Down in the Valley

Down in the Valley (2005), US
Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Drama

6.1 Kritiker
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.3 Community
217 Bewertungen
16 Kommentare
Down in the Valley - Bild 25174
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von David Jacobson, mit David Morse und Edward Norton

An einer Tankstelle mitten im dicht besiedelten San Fernando Valley trifft die junge Tobe auf Harlan, der wie eine Erscheinung aus einer anderen Ära wirkt: Mit seinem Cowboyhut und den schweren Stiefeln scheint der Mittdreißiger eher in den Wilden Westen zu passen als ins Los Angeles der Gegenwart. Tobe ist fasziniert von dem wortkargen Fremden, und auch Harlan fühlt sich zu der jungen Frau hingezogen. Aus einem gemeinsamen Ausflug zum Strand wird schnell eine Romanze: Für Harlan verkörpert Tobe ein Ideal von Unschuld und Schönheit, das er in der Metropole L.A. sonst nirgendwo finden konnte – und Tobe verfällt dem rauen Charme des Mannes, der behauptet, früher als Cowboy in South Dakota gearbeitet zu haben. Trotz ihrer Unterschiede sind die beiden bald unzertrennlich. Mit seiner einfachen, zupackenden Art gelingt es Harlan sogar, sich nach und nach mit Tobes verschlossenem 13-jährigem Bruder Lonnie anzufreunden. Aber während Harlan für den Jungen zum großen Vorbild wird, bringt dessen Stiefvater Wade dem neuen Mann in Tobes Leben nichts als Misstrauen entgegen: Der Waffennarr Wade regiert seine Familie mit eiserner Härte, und dass er Harlan misstraut, lässt er ihn von Anfang an spüren. Tatsächlich mehren sich die Zeichen, dass mit dem mysteriösen Cowboy etwas nicht stimmt: Als er gemeinsam mit Tobe einen Reitausflug unternimmt, werden die beiden von einem aufgebrachten Farmer verfolgt. Wie sich herausstellt, hat Harlan die Pferde nicht von seinem angeblichen “Freund” ausgeliehen, sondern gestohlen. Auch Harlans Faszination für seine Colts, mit denen er regelmäßig übt, verheißt nichts Gutes. Alles steuert auf eine entscheidende Konfrontation zwischen ihm und Wade hin.

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Kritiken (1) — Film: Down in the Valley

alviesinger: bummelkino

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4.0Uninteressant

Was war denn das? Psycho Fish Out Of Water mit nem Cowboyhut? Wenigstens schöne Bilder vom Valley. Edward Norton braucht dringend einen neuen Agenten.

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Kommentare (15) — Film: Down in the Valley

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kronenhummer

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Bewertung6.0Ganz gut

Gute Bilder, guter Soundtrack, gute Schauspieler, auch eine gute Atmosphäre – aber leider am Ende doch kein uneingeschränkt guter Film. Evan Rachel Wood und Edward Norton spielen hier das ungleiche Paar überzeugend, vor allem letzterer ist mal wieder großartig als wortkarger Cowboy, der irgendwie fehl am Platz wirkt.

Selbst der Story kann man schlecht etwas Negatives anlasten. Schräg, verwirrend und leicht grotesk steuert diese von einer ruhigen Erzählung rund um Liebe und Selbstfindung, um Freundschaft und Selbstsicherheit in etwas Dunkles, Düsteres hinein, welches zu Beginn nicht zu erahnen war. Aber dennoch fängt der Film genau daran an zu knapsen. Alles ist gut inszeniert und kann den Zuschauer auch überraschen – aber fesseln kann „Down in the Valley“ den Zuschauer dabei kaum, sondern schafft stattdessen eine seltene Kombination aus Verwirrung und Überraschung bei gleichzeitiger Langeweile und Desinteresse. Schade…

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Sephirothe

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fand edward norton im film fehlbesetzt


moviee

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Bewertung6.0Ganz gut

Beeindruckende Mischung aus Romanze, Neo-Western und Psychodrama, die 'Down in the Valley' hier zum Besten gibt. Das ungewöhnliche Filmdrama geizt schon irgendwie mit Handlung, doch dies ist nicht das einzige Problem, denn einige Szenen sind derart in die Länge gezogen, dass der liebe Zuschauer an einigen Stellen doch schon mit der Aufmerksamkeit zu kämpfen hat. Dieses sollte aber nicht den guten Gesamteindruck zerstören, den Down in the Valley, ein vertraulicher und unerwarteter Film zugleich, zu bieten vermag.

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Ein ruhiger und vor allem höchst eigenartiger Film, der insbesondere von David Morse und Edward Nortons Schauspiel getragen wird.
Obwohl ich ansonsten auf Dramen mit sozialkritischen Untertönen stehe, hat mich diese pomadige Inszenierung lediglich im Ansatz erreicht.

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8martin

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Bewertung6.0Ganz gut

Groteske Cowboy-Ballade mit sozialkritischem Einschlag. Es beginnt als Love Story und endet als Abgesang auf eine untergegangene Welt. Der herumziehende Cowboy Harlan (Edward Norton) gerät in eine Rumpffamilie, die aus einem alleinerziehenden, strengen Vater, seine hochnotgeilen, frühreifen Tochter und ihrem orientierungslosen kleinen Bruder besteht. Den Kids vermittelt der etwas sonderbare Romantiker seine Lebensphilosophie: Finde heraus, wer du bist und lebe dann deinen Traum. Zu den Zeiten als die Cowboys das Leben bestimmten, ging das vielleicht noch an. Heute gerät man schnell mit dem Gesetz in Konflikt. Man kann sich - wie wir sehen - kurzfristig in die Illusion einer Western-Stadt retten. In der Umgebung entstehen aber schon Neubauten. Die Zeit der Cowboys ist wohl endgültig vorbei. Man kann sich heute auch nicht mehr seinen Weg freischießen. Das versucht Edward Norton, der die Figur so zwischen realitätsfernem und unverbesserlichem Eigenbrödler anlegt, wobei er einen Hauch von Schizophrenie erahnen lässt. Das ist allemal sehenswert. Der sonderbare Schluss betont dann allerdings die groteske Grundeinstellung: alles nur Asche im Wind! Echte Western-Fans kommen hier nicht voll auf ihre Kosten. Eher noch Sozialkritiker.

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wiegenmond

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wer auf Filme steht, die mal was anderes zeigen und nicht mit Special Effects und fulminanter Filmmusik überladen sind, sondern wo die Story im Vordergrund steht und von der Leistung der Schauspieler getragen wird, kommt hier voll auf seine Kosten. Es wird nichts neues erfunden und keine Aspekte neu kreiert, dennoch gelingt es, eine interessante Geschichte zu erzählen, die auf jeden Fall fesselt, da man von Anfang an merkt, das da irgendwas nicht stimmt und der Drang, hinter das Mysterium der Geschichte zu kommen, einen wie gebannt auf den Bildschirm starren lasst. Abgerundet wird das ganze von der Leistung der Hauptdarsteller! Fazit: Guter Film! Mal was anderes! Zum Prädikat "Wertvoll" fehlt aber noch das i-Tüppchelchen, was die Story definitiv hergegeben hätte. N bisschen mehr Schärfe und Tiefe hätten ein Meisterwerk draus gemacht.

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kinogaengerin

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Bewertung6.0Ganz gut

'Down in the Valley' steht schon seit Langem auf meiner "unbedingt-anschauen-Liste", wobei ich nicht allzu viel erwartet habe. Im Grunde gehört solch ein Film zu denen, die mit der Leistung der Darsteller stehen und fallen. Zum Glück findet man hier einen gut gewählten Cast wieder, denn Edward Norton verfällt dem Wahnsinn absolut sehenswert. Dass mit dem netten Cowboy von nebenan irgendwas nicht stimmt, merkt man recht schnell, doch genau wie Tobe ist man als Zuschauer geblendet von der Coolness und dem Mysteriösen und will diesen Typ unbedingt näher kennenlernen. Hinzu kommt noch der übliche und vor Klischee-triefende Aspekt der rebellierenden Tochter gegen den Vater, der ebenfalls sehr unterhaltsam von David Morse gespielt wird. Im Enddefekt gipfelt diese Geschichte, die teilweise doch stark vor sich hin plätschert, immerhin in einem überraschenden Ende, welches ich so nicht erwartet hätte. Das Duell Norton gegen Morse hätte aber doch noch etwas Spannender ausfallen dürfen. Im Großen und Ganzen ist 'Down in the Valley' also kein Überflieger, sondern ein für Genre-Fans annehmbarer Film, den man im Vorbeigehen mitnehmen kann.

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The_Comedian

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Bewertung7.0Sehenswert

Das San Fernando Valley bietet mit seiner mitunter spröden aber auch ansprechend-vielfältigen Natur die Kulisse für David Jacobson´s sehr eigenen und unkonventionellen Genre-Mix fernab maßregelnder und dadurch oft stupide und einfallslos wirkender Hollywood-Maschinerie. Der ´San Fernando Cowboy´ (so auch der alternative Titel, womöglich zur TV-Vermarktung und besseren Identdifikation mit dem Hauptcharakter gewählt) platzt in die eingeengte und stereotype Familienwelt zweier Teenager, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, sowohl untereinander als auch in Bezug auf den sonderbaren Fremden. Wo sich auf der einen Seite zarte Bande aus jugendlicher Schwärmerei knüpft, spielen im anderen Falle Dinge wie Vaterersatz und der Aufbau von Selbstvertrauen,- und bewusstsein eine große Rolle. Edward Norton dürfte die Charakterzeichnung des poetischen Vagabunden mit Hang zu Freiheit und Natur auf der einen und die hoffnungslos auf Neuanfang getrimmte paranoide und schleichend- zunehmend gefährliche Seite des Anti-Helden am Herzen gelegen haben, hier vermisse ich allerdings die letzte Konsequenz, diese spannende Figur auch final auszumalen, sodaß die Sympathieverteilung des Publikums genauer hätte ausfallen können. Oder sollte dies etwa beabsichtigt sein, alles letztlich zugeschnitten auf die nachdenklich stimmende Schlußsequenz? Jedenfalls, ohne jetzt spoilern zu wollen, würde dies auch die undurchsichtige weil ungenaue Definition der Vater-Rolle von David Morse erklären, wo der geneigte Zuschauer ebenfalls fast über die gesamte Filmlänge zwischen Sympathie und Antipathie schwanken dürfte. Gegenseitige Toleranz in einer heutigen Welt aus Rücksichtslosigkeit und Ellenbogen-Mentalität möchte geradezu als Fazit herhalten, wirkt ebendies jedoch stellenweise zu bemüht, auch weil sämtliche Bereiche von `Down In The Valley´, nämlich Romantik, Drama, Thriller, Erwachsenwerden usw. nur angekratzt statt sinnvoll ausgereizt werden. Trotzdem entstehen sogar noch eigentlich vermeidbare Längen obwohl der Film die passende Spieldauer aufweist. Der Spannungsbogen wird nahezu ausschließlich durch die Dualität von Morse und Norton bestimmt, mit den Kindern als flirrenden Fixpunkten. Das Ensemble spielt hingegen durch die Bank sehr überzeugend, der Score aus Country, Bluegrass u.ä. ist stilvoll und passend arrangiert. Als Neo-Western gesehen, mit gelungenen Zitaten und Anspielungen für Hollywood-Experten gespickt, ist diese Low-Budget-Produktion unter Beteiligung von Edward Norton als nüchterner Abgesang auf die goldene Wildwest-Helden-Ära anzusehen, welche erbarmungslos von der Realität aufgefressen wird. Wie gesagt: Überall noch vorsichtig eine Schippe drauf, ohne den Independent-Charakter des Filmes zu (zer)stören, wäre hier vielleicht der ganz große Wurf gelungen, so bleibt ´Down In The Valley - San Fernando Cowboy´ ein überaus sehenswertes Stück leises Understatement-Kino.

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Alfalfa

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Bewertung6.0Ganz gut

Na ja, im grossen und ganzen nicht schlecht... Tolle Schauspieler, vorallem Edward Norton hat mich wieder mal voll und ganz überzeugt. Manchmal ist der Film leider etwas langatmig und langweilig, gegen Ende aber gibts einzelne unerwartete Szenen, welche den Schluss noch etwas unterhaltsamer machen.

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Dalia

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Bewertung7.5Sehenswert

Gerade war ich etwas verwirrt, weil Evan Rachel Wood bei der Aufzählung relativ weit nach hinten gerutscht ist ... und sie ja neben Edward Norton die Hauptrollen-Stufe besetzt.

Toller Film, mit schöner Storyline und überzeugenden Jungschauspielerin.
Nebenbei: bisher waren doch eigentlich alle Norton-Filme gut, oder? ;-)

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mar (-ion-)

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Bewertung7.5Sehenswert

kein blöder western, wie das cover erwarten ließ!
schöne story, bisschen strange. sympatische charaktere und guter verlauf.
eigentlich ne "typische"-norton rolle...sicherlich nicht sein allerbester film, - ganz klar!
würde ich mir nochmal angucken...hat spass gemacht. hatte ne gewisse komik das ganze,...wenn man drüber lachen kann.

"menschen" mit mr. bean humor werdens schwer haben...

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BruceWayne

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Bewertung7.5Sehenswert

Edward Norton Filme gehen immer...
Wenn dann noch ein David Morse dazu kommt kann der Film ja nur 10 bekommen was bei Down in the Valley aber leider nicht der Fall war.
Der Film hat häßliche Kulissen (nur ab und zu sieht man schöne Landschaft)... gut... Und die Story ist auch nicht grade perfekt...
Aber die Figur des Edward Norton hat mich sehr fasziniert.
Er steht mitten im Leben aber trotzdem ist er sich nicht sicher was das alles soll....
Ich gebe dem Film 6,5 weil ich ihn nicht als "Down in the Valley" betrachte sondern als: "Der Film wo Norton diesen naiven Cowboytxpen spielt..."

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moepmoep

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Hm, ich hatte eher den Eindruck, dass Edward Norton einen psychisch Kranken spielt.


patcharisma

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Spannend, grotesk, überladen (im positiven Sinne), unheimlich, grandios gespielt, abgründig, polarisierend!

Die Szene in der Schauspielerstadtkulisse ist eine zudem Hommage an die Schlussszene von Polanski's "Chinatown".

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duddits5k

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Bewertung5.5Geht so

strange...

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Irrlicht

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Bewertung6.0Ganz gut

die geshichte ist irgendwie komisch, Edward Nortons Charakter erst recht aber dafür hat er mal wieder brilliant gespielt... was den film aber nur ein bisschen retten konnte.

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nolimitz

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Bewertung3.0Schwach

An diesem Film stimmt irgendwas nicht...völlig ausgeartete Liebesgeschichte...

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