Dracula

Dracula (1931), US Laufzeit 75 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Drama, Fantasyfilm

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7.0
Kritiker
12 Bewertungen
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7.3
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38 Kommentare
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von Tod Browning, mit Bela Lugosi und Helen Chandler

Draculas Schloss hoch oben in den Karpaten löst in den Herzen der transsilvanischen Dorfbewohner unten im Tal nur Angst und Schrecken aus. Bela Lugosi, der wohl populärste Graf Dracula aller Zeiten, verleiht dem Film unter der Regie des Horrorspezialisten Tod Browning eine einzigartig unheimliche und gruselige Atmosphäre.

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Kritiken (2) — Film: Dracula

Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

[...] Bela Lugosi hat wirklich nicht das markanteste Gesicht und auch keine spektakuläre Statur, aber sein ungarischer Akzent, seine erhabenen Bewegungen, seine manierierte Sprache, sein hintersinniges Grinsen und seine eindringlichen Blicke verschaffen ihm eine sagenhafte Präsenz, mit welcher er den Grafen Dracula nicht nur als Vampir, sondern auch als männlichen Vamp etabliert. Nach der ersten bekannten Filmadaption des Stoffs – „Nosferatu, eine Symphonie des Grauens“ – wird aus dem Vollstrecker ein Verführer. Lugosi, der die Rolle bereits in der Theaterfassung gespielt hatte, definiert hier das weltweite Dracula-Bild als erotisches Verhängnis. Der charmante Graf, welcher sich schließlich durchsetzte, funktioniert auf seine Weise ebenso gut wie der abscheuliche. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

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6.0Ganz gut

Im Vergleich zur ersten Verfilmung des Stoffes, "Nosferatu" von F.W. Murnau, ein geradezu unterkomplexes Gruselfilmchen, dass in technischer wie inszenatorischer Sicht nicht den Anschein macht den Ruf eines Klassikers zu verdienen. Wäre da nicht Bela Lugosi, dessen Darstellung des Dracula das Wesen und Aussehen des Vampirs in die Gegenwart hinein prägt. Was Browning und sein Team Stokers Vorlage und auch Murnaus Film hinzufügen ist eine folgenschwere Variation. Aus "Nosferatu" dem animalischen Untoten, der sich verliebt, wird ein lüsterner Frauenheld mit gutem Aussehen. Die Frauen fliehen nicht länger vor ihm. Sie geben sich ihm hin. Diese Veränderung definiert den Vampirismus bis heute. Als Ikone eigent sich dieser frühe Gruseltonfilm also hervorragend. "Nosferatu" bleibt dennoch die beste Adaption des Stoffes.

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Kommentare (36) — Film: Dracula


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Freidenker

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Bewertung7.5Sehenswert

Brownings "Dracula" ist nicht nur die erste offizielle sondern auch eine der besten Verfilmungen des gleichnamigen Roman von Bram Stoker.
Natürlich merkt man dem Film sein Alter an,denn heutzutage ist ein eindringlicher Blick (den Bela Lugosi meisterhaft beherrscht) für keinen Zuschauer mehr gruselig.
Dennoch hat der Film seinen ganz eigenen Charme,was natürlich vor allem an Bela Lugosi liegt,der einfach sensationell in der Rolle des Graf Draculas ist.
Insbesondere in den USA ist Lugosi für viele bis heute der Dracula überhaupt,was neben seinem eindringlichen Blick unter anderem an seinem fremdartigen Akzent liegt.
Davon abgesehen bietet "Dracula" eine recht gelungene Atmosphäre und einen tollen Soundtrack.
So ist "Dracula" alles in allem nicht ohne Grund eins der bedeutsamsten Werke des frühen Horrorfilms und neben Rupert Julians "Das Phantom der Oper" der Einläuter des legendären Universal-Horrorfilms.

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Hoey-Lestrate

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Bewertung5.0Geht so

Natürlich ist Dracula einer der ganz großen Horrorklassiker, wenn man aber ganz ehrlich ist, ist der Film ziemlich schlecht gealtert. Gruselig oder spannend ist das Ganze überhaupt nicht und Bela Lugosi spielt die Rolle bei weitem nicht so gut, wie später Christopher Lee. Also mir hat diese Verfilmung nicht sonderlich gefallen, Klassiker hin oder her

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Aldo_Valletti

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Bewertung6.0Ganz gut

Bela rettet diesen Film.

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Impeesa

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Bewertung7.5Sehenswert

Diesen Dracula musste ich einfach sehen, ist er doch eine der gefeiertsten Verfilmung von Bram Stokers Gruselgeschichte.
In der ersten Hälfte, vornehmlich in Transilvanien, hat Tod Brownings Adaption eine unheimlich dichte Atmosphäre, die einen erschaudern lässt. Leider kann diese Atmosphäre nicht erhalten werden. Einen Grund dafür sehe ich in der geradezu lächerlich zaghaften Darstellung - oder eher Nichtdarstellung - von Gewalt, denn sämtliche Beiß-Szenen geschehen letztlich im Off und bei aller Toleranz für die damaligen Gewohnheiten finde ich das einfach überzogen. Selbst Murnaus Nosteratu von 1922 war da "brutaler".
Für einen Film, der zur Hälfte gut und zur Hälfte nicht so gut ist gibt es ja folgerichtig eigentlich etwas um fünf Punkte, aber eines hat den Film wirklich aufgewertet: Bela Lugosi.
Bela Lugosi stammt selbst aus Rumänien und hat sich gerne mit dem Geheimnis um seine exakte Herkunft umgeben. Er wollte gewissermaßen tatsächlich Dracula sein und auf der Leinwand war er es wie kaum ein anderer.
Was Brownings Werk ausmacht ist Bela Lugosis unglaublich intensive Ausstrahlung, die noch nach über 80 Jahren den selben Grusel erzeugt.

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JackoXL

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Bewertung5.5Geht so

Auch wenn Bela Lugosi nun wutschnaubend im Grab rotieren wird: Verglichen mit "Frankenstein" mit seinem ewigen Rivalen Boris Karloff wirkt "Dracula" nach 80 Jahren schon wahnsinnig dröge und lebt eigentlich nur durch ihn. Lugosi ist großartig, seine Ausstrahlung und sein düster-lüsterner Blick haben rein gar nichts verloren. Sonst hat dieser Klassiker leider nicht viel Außergewöhnliches zu bieten. "Frankenstein" konnte auch heute noch ein wohlige Schauerstimmung erzeugen, natürlich durch sein hohes Alter gelindert, aber der hatte richtig Flair. "Dracula" ist sehr trocken erzählt, spuhlt die wichtigsten Punkte der Romanvorlage nüchtern ab, kann dabei aber nie eine richtig einnehmende Gruselstimmung erzeugen. Gerade, da die Geschichte über die Jahrzehnte immer wieder erzählt wurde, fällt dies besonders auf. Jede der späteren Verfilmungen hat mir deutlich besser gefallen, was nicht an den altersbedingten Abnutzungserscheinungen liegt. Das macht es doppelt schwer, sich auf den richtig einlassen zum können. Das ist einfach viel zu brav, kaum unheimlich und kann eigentlich nur durch seinen Hauptdarsteller und die gute Storyvorlage punkten. Dafür gibt es bei mir auch noch genug Punkte, denn als uninteressant oder schlechter kann ich den auf keinen Fall einstufen. Interessant ist er allein schon wegen seiner (geringen, dafür wirklich guten) Vorzüge und seiner historischen Bedeutung. Anschauen geht auf jeden Fall, dass hat allein Lugosi schon verdient. Wenn ich die Geschichte zur Unterhaltung sehen will, greife ich lieber zu den Versionen mit Lee, Kinski oder Oldman.
Stelle mich schon mal auf Shitstorm ein, und bitte...

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hoffman587

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Dafür ist das aber auch heilige Musik. :-) Aber wirklich was reißen kann die ja auch nicht, stimmt. Werde ich trotzdem nie müde als positiven Aspekt aufzuführen.


cinram

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Auch ich find Tod Brownings "Dracula" sehr trocken, eigentlich langweilig! Werner Herzogs "Nosferatu" ist für mich, obwohl ich Kinski gerne sehe, sogar noch langweiliger inszeniert!
Terence Fishers "Dracula" mit dem obercoolen, charismatischen Christopher Lee, ist mein persönlicher Favorit und schlägt auch Coppolas Werk, obwohl Gary Oldman außergewöhnlich gut spielt!


ElMagico

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Bewertung5.0Geht so

Hab mir Gestern diesen Klassiker des Horror-Films wieder einmal zu Gemüte geführt und war fast etwas erschrocken wie wenig mir der Film doch geben konnte. Hatte "Dracula" vorher schon nur eine glatte 6 bei mir auf seinem Konto, muss ich da jetzt sogar noch etwas tiefer greifen.
Blödes Wortspiel, aber ich fand "Dracula" einfach total blutleer. Trotz noch nicht einmal 80 Minuten Spielzeit langweilte er mich immer wieder und gegen Ende musste ich mich wirklich zusammenreissen um mich wenigstens halbwegs auf den Film konzentrieren zu können. Man merkt zwar das hier tatsächlich das Grundgerüst für all die nachfolgenden Vampir-Filme gelegt wurde, die Pracht, die dieses Genre aber manchmal ausmacht, die wurde erst in späteren Beiträgen hinzugefügt. Zumindest für mich.
So bleibt "Dracula" eine Blaupause ohne jegliche Farben, Emotionen...und auch ohne jeglichen Grusel. All die Tiefe, der Horror, der Sex und der Dreck kamen erst danach.
Traurig, aber der Grossvater des Genres konnte mich in keinem Aspekt wirklich berühren. Ein Film voller grosser Gesten und keiner Effekte. Ein irgendwie sehr leerer Film. Schade.

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Mimuschka

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hab mich auch erschreckt wie brav der war. fand da "frankenstein" oder auch "die mumie" um längen besser. definitiv einer der schwächsten aus der reihe der frühen universal-horrorfilme


ElMagico

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Die hab ich fei beide noch gar nicht gesehen...schäm :(


helmut.naschenweng

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Der Name Dracula wird in der Regel als männlich interpretiert, ist es aber nicht! Es deutet auf eine weibliche Person: zB. Lewinski- Lewinska Der Begriff ist also vollkommen irrelebant und deutet viemehr auf die hörige Beziehung zu einer Frau hin,als zu allem anderen mystischem. Diese Beziehung kan allerdings mystisch genug sein...........

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REDDF1VE

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Bewertung5.5Geht so

Sicherlich ein Klassiker, der mit dafür gesorgt haben dürfte, das Vampir-Bild zu schaffen, das wir heute kennen. Hier sieht Dracula wie ein Mensch aus und nicht so auffällig wie im Stummfilm-Klassiker Nosfertu. Dieser "amerikanische" Dracula ist zwar weniger langatmig, aber leider auch deutlich weniger gruselig als Murnaus Film.

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joricio

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

unbedingt mit der neukomponierten musik von philip glass anschauen!

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Discostu

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Bewertung4.5Uninteressant

Der erste Dracula-Tonfilm wird nicht nur in keinster Weise der Vorlage gerecht, er ist auch ein deutlicher Rückschritt von der ersten (inoffiziellen) Verfilmung Nosferatu. Auf Spannungsaufbau wird völlig verzichtet, indem bereits nach wenigen Minuten Dracula zu sehen ist, wie er aus seinem Grab steigt. Statt Beleuchtung für Atmosphäre zu nutzen, ist das Licht immer gleichmäßig. Dass es sich hierbei eigentlich um die Verfilmung eines Dracula-Theaterstückes handelt, wird durch die wenigen Schauplatzwechsel und hölzernen, den Film dominierenden Dialoge überdeutlich (mit anderen Worten: 65 Minuten Gerede, 10 Minuten Szenen in denen was passiert). Die Schauspieler schwanken hierbei zwischen Langeweile und over-acting. Dracula geht auch noch bei den Protagonisten ein und aus und unterhält sich mit ihnen, ist nicht der geheimnisvolle, schwer auffindbare Schatten der Vorlage. Die Abwesenheit von Filmmusik und die unnötigen, billigen Fledermaus-Special-Effects sind das Sahnehäubchen für einen Film, der auf jeder Ebene scheitert.

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alexandrasmovie

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Bewertung7.5Sehenswert

Geh in die Ecke und schäm dich, Edward Cullen! Statt glitzernden und verliebten Vampiren gibt es hier noch richtige Vampire zu bestaunen. Bela Lugosi verkörpert die Rolle des Draculas einfach perfekt und trotz Plüschfledermäusen schafft es der Film eine wunderbare gruselige Atmosphäre aufzubauen, was vor allem Lugosi zu verdanken ist, desen schauspielerische Leistungen wirklich sehr beeindruckend sind. Gegen seinen hypnotisierenden Blick kommen viele Horrorfilme heutzutage trotz riesiger technischer Fortschritte nicht an. Der Film ist auch noch nach unglaublichen 80 Jahren sehr sehenswert- und zwar nicht nur aufgrund des Alters- und für damalige Verhältnisse wirklich ein Meisterwerk.

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teakeeper

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Bewertung5.0Geht so

Die erste offizielle Verfilmung des Meisterwerks von Bram Stoker stellt im großen und ganzen ein recht solides Werk dar, allerdings ist der größte Makel des Film die Arbeit der Schauspieler und deren oberflächliche Interpretation der Charaktere, allen voran Bela Lugosi als Dracula. Seine Darstellung wirkt eher wie eine schlechte Karikatur der Kultfigur und hat nichts mit dem charmanten, mysteriösen und melancholischen Chatakter aus der Vorlage gemeinsam.
Allerdings kann "Dracula" mit hervorragenden Bilder aufwarten, dei den Film wenigstens aus visueller Sicht sehenswert machen.

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Lismechir

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Sehr beachtlich, dass ein so alter Film, der auf einem Buch basiert, das jeder zumindest grob kennt, heute noch eine derartige Spannung erzeugt. Außerdem ist nach dieser Verfilmung wohl klar, dass Bela Lugosi einfach der beste Dracula ist. Da kommt auch Gary Oldman nicht gegen an.

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Windom Earle

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fast schon etwas peinlich, dass ich solch einen Klassiker erst jetzt gesehen habe. Der Film ist einfach so charismatisch, was natürlich zum größten Teil an Bela Lugosis hypnotisierenden Augen liegt. Über seine schauspielerischen Fähigkeiten lässt sich streiten, aber er scheint einfach für die Rolle geboren zu sein und umgekehrt auch der Film für ihn. Und mit ''Ed Wood'' (Tim Burtons Hommage) im Hinterkopf macht der Film einfach noch mehr Spass.

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cannibal83

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Junge Frau schläft im Zimmer - Schnitt - Plüschfledermaus am Fenster - Schnitt - Dracula im Zimmer mit der jungen Frau.

Das muss man einfach lieben! Dazu Bela Lugosi als wohl charismatischster Dracula überhaupt.

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Roger Murtaugh

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Definitiv kein Konsensfilm, diese Filmperle. Man liebt ihn oder man hasst ihn!

Neben "Nosferatu - Synphonie des Grauens" und "Bram Stoker's Dracula" von Coppola die wohl beste filmische Umsetzung der Geschichte des tragischen Antihelden aus dem tiefen Osten Europas.

Sicherlich kann die heutige "Twilight-Generation" mit dieser Art der Filmkunst wenig bis gar nichts anfangen. Aber was waren das noch Zeiten, als der gute alte Graf Fangzahn des Nachts aus seiner Frischhalteeinheit kraxelte und in Zylinder und Umhang die versmogt-nebligen Straßen Londons unsicher machte. Das hatte Stil und Atmosphäre!

Lugosi's Interpretation des blutdürstigen Grafen mit Migrationshintergrund sollte auch im Kontext seiner Zeit betrachtet und bewertet werden. In den frühen 30iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts war das Kino noch eine sehr junge Form der Unterhaltung und noch stark von der Melodramatik des zeitgenössischen Theaters beeinflusst. Die teils skurril anmutenden Verrenkungen Draculas auf der Pirsch mögen auf den heutigen Betrachter eher belustigend denn beängstigend wirken und dennoch versprüht diese Art der Darstellung einen Charme, dem man sich einfach nicht entziehen kann und der auch rational kaum zu erklären ist.

Vereinzelt wurden in den Kritiken auch Stimmen laut, die die fürchterlichen Spezialeffekte bemängelten. Da stellt sich dann doch die Frage, was der geneigte Zuschauer bitte schön für eine Erwartungshaltung an den Tag legt wenn er sich einen Film anschaut, der das Genre des Horrorfilms begründete und zarte 80 Jahre auf dem Buckel hat!

Gummispinnen oder Fledermäuse an, dank HD-Technik, wunderbar erkennbaren Fäden schau ich mir dennoch lieber an als verschnarchte, vegetarische Vampire, die im Sonnenlicht glänzen wie Speckschwarten, sich mit Möchtegernwerwölfen kabbeln, die, mangels ständig zerfetzter T-Shirts, mit nacktem Oberkörper durch die Pampa hüpfen und schwülstige Liebesschwüre vor sich hin brabbeln. Wenn man von schlechten Spezialeffekten sprechen möchte, so dürfte auch der größte "Twilight-Fan" nicht bestreiten, dass die animierten Zottelviecher noch billiger ausschauen, als der beispielsweise eh schon grausig animierte Garfield. Aber selbst diesem miserabel gepixelten Comic-Kater gelang es mehr Atmosphäre und Grauen zu verbreiten als diesen seltsamen Öko-Dackel aus der Fraktion der Baumkuschler. Was ist bloss aus diesem wunderbaren Sub-Genre des Vampirfilms geworden?

Ein Trost ist sicherlich, dass in weiteren 80 Jahren noch immer von Bela Lugosi und seiner Darstellung des transsylvanischen Grafen gesprochen und geschwärmt wird, während die "Twilight-Reihe" bis dahin den Weg alles Irdischen gegangen sein und in den Tiefen der Filmhistorie schlummern wird.

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tom777

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Bewertung6.0Ganz gut

Die erste offizielle Verfilmung des Romans von Bram Stoker wird der Vorlage nicht ganz gerecht und ist sicher kein Meisterwerk,ist aber eine solide Umsetzung des Stoffes.
Über Bela Lugosis Talent kann man zwar streiten,die Figur des Graf Dracula war aber die Rolle seines Lebens für die er auch meines Erachtens sehr gut gepasst hat.
Die schwachen Special Effects,insbesondere die Fledermäuse,sind angesichts des Alters des Filmes verständlich und stören genau wie die damals obligatorische Aussparung von Gewaltszenen eigentlich kaum.
Etwas enttäuschend war dagegen das Ende das sehr unspannend und etwas überhastet inszeniert wurde.

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ChandlerC

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Bewertung7.0Sehenswert

Wie später auch Lee konnte Lugosi als Dracula schon mit seinem blick erschrecken, wenn auch auf ganz andere Art und Weiße. Der Film ist näher an der Vorlage, zumindest was den grundsätzlichen verlauf angeht und bietet schon zu Beginn einige wunderbaren Einstellungen in Transylvannien und im Schloss Draculas.
Etwas blass fand ich auch hier van Helsing, dafür hat mir Renfields Darstellung sehr gut gefallen. Eben überzeugend Wahnsinnig. Lediglich die letzten Minuten finde ich etwas schnell abgehandelt, aber findet man so etwas auch bei anderen Horrorfilmen aus der Zeit (etwa "Der Wolfsmensch"). Schlecht wird er dadurch also auf keinen Fall, auch wenn noch Raum nach oben blieb.

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ossgewalt

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Bewertung4.0Uninteressant

Meines Erachtens ist dieser Film vollkommen überbewertet. Die schauspielerischen Leistungen sind eher mäßig. Wirklich schlecht spielt Bela Lugosi, dessen Mimik sich im wesentlichen auf einen starren, bösen Blick in die Kamera beschränkt. Negativ fallen auch die billigen "Special-Effects", allen voran die Gummi-Fledermaus, auf. Insgesamt wirkt dieser langweilige Streifen eher lächerlich und ist bestenfalls für historisch Interessierte einen Blick wert.

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derblonde

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Bewertung7.0Sehenswert

Bela Lugosi trägt mit seinem Blick den ganzen Film. Die aus heutiger Sicht eher unfreiwillig komischen Effekte sind der Knaller. Schade, daß man nicht sieht, wie Dracula herzhaft zubeißt. Für die damalige Zeit sicherlich gruselig. Aber Klassiker bleibt Klassiker.

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