Don Camillos Rückkehr

Il ritorno di Don Camillo (1953), IT/FR
Laufzeit 116 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 14.08.1953

6.7 Kritiker
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
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von Julien Duvivier, mit Fernandel und Gino Cervi

Don Camillo, der wackere Streiter und gottesfürchtige Priester, verbannt in eine neue Gemeinde im Gebirge, ist zutiefst verzweifelt. Mürrisch und einsilbig ist die argwöhnische Haushälterin, und die Gemeinde ist auch nicht besser. Selbst der liebe Herrgott würdigt ihn keines Wortes mehr. Unten im Tal ist auch nicht alles so, wie es einst war. Peppone, der kommunistische Bürgermeister, vermißt Don Camillo an allen Ecken und Enden. Er ruht nicht eher, bis er beim Bischof die Rückkehr seines vielgeliebten Gegners persönlich durchgesetzt hat. Und wieder nimmt das alte Spiel wie in alten Tagen seinen Lauf…Bis in der Stunde der Not, als das Dorf überschwemmt wird, die beiden ungleichen Brüder Frieden schließen und Schulter an Schulter verbissen gegen den Tod und das Ertrinken kämpfen.


Cast & Crew


Kommentare (4) — Film: Don Camillos Rückkehr

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Joe Gillis

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Bewertung6.5Ganz gut

Der schlagkräftige Seelenhirt Don Camillo (Pfernandel) kehrt aus dem Exil eines abgelegenen Bergdorfes – wohin er auf Betreiben seines bolschewistischen Widersachers Peppone (Stalino Cervi) verbannt wurde – triumphal zurück in das geliebte Heimatstädtchen, um dortselbst die geistig-physische Auseinandersetzung mit seinem alten Haßfreund und Lieblingsfeind voller Gusto und Enthusiasmus fortzusetzen. Stärker noch als der Vorgänger zerfällt Julien Duviviers zweite Leinwandadaption der Erzählungen von Giovannino Guareschi in eine Vielzahl (mehr oder weniger) launiger episodischer Einzelheiten und (halbwegs) poetischer Bruchstücke: In Erinnerung bleiben etwa der verschneite Kreuzweg des unbotmäßigen Priesters oder der sonderbare Seelenhandel zwischen einem unsterblichen Reaktionär und einem derben Kommunisten oder Don Camillos pädagogischer Sonntagsspaziergang mit Peppones aufmüpfig-sensiblen Sohn durch die vernebelte Landschaft der winterlichen Poebene. Nach viel (ideologischem) Zank, (handgreiflichem) Streit und (mehrfach) versuchtem Totschlag tritt zum Ende der Erzählung der breite Fluß über die Ufer, überschwemmt den Ort (die morsche Kirche wie das rote Volkshaus) – und alle (wirklich alle) sitzen sie wieder in einem Boot.

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guggenheim

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Bewertung5.0Geht so

Für damalige Verhältnisse bestimmt politisch brisant, aber nach heutigen Maßstäben zu dezent vorgetragen, relativ humorfrei und manchmal zu salbungsvoll. Bewegt sich nur im Durchschnittsbereich...

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neumann2000

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Zeitlos. Immer wieder unterhaltsamer Zweikampf der "Systeme".

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dAShEIKO

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Bewertung6.0Ganz gut

Humorvolle Aufarbeitung der politischen Zustände im alten Italien.

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