Dracula
Dracula (1958), GB Laufzeit 82 Minuten, FSK 12, Horrorfilm, Thriller
12 Bewertungen
Skala 0 bis 10
295 Bewertungen
16 Kommentare
Keine ?
von Terence Fisher, mit Peter Cushing und Christopher Lee
Jonathan Harker (John Van Eyssen) reist in seiner Eigenschaft als Vampirjäger nach Transsylvanien, um dem berühmtesten Blutsauger von allen, Graf Dracula (Christopher Lee), einen Pflock durch das Herz zu jagen. Doch dieser überrumpelt Harker und macht ihn zu seinesgleichen. Wenig später trifft Dr. van Helsing (Peter Cushing) ein, der sich Sorgen um den Verbleib seines Schützlinges Harkers macht. Eine Sorge, die durchaus berechtigt ist, van Helsing bleibt nur noch die Erlösung Harkers. Unterdessen ist Dracula in England angekommen, wo er sich zunächst an Lucy (Carol Marsh) und kurz darauf an Mina (Melissa Stribling) labt. Letztere wählt er dann auch als seine Braut und nimmt sie mit nach Transsylvanien. Van Helsing und Arthur Holmwood (Michael Gough) nehmen die Verfolgung auf, eine wilde Jagd mit unbekanntem Ausgang beginnt.
Die britischen Hammer Studios ließen sich ihre Version von Dracula gut 80.000 Pfund kosten und engagierten mit dem Regisseur Terence Fisher einen Mann, der es verstand, die Hauptdarsteller Christopher Lee und Peter Cushing ins rechte (gruselige) Licht zu rücken. Christopher Lee setzte dabei neue Maßstäbe, was das Aussehen des Vampirs anbelangte. So war er der erste Vampir, der seine Fangzähne zeigte. Doch die Zähne waren nur ein Grund, warum Dracula zu einem großen Erfolg und Christopher Lee weltbekannt wurde. Die Hammer Studios reagierten schnell und ließen Christopher Lee noch sieben weitere Male den Umhang umwerfen, auch Peter Cushing war mehrmals in seiner Paraderolle mit dabei.
Kurz bevor Dracula im Juni 1958 in England in die Kinos kam, feierte er im Mai seine Premiere in den USA, wo er mehr als 25 Millionen Dollar einspielte. Allerdings trug der Horrorfilm hier den erweiterten Titel The Horror of Dracula, um Irritationen des amerikanischen Publikums vorzubeugen. Diese dachten bei Dracula immer noch an den Film von 1931, in dem Bela Lugosi den Blutsauger Dracula verkörpert hatte und der Ende der 1950er Jahre ebenfalls noch im Kino gezeigt wurde. (GP)
Cast & Crew
-
Terence Fisher
-
Peter Cushing
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Doctor Van Helsing
-
Christopher Lee
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Graf Dracula
-
Michael Gough
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Arthur Holmwood
-
Melissa Stribling
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mina Holmwood
-
Carol Marsh
-
Olga Dickie
Regie
Schauspieler
-
John Van Eyssen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jonathan Harker
-
Janina Faye
-
Barbara Archer
-
Charles Lloyd Pack
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Seward
-
Jimmy Sangster
- Genre
- Vampirfilm, Thriller
- Ort
- London, Transsilvanien
- Handlung
- Dracula, Opfer, Vampir, Vampirjäger, Wissenschaftler
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Dracula
Fans dieses Films gefiel auch
Tanz der Vampire
US 1967
Der Wachsblumenstrauß
GB 1963
Dracula
US 1931
Tarantula
US 1955
Die Nacht des Jägers
US 1955
Trailer zum Film Dracula
Kein Trailer gefunden.











Kommentare (16) — Film: Dracula
Kommentar schreibenFramesurfer 2011/11/30 17:22:32
Kommentar löschenIst ein alter Hund, aber auch er bedarf unserer Liebe. Gerade diese alten Horrorschinken haben atmosphärisch viel zu bieten und ich liebe diese alten handgemachten Verwesungsszenen, sie kosteten alle um die 50000 Pfund und waren der größte Posten der Produktionskosten. Der Vampir, mittlerweile zum schmachtenden Liebhaber degeneriert, hält sich neben dem Zombie am längsten. Frankenstein ist völlig aus dem Rennen und die Mumie hat es nur zu einem dreimaligen Aufguß gebracht. Überraschend stabil ist der Werwolf, es gelingt ihm irgentwie nicht, irgentwelche Sympathien zu gewinnen. Gut so. Hoffen wir auf einen kehlenzerfetzenden, graueneregenden, wiederlichen Saukerl von einem Grafen, der dem Namen Drakula seine Würde zurück gibt.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DrBenway 2011/03/09 00:02:54
Kommentar löschenTrotz des Status eines Klassikers empfand ich den Film eher als trashig& trocken. Die letzten 10Minuten hauen es glücklicherweise raus. Ich glaube die "Legende" um diesen Film mit Christopher Lee ist um einiges großer als der eigentliche Film.
Abgehakt! Man darf auf die kommenden Hammer Produktionen 2011 gespannt sein.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
DeDavid 2011/01/08 11:38:16
Kommentar löschenWenn man bedenkt, dass dieser Dracula bereits 53 Jahre alt ist und Christopher Lee einer der Virtuosen des Ur-Vampir-Bildes ist, dass bis heute noch Anklang findet, macht einem auch die etwas angestaubte Präsentation nichts mehr aus.
Van Hellsing ist hier keine verruchte Kämpfernatur, der zu einem Werwolf mutiert, wie nach der Jahrtausendwende von Hugh Jackman dargestellt, sondern als methodischer Spezialist einer der beiden großen Sympathieträger des Films.
Vielleicht ist es der beste Blutsauger-Film, wäre da nicht "From Dusk Till Dawn"..
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Filmkenner77 2011/01/08 10:59:02
Kommentar löschenDer erste und gleichzeitig beste Dracula-Film mit Christopher Lee, auch wenn diese Verfilmung der Romanvorlage kaum gerecht wird. Dies lag vornehmlich an den begrenzten finanziellen Mitteln. Dennoch hat der Klassiker ausstattungstechnisch für das geringe Budget einiges zu bieten. Die Schausplätze wurden sorgsam ausgewählt, die Regie des erfahrenen Hammer-Hausregisseurs Terence Fisher ist souverän und der Film atmosphärisch dicht inszeniert. Nach "Frankensteins Fluch" treffen die Legende des Gothic-Horrorfilms Lee und Cushing hier zum zweiten Male aufeinander und liefern sich ein packendes Duell. Im Vergleich zur Universal- Produktion von 1931 bevorzuge ich diese Hammerproduktion in jeglicher Hinsicht.
6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ComicFan 2011/01/07 21:07:06
Kommentar löschenSchauen wir uns doch mal die Geschichte der Medien-Vampire an:
Es fing alles an , mit dem auch hier vertretenen Graf Dracula, ein Vampir, wie er im Buche steht: geheimnisvoll, düster und blutdrünstig. Hier bringt Christopher Lee den Blutsauger gut rüber, er verkörpert Dracula nicht als Monster der sich wild auf jedes Lebewesen stürzt, er stellt ihn als eine Gestalt dar, die ebenfalls eine menschliche Seite hat und spielt ihn mysteriös, aber auf eine zurück haltende Weise auch etwas charmant. Neben dem Bösen muss es aber auch immer noch einen wahrhaftigen Held geben der mit Pfahl und Knoblauch Jagd auf die spitz-zähnigen Gruftbewohner macht, nämlich Van Helsing, welcher schon mehrfach der Gegenspieler Draculas war. So waren die meisten Vampire die von 1909 (Vampire of the Coast) bis ca. 1980 in Filmen vorkamen. Denn in den Jahren zwischen 1980 und 2000 erlangte eine neue Art der Vampirfilme Beliebtheit. Die Vampire wurden nicht mehr als Einzelgänger die in düsteren Schlössern irgendwo in Transsylvanien leben, dargestellt, sondern als Monster die mitten in der Stadt unter ihrer "Beute" der Menschheit leben. Bestes Beispiel dafür ist die "Blade" Trilogie, welche die Geschichte eines guten Vampirs erzählt, der in einem actionreichen Blutbad gegen seine fiesen Artgenossen kämpft. Das waren auch noch schöne alte Zeiten... Aber dann suchte uns ein Hype heim, nämlich die wirre Vorstellung, das fast alle Vampire liebenswerte Hübschlinge sind, welche niemandem etwas Böses wollen und noch nicht einmal Blut von Tieren trinken würden. Eins von Tausenden dieser Beispiele dafür ist die "Twilight"- Saga, in der der einzige Bluttrinker von allen anderen gehasst wird.
Und wenn man sich diese, zum Ende hin traurige, Legende der Kultfigur anschaut, die sogar schon von deutschen Filmemachern verfilmt wurde, und man sollte sich für eine der 3 Hauptstadien des Vampirtums entscheiden, bei der sogar manche Vampirkomödien auftauchen, fällt die Wahl hoffentlich auf die alten Klassiker, mit dem guten, alten Graf Dracula.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Johnny_Bravo 2011/01/05 17:48:40
Kommentar löschenDracula wirkt zwar nach heutigen Gesichtspunkten schon etwas angestaubt, ist aber dennoch durchaus sehenswert. Das liegt zum einen an den guten Darstellern (Cushing und Lee) und zum anderen an dem typischen Charme eines Hammer-Films. Alles in allem ein netter Old School Gruselfilm und ein Muss für alle Fans der Hammer-Filme.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
tom777 2010/11/22 03:51:29
Kommentar löschenEine sehr schwache Dracula Version und das trotz Christopher Lee und Peter Cushing.
Auch für die damalige Zeit sehr schwache und billige Effekte und eine Handlung die vom
Buch deutlich abweicht und das sicher nicht zum Vorteil des Films.
Mit einem derart schwachen Script und einer derart billigen Ausstattung können auch die beiden Stars diesen Film der ungefähr so aufregend und erschreckend ist wie eine Fahrt in einer Provinz Geisterbahn nicht retten.Wer sich bei diesem Film gruselt muss schon sehr zart besaitet sein...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ChandlerC 2010/11/20 18:02:12
Kommentar löschenOh ja, Lee ist ohne Frage einer der schaurigsten Dracula Darsteller überhaupt. Er versteht es, die Rolle wirklich in Szene zu setzten und einem nur mit einem einfachen Blick einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen. Dazu kommt noch Cushing, als wunderbarer van Helsing. Zwar gibt es was das angeht noch bessere Darstellungen, dennoch spielen beide wunderbar zusammen bzw. gegeneinander.
Das der Film dabei einige Änderung im Bezug aufs Buch macht, stört wenig, denn die Geschichte bleibt gut und wird so etwas schneller zu erklären, vor allem am Anfang. Auch wenn es für mich noch bessere Dracula-Filme gibt, so hat dieser hier einiges zu bieten, nicht zuletzt auch eine der besten Todesszenen des Grafen höchstpersönlich.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bandrix 2010/11/18 18:30:05
Kommentar löschenEs ist schon erstaunlich, dass „Dracula“ noch so gut unterhält.
Das liegt nicht zuletzt an seinem beträchtlichen Alter von 53 Jahren.
Horrorfilme mit dieser Anzahl an Geburtstagen locken heute oftmals dem Zuschauer nur noch ein Gähnen hervor.
Obwohl dieser Dracula –Ableger mit Sicherheit kein großes Budget hatte, so besitzt er doch seinen eigenen Charme. Er konzentriert sich ganz auf den Urmythos eines Vampirs ohne Extras und Upgrades bekannt aus heutigen „Vampir“-Filmen.
Dracula trägt einen schwarzen Umhang, kann durch einen Pflock getötet werden, hat Angst vor Knoblauch und Kruzifixe kann er gar nicht leiden. Seltsam, dass man das heutzutage als schöne Abwechslung bezeichnen muss, ist es doch eigentlich absoluter Standard. Aber bei den vielen glitzernden Möchtegernvampiren da draußen freut man sich über so etwas.
Christopher Lee ist natürlich eine Wucht in der Rolle des Graf Dracula und überzeugt jederzeit. Auch sein Gegenspieler Peter Cuhsing(„Krieg der Sterne“!) spielt gut.
Der Film kommt erstaunlich blutig daher und bietet interessante und gar nicht unbeholfen wirkende Effekte.
Insgesamt ein würdiger Draculaableger, der auch heute noch mitreißen kann.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr Horor 2009/12/28 17:30:35
Kommentar löschenSchöner Hororklassiker der immer gerne wieder gesehen wird
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Homunculus 2009/10/21 03:07:11
Kommentar löschenMein Einstieg in die Welt der Blutsauger.Kaum zu glauben, was dieses Filmchen im Kopf eines 7 jährigen Rotzlöffel alles anrichten kann.Ich hatte wirklich außerordentlich volle Hosen beim Betrachten des Streifens, Chris Lee jagte mir eine Heidenangst ein.Dann war da noch die junge Vampirdame, die sich in eine Greisin verwandelte, explizite, bluttriefende Pflock ins Herz-Geschichten und zu guter Letzt die Transformation des grauslichen Grafen in ein Häufchen Asche.Keine Ahnung wie viel Alpträume mich anschließend noch heimgesucht haben, jedenfalls verursachte "Dracula" im nachhinein eine unglaubliche Vampirmania, mit dem Resultat, dass ich immer mal wieder mit einem schwarzen Umhang gesichtet wurde, meine Stofftiere erbarmungslos gepfählt wurden und ich meinen Bettkasten permanent als Sarg mißbrauchte.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
alanger 2009/06/27 00:00:27
Kommentar löschennur mit fanatischen wissenschaftlern (wie hier) lassen sich unsere probleme lösen.
happss...
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Marie Krolock 2009/06/28 20:03:59
Antwort löschenhappss ist immer gut!
Hobgoblin 2009/04/11 16:58:46
Kommentar löschenDracula ist Christopher Lee!! Die beste Dracula-Verfilmung mit dem besten Horror-Duo Lee/Cushing aller Zeiten!!
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Trevedas 2009/02/23 18:42:26
Kommentar löschenDer Dracula-Klassiker schlechthin, neben Nosferatu. Der Film ist heute leider arg angestaubt, doch Christopher Lee und Peter Cushing retten auch heute noch so einiges.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
caliban 2007/09/08 12:22:07
Kommentar löschenSorry, Vampir-Film-Fan...
und das ist halt der Klassiker nebst der Bela Lugosi-Fassung von '31
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
dAShEIKO 2007/06/27 12:50:21
Kommentar löschenDas dynamische Duo Lee und Cushing.
14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten