung mit den USA und der amerikanischen Lebensart haben dem Regisseur zwar viel Prügel eingebracht, doch der Faszination von Dogville kann man sich nur schlecht entziehen – mit minimalistischen Mitteln gelingt das beklemmende Bild einer Gesellschaft, die trotz oder vielleicht gerade wegen ihrer moralischen Ideale allem Fremden gegenüber äußerst misstrauisch gegenübersteht.
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ThomasNeuhauser: ARTE
Ein hochaktueller Diskurs in einer Zeit, in der die so lange bequem ausgeblendete Konfliktlösung mit gewaltsamen Mitteln plötzlich nicht mehr zu verdrängen ist. Grace war für die Menschen in Dogville eine Prüfung - sie haben sie nicht bestanden.
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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost
Von Trier zeigt auch, wie gute Menschen wegen ihrer Tugend gefürchtet werden. Wie die weniger Tugendhaften Güte zu zerstören suchen. Wie Vergebung in Rache umschlägt. Wie Gangster sich als humaner erweisen als der niederträchtige Nachbar. Wie man vielleicht töten muss, zum Wohl der Menschheit. Man darf das alles gar nicht zu Ende denken, sonst versinkt man rettungslos im Nihilismus.
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Kommentare — Geht so 5.5
Der Film Dogville wurde von 9390 Mitgliedern bewertet.
moep0r 2010/02/06 15:19:28
Sehr intensives und boeses Werk, das von Trier hier abgeliefert hat. Die Idee, die Kulissen nur Schemenhaft durch Beschriftungen und Markierungen auf dem Boden darzustellen gefaellt mir sehr. Hat meiner Meinung nach was von Theater.
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MaxRelevanz 2010/01/29 10:34:31
kurzweilige Unterhaltung zum zurücklehnen und Popcorn essen
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spanky 2009/12/29 17:38:20
Während des Films hab ich mich dauernd gefragt, ob die selbe Wirkung auch mit herkömmlicher Kulisse erzielt worden wäre. Die Antwort ist: Nein. Von Trier hebt sich mit dieser Parabel auf Augenhöhe mit Bertolt Brecht. Und da ich Brecht eigentlich nicht mag, wundert es mich, dass ich von Triers Herangehensweise um so mehr mag. Von Trier ist eben der bessere Brecht (OK, er hat ja auch die Kidmann und Brecht hatte "nur" die Lenya)!
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Tyler__Durden 2009/12/04 19:30:30
"Äußerst schwer zu goutieren, Du wirst lange brauchen um dich dran zu gewöhnen."
So lauteten die Worte eines Frendes, der mir "Dogville" beschrieb.
Jetzt nach dem ich den Film zum ersten mal sah (was auch gleichzeitig der erste Kontakt mit Von trier war), kann ich von Herzen sagen das er Falsch lag. Schon die Erste Aufnahme die uns "Dogville" aus der Vogelperspektive zeigt, und in der ein Off Erzähler die Stadt beschreibt, war ich verliebt in die Exposition. So Simpel aber gerade deswegen so faszinierend waren die Kreidestriche aus meiner Sicht.
Und Langeweile war bei dieser Unglaublichen Geschichte nie vorhanden, und das obwohl der Film 3 Stunden lang geht.
Ein 3 Stündiger Lehrfilm über Menschlichkeit oder besser gesagt UNmenschlcihkeit. Aber mehr will ich zu der Intention und der Message nicht sagen den diese wird bei jedem anders einschlagen.
Ich habe um ehrlich zu sein noch Tage nach der ersten Sichtung über solche Grundlegenden sachen wie Moral, Rache oder Menschliches Versagen nachgedacht. Beschäftig hat er mich der Film.
Und das ist wahrscheinlich das größte Kompliment das ein Film je bekommen kann.
Was die Wertung angeht bin ich mir aber immer noch nicht sicher, zwischen 9 und 10 wird sie aber bleiben das ist gewiss.
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escar 2009/10/11 19:36:06
ich bin reingegangen, weil ich lars von trier kannte. vom inhalt hatte ich keine ahnung. raugekommen bin ich beeindruckt, verstört und als anderer mensch. wer die eigenen abgründe in seinen gedanken kennenlernen möchte (schon mal gewünscht, dass ein kind erschossen wird?), sollte sich auf diesen harten, intensiven Film einlassen.
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madiss 2009/09/29 17:21:36
uff.war schon recht anstrengend diesem film aufmerksam zu folgen.vor allem die ersten minuten fallen schwer,weil man noch keinen zugang hat und man diese art von film noch nicht kennt.nach und nach lernt man dann die charaktere und deren zusammenleben besser kennen bis man sich schließlich selbst irgendwie als teil von dogville fühlt.
ein "anderer" film.für mich nicht überragend.aber macht lust sich ein wenig mehr mit lars von trier auseinanderzusetzen.
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Schlegel 2009/09/21 23:09:24
Spielberg meets Brecht. Zerrissen stehe ich dem Film gegenüber. Manipulieren kann er, der Lars. Jetzt auch mit Kreidestrichen.
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fontanus 2009/09/14 16:08:58
Gute Umsetzung eines Stoffes, der in seinen Ansichten kein Pardon, keine Ausweichmöglichkeiten (allem voran der Stoizismus)bietet und somit über seine Schwermut hinaus, lediglich die intellektuelle Auseinandersetzung freisetzt. Für jene, die sich einfach nur unterhalten möchten, dürfte der Pessimismus und die Offenlegung ethischer und sozialer Unterschiede nur schwer zu ertragen sein - sofern es überhaupt nachvollziehbar ist. Im Kontrast dazu jedoch die anfangs angeführte, eigenwilige und hochgradig professionelle Umsetzung. Sie und eine elitäre Schauspieler-Riege vom Feinsten machen diesen ungewöhnlichen (eben Trier) Film mehr als sehenswert und die darin enthaltenen philosophischen Ansätze wiederum diskutabel.
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Acry 2009/08/10 19:36:27
Die Idee einen Film wie ein Theaterstück aussehen zu lassen, in dem man lediglich die nötigsten Requisiten bereitstellt und die Kulissen nur andeutet, fand ich anfangs etwas merkwürdig (schließlich erwartet man ja gerade in Filmen, dass dank modernster Technik und ausreichendem Budget alles so perfekt wie möglich nachgebaut und eingerichtet wird), aber auch innovativ.
Ich kann gut verstehen, dass manche Zuschauer nicht wirklich etwas mit dieser Idee anfangen können, da sie vermutlich mit einem "gewöhnlichen" Film gerechnet haben.
Lässt man sich aber auf die mit Kreide gezeichneten Häusergrundrisse und die imaginären Türen ein, gewöhnt man sich auch relativ schnell daran und nach und nach ergänzt die eigene Fantasie im Kopf all das, was im Film eigentlich gar nicht zu sehen ist (genau wie im Theater).
Ich zumindest habe irgendwann die Kreidezeichnungen gar nicht mehr als solche wahrgenommen, und dass die Menschen Beete harken, in denen wir weder Erde noch echte Pflanzen sehen, sondern nur gewöhnlichen Fußboden, störte mich auch nicht mehr.
Schon allein wegen der mutigen Art, Theater und Film zu kombinieren, würde ich den Film empfehlen.
Hinzu kommt noch die gesellschaftskritische Geschichte, wegen welcher es sich ebenfalls anbot, Kulissen und Requisiten aufs Minimalste zu reduzieren: So kann sich der Zuschauer voll und ganz auf die Schauspieler bzw die Story konzentrieren und wird nicht durch Effekte oder unnötigen Schnickschnack vom eigentlichen Film abgelenkt: Wir können genau beobachten, wie langsam die Stimmung in Dogville von gastfreundlich auf egoistisch umschlägt, und wie sich die Situation immer mehr zuspitzt.
Die Geschichte scheint von Anfang bis Ende gut durchdacht und lässt genug Raum für Interpretationen. Letztendlich findet man die Charaktere und Verhaltensweisen der Personen im Film in jeder realen Gesellschaft wieder.
Der Film ist, das muss man zugeben, mit seinen 170 Minuten schon recht lang, allerdings kam bei mir nie Langeweile auf.
Vielleicht lag es daran, dass der Film einen ständig forderte. Schließlich bekam man nicht alles schön sauber auf dem Tablett präsentiert, sondern musste sich die Kulisse etc immer selbst vor dem inneren Auge aufrecht erhalten, um nicht in den "Ich sehe nur Kreidelinien"-Status zurück zu fallen.
Fazit: Kein Film für den entspannenden DVD-Abend. Bringt man aber die nötige Ausdauer und Motivation mit, wird man mit einem starken, originellen und fantasiefördernden Film reich belohnt.
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endlesssporadic 2009/07/17 00:03:38
Guter Film, den ich eher durch Zufall gesehen habe.
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KlapTrap 2009/06/24 14:04:57
Platten Anti-Amerikanismus, das hatte man von Trier schon des öfteren vorgeworfen, gerade und auch wegen Filmen wie Dogville, und der Entscheidung das knapp dreistündige Biest, das der Film geworden ist, mit einem Outro zu versehen, das die in Dogville entfesselte Unmenschlichkeit direkt mit den gesellschaftlichen Wurzeln der amerikanischen Historie verlinkt.
Zu beschwingtem Rock n`Roll entlässt uns der Film in eine bebilderte Fotostrecke, die direkt an Steinbecks "Früchte des Zorns" angelehnt sein könnte.
Indess, der Film funktioniert auch ohne diesen Kontext, und fast bin ich mir sicher, hinter all der Versuchsanordnung und Doppeldeutigkeit ein schelmiches Lächeln ausmachen zu können.
Lars von Trier spielte gerne den Ketzer, das sollte bekannt sein.
Nun mag man diese Art der geschichtlichen Verlinkung, platt oder überhohlt finden, es spielt im großen Rahmen der Versuchsanordnung (wie Dogville sich in mehreren Szenen selber schimpft) kaum eine Rolle.
Dogvilles Themen sind universal!
Das der Film desweitern kein gutes Haar an seine zur Sezierung aufgebotenen Figuren lässt, ist bekanntes Trier-Territorium, ebenso wie der Holzhammer mit denen filigrane Plotstränge am Ende in größtmöglichem Chaos implodieren.
Anders an Dogville ist, im Vergleich zu Triers übrigen Werken, neben der unübersehbaren Versuchsanordnung (da war es schon wieder !) Theater auf die Leinwand zu katapultieren, das die Katharsis die Filme wie DANCER IN THE DARK und BREAKING THE WAVES deutlich in Richtung "Meta-Märchen für Erwachsene" schob, in DOGVILLE zwar nicht ausbleibt, einem aber leise, und heimlich den Magen umdreht.
In von Triers Welt sind wir alle schlecht, soweit die Plattitüden.
Da ein Film, bzw. dessen Wirkung aber immer nur von dem Resonanzboden abhängt, auf den er fällt, darin liegt die eigentliche Wahrheit.
Und mit diesem Wissen ist auch egal, in welchem Land DOGVILLE spielt, welcher Religion man angehört, oder ob man die hier gebotene Tragödie verschmäht oder bejubelt.
Die eigentliche Reaktion auf DOGVILLE wird mehr über das Werk aussagen, als das Werk an sich.
Damit sind wir im Bereich der Kunst, dort wo alles nur spiegelt und zurückreflektiert, und genau da wo DOGVILLE richtigerweise hingehört.
Folgerichtig habe ich noch kein einzigen Satz darüber verloren, ob ich DOGVILLE nun mag oder nicht, und auch die oben abgegebene Wertung sagt im Grunde nur eines aus :
Wir alle brauchen Spiegel, und was wir darin sehen, hängt von uns ab.
Man muss kein Amerikaner sein, um das zu verstehen.
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jollyroger 2009/12/03 05:51:36
Großartiger Kommentar - Gratulation.
kesselborn 2009/05/13 15:26:00
zu viel des guten ... nur der Schluss an dem Kidman sagt, er soll das ganze Dorf abfackeln konnte bei mir eine gewisse Befriedigung hervorrufen
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Kubrick_obscura 2009/06/02 19:05:59
ein Spoiler-Hinweis wäre sicherlich angebracht.
kesselborn 2009/06/10 08:49:39
öhm ... ja, sorry :/
JimiHendrix 2009/05/03 14:59:19
Ja ich kann mich "Blonder" nur anschließen, ich brauchte sogar fast eine Stunde, um Zugang zum Film zu erhalten.
Es wirkt alles sehr harmlos und fast schon langweilig, aber ich merkte richtig wie ich immer mehr in den Bann gezogen worden bin.
Die Tatsasche, dass der ganze Film auf einer vllt Fussballplatzgroßen Fläche spielt, die nur aus Kreidestrichen und ein paar wenigen Bühnenaccessoires besteht stört am Anfang die Vorstellungskraft empfindlich.
Aber was als anfänglicher Nachteil schien, sollte sich als großer Vorteil entpuppen, wenn man erstmal die Fantasie aufbrachte zu sehen, was nicht da war.
Der größte Pluspunkt war eben diese Intensivität, die der Story verliehen wurde, indem man alle Ablenkungs- oder Reizeiflüsse wegließ, um sich NUR der Geschichte zu widmen.
Ja die Geschichte war theaterartig aufgezogen und es wurde einem alles durch einem Zwischensprecher erklärt.
Es hatte einfach etwas, dieses kleine Nest Dogville auf einer Art Plattform schweben zu sehen, die je nach Uhrzeit in komplett Weiß oder Schwarz lag.
Auch die Darstellung der Jahreszeiten und der dazu typischen naturerscheinungen, wie Regen, Laubfall, Schnee, Pollenflug, war wirklich gut gelungen.
Nicole Kidman liefert hier wirklich eine ihrer besten Leistungen ab und überzeugte mit tiefer Charakterdarstellung.
Aber auch die restlichen vllt 20-30 Darsteller, weden alle recht gut unter die Lupe genommen und alles entwickelt eine Art Selbstdynamik, die mich sehr faszinierte.
Ich kann genau verstehen, wenn viele dieses "Experiment" mit 0 bewerten, weil es wirklich schwer ist, seine Fantasie einzusetzten.
Grade auch, weil wir heutzutage fast jeden Film schon fertig serviert, oder sogar schon fertig aufgegessen vor die Augen gesetzt bekomen, wir sind einegtlich garnihct mehr in der Lage unsere fantasie zu benutzen, weil es ganz einfach nicht merh notwendig geworden ist.
Tja und so lässt man sich entweder auf ein Regenerationsprogramm unserer Fantasie ein, oder aber man gesteht sich selbst zu, dass es einem viel zu viel Anstrengung bereitet, diese Fantasie fast 3 Stunden aufrecht zu erhalten, obwohl ich sagen muss, dass man sich nach einer Weile wirklich alles ganz automatisch vorstellt und so kann man sich der guten Story verständnissvoll öffnen.
Lars von Trier war mir immer ein Begriff, aber erst jetzt hab ich etwas von ihm gesehen, es wird nicht der letzte Film von ihm sein.
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cannibal83 2009/04/28 23:54:48
"Dogville" bricht mit den Gesetzen des modernen Films und konfrontiert den Zuschauer mit einer der originellsten Kulissen, die das Kino je gesehen hat. Die Häuser exestieren nicht wirklich, sondern ihre Umrisse sind lediglich auf den Boden gemalt. Man hat somit kein wirkliches Bild von der Stadt, sondern muss sich sehr vieles einfach vorstellen.
Der Plot ist unglaublich detailreich und tiefgründig erzählt, hält dabei jedoch immer die Spannung. Man hat ständig das Gefühl hier etwas "Großes" zu sehen, das hoffentlich in etwas noch Größeren endet. Viel dazu beiträgt die durchgehend überragende Schauspielerriege inkl. einer großartigen Nicole Kidman.
Mit dem Ende des Films bricht "von Trier" dann auch mit den Gesetzen unserer Moralvorstellungen und präsentiert eine der radikalsten Schlußsequenzen überhaupt.
Abschließend gesagt ist "Dogville" ein originelles - auch depremierendes Erlebnis, das sowohl durch seine ungewöhnliche Inszenierung, als auch durch seine gut ausgearbeitete Handlung, vollends überzeugen kann. Meisterwerk!!!
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eghbal 2009/03/18 20:32:26
Ein atemberaubender Film, was im ersten Blick die Geschichte von "Dogvile" erzählt, im weiteren Sinne des Wortes schildert er aber die heutigen zwischenmenschlichen Verhältnisse in unserer Geselschaft, traurig, aber wahr!
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Nayuma 2009/03/08 02:46:13
Der Film bekommt volle zwei Punkte für die Machart. Beim Schauen hat man das Gefühl eher ein Theaterstück zu besuchen. Sowas habe ich bisher im Film noch nie gesehen. Sehr schön. Leider ist der Rest des Films in meinen Augen nicht sehenswert. Erstmal dauert es eine halbe Ewigkeit bis etwas interessantes passiert und dann hat mir der Film nix neues vermittelt. Ich meine, was ist die Lehre aus dem Film? Menschen nutzen andere Menschen aus um sich selbst besser zu fühlen ohne Rücksicht auf Verluste? Opfer entwickeln ein Verständnis für die Täter? Willkommen in der Realität oder wie?! Also sorry, aber der hat sich für mich gar nicht gelohnt!
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T.E.S.S.A 2009/03/05 18:45:02
der film sorgt für viele diskussionen. man findet dabei einiges was der mensch unter moralisch und unmoralisch versteht und es stellt sich die frage ob der film unserer gesellschaft spiegelt-und zwar ohne direkt zu urteilen. der urteil liegt in den händen der zuschauer. damit hat lars von trier, meiner meinung nach,seine wichtigste aufgabe als resiessuer erfühlt.
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Blonder 2009/01/25 18:06:09
Es hat eine halbe Stunde gedauert bis ich ich mich an den Film gewöhnt habe. Alleine die Darstellung der Gemeinde Dogville fast nur durch Kreidestriche wirkt wie im Theater.
Nicole Kidman spielt einer ihrer besten Rollen und Stars bis in die Nebenrollen. Lars von Trier ist es gelungen eine sehr radikale Geschichte spannend zu erzählen.
Man sollte die fast drei Stunden durchhalten, denn dann erlebt man einen Schluß mit dem niemand rechnet.
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stalker 2008/12/30 01:19:05
Alles von Lars von Trier ist großartig, und wer anderes denkt, hat eben nen schlechten Geschmack oder die falsche Einstellung zum Leben.
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alanger 2009/09/23 19:37:47
ich bekenne mich zu "schlechten Geschmack oder die falsche Einstellung zum Leben".
Kubrick_obscura 2009/09/23 21:51:21
Das ist der erste Schritt zur Besserung.
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sikkmeidack 2009/09/28 04:34:21
Dogville ist klasse. Hospital der Geister gewinnt sukzessive an Intensität (mit viel Geduld) u. dancer in the dark muß ich kein 2tes Mal sehen, besides ich Björk mag.
Im Grunde nervt mich der Typ. L.v.T. am A.
stalker 2009/09/28 12:56:40
Herausragend und ziemlich unbekannt ist von Triers "Medea".
DerFieseFriese 2008/11/23 08:17:30
Nachdem ich mich auf das (kaum vorhandene) Bühnenbild eingelassen hatte, war ich dermaßen gefesselt von der Geschichte, dass ich sogar das Rauchen vergessen hatte.
Insgesamt ein Film der meine leicht misanthropische Einstellung auf jeden Fall gefördert hat. Auch regt er zum Nachdenken und zur Selbstreflexion an.
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Beganda 2008/09/17 14:50:17
Nach ein paar Minuten war ich vollkommen gefangen von der Geschichte, habe die Schlichtheit der Ausstattung genossen und mich vollkommen der Dynamik der Geschichte sowie dem einzigartigen Ensemble ergeben. Ein psychisch sehr harter, puristischer, überwältigender Film, dessen Dilemma aus meiner Sicht darin besteht, daß man ihn großartig finden, aber nicht mögen kann.
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denise 2008/08/20 18:37:12
Wie so oft entwöhnt Lars von Trier den Zuschauer von seinen Sehgewohnheiten - was ich trotz der wirklich rauhen Story sehr erfrischend fand. Trotzdem hatte ich wegen der Länge ein wenig Hummeln im Hintern und ein wenig fehlgeleitet durch die Ankündigung "Aber Grace hat ein Geheimnis, ein gefährliches Geheimnis" irgendwie immer auf den Moment gewartet, an dem Grace ihr wahres Gesicht zeigt, was natürlich nicht kam. Alles in Allem ein harter, aber guter Film mit einer endlich mal wieder ordentlichen Nicole Kidman und vielen anderen überzeugenden Stars.
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Kubrick_obscura 2008/05/19 15:26:51
Die Exposition ist einfach. Die Geschichte verläuft langsam und das Ziel dieser Reise ist nichts für den schwachen Geist. Am Ende dieses Films wird jeder herausgefordert eine Entscheidung zu treffen, die sein bisheriges Moralverständinis auf den Kopf stellen wird. Lars von Triers perfekt geschriebenes und hochkarätig besetztes episches Film(Theater)stück geht an die Grenzen der Bilder.
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lucie 2008/04/19 08:43:53
Ein Film den ich nicht brauche und um so etwas zu sehen würde ich ins Theater gehen.
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sonnenwind 2008/04/01 09:12:30
Anfangs sehr gewöhnungsbedürftig, aber dann funktioniert's. Eindringlich, beinharter Realismus. Wirkt nach.
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aikifreak 2008/04/01 05:24:06
Ultraharter Tobak! Das Schauspiel bietet alles was man von wirklich bedeutenden Dramen her kennt, inklusive Beklemmung und Katharsis. Das Sehen erfordert Aufmerksamkeit und eine unbeschwerte Stimmung mag nicht aufkommen, aber für eine seichte Abendunterhaltung im Theater würde man sich ja auch kein Stück von z.B. Sophokles aussuchen. Die Kombination von Theater- und Filmdramaturgie ist super gelungen. Fazit: Wer Theater mag wird "Dogville" lieben!
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turboflo 2008/02/24 17:41:26
Ich bin einfach ein Fan von Trier. Großartiger Film. In keiner Weise schaut man auf die Uhr und möchte diesen (wirklich langen!) Film abschalten. Fesselnd und mit einer verhältnismäßig "einfachen" Story.
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freedika 2008/02/09 19:26:17
Konnte mich total fesseln!
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RicardoCooper 2008/01/19 12:40:46
Sorry, ist mir zu anstrengend das Teil. War die reinste Quälerei. Und die Kidman mag ich auch nicht. 0 Punkte hätt's übrigens gegeben, wenn noch der Steven Seagal mitgespielt hätte...
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Fredson 2008/01/17 18:19:21
Ich finde den Film unglaublich gut und gelungen und würde ihn deshalb so schnell nicht mehr ansehen: denn das Szenario und die Geschichte, die da entworfen werden, sind fürchterlich bedrückend und aussichtslos. Ein im besten Sinn hoffnungsloser Fall.
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