Sam Raimi mag es ja durchaus gelingen, den grotesk-ironischen Ekelhorror seines kultigen Genre-Klassikers "Tanz der Teufel" (1981) zumindest visuell aufleben zu lassen, was für jeden Horror-Fan eine willkommene Rückkehr zu den Wurzeln des Regisseurs nach dessen spinnerten Ausflug in Mainstream-Gefilde darstellen dürfte. Allerdings geht "Drag Me to Hell" jegliche bestenfalls gut kopierte Originalität des Vorbilds ab, und mit dem trashigen Charme des "The Evil Dead" fährt auch die Spannung und, trotz all der vielzähligen krampfhaften Versuche, der skurille Witz gleich mit zur Hölle. Bei aller Liebe zum Genre, "Drag Me to Hell" ist ja nett anzuschauen, aber leider stinklangweilig und bis auf das leidlich spaßige Ende reichlich überraschungsarm. Mit einem solch lauen Lüftchen wird dem 80er-Horror-Trash mit Sicherheit kein neues Leben eingehaucht, die DarstellerInenn bleiben blass und nach dem x-ten Male schockt einen auch keine literweise undefinierbare, schleimige Flüssigkeiten absondernde Sinti-und-Roma-Oma mehr. Ab damit in die Mottenkiste!
Regisseur Sam Raimi weiß natürlich um sein exzeptionelles »Tanz der Teufel«-Image und labt sich an diesem in konsequenter Manier gewohnt skurril. Dabei verleiht er »Drag Me to Hell« einen eleganten, kontrastreich phantastischen Look, der dadurch immer wieder geschickt die dennoch stets präsente Horroratmosphäre scheinbar vergessen macht, nur um dann wieder, zum wiederholten Male den Alte-Omi-Schocker zu bringen. Man könnte diesem Aspekt kritisch gegenüberstehen, vollzieht dieser doch die Gratwanderung zwischen Mir-fällt-keine-Handlung-mehr-ein und formaler Tradierung zur tiefergreifenden Auseinandersetzung mit dem Handlungsstoff, der ja mal so gar nicht originell daherzukommen scheint.
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Alles jedoch halb so wild, »Drag Me to Hell«s Fall ist nicht so tief, dass er im Höllenfeuer des Einheitsbreis zu versinken droht. Vielmehr hätte ein Hauch subtileren Fingerspitzengefühls den Furcht einflößenden Horrorfaktor in wirklich ungeahnte Höhen katapultieren können, was ihm dagegen aus besagten Gründen letztlich versagt blieb.
Raimi bringt uns zurück zum Horror der späten 80er/frühen 90er: Kein Grusel, aber viel los. Leider traut er sich nicht so richtig, so wild wie einst zu werden - oder Hollywood hat es ihm ausgetrieben - so daß im letzten Drittel ganz schön die Luft raus ist. Zudem fällt dann immer mehr auf, wie fantasielos das Ganze bei Stephen Kings Roman THINNER abgekupfert ist, der auch wesentlich orgineller war. Ein schön fieser Schluß holt dann noch mal was raus, aber leider nicht genug.
Sam Raimi wird wegen seiner “Tanz der Teufel” Reihe von vielen Leuten als Kultregisseur in Sachen trashigen Horrors verehrt und auch meine Person war begeistert von “Tanz der Teufel” und besonders vom humorvollen “Armee der Finsternis”. Unter anderem deswegen war nicht nur ich, sondern auch eine Menge anderer Leute sehr gespannt auf das Comeback Raimis im Horrorgenre, nach der für mich persönlich sehr enttäuschenden Comicumsetzungen von “Spiderman” und Sequels. Im Nachhinein hätte ich diesen Streifen damals lieber im Kino anschauen sollen, das wär mich weitaus günstiger gekommen als die DVD zu kaufen und dann so enttäuscht zu werden. Die allgemein durchaus positiven Meinungen zu dem Film mag ich persönlich nicht verstehen. Die Schocker mögen nicht wirklich zünden und auch wenn die gesamte Inszenierung eindeutig den Stempel Raimis trägt, mag der Funke diesmal nicht überspringen. Der Versuch trashigen und auch humorvollen B-Movie Horror in moderne Optik zu zwängen empfand ich teilweise echt als grobe Körperverletzung an seinen alten Werken. Auch wenn ich damit so gut wie alleine stehe, für mich wohl die Enttäuschung des Jahres.
Entweder wurden hier alle gesponsert, haben sich abgesprochen oder den Film garnicht gesehen...Ich bin ratlos! In jedem Fall wittere ich eine riiiiesengroße Kritikerverschwörung...Ich kenne Keinen dem der Film mehr als ein gelangweiltes: "Geht so" entlockt hätte, wenn überhaupt bis zum unendlich weit entfernten Ende hin durchgehalten wurde...;)
Ich glaube, dass den Tausenden denen das hochgehypte Filmchen den DVD-Abend versaut hat, danachso lustlos waren, dass sie nichtmal mehr Bock hatten auch noch darüber zu schreiben. Evt. ist es auch die Scham der Werbung so naiv aufgesessen zu sein, was auch ich zähneknirschend eingestehen muss...;)
Sam Raimi ist zurück und kehrt sogleich zu seinen Wurzeln zurück. Drag Me To Hell ist erfrischender Horror, der ohne viel Gore zu ekeln und ohne Zombies oder dergleich zu schocken weiß. Es gibt so viele einprägsame Bilder in diesem Werk, die auf der einen Seite wirklich eklig sind und auf der anderen auch ziemlich witzig. Es ist eine Achterbahnfahrt, dieser Film ist ein Gruselkabinett auf einer Achterbahn, eine Gruselachterbahn, eine sehr schnelle Gruselachterbahn mit viel Augenzwinkern. Es ist wirklich wunderbar zu sehen, dass sich ein Regisseur wieder so etwas traut, nicht immer diese Jugendlichen, die in einem abgelegenen Ort Urlaub machen und von irgendwelchen Typen geschlachtet werden. Es geht um Übersinnliches, und das in einem teuflischem Szenario, wo der Teufel nicht sterben kann. Wie denn auch? – Der beste Horrorfilm des Jahres 09.
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Im Endeffekt erwartet einen mit "Drag Me To Hell" ein Horrorfilm, der das Beste aus seiner Geschichte herausholt und somit durchaus zu erschrecken weiß. Leider ist es kein Genre-Highlight sondern eher knapp über dem Durchschnitt, aber aufgrund des Humors und mancher Schreckmomente ist der Film durchaus, gerne auch mehr als einmal, guckbar.
[...] Schon die Anfangsszene macht klar: hier kommt Trash, wie man ihn heutzutage höchstens noch im Grindhouse-Zweiteiler zu sehen bekommt. Übertriebene Gesten treffen auf Filmqualität im 70er-Look. Im folgenden findet der Film zielsicher seinen Weg auf dem schmalen Grat zwischen Horrorfilm und Satire. Szenen, die eh schon ein wenig ekelhaft sind, reizen die Schmerzgrenze gerne bis auf das Äußerste aus und werden dadurch so „gruselig“, dass man schon wieder lachen möchte. [...]
Drag me to Hell ist im Vergleich zu den restlichen Horrorfilmen in unserer aktuellen Hemisphäre unterhaltsam. Drag me ist ein bisschen wie eine softe Geisterbahnfahrt die nach schnellen 90 Minuten vorbei ist. Nicht zu heftig, leicht und bekömmlich. Aber so richtig durch die Hölle führt uns Sam Raimi in Drag me to Hell leider nicht. Vielleicht wäre es besser gewesen, die Geschichte aus der Stadt herauszuholen und in einen dunklen Wald zu verfrachten. Das wäre dann wenigstens die 1-zu-1-Kopie von Tanz der Teufel gewesen. Aber diese dürften wir dann wohl mit Evil Dead im nächsten Jahr in den Kinos bestaunen können. Irgendwie freu ich mich etwas mehr auf Ash. Denn da steckt einfach mehr Power dahinter.
[...] Raimi, der mit seinem großen Bruder Ivan auch das Drehbuch schrieb, erzählt mit „Drag Me To Hell“ zwar eine altbekannte Geschichte, inszeniert diese aber so gekonnt und liebevoll, dass der Film ganz weit vorne unter den jährlichen Genrevertretern rangiert. Klassischer Grusel, moderne Effekte und eine gehörige Portion schräger Witz werden elegant ineinander verwoben. Das ist stimmig, spannend und unterhaltsam. Der klotzende Score und die zeitgemäß verpackten Stilmittel, die Raimi seinen frühen Horror-Klassikern entlieh, versprühen einen Charme, der dafür sorgt, dass „Drag Me To Hell“ so einige ähnlich angesiedelte Filme weit hinter sich lässt. [...]
Statt auf allzu brutale Schockmomente setzen Raimi und sein Team auf comichafte Überzeichnungen, die in ihrer spielerischen Naivität mehr an die Illustrationen eines düsteren Märchens denn an einen Horrorfilm erinnern. Und wie in einem Märchen sind die Rollen klar verteilt. Während das eingeschüchterte Aschenputtel sich des Angriffs der bösen Hexe erwehren muss, kämpft ihr Prinz (Justin Long) gegen seine Mutter (Molly Cheek), die eine Verbindung ihres Sohnes mit Aschenputtel als nicht standesgemäß erachtet.
Für wohligen Grusel sorgen da schon eher die ausgeklügelten Soundeffekte und Ton-Arrangements. Vor allem die Musik von Christopher Young bleibt im Gedächtnis. Sein effektvolles Leitthema veredelt einen Film, der trotz weitgehend bekannter Dramaturgie nicht eine Sekunde langweilt. Für die Zukunft würde man sich jedenfalls wünschen, dass Raimi noch öfters eine kreative Auszeit vom großen Blockbuster-Kino nimmt.
[...]Ist dieses Grundsetting in den ersten zehn Minuten gelegt, beginnt die psychopathische Hatz. Ein genialer Score, schockierende Soundeffekte und die schön fotografierten Bilder treiben Christine durch die Szenen, stets verfolgt von undurchsichtigen Dämonen. Raimi spielt hier sein ganzes inszenatorisches Können aus, platziert überraschende Schreckmomente, die dem Zuschauer endlich mal wieder etwas abverlangen. Gespickt mit Filmzitaten und einem schön schwarzen Humor weiß Drag Me To Hell wirklich zu gefallen – bis dem Drehbuch nach einer Stunde die Ideen ausgehen.[...]
Drag Me to Hell ist, darum wird viel Wirbel gemacht, Raimis Rückkehr zum Horrorgenre. Zuletzt drehte er 1992 im Genre den dritten Teil der Evil Dead-Serie, den Splatter-Slapstickfilm Armee der Finsternis (Army of Darkness), in welchem es Bruce Campbells Ash ins Mittelalter verschlug. Nach diesem reichlich durchgeknallten Unterfangen wechselte Raimi in den Mainstream, inszenierte einige solide Genrefilme und schließlich die Spiderman-Trilogie (2002-2007). Insbesondere von diesen letzten drei Filmen will sich das neue Werk absetzen und man merkt Drag Me to Hell in jeder Sekunde an, dass Raimi die Arbeit am Film genossen hat. Befreit von der Last, ein Franchise stemmen zu müssen, das mehrere hundert Millionen Dollar schwer ist, gewinnt der Regisseur die Leichtigkeit und Spontaneität zurück, die seine Filme bis Armee der Finsternis auszeichneten.
In der Einfachheit des Films liegt seine Kraft. DRAG ME TO HELL kommt wie ein klassischer 80er-Reißer daher und schleudert dem Zuschauer neben dem lauten Soundgetöse eine ironische/trashige Schockszene nach der anderen hin. Das Gesamtbild ist einfach über alle Maßen genreverträglich. Weg vom Psychokiller und vom Folterporno. Das ist der richtige Weg.
[...] eine Achterbahnfahrt von einem Horrorfilm, der sich der Stärken des Genres besinnt, sie gekonnt beschleunigt und dabei auch noch humorvoll auf die Fallhöhen der Gegenwart verweist. Schon der Ausgangspunkt ist von besonderem Raffinement, weil sich eine profane Arbeitswelt an einer Erscheinung reibt, die wie aus einer dämonischen Fantasiewelt erscheint.
„Drag me to hell“ ist in jeder Hinsicht ein schlichter Film, gerade darin liegt sein Reiz. Denn diese Schlichtheit ist sehr wirkungsvoll inszeniert. Der Horror kommt nach einfachstem Rezept. Nach einer Ruhephase setzt betont bedrohliche Musik ein, gefolgt vom Lärm irgendwelcher Alltagsgegenstände, Türenknarren, Fensterschlagen im Wind und vielleicht einigen unangenehmen, eher ekeligen als schockierenden Bildern, alles möglichst kurz geschnitten, dann folgt wieder Ruhe. Man ist als Zuschauer selbst erstaunt, welche Wirkung diese primitiven Tricks entfalten können.
Welcher Horror?... Die wehende Gardine? Der comichafte Dämonenschatten? Der Hexyenfurz?...
Ja, auch ich war erstaunt, dass es relativ aufwendig inszenierte Effekte mit Nullwirkung gibt...;)
Es quietscht und es knarrt. Katzen miauen schauerlich, Geigen kreischen, dass sich die Haare aufstellen. Das Küchengeschirr klappert, ein Windstoß weht alle Glühbirnen aus und dann springt ein böser Schatten die kreischende Blonde an. Tausendmal gesehen und trotzdem funktioniert es …. als lustiger Schauder von Altmeister Sam Raimi, der vor 25 Jahren den "Tanz der Teufel" inszenierte und zuletzt dem Spiderman das Fliegen beibrachte.
[...]Raimis Horror lebt in „Drag Me To Hell“ davon, dass man viel hört, aber wenig sieht. Sein Spiel mit den Schatten, mit alltäglichen Gegenständen im Verbund mit der famosen Kameraführung und der dazugehörigen Geräuschkulisse dominiert „Drag Me To Hell“ über weite Teile, der aber auch von seinen allerhand ekligen Momenten zehrt, die von Raimi nicht ohne ironischen Unterton eingestreut werden. Überhaupt ist es spezifisches Charakteristikum von „Drag Me To Hell“, dass sich zuerst erschrocken wird, und dann herzhaft gelacht werden darf. Raimi legt wie schon in „Armee der Finsternis“ sehr viel Wert auf das komödiantische Element, doch im Gegensatz zum Abschluss seiner Teufel-Trilogie, gelingt es Raimi in „Drag Me To Hell“ den Horror nicht durch den Humor zu nivellieren. Es ist ein waschechter Höllenritt ohne jegliche Pause, den Rami mit „Drag Me To Hell“ anbietet, wunderbar untermalt von all jenen passenden Chorälen und mystischen Klängen, die man sich in einem solchen Film wünscht.[...]
Mit einem unverbrauchten und enthusiastischen Ensemble setzt Sam Raimi genau da an, wo er mit "Tanz der Teufel 2 – Jetzt wird noch mehr getanzt" (1987) und mit "Armee der Finsternis" (1992) aufgehört hatte. In einer wilden Geister-Achterbahnfahrt aus knalligen Schockmomenten, schleimigen Ekeleffekten und irrwitzigen Slapstick-Einlagen wird man 99
Minuten lang kräftig durchgeschüttelt. Dabei verzichtet Raimi auf bitteren Zynismus und plakative Härte, die seit den Folterexzessen von "Saw" und "Hostel" offenbar zum guten Ton im Horrorgenre gehören. Mit einer erfrischenden Leichtigkeit jongliert Raimi gekonnt mit sämtlichen Gruselfilmklischees. Und deshalb ist "Drag Me to Hell" genauso spaßig wie auch erschreckend.
Vor 27 Jahren hat Sam Raimi hierzulande mit seiner bitterbösen Horrorfilm-Groteske "Tanz der Teufel" Stürme der Entrüstung ausgelöst. Mit "Drag me to Hell" wird ihm das heute nicht mehr passieren. Seit Egoshooter-Videospiele als Sündenböcke für die soziale Desorientierung von jungen Leuten herhalten müssen, haben vielleicht auch die deutschen Sittenwächter gelernt, das Horror-Genre als ein "notwendiges Übel" zu akzeptieren.
Im Grunde ist "Drag Me To Hell" recht altmodisch. Gab es im Horrorsektor in den letzten Jahren vor allem üble japanische Schauermärchen ("Ring") und fiese amerikanische Schlachterfilme ("Saw") zu sehen, ist "Drag Me To Hell" dazu im Vergleich eher teuflisch katholisch. Die Protagonistin hat sich versündigt, also muss sie büßen.
Das hat auch seine komischen Seiten. Um diese zu betonen, bringt Raimi die völlig überforderte Bankkaufrau in peinliche Situationen: Das Gespräch mit dem Chef, bei dem der Dämon es für eine gute Idee hält, dass sie dramatisches Nasenbluten bekommt und die gesamte Filiale einsaut, das Dinner mit den pingeligen Eltern ihres zukünftigen Gatten, die Teufelsaustreibung mit einem Ziegenbock.
„For every action, there’s a reaction. And a pikey reaction … is quite a fucking thing”, stellte Guy Ritchies Protagonist Turkish am Ende von Snatch resümierend fest. Welche Auswirkungen ein Zusammentreffen mit Zigeunern haben kann, musste Robert John Burke einst in der Adaption von Stephen Kings Thinner am eigenen Leib erfahren. Vorurteile gegenüber den Roma haben sich in den meisten Gesellschaften eingebürgert und Regisseur Sam Raimi greift einige dieser Vorurteile willkommen auf. In seiner Rückkehr zum Horror-Genre nach 17 Jahren (The Gift zählt eher in den Bereich Mystery) beweist Raimi, dass auch altmodischer Horror immer noch zweckdienlich sein kann. Sein Drag Me To Hell kommt erfrischend old-school daher und weiß innerhalb des PG-13-Ratings seine Grenzen ungemein gelungen auszuloten.
[...] Insbesondere bei der Verknüpfung effektvoller Gruselbilder mit einem schrillen und teils dissonanten Score von Christopher Young – dessen ewige Bezüge zu seiner eigenen stilbildenden "Hellraiser"-Musik selten passender erschienen – erweist sich Raimi als brillanter Vermittler wirkungsvoller Genrezutaten. Er hat es dabei wie schon in seinem "Tanz der Teufel" verstanden, dass dem Slapstick der Horror-Comedy zu allererst einmal auch wirklicher Horror vorangestellt werden muss. So ist der fast expressionistische Einsatz des Teufelschattens, der Christine in ihrem Haus heimsucht, in der Tat ebenso unheimlich wie gleichzeitig absurd-komisch. [...]
Der Score ist das Gegenstück zu jemandem der dir alle drei Minuten aus vollem Hals ins Gesicht röhrt... ziemlich das plakativste was ich seit einigen Jahren gehört hab.
Nach seinen Erfolgen mit der «Spider-Man»-Trilogie kehrt Kultregisseur Sam Raimi mit dem herrlich schockierenden Horrorthriller «Drag Me to Hell» zu seinen blutigen Wurzeln zurück. Die Stop-Motion- und Masken-Effekte aus der «Evil Dead»-Serie wurden zwar zu einem grossen Teil durch digitale Effekte verdrängt, wirkungsvoll sind sie aber dennoch. Und der schräge Humor von Sam und seinem Bruder Ivan Raimi ist immer noch unübertrefflich.
Keiner schockt so altbacken und witzelt so schwarzhumorig wie Raimi – eine unterhaltsame Reise in die Vergangenheit zu solch Horror-Classics der Marke „Tales From The Crypt“ und „Tanz der Teufel“. Das so genannte Comeback in die alten Gefilde des Mr. Spidermans wirkt im ausdrücklichen Fahren der Retro-Schiene wie ein Relikt aus längst vergangenen Tagen. Leider bedient sich der Großmeister auch bei bereits vielfach genutzten Gruselideen und Kniffen. Aber das ist im Rahmen der filmischen Rückbesinnung nur konsequent und stört nicht so sehr wie das vorhersehbare Ende und die zu lange Laufzeit. Aber der tolle Opener und die typisch Saimischen Horror-Slapstick-Einlagen entschädigen für vieles. Bruce Campbell fehlt mir trotzdem! Menno.
Purer Kaese. Ziegenkaese = 5 Punkte wert? Interessant wie die Bewertungsskala des oefteren neu-interepretiert wird . . . ;)
Also ist Ziegenkaese quasi "geht so" bzw. mittelmaessig?
ich schätze mit der anmerkung "ziegenkäse" wollte er daraufhin spekulieren, dass es zwar Käse, aber dafür qualitativ einigermaßen hochwertiger Käse ist ;)
Quasi "unter den schlechten das beste, unter den besten das schlechteste"
Drag Me to Hell ist Horror Light. Witzig und verspielt ist er weit weg von Schreckfilmen wie die Saw oder Hostelreihe. Anstatt grauenvoller Waffen und Massenschlächterei gibt es Insekten und geisterhafte Seancen.
Einem breiten Publikum bekannt wurde Sam Raimi als Regisseur der „Spider Man“-Trilogie. Dabei schlägt sein Herz eigentlich für den Horrorfilm. Mit seinem Erstlingswerk „Tanz der Teufel“ sorgte er 1982 während der Filmfestspiele in Cannes für reichlich Gesprächsstoff. Die drastischen Bilder sowie die ungewöhnliche Kameraarbeit waren bis dato neu für das Genre und nahmen Filme wie das „Blair Witch Projekt“ bereits in Ansätzen vorweg. Kein Wunder, dass Raimi von den Fans der Gattung schon bald kultische Verehrung entgegenschlug und ihm in Hollywood ebenso schnell alle Türen offen standen. Nachdem er dort unzählige Horrorfilme produziert hat und bevor er sich demnächst an die Arbeit eines vierten Spinnenmann-Abenteuers macht, kehrt Raimi mit „Drag Me to Hell“ nun auch als Regisseur zu seinen Wurzeln und an die Croisette zurück, wo sein Werk während der Filmfestspiele im Mai Weltpremiere feierte. Und es ist beruhigend festzustellen, dass der Meister des…
Einem breiten Publikum bekannt wurde Sam Raimi als Regisseur der „Spider Man“-Trilogie. Dabei schlägt sein Herz eigentlich für den Horrorfilm. Mit seinem Erstlingswerk „Tanz der Teufel“ sorgte er 1982 während der Filmfestspiele in Cannes für reichlich Gesprächsstoff. Die drastischen Bilder sowie die ungewöhnliche Kameraarbeit waren bis dato neu für das Genre und nahmen Filme wie das „Blair Witch Projekt“ bereits in Ansätzen vorweg. Kein Wunder, dass Raimi von den Fans der Gattung schon bald kultische Verehrung entgegenschlug und ihm in Hollywood ebenso schnell alle Türen offen standen.
Nachdem er dort unzählige Horrorfilme produziert hat und bevor er sich demnächst an die Arbeit eines vierten Spinnenmann-Abenteuers macht, kehrt Raimi mit „Drag Me to Hell“ nun auch als Regisseur zu seinen Wurzeln und an die Croisette zurück, wo sein Werk während der Filmfestspiele im Mai Weltpremiere feierte. Und es ist beruhigend festzustellen, dass der Meister des Horrors nichts verlernt hat: Mit einem Augenzwinkern serviert er seinem Publikum eine in seinen Details bewusst krude gehaltene Geschichte, angereichert mit einem Humor, der immer hart an der Selbstparodie entlangschrammt.
Im Mittelpunkt des Geschehens steht die Bankangestellte Christine (Alison Lohman), der sich die Möglichkeit eröffnet, zur stellvertretenden Filialleiterin befördert zu werden. Eines Tages nimmt die verschrobene Mrs. Ganush (Lorna Raver) an ihrem Schreibtisch Platz und bittet sie, ihr bei einem Kredit noch etwas Aufschub zu gewähren, da sonst ihr Haus zwangsversteigert und sie selbst obdachlos wird. Mit der ihr in Aussicht gestellten Beförderung im Hinterkopf lehnt Christine das Gesuch jedoch ab. Ein Fehler, wie sich schnell herausstellt. Nach Feierabend lauert die alte Dame ihrer Kreditbearbeiterin in der Tiefgarage auf und spricht nach einem erbitterten Kampf einen Fluch über Christine aus.
Freunde des Slasher-Films werden definitiv enttäuscht werden, geht es hier doch gänzlich unblutig zur Sache. Raimi versteht sich vielmehr meisterlich auf die altmodische Art genregerecht zu unterhalten: Durch puren Suspense, den Auftritt von Fratzen ziehenden Poltergeistern oder eine gruselige Exorzismus-Sitzung erzeugt Raimi schaurig-schöne Schockmomente mit Nägelkau-Garantie. Im direkten Vergleich mit all den von kreischenden Teenies bevölkerten Horrorstreifen oder blutspritzenden Folterorgien wird einem erst bewusst, was für ein gelungenes Gattungsglanzstück diese ebenso packende wie abgedrehte Kreuzung aus Horror mit Humor geworden ist. Schön, dass es dieser Mann immer noch kann!
Raimis Rückkehr zum Genre mit dem er zum Star wurde verläuft erstaunlich unspektakulär. "Drag me to hell" macht mehr Spaß als "The Gift" - was aber nicht viel heißen will. Die Story entwickelt sich innerhalb der üblichen Horrorparamter und ist durchweg solide erzählt, inkl. dem üblichen Schockending, das sich im Genre ja mittlerweile eingebürgert hat. Was überrascht ist, das Raimi an keiner Stelle versucht originell zu sein, zu überraschen oder die ausgelatschten Pfade zu verlassen. Er inszeniert wesentlich gewöhnlicher als in seinen Evil Dead-Filmen, die er jedoch mehrfach und ausführlich zitiert. Der Slapstickhumor funktioniert, genauso wie die Buh-Effekte die mit mächtigem Kaschrimm von der Tonspur für Schocks sorgen. Alles ganz okay, aber ein oder zwei neue Ideen wären doch schön gewesen.
Ein Horrorfilm ist "Drag me to hell" ganz sicher nicht.
Anstatt subtil Angst zu erzeugen wird versucht mit absolut ekelerregnden Effekten den Zuschauer zu gruseln. Dabei wird immer darauf gesetzt möglichst viele Insekten, Blut, Erbrochenes oder Leichen vor die Linse zu halten sodass jedem normalen Menschen gleich das Mittagessen wieder hochkommt.
Gruselig ist das nicht- aber irre unterhaltsam. Genauso mies wie die Effekte ist auch der Plot.
Christine, eine Darlehensberaterin gewährt einer alten Zigeunerin keine Kreditverlängerung. Deswegen wird sie prompt von der Alten verflucht und kann sich nun mit Hilfe eines Wahrsagers mit einem bösen Geist herumschlagen, der sie durch die Tore der Hölle ziehen will.
Simpel und ohne viel zu erklären wird klargestellt, dass die liebe Christine nun verdammt ist und mit allen Mitteln versucht sie den Dämon zu beseitigen. Zwischendurch springt die mittlerweile verstorbene alte Zigeunerin immer wieder ins Bild und lässt sich Maden aus dem Mund kriechen.
Hanebüchene Story, Effekte wie zum Beispiel 3 m weit spritzendes Nasenblut etc machen das Ganze mehr lächerlich als gruselig. Zumal ich zugeben muss, dass mich die erste halbe Stunde schon ein wenig geschockt hat. - mehr weil ständig irgendwas ins Bild sprang als weil es überraschend war^^
Wenn ich so drüber nachdenke, war das der vielleicht vorhersehbarste Horrofilm, den ich je gesehen habe. Genretypisch wird JEDER einzelne Schreckmoment erstmal dick und fett mit einem Crescendo angekündigt. Das erzeugt zwar Spannung aber nervt auch tierisch nach den ersten 24 x. So bescheuert und sinnentleert "Drag Me To Hell" auch ist, unterhalten hat es mich alle Mal.
Und dass sie am Ende doch noch in die Hölle gepackt wird ist doch einfach göttlich gut, selten so sehr gelacht. Da für gibt's Extrapunkte.
Trash pur, abartige, schlechte Effekte & ne nette Hauptdarstellerin. Joa. Gibt Besseres.
drag me to hell...
bin mir irgendwie nicht sicher wie ich den film bewerten soll.
ich mag horrorfilme, ich mag dämonenfilme...aber drag me to hell konnte mich irgendwie nicht begeistern...
die story war so oder so ähnlich schon mehrfach da...hat mich irgendwie an "thinner" von stephen king erinnert.
paar schockmomente waren da, paar unheimliche szenen auch...aber alle in allem war er halt auch sehr hervorsehbar...
wobei man natürlich sagen muss das man sich den film ruhig mal ansehen kann.
ich würde dem film an sich 5,5 punkte geben...aber weil ich alison lohman so abgrundtief heiss finde gebe ich ihm ne 6,5 :)
Also ich mag Horrorfilme, gute Horrorfilme! Doch das ist hier leider nicht der Fall, ich hatte bei einem genialen Titel wie "Drag me to Hell" schon definitiv mehr erwartet und erhofft. Der Film gruselt nicht, nein er kommt eher mit Ekeleffekten die einen eher anwiedern anstatt zu gruseln.
Die Hauptdarstellerin im Film macht eigentlich nicht falsches, da sie ja eh nur die ganze Zeit mit dem gleichen verstörten Gesichtsausdruck aus der Wäsche schaut.
Ich kann es kaum glauben das Sam Raimi für diesen Film verantwortlich war, denn mit Tanz der Teufel hatte er Klassiker des Horror-Genres geschaffen. Mit diesem neuen Film hier wollte er wohl eher in Hollywood gut ankommen, auch wenn man Ähnlichkeiten zu seinen Erstling vorfinden kann.
Was mich besonders gestört hat, war das Verhalten der Hauptcharakterin welche sich so dermaßen dämmlich anstellt das es dem Zuschauer Kopfschmerzen bereitet.
"Nein ich töte keine Tiere um mein Leben zu retten" usw. viele die den film kennen wissen was ich meine.
Das einzige was ich an diesem Film wirklich gut fand war die alte Zigeunerin, die den Zuschauer manchmal so furchtbar erschreckt mit ihren kurzen Auftritten und ihrem gruseligen Aussehen. Trotzdem wünscht man sich das sie so schnell wie möglich in die Hölle geht.
Für leute des kurzweiligen Grusel-Horrors mit Ekelfaktor ist das vielleicht eine recht guter Film, aber für mich nur ein durchschnittlicher Film mit netten Effekten. Mehr ist leider nicht drinne. Schade da hatte ich von Raimi mehr erwartet. Ekel heißt nicht gleich Horror!
Hab Drag me to Hell eben gesehen und bin doch etwas enttäuscht, obwohl ich gar keine großen Erwartungen hatte... SPOILER ahead!
Die Story ist altbekannt - Zigeuner(innen)fluch, Verfolgung durch einen Dämonen, anfängliche Skepsis des Umfelds weicht Akzeptanz, Eingreifen eines Mediums, vermeintliche Abwendung, böses Ende. An sich nichts schlechtes, nur leider ist die Umsetzung bis auf einen starken Anfang - der Zweikampf im Parkhaus war doch ungewöhnlich und sehenswert - sehr lieblos. Ach nun fällt mir ein, der wirkliche Anfang oder Prolog war ein Element, das mir die Spannung ordentlich verdorben hat: Der gescheiterte Rettungsversuch am mexikanischen Jungen nimmt durch seine explizite Ausführung des Übernatürlichen die ganze Spannung, die in anderen Filmen des Genres durch Unsicherheit Unheimlichkeit erst aufgebaut wird.
Es folgen dann leider einige Logiklücken in der wenig überzeugenden Handlung: Wenn mir Blut aus Mund und Nase schießt, mache ich mich auf den Weg ins Krankenhaus ziehe nicht durch die Stadt. In wenigen Stunden hebe ich im Regen kein ganzes Grab aus - vielleicht liegt es ja an mir. Beim Buddeln läuft das Loch nicht voller Wasser, dann aber - zur Dramaturgie passend - füllt es sich überschwemmungsartig.
Zu den von anderen Usern erwähnten Ekelszenen: Dieses Gesabber und Gekotze schockt doch wirklich niemanden mehr und spiegelt sich im Spiel von Alison Lohman auch nicht in spürbarem Angewidertsein wider. Auf mich wirkte das wiederholte Gelutsche der Alten Frau am Kinn von Christine eher absurd und lächerlich.
Auch werden im Film so manche Plattitüden und Klischees bedient, die nun wirklich vermeidbar wären. So steigt Christine im drolligen Kleidchen die Treppe hinab, ihr unten wartender Stecher erhebt sich sprachlos staunend aus dem Sessel und findet seine Stimme mit den Worten: "Mei, bist Du schee." Blärg, da wäre sicher ein Supercut mit hunderten solcher Szenen drin. Anyone? Auch die spießig-mondänen Eltern von Clay, die Christine aufgrund ihres Backgrounds nicht akzeptieren wollen, passen da ganz gut ins Bild. Das ganze bewegt sich an solchen Stellen auf Teenie-Romanzen-Niveau. Von dem spanisch sprechendem Medium im alten Gruselhaus und der osteuropäischen Zigeunerfamilie möchte ich gar nicht erst reden.
Im ganzen Film kann ich auch keine Parabel auf moderne Gesellschaften und Zustände (SZ) erkennen, auch die "Schlichtheit" (FAZ) ist mir zwischen den ganzen CGI-Effekten und Haudraufschockmomenten entgangen. Ich sehe da auch keinen ironischen Bruch oder gewolltes Überzeichnen.
Puh, nun habe ich den Film doch mehr zerrissen, als ich ursprünglich wollte. So, noch eben die Punktezahl doch ein wenig nach unten korrigiert, und dann genug der Schmähung. Sam Raimi macht nunmal großes Kino im mittelmäßigen Bereich (Abschnitt: unteres Ende). Damit muss ich mich wohl abfinden.
Horror? FSK16?
Iwie hab ich anscheinend was verpasst. Horror waren im besten fall die schauspieler.
Jede pippi langstrumpf folge ist um einiges grausliger!
Ich fand den ganz gut, man merkte in jeder minute das Sam Raimi seine Hand im Spiel hatte..aber du hast auch recht sehr gruslig wahr er nicht, eher lustig wie Tanz der Teufel 2..Pippi Langstrumpf na toll jetzt hab ich wieder Albträume(;
Ok aus der sicht (komödie) würde ich dem ganzen 6 pkt geben. Aber eben weil es ein raimi film ist, liegt die messlatte bei mir relativ hoch. Für mich der schlechtest film von ihm.
Wegen pippi. Sorry ;)
Dieser Mix aus Okkultismus und Ekel hinterlässt bei mir einerseits den Eindruck von Faszination, aber andererseits ist dieser Film auch so sehr in Spezialeffekten getränkt, dass es auch irgendwie ein wenig billig rüberkommt.
Der Regisseur hat anscheinend komplett gegen das Schema "Weniger ist mehr" gehandelt.
Es wurde einfach meiner Meinung nach zu viel und sichtlich gekünstelt.
Aber dennoch ist die Idee ganz nett.Dieser Film ist jedoch eher was für Zwischendurch.
na, also... ok, die Alte war gut besetzt, aber das wars dann auch schon.
Ein verhexter Knopf... son Scheiß, was wohl als Nächstes kommt... des Teufels Shorts?
Nee, nee, hier wurde wie so oft einfach eine fade Story lieblos zusammengeschustert, dazu ein paar Darsteller, die einigermaßen gut schreien können und ein paar nette Effekte, die aber auch nicht wirklich neu sind.
Es ist mir schleierhaft, warum um diesen Film so ein Brumborium gemacht wurde.
Der Film ist schlichtweg Massenware, die gerade noch so eben fürn Abend mit Popcorn und Bier reicht.
Viel erwartet - Nix bekommen - Drag me to hell
Als ich den Film im Kino sah habe ich mich vor Lachen gekrümmt und dachte es währe ein Scherz wie z.B. Scary Movie. Die einzelnen Charaktere sind so klischee-haft dargestellt das es wirklich witzig ist aber mir wurde dann erzählt das dieser Film ernst gemeint ist, was mich überrascht hat und meine Meinung über diesen Film änderte.
Das Bildspiel gefällt mir trotzdem sehr aber den Film kann ich leider nicht ernst nehmen.
Meine Hoffnung, dass ich endlich mit modernen Horrorfilmen warm werde, lag gewissermaßen auf diesem Filmchen, denn ich hatte gedacht, dass Sam Raimi nach seiner (aus meiner Sicht) gelungenen Spiderman-Trilogie wieder einen derart atmosphärisch dichten und gruseligen Horrorfilm abliefert, wie er es zu Beginn seiner Karriere mit der Kulttrilogie "Tanz der Teufel" tat. Aber weit gefehlt, das ganze hier verkommt zu einer netten Komödie, was an sich ja nicht schlimm wäre, Evil Dead war ja auch sehr lustig, aber hier schafft es Sam nicht, zwischen Horror und Humor zu balancieren, zumal der ganze Witz überhaupt nicht beabsichtigt war, so hat es den Anschein gehabt.
Da ich hier keine tiefgehende Analyse starten will, zumal es dieser Streifen auch nicht verdient hat, beschränke ich mich auf eine kurzgefasste Liste mit pro und contra, wobei ich mit den contra-Punkten anfange.
Zum einem haben wir da diese wirklich lieblos erzählte, von vorne bis hinten vorhersehbare, wahnsinnig spannungsarme und lächerliche Story, die nicht nur die üblichen Logikfehler und Inkonsequenz aufweist, sondern auch nicht mal in den "Sch(l)ock"momenten und Actionszenen auch nur einigermaßen zu überzeugen weiß. Gerade bei diesen lag ich mehrmals vor Lachen am Boden, weil das so schlecht und dabei sich so ernst nehmend inszeniert wurde. So erinnere ich mich an die äußerst amüsante Szene, in der die alte Frau die junge Frau in ihrem Auto angreift und mit ohne Gebiss den Kiefer der jüngeren abschleckt. Ich habe selten so gelacht. Ebenso musste ich bei jeder weiteren Szene mit diesen beiden Frauen so laut lachen, dass ich befürchtete, meine Nachbarn aufwecken zu können. Wäre das hier eine Komödie, würde ich sagen, dass er gut zu unterhalten wusste, da es sich aber um einen Horrorfilm handelt, muss ich sagen, das Ziel wurde klar verfehlt.
Zu all dem Nichtgrusel und der Nichtspannung gesellen sich noch dümmliche und belanglose Dialoge ohne Inhalt und Sinn, die ebenso zum Lachen und Schmunzeln anregen wie die oben beschriebenen Szenen. Und das alles führt dazu, dass keinerlei düstere und bedrückende Atmosphäre aufgebaut werden kann, und Atmo ist mMn mit das wichtigste an einem Horrorfilm.
Und der größte Kritikpunkt ist ja wohl mal, dass das kleine süße Kätzchen von Christine geopfert wird! Hier hat es allerdings der Film geschafft, dass ich wenigstens einmal mit einem der ansonsten recht unsympathischen und nur oberflächlich behandelten Charaktere wirklich mitfühlen musste und mir eine kleine Träne die Wange runter lief. RIP Kitty :<
Über diese negativen Kritikpunkte wissen zum einem die gelungene orchestrale Musik, die allerdings ziemlich überqualifiziert und ~qualitantiert wirkt, hinwegzutrösten. Allerdings handelt es sich hierbei um Perlen vor die Säue.
Zum anderem sticht das süße kleine Kätzchen positiv hervor, auch wenn sie viel zu wenig Screentime hatte. Ihr hätte man ruhig eine größere Rolle geben können, denn nur bei ihr habe ich so etwas wie Motivation und Hingabe im Schauspiel entdecken können. Ich hoffe doch sehr, dass dieser Nachwuchsstern am Himmel Hollywoods eine steile Karriere starten wird.
Und der größte positive Kritikpunkt ist die sehr hübsche Hauptdarstellerin. Alison Lohman weiß nicht nur wegen ihrer wunderschönen Augen zu gefallen, sondern auch, wenn sie in der Luft herumgewirbelt wird und man einen ansehnlichen Einblick in ihr Dekolteé bekommt, und schlammgetränkt und bespritzt (höhö) macht sie ebenso eine gute Figur. Ich habe an den Stellen, die eigentlich hätten spannend sein sollen, mich also nicht nur amüsiert vor Lachen, sondern auch diese schöne Frau bewundert. So kam wenigstens keine Langeweile auf und ich bin nicht eingeschlafen.
Aber wenn man bedenkt, dass es sich hierbei nicht um eine Softpornokomödie mit einer süßen Pussy (höhö), sondern um einen sich ernst nehmenden und gewollt spannenden und gruseligen Horrorfilm handelt, kann ich nicht mehr als ein "uninteressant" hierfür vergeben. Kitty, es tut mir leid.
Na, das ist aber eine seeehr subjektive Kritik (süße Kätzchen, hübsche Frauen, Dekoltee...). Für mich wirkte das Komödiantische nicht unfreiwillig sondern gewollt und sehe den Film daher mehr als in Retro-Style gedehter Horrortrash mit Absicht. Ähnlich, vom Humor, wie Tanz der Teufel. Ganz so pralle ist der Film aber nicht, da gebe ich dir schon recht.
Klar ist das alles subjektiv, bin ja kein Filmkritiker von Beruf ;)
Ich fand die Art des Humors in Evil Dead besser, zumal die Hauptfigur von vorne herein so slapstickaffin charakterisiert und vorgestellt wurde. Die Christine wurde eher als ernstzunehmende Bankkauffrau vorgestellt, da wirken die überzeichneten Grusel- und Kampfszenen nicht mehr so passend.
Einer der schönsten Genreperlen der letzten Jahre. Einige mögen den Film nicht, wahrscheinlich die Saw Generation (Ich habe nichts gegen den ersten Teil :D )?!? Ich mag ihn, das zählt.
einer der besten die je gesehen habe.hier trifft das element des seichten samstag-abend-pro-sieben-horrorfilms auf den leslie nielson-im-hintergrund-slapsticks und vereint sich zu einem film der sich ernst nimmt und gleichzeitig witzig ist.sowas gibt es bisher nicht oder ich habe es noch nicht gesehen.
So sehr es mich gefreut hat, dass Sam Raimi nach dem ganzen "Spiderman"-Kram sich nicht zu schade war, mal wieder einen guten, alten B-Horror zu machen, so entäuscht war ich dann leider auch. Weder einfallsreich noch spannend. Lediglich die Szene im Parkhaus fand ich echt gut gemacht, der Rest ist 08/15 von der Stange. Richtig schlecht ist es ja nicht, aber auch so gleichgültig, so beliebig. Danke für den Versuch, dass war aber leider nix.
Guter Horrorfilm...der vor allem wegen seiner Audiopräsenz im Kino funktionierte...die war nämlich dermaßen laut, dass man sich immer erschreckt hat.
Aber hat funktioniert.
Bevor ich jetzt in langen Aufzählungen all das nenne, was hier schief gelaufen ist, nutze ich lieber den Sammelbegriff: alles! Die Geschichte passt auf einen verbogenen Bierdeckel. Hinzukommen diese bescheuerten Effekte von blutiger Kotze und einer gekotzten Katze und und und....alles in allem umweht dieses Werk mehr als nur ein Hauch von Lächerlichkeit!
Ich habe von diesem Film ehrlich gesagt mehr erwartet. So manche Filmkritiken aus dem Internet haben Großes versprochen, jedoch wurde ich leider enttäuscht. Das einzig "Spektakuläre" was den Film wohl "aufwerten" sollte, war die Ekelhaftigkeit der alten Frau in total unnötigen Situationen. Des Weiteren ist der Film total transparent und man kann sich denken was passiert. Keine Spannung und der vermeintliche "Höhepunkt" des Films hat meine Hoffnung endgültig zerstört!
Schon allein deswegen, dass die Story darauf basiert, dass eine Oma sich zu stolz für ein Altersheim ist und nicht bei ihrer Cousine wohnen will, ist einfach nur peinlich. Dicker Abzug! Dann noch Kleinigkeiten wie z.B.: warum hat die n Gebiss mit total schiefen Zähnen? Tolles Gebiss. Und dann noch des Ende total vorhersehbar und auch noch total schlecht gemacht. Pf... Tod... Wow....
Gut fand ich den Soundtrack! Hat mir sehr gefallen. Und manche Szenen waren echt geil gemacht.
Aber alles zusammen, find ichs einfach nur peinlich. Hätte man wirklich mit Leichtigkeit besser machen können.
Drag Me to Hell - Kritik
US 2009 Laufzeit 99 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Kinostart 11.06.2009
Kritiken (28) — Film: Drag Me to Hell
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschenSam Raimi mag es ja durchaus gelingen, den grotesk-ironischen Ekelhorror seines kultigen Genre-Klassikers "Tanz der Teufel" (1981) zumindest visuell aufleben zu lassen, was für jeden Horror-Fan eine willkommene Rückkehr zu den Wurzeln des Regisseurs nach dessen spinnerten Ausflug in Mainstream-Gefilde darstellen dürfte. Allerdings geht "Drag Me to Hell" jegliche bestenfalls gut kopierte Originalität des Vorbilds ab, und mit dem trashigen Charme des "The Evil Dead" fährt auch die Spannung und, trotz all der vielzähligen krampfhaften Versuche, der skurille Witz gleich mit zur Hölle. Bei aller Liebe zum Genre, "Drag Me to Hell" ist ja nett anzuschauen, aber leider stinklangweilig und bis auf das leidlich spaßige Ende reichlich überraschungsarm. Mit einem solch lauen Lüftchen wird dem 80er-Horror-Trash mit Sicherheit kein neues Leben eingehaucht, die DarstellerInenn bleiben blass und nach dem x-ten Male schockt einen auch keine literweise undefinierbare, schleimige Flüssigkeiten absondernde Sinti-und-Roma-Oma mehr. Ab damit in die Mottenkiste!
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SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschenRegisseur Sam Raimi weiß natürlich um sein exzeptionelles »Tanz der Teufel«-Image und labt sich an diesem in konsequenter Manier gewohnt skurril. Dabei verleiht er »Drag Me to Hell« einen eleganten, kontrastreich phantastischen Look, der dadurch immer wieder geschickt die dennoch stets präsente Horroratmosphäre scheinbar vergessen macht, nur um dann wieder, zum wiederholten Male den Alte-Omi-Schocker zu bringen. Man könnte diesem Aspekt kritisch gegenüberstehen, vollzieht dieser doch die Gratwanderung zwischen Mir-fällt-keine-Handlung-mehr-ein und formaler Tradierung zur tiefergreifenden Auseinandersetzung mit dem Handlungsstoff, der ja mal so gar nicht originell daherzukommen scheint.
[...]
Alles jedoch halb so wild, »Drag Me to Hell«s Fall ist nicht so tief, dass er im Höllenfeuer des Einheitsbreis zu versinken droht. Vielmehr hätte ein Hauch subtileren Fingerspitzengefühls den Furcht einflößenden Horrorfaktor in wirklich ungeahnte Höhen katapultieren können, was ihm dagegen aus besagten Gründen letztlich versagt blieb.
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenRaimi bringt uns zurück zum Horror der späten 80er/frühen 90er: Kein Grusel, aber viel los. Leider traut er sich nicht so richtig, so wild wie einst zu werden - oder Hollywood hat es ihm ausgetrieben - so daß im letzten Drittel ganz schön die Luft raus ist. Zudem fällt dann immer mehr auf, wie fantasielos das Ganze bei Stephen Kings Roman THINNER abgekupfert ist, der auch wesentlich orgineller war. Ein schön fieser Schluß holt dann noch mal was raus, aber leider nicht genug.
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Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenSam Raimi wird wegen seiner “Tanz der Teufel” Reihe von vielen Leuten als Kultregisseur in Sachen trashigen Horrors verehrt und auch meine Person war begeistert von “Tanz der Teufel” und besonders vom humorvollen “Armee der Finsternis”. Unter anderem deswegen war nicht nur ich, sondern auch eine Menge anderer Leute sehr gespannt auf das Comeback Raimis im Horrorgenre, nach der für mich persönlich sehr enttäuschenden Comicumsetzungen von “Spiderman” und Sequels. Im Nachhinein hätte ich diesen Streifen damals lieber im Kino anschauen sollen, das wär mich weitaus günstiger gekommen als die DVD zu kaufen und dann so enttäuscht zu werden. Die allgemein durchaus positiven Meinungen zu dem Film mag ich persönlich nicht verstehen. Die Schocker mögen nicht wirklich zünden und auch wenn die gesamte Inszenierung eindeutig den Stempel Raimis trägt, mag der Funke diesmal nicht überspringen. Der Versuch trashigen und auch humorvollen B-Movie Horror in moderne Optik zu zwängen empfand ich teilweise echt als grobe Körperverletzung an seinen alten Werken. Auch wenn ich damit so gut wie alleine stehe, für mich wohl die Enttäuschung des Jahres.
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Andy78 2010/11/18 20:20:35
Antwort löschenDU ARMER HAST DIE DVD GEKAUFT?!!! Ich fühle mit dir...;)
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Andy78 2010/11/18 20:42:57
Antwort löschenEntweder wurden hier alle gesponsert, haben sich abgesprochen oder den Film garnicht gesehen...Ich bin ratlos! In jedem Fall wittere ich eine riiiiesengroße Kritikerverschwörung...Ich kenne Keinen dem der Film mehr als ein gelangweiltes: "Geht so" entlockt hätte, wenn überhaupt bis zum unendlich weit entfernten Ende hin durchgehalten wurde...;)
Andy78 2010/11/18 20:48:53
Antwort löschenIch glaube, dass den Tausenden denen das hochgehypte Filmchen den DVD-Abend versaut hat, danachso lustlos waren, dass sie nichtmal mehr Bock hatten auch noch darüber zu schreiben. Evt. ist es auch die Scham der Werbung so naiv aufgesessen zu sein, was auch ich zähneknirschend eingestehen muss...;)
Khitos: Kälte Reich
Kommentar löschenSam Raimi ist zurück und kehrt sogleich zu seinen Wurzeln zurück. Drag Me To Hell ist erfrischender Horror, der ohne viel Gore zu ekeln und ohne Zombies oder dergleich zu schocken weiß. Es gibt so viele einprägsame Bilder in diesem Werk, die auf der einen Seite wirklich eklig sind und auf der anderen auch ziemlich witzig. Es ist eine Achterbahnfahrt, dieser Film ist ein Gruselkabinett auf einer Achterbahn, eine Gruselachterbahn, eine sehr schnelle Gruselachterbahn mit viel Augenzwinkern. Es ist wirklich wunderbar zu sehen, dass sich ein Regisseur wieder so etwas traut, nicht immer diese Jugendlichen, die in einem abgelegenen Ort Urlaub machen und von irgendwelchen Typen geschlachtet werden. Es geht um Übersinnliches, und das in einem teuflischem Szenario, wo der Teufel nicht sterben kann. Wie denn auch? – Der beste Horrorfilm des Jahres 09.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Im Endeffekt erwartet einen mit "Drag Me To Hell" ein Horrorfilm, der das Beste aus seiner Geschichte herausholt und somit durchaus zu erschrecken weiß. Leider ist es kein Genre-Highlight sondern eher knapp über dem Durchschnitt, aber aufgrund des Humors und mancher Schreckmomente ist der Film durchaus, gerne auch mehr als einmal, guckbar.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Schon die Anfangsszene macht klar: hier kommt Trash, wie man ihn heutzutage höchstens noch im Grindhouse-Zweiteiler zu sehen bekommt. Übertriebene Gesten treffen auf Filmqualität im 70er-Look. Im folgenden findet der Film zielsicher seinen Weg auf dem schmalen Grat zwischen Horrorfilm und Satire. Szenen, die eh schon ein wenig ekelhaft sind, reizen die Schmerzgrenze gerne bis auf das Äußerste aus und werden dadurch so „gruselig“, dass man schon wieder lachen möchte. [...]
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neon
Kommentar löschenDrag me to Hell ist im Vergleich zu den restlichen Horrorfilmen in unserer aktuellen Hemisphäre unterhaltsam. Drag me ist ein bisschen wie eine softe Geisterbahnfahrt die nach schnellen 90 Minuten vorbei ist. Nicht zu heftig, leicht und bekömmlich. Aber so richtig durch die Hölle führt uns Sam Raimi in Drag me to Hell leider nicht. Vielleicht wäre es besser gewesen, die Geschichte aus der Stadt herauszuholen und in einen dunklen Wald zu verfrachten. Das wäre dann wenigstens die 1-zu-1-Kopie von Tanz der Teufel gewesen. Aber diese dürften wir dann wohl mit Evil Dead im nächsten Jahr in den Kinos bestaunen können. Irgendwie freu ich mich etwas mehr auf Ash. Denn da steckt einfach mehr Power dahinter.
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Andy78 2010/11/18 20:23:21
Antwort löschenBin während der "Geisterbahnfahrt" leider eingeschlafen....Pfff...
Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] Raimi, der mit seinem großen Bruder Ivan auch das Drehbuch schrieb, erzählt mit „Drag Me To Hell“ zwar eine altbekannte Geschichte, inszeniert diese aber so gekonnt und liebevoll, dass der Film ganz weit vorne unter den jährlichen Genrevertretern rangiert. Klassischer Grusel, moderne Effekte und eine gehörige Portion schräger Witz werden elegant ineinander verwoben. Das ist stimmig, spannend und unterhaltsam. Der klotzende Score und die zeitgemäß verpackten Stilmittel, die Raimi seinen frühen Horror-Klassikern entlieh, versprühen einen Charme, der dafür sorgt, dass „Drag Me To Hell“ so einige ähnlich angesiedelte Filme weit hinter sich lässt. [...]
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Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenStatt auf allzu brutale Schockmomente setzen Raimi und sein Team auf comichafte Überzeichnungen, die in ihrer spielerischen Naivität mehr an die Illustrationen eines düsteren Märchens denn an einen Horrorfilm erinnern. Und wie in einem Märchen sind die Rollen klar verteilt. Während das eingeschüchterte Aschenputtel sich des Angriffs der bösen Hexe erwehren muss, kämpft ihr Prinz (Justin Long) gegen seine Mutter (Molly Cheek), die eine Verbindung ihres Sohnes mit Aschenputtel als nicht standesgemäß erachtet.
Für wohligen Grusel sorgen da schon eher die ausgeklügelten Soundeffekte und Ton-Arrangements. Vor allem die Musik von Christopher Young bleibt im Gedächtnis. Sein effektvolles Leitthema veredelt einen Film, der trotz weitgehend bekannter Dramaturgie nicht eine Sekunde langweilt. Für die Zukunft würde man sich jedenfalls wünschen, dass Raimi noch öfters eine kreative Auszeit vom großen Blockbuster-Kino nimmt.
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Andy78 2010/11/18 20:26:54
Antwort löschen"Der Film langweilt nicht eine Sekunde"?! Stimmt! Er langweilt über 90 von 99 Minuten...
Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschen[...]Ist dieses Grundsetting in den ersten zehn Minuten gelegt, beginnt die psychopathische Hatz. Ein genialer Score, schockierende Soundeffekte und die schön fotografierten Bilder treiben Christine durch die Szenen, stets verfolgt von undurchsichtigen Dämonen. Raimi spielt hier sein ganzes inszenatorisches Können aus, platziert überraschende Schreckmomente, die dem Zuschauer endlich mal wieder etwas abverlangen. Gespickt mit Filmzitaten und einem schön schwarzen Humor weiß Drag Me To Hell wirklich zu gefallen – bis dem Drehbuch nach einer Stunde die Ideen ausgehen.[...]
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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...
Kommentar löschenDrag Me to Hell ist, darum wird viel Wirbel gemacht, Raimis Rückkehr zum Horrorgenre. Zuletzt drehte er 1992 im Genre den dritten Teil der Evil Dead-Serie, den Splatter-Slapstickfilm Armee der Finsternis (Army of Darkness), in welchem es Bruce Campbells Ash ins Mittelalter verschlug. Nach diesem reichlich durchgeknallten Unterfangen wechselte Raimi in den Mainstream, inszenierte einige solide Genrefilme und schließlich die Spiderman-Trilogie (2002-2007). Insbesondere von diesen letzten drei Filmen will sich das neue Werk absetzen und man merkt Drag Me to Hell in jeder Sekunde an, dass Raimi die Arbeit am Film genossen hat. Befreit von der Last, ein Franchise stemmen zu müssen, das mehrere hundert Millionen Dollar schwer ist, gewinnt der Regisseur die Leichtigkeit und Spontaneität zurück, die seine Filme bis Armee der Finsternis auszeichneten.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenIn der Einfachheit des Films liegt seine Kraft. DRAG ME TO HELL kommt wie ein klassischer 80er-Reißer daher und schleudert dem Zuschauer neben dem lauten Soundgetöse eine ironische/trashige Schockszene nach der anderen hin. Das Gesamtbild ist einfach über alle Maßen genreverträglich. Weg vom Psychokiller und vom Folterporno. Das ist der richtige Weg.
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Andy78 2010/11/18 20:28:58
Antwort löschenWeg vom Folterporno ist sicher o.k., aber warum eine Hinwendung zu vorhersehbarer Langeweile in quischbunten harmlosen Comicbildern?
D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschen[...] eine Achterbahnfahrt von einem Horrorfilm, der sich der Stärken des Genres besinnt, sie gekonnt beschleunigt und dabei auch noch humorvoll auf die Fallhöhen der Gegenwart verweist. Schon der Ausgangspunkt ist von besonderem Raffinement, weil sich eine profane Arbeitswelt an einer Erscheinung reibt, die wie aus einer dämonischen Fantasiewelt erscheint.
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Andy78 2010/11/18 20:30:01
Antwort löschenGibt es denn eine Achterbahn mit der es nur "abwärts" geht"?
Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Kommentar löschen„Drag me to hell“ ist in jeder Hinsicht ein schlichter Film, gerade darin liegt sein Reiz. Denn diese Schlichtheit ist sehr wirkungsvoll inszeniert. Der Horror kommt nach einfachstem Rezept. Nach einer Ruhephase setzt betont bedrohliche Musik ein, gefolgt vom Lärm irgendwelcher Alltagsgegenstände, Türenknarren, Fensterschlagen im Wind und vielleicht einigen unangenehmen, eher ekeligen als schockierenden Bildern, alles möglichst kurz geschnitten, dann folgt wieder Ruhe. Man ist als Zuschauer selbst erstaunt, welche Wirkung diese primitiven Tricks entfalten können.
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Andy78 2010/11/18 20:33:37
Antwort löschenWelcher Horror?... Die wehende Gardine? Der comichafte Dämonenschatten? Der Hexyenfurz?...
Ja, auch ich war erstaunt, dass es relativ aufwendig inszenierte Effekte mit Nullwirkung gibt...;)
G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenEs quietscht und es knarrt. Katzen miauen schauerlich, Geigen kreischen, dass sich die Haare aufstellen. Das Küchengeschirr klappert, ein Windstoß weht alle Glühbirnen aus und dann springt ein böser Schatten die kreischende Blonde an. Tausendmal gesehen und trotzdem funktioniert es …. als lustiger Schauder von Altmeister Sam Raimi, der vor 25 Jahren den "Tanz der Teufel" inszenierte und zuletzt dem Spiderman das Fliegen beibrachte.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Raimis Horror lebt in „Drag Me To Hell“ davon, dass man viel hört, aber wenig sieht. Sein Spiel mit den Schatten, mit alltäglichen Gegenständen im Verbund mit der famosen Kameraführung und der dazugehörigen Geräuschkulisse dominiert „Drag Me To Hell“ über weite Teile, der aber auch von seinen allerhand ekligen Momenten zehrt, die von Raimi nicht ohne ironischen Unterton eingestreut werden. Überhaupt ist es spezifisches Charakteristikum von „Drag Me To Hell“, dass sich zuerst erschrocken wird, und dann herzhaft gelacht werden darf. Raimi legt wie schon in „Armee der Finsternis“ sehr viel Wert auf das komödiantische Element, doch im Gegensatz zum Abschluss seiner Teufel-Trilogie, gelingt es Raimi in „Drag Me To Hell“ den Horror nicht durch den Humor zu nivellieren. Es ist ein waschechter Höllenritt ohne jegliche Pause, den Rami mit „Drag Me To Hell“ anbietet, wunderbar untermalt von all jenen passenden Chorälen und mystischen Klängen, die man sich in einem solchen Film wünscht.[...]
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenMit einem unverbrauchten und enthusiastischen Ensemble setzt Sam Raimi genau da an, wo er mit "Tanz der Teufel 2 – Jetzt wird noch mehr getanzt" (1987) und mit "Armee der Finsternis" (1992) aufgehört hatte. In einer wilden Geister-Achterbahnfahrt aus knalligen Schockmomenten, schleimigen Ekeleffekten und irrwitzigen Slapstick-Einlagen wird man 99
Minuten lang kräftig durchgeschüttelt. Dabei verzichtet Raimi auf bitteren Zynismus und plakative Härte, die seit den Folterexzessen von "Saw" und "Hostel" offenbar zum guten Ton im Horrorgenre gehören. Mit einer erfrischenden Leichtigkeit jongliert Raimi gekonnt mit sämtlichen Gruselfilmklischees. Und deshalb ist "Drag Me to Hell" genauso spaßig wie auch erschreckend.
Vor 27 Jahren hat Sam Raimi hierzulande mit seiner bitterbösen Horrorfilm-Groteske "Tanz der Teufel" Stürme der Entrüstung ausgelöst. Mit "Drag me to Hell" wird ihm das heute nicht mehr passieren. Seit Egoshooter-Videospiele als Sündenböcke für die soziale Desorientierung von jungen Leuten herhalten müssen, haben vielleicht auch die deutschen Sittenwächter gelernt, das Horror-Genre als ein "notwendiges Übel" zu akzeptieren.
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Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...
Kommentar löschenIm Grunde ist "Drag Me To Hell" recht altmodisch. Gab es im Horrorsektor in den letzten Jahren vor allem üble japanische Schauermärchen ("Ring") und fiese amerikanische Schlachterfilme ("Saw") zu sehen, ist "Drag Me To Hell" dazu im Vergleich eher teuflisch katholisch. Die Protagonistin hat sich versündigt, also muss sie büßen.
Das hat auch seine komischen Seiten. Um diese zu betonen, bringt Raimi die völlig überforderte Bankkaufrau in peinliche Situationen: Das Gespräch mit dem Chef, bei dem der Dämon es für eine gute Idee hält, dass sie dramatisches Nasenbluten bekommt und die gesamte Filiale einsaut, das Dinner mit den pingeligen Eltern ihres zukünftigen Gatten, die Teufelsaustreibung mit einem Ziegenbock.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschen„For every action, there’s a reaction. And a pikey reaction … is quite a fucking thing”, stellte Guy Ritchies Protagonist Turkish am Ende von Snatch resümierend fest. Welche Auswirkungen ein Zusammentreffen mit Zigeunern haben kann, musste Robert John Burke einst in der Adaption von Stephen Kings Thinner am eigenen Leib erfahren. Vorurteile gegenüber den Roma haben sich in den meisten Gesellschaften eingebürgert und Regisseur Sam Raimi greift einige dieser Vorurteile willkommen auf. In seiner Rückkehr zum Horror-Genre nach 17 Jahren (The Gift zählt eher in den Bereich Mystery) beweist Raimi, dass auch altmodischer Horror immer noch zweckdienlich sein kann. Sein Drag Me To Hell kommt erfrischend old-school daher und weiß innerhalb des PG-13-Ratings seine Grenzen ungemein gelungen auszuloten.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Insbesondere bei der Verknüpfung effektvoller Gruselbilder mit einem schrillen und teils dissonanten Score von Christopher Young – dessen ewige Bezüge zu seiner eigenen stilbildenden "Hellraiser"-Musik selten passender erschienen – erweist sich Raimi als brillanter Vermittler wirkungsvoller Genrezutaten. Er hat es dabei wie schon in seinem "Tanz der Teufel" verstanden, dass dem Slapstick der Horror-Comedy zu allererst einmal auch wirklicher Horror vorangestellt werden muss. So ist der fast expressionistische Einsatz des Teufelschattens, der Christine in ihrem Haus heimsucht, in der Tat ebenso unheimlich wie gleichzeitig absurd-komisch. [...]
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Batzman 2009/06/09 16:51:26
Antwort löschenDer Score ist das Gegenstück zu jemandem der dir alle drei Minuten aus vollem Hals ins Gesicht röhrt... ziemlich das plakativste was ich seit einigen Jahren gehört hab.
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenNach seinen Erfolgen mit der «Spider-Man»-Trilogie kehrt Kultregisseur Sam Raimi mit dem herrlich schockierenden Horrorthriller «Drag Me to Hell» zu seinen blutigen Wurzeln zurück. Die Stop-Motion- und Masken-Effekte aus der «Evil Dead»-Serie wurden zwar zu einem grossen Teil durch digitale Effekte verdrängt, wirkungsvoll sind sie aber dennoch. Und der schräge Humor von Sam und seinem Bruder Ivan Raimi ist immer noch unübertrefflich.
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Andy78 2010/11/18 20:37:49
Antwort löschenSchockierend? Blutig? Horror? Darf man als Kritiker denn alles behaupten, um arglose Filmfans in die Irre zu führen?! ;)...
alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenKeiner schockt so altbacken und witzelt so schwarzhumorig wie Raimi – eine unterhaltsame Reise in die Vergangenheit zu solch Horror-Classics der Marke „Tales From The Crypt“ und „Tanz der Teufel“. Das so genannte Comeback in die alten Gefilde des Mr. Spidermans wirkt im ausdrücklichen Fahren der Retro-Schiene wie ein Relikt aus längst vergangenen Tagen. Leider bedient sich der Großmeister auch bei bereits vielfach genutzten Gruselideen und Kniffen. Aber das ist im Rahmen der filmischen Rückbesinnung nur konsequent und stört nicht so sehr wie das vorhersehbare Ende und die zu lange Laufzeit. Aber der tolle Opener und die typisch Saimischen Horror-Slapstick-Einlagen entschädigen für vieles. Bruce Campbell fehlt mir trotzdem! Menno.
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Kyle Smith: New York Post Kyle Smith: New York Post
Kommentar löschenDrag Me to Hell ist purer Käse. Ziegenkäse.
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DoM 2009/06/16 14:53:40
Antwort löschenPurer Kaese. Ziegenkaese = 5 Punkte wert? Interessant wie die Bewertungsskala des oefteren neu-interepretiert wird . . . ;)
Also ist Ziegenkaese quasi "geht so" bzw. mittelmaessig?
pixtur 2009/06/17 14:43:25
Antwort löschenAlso mir schmeckt Ziegenkäse zumindest besser, als Blauschimmelkäse.
fexmaster 2009/06/22 12:05:37
Antwort löschenich schätze mit der anmerkung "ziegenkäse" wollte er daraufhin spekulieren, dass es zwar Käse, aber dafür qualitativ einigermaßen hochwertiger Käse ist ;)
Quasi "unter den schlechten das beste, unter den besten das schlechteste"
alanger 2009/06/23 00:36:49
Antwort löschenein wortspiel welches im original und der übersetzung jetzt nicht sooo lustig ist.
pufaxx 2009/10/22 08:36:00
Antwort löschenVon mir auch ne fünf. Beim ersten Auftauchen des Umschlags war klar, wie die Sache endet.
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pufaxx 2009/10/22 08:37:29
Antwort löschenUnd Kadsen macht man nicht einfach tot, verflixt!
Mervit 2010/07/18 22:31:58
Antwort löschenja aber warum dann 'geht so' ?
J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenTeile davon sind unterhaltsam, obwohl ich nicht absolut überzeugt davon bin, dass das aus den Intentionen der Filmemacher rührt.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDrag Me to Hell ist Horror Light. Witzig und verspielt ist er weit weg von Schreckfilmen wie die Saw oder Hostelreihe. Anstatt grauenvoller Waffen und Massenschlächterei gibt es Insekten und geisterhafte Seancen.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenEinem breiten Publikum bekannt wurde Sam Raimi als Regisseur der „Spider Man“-Trilogie. Dabei schlägt sein Herz eigentlich für den Horrorfilm. Mit seinem Erstlingswerk „Tanz der Teufel“ sorgte er 1982 während der Filmfestspiele in Cannes für reichlich Gesprächsstoff. Die drastischen Bilder sowie die ungewöhnliche Kameraarbeit waren bis dato neu für das Genre und nahmen Filme wie das „Blair Witch Projekt“ bereits in Ansätzen vorweg. Kein Wunder, dass Raimi von den Fans der Gattung schon bald kultische Verehrung entgegenschlug und ihm in Hollywood ebenso schnell alle Türen offen standen.
Nachdem er dort unzählige Horrorfilme produziert hat und bevor er sich demnächst an die Arbeit eines vierten Spinnenmann-Abenteuers macht, kehrt Raimi mit „Drag Me to Hell“ nun auch als Regisseur zu seinen Wurzeln und an die Croisette zurück, wo sein Werk während der Filmfestspiele im Mai Weltpremiere feierte. Und es ist beruhigend festzustellen, dass der Meister des…
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenRaimis Rückkehr zum Genre mit dem er zum Star wurde verläuft erstaunlich unspektakulär. "Drag me to hell" macht mehr Spaß als "The Gift" - was aber nicht viel heißen will. Die Story entwickelt sich innerhalb der üblichen Horrorparamter und ist durchweg solide erzählt, inkl. dem üblichen Schockending, das sich im Genre ja mittlerweile eingebürgert hat. Was überrascht ist, das Raimi an keiner Stelle versucht originell zu sein, zu überraschen oder die ausgelatschten Pfade zu verlassen. Er inszeniert wesentlich gewöhnlicher als in seinen Evil Dead-Filmen, die er jedoch mehrfach und ausführlich zitiert. Der Slapstickhumor funktioniert, genauso wie die Buh-Effekte die mit mächtigem Kaschrimm von der Tonspur für Schocks sorgen. Alles ganz okay, aber ein oder zwei neue Ideen wären doch schön gewesen.
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Kommentare (202) — Film: Drag Me to Hell
Kommentar schreibenAddictedToIan 2012/02/07 13:56:50
Kommentar löschen[SPOILER]
Ein Horrorfilm ist "Drag me to hell" ganz sicher nicht.
Anstatt subtil Angst zu erzeugen wird versucht mit absolut ekelerregnden Effekten den Zuschauer zu gruseln. Dabei wird immer darauf gesetzt möglichst viele Insekten, Blut, Erbrochenes oder Leichen vor die Linse zu halten sodass jedem normalen Menschen gleich das Mittagessen wieder hochkommt.
Gruselig ist das nicht- aber irre unterhaltsam. Genauso mies wie die Effekte ist auch der Plot.
Christine, eine Darlehensberaterin gewährt einer alten Zigeunerin keine Kreditverlängerung. Deswegen wird sie prompt von der Alten verflucht und kann sich nun mit Hilfe eines Wahrsagers mit einem bösen Geist herumschlagen, der sie durch die Tore der Hölle ziehen will.
Simpel und ohne viel zu erklären wird klargestellt, dass die liebe Christine nun verdammt ist und mit allen Mitteln versucht sie den Dämon zu beseitigen. Zwischendurch springt die mittlerweile verstorbene alte Zigeunerin immer wieder ins Bild und lässt sich Maden aus dem Mund kriechen.
Hanebüchene Story, Effekte wie zum Beispiel 3 m weit spritzendes Nasenblut etc machen das Ganze mehr lächerlich als gruselig. Zumal ich zugeben muss, dass mich die erste halbe Stunde schon ein wenig geschockt hat. - mehr weil ständig irgendwas ins Bild sprang als weil es überraschend war^^
Wenn ich so drüber nachdenke, war das der vielleicht vorhersehbarste Horrofilm, den ich je gesehen habe. Genretypisch wird JEDER einzelne Schreckmoment erstmal dick und fett mit einem Crescendo angekündigt. Das erzeugt zwar Spannung aber nervt auch tierisch nach den ersten 24 x. So bescheuert und sinnentleert "Drag Me To Hell" auch ist, unterhalten hat es mich alle Mal.
Und dass sie am Ende doch noch in die Hölle gepackt wird ist doch einfach göttlich gut, selten so sehr gelacht. Da für gibt's Extrapunkte.
Trash pur, abartige, schlechte Effekte & ne nette Hauptdarstellerin. Joa. Gibt Besseres.
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Nokio84 2012/02/07 01:21:09
Kommentar löschendrag me to hell...
bin mir irgendwie nicht sicher wie ich den film bewerten soll.
ich mag horrorfilme, ich mag dämonenfilme...aber drag me to hell konnte mich irgendwie nicht begeistern...
die story war so oder so ähnlich schon mehrfach da...hat mich irgendwie an "thinner" von stephen king erinnert.
paar schockmomente waren da, paar unheimliche szenen auch...aber alle in allem war er halt auch sehr hervorsehbar...
wobei man natürlich sagen muss das man sich den film ruhig mal ansehen kann.
ich würde dem film an sich 5,5 punkte geben...aber weil ich alison lohman so abgrundtief heiss finde gebe ich ihm ne 6,5 :)
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FordFairlane 2012/01/20 02:07:06
Kommentar löschenAlso ich mag Horrorfilme, gute Horrorfilme! Doch das ist hier leider nicht der Fall, ich hatte bei einem genialen Titel wie "Drag me to Hell" schon definitiv mehr erwartet und erhofft. Der Film gruselt nicht, nein er kommt eher mit Ekeleffekten die einen eher anwiedern anstatt zu gruseln.
Die Hauptdarstellerin im Film macht eigentlich nicht falsches, da sie ja eh nur die ganze Zeit mit dem gleichen verstörten Gesichtsausdruck aus der Wäsche schaut.
Ich kann es kaum glauben das Sam Raimi für diesen Film verantwortlich war, denn mit Tanz der Teufel hatte er Klassiker des Horror-Genres geschaffen. Mit diesem neuen Film hier wollte er wohl eher in Hollywood gut ankommen, auch wenn man Ähnlichkeiten zu seinen Erstling vorfinden kann.
Was mich besonders gestört hat, war das Verhalten der Hauptcharakterin welche sich so dermaßen dämmlich anstellt das es dem Zuschauer Kopfschmerzen bereitet.
"Nein ich töte keine Tiere um mein Leben zu retten" usw. viele die den film kennen wissen was ich meine.
Das einzige was ich an diesem Film wirklich gut fand war die alte Zigeunerin, die den Zuschauer manchmal so furchtbar erschreckt mit ihren kurzen Auftritten und ihrem gruseligen Aussehen. Trotzdem wünscht man sich das sie so schnell wie möglich in die Hölle geht.
Für leute des kurzweiligen Grusel-Horrors mit Ekelfaktor ist das vielleicht eine recht guter Film, aber für mich nur ein durchschnittlicher Film mit netten Effekten. Mehr ist leider nicht drinne. Schade da hatte ich von Raimi mehr erwartet. Ekel heißt nicht gleich Horror!
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methyl 2012/01/18 23:49:02
Kommentar löschenHab Drag me to Hell eben gesehen und bin doch etwas enttäuscht, obwohl ich gar keine großen Erwartungen hatte... SPOILER ahead!
Die Story ist altbekannt - Zigeuner(innen)fluch, Verfolgung durch einen Dämonen, anfängliche Skepsis des Umfelds weicht Akzeptanz, Eingreifen eines Mediums, vermeintliche Abwendung, böses Ende. An sich nichts schlechtes, nur leider ist die Umsetzung bis auf einen starken Anfang - der Zweikampf im Parkhaus war doch ungewöhnlich und sehenswert - sehr lieblos. Ach nun fällt mir ein, der wirkliche Anfang oder Prolog war ein Element, das mir die Spannung ordentlich verdorben hat: Der gescheiterte Rettungsversuch am mexikanischen Jungen nimmt durch seine explizite Ausführung des Übernatürlichen die ganze Spannung, die in anderen Filmen des Genres durch Unsicherheit Unheimlichkeit erst aufgebaut wird.
Es folgen dann leider einige Logiklücken in der wenig überzeugenden Handlung: Wenn mir Blut aus Mund und Nase schießt, mache ich mich auf den Weg ins Krankenhaus ziehe nicht durch die Stadt. In wenigen Stunden hebe ich im Regen kein ganzes Grab aus - vielleicht liegt es ja an mir. Beim Buddeln läuft das Loch nicht voller Wasser, dann aber - zur Dramaturgie passend - füllt es sich überschwemmungsartig.
Zu den von anderen Usern erwähnten Ekelszenen: Dieses Gesabber und Gekotze schockt doch wirklich niemanden mehr und spiegelt sich im Spiel von Alison Lohman auch nicht in spürbarem Angewidertsein wider. Auf mich wirkte das wiederholte Gelutsche der Alten Frau am Kinn von Christine eher absurd und lächerlich.
Auch werden im Film so manche Plattitüden und Klischees bedient, die nun wirklich vermeidbar wären. So steigt Christine im drolligen Kleidchen die Treppe hinab, ihr unten wartender Stecher erhebt sich sprachlos staunend aus dem Sessel und findet seine Stimme mit den Worten: "Mei, bist Du schee." Blärg, da wäre sicher ein Supercut mit hunderten solcher Szenen drin. Anyone? Auch die spießig-mondänen Eltern von Clay, die Christine aufgrund ihres Backgrounds nicht akzeptieren wollen, passen da ganz gut ins Bild. Das ganze bewegt sich an solchen Stellen auf Teenie-Romanzen-Niveau. Von dem spanisch sprechendem Medium im alten Gruselhaus und der osteuropäischen Zigeunerfamilie möchte ich gar nicht erst reden.
Im ganzen Film kann ich auch keine Parabel auf moderne Gesellschaften und Zustände (SZ) erkennen, auch die "Schlichtheit" (FAZ) ist mir zwischen den ganzen CGI-Effekten und Haudraufschockmomenten entgangen. Ich sehe da auch keinen ironischen Bruch oder gewolltes Überzeichnen.
Puh, nun habe ich den Film doch mehr zerrissen, als ich ursprünglich wollte. So, noch eben die Punktezahl doch ein wenig nach unten korrigiert, und dann genug der Schmähung. Sam Raimi macht nunmal großes Kino im mittelmäßigen Bereich (Abschnitt: unteres Ende). Damit muss ich mich wohl abfinden.
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swissroland 2012/01/14 02:56:01
Kommentar löschenHorror? FSK16?
Iwie hab ich anscheinend was verpasst. Horror waren im besten fall die schauspieler.
Jede pippi langstrumpf folge ist um einiges grausliger!
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Pablo.CH 2012/01/23 18:29:10
Antwort löschenIch fand den ganz gut, man merkte in jeder minute das Sam Raimi seine Hand im Spiel hatte..aber du hast auch recht sehr gruslig wahr er nicht, eher lustig wie Tanz der Teufel 2..Pippi Langstrumpf na toll jetzt hab ich wieder Albträume(;
swissroland 2012/01/23 20:42:56
Antwort löschenOk aus der sicht (komödie) würde ich dem ganzen 6 pkt geben. Aber eben weil es ein raimi film ist, liegt die messlatte bei mir relativ hoch. Für mich der schlechtest film von ihm.
Wegen pippi. Sorry ;)
Cattleya 2012/01/06 18:14:23
Kommentar löschenDieser Mix aus Okkultismus und Ekel hinterlässt bei mir einerseits den Eindruck von Faszination, aber andererseits ist dieser Film auch so sehr in Spezialeffekten getränkt, dass es auch irgendwie ein wenig billig rüberkommt.
Der Regisseur hat anscheinend komplett gegen das Schema "Weniger ist mehr" gehandelt.
Es wurde einfach meiner Meinung nach zu viel und sichtlich gekünstelt.
Aber dennoch ist die Idee ganz nett.Dieser Film ist jedoch eher was für Zwischendurch.
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Teezy123 2012/01/06 15:32:41
Kommentar löschenna, also... ok, die Alte war gut besetzt, aber das wars dann auch schon.
Ein verhexter Knopf... son Scheiß, was wohl als Nächstes kommt... des Teufels Shorts?
Nee, nee, hier wurde wie so oft einfach eine fade Story lieblos zusammengeschustert, dazu ein paar Darsteller, die einigermaßen gut schreien können und ein paar nette Effekte, die aber auch nicht wirklich neu sind.
Es ist mir schleierhaft, warum um diesen Film so ein Brumborium gemacht wurde.
Der Film ist schlichtweg Massenware, die gerade noch so eben fürn Abend mit Popcorn und Bier reicht.
Viel erwartet - Nix bekommen - Drag me to hell
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BNTeam 2012/01/03 13:57:06
Kommentar löschenAls ich den Film im Kino sah habe ich mich vor Lachen gekrümmt und dachte es währe ein Scherz wie z.B. Scary Movie. Die einzelnen Charaktere sind so klischee-haft dargestellt das es wirklich witzig ist aber mir wurde dann erzählt das dieser Film ernst gemeint ist, was mich überrascht hat und meine Meinung über diesen Film änderte.
Das Bildspiel gefällt mir trotzdem sehr aber den Film kann ich leider nicht ernst nehmen.
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Joeyjoejoe17 2011/12/20 08:00:59
Kommentar löschenMeine Hoffnung, dass ich endlich mit modernen Horrorfilmen warm werde, lag gewissermaßen auf diesem Filmchen, denn ich hatte gedacht, dass Sam Raimi nach seiner (aus meiner Sicht) gelungenen Spiderman-Trilogie wieder einen derart atmosphärisch dichten und gruseligen Horrorfilm abliefert, wie er es zu Beginn seiner Karriere mit der Kulttrilogie "Tanz der Teufel" tat. Aber weit gefehlt, das ganze hier verkommt zu einer netten Komödie, was an sich ja nicht schlimm wäre, Evil Dead war ja auch sehr lustig, aber hier schafft es Sam nicht, zwischen Horror und Humor zu balancieren, zumal der ganze Witz überhaupt nicht beabsichtigt war, so hat es den Anschein gehabt.
Da ich hier keine tiefgehende Analyse starten will, zumal es dieser Streifen auch nicht verdient hat, beschränke ich mich auf eine kurzgefasste Liste mit pro und contra, wobei ich mit den contra-Punkten anfange.
Zum einem haben wir da diese wirklich lieblos erzählte, von vorne bis hinten vorhersehbare, wahnsinnig spannungsarme und lächerliche Story, die nicht nur die üblichen Logikfehler und Inkonsequenz aufweist, sondern auch nicht mal in den "Sch(l)ock"momenten und Actionszenen auch nur einigermaßen zu überzeugen weiß. Gerade bei diesen lag ich mehrmals vor Lachen am Boden, weil das so schlecht und dabei sich so ernst nehmend inszeniert wurde. So erinnere ich mich an die äußerst amüsante Szene, in der die alte Frau die junge Frau in ihrem Auto angreift und mit ohne Gebiss den Kiefer der jüngeren abschleckt. Ich habe selten so gelacht. Ebenso musste ich bei jeder weiteren Szene mit diesen beiden Frauen so laut lachen, dass ich befürchtete, meine Nachbarn aufwecken zu können. Wäre das hier eine Komödie, würde ich sagen, dass er gut zu unterhalten wusste, da es sich aber um einen Horrorfilm handelt, muss ich sagen, das Ziel wurde klar verfehlt.
Zu all dem Nichtgrusel und der Nichtspannung gesellen sich noch dümmliche und belanglose Dialoge ohne Inhalt und Sinn, die ebenso zum Lachen und Schmunzeln anregen wie die oben beschriebenen Szenen. Und das alles führt dazu, dass keinerlei düstere und bedrückende Atmosphäre aufgebaut werden kann, und Atmo ist mMn mit das wichtigste an einem Horrorfilm.
Und der größte Kritikpunkt ist ja wohl mal, dass das kleine süße Kätzchen von Christine geopfert wird! Hier hat es allerdings der Film geschafft, dass ich wenigstens einmal mit einem der ansonsten recht unsympathischen und nur oberflächlich behandelten Charaktere wirklich mitfühlen musste und mir eine kleine Träne die Wange runter lief. RIP Kitty :<
Über diese negativen Kritikpunkte wissen zum einem die gelungene orchestrale Musik, die allerdings ziemlich überqualifiziert und ~qualitantiert wirkt, hinwegzutrösten. Allerdings handelt es sich hierbei um Perlen vor die Säue.
Zum anderem sticht das süße kleine Kätzchen positiv hervor, auch wenn sie viel zu wenig Screentime hatte. Ihr hätte man ruhig eine größere Rolle geben können, denn nur bei ihr habe ich so etwas wie Motivation und Hingabe im Schauspiel entdecken können. Ich hoffe doch sehr, dass dieser Nachwuchsstern am Himmel Hollywoods eine steile Karriere starten wird.
Und der größte positive Kritikpunkt ist die sehr hübsche Hauptdarstellerin. Alison Lohman weiß nicht nur wegen ihrer wunderschönen Augen zu gefallen, sondern auch, wenn sie in der Luft herumgewirbelt wird und man einen ansehnlichen Einblick in ihr Dekolteé bekommt, und schlammgetränkt und bespritzt (höhö) macht sie ebenso eine gute Figur. Ich habe an den Stellen, die eigentlich hätten spannend sein sollen, mich also nicht nur amüsiert vor Lachen, sondern auch diese schöne Frau bewundert. So kam wenigstens keine Langeweile auf und ich bin nicht eingeschlafen.
Aber wenn man bedenkt, dass es sich hierbei nicht um eine Softpornokomödie mit einer süßen Pussy (höhö), sondern um einen sich ernst nehmenden und gewollt spannenden und gruseligen Horrorfilm handelt, kann ich nicht mehr als ein "uninteressant" hierfür vergeben. Kitty, es tut mir leid.
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lieber_tee 2011/12/20 19:25:06
Antwort löschenNa, das ist aber eine seeehr subjektive Kritik (süße Kätzchen, hübsche Frauen, Dekoltee...). Für mich wirkte das Komödiantische nicht unfreiwillig sondern gewollt und sehe den Film daher mehr als in Retro-Style gedehter Horrortrash mit Absicht. Ähnlich, vom Humor, wie Tanz der Teufel. Ganz so pralle ist der Film aber nicht, da gebe ich dir schon recht.
Joeyjoejoe17 2011/12/21 07:24:32
Antwort löschenKlar ist das alles subjektiv, bin ja kein Filmkritiker von Beruf ;)
Ich fand die Art des Humors in Evil Dead besser, zumal die Hauptfigur von vorne herein so slapstickaffin charakterisiert und vorgestellt wurde. Die Christine wurde eher als ernstzunehmende Bankkauffrau vorgestellt, da wirken die überzeichneten Grusel- und Kampfszenen nicht mehr so passend.
et7 2011/11/01 14:20:21
Kommentar löschenTeilweise gruselig, großteils ekelhaft und manchmal richtig zum lachen. Für mich keine gelungene Kombination.
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AberHallo88 2011/10/24 20:28:47
Kommentar löschenDieser Film ist einfach so abgedreht das er einfach schon wieder gut ist.
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VisitorQ 2011/10/24 10:06:07
Kommentar löschenEiner der schönsten Genreperlen der letzten Jahre. Einige mögen den Film nicht, wahrscheinlich die Saw Generation (Ich habe nichts gegen den ersten Teil :D )?!? Ich mag ihn, das zählt.
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NiboraC 2011/09/25 14:51:11
Kommentar löschenGute Schockmomente & gutes Ende! Leider sind die Effekte nicht ganz so gut.
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razcal 2011/09/14 13:22:58
Kommentar löscheneiner der besten die je gesehen habe.hier trifft das element des seichten samstag-abend-pro-sieben-horrorfilms auf den leslie nielson-im-hintergrund-slapsticks und vereint sich zu einem film der sich ernst nimmt und gleichzeitig witzig ist.sowas gibt es bisher nicht oder ich habe es noch nicht gesehen.
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JackoXL 2011/09/12 18:05:59
Kommentar löschenSo sehr es mich gefreut hat, dass Sam Raimi nach dem ganzen "Spiderman"-Kram sich nicht zu schade war, mal wieder einen guten, alten B-Horror zu machen, so entäuscht war ich dann leider auch. Weder einfallsreich noch spannend. Lediglich die Szene im Parkhaus fand ich echt gut gemacht, der Rest ist 08/15 von der Stange. Richtig schlecht ist es ja nicht, aber auch so gleichgültig, so beliebig. Danke für den Versuch, dass war aber leider nix.
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Stadi 2011/08/07 11:41:06
Kommentar löschenGuter Horrorfilm...der vor allem wegen seiner Audiopräsenz im Kino funktionierte...die war nämlich dermaßen laut, dass man sich immer erschreckt hat.
Aber hat funktioniert.
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AgentGuhl86 2011/07/31 14:54:10
Kommentar löschenBevor ich jetzt in langen Aufzählungen all das nenne, was hier schief gelaufen ist, nutze ich lieber den Sammelbegriff: alles! Die Geschichte passt auf einen verbogenen Bierdeckel. Hinzukommen diese bescheuerten Effekte von blutiger Kotze und einer gekotzten Katze und und und....alles in allem umweht dieses Werk mehr als nur ein Hauch von Lächerlichkeit!
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Dragon91 2011/07/28 00:16:30
Kommentar löschenSolider ruhiger zarter Horrorfilm. Der an manchen Stellen positiv echt überrascht. Manches zwar übertrieben, aber okey^^
Alles in Allem eine 6,00 für Drag me to Hell
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Trommlarin 2011/07/18 23:43:42
Kommentar löschenIch habe von diesem Film ehrlich gesagt mehr erwartet. So manche Filmkritiken aus dem Internet haben Großes versprochen, jedoch wurde ich leider enttäuscht. Das einzig "Spektakuläre" was den Film wohl "aufwerten" sollte, war die Ekelhaftigkeit der alten Frau in total unnötigen Situationen. Des Weiteren ist der Film total transparent und man kann sich denken was passiert. Keine Spannung und der vermeintliche "Höhepunkt" des Films hat meine Hoffnung endgültig zerstört!
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Ugly_Honey 2011/07/15 01:03:36
Kommentar löschenSchon allein deswegen, dass die Story darauf basiert, dass eine Oma sich zu stolz für ein Altersheim ist und nicht bei ihrer Cousine wohnen will, ist einfach nur peinlich. Dicker Abzug! Dann noch Kleinigkeiten wie z.B.: warum hat die n Gebiss mit total schiefen Zähnen? Tolles Gebiss. Und dann noch des Ende total vorhersehbar und auch noch total schlecht gemacht. Pf... Tod... Wow....
Gut fand ich den Soundtrack! Hat mir sehr gefallen. Und manche Szenen waren echt geil gemacht.
Aber alles zusammen, find ichs einfach nur peinlich. Hätte man wirklich mit Leichtigkeit besser machen können.
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Trommlarin 2011/07/18 23:47:39
Antwort löschenIch fand das Gebiss auch super..und erst die fliegenden Menschen und den sprechenden Bock!
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