[...] „Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte die Bombe zu lieben“ ist eine trotz mancher aufwändiger Komponenten verhältnismäßig schlicht gehaltene, haarsträubende Geschichte, die von Kubrick genauso absurd wie wahrscheinlich vermittelt wird, strotzend vor gewitzten politischen und sexuellen Anspielungen, pfiffiger Musikauswahl sowie einigen urkomischen Details, zusammengehalten von brillanter Schauspielerei – besonders die Darstellung des Improvisationskünstlers Peter Sellers. Nicht umsonst ist der Film in so vielen Bestenlisten weit oben vertreten. Es ist Kubricks bis dato aussagekräftigster, genialster Streich und nichts Geringeres als der König der Kriegssatire.
Abschließend kann man wohl sagen, dass mir “Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte die Bombe zu lieben” sehr gut gefallen hat. Die Story, der groteske Humor, die schauspielerischen Leistungen - einfach alles passt hier und lassen den Film zu Recht zu einem Kultfilm machen. Guckbefehl!
Das erzählerische Räderwerk wird durch Krisen der Kommunikation in Gang gehalten, erfüllt sich in lauter Tragikomödien der Abkapselung: Der Weltuntergang findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Der Zuschauer wird nur mit törichten Entscheidungsträgern, Militärs und Politikern konfrontiert. Die eigentlich Betroffenen sitzen in den Kinosesseln.
Vielleicht Kubricks bester Film. Hier passt seine klinisch, nüchterne Inszenierungsweise, die in seinen ernsteren Werken oft die nähe zu den Figuren vermissen lässt. Die grandiose Besetzung tut ihr übriges dieses Werk zu einer immer noch unterhaltsam-galligen Farce zu machen.
Huff, "Dr. Seltsam, oder wie ich die Bombe, lieben lernte", macht es dem Zuschauer nicht einfach, bei der Stange zu bleiben. Der mangel an Abwechslung und ein Dialog nach dem anderen ließen zumidnest bei mir, ein paar Mal einen sanften Anflug von Langeweile aufkommen.
Und das ist wirklich schade, denn die Botschaft, die dieser Film vermittelt, hat das absolut nicht verdient. Diese sarkastische ( korrigiert mich wenn ichs wieder einmal verwechselt habe^^) Kritik an den USA, an Russland, an den Kalten Krieg allgemein, bietet so wunderbare Ideen und Ansätze, dass es mich doch immer wieder ins Staunen versetzt hat. Eine Weltvernichtungsmaschine, die Angst verbreiten und zur Prävention dienen soll, wird versäumt zu enthüllen, was deren Sinn natürlich absolut zunichte macht. Einfach Herrlich, was Kubrick da wieder auf die Leinwand zaubert, wobei mir "A clockwork orange" deutlich besser gefallen hat, was allerdings meiner Meinung nach in seiner Genialität sowieso unerreicht bleibt.
Alles in allem ist dieser Film auf jeden Fall sehenswert, mit 1,5 h Laufzeit sind auch manche unterhaltungsbwertbedingten (was für ein Wort) Schwächen zu verkraften.
"Kontrolle des Inhalts der Notpackung! Darin befinden sich: eine Pistole Kaliber 45, zwei Schachteln Munition, die eiserne Ration konzentrierter Nahrung für vier Tage, Medikamentpäckchen enthält Antibiotika, Morphium, Vitaminpillen, Beruhigungspillen, Schlafpillen, eine mit einem russischen Wörterbuch kombinierte Miniaturbibel, 100 Dollar in Rubel, 100 Dollar in Gold, neun Päckchen Kaugummi, eine Schachtel Präservative, vier Lippenstifte, vier Paar nahtlose Nylons. Damit könnte man in Texas ganz schön einen flott machen."
Dr. Seltsam Oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben ist das wohl satirischste Meisterwerk dass ich je gesehen hab ( Micael Moore hätte vor "Bowling for Columbine" sich vielleicht dieses Werk noch einmal genauer ansehen sollen). Mit exzellenten Schauspielern [Warum hat Peter Sellers keinen Oscar bekommen, kann mir das mal einer Verraten?] und absurden Dialogen sieht Kubrik/Lieblingsregisseur #1 kritisch auf die Waffenpolitik von den Usa und Russland nieder.
Farbe fehlt dem Film ganz und garnicht, ich denke man kann sich mit dem schwarz-weißem Bild besser in die Situation reinversetzen. Obwohl der Film- im Gegensatz zu "2001 a space Odyssee"- nur aus Dialogen besteht, wird es durch den permanenten Szenenwechsel zwischen dem Bomber, dem Meeting und dem Zimmer in dem der verrückte Jack D. Ripper sitzt nie langweilig.
Kubrik hat es erneut geschafft mich zu beeindrucken.
"Mr. President! Stellen Sie sich vor, die Russkis vergraben ein paar Bomben ... dann kommen sie nach 100 Jahren wieder raus und können alles übernehmen!"
und dieser kranke typ mit seiner hand die ein eigenleben führt :D
wunderbare parodie auf die amerikanischen und russischen (militär-)klischees und kriegsverhältnisse!
damals sicherlich an satire nicht zu überbieten, heutzutage jedoch etwas zu "nett" ;)
Dr seltsam, oder wie ich lernte, den Kubrick zu lieben.
Ich zähle mich ja selbst noch zur Transformers-Generation, und muss zugeben, dass ich absolut keinen Bock auf den Film hatte. Zum einen, weil er schwarz/weiß ist, zum anderen, weil ich gedacht habe, dass Kubrick-Filme einen intellektuellen Anspruch haben, sprich ich ihn nicht kapieren würde. Hab mich überwunden und mich durchweg so unterhalten gefühlt, wie schon lange nicht mehr. Herrlicher Humor.
Huch, das ist schon ein verrückter Film. Man kann es wirtzig oder nervig finden, dass alle Charactere im Film zu unfähig sind. Aber trotzdem irgendwo ein Meisterwerg. Der Namengebende Dr. Seltsam taucht nur in zwei Szenen auf. Und wer sich schon immer mal gefragt hat, warum ständig leute in Filmen auf Atombomben reiten, hier griegt ihr die erklärung. :)
Im Großen und ganzen eine Satiere männlicher macht Phantasie und eine verdmamt gute. Allerdings sollte man schon verständnis für Realität und Satire haben und vor allem verständnis bei einer intelektuellen Kömodie.
Ich habe immer von diesem Film von Kubrik gehört, hatte aber nie die Gelegenheit, ihn zu sehen. Bis jetzt. Ich glaube, dass er auch niemals im Fernsehen war, oder?? Hat sicherlich seine Gründe. Absolute Oberklasse. Ein muss für alle Freiheitsdenker und Systemkritiker.
Das war er, mein erster Kubrick. Und wohl einer der Filme, die ich mir nie im Leben angesehen hätte, wäre er nicht heute zufällig im Fernsehen gelaufen.
Ich bin noch immer recht sprachlos und weiß nicht recht, wie ich diesen Film bewerten soll. Aber ich versuche es trotzdem mal.
"Dr. Seltsam" spielt zur Zeit des Kalten Krieges, als die Möglichkeit eines Atomkrieges alles andere als unwahrscheinlich war. Heute kann man sich dieses Szenario fast nicht mehr vorstellen, aber Kubrick muss damals wirklich den Nerv der Bevölkerung getroffen haben. In seinem Film beschreibt er, wie ein Atomkrieg möglicherweise hätte ausgelöst werden können und was mögliche Folgen und Gegenmaßnahmen gewesen wären.
Der Film besteht aus vielen guten Dialogen und wird so nie langweilig. Es gibt viele Schauplatzwechsel - so erlebt man die Sicht der Dinge bei den Männern im Flugzeug mit der Bombe, im War Room im Pentagon, wo sich der Präsident und Dutzende andere Männer über den Ernst der Lage unterhalten, oder auch in der "Festung" bei Jack D. Ripper und Captain Mandrake.
Dass die Schauspieler ebenfalls überzeugen, muss ich wohl nicht extra anmerken. Die Hintergrundmusik war schlicht und passend gewählt.
Fazit: Bei diesem Film hat man es wahrlich mit einem Meisterwerk der Filmgeschichte zu tun und sollte meiner Meinung nach auch im Geschichteunterricht gezeigt werden.
Österreichs Rundfunk und Fernsehen ist eh sehr vorbildlich! Zum Glück wohnen wir noch nahe genug an Österreich, um FM4 herzukriegen...
Und zum Beispiel die öffentlich-rechtlichen Sender zeigen bei euch immer richtige Blockbuster, also auch ohne Werbung. Da würd' ich gerne GEZ zahlen ;)
Naja dafür wird eigentlich sonst nur Schrott auf ORF gezeigt^^ Aber das ohne Werbung ist wirklich ein großer Vorteil :) Das ist im deutschen Fernsehen anders, alle 20 Minuten kommt ne Werbung im Extremfall -.- Aber ich guck so gut wie nie österreichisches Fernsehen ;)
Eben, und die öffentlich-rechtlichen zeigen Blockbuster wenn überhaupt erst am späteren Abend und dann auch noch ziemlich alte. Free-TV-Premieren um 20:15 sind in ARD und ZDF Fehlanzeige...
Und ORF zeigt finde ich recht oft die selben Blockbuster wie Pro7 - nur eben ohne Werbung ;)
Ja, das stimmt :) Aber das war auch schon der einzige Vorteil ;) Ansonsten ist ORF schon ein ziemlich schwacher Sender und bekommt fast nur negative Kritik von der Bevölkerung.
vorgeschlagene wertung: 9.0...
da weiß moviepilot mal wieder alles über mich. :)
das wär der perfekte film für den geschichtsunterricht.
und dr. merkwürdig, ach ich meine seltsam, ist klasse!
"sir, ich habe einen plan.... aber.... MEIN FÜHRER ICH KANN WIEDER GEHN!"
der film passt fast eher in die frühen 90er als in die 60er, er ist erschreckend lange aktuell geblieben und politisch sehr interessant. selbst wenn man den film als solches nich mögen würde, die geschichtliche theorie ist doch durchaus interessant und nicht allzu absurd.
Zynisch, Sarkastisch, Verstörend - Ein Kubrick in seiner Reinform. Einfach Genial. Es gibt nicht viele Regisseure, die ein solch brisantes Thema zur damaligen Zeit in dieser Art und Weise dargestellt hätten. Ein Must-See für jeden Filmfan!
Meiner Meinung nach erzeugt gerade dieser "Farbverlust" eine ungeheure Menge an Atmosphäre, in Farbe wäre er für mich gar nicht denkbar, aber gut, nur noch als Frage kriegen dann auch Werke wie "Der Elefantenmensch" von Lynch oder "Stardust Memories" auch nur 4 Punkte, weil sie demnach nicht der "bunten" Zeit angepasst sind. ;)
Damit bist Du ein heißer Anwärter für die Top Five der albernsten Punktabzüge. Andere Kandidaten, die ich hier schon gelesen habe: Punktabzug, weil in einem Film geraucht wurde ^^ und Punktabzug wegen Wackelkamera (schnarch). Und natürlich am meisten verbreitet: Punktabzug weil ein Film von einem bestimmten Regisseur gedreht wurde ;D
Ok das ist wirklich lächerlich. Ich persönlich könnte mir Schindlers Liste oder Raging Bull nicht in Farbe vorstellen, denn hier wurde der Film bewusst in schwarz-weiß gehalten, um eine besondere Atmosphäre zu erzeugen. Es muss nicht alles in Farbe sein.
@hoffman587: Eine Atmosphäre der Langweile... "Der Elefantenmensch" hab ich mir bisher nicht angetan, weil er langweilig ist. Aber vermutlich würde ich ihm weniger als 4 Punkte geben. Von "Stardust Memories" habe ich noch nie etwas gehört. Aber ich vermute mal, er ist schlecht.
@Sigmund: Stimmt. Die Wackelkamera hat auch ein bisschen gestört.
Ich zitiere: "Eine Atmosphäre der Langweile", ""Der Elefantenmensch" hab ich mir bisher nicht angetan, weil er langweilig ist."- Ah, noch nicht gesehen aber gleich langweilig nennen. Gut so.
"Von "Stardust Memories" habe ich noch nie etwas gehört. Aber ich vermute mal, er ist schlecht"- Voreilige Beurteilung eines Films, der nicht mal bekannt sein sollte.
Aber egal, ich rede wieder.
Interessant dann aber andere Wertungen zu "Americsn History X" eine 10.0, ich weiß nicht recht aber teilweise war der Film doch auch Schwarz-Weiß, oder zählt das nicht?;-)
@hoffman587: Man muss sich doch nicht jeden Film selbst angesehen haben, um darüber urteilen zu können. Im Fall "Der Elefantenmensch" hatte ich das Vergnügen ihn zu sehen an jemanden, der in Geschmacksfragen einen Vertrauensvorschuss genießt, delegiert.
Mein Ursprungskommentar bezieht sich selbstverständlich nur auf "Dr. Seltsam". Dass Ihr hier die ganze Zeit mit Off-Topic-Filmen spammt ist nicht meine Schuld.
@moepmoep: Die Aussage: " Lächerlich ist es aus Kostengründen auf Farbe zu verzichten! Das gibt dann halt Punktabzug.", die ist es warum ich hier mit (wie so schön bezeichnet) Off-Topic-Filmen. Mehr gäbe es hier ja auch nicht;)
Und dann kamst du mit den anderen Argumenten und es geht nichts über die eigene Meinung:-)
Um es kurz zu machen, da die wahre Kraft des Einzelnen der Minimalismus ist: Punktabzug wegen nicht vorhandener Farbe. Das ist das Thema:)
Wieder: Zitat: "Mein Ursprungskommentar bezieht sich selbstverständlich nur auf "Dr. Seltsam". Dass Ihr hier die ganze Zeit mit Off-Topic-Filmen spammt ist nicht meine Schuld"
Deshalb spammen wir hier rum.
Geniale Groteske - sehr viel Humor und viel Gesellschaftskritik.
Für den Film braucht man minimale geschichtliche Grundkenntnisse, danach macht er aber Spass wie kaum ein anderer Film und ist sozusagen "der grosse Diktator" des kalten Krieges, einfach ohne kitschige Schlussrede.
Technisch ist er für seine Zeit durchaus gut, wirkt heute jedoch leicht angestaubt. Der Soundtrack ist witzig und auch das Szenenbild nicht schlecht.
Geniale Groteske.
Der Film stammt aus einer Zeit als die Welt schon kurz vor der atomaren Zerstörung stand(Kubakrise 1962). Das Arsenal der Weltmächte hätte schon damals locker ausgereicht, um die ganze Erde komplett zu zerstören.
Die Anfangsszene mit dem Tankflugzeug weckt gewisse Assoziationen.
Legendär der Ritt auf der Atombombe und die Szenen aus dem War Room.
Letzterer stammt von Ken Adam, der schon verschiedene Sets für James Bond-Filme entworfen hatte(Dr. No, Goldfinger, Man lebt nur zweimal...).
Zweifellos einer der besten Filme von Stanley Kubrick und einer der besten aller Zeiten.
"Entweder man liebt oder hasst Kubrick", habe ich mal irgendwo gelesen. Dem wiederspreche ich, denn ich bin der lebende Beweis. Ich hasse ihn nicht und ich liebe ihn nicht. Ich find ihn OK. Mehr auch nicht. "Shining" war sehenswert, "Full Metal Jacket" ganz nett, und naja, der hier war noch etwas weniger nett. Ich weiß das ich nicht viele Filme von ihm gesehen habe deswegen möchte ich mir auch noch kein entscheidendes Urteil über den Herrn Kubrick machen.
Das "Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben " mehr als ein guter, satirischer Beitrag ist, bestreite ich nicht. Prädikat wertvoll geht auch mehr als in Ordnung. Ändert aber nichts daran das ich mich echt schlecht unterhalten gefühlt habe. Dieser zähe Klumpen Film mit Dauerschleifen-Dialogen. Nicht falsch verstehen, ich mag anstrengende Filme. Aber auch nicht immer.
Auch an der fehlenden Farbe liegts nicht, so oberflächlich bewerte ich ja gar nicht. Vielmehr sind es die Charaktere die mir echt auf den Sack gegangen sind, eine paar gute Sprüche von denen haben mir nicht gereicht, die unsympathischen Feng-Shiu Wellen wollten nicht verschwinden. Es ist einfach verdammt schwer einen Film gut zu finden wenn man schon die Charaktere nicht mag. Ich mag auch grade just in dem Moment schwer übermüdet zu sein, aber das wird meine Wertung hoffentlich nicht sehr beeinflussen. Ich geh am besten mal 2 Tage drüber schlafen.
Achja Stanley, bist ja trotzdem ein ganz netter.
Witzig,den Film hab ich mir Gestern gekauft,ist der einzige von Kubrick den ich noch nie sah...Was du über Kubrick schreibst gefällt mir als Kubrickianer natürlich garnicht,ich kann aber schon verstehen/empathisieren das viele vieles von ihm irgendwie nicht mögen,mögen können...
Wie auch immer,demnächst kommt dann mein Kommentar,ich prophezeie mal erheblich mehr Punkte ;)
paatcharisma: Ach sehs grad, feine Punkteverteilung ;)
Andy: Na du scheinst ja auch ein großer Kubrick-Fan zu sein, da weiß ich sogar das du mind. doppelt so viele Punkte verteilst.
Sheeeeep&Brennegan:Für euch darf er ja auch genial bleiben ;)
Seven: !
Ich fand den auch nicht sooo doll, da hat er schon Besseres gemacht. Aber der hat eben was Eigenes, deshalb war er mir dann doch ein paar Punkte mehr wert. Die Charaktere waren übrigens eins der wenigen Sachen, die ich an dem Film richtig gut fand. Ich meine: Peter Sellers spielt drei geniale Rollen zugleich?! Besser gehts eigentlich gar nicht. ;)
Welcher Kubrick ist mir eigentlich lieber? Der schockierende Kubrick, der auch mal gerne seinen hauptdarsteller mit Äxten durch die Tür kommen lässt, der zu einem albtraumhaften Maskenball läd oder der uns einen Teufel zum Engel in einer Stadt voll Teufel werden lässt? Oder doch lieber der noch schockierende, der die wohl übelste Situation der Neuzeit, einen unabwendbaren Atomkrieg, grotesk persifliert und genau durch die Lächerlichkeit seiner Charaktere, die uns zum lachen bringen, uns gleichzeit schockt? Auch wenn uns der Dr. Strangelove mehrfach ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert, uns Peter Sellers gigantisch in drei fabelhaften Rollen päsentiert und sowohl Politikern amerikanischer als auch sowjetischer Herkunft (Stand: sehr weit vor 2005. Gruss an Benner) die Hose runter zieht, so dass nur noch Abziehbilder von machoiden Angsthasen übrig bleiben, dann bleibt trotzdem ein bitterer Geschmack, das genau solche Szenarien gar nicht soooo unrealistisch sind. Zur Erinnerung: Während WWII versuchten die Engländern einem gewissen Führer weibliche Hormone ins Essen zu schuggeln damit dieser weiblicher wird und von seinen Aggressionen ablässt.
Kubrick erzählt seine Geschichte meisterhaft überspitzt, mischt dabei albernen Slapstick, subtilen Seitenhieb und gesellschaftliche Relevanz und lässt diese seine Arbeit als Fingerübung erscheinen: Der Film strotzt vor allem durch handwerkliche Leichtigkeit. Die Szenen wirken dabei in sich geschlossen, nicht aufdringlich, trotzdem treffend inszeniert und hervorragend ins Rampenlicht gesetzt, teilweise wegweisend ausgedacht. Besonders zu erwähnen ist sowohl das Innenleben des Bombers als auch der bereits von vielen und bekannten Aufnahmeleitern oft zitierte und legendäre War-Room.
Wie bereits bei LOLITA arbeitet Kubrick auch im Dr. Strangelove mit Peter Sellers zusammen. Das Sellers eine Ikone des Humors ist verdankt der Film nicht nur seine komischen Elemente, sondern auch einen großen teil seines Rufes als Kultklassiker exorbitante. Sellers scheint omnipräsent zu sein. Kaum eine Szene ohne ihn. Und diesen Szenen drückt Sellers seinen Stempel auf, er lässt zwar nicht direkt seine Kollegen verblassen, im Strangelove hat jeder seine Szenen, aber er hinterlässt den Eindruck, dass der Film ebenfalls problemlos nur mit Sellers geklappt hätte. In allen drei Rollen wirkt er dabei mit Herzblut an der jeweiligen Rolle, die alle verschiedener nicht sein könnte. Ein zweites ikonenhaft wird an dieser Stelle für seine Darstellung des Dr. Seltsam fällig.....mein Führer!
So viel Genie verpackt in so viel Einfachheit - Kubrick mal als Wolf im Clownkostüm, denn "Dr. Strangelove" ist bissig . Ich war am Dauerschmunzeln und habe sicherlich dennoch nicht alle Seitenhiebe und Anspielungen mitbekommen. Die Charaktere sind natürlich überzogen, jedoch insgesamt - trotz ein paar ziemlichen Albernheiten, die hiermit verziehen seien - nicht so überzogen, dass man sich an einigen Stellen nicht doch fragt, wieviel Satire und wieviel Realität in diesem Meisterwerk steckt. Und ja, die Bezeichung "Meisterwerk" ist hier definitiv angebracht, denn diese (perfekte) Satire ist zeitlos. Freilich, die Protagonisten wechseln alle Jubeljahre mal, aber die Tatsache, dass Geschichte sich letztendlich doch nur wiederholt, unterstreicht zusätzlich die Absurdität des (politischen) Weltgeschehens, welche Kubrick so virtuos hervorhebt. Seine persönliche, personifizierte Atomwaffe hierbei ist Peter Sellers, über den hier allerdings wirklich schon alles gesagt wurde, sodass ich diesbezüglich keine weiteren Superlative auszureizen brauche.
Herrlich überzogen und gekonnt pointiert. Selten habe ich einen Film erlebt der von fantastischen Filmzitaten nur so strotzt. Die Telefonate des amerikanischen Präsidenten mit Dimtri sind, man möge meine Ausdrucksweise entschuldigen, einfach nur der Bringer.
Als einziger Fallstrick erweist sich Kubrick's Erzählweise, die sowohl Fluch als auch Segen ist. Die Geschehnisse werden in Echtzeit dargeboten. Das ist sowohl faszinierend, als auch, durch einige nicht so interessante Szenen, anstrengend. Da diese, weniger interessanten Szenen, aber relativ kurz ausfallen überschatten sie die Freude an den großartigen Szenen kaum.
Dr. Strangelove or: How I learned To Stop Worrying And Love The Bomb
"Dr. Seltsam, oder wie ich die Bombe, lieben lernte" ist eine groteske, böse, fesselnde und fiese Kriegssatire von Stanley Kubrick aus dem Jahre aus dem Jahre 1964 nach dem Buch "Red Alert" von Peter George.
Die Handlung ist wunderbar satirisch angelegt und sie wurde wirklich perfekt ausgeklügelt, besonders interessant ist sie in Bezug auf den Kalten Krieg oder die Atombombe: Der wahnsinnig gewordene General Jack D. Ripper befiehlt einen Luftangriff auf die UdSSR, da er fest überzeugt ist, dass sie etwas böses im Schilde führen. So versuchen dann sein Assistent Captain Mandrake, General "Buck" Turgidson und der Präsident der Vereinigen Staaten Muffley, auf verschiedene Weisen, das zu verhindern. Außerdem bestätigt der merkwürdige Dr. Seltsam ihnen die Existenz einer gefürchteten Weltvernichtungsmaschine, die eine Verteidungswaffe der Sowjets ist und durch den Bombenabwurf ausgelöst wird, das könnte wiederum zur Vernichtung der menschlichen Rasse führen bzw. das Ende allem Lebens.
Der Cast glänzt und das nicht ohne Grund, da gäbe es einmal einen göttlichen Peter Sellers, in seinen wahrscheinlich drei besten Rollen, die er mit einer solchen Hingabe spielt, das es unfassbar ist, jede diese Figuren ist vollkommen unterschiedlich und Sellers spielt die Rollen des Mandrake, des Präsidenten und die des seltsamen Dr. Seltsam perfekt, damit setzt er sich für Ewigkeiten ein unverkennbares schauspielerisches Denkmal. Und neben ihm spielen auch George C. Scott als General "Buck" und Sterling Hayden als durchgeknallter General Jack D. Ripper ganz groß auf und können auf ganzer Linie überzeugen. Aber diese Tatsache gilt auch für den Rest des Casts.
Kubricks Regie ist wieder einmal genial, seine Erzählweise ist einfach genial, für mich ist seine Arbeit hier wirklich nahezu perfekt, aber vielleicht übertreibe ich ja.
Da neben wird die Kamera natürlich großartig geführt, sie erschafft kraftvolle Bilder, die heute noch in bester Qualität zu bewundern sind, alles aller erste Sahne und jetzt nur kurz zum Schnitt, der ist auch hervorragend.
Dann kommen wir mal zu den Dialogen alles spitzenklasse, herrlich, köstlich, sodass einen beim ein oder anderen Mal, das Lachen im Halse stecken bleibt, eben durch ihre satirische Art, das nenne ich brillante Dialoge.
Weiterhin wurde auch die Charaktere interessant gezeichnet, vielleicht nicht besonders tiefgründig, aber dafür einfach schräg, überzogen(im positiven Sinne) und doch ein wenig hintergründig, da jeder von ihnen einen kraftvollen Aufbau besitzt, Figuren mit viel Profil also, das lobe ich mir, ganz große Klasse.
Um es jetzt mal kurz zu machen, ja "Dr. Seltsam" ist für mich ein sensationelles Meisterwerk und mindestens eine der besten Satiren, die ich kenne und für mich wird dieser Film so einer meiner absoluten Favoriten, ein geniales filmisches Erlebnis.
Ich habe diesen Film vor ein par Tagen endlich gesehen und war leider nicht so richtig beeindruckt. So gut die Idee des Films auch ist, ich finde ihn einfach mehr anstrengend als fesselnd. So scheint es vielen auch bei "Apocalypse Now" zu gehen, den ich allerdings liebe, weil er zu seiner tollen Aussage noch eine beeindruckende Optik und Atmosphäre hat. Beim vorliegenden Film empfinde ich da deutlich anders. Vor allem die Szenen im Flugzeug fand ich wirklich anstrengend und unnötig in ihrer Länge und Häufigkeit. Und diese ständigen Außenaufnahmen des Flugzeugs, wozu? Wirklich gut waren die Special Effects damals ja schließlich noch nicht. Ich fand den Film wirklich sehr gut geschauspielert und, wie gesagt, sein Konzept und seine Botschaft sind sehr ergiebig, aber er ist visuell einfach so eintönig und unspektakulär, dass er mich nicht so richtig mitreißen kann. Müsste ich den Film irgendwie aus einem anderen Blickwinkel betrachten, um ihn mehr schätzen zu können? Ich würde ihn echt gerne höher bewerten (habe ihn momentan bei 6).
Ok, verstehe. Erstmal die Frage inwiefern eintönig in visueller Hinsicht, Beleuchtung? Farbgebung? Außenausnahmen dienen zur Verdeutlichung und um dort auch die Figuren zu charakterisieren. Alle Figuren Kubricks folgen Vorgängern oder sollen reale Personen ins ad absurdum führen, daher an einigen Stellen reichlich übertrieben und die Klischees braucht man nicht lange zu suchen, doch Kubrick parodiert. Den Vergleich mit "Apocalypse now" halte ich für schwer nachweißbar, da beide Filme einem völlig anderem Schema folgen. "Dr. Seltsam" porträtiert den Krieg, vor dem Krieg und im sicheren, nicht wie Coppola der direkt und schonungslos den Krieg zeigt. Insofern sollte man diesen hier als Politsatire zum Thema sehen, besonders im zeitlischen Kontext interessant.
Also mit "visuell eintönig" meine ich hauptsächlich die fehlenden besonderen Bilder, die einem im Gedächtnis bleiben augrund ihrer Komposition und Ausstrahlung. Etwas wie in "Apocalypse Now", als Kurtz aus dem Schatten tritt. Einfach brilliant wie die Aufnahme beleuchtet wurde. Der Film hat dutzende solcher Momente. Ich wollte die beiden Filme hier übrigens nicht unbedingt miteinander vergleichen. Der Kommentar war eher auf den Status eines Klassikers bezogen, den sie teilen. (Viele meinen ja sogar, dass Apocalypse Now kaum vom Krieg und vielmehr vom Menschen an sich handelt. Eine Ansicht, die auch ich vertrete.) Aber natürlich ist der vorliegende Film eine Satire und daher ganz anders zu betrachten. Vielleicht habe ich einfach zu hohe/unangemessene Erwatungen an eine Satire. Ich bin zudem kein allzu großer Kubrick Fan. Ich liebe zwar "Full Metal Jacket", aber die anderen Filme die ich von ihm kenne sind für mich nur guter Durchschnitt (z.B. "A Clockwork Orange" oder "2001"). Du hast vemutlich recht, dass man sich bei "Dr. Strangelove" mehr auf die Charaktere konzentrieren und weniger "optische Highlights" erwarten sollte. Die meisten meiner Lieblingsfilme agieren eher auf einer solchen visuellen Ebene ("Inglourious Basterds", "Memento", "Oldboy", "Matrix") und daher erwarte ich in dieser Hinicht vielleicht zu viel in Filmen anderer Genres, wo anders operiert wird.
Verstehe, in der Hinsicht muss ich dann aber dennoch widersprechen. Denn der Film hat seine durchaus interessanten visuelllen Eigenschaften, achte dabei am besten auf den "War Room" (designt von Adams), und Licht und Schatten-Spielereien, bei der Kameraführung. Insofern finde ich es fast ironisch, dass du mit 2001 nichts anzufangen weißt, als Fan visueller Filme.^^
Klar, bei "2001" war das Visuelle natürlich nicht im geringsten mein Problem. An dem stört mich hauptsächlich die einfach übertriebene Länge der Außenaufnahmen des Raumschiffs und das sehr merkwürdige und mir überhaupt nicht verständliche Ende. Wenn du mir das erklären könntest, wäre ich dir äußerst dankbar. Ich mag keine Filme, die ich nicht verstehe:)
Natürlich hast du auch in der Hinsicht recht, dass "Dr. Strangelove" nette Kameraeinstellungen hat, gerade im "War Room". Außerdem gibt es auch noch den auf der Bombe reitenden Cowboy. Aber das ist für mich trotzdem kein Vergleich mit der Kraft der Bilder aus den von mir genannten Filmen. Hier sind sie zwar nett, aber dort sind sie einfach gewaltig. Aber so etwas kann man wohl in einer Satire nicht erwarten. Der Film will mir einfach nicht so richtig als Meisterwerk erscheinen.
Ok insofern kann ich da wohl auch nichts machen.^^
Noch zu "2001", jeder Moment in diesem Film bildet eine Art eigene Interpretation, es ist vielseitig interpretierbar, was dort vorliegt. Ich gehe jetzt einfach mal von der Szene aus wo es anfängt: SPOILER:
Zunächst stirbt der Astronaut als er den Computer ausschaltet und stirbt logischerweise, die Bilderflut stellt den Übergang ins Jenseits dar, das Leben zieht an ihm nochmal vorbei. Dann die Szene im Bett und er in verschiedenen Lebensgängen, der Tod oder das Jenseits. Und danach erscheint der Monolith und alles wird einen Sinn ergeben und insofern bin ich jetzt im Moment irgendwie selbst ratlos.^^ Es endet mit dem Beginn dess neuen Lebens.
"Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb".
Ein Name, so merkwürdig wie der Film selber. Ein verrückter General befielt seiner Fliegerstaffel, diverse Ziele in Russland mit Atombomben anzufliegen. Selbst heute noch ist dieses Szenario sehr beklemmend; welche Reaktion das im Jahre 1964 hervorgerufen haben mag, kann ich mir kaum vorstellen. Umso mutiger, dies alles in einem sehr humoristischem Gewand vorzustellen. Ich bewundere Stanley Kubrick für diesen Film.
Was zum Teufel war das denn? Wie kann man nur auf so kranke und gleichzeitig geniale Ideen kommen?
Tzja, das weiß vermutlich nur Stanley Kubrick, der uns hiermit einen völlig grotesken Film mit unheimlich absurden und überzogenen Charakteren liefert.
Ich bin sprachlos, wortkarg, keine Ahnung, was ich weiter schreiben soll.
Denken, denken, denken....nichts. Stattdessen wandeln mir noch unaufhörlich die kranken Bilder im Kopf, das geniale Schlusswort und der vielsagende Abspann.
Verwirrtheit macht sich breit.
"Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb" kriegt von mir auf jeden Fall erst einmal das Prädikat "Sehenswert", alles weitere kommt Morgen, sobald ich einen klaren Kopf habe.
Man, man, man.
Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben - Kritik
GB 1964 Laufzeit 93 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 03.08.2006
Kritiken (4) — Film: Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Flibbo: wieistderfilm.de
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Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Xander8112: at the movies
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Abschließend kann man wohl sagen, dass mir “Dr. Seltsam oder: Wie ich lernte die Bombe zu lieben” sehr gut gefallen hat. Die Story, der groteske Humor, die schauspielerischen Leistungen - einfach alles passt hier und lassen den Film zu Recht zu einem Kultfilm machen. Guckbefehl!
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
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Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenVielleicht Kubricks bester Film. Hier passt seine klinisch, nüchterne Inszenierungsweise, die in seinen ernsteren Werken oft die nähe zu den Figuren vermissen lässt. Die grandiose Besetzung tut ihr übriges dieses Werk zu einer immer noch unterhaltsam-galligen Farce zu machen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (91) — Film: Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
Kommentar schreibenKonTaicho 2012/01/11 21:14:19
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Und das ist wirklich schade, denn die Botschaft, die dieser Film vermittelt, hat das absolut nicht verdient. Diese sarkastische ( korrigiert mich wenn ichs wieder einmal verwechselt habe^^) Kritik an den USA, an Russland, an den Kalten Krieg allgemein, bietet so wunderbare Ideen und Ansätze, dass es mich doch immer wieder ins Staunen versetzt hat. Eine Weltvernichtungsmaschine, die Angst verbreiten und zur Prävention dienen soll, wird versäumt zu enthüllen, was deren Sinn natürlich absolut zunichte macht. Einfach Herrlich, was Kubrick da wieder auf die Leinwand zaubert, wobei mir "A clockwork orange" deutlich besser gefallen hat, was allerdings meiner Meinung nach in seiner Genialität sowieso unerreicht bleibt.
Alles in allem ist dieser Film auf jeden Fall sehenswert, mit 1,5 h Laufzeit sind auch manche unterhaltungsbwertbedingten (was für ein Wort) Schwächen zu verkraften.
"Kontrolle des Inhalts der Notpackung! Darin befinden sich: eine Pistole Kaliber 45, zwei Schachteln Munition, die eiserne Ration konzentrierter Nahrung für vier Tage, Medikamentpäckchen enthält Antibiotika, Morphium, Vitaminpillen, Beruhigungspillen, Schlafpillen, eine mit einem russischen Wörterbuch kombinierte Miniaturbibel, 100 Dollar in Rubel, 100 Dollar in Gold, neun Päckchen Kaugummi, eine Schachtel Präservative, vier Lippenstifte, vier Paar nahtlose Nylons. Damit könnte man in Texas ganz schön einen flott machen."
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jeff Lebowski 2012/01/04 22:59:11
Kommentar löschenDr. Seltsam Oder: Wie ich lernte, die Bombe zu lieben ist das wohl satirischste Meisterwerk dass ich je gesehen hab ( Micael Moore hätte vor "Bowling for Columbine" sich vielleicht dieses Werk noch einmal genauer ansehen sollen). Mit exzellenten Schauspielern [Warum hat Peter Sellers keinen Oscar bekommen, kann mir das mal einer Verraten?] und absurden Dialogen sieht Kubrik/Lieblingsregisseur #1 kritisch auf die Waffenpolitik von den Usa und Russland nieder.
Farbe fehlt dem Film ganz und garnicht, ich denke man kann sich mit dem schwarz-weißem Bild besser in die Situation reinversetzen. Obwohl der Film- im Gegensatz zu "2001 a space Odyssee"- nur aus Dialogen besteht, wird es durch den permanenten Szenenwechsel zwischen dem Bomber, dem Meeting und dem Zimmer in dem der verrückte Jack D. Ripper sitzt nie langweilig.
Kubrik hat es erneut geschafft mich zu beeindrucken.
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Hanno Jones 2011/12/15 13:53:39
Kommentar löschen"Mr. President! Stellen Sie sich vor, die Russkis vergraben ein paar Bomben ... dann kommen sie nach 100 Jahren wieder raus und können alles übernehmen!"
und dieser kranke typ mit seiner hand die ein eigenleben führt :D
wunderbare parodie auf die amerikanischen und russischen (militär-)klischees und kriegsverhältnisse!
damals sicherlich an satire nicht zu überbieten, heutzutage jedoch etwas zu "nett" ;)
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blubbel 2011/12/05 14:34:36
Kommentar löschenDr seltsam, oder wie ich lernte, den Kubrick zu lieben.
Ich zähle mich ja selbst noch zur Transformers-Generation, und muss zugeben, dass ich absolut keinen Bock auf den Film hatte. Zum einen, weil er schwarz/weiß ist, zum anderen, weil ich gedacht habe, dass Kubrick-Filme einen intellektuellen Anspruch haben, sprich ich ihn nicht kapieren würde. Hab mich überwunden und mich durchweg so unterhalten gefühlt, wie schon lange nicht mehr. Herrlicher Humor.
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doctorgonzo 2011/12/05 14:42:44
Antwort löschenSehr lobenswert, dass Du Dich dennoch getraut hast.
Keky 2011/12/03 03:23:38
Kommentar löschenHuch, das ist schon ein verrückter Film. Man kann es wirtzig oder nervig finden, dass alle Charactere im Film zu unfähig sind. Aber trotzdem irgendwo ein Meisterwerg. Der Namengebende Dr. Seltsam taucht nur in zwei Szenen auf. Und wer sich schon immer mal gefragt hat, warum ständig leute in Filmen auf Atombomben reiten, hier griegt ihr die erklärung. :)
Im Großen und ganzen eine Satiere männlicher macht Phantasie und eine verdmamt gute. Allerdings sollte man schon verständnis für Realität und Satire haben und vor allem verständnis bei einer intelektuellen Kömodie.
Ich habe immer von diesem Film von Kubrik gehört, hatte aber nie die Gelegenheit, ihn zu sehen. Bis jetzt. Ich glaube, dass er auch niemals im Fernsehen war, oder?? Hat sicherlich seine Gründe. Absolute Oberklasse. Ein muss für alle Freiheitsdenker und Systemkritiker.
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flatbupfi 2011/12/12 18:42:54
Antwort löschenFilm lief irgendwann mal auf ARTE
Prechtl 2011/10/27 00:57:42
Kommentar löschenDas war er, mein erster Kubrick. Und wohl einer der Filme, die ich mir nie im Leben angesehen hätte, wäre er nicht heute zufällig im Fernsehen gelaufen.
Ich bin noch immer recht sprachlos und weiß nicht recht, wie ich diesen Film bewerten soll. Aber ich versuche es trotzdem mal.
"Dr. Seltsam" spielt zur Zeit des Kalten Krieges, als die Möglichkeit eines Atomkrieges alles andere als unwahrscheinlich war. Heute kann man sich dieses Szenario fast nicht mehr vorstellen, aber Kubrick muss damals wirklich den Nerv der Bevölkerung getroffen haben. In seinem Film beschreibt er, wie ein Atomkrieg möglicherweise hätte ausgelöst werden können und was mögliche Folgen und Gegenmaßnahmen gewesen wären.
Der Film besteht aus vielen guten Dialogen und wird so nie langweilig. Es gibt viele Schauplatzwechsel - so erlebt man die Sicht der Dinge bei den Männern im Flugzeug mit der Bombe, im War Room im Pentagon, wo sich der Präsident und Dutzende andere Männer über den Ernst der Lage unterhalten, oder auch in der "Festung" bei Jack D. Ripper und Captain Mandrake.
Dass die Schauspieler ebenfalls überzeugen, muss ich wohl nicht extra anmerken. Die Hintergrundmusik war schlicht und passend gewählt.
Fazit: Bei diesem Film hat man es wahrlich mit einem Meisterwerk der Filmgeschichte zu tun und sollte meiner Meinung nach auch im Geschichteunterricht gezeigt werden.
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FumerTue 2011/10/29 01:47:39
Antwort löschenSoll das heißen, du kennst keinen Kubrick-Film sonst? o.O
Prechtl 2011/10/29 01:50:24
Antwort löschenKennen schon, nur nicht gesehen :)
FumerTue 2011/10/29 12:15:40
Antwort löschenBtw: Wo lief der denn im Fernsehen?: D
Prechtl 2011/10/29 14:09:14
Antwort löschenDer Sender heißt Servus TV, den gibt's nur in Österreich glaub ich :)
FumerTue 2011/10/29 17:18:41
Antwort löschenSchon mal davon gehört, aber ich krieg den leider nicht her...
FumerTue 2011/10/29 17:20:29
Antwort löschenÖsterreichs Rundfunk und Fernsehen ist eh sehr vorbildlich! Zum Glück wohnen wir noch nahe genug an Österreich, um FM4 herzukriegen...
Und zum Beispiel die öffentlich-rechtlichen Sender zeigen bei euch immer richtige Blockbuster, also auch ohne Werbung. Da würd' ich gerne GEZ zahlen ;)
Prechtl 2011/10/29 22:14:23
Antwort löschenNaja dafür wird eigentlich sonst nur Schrott auf ORF gezeigt^^ Aber das ohne Werbung ist wirklich ein großer Vorteil :) Das ist im deutschen Fernsehen anders, alle 20 Minuten kommt ne Werbung im Extremfall -.- Aber ich guck so gut wie nie österreichisches Fernsehen ;)
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FumerTue 2011/10/30 13:13:33
Antwort löschenEben, und die öffentlich-rechtlichen zeigen Blockbuster wenn überhaupt erst am späteren Abend und dann auch noch ziemlich alte. Free-TV-Premieren um 20:15 sind in ARD und ZDF Fehlanzeige...
Und ORF zeigt finde ich recht oft die selben Blockbuster wie Pro7 - nur eben ohne Werbung ;)
Prechtl 2011/10/30 21:25:47
Antwort löschenJa, das stimmt :) Aber das war auch schon der einzige Vorteil ;) Ansonsten ist ORF schon ein ziemlich schwacher Sender und bekommt fast nur negative Kritik von der Bevölkerung.
Piy 2011/10/21 20:28:55
Kommentar löschenscheiß die wand an is der geil.
vorgeschlagene wertung: 9.0...
da weiß moviepilot mal wieder alles über mich. :)
das wär der perfekte film für den geschichtsunterricht.
und dr. merkwürdig, ach ich meine seltsam, ist klasse!
"sir, ich habe einen plan.... aber.... MEIN FÜHRER ICH KANN WIEDER GEHN!"
der film passt fast eher in die frühen 90er als in die 60er, er ist erschreckend lange aktuell geblieben und politisch sehr interessant. selbst wenn man den film als solches nich mögen würde, die geschichtliche theorie ist doch durchaus interessant und nicht allzu absurd.
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mcclane91 2011/10/16 00:33:54
Kommentar löschenZynisch, Sarkastisch, Verstörend - Ein Kubrick in seiner Reinform. Einfach Genial. Es gibt nicht viele Regisseure, die ein solch brisantes Thema zur damaligen Zeit in dieser Art und Weise dargestellt hätten. Ein Must-See für jeden Filmfan!
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judischnudi 2011/10/15 13:22:29
Kommentar löschenDas erste Mal, dass eine vorausgesagte Bewertung mit meiner Tatsächlichen übereinstimmte. Bravo moviepilot! "Hei.....!" Ein Kultklassiker.
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moepmoep 2011/10/14 11:13:52
Kommentar löschenGanz gut, aber weit unter den Erwartungen. Zudem Punktabzug wegen Farbmangel.
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hoffman587 2011/10/14 11:18:24
Antwort löschenDas ist jetzt aber wirklich lächerlich, wegen Farbmangel, also bitte...
moepmoep 2011/10/14 11:30:25
Antwort löschenWarum lächerlich? Lächerlich ist es aus Kostengründen auf Farbe zu verzichten! Das gibt dann halt Punktabzug.
hoffman587 2011/10/14 11:42:28
Antwort löschenMeiner Meinung nach erzeugt gerade dieser "Farbverlust" eine ungeheure Menge an Atmosphäre, in Farbe wäre er für mich gar nicht denkbar, aber gut, nur noch als Frage kriegen dann auch Werke wie "Der Elefantenmensch" von Lynch oder "Stardust Memories" auch nur 4 Punkte, weil sie demnach nicht der "bunten" Zeit angepasst sind. ;)
Sigmund 2011/10/14 11:43:03
Antwort löschenDamit bist Du ein heißer Anwärter für die Top Five der albernsten Punktabzüge. Andere Kandidaten, die ich hier schon gelesen habe: Punktabzug, weil in einem Film geraucht wurde ^^ und Punktabzug wegen Wackelkamera (schnarch). Und natürlich am meisten verbreitet: Punktabzug weil ein Film von einem bestimmten Regisseur gedreht wurde ;D
Prechtl 2011/10/14 12:00:10
Antwort löschenOk das ist wirklich lächerlich. Ich persönlich könnte mir Schindlers Liste oder Raging Bull nicht in Farbe vorstellen, denn hier wurde der Film bewusst in schwarz-weiß gehalten, um eine besondere Atmosphäre zu erzeugen. Es muss nicht alles in Farbe sein.
moepmoep 2011/10/14 12:03:38
Antwort löschen@hoffman587: Eine Atmosphäre der Langweile... "Der Elefantenmensch" hab ich mir bisher nicht angetan, weil er langweilig ist. Aber vermutlich würde ich ihm weniger als 4 Punkte geben. Von "Stardust Memories" habe ich noch nie etwas gehört. Aber ich vermute mal, er ist schlecht.
@Sigmund: Stimmt. Die Wackelkamera hat auch ein bisschen gestört.
moepmoep 2011/10/14 12:06:20
Antwort löschen@Prechtl: Bei "Schindlers Liste" war Farbe. Zum Glück. Hiermit erkläre ich Deinen Kommentar für hinfällig.
hoffman587 2011/10/14 12:07:23
Antwort löschenIch seh schon da will nur jemand provozieren, wunderbar. Immer wieder eine Freude...
moepmoep 2011/10/14 12:12:12
Antwort löschen@hoffman587: Gute Taktik. Erst pöbeln, weil einem die Meinung anderer nicht gefällt und dann den "Provokateur-Stempel" draufklatschen.
Prechtl 2011/10/14 12:21:02
Antwort löschenBei Schindlers Liste war bis auf ein paar wenige Momente, alles schwarz-weiß... :s
moepmoep 2011/10/14 12:27:08
Antwort löschen@Prechtl: Und genau diese Momente haben es ausgemacht.
hoffman587 2011/10/14 12:27:16
Antwort löschenIch zitiere: "Eine Atmosphäre der Langweile", ""Der Elefantenmensch" hab ich mir bisher nicht angetan, weil er langweilig ist."- Ah, noch nicht gesehen aber gleich langweilig nennen. Gut so.
"Von "Stardust Memories" habe ich noch nie etwas gehört. Aber ich vermute mal, er ist schlecht"- Voreilige Beurteilung eines Films, der nicht mal bekannt sein sollte.
Aber egal, ich rede wieder.
Interessant dann aber andere Wertungen zu "Americsn History X" eine 10.0, ich weiß nicht recht aber teilweise war der Film doch auch Schwarz-Weiß, oder zählt das nicht?;-)
moepmoep 2011/10/14 12:32:29
Antwort löschen@hoffman587: Man muss sich doch nicht jeden Film selbst angesehen haben, um darüber urteilen zu können. Im Fall "Der Elefantenmensch" hatte ich das Vergnügen ihn zu sehen an jemanden, der in Geschmacksfragen einen Vertrauensvorschuss genießt, delegiert.
Mein Ursprungskommentar bezieht sich selbstverständlich nur auf "Dr. Seltsam". Dass Ihr hier die ganze Zeit mit Off-Topic-Filmen spammt ist nicht meine Schuld.
Prechtl 2011/10/14 12:33:53
Antwort löschen@moepmoep: Also deiner Meinung nach waren die 2 Minuten in Farbe das einzig gute an dem Film? Irgendwie kann ich das nicht so ganz glauben.
moepmoep 2011/10/14 12:39:03
Antwort löschen@Prechtl: Das habe ich so nicht gesagt. Zudem melde Dich bitte erst wieder, wenn Du zum eigentlichen Thema etwas beizutragen hast.
hoffman587 2011/10/14 12:39:37
Antwort löschen@moepmoep: Die Aussage: " Lächerlich ist es aus Kostengründen auf Farbe zu verzichten! Das gibt dann halt Punktabzug.", die ist es warum ich hier mit (wie so schön bezeichnet) Off-Topic-Filmen. Mehr gäbe es hier ja auch nicht;)
Und dann kamst du mit den anderen Argumenten und es geht nichts über die eigene Meinung:-)
moepmoep 2011/10/14 12:46:05
Antwort löschenhoffman587: Ich verstehe den Inhalt Deines Posts gerade nicht. Kannst Du ihn bitte umformulieren?
okoymparas 2011/10/14 12:48:22
Antwort löschen><((((º>)
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hoffman587 2011/10/14 12:51:08
Antwort löschenUm es kurz zu machen, da die wahre Kraft des Einzelnen der Minimalismus ist: Punktabzug wegen nicht vorhandener Farbe. Das ist das Thema:)
Wieder: Zitat: "Mein Ursprungskommentar bezieht sich selbstverständlich nur auf "Dr. Seltsam". Dass Ihr hier die ganze Zeit mit Off-Topic-Filmen spammt ist nicht meine Schuld"
Deshalb spammen wir hier rum.
moepmoep 2011/10/14 12:56:53
Antwort löschen@okoymparas: ..|..
@hoffman587: Ihr versucht einen Zusammenhang zwischen meinem Kommentar und anderen Filmen herzustellen. Diesen Zusammenhang gibt es jedoch nicht.
okoymparas 2011/10/13 15:51:17
Kommentar löschenGuter Film.
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based_god 2011/10/09 12:31:42
Kommentar löschenGeniale Groteske - sehr viel Humor und viel Gesellschaftskritik.
Für den Film braucht man minimale geschichtliche Grundkenntnisse, danach macht er aber Spass wie kaum ein anderer Film und ist sozusagen "der grosse Diktator" des kalten Krieges, einfach ohne kitschige Schlussrede.
Technisch ist er für seine Zeit durchaus gut, wirkt heute jedoch leicht angestaubt. Der Soundtrack ist witzig und auch das Szenenbild nicht schlecht.
Ein Muss für Film-, Satire-, und Geschichtsfans.
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morlock 2011/09/16 21:48:24
Kommentar löschenGeniale Groteske.
Der Film stammt aus einer Zeit als die Welt schon kurz vor der atomaren Zerstörung stand(Kubakrise 1962). Das Arsenal der Weltmächte hätte schon damals locker ausgereicht, um die ganze Erde komplett zu zerstören.
Die Anfangsszene mit dem Tankflugzeug weckt gewisse Assoziationen.
Legendär der Ritt auf der Atombombe und die Szenen aus dem War Room.
Letzterer stammt von Ken Adam, der schon verschiedene Sets für James Bond-Filme entworfen hatte(Dr. No, Goldfinger, Man lebt nur zweimal...).
Zweifellos einer der besten Filme von Stanley Kubrick und einer der besten aller Zeiten.
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Mr.Film 2011/09/02 00:48:30
Kommentar löschen"Entweder man liebt oder hasst Kubrick", habe ich mal irgendwo gelesen. Dem wiederspreche ich, denn ich bin der lebende Beweis. Ich hasse ihn nicht und ich liebe ihn nicht. Ich find ihn OK. Mehr auch nicht. "Shining" war sehenswert, "Full Metal Jacket" ganz nett, und naja, der hier war noch etwas weniger nett. Ich weiß das ich nicht viele Filme von ihm gesehen habe deswegen möchte ich mir auch noch kein entscheidendes Urteil über den Herrn Kubrick machen.
Das "Dr. Seltsam, oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben " mehr als ein guter, satirischer Beitrag ist, bestreite ich nicht. Prädikat wertvoll geht auch mehr als in Ordnung. Ändert aber nichts daran das ich mich echt schlecht unterhalten gefühlt habe. Dieser zähe Klumpen Film mit Dauerschleifen-Dialogen. Nicht falsch verstehen, ich mag anstrengende Filme. Aber auch nicht immer.
Auch an der fehlenden Farbe liegts nicht, so oberflächlich bewerte ich ja gar nicht. Vielmehr sind es die Charaktere die mir echt auf den Sack gegangen sind, eine paar gute Sprüche von denen haben mir nicht gereicht, die unsympathischen Feng-Shiu Wellen wollten nicht verschwinden. Es ist einfach verdammt schwer einen Film gut zu finden wenn man schon die Charaktere nicht mag. Ich mag auch grade just in dem Moment schwer übermüdet zu sein, aber das wird meine Wertung hoffentlich nicht sehr beeinflussen. Ich geh am besten mal 2 Tage drüber schlafen.
Achja Stanley, bist ja trotzdem ein ganz netter.
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patcharisma 2011/09/02 01:06:09
Antwort löschenGo ahead & kill the Myth! ;-)
alex023 2011/09/02 01:13:44
Antwort löschenOhoh wenn Hoffi das liest ;)
Andy Dufresne 2011/09/02 05:38:25
Antwort löschenWitzig,den Film hab ich mir Gestern gekauft,ist der einzige von Kubrick den ich noch nie sah...Was du über Kubrick schreibst gefällt mir als Kubrickianer natürlich garnicht,ich kann aber schon verstehen/empathisieren das viele vieles von ihm irgendwie nicht mögen,mögen können...
Wie auch immer,demnächst kommt dann mein Kommentar,ich prophezeie mal erheblich mehr Punkte ;)
Sheeeeep 2011/09/02 07:43:58
Antwort löschenDer Film ist doch genial ... :D
Brennegan 2011/09/02 09:13:52
Antwort löschenJa, Sheeeeep hat es erfasst :)
seven 2011/09/02 09:16:58
Antwort löschenEinmal in der zehnten Klasse im Geschichtsunterricht geschaut: Zum Schnarchen!
Mr.Film 2011/09/02 10:15:27
Antwort löschenpaatcharisma: Ach sehs grad, feine Punkteverteilung ;)
Andy: Na du scheinst ja auch ein großer Kubrick-Fan zu sein, da weiß ich sogar das du mind. doppelt so viele Punkte verteilst.
Sheeeeep&Brennegan:Für euch darf er ja auch genial bleiben ;)
Seven: !
Andy Dufresne 2011/09/02 11:51:37
Antwort löschen@ Mr. Film: Ich schätz mal doppelt so viele + 2...:D Schau mer mal...
Mr.Film 2011/09/02 13:20:53
Antwort löschenBin gespannt ;)
Punsha 2011/09/02 16:43:48
Antwort löschenIch fand den auch nicht sooo doll, da hat er schon Besseres gemacht. Aber der hat eben was Eigenes, deshalb war er mir dann doch ein paar Punkte mehr wert. Die Charaktere waren übrigens eins der wenigen Sachen, die ich an dem Film richtig gut fand. Ich meine: Peter Sellers spielt drei geniale Rollen zugleich?! Besser gehts eigentlich gar nicht. ;)
Mr.Film 2011/09/02 16:59:33
Antwort löschenMhmm, doch, gibt besseres. Fand die einfach nicht dolle.
fkfilmkritik 2011/09/03 01:00:43
Antwort löschenSieh dir mal "Clockwork Orange" an. Der ist deutlich flotter. :)
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hoffman587 2011/09/10 19:02:02
Antwort löschenALLE: MEISTERWERK; Denkmal von Sellers, unantastbar!
Mr.Film 2011/09/10 19:09:28
Antwort löschenIst antastbar. Siehste doch :D
CapitanKnaecke 2011/08/25 16:24:52
Kommentar löschenWelcher Kubrick ist mir eigentlich lieber? Der schockierende Kubrick, der auch mal gerne seinen hauptdarsteller mit Äxten durch die Tür kommen lässt, der zu einem albtraumhaften Maskenball läd oder der uns einen Teufel zum Engel in einer Stadt voll Teufel werden lässt? Oder doch lieber der noch schockierende, der die wohl übelste Situation der Neuzeit, einen unabwendbaren Atomkrieg, grotesk persifliert und genau durch die Lächerlichkeit seiner Charaktere, die uns zum lachen bringen, uns gleichzeit schockt? Auch wenn uns der Dr. Strangelove mehrfach ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert, uns Peter Sellers gigantisch in drei fabelhaften Rollen päsentiert und sowohl Politikern amerikanischer als auch sowjetischer Herkunft (Stand: sehr weit vor 2005. Gruss an Benner) die Hose runter zieht, so dass nur noch Abziehbilder von machoiden Angsthasen übrig bleiben, dann bleibt trotzdem ein bitterer Geschmack, das genau solche Szenarien gar nicht soooo unrealistisch sind. Zur Erinnerung: Während WWII versuchten die Engländern einem gewissen Führer weibliche Hormone ins Essen zu schuggeln damit dieser weiblicher wird und von seinen Aggressionen ablässt.
Kubrick erzählt seine Geschichte meisterhaft überspitzt, mischt dabei albernen Slapstick, subtilen Seitenhieb und gesellschaftliche Relevanz und lässt diese seine Arbeit als Fingerübung erscheinen: Der Film strotzt vor allem durch handwerkliche Leichtigkeit. Die Szenen wirken dabei in sich geschlossen, nicht aufdringlich, trotzdem treffend inszeniert und hervorragend ins Rampenlicht gesetzt, teilweise wegweisend ausgedacht. Besonders zu erwähnen ist sowohl das Innenleben des Bombers als auch der bereits von vielen und bekannten Aufnahmeleitern oft zitierte und legendäre War-Room.
Wie bereits bei LOLITA arbeitet Kubrick auch im Dr. Strangelove mit Peter Sellers zusammen. Das Sellers eine Ikone des Humors ist verdankt der Film nicht nur seine komischen Elemente, sondern auch einen großen teil seines Rufes als Kultklassiker exorbitante. Sellers scheint omnipräsent zu sein. Kaum eine Szene ohne ihn. Und diesen Szenen drückt Sellers seinen Stempel auf, er lässt zwar nicht direkt seine Kollegen verblassen, im Strangelove hat jeder seine Szenen, aber er hinterlässt den Eindruck, dass der Film ebenfalls problemlos nur mit Sellers geklappt hätte. In allen drei Rollen wirkt er dabei mit Herzblut an der jeweiligen Rolle, die alle verschiedener nicht sein könnte. Ein zweites ikonenhaft wird an dieser Stelle für seine Darstellung des Dr. Seltsam fällig.....mein Führer!
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Jenny von T 2011/08/04 21:09:15
Kommentar löschenSo viel Genie verpackt in so viel Einfachheit - Kubrick mal als Wolf im Clownkostüm, denn "Dr. Strangelove" ist bissig . Ich war am Dauerschmunzeln und habe sicherlich dennoch nicht alle Seitenhiebe und Anspielungen mitbekommen. Die Charaktere sind natürlich überzogen, jedoch insgesamt - trotz ein paar ziemlichen Albernheiten, die hiermit verziehen seien - nicht so überzogen, dass man sich an einigen Stellen nicht doch fragt, wieviel Satire und wieviel Realität in diesem Meisterwerk steckt. Und ja, die Bezeichung "Meisterwerk" ist hier definitiv angebracht, denn diese (perfekte) Satire ist zeitlos. Freilich, die Protagonisten wechseln alle Jubeljahre mal, aber die Tatsache, dass Geschichte sich letztendlich doch nur wiederholt, unterstreicht zusätzlich die Absurdität des (politischen) Weltgeschehens, welche Kubrick so virtuos hervorhebt. Seine persönliche, personifizierte Atomwaffe hierbei ist Peter Sellers, über den hier allerdings wirklich schon alles gesagt wurde, sodass ich diesbezüglich keine weiteren Superlative auszureizen brauche.
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tobiasschoeler 2011/07/13 21:56:06
Kommentar löschenHerrlich überzogen und gekonnt pointiert. Selten habe ich einen Film erlebt der von fantastischen Filmzitaten nur so strotzt. Die Telefonate des amerikanischen Präsidenten mit Dimtri sind, man möge meine Ausdrucksweise entschuldigen, einfach nur der Bringer.
Als einziger Fallstrick erweist sich Kubrick's Erzählweise, die sowohl Fluch als auch Segen ist. Die Geschehnisse werden in Echtzeit dargeboten. Das ist sowohl faszinierend, als auch, durch einige nicht so interessante Szenen, anstrengend. Da diese, weniger interessanten Szenen, aber relativ kurz ausfallen überschatten sie die Freude an den großartigen Szenen kaum.
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hoffman587 2011/07/10 13:22:54
Kommentar löschenDr. Strangelove or: How I learned To Stop Worrying And Love The Bomb
"Dr. Seltsam, oder wie ich die Bombe, lieben lernte" ist eine groteske, böse, fesselnde und fiese Kriegssatire von Stanley Kubrick aus dem Jahre aus dem Jahre 1964 nach dem Buch "Red Alert" von Peter George.
Die Handlung ist wunderbar satirisch angelegt und sie wurde wirklich perfekt ausgeklügelt, besonders interessant ist sie in Bezug auf den Kalten Krieg oder die Atombombe: Der wahnsinnig gewordene General Jack D. Ripper befiehlt einen Luftangriff auf die UdSSR, da er fest überzeugt ist, dass sie etwas böses im Schilde führen. So versuchen dann sein Assistent Captain Mandrake, General "Buck" Turgidson und der Präsident der Vereinigen Staaten Muffley, auf verschiedene Weisen, das zu verhindern. Außerdem bestätigt der merkwürdige Dr. Seltsam ihnen die Existenz einer gefürchteten Weltvernichtungsmaschine, die eine Verteidungswaffe der Sowjets ist und durch den Bombenabwurf ausgelöst wird, das könnte wiederum zur Vernichtung der menschlichen Rasse führen bzw. das Ende allem Lebens.
Der Cast glänzt und das nicht ohne Grund, da gäbe es einmal einen göttlichen Peter Sellers, in seinen wahrscheinlich drei besten Rollen, die er mit einer solchen Hingabe spielt, das es unfassbar ist, jede diese Figuren ist vollkommen unterschiedlich und Sellers spielt die Rollen des Mandrake, des Präsidenten und die des seltsamen Dr. Seltsam perfekt, damit setzt er sich für Ewigkeiten ein unverkennbares schauspielerisches Denkmal. Und neben ihm spielen auch George C. Scott als General "Buck" und Sterling Hayden als durchgeknallter General Jack D. Ripper ganz groß auf und können auf ganzer Linie überzeugen. Aber diese Tatsache gilt auch für den Rest des Casts.
Kubricks Regie ist wieder einmal genial, seine Erzählweise ist einfach genial, für mich ist seine Arbeit hier wirklich nahezu perfekt, aber vielleicht übertreibe ich ja.
Da neben wird die Kamera natürlich großartig geführt, sie erschafft kraftvolle Bilder, die heute noch in bester Qualität zu bewundern sind, alles aller erste Sahne und jetzt nur kurz zum Schnitt, der ist auch hervorragend.
Dann kommen wir mal zu den Dialogen alles spitzenklasse, herrlich, köstlich, sodass einen beim ein oder anderen Mal, das Lachen im Halse stecken bleibt, eben durch ihre satirische Art, das nenne ich brillante Dialoge.
Weiterhin wurde auch die Charaktere interessant gezeichnet, vielleicht nicht besonders tiefgründig, aber dafür einfach schräg, überzogen(im positiven Sinne) und doch ein wenig hintergründig, da jeder von ihnen einen kraftvollen Aufbau besitzt, Figuren mit viel Profil also, das lobe ich mir, ganz große Klasse.
Um es jetzt mal kurz zu machen, ja "Dr. Seltsam" ist für mich ein sensationelles Meisterwerk und mindestens eine der besten Satiren, die ich kenne und für mich wird dieser Film so einer meiner absoluten Favoriten, ein geniales filmisches Erlebnis.
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TheDrPepperPower 2012/02/02 04:45:13
Antwort löschenIch habe diesen Film vor ein par Tagen endlich gesehen und war leider nicht so richtig beeindruckt. So gut die Idee des Films auch ist, ich finde ihn einfach mehr anstrengend als fesselnd. So scheint es vielen auch bei "Apocalypse Now" zu gehen, den ich allerdings liebe, weil er zu seiner tollen Aussage noch eine beeindruckende Optik und Atmosphäre hat. Beim vorliegenden Film empfinde ich da deutlich anders. Vor allem die Szenen im Flugzeug fand ich wirklich anstrengend und unnötig in ihrer Länge und Häufigkeit. Und diese ständigen Außenaufnahmen des Flugzeugs, wozu? Wirklich gut waren die Special Effects damals ja schließlich noch nicht. Ich fand den Film wirklich sehr gut geschauspielert und, wie gesagt, sein Konzept und seine Botschaft sind sehr ergiebig, aber er ist visuell einfach so eintönig und unspektakulär, dass er mich nicht so richtig mitreißen kann. Müsste ich den Film irgendwie aus einem anderen Blickwinkel betrachten, um ihn mehr schätzen zu können? Ich würde ihn echt gerne höher bewerten (habe ihn momentan bei 6).
hoffman587 2012/02/02 20:10:22
Antwort löschenOk, verstehe. Erstmal die Frage inwiefern eintönig in visueller Hinsicht, Beleuchtung? Farbgebung? Außenausnahmen dienen zur Verdeutlichung und um dort auch die Figuren zu charakterisieren. Alle Figuren Kubricks folgen Vorgängern oder sollen reale Personen ins ad absurdum führen, daher an einigen Stellen reichlich übertrieben und die Klischees braucht man nicht lange zu suchen, doch Kubrick parodiert. Den Vergleich mit "Apocalypse now" halte ich für schwer nachweißbar, da beide Filme einem völlig anderem Schema folgen. "Dr. Seltsam" porträtiert den Krieg, vor dem Krieg und im sicheren, nicht wie Coppola der direkt und schonungslos den Krieg zeigt. Insofern sollte man diesen hier als Politsatire zum Thema sehen, besonders im zeitlischen Kontext interessant.
TheDrPepperPower 2012/02/03 07:59:41
Antwort löschenAlso mit "visuell eintönig" meine ich hauptsächlich die fehlenden besonderen Bilder, die einem im Gedächtnis bleiben augrund ihrer Komposition und Ausstrahlung. Etwas wie in "Apocalypse Now", als Kurtz aus dem Schatten tritt. Einfach brilliant wie die Aufnahme beleuchtet wurde. Der Film hat dutzende solcher Momente. Ich wollte die beiden Filme hier übrigens nicht unbedingt miteinander vergleichen. Der Kommentar war eher auf den Status eines Klassikers bezogen, den sie teilen. (Viele meinen ja sogar, dass Apocalypse Now kaum vom Krieg und vielmehr vom Menschen an sich handelt. Eine Ansicht, die auch ich vertrete.) Aber natürlich ist der vorliegende Film eine Satire und daher ganz anders zu betrachten. Vielleicht habe ich einfach zu hohe/unangemessene Erwatungen an eine Satire. Ich bin zudem kein allzu großer Kubrick Fan. Ich liebe zwar "Full Metal Jacket", aber die anderen Filme die ich von ihm kenne sind für mich nur guter Durchschnitt (z.B. "A Clockwork Orange" oder "2001"). Du hast vemutlich recht, dass man sich bei "Dr. Strangelove" mehr auf die Charaktere konzentrieren und weniger "optische Highlights" erwarten sollte. Die meisten meiner Lieblingsfilme agieren eher auf einer solchen visuellen Ebene ("Inglourious Basterds", "Memento", "Oldboy", "Matrix") und daher erwarte ich in dieser Hinicht vielleicht zu viel in Filmen anderer Genres, wo anders operiert wird.
hoffman587 2012/02/03 17:10:24
Antwort löschenVerstehe, in der Hinsicht muss ich dann aber dennoch widersprechen. Denn der Film hat seine durchaus interessanten visuelllen Eigenschaften, achte dabei am besten auf den "War Room" (designt von Adams), und Licht und Schatten-Spielereien, bei der Kameraführung. Insofern finde ich es fast ironisch, dass du mit 2001 nichts anzufangen weißt, als Fan visueller Filme.^^
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TheDrPepperPower 2012/02/04 02:57:42
Antwort löschenKlar, bei "2001" war das Visuelle natürlich nicht im geringsten mein Problem. An dem stört mich hauptsächlich die einfach übertriebene Länge der Außenaufnahmen des Raumschiffs und das sehr merkwürdige und mir überhaupt nicht verständliche Ende. Wenn du mir das erklären könntest, wäre ich dir äußerst dankbar. Ich mag keine Filme, die ich nicht verstehe:)
Natürlich hast du auch in der Hinsicht recht, dass "Dr. Strangelove" nette Kameraeinstellungen hat, gerade im "War Room". Außerdem gibt es auch noch den auf der Bombe reitenden Cowboy. Aber das ist für mich trotzdem kein Vergleich mit der Kraft der Bilder aus den von mir genannten Filmen. Hier sind sie zwar nett, aber dort sind sie einfach gewaltig. Aber so etwas kann man wohl in einer Satire nicht erwarten. Der Film will mir einfach nicht so richtig als Meisterwerk erscheinen.
hoffman587 2012/02/04 16:15:52
Antwort löschenOk insofern kann ich da wohl auch nichts machen.^^
Noch zu "2001", jeder Moment in diesem Film bildet eine Art eigene Interpretation, es ist vielseitig interpretierbar, was dort vorliegt. Ich gehe jetzt einfach mal von der Szene aus wo es anfängt: SPOILER:
Zunächst stirbt der Astronaut als er den Computer ausschaltet und stirbt logischerweise, die Bilderflut stellt den Übergang ins Jenseits dar, das Leben zieht an ihm nochmal vorbei. Dann die Szene im Bett und er in verschiedenen Lebensgängen, der Tod oder das Jenseits. Und danach erscheint der Monolith und alles wird einen Sinn ergeben und insofern bin ich jetzt im Moment irgendwie selbst ratlos.^^ Es endet mit dem Beginn dess neuen Lebens.
MikeC. 2011/07/02 17:45:41
Kommentar löschen"Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb".
Ein Name, so merkwürdig wie der Film selber. Ein verrückter General befielt seiner Fliegerstaffel, diverse Ziele in Russland mit Atombomben anzufliegen. Selbst heute noch ist dieses Szenario sehr beklemmend; welche Reaktion das im Jahre 1964 hervorgerufen haben mag, kann ich mir kaum vorstellen. Umso mutiger, dies alles in einem sehr humoristischem Gewand vorzustellen. Ich bewundere Stanley Kubrick für diesen Film.
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Punsha 2011/06/29 22:05:46
Kommentar löschenWas zum Teufel war das denn? Wie kann man nur auf so kranke und gleichzeitig geniale Ideen kommen?
Tzja, das weiß vermutlich nur Stanley Kubrick, der uns hiermit einen völlig grotesken Film mit unheimlich absurden und überzogenen Charakteren liefert.
Ich bin sprachlos, wortkarg, keine Ahnung, was ich weiter schreiben soll.
Denken, denken, denken....nichts. Stattdessen wandeln mir noch unaufhörlich die kranken Bilder im Kopf, das geniale Schlusswort und der vielsagende Abspann.
Verwirrtheit macht sich breit.
"Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb" kriegt von mir auf jeden Fall erst einmal das Prädikat "Sehenswert", alles weitere kommt Morgen, sobald ich einen klaren Kopf habe.
Man, man, man.
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