Donnie Darko - Kritik

Donnie Darko

US · 2001 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 16 · Thriller, Drama, Science Fiction-Film, Fantasyfilm
Du
  • Ich sah den Film 2002 zum ersten Mal und fand ihn einfach nur doof, bekam dann über die Jahre mit daß es immer wieder Leute gaben die über ihn schrieben, sich über ihn austauschten und war immer ratlos ob die eigentlich über den gleichen Titel sprechen. Am Ende gab ich ihn dann doch mal eine zweite Chance und stellte fest: ja, es ist ein hervorragendes Werk; aber eins das man nicht schauen kann . Man muß es sich erarbeiten, Ich finde ja ein Film sollte für sich selber stehen können; dieser hier verlangt es aber geradezu daß man sich ergänzende Literatur und andere Quellen zu Gemüte führt um ansatzweise die Hintergründe was eigentlich passiert ist anzueignen. Wenn man das tut, dem Film eine Chance gibt und sich entsprechend herein arbeitet kann man aber sehr wohl erkennen was hier für ein großartiges Werk vorliegt: man hat hier Elemente aus Horror, Science-Fiction, Mystery und Fantasy mit den Aspekten eines Teeangerdrams, sehr komplex, sehr spannend und stellenweise auch sehr lustig – aber man muß sich drauf einlassen können. Tut man das wird man nicht zuletzt durch grandiose Darsteller belohnt.

    Fazit: Extrem komplexe Geschichte die man sich erarbeiten muß – die sich dann aber voll lohnt!

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    • Schon kurz nach Erscheinen des Filmes hatte ich was dessen Handlung betrifft von tuten und Blasengirlanden keine Ahnung.
      Auch beim gestrigen zweiten mal anschauen leider .
      Ob das oder vorallem die Tatsache, dass ich den Film so langweilig /fad fand der Grund für meine schlechte Wertung ist , weiß ich nicht.
      Wahrscheinlich beides!

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      • Gi4nn1 21.07.2017, 12:33 Geändert 25.07.2017, 14:29

        Donnie Darko - Der Film mit dem Hasen:

        !!!Achtung: Kommentar enthält Spoiler!!!
        Von den Dialogen und der Qualität her, ist der Film sehr B-Movie lastig, oberflächlich, aber nicht schlecht und mäßig spannend.
        Aufgrund der Story verzieh ich daher diese Schwächen. Trotzdem ist es Schade, da viel Potenzial verschenkt wurde.

        Der Hase, den ich anfangs super fand, weil er mysteriös und geheimnisvoll wirkte, bekam meines Empfindens zu wenig Screentime und eine zu schnelle Auflösung.

        Was also macht den Film so sehenswert?

        Zum einen ist es die komplexe, vielfältige Geschichte, die dem Zuschauer viel Interpretationsspielraum zulässt.
        Auch philosophische und wissenschaftliche Themen werden angeeckt, was teilweise auch zum Nachdenken anregt.

        Ein Zitat gefiel mir besonders:

        Donnie Darko:" Frank, wieso trägst du eigentlich dieses Hasenkostüm?"
        Frank antwortet: " Wieso trägst du dieses Menschenkostüm?"

        Wie gesagt, die Grundidee ist genial, leider wurde viel Potential aufgrund vom Drehbuch und der Handlung verschenkt.
        Trotzdem bleibt der Film ein Highlight des Mystery-Genres und ist auf jeden Fall sehenswert - ob man damit was anfangen kann, muss man selber entscheiden.

        • Der Film ist nicht unbedingt spannend, aber sehr faszinierend und zieht einem in seinen Bann. Ich bin mir nicht sicher ob ich wirklich irgendwas vom Ende verstanden habe, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. :D

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          • Der Film hat mich leider nicht gefesselt ... Ich habe nur immer darauf gehofft das er bald vorbei geht .
            Nichtsdestotrotz ist die Story des Filmes sehr gut aber für mich zu langweilig erzählt .

            • RedMoon-1973 11.06.2017, 18:23 Geändert 11.06.2017, 18:28

              Das ist einer dieser WTF Filme, der bei mir nach jeder Sichtung noch mehr Fragen aufwirft, als Antworten liefert. Das liegt an der großen Komplexität des Films und an den vielen Interpretationsmöglichkeiten der Handlung.

              Er ist an Zuschauer gerichtet, die während und nach einem Film über das gesehene nachdenken und sinnieren sollen. Er ist nicht dafür geeignet, sich passiv berieseln zu lassen und anschließend mit einem guten Gefühl ins Bett zu gehen. Er lässt einen einfach so mit vielen Fragen und Deutungen zurück, die man erst ma irgendwie einordnen muss.

              Ich habe den Film zum dritten mal gesehen und kann noch immer nicht behaupten alles verstanden zu haben.

              Es ist müßig jedes Detail hier auszuarbeiten, daher besser selber sehen und urteilen.

              Für mich ein absoluter "Mindblower", mehr sogar als "The sixth sense", wo am Ende alles klar wird und ein Aha-Effekt aufkommt. Donnie Darko lässt einen am Ende mit Fragen über Fragen zurück, was aber nicht negativ gemeint ist.

              PS: Und der 80s Soundtrack ist einfach nur cool

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              • (Enthält Spoiler, natürlich)
                Ich hab's jetzt wieder versucht, ich glaube so ungefähr zum sechsten Mal in ca. 15 Jahren. Diesmal hab ich ihn durchgängig und zuende geguckt mit ein bisschen Schummeln (vorspulen).
                Ist jetzt kein Film den ich doll haten muss, es bleibt aber einfach so, dass der mich von vornherein nie schafft zu fesseln- schon bei der Anfangssequenz und der völlig unpassend eingespielten Musik will ich ausmachen weil ich denke ich wäre hier in einer High School Komödie gelandet... und bin ich ja irgendwie auch.

                Dann eine nervige Szene am Abendbrottisch, bis die Kleine fragt was ein "Fuckass" ist und der Vater so gekünstelt lacht. Die Figuren reißen mich da schon nicht mit und im Verlaufe des Films wird es nur schlimmer, es kommt alles so platt rüber. Auch alles Folgende wirkt so aufgesetzt und das ist auch das eigentliche Problem: Man merkt, dass der Film ganz viel will, aber das nicht so richtig hinbekommt. Die Figuren bleiben gesichtslos, stattdessen werden einige Stilmittel so aufgezwungen: Die Stimme von diesem Hasen ist zB abartig übertrieben laut, genau wie die Musik- die Story versucht sich auch zu feiern, bleibt aber völlig uninteressant.

                Es ist keine TeenieKomödie und auch kein mitreißender Science Fiction, das bremst sich irgendwie alles aus und der Erzählstil ist überzogen und erzwungen.

                Ich schließe auch nicht aus, das ich ihn nicht so ganz verstanden habe- aber es interessiert mich auch einfach nicht, das ist das Problem. Die ganzen Figuren sind komplett uninteressant trotz guter Ansätze:
                Grandma Death wirkt zunächst interessant, aber dann findet einfach kein Aha-Moment statt und es bleibt dünn. Das mit Patrick Swayze hat völlig Potential, aber geht total unter und das Aufeinandertreffen bei seiner Rede ist einfach nur blass. Da geht nichts. So könnte ich auch den Film beschreiben: Blass.

                Einzig Mary McDonnell schafft es mir ein kleines bisschen Stimmung zu entlocken und der Schul-Bully ist auch cool und bringt es geil rüber, wobei der ja auch eine Pfeife ist weil der nie wirklich was macht. Am Ende erst und dann auf einmal richtig überzogen und völlig sinnfrei, unlogisch. So wie "Das musste jetzt in den Streifen noch rein!" Dann wird Donnie's Freundin überfahren und es scheint auch völlig egal zu sein, bis er dann diesem Typen aus heiterem Himmel und irrational ins Auge schießt. Das ist einfach.... plump.

                Ich kann nichtmal genau sagen was mir hier fehlt, wenn ich's benennen müsste würde ich sagen "Seele". Das ist mir alles mit zuwenig Hingabe zu flach erzählt.
                Just my 2 Cents.

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                • Ich kann verstehen wenn man den Film nicht mag, weil er ihm langweilig oder sinnlos vorkommt. In meinen Augen ist er das auf keine Weise, ganz im Gegenteil. Ich weiß noch als ich ihn das erste Mal sah war ich so geflasht und gefesselt von der Vielfältigkeit des Films, seine Charakere, der Humor, das Drama, der Sci-Fi und der Mystery Anteil. Selten eigentlich nie habe ich so verschiedene Genres so perfekt ineinanderlaufen sehen. Ich habe ihn das erste Mal wirklich kaum verstanden, trotzdem dachte ich eine Woche jeden Tag an den Film. Er ließ mich nicht los, das zeigt die Wirkung Einfluss bei mir. Ich habe danach das Forum verschlungen, den Directors Cut gesehen und jetzt insgesamt schon 5 Mal diesen Film und jedes Mal entdecke ich neue Details zu unglaublichen Theorien, der Film ist wirklich gut durchdacht und gerade weil er mehr Fragen stellt als er klärt, finde ich ihn noch faszinierender. Er ist zurecht ein Kultfilm geworden und so kultig wie er ist auch seine Hintergrundgeschichte. Ich verstehe die anderen Meinungen, aber das ist eben meine.

                  Er ist und bleibt mein Lieblingsfilm.

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                  • MissRockRolla 09.03.2017, 17:57 Geändert 09.03.2017, 17:57

                    Ein sehr komplexer Film, über den man erst einmal eine Weile nachdenken muss. Der Film erzeugt über seine ganz Laufzeit hinweg ein Gefühl der Beklemmung, wie es nur wenige Filme schaffen. Die einzelnen Themen, Szenen und Dialoge sind teilweise schwer zusammenzufügen und man kann sich noch lange nach der Sichtung mit ihnen auseinandersetzen. Für mich ist "Donnie Darko" einer der niveauvollsten und originellsten Filme überhaupt, philosophisch und spannend zugleich. Schwere Kost mit vielen Interpretationsmöglichkeiten.

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                    • http://www.indiewire.com/2016/11/donnie-darko-trailer-restoration-bfi-jake-gyllenhaal-richard-kelly-1201747238/

                      Wäre zu schön, den auch hier im Kino sehen zu können.

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                      • EwaldKiri 05.02.2017, 17:28 Geändert 05.02.2017, 19:49

                        Ich glaube die meisten schlechten Bewertungen sind auf ein Nicht-Verstehen des Films zurückzuführen. Mir ging es nicht anders als ich mit dem Film fertig war, erst nach dem durchstöbern von verschiedensten Interpretationen und der klaren Auseinandersetzung des Directors Cut (btw gibt euch den shit, der erklärt so einiges) habe ich dieses fette Spektrum an Kuriosität in meinem Kopf schließen können.

                        Ab hier wird gespoilert und ich erkläre warum der Film für mich perfekt ist:

                        Fast die komplette Handlung von "Donnie Darko" spielt sich in einem sogenannten Tangens Universum ab, ein Universum welches eine begrenzte Laufzeit hat und identisch zum Primary Universum ist, welches unser Universum darstellt.
                        Das Tangens Universum wurde erschaffen als die Flugzeugturbine in Donnie Zimmer gekracht ist, hier trifft er auch zum ersten Mal Frank.
                        Von hier an weiß er das die Welt in 28 Tagen untergehen wird, jedoch ist hiermit nur das Tangens Universum gemeint.
                        Wenn das Tangent Universum nach seiner Laufzeit nicht geschlossen wird, verwandelt es sich zu einem schwarzen Loch Wechsel sich selbst und das Primary Universum vernichtet. Um dies aufzuhalten werden sogenannte Receiver ausgewählt, die zum Teil auch übernatürliche Kräfte wie Telekinese oder das hinüberblicken in die vierte Dimension beherrschen, Donnie ist einer dieser Receiver, genauso wie Roberta Sparrow eine von Ihnen war, das erklärt auch warum Donnie Visionen so detailliert in ihrem Buch zu finden sind. Aus einem unbekannten Grund ist die Flugzeugturbine die in Donnie Zimmer landet aus dem Primary Universum in das Tangent Universe gekommen. Nun fehlt dem Primary Universum ein Teil. Wenn dieses nicht in 28 Tagen zurückkommt findet das Spektakel mit dem schwarzen Loch statt und zerstört jedes Leben im Universum.
                        Am Ende begreift Donnie das Alles und kann aufgrund seiner übernatürlichen Fähigkeiten die Turbine in das Primary Universum zurückbekommen, welches ihn dann letztendlich tötet.

                        Der Film bietet noch so viel mehr, die Dialoge bieten so viel Interpretationsspielraum und trotzdem schließen sie die Haupthandlung sinnvoll. Donnie Darko ist einfach ein Spielplatz für Menschen die gerne denken. Wer nach meiner "Kritik" noch immer nicht alles verstanden hat, kann sich gerne folgendes Video geben, hier wurde alles nochmal viel genauer erklärt. Oben habe ich die Grundhandlung grob erklärt um denen ganzen Dudes die hier meinen müssen nur weil sie etwas nicht verstehen, diese Kunst schlecht zu reden.

                        Donnie Darko kriegt diese 10 Punkte weil dieser Film eine 4 dimensionale Handlung auf einer 3 dimensionalen Ebene erzählt.

                        https://www.youtube.com/watch?v=kM-o8Wm4s8Y

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                        • Ein gigantischer Film und der Inbegriff des Zeitreise-Mindfucks. Im Kino-Cut fürs erste Mal Pflicht, beim zweiten Mal dann den reizvollen Director's Cut und danach nach Belieben. Genial. Verwirrend. Aber spannend. Und nach jeder Sichtung wird erneut gegrübelt, was da denn jetzt genau passiert ist und wie das Ganze zusammenhängt. Und dann gibt's Kopfschmerzen. Der Cast weiß auch zu überzeugen, allerdings gibt es durchaus kleine Hänger. Donnie Darko als Charakter kann mich einfach nicht zu 100% überzeugen und die Szene, in der er mit Gretchen nach Hause läuft... Naja, nennen wir die Dialoge mal "speziell".
                          Aber ansonsten ein Top-Film für Freunde des hirnzermarternden Kinos und ein echter Genre-Hit und -klassiker. Damit aber auch nicht für Jeden etwas. Dennoch: Must See!

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                          • Der Trailer damals war besser als der erwartete Film. Die Musik hatte mich damals so dermaßen gefesselt und die Vorfreude auf den Film war unbeschreiblich.
                            Dann sie Ernüchterung. Der eigentliche Film. Alles wirkt total aus dem Zusammenhang gerissen. Undurchschaubar und komisch. Gelacht habe ich aber nicht.

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                            • Perrier 16.01.2017, 09:29 Geändert 16.01.2017, 09:35

                              Pseudo intellektueller Schrott hoch Zehn. Das ganze ist dermaßen schwachsinnig und langweilig konstruiert dass ich nach 10 Minuten schon kein Interesse mehr daran habe. Weder an der (sehr flachen) Geschichte noch an den Charakteren. Ich mag normalerweise vielschichtige Filme die zum nachdenken anregen aber hier merkt man schnell, dass lediglich mit dem Anschein von Tiefgang und Hintergrund dekoriert wurde. Die Darsteller sind für meinen Geschmack kaum zum aushalten. Diese GZSZ Beverly Hills 90210 Bravo Titelbild Teeny`s haben nichts in einem Film verloren. Schrecklich. In die gleiche Kategorie "Möchtegern tiefgründiger Bullshit" wie Pulp Fiction, Clockwork Orange oder Reservoir Dogs.

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                              • Atalantia 07.01.2017, 11:15 Geändert 07.01.2017, 11:19

                                Langatmiger, unterbelichteter psycho Pulk. Aber trotzdem ein paar Punkte für die (teilweise) überdurchschnittlichen Darsteller. Aber das Drehbuch ist öde.

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                                • Schauspielerisch ist der Film top. Ich persönlich finde, dass der Film auch wenig Widersprüche hat und sehr schlüssig ist. Es fängt etwas verwirrend an, mit der Zeit bekommt man dann aber immer mehr Informationen, die sich alle zusammenführen lassen. Damit kann man sich sehr gut durch den Film manövrieren. Es stimmt zwar, dass einige Fragen unbeantwortet bleiben bzw. der Interpretation zugänglich bleiben, aber die entscheidenden werden beantwortet.

                                  Für mich bleibt offen, was die Anfangsszene zu bedeuten hat. Zwar kann man hier auch Vermutungen anstellen, aber offen bleibt die Frage. Weiterhin weiß ich nicht, was das Schlumpfgespräch zu bedeuten hat- oder sollte gezeigt werden, dass er gut mit der Waffe umgeht?
                                  Der Film hat keine unnötigen Szenen, so dass ich denke, dass es etwas zu bedeuten hat. Um genau zu verstehen, was der Film von einem will, muss man auch sein Augenmerk auf das Buch der Zeitreisen setzen, woraus ab und zu Passagen vorgelesen werden.

                                  Alles in allem müsste der Film mir super gefallen, aber irgendwie tut es das nicht. Ich kann nicht mit Donnie fühlen und miteifern. Ich finde das alles eher skurril, auch wenn die Lösung plausibel erscheint. Vielleicht bin ich auch kein Kind des göttlichen Pfades. Die Perspektive ist zwar interessant, aber irgendwie auch auf Dauer nervig.

                                  Den Film kann man sich zwar mal anschauen, aber den Hype verstehe ich nicht. Da finde ich Butterfly Effect doch etwas überzeugender. Aber man kann auf jeden Fall sagen, dass der Regisseur gute Arbeit geleistet hat.

                                  • Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat Zwei...

                                    ...überraschender Weise hat "Donnie Darko" sie (quasi) auch. Mehr verrate ich an dieser Stelle nicht mehr! :)
                                    Vorab: ich rate es, diesen Film NICHT müde zu schauen. Er ist teilweise sehr verwirrend & kompliziert. Er erinnert von der Komplexität (NICHT von der Handlung!) an Inception. Dieses Werk hat schon einen sehr individuellen Stil, was ich sehr gut finde, da er sich damit vom Rest abhebt. Er fesselt eigentlich von Beginn an und wirft eine ganze Menge Fragen auf. Was ich so über den Film gelesen habe (Kommentaren & Beiträge), bietet er eine Vielzahl von Interpretationsmöglichkeiten auf. Ich finde, das mit dem Ende, sich ein "Kreis" schließt. Jedoch muss ich gestehen, dass ich selbst nach der Sichtung etwas grübeln musste bis ich mein Resümee hatte.

                                    Ein einzigartiger Mystery-Thriller, mit vielen bekannten Gesichtern, kompliziert verstrickter Story in dem der Zuschauer am Ende zu rätseln hat :)

                                    • An der Kinokasse gefloppt, aber im Homecinema die Erwartungen übertroffen. Heute ist "Donnie Darko" ein Kultfilm. Jake Gyllenhall brilliert als Teenager, dem ein Hase den Weltuntergang vorhersagt. Unglaublich spannender Mysterythriller. Maggie Gyllenhaal, spielt seine Schwester. Auch im richtigen leben sind sie Geschwister. Sehr cleveres Casting, wie ich finde. Die meisten von euch werden ihn sicher schon kennen er ist einer der besten Thriller seiner Art.

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                                      • MultiChrizzz 28.10.2016, 01:54 Geändert 18.11.2016, 23:38

                                        Seit locker 10 jahren ständig mit donni brasco verwechselt

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                                        • Marley5652 22.10.2016, 22:08 Geändert 23.10.2016, 11:58

                                          Mich konnte der Film wirklich fesseln. Gerade weil mann bis zum Schluss nicht
                                          weiß was passieeren wird. Geht die Welt am Schluss wirklich unter? Wird es noch
                                          den ein oder anderen Zwischenfall davor geben? Sicherlich einer der spannendsten Filme den ich kenne. Kann diesen Film wirklich nur weiterempfehlen.

                                          • MetalFan92 13.10.2016, 20:44 Geändert 13.10.2016, 20:46

                                            ###############Eventuelle Spoiler#############

                                            Von der Atmosphäre her kommt mir "Donnie Darko" vor wie aus den 90er Jahren (natürlich positiv gemeint). Sehr stimmig, düster und genial inszenierte Szenen. Der Film bietet einen eine ganz neue Einsicht in Sachen Zeitreisen. Interessantes Thema mit interessanten Thesen. Super Schauspiel von Jake Gyllenhaal.
                                            Ich bin mir noch nicht ganz einig wie ich das Ende verstehen soll. Jedenfalls hab ich es diesmal besser verstanden als beim ersten Mal schauen und ich kann sagen "Donnie Darko" nur einmal zu gucken reicht nicht.

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                                            • Rassilon 07.10.2016, 10:53 Geändert 11.10.2016, 17:29

                                              Gewidmet meiner Lieblings Amely.

                                              Spoiler Ahead. ( TL DR Version ganz unten )

                                              "It's a very, very mad world"
                                              Meine 4. Sichtung.

                                              Des öfteren zweifle ich ( und wahrscheinlich auch andere ) an meiner Intelligenz. Zum Beispiel dann, wenn alle Welt einen Film abfeiert, mit dem ich nichts anfangen kann. Geschehen mit Clockwork Orange, Pulp Fiction oder Gran Turino. Und auch Donnie Darko.

                                              Handwerklich ordentlich, aber auch nicht meisterlich gemacht, erzählt der Film von ( Überraschung ) Donnie Darko.

                                              Der junge Mann ( klasse Spiel von Gyllenhaal ) ist ein problematischer Herwanwachsender mit so mancher Störung, dem dann das nahende Ende der Welt verkündet wird. Von einem Hoppelhasen mit wirklich seltsamer Stimme.

                                              Ich habe so manches Problem mit dem Film, will es aber auf zwei Grundfragen herunterbrechen:

                                              Ist das was Donnie sieht, Real? Das würde seine sich erfüllenden Vorahnungen erklären, nicht aber die selbsterfüllenden Prophezeiungen und die diagnostizierten und belegten Geisteskrankheiten.

                                              Was will der Film dem Zuschauer erklären? Von Action Filmen oder Komödien erwarte ich keine große Lehre. Doch von einem Drama wie Donnie Darko sollte etwas hängen bleiben. Was ist das hier? Für mich ist keine Konsequenz erkennbar, am Ende bleibt ( der inneren Logik nach ) nur der bewusste Selbstmord eines geisteskranken Jugendlichen.

                                              Vielleicht bin ich zu blöd für den Film. Nein wirklich, das kann sein. Aber für meinen Geschmack ist der Film zu Konfus, zu wiedersprüchlich in seinen Aussagen und in seiner Logik die einfach nicht homogen ausfällt.

                                              Dem Zuschauer werden unzählige verschiedene Handlungsstränge aufgetischt, aus denen er sich dann diverese Gefühlsregungen rauspicken darf ( Die bekloppte Angst/Liebe Lehrerin, der Pedo-Motivationsredner, die gemobbte Hawaiianerin ( OITB lässt grüßen ) die Liebesgeschichte zwischen Donnie und Gretchen und die Paranoia mit Frank.

                                              "Hello, teacher, tell me what's my lesson"

                                              Nicht nur, dass der Film nicht besonders konsequent daher kommt und den Zuschauer unbefriedigende Rätsel hinterlässt. Auch auf die Logik wird nicht viel gegeben. Genannt seien hier die Einstein Rosenberg Brücke, vollkommen Out of Context gerissen. Oder Grandma Death, deren Rolle geschrieben wurde um möglichst ominös zu wirken. Oder warum die beiden Gangster am Ende ausgerechnet bei der verlassen Hütte rumgehangen haben. Mit Messer und Sturmmasken. Woher zur Hölle konnten die wissen das Donnie und seine Kumpels da auftauchen würden?

                                              Kompliziertheit um der Kompliziertheit Willen ist ein richtig armes Konzept um einen Film wichtiger erscheinen zu lassen, als er ist.

                                              Jetzt rede ich den Film schlecht, das war nicht meine Absicht. Der Film weiß in vielerlei Hinsicht zu überzeugen. So leisten alle Schauspieler eine gute Arbeit, herausragend hier die Gyllenhaals und Moore. Die Kameraarbeit leistet gute Bilder und hat einige beeindruckende Aufnahmen zu bieten und die Schnitte bei dem Inferno des Kinderschänders auf jedem Fall ein Lob wert.

                                              Die Musik ist vielleicht das beste an dem Film, auch wenns traurig ist. Ganz Prominent das Ende von Gary Jules Mad World, aber auch zwischendrin verstecken sich einige Perlen.

                                              TL DR. Ein in Ansätzen interessanter Film, der sich jedoch in seiner eigenen Kompliziertheit verliert und dem Zuschauer zu viele unbeantwortete Rätsel ohne Bedeutung hinterlässt. Ein Roter Faden wäre toll und wünschenswert gewesen und die vielen Nebenhandlungen iritieren und werden dabei nicht ausführlich beendet.

                                              Zum Schluß das Lied von Gary Jules Mad World
                                              https://www.youtube.com/watch?v=4N3N1MlvVc4

                                              Dann gab es noch eine Version der Sängerin Jet Tangerin ( JustJess) die sie leider gelöscht hat ;(

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                                              • Nach einer erholsamen Nacht und einigen Gedanken am heutigen Morgen auf der Arbeit bin ich glaube ich bereit einige Worte über den Film zu verlieren. Von Jake Gyllenhal war ich schon immer sehr angetan, aber eine seiner ersten Rollen bekam ich bis gestern nicht zu sehen. Den kranken Donnie Darko in seiner dunklen und atmosphärischen Darstellung verleiht er den nötigen Halt. An Glaubwürdigkeit mangelt es ihm nicht. Er trägt die Konflikte des Films und weiß immer ernt zu bleiben und die richtigen Gesichtsausdrücke zum richtigen Zeitpunkt zu vermitteln. Tagsüber recht normal, manchmal sogar feucht-fröhlich, wenn er beispielsweise seine Freundin sieht, und abends tiefgründig, bitter und böse. Unkontrolliert offenbart er sein zweites Gesicht, dass unter seiner eigentlich zurückhaltenden Art, einen besonders starken Eindruck bündelt.
                                                Die Musik geht dabei ebenfalls ganz unterschiedliche Wege. Und die Bilder sind dazu komponiert. Das brummen, immer wenn es gerade Nacht wird, immer wenn gerade ''Frank'' wieder erscheint, immer wenn Donnie seinen humanoiden Hasen sieht. Das Spiel ''Tag-und-Nacht'' ist dabei sehr gekonnt, dunkel und manchmal sehr verwirrend eingefangen. Große Klasse. Hier steckt eine große Vision hinter. Denn die dunklen und beinahe gruseligen (Beinahe??) Bilder hinterlassen einen bleibenden Eindruck.

                                                So ziemlich alle Figuren unterstützen die dunkle und kaputte Atmosphäre. Viele Figuren erscheinen dümmlich, haben sie vielleicht einen Knax? Hier stimmt einfach alles, weil niemand wirklich normal ist. Die einzige Person, die normal erscheint ist tatsächlich Gretchen Ross. Sie ist die einzige auf die Donnie noch hören kann und die er lieben lernt. Eine besondere Machart muss dem Film zugesprochen werden.
                                                In einzelnen Szenen, passte mir aber dennoch die Musik nicht recht und die ein oder andere Szene wollte zu mystisch und besonders sein. Dennoch weiß der Film mit einer Szene und vielen Bildern mehrere Konflikte gleichzeitig zu vermitteln. Das ist nunmal Kunst. Mich hat er definitiv erwischt und überrascht.

                                                Der Endtwist mit dem wundervollen (WUNDERVOLLEN) Endsong war grandios.
                                                Hat man doch zwischenzeitig drüber nachgedacht, ob alles nach diesem mysteriösen Flugzeug-in-Donnies-Zimmer-Unfall passiert ist, doch nur noch reine Fiktion ist, ein Traum womöglich ....Ich für meinen Teil dachte es zwischenzeitig, vergaß es aber auch gleich wieder. Es gab zu viel auf das man achten konnte und musste um das Werk richtig schätzen zu können. Also keine Zeit um über diese Frage nachzudenken. So hab ich es in der letzten Szenen zwar kurzzeitig, Sekunden davor, kommen sehen, wollte und musste aber darauf warten, dass der Film ein eindeutiges Zeichen an mich sendet, dass nichts nach diesem Unfall zu Anfang die Wahrheit war. Und dieser Moment war brilliant und man war so froh, dass man alles wohl doch richtig verstanden hat. Zwischendrin fragte man sich öfter mal, ob man das alles gut verstanden hat oder nicht. Eine starke Wirkung.
                                                Trotzdem....Der beste Moment ist und bleibt für mich die letzte Szene mit ''Mad World'' von Gary Jules !!!!! Wundervoll !

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                                                • Habe, nachdem der Film vorbei war, noch bestimmt eine Stunde einfach da gesessen & im Hauptmenü der Bluray Gary Jules' "Mad World" gelauscht, dem wundervollen Song, der eine ebenso wundervolle und vor allem starke Szene zum Ende des Films begleitet. Ich war noch zu gebannt von Donnie Darko, als dass ich einfach ausschalten konnte.

                                                  Schon lange hat mich kein Film mehr so in seinen Bann gezogen.
                                                  Mit Donnie Darko bekommt man ein tragisches Drama geboten, welches von einem grandiosen Jake Gyllenhaal, einem tollen Soundtrack getragen wird. Ebenso brillant ist die intelligente Handlung, die zum mehrfachen Anschauen einlädt.

                                                  Ich freue mich jetzt schon auf die zweite Sichtung und alle Sichtungen, die noch kommen mögen!

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                                                  • Das Epos des tragischen Helden, die Stilisierung eines psychisch Kranken, der auserkoren wird um die Welt zu retten und während er dies tut, selbst endlich wirklich leben kann, halte ich schon für sehr kitschig. Man hätte diese Message grundsätzlich nicht so kompliziert verpacken müssen, dennoch will ich den künstlerischen Anspruch vor dem Hintergrund immer langweiliger werdender 0815 Plots loben, insbesondere aufgrund von exzellent inszenierten Dramaturgien, klarer Themenbesetzung (v. a. "Liebe") und geschickt einfließenden Mysteryelementen.