Dragon Chronicles - Die Jabberwocky-Saga

Jabberwock (2011), CA/US Laufzeit 87 Minuten, FSK 12, Abenteuerfilm, Fantasyfilm

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Kritiker
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3.4
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3 Kommentare
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von Steven R. Monroe, mit Tahmoh Penikett und Michael Worth

Alec, ein tapferer, aber etwas ungestümer Ritter, kehrt nach längerer Reise zu seinem Vater und seinem Bruder Francis zurück. Doch die traute Idylle hält nicht lange an, denn das Ungeheuer Jabberwocky bedroht das Heimatdorf der Familie, angelockt durch den Reisenden Cid. Als der Vater von dem geflügelten Ungetüm getötet und die Damen ihrer Herzen entführt werden, müssen Alec und Francis alles Können aufbieten und sich dem blutrünstigen Monster stellen…

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Kommentare (3) — Film: Dragon Chronicles - Die Jabberwocky-Saga


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Dr. Venkman

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Bewertung0.0Hassfilm

Dieser Film ist dermaßen kacke das ich ihn nach 15min ausmachen musste...unfassbar schlecht

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Rukus

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Bewertung4.5Uninteressant

Nach unzähligen Filmen mit 08/15 CGI-Drachen wurde der Jabberwocky wiederentdeckt. Zum Leidwesen aller Fans hochwertiger Fantasyfilme vom SyFy Channel. Das bedeutet, wir verabschieden uns erst einmal ganz schnell von dem reisserischen Coverbild, zumal ich bei genauerer Betrachtung da eher eine Lederjacke, denn eine Rüstung erkenne. Sieht man sich die Filmographien der Verantwortlichen für Drehbuch und Regie an, schwant einem nichts Gutes (Thor - Der Hammer Gottes, Ice Twister ...). Mit Tahmoh 'Helo' Penikett (BG) findet sich zumindest ein recht bekanntes Gesicht unter den Darstellern, aber das ist bei SyFy nicht ungewöhnlich.

Man könnte nach diesen Zeilen meinen, dass hier wieder eine ultimative Graupe unter die Leute gebracht wurde. In gewissen Teilen stimmt das auch. Der Jabberwock (übelst übersetzt mit Jammerwoch) ist eine eher bescheiden animierte Kreatur, auch wenn ich schon weit schlechtere CGI-Drachen und -Monster gesehen habe. Die Kampfchoreographie gegen das Monster ist teilweise eher unterirdisch (wir stochern mit Schwertern irgendwie Richtung Kamera). Dazu mangelt es dem Drehbuch und der Regie an Gefühl für Strecken, Zeit und Raum. Und dann wäre da noch das Spiel, dem es an Emotionen mangelt, die der Situation angemessen sind. Ja, wenn man diese Punkte betrachtet, dann ist man mehr als nur versucht, den Film als Graupe zu bezeichnen.

Es ist bei Leibe keine Hochglanzproduktion, vom sehr sauberen Mittelalter mal abgesehen, es ist ein typischer SyFy-B-Movie. Allerdings versteckt sich hinter diesen, nennen wir es einmal Unzulänglichkeiten, und der mäßigen Übersetzung, eine interessante Grundgeschichte. Wie auch Terry Gilliams Jabberwocky basiert dieser Film auf dem gleichnamigen (Unsinns)Gedicht von Lewis Carroll aus dem Buch Alice hinter den Spiegeln. Eben jenes Gedicht wird im Film selber verwendet, auch wenn es recht wirr klingt. Diese hommage-artige Verwendung finde ich durchaus gelungen. Wenn man etwas genauer hinsieht, entdeckt man ein gewisses Augenzwinkern im Film. Er ist nicht nur selbstironisch, sondern spielt auch mit einigen Konventionen und Klischées. Es handelt sich zwar eindeutig nicht um eine Komödie, aber insbesondere das Ende zeigt, dass die Macher Humor haben. Unter dieser Voraussetzung wirken einige Szenen gleich weniger stupide. Ich denke da nur an den Zahnstocherkäfig und die "mächtige Rüstung", die klingt und aussieht, als hätte sie jemand aus Blechplatten ausgeschnitten (was die Kostümbilder wohl auch gemacht haben). Von der Optik ausgehend war da vermutlich ein Iron Man Fan am Werk. Insgesamt gibt es einigen Dummfug, den die Macher verzapft haben, filmisch ist das alles auch weit von einem Meisterwerk entfernt, dennoch ist der Film ganz nett geworden. Positiv finde ich, dass nicht alle klischéehaften Erwartungen erfüllt werden, dass man mit der literarischen Vorlage besser bzw. getreulicher umgegangen ist, als bei Age of the Dragons, und der Film nicht nur unfreiwillig komisch ist, sondern einen bewussten und ziemlich gut dosierten Humor liefert. Angesichts der Tatsache, das es sich um eine SyFy-Produktion handelt, bin ich sogar durchaus positiv überrascht. Für Begeisterungsstürme reicht es jedoch nicht aus.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

pancake

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Dem ist nichts hinzuzufügen :)


Rukus

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Danke! :D


Siwasi

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Bewertung6.0Ganz gut

Nichts berauschendes aber man kann den Film ansehen ohne die Zeit zu bereuen die man investiert hat. Nette Geschichte und akzeptable Tricktechnik.

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