Dracula

Dracula (1979), US/GB
Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Drama, Horrorfilm, Kinostart 27.09.1979

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von John Badham, mit Frank Langella und Laurence Olivier

England in den 20er-Jahren: Den Vampirfürsten Graf Dracula zieht es nach London, wo er seinen Blutdurst in einem schier unermesslichen Reservoir stillen will. Doch die gefährliche Überfahrt per Schiff endet vorzeitig: Der Segler “Demeter” mit Dracula an Bord läuft nahe der Stadt Whitby an der Nordostküste auf Grund und versinkt in den Fluten. Dracula kann sich an Land retten und wird von der kränklichen jungen Mina Van Helsing gefunden. Mina bringt den Grafen zum Haus ihrer Freundin Lucy Seward. Beim gemeinsamen Abendessen zeigt sich Lucy äußerst angetan von dem charmanten und eloquenten Adligen – was ihr Verlobter Jonathan Harker naturgemäß gar nicht gerne sieht. Schon in dieser Nacht schlägt der Vampirfürst zu: Während Jonathan und Lucy sich zu einem Rendezvous treffen, dringt Dracula in Minas Zimmer ein, um ihr Blut zu trinken. Als Lucy ihre Freundin am nächsten Morgen findet, muss sie hilflos mit ansehen, wie Mina stirbt. Lucys Vater, der Arzt Dr. Seward, steht vor einem Rätsel. Er zieht Minas Vater Professor Van Helsing zu Rate, und ihre Untersuchungen lassen einen ungeheuerlichen Verdacht aufkeimen: Wurde Mina das Opfer eines blutrünstigen Vampirs? Der grausige Verdacht bestätigt sich bei der Exhumierung von Minas Leiche. Ihr Sarg ist leer, und aus dem Grab führt ein Tunnel zu einer nahe gelegenen Mine. Hier trifft Van Helsing auf seine Tochter, die inzwischen zum Vampir geworden ist. Während es zwischen den Männern und Mina zum Kampf auf Leben und Tod kommt, verfällt Lucy Seward immer mehr dem Charme des untoten Dracula und folgt seiner Einladung in sein neues Heim, die ehemalige Abtei von Carfax. Hier will der Graf die junge Frau mit einem Biss zu seiner neuen Braut machen.


Cast & Crew


Kommentare (9) — Film: Dracula

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Tina Scheidt

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Als Kind habe ich den Film alleine zuhause geschaut, während meine Eltern unterwegs waren. Minas Anblick als Vampirin mit roten Augen in dem weißen Gesicht und die strähnigen schwarzen Haare, ihre ausgestreckten Arme zum Vater, der wankende Gang und ihre Stimme, mit der sie "Papa, komm zu mir!" sagt, lässt sogar jetzt, Jahre später, eine dicke Gänsehaut entstehen und das Erinnern an mich, die sich minutenlang nicht mehr getraut hat hinzusehen, dann aber den Schluss sehen musste, um zu sehen dass Dracula besiegt wird. Dann die Angst, noch etwas anderes im TV sehen musste um runterzukommen. Und dann im Bett noch lesen (Frankensteins Tante auf lustig für Kinder), dann schlafen wollen und aus dem Zimmer nebenan Rauschen zu hören... Gruseln... Angst bekämpfen, mit Licht an zum Bruder, zittrig nach ihm rufen, seine Schlafgeräusche zu hören und den rauschenden Fernseher auszuschalten, schnell zurück mit klappernden Zähnen, die Bettdecke über mich ziehen und hoffen, gaaaaaaaaaanz schnell endlich einschlafen zu können. DAS vergesse ich bestimmt nicht!
Ein spannender Film, gute Schauspieler, tolle Musik und ein, ok, nicht Christopher Lee aber doch guter Dracula Frank Langella, schöne Kostüme, alles was ein guter Film braucht (es sei denn, man ist ein vor Angst schlotterndes Mädchen!), den man sich öfter anschauen kann und nichts von seinem Gruselfaktor verliert.

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hoffman587

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Bewertung7.0Sehenswert

Dracula
"Dracula" ist ein altmodischer und klassischer Horrorfilm von
John Badham aus dem Jahre 1979 und stellt eine weitere Version des Grafen Dracula nach Bram Stokers Roman dar.
Diese Version besitzt mit Frank Langella als Dracula, Laurence Olivier als Van Helsing und Donald Pleasence eine grandiose Besetzung.
Was mich besonders an dem Film begeisterte war wie immer John Williams exzellenter Score.
Regie und Kamera erzeugen kalte, düstere und atmosphärische Bilder, die einen an die alten Draculafilme erinnern lassen, die dennoch kraftvoller und meiner Meinung nach leidenschaftlicher waren.
Dazu ist der Film bis auf das Finale wenig originell und bietet keine neuen Aspekte.
Die Effekte bleiben simpel, jedoch erfüllen sie ihren Zweck.
Daraus lässt sich schließen, dass "Dracula" aus dem Jahre 1979 eine altgebackene Version des klassischen Stoffes ist und trotzdem doch gelungen und spannend.

bedenklich? 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

hoffman587

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Okay, danke.


Filmkenner77

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Dies ist ja auch keine von mir veröffentlichte Rezension. Die von dir zitierte Stelle ist ein verkürzter Kommentar. Sozusagen eine Aneinanderreihung von Halbsätzen. Wenn ich jeden Kommentar nach orthographischen, semantischen oder stilistischen Regeln verfassen würde, gebe ich dir natürlich recht.


Bodennebel

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Bewertung2.0Ärgerlich

Wurde mir von einem Freund als einer der drei besten draculafilme verkauft. Was ich zu sehen bekam, war gähnend langweilig. Einen Föhnfrisurdracula, so gruselig wie das Kuschelschäfchen meiner Nichte.

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Filmkenner77

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Bewertung7.5Sehenswert

Gelungene Neuverfilmung in edlen Bildern. Opulent ausgestattet gelingt Regisseur Badham eine zumindest einigermaßen werksgetreue Adaption.

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Marie Krolock

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Bewertung5.0Geht so

Na ja, etwas Unausgegoren das Ganze. Es gab schon ein paar interessante Aspekte, wie z. B., dass die Geschichte insgesamt etwas anders aufgezogen war. Mina als Tochter von Van Helsing, die bei ihrem Zusammentreffen Holländisch mit ihm spricht (was ja auch Sinn macht)! Lucy als diejenige, die Dracula sich als Gefährtin aussucht und Jonathan als Lucys beinahe Ehemann, der leider wie ein mieser Versicherungsvertreter aussieht. Dracula, gespielt von Frank Langella, trägt eine schleimige Föhnfrisur und hat einen merkwürdigen Tick mit den Augen - meist rollen sie hin und her, als hätte er einen Sehfehler oder so. Pluspunkte gibt es für Laurence Oliver als Van Helsing, nicht so kauzig und leicht durchgeknallt wie oftmals dargestellt, sondern eher ein Gentleman-Gelehrter. Er erinnerte mich an eine Figur aus den älteren Dracula-Filmen....schön :)
Interessant war auch, dass der Aberglaube, ein Schimmel würde bei Vollmond das Grab eines Vampirs finden, miteingebaut war. Und es gab einige Fledermäuse (sogar Dracula, der mit Fledermausflügeln flog), wobei die eine aus der Nähe schon etwas unecht aussah.
Der Film stand schon länger auf meiner Liste, so richtig empfehlen kann ich ihn aber leider nicht. Für Vampir- bzw. Dracula-Begeisterte evtl. einen Blick wert.

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mikkean

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Ach, die gute alte Badham-Fassung. Irgendwie mehr ein Bühnenstück, als denn Grusel-Film. Interessant irgendwie, aber beileibe kein Vampir-Klassiker.


Marie Krolock

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Das stimmt... fehlt irgendwie einiges. Obwohl, wie oben beschrieben, ein paar nette Sachen dabei waren.


Schlegel

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Musik ist von John Williams! Der Rest nicht der Rede wert.

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Marie Krolock

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Ich sehe gerade, ich habe eh einen Punkt mehr gegeben als Du. Also unbewusst schon ein Punkt für Williams mitgerechnet ;)


Hobgoblin

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Bewertung7.0Sehenswert

Frank Langella macht als Dracula ein gute Figur! Dieser Streifen steckt Bram Stoker´s Dracula noch weg, das war es dann aber auch schon.

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Zuri

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Bewertung7.0Sehenswert

War ganz damals ganz akzeptabel. Francis hat uns aber gezeigt, dass man mehr aus dem Stoff machen kann. Ganz witzig war das Ende von Dracula am Haken!

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ElGuapo

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Bewertung5.0Geht so

Zwar ehrgeizige, aber letztlich lahme Dracula-Verfilmung.

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