Doomsday Book - Tag des Jüngsten Gerichts

Inryu myeongmang bogoseo (2012), KR Laufzeit 118 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film

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5.5
Kritiker
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6.2
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115 Bewertungen
13 Kommentare
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von Jee-woon Kim und Pil-Sung Yim, mit John D. Kim und Kang-woo Kim

Im Doomsday Book stehen die entscheidenden Kapitel geschrieben, um den Tag des Jüngsten Gerichts einzuläuten. In drei Geschichten erfahren wir vom Ende der Welt. Weiterlesen, wenn der Mut dazu da ist!

Das Ende der Welt naht und die Menschheit ist dem Untergang geweiht:
In “Heaven’s Creation” erlangt ein Roboter in einem Tempel Erleuchtung und wird daraufhin vom Elektrotechniker Pak Do-won und dem Tempelpriester Hye-joo vor seinen habgierigen Herstellern beschützt.

In “A Cool New World” sieht sich die Menschheit einem tödlichen Virus gegenüber. Ein junger Mann verwandelt sich unaufhaltsam in einen blutrünstigen Zombie.

Im dritten Kapitel “Happy Birthday” freundet sich ein Maschinenbau-Absolvent mit einer künstlichen Intelligenz an. Ihnen steht jedoch der unaufhaltsam bevorstehende Meteoriteneinschlag mit dem drohenden Ende allen irdischen Lebens im Weg …

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Schauspieler

Kommentare (13) — Film: Doomsday Book - Tag des Jüngsten Gerichts


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Cayopei

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr interessanter koreanischer Episodenfilm von Kim Jee-Woon und Yim Pil-Sung. Mich hat das Ganze an Twilight Zone erinnert. Das Cover wirbt mit einer atemberaubenden Mischung aus I-Robot und Melancholia, was natürlich kompletter Unfug ist. Stattdessen gibt es einen Contagion/Zombie-Mix mit dem immer wieder großartigen Ryoo Seung-beom, einen erleuchteten Roboter im Tempel und eine sehr absurde Ende-der-Welt-Episode um die Verquickung von schwarzen Löchern und dem Internet. Stark!

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george.taylor

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Bewertung6.0Ganz gut

1. Geschichte: fängt cool an, stimmige Bilder, überdrehte Charaktere – doofer Twist > 6,5/10
2. Geschichte: sehr ästhetisch, tolle Idee, wirklicher Aha-Effekt bleibt aus > 7/10
3. Geschichte: für meinen Geschmack zu albern, hat mich an PER ANHALTER DURCH DIE GALAXY erinnert > 5/10

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MrDepad

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Bewertung7.5Sehenswert

"Doomsday Book" ist eine Ansammlung von 3 Kurzfilmen, die sich mit Endzeitthemen auseinandersetzen.
In der ersten Geschichte bricht eine Art Zombie Epidemie aus, in der zweiten geht es um die spirituelle Erleuchtung eines Roboters und in der dritten droht eine besondere Art Meteor in die Erde einzuschlagen.
Alle drei Episoden überzeugen durch eine schöne Optik mit tollen Kameraeinstellungen. Inhaltlich sind die Geschichten ziemlich unterschiedlich und es ist letztendlich Geschmackssache, wie einem die Episoden persönlich gefallen. Mir haben alle ungefähr gleich gut gefallen, aber durch die kurze Laufzeit hat mir bei allen noch das gewisse Etwas gefehlt, wofür einfach etwas mehr Zeit nötig gewesen wäre. Nichtsdestotrotz sind die Geschichten sehr kreativ und mit gelungenen Einfällen gespickt, was durchwegs für gute Unterhaltung sorgt.
"Doomsday Book" ist ein typisch asiatischer Film. Man muss schon eine gewisse Vorliebe für schräge Stoffe mitbringen, um den Film vollständig gut zu finden, doch dann wird man mit einem liebevoll inszenierten und kreativen Film belohnt, der äußerst sehenswert ist.

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IZO

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

1. Geschichte: 7.5
2. Geschichte: 9.0
3. Geschichte: 6.5
-Regisseurtechnisch ganz wie es zu erwarten war, aber dennoch sehr positiv überrascht.

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Mr. Laurel

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Bewertung5.0Geht so

Können Kurzfilme zu lang sein? In diesem Fall schon. Bei diesen drei Kurzfilmen aus Südkorea wäre es jedenfalls besser gewesen, wenn sie kürzer gewesen wären, weil den 2 Regisseuren schon nach wenigen Minuten die Ideen ausgehen. Was eigentlich schade ist, die Storys sind jedenfalls interessant: Menschen verwandeln sich durch schlechtes Fleisch in Zombies; ein Roboter, der erleuchtet ist, soll eliminiert werden; eine gigantische Billard Kugel aus dem Weltall bedroht die Erde. Die Hochglanz Optik der Filme entschädigt etwas dafür, dass die Regisseure keine guten Geschichtenerzähler sind und es ihnen nicht gelingt Emotionen oder Interesse beim Zuschauer zu erwecken (jedenfalls mich haben die Filme kalt gelassen).

Fazit: „A Bittersweet Life“ und „Der Fluch der 2 Schwestern“ von Jee-Woon Kim sind toll, "The Good, the Bad, the Weird" war nicht so toll, bei "Doomsday Book" hat er versagt.

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Quaker3

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Bewertung4.0Uninteressant

1. Geschichte: Obermist
2. Geschichte: Recht gut! Schade, dass der Roboter nicht mehr von sich gab. Mehr scharfe Gedankengänge hätten hier echt was gutes entstehen lassen können.
3. Geschichte: Mist

Einzig 4 Punkte für die zweite Story und die Settings. Die ewig dargestellte Dummheit in anderen Teilen ist nur noch nervig.

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Snajper

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Bewertung6.0Ganz gut

Idee ist super!
Ich liebe Kurzgeschichten und mit großer Spannung habe ich auch noch dieses Thema "Ende der Welt" erwartet - in welcher Art auch immer.
Leider haben mich die drei Filmchen weder qualitativ noch in der thematischen Tiefe überzeugen können.

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lieber_tee

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Bewertung6.0Ganz gut

Das Doomsday-Book schlägt drei mehr oder wenig apokalyptische Kurzfilm-Kapitel auf:

1. Schöne neue Welt
Gestotterte Wohlstand-Genesis durch Rinderwahnsinn, mit großartigen Bildern und aberwitzigen Witz.

2. Die himmlische Kreatur
Kluges aber auch thesenhaftes Treffen zwischen Asimovs Roboter und Gandhi, edel gefilmt, das auch als Satire auf Buddhismus und Weisheit interpretiert werden kann.

3. Happy Birthday
Die etwas andere Internetbestellung zur Geburt einer neuen Welt. Wahllos pointierter Kalauer, der zum schmunzeln anregt.

2006 warfen zwei südkoreanische Regisseure einen Blick in die Zukunft der Menschheit: Lim Pil-sung ("Hansel & Gretel") und Kim Ji-woon ("I Saw the Devil"). Nach dem abgedrehten ersten beiden Geschichten brach die Finanzierung zusammen, so das der dritte im Bunde, Han Jae-rim ("Portrait Of A Gangster"), mit seinem Musical ausstieg und die erstgenannten Regisseure gemeinsam ein letztes, völlig anderes, Short-Movie verwirklichten.

Bei Kim Ji-woon ist sicherlich die Zuschauer-Erwartungshaltung am höchsten, sein zweites Element ist auch der mit Abstand intelligenteste und formal ausgereifteste Beitrag, kommt aber nicht an seine Langfilme heran, zu unaufgeregt und letztlich banal ist er.

Alle 3 Filmchen sind mehr oder weniger humorvoll, manchmal typisch asiatisch-klamaukig, sehr sorgfältig und aufwendig in Szene gesetzt, nur bedingt aufregend und wildern ordentlich im abendländischen Kino.

Wer es gerne etwas ruhiger angeht und intelligentes Genre-Kino in Kurz-Format schätzt, kommt hier auf seine Kosten.


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lieber_tee

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Mach dass, kein Überflieger aber auch nicht schlecht. Wenn du asiatisches Kino magst, wird der dir gefallen.


horro

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hab ich ja für heute schon hinter mir, enttäuscht mich wirklich selten das Asiatische, von daher lassen wir das mal kommen, danke für den Tipp


Miami Twice

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Bewertung5.5Geht so

ich mag ja Filme mit Kurzgeschichten gerne, die drei sind recht unterschielich und haben alle das gleiche Grundthema:
1. Geschichte: hat was, irgendwie lustig und skurriel und hätte gerne noch etwas länger gehen können.
2. Geschichte: Seltsam, aber auch recht lahm.
3. Geschichte: Coole und seltsame Story

Schade war die Geschichte 2 sowas von schwach, die anderen beiden hatten was.

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Hooded Justice

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Bewertung5.0Geht so

‚Doomsday Book‘ definiert in drei voneinander unabhängigen Geschichten das Weltende auf asiatische Satireart. Was anfangs nach einer Komödie der besonders blöden Art aussieht, steigert sich rasant zu einem gewöhnungsbedürftig skurrilen, zynischen Cluster zu den Stichworten Epidemie, Roboter und Apokalypse. In ‚Brave New World‘ zeichnet Yim Pil-Sung seine bizarre Interpretation zu Adam und Evas Sündenfall, in ‚Heavenly Creature‘ wird ein Roboter zum Heiligen und des Menschen Glauben zur endgültigen Mechanisierung. Beide Werke durchwachsen, wirken stellenweise hilflos und unausgereift und bleiben dem Zuschauer ebenso gleichgültig wie partiell bescheuert in Erinnerung. Dann erfolgt der Umbruch: Kim Jee-woons Beitrag ‚Happy Birthday‘ erscheint einem geradezu wie ein Kontrast. Überlegen, ausgetüftelt und allein visuell und erzählerisch durchweg schlagfertig beweist er der Welt – beinahe wie ein spöttischer Gegenpol – wie reifes, satirisches Kino aussieht: Er lässt die Welt anhand einer monströsen Billardkugel schonungslos untergehen und zeigt der ernsten Apokalypsentherie den Hintern. Doch selbst hier lässt sich nur erkennen, dass ‚Doomsday Book‘ mehr wie ein Experiment erscheint als wie ein ausgewachsener Beitrag des asiatischen Kinos im Jahr 2012. ‚Doomsday Book‘ bleibt eine Enttäuschung und ein Haufen wirkungsloser Satireideen aus Gewitzel und eher putziger Stichelei mit einem sogar ziemlich dürftigen Unterhaltungswert. Und wer will schon, dass der Weltuntergang verpönt wird?

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hutvic

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Bewertung7.0Sehenswert

3 recht nette Geschichten über den Weltuntergang. Die Erste war sehr witzig, die Zweite hat mich nicht so sehr gefallen und die Dritte war mit Abstand die Beste.

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mikkean

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Film für alle, die 2012 das Ende herbei zittern ... oder für diejenigen, die sich an einem Realfilm-Äquivalent solcher Anime-Anthologien wie "Memories" oder "Robot Carnival" erfreuen können.

Drei Geschichten über mögliche und auch unmögliche Endzeit-Träumereien. Da haben wir im Angebot:

1. Eine Love-Story zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt: Yoon Seok-woo, Depp der Familie und trotzdem als Laborhilfe fürs Militär tätig, verliebt sich in die schöne Kim Yoo-min. Es funkt, aber leider auch auf biologische Weise, denn in einem genial verrückten Zufall sorgt der Abfall der Wohlstands-Gesellschaft für deren Untergang. "Brave New World" heißt das schrille erste Segment. Eine Mischung aus Love- und Horror-Story. Es gibt viel zu Lachen, sehr viel. Gleichzeitig macht der Urban-Zombie-Alptraum George A. Romero alle Ehre. Ich fand's einfach nur geil ...

2. "Heavenly Creature" - die südkoreanische Antwort auf "I, Robot" und Co. Oder besser ausgedrückt, einer der seltenen Fälle, bei der Geschichten um künstliche Intelligenz nicht im Action-Sumpf untergeht. Ausgerechnet Kim Ji-woon ("A Bittersweet Life", "A Tale Of Two Sisters" und "I Saw The Devil") gibt sich hier den leisen und nachdenklichen Tönen hin. Passt aber auch, denn es geht um einen künstlich geschaffenen Tempelhelfer, der eine Seele entwickelt und die Erleuchtung erlangt ... Nicht jedermanns Geschmack, aber alles andere als öde oder über-philosophierend ...

3. Zum Schluss das Irrste, Wirrste und überhaupt, bis über die Grenze hinaus schrägste seit langem. "Happy Birthday" heißt es, als die kleine Park Min-seo eine Billard-Kugel des Vaters kaputtmacht und online einen Ersatz bestellt. Das Geschenk für Papi kommt auch, nur das damit urplötzlich "Armageddon" Wirklichkeit zu werden droht ...

Alles klar? Wenn nicht, einfach anschauen und genießen!!! "Doomsday Book" ist fantastisches Asia-Kino zwischen Sci-Fi, Horror, Groteske, Medien-Satire, religiösen Motiven, Ernst und Humor, Blut und Lachern ... Drei unterschiedliche Geschichten, jede interessant (in meinen Augen) und wiedermal eine echte Überraschung aus Südkorea. Fickt die Endzeit, fickt die Konvention, "Doomsday Book" ist das filmische Überraschungs-Ei des Jahres!

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VisitorQ

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Bewertung6.0Ganz gut

1. Geschichte: Recht gut.
2. Geschichte: Nicht mein Ding.
3. Geschichte: Lustig, unterhaltsam und wie ich finde die beste.

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