Dorfpunks

Dorfpunks (2009), DE
Laufzeit 93 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 23.04.2009

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5.7 Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.1 Community
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von Lars Jessen, mit Cecil von Renner und Ole Fischer

Sommer 1984 in Schmalenstedt, mitten in der “Holsteinischen Schweiz”, direkt an der Ostsee. Malte Ahrens lebt mit seinen altlinken Eltern in einem Bauernhaus, hat die Schule abgebrochen und macht eine Ausbildung zum Töpfer – und heißt jetzt “Roddy Dangerblood”, nachdem der “Punk”mit einiger Verspätung Einzug in Schmalenstedt gehalten hat. Das “Punk-Sein” zwischen Wiesen und Wäldern, das Abhängen mit den Freunden Fliegevogel, Sid, Flo, Piekmeier und Günni im Waldversteck mit Lagerfeuer, gehaltvollen Getränken und Gesprächen, die gekonnte Provokation der Schmalenstedter Spießer-Welt und nicht zuletzt die handfesten Auseinandersetzungen mit der alteingesessenen Landjugend bestimmen Roddys Leben. Seine Eltern, sonst zu jedem nur erdenklichen Verständnis bereit, kommen nicht mehr mit: “Ist das Punk?” fragt sein Vater, als Roddy wieder einmal schwer gezeichnet von einer Schlägerei nach Hause kommt. Mitten in der Wohligkeit gemeinsamen ereignislosen Abhängens entsteht plötzlich die Idee, von der alle begeistert sind: “Wir gründen eine Band!”. Gitarre, Schlagzeug, Bass und Gesang, der Rest drum herum: Die Stimmung ist prächtig, und die Euphorie über den nach langem Suchen gefundenen Bandnamen “Warhead” kennt keine Grenzen. Die Proben allerdings gestalten sich schwieriger als gedacht, der Bandname wechselt beinahe täglich und das erste Konzert wird zum desaströsen Meilenstein der Schmalenstedter Punk-Geschichte. Schlimmer geht’s allerdings immer, was spätestens das zweite Konzert beweist. Und wieder stellt sich die Frage: “Ist das Punk?” Schier unaufhaltsam steuert die Band ihrem Ende entgegen und stellt Freundschaft und Überzeugungen der holsteinischen Punk-Pioniere vor eine echte Bewährungsprobe. Beginnt jetzt der Rest vom Leben? Oder kommt da noch was? Verzweifelt zupft Roddy eine kleine Melodie auf der Gitarre, als ihm aus dem Nachbarsgarten seltsame Flötentöne antworten. Und Roddy entdeckt plötzlich seine ganz eigene Definition von Punk …

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: Dorfpunks

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.5Sehenswert

Liebenswerter Ausschnitt des Landlebens, wie es wohl nicht nur in den 80ern war. Jugendliche zwischen Ausbruch und Resignation, Wohlstandsrevoluzzer mit "...denn sie wissen nicht was sie tun"-Anklängen. Die sympathische Besetzung bringt die ganze Ungelenkheit, die Naivität aber auch die Melancholie rüber, die dieser verfilmten Jugenderinnerungen Schamonis innewohnt. Nicht zwingend ein großes, befriedigendes Ganzes, als kleine Skizze eines Sommers - ehe das endgültige Erwachsenwerden ansteht. Zwischen Flucht, Versöhnung, Ausbildung, Bauernhof und Universität.

8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

patcharisma

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Genau wir waren solche. 1980 brannte Zürich, Steine flogen & der Ruf nach dem autonomem Jugendzentrum (AJZ) wurde Realität in der zubetonierten Mentalität. Das existierte dann auch, Leute kamen von überall her, Punk-Konzerte waren da & irgendwann schickte die Polizei alle Drogensüchtigen dahin, Dealer übernahmen das Ganze & das Projekt scheiterte an der Pseudo-Tolranz der Autonomen.
Ich war damals 15 & wir waren erotische Bengel: verwöhnt, hübsch, naiv & unsäglich bescheuert.


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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5.0Geht so

Sie wachsen auf wie alle Nichtkonformen auf dem Lande es immer noch tun und so mengen sich die episodenhaften Geschichten zu einer Coming-Of-Age-Komödie, die in Bild und Tonalität ihre Sache trifft: No Future oder Zukunft? Stay or go? Besetzen oder besitzen? Dafür bürgt neben dem Laien-Ensemble auch der Soundtrack mit Fehlfarben, Slime oder Buzzcocks; und das popperschweingesteuerte 1er Golf Cabrio darf schließlich symbolträchtig die gesamte Bewegung an die Wand fahren. Das kann denn selbst eine Philosophie der Verweigerung nicht mehr verhindern.

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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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9.0Herausragend

Mit all den Wasserimpressionen, Strandkörben, Getreidefeldern und Traktoren ist Jessen nebenbei auch ein wunderbarer Heimatfilm gelungen. So sieht Schleswig-Holstein aus, so ist das Lebensgefühl dort. Auch Musikauswahl, Ausstattung, Gesten, Sprache, Frisuren und Kostüme stimmen, was bei deutschen Filmen fast nie der Fall ist. Man muss Jessens "Dorfpunks" nur einmal mit einem anderen Heimat- und Kostümfilm von der schleswig-holsteinischen Ostseeküste, der erst kürzlich in den Kinos lief, vergleichen: Heinrich Breloers "Buddenbrooks".

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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de

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7.0Sehenswert

Nach Am Tag, als Bobby Ewing starb versucht sich Lars Jessen erneut an einem Ausflug in die Subkultur der bundesdeutschen Achtziger Jahre. Und dürfte dabei bei allen, die damals mitten in der Pubertät steckten und heute um die 40 Jahre alt sind, für manchen wohligen Erinnerungsschauer sorgen. Die Verortung der Geschichte an der Ostseeküste tut dabei dem Identifikationspotenzial keinen Abbruch, ähnliche Punkkarrieren gab es in der niederrheinischen Provinz genauso wie in Schwaben (ich erinnere mich genau) und im tiefsten Niederbayern. Was Punk wirklich war (nicht umsonst wird im Film gleich mehrmals die Frage "Ist das Punk?" gestellt), darauf gibt auch der Film keine endgültige Antwort, sondern belässt es dabei, unterschiedliche "Punk-Karrieren" zu schildern. Trotz dieses Mankos vermittelt Dorfpunks ein stimmiges Zeitbild der Achtziger in der Provinz.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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4.0Uninteressant

Dass Lars Jessen in Kiel geboren wurde und ein echtes Nordlicht ist, merkt man auch seinen Filmen an: Sein Spielfilmdebüt „Am Tag als Bobby Ewing starb“ spielte Mitte der 1980er Jahre im ländlichen Norden Deutschlands, genau wie nun auch „Dorfpunks“ sowie sein nächster Film „Die Schimmelreiter“, der schon im Mai dieses Jahres in die Kinos kommen wird. Während jedoch „Am Tag als Bobby Ewing starb“ auf hintergründig amüsante und verschrobene Weise als zeitgeschichtlich-reflektiertes Erwachsenwerdungsdrama überzeugen konnte, findet sich davon in „Dorfpunks“ wenig. Dabei hätte es diese Provinz-Punkposse deutlich nötiger.

Wir schreiben den Sommer 1984 und mit erheblicher Verspätung hat es die Punkbewegung auch ins norddeutsche Schmalenstedt geschafft. Malte Ahrens (Cecil von Renner) trägt jetzt Springerstiefel zu engen, schwarzen Jeans, die Haare mit blonden Strähnchen gefärbt und vom Kopf weg gegelt und nennt sich ab sofort Roddy Dangerblood. Zusammen…

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Kommentare (11) — Film: Dorfpunks

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zuerst einmal: Das Buch habe ich nicht gelesen. Ansonsten aber hat mich der Autor dieses Filmes Rocko Shamoni und seine damalige Band "Die goldenen Zitronen" (Hymne "für immer Punk") schon auch mit geprägt. (Eher vor allen Dingen als die Toten Hosen, auch wenn Campino und die Band ansonsten natürlich bis Heute am Boden gebliebene und sehr sympatische Jungs geblieben sind!)
Auch die weitere Entwicklung des Rocko Shamoni (eher weg vom Punk, aber ohne ihn zu verraten) durch sein Solomusikprojekt, Pudel Club, Pudel over Night usw) lief schon geschmacklich fast parallel zu meiner eigenen Entwicklung.

Aber nun zurück zum Film:
Er hat mir wirklich gut gefallen, denn vieles was dort gezeigt wurde kann ich sagen, kam mir sehr bekannt vor. Denn auch ich wurde in einem Dorf groß und meine Freunde waren überwiegend Punks...Das ganze Setting und das Lebensgefühl der Protagonisten kam hier schon recht authentisch rüber. Ich hatte im Vorfeld Bedenken das er schlechter wäre...
Fazit: Netter Film, der mich ca. 90min gut unterhalten hat und mich für einen Augenblick in die Zeit Ende der 80er Jahre entführte... Wem dieses Thema interessiert, dem kann ich diesen Film schon weiterempfehlen.

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*frenzy_punk<3

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Bewertung1.0Ärgerlich

"Dorfpunks", schnarchlangweilige Buchverfilmung ohne den literarischen Witz und grottenschlechten Darstellern.

Da ist man guter Hoffnung, wenn schon ein Freund des Autors das Buch verfilmt, da kann doch eigentlich gar nichts schief gehen, oder?
Leider geht in "Dorfpunks" doch alles schief, was schief gehen kann. Das Boot kentert förmlich schon im Hafen.
Wenn ich mich recht entsinne, wurde sich doch Handlungstechnisch an das Buch gehalten. Die Musik ist authentisch und teilweise sehr einladend zum pogen oder rocken.
Wie konnte Rocko Schamoni zulassen, dass aus seinem wirklich interessanten und lustigen Buch "Dorfpunks" ein so überaus schlechter Film gemacht wurde?
"Dorfpunks" ist langweilig, nach 15 Minuten kommt schon das erste Gähnen. Die Schauspieler könnten aus einer RTL-Sendung stammen, denn schauspielerisch hat keiner etwas zu bieten. Die einfallslosen und kargen Dialoge werden mehr oder minder dahergebrabbelt, genuschelt oder monoton daher gesagt.
Der Protagonist sieht mehr aus wie eine billige Kopie von Billie Joe Armstrong (Green Day) und nicht wirklich, wie Schamoni ihn beschrieben hatte.
Witz gibt es gar keinen, schade auch, dass die witzigen Gedanken und Weisheiten des Protagonisten völlig vergessen wurden.

"Dorfpunks" typischer Tritt für eine Buchvorlage, völlig verwahrlost und verschandelt.

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Chris12zero

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... dann doch lieber nochma des Buch von Rocko Schabloni lesen woa ?? ^^


*frenzy_punk<3

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Na klar! 1 000 mal besser!


Nayuma

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Bewertung6.0Ganz gut

"Knockin' On Heaven's Door" hat's vorgemacht Freiheitsdrang und Meer in einem Film funktioniert einfach... aber wenn man sich jetzt nicht von diesem natürlichen Sehnsuchtsgefühlen hinreißen lässt, dann plätschert der Film einfach nur ohne wirklich richtig gute Momente zu verbuchen. Deswegen bleibt es insgesamt auch nur bei "ganz gut", weil er eben ganz nett war, zum Angucken schon empfehlenswert ist, schon allein damit man hier nochmehr Kommentare lesen kann, aber zum anderen auch, weil er eigentlich auch gar nicht so schlecht ist. Abschließend bleibt mir nur noch eins zu sagen: Ende gut alles gut! ;)

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micomahn

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Jo das Buch ist besser und hat wenig mit dem Film zu tun!
Den Klamotten fehlte z.B. der im Buch beschriebne Deletantismus...diese Jungs sahen einfach zu Punkig aus!
Aber alles in allem hat der Film die Atmosphere gut rübergebracht.
...leider ging viel Witz verlohren!
Aber eine Frage hat mich ganz besonders bei dem Film bewegt!
Wo zur Hölle haben die das Karlsquell in Dosen für den Film herbekommen??

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Kodiac

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Obwohl mich die Punk-Szene nicht wirklich interessiert hab ich den Film schon 2 Mal gesehen und bin hellauf begeistert. Dorfpunks schafft es mit einer Leichtigkeit daherzukommen und trotzdem nicht nur an der Oberfläche zu kratzen. Der Film handelt von Musik, Lebenseinstellungen und Träumen, die man zu verwirklichen versucht. Da aber 2. und 3. nicht immer zu vereinbaren sind kommt der Protagonist im Laufe das Films ins Zweifeln und stellt sich die Frage, was denn nun wirklich wichtig für ihn im Leben ist. Das Ende des Films kommt doch recht schnell daher und war so auch nicht wirklich abzusehen - allerdings für mich ein super Abschluss der Story. Filmusik gefällt mir auch richtig gut!

Alles in allem sehr empfehlenswert!

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brunsjohannes

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Bewertung3.0Schwach

Ganz schwach im Vergleich zur Buchvorlage. So ziemlich jeder Witz und Pfiff wurde weggelassen.

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Kill_Diether

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Bewertung7.0Sehenswert

Dass ich mit Punk nie so viel anfangen konnte, genau so
wenig wie mit jedem temporären Jugend-Aktionismuss,
kann der Film nix dafür. Meine Sympathien sind aber immer
auf Seiten der Randgruppen gewesen und selbstverständlich
werden Popper, Spießer, Patrioten und die Handtaschen-Fraktion
abgelehnt. Ohne Übertreibung hat der Film ein realistisches
Porträt von deutschem Punk gezeichnet, wie man es ähnlich
als Außenstehender kannte.
Nämlich, aus meiner Sicht damals, viele Idioten und wenige fitte,
die noch was anderes drauf haben als saufen, blöcken und
abgefuckt rüber kommen wollen.

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spanky

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Bewertung6.0Ganz gut

Vielleicht hätte ich nicht das Buch lesen sollen, aber diese Umsetzung enttäuscht. Es fehlt entscheidend am Witz Schamonis. Und für mich wird zu wenig 80er-Feeling der Jugendkultur (Punker, Metaller, Popper) transportiert. Es gibt aber 2 Highlights:
1.) Wenigstens der Soundtrack ist authentisch.
2.) Das Ensemble ist spitze, allen voran die Entdeckung des Jahres Cecil von Renner. Super der Mann!

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mar (-ion-)

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Bewertung3.0Schwach

der name ist programm!
ganz gut gespielter film mit keinen besonderen highlights. typisch deutsche struktur, ein film wie sand am meer.
loser, band, freundin, versagen, die erleuchtung...
das wars mal wieder...

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kristallrainer

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Bewertung7.0Sehenswert

"Dorfpunks", ein Film vom Erwachsenwerden, von nicht erreichten Zielen und neuen Träumen. Insgesamt fand ich, dass es mehr um "Dorf" als um "Punk" ging, was gar nicht negativ gemeint ist. Na klar laufen die Protagonisten mit Punkklamotten rum und sind auch "größenteils" gegen das System. Malte, der Hauptdarsteller ist allerdings nicht so subversiv drauf wie seine Kollegen. So hat er zwar die Idee, dass man eine Punkband gründen solle mit der Intention "die Gesellschaft zu verändern" , trotzdem merkt man auch, dass er auch etwas erreichen will ( Plattendeal etc.).

Nach einem starken Beginn verflacht der Film zum Mittelteil ein bisschen, liefert dann aber doch ein lustiges und gelungenes Ende.
Die Schauspieler haben mich auch überzeugen können, genauso wie die gut gewählte Filmmusik.

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34567890

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

gut gelacht

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