Dreizehn - Kritik

GB/US 2003 Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 13.11.2003

  • 6 .5

    Man kann nicht sagen das der Film schlecht ist. Er spiegelt so gesehen die Blüte des Lebens wieder......die Pubertät, in der wir uns noch keine Gedanken um Beruf und stressigen Alltag machen musste. Gott waren das schöne Zeiten. Wie sehr sie jeder kennt und weiß wovon ich rede muss man dem Film einfach lassen, er bringt einen wieder in diese Zeit zurück.

    • 7 .5

      Zuerst dachte ich „Oh man was ist den das für ein Teenie-Film“, aber meine Befürchtungen waren falsch! Sehr interessant wie sich der Film immer mehr steigert. Man kann sich sehr gut hineinversetzen. Zuerst dachte ich, dass der Film sicher klar übertrieben ist, aber nach längerem Nachdenken bin ich zum Schluss gekommen, dass es solche Teenies sicher in der Realität auch gibt. Obwohl ich 13 Jahre ein wenig jung finde, ich dachte, dass dies eher bei so 15-16 jährigen Frauen vorkommt. Dieser Film sollte zum Nachdenken führen!

      • 10
        Sunny1 13.04.2014, 23:04 Geändert 12.11.2014, 22:28

        Ich liebe den Film einfach! Und ich kann noch nicht mal genau sagen, warum. Vielleicht, weil der Film auf eine mitreißende Art und Weise immer wieder zwischen Spaß und Ernst wechselt. Auch wenn einige den Film nicht besonders realistisch finden, (ich habe mir da auch erst so meine Gedanken gemacht, ob das nicht etwas übertrieben dargestellt ist), finde ich die ganze Handlung gar nicht mal so abwegig.
        Auch die schauspielerische Leistung ist wirklich nicht schlecht und vor allem auch sehr überzeugend.
        Insgesamt: Sehr mitreißend, emotional und einfach gut! ♥

        • 10

          Sehr guter Film... hab den glaube ich schon 20 mal gesehen... kann ich immer wieder sehen

          • 6

            Da möchte man nicht wirklich eine Tochter im Teenie Alter haben oder? :-D

            2
            • 6 .5

              Dass Catherine Hardwicke offensichtlich keine besonders begabte Regisseurin ist, ist mir schon bei "Twilight" aufgefallen und genau dasselbe, das Fehlen inszenatorischer Fähigkeiten, stört mich auch hier, obwohl es durchaus ein paar schöne Bilder gibt und auch der Farbeinsatz gekonnt wirkt. Ansonsten eher mau. Unruhige Kamera, hektischer Schnitt und die Musik gleicht einem akustischen Epilepsieanfall.

              Eigentlich schade, denn ansonsten ist ihr Regiedebüt, das locker auf Hauptdarstellerin und Co-Autorin Nikki Reeds Lebenserfahrung basiert ein richtig guter Film mit tollem Schauspiel und einer aufwühlenden Geschichte. "Thirteen" erinnerte mich ein bisschen an "Little Thirteen", die Namensähnlichkeit kommt nicht von ungefähr, und zeichnet, wie dieser, ein erschreckendes Bild einer verkommenen Jugend. Die tragische Geschichte der jungen Tracy, die sich mit den falschen Leuten abgibt und vom Guten Mädchen zum Problemkind mutiert, ist erschütternd authentisch und sehr schockierend, weil realitätsnah. Der Film geht nahe und überzeugt ohne zu übertreiben.

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              • 6 .5

                Nicht schlecht von der Idee her, außerdem sind die Schauspieler eigentlich echt super, aber der Film ist an vielen Stellen VIEL zu Klischeehaft und zu Humorlos. Hier wurde viel Potenzial verschenkt, leider.

                • 8

                  „No bra, no panties. No bra, no panties.“

                  Wenn Evan Rachel Wood langsam näher kommt, immer näher und du ihren hasserfüllten Atem förmlich im Gesicht spürst, dann hat man schon vollkommen vergessen dass in ihr jemals dieses 13-jährige, unberührte, unschuldige Mädchen vom Anfang gesteckt hat. Das Mädchen das sich den Gruppenzwang elendig gebeugt, einer alten, armen Damen unverblümt die Brieftasche gestohlen hat, nur um sich bei der abgefucktesten Bitch der Stadt gut zu stellen. In diesem Moment nimmt der Zuschauer Abschied von der lieblichen Tracy und sagt “Hallo“, zum koksenden Miststück, dem saufenden Schluckspecht, der Gelegenheitslesbe. Ein egoistisches, kaputtes Mädchen welches ihr Umfeld verzweifeln lässt und die familiären Probleme in sich hineinfrisst. Und doch leidet man mit ihr, fühlt ihren innerlichen Schmerz und die Zerrissenheit. Nicht zuletzt den ihrer Mutter. Eine Frau die für das Wohl ihrer Tochter alles tun würde aber von jener mit Füßen getreten wird. Eine Einzige gegen das eigene Fleisch und Blut, aufgebracht von der Freundin die man keine Freundin nennen kann. Eher eine Wanderin, die von Kerl zu Kerl springt und deren Verruchtheit und Verlogenheit keine Grenzen kennt. Umso erschreckender wie dieses Dreiergespann es schafft sämtliche Emotionen authentisch und perfekt zu präsentieren als meine man direkt in der Pubertätshölle gelandet zu sein. Wo die Eltern machtlos sind, die Sicht vollkommen vernebelt ist, die Distanz zu anderen meilenweit ist und es keinen Ausweg gibt. Die beklemmende Atmosphäre wird durch den hervorragende Soundtrack, der richtige Gänsehautmomente bietet, perfekt ergänzt und schnürt die Kehle zu. Ein Film der dir das zeigt wo andere längst wegschauen, der dir tief in deine Haut ritzt, der dir hart ins Gesicht schlägt von Anfang an. Harder! Und es tut dir weh!

                  „Hey boys, my friend wants to suck your dick!“

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                  • 9

                    Alles an Dreizehn, vom Titel über das Filmplakat bis zur Inhaltsangabe klingt nach einer Teenie-Komödie mit Drama-Ansätzen. Tja, zumindest eines kann ich mit Sicherheit sagen: Dreizehn ist nicht das kleinste bisschen Komödie, sondern ein ausgewachsenes und ernstzunehmendes Drama.

                    Interessanterweise wird ein Film über dreizehnjährige Mädchen, bei dem noch dazu Catherine Hardwicke Regie geführt hat, wohl automatisch in die Belanglosigkeits-Ecke geschoben, denn ganz ehrlich: Wie viele Dramen oder Thriller kennt man denn schon, in dem die Hauptrollen dreizehnjährige Mädchen sind? Nun, jetzt zumindest eins. Und während der ersten dreißig Minuten des Films ist mal selbst überhaupt nicht sicher, was man da gerade sieht. Ist das eine Komödie? Ist es ein Drama? Was dazwischen? Doch je weiter sich die Story entwickelt, desto komplizierter und festgefahrener wird die Situation der Hauptfigur Tracy. Dreizehn schockiert ganz ohne demonstrative Morde oder Gewaltszenen. Er schockiert durch die unfassbare Realitätsnahe. Komplett ohne optische Spielereien wie Splitscreens oder Farbblenden inszeniert Hardwicke einen der besten LSD-Trips der Kinogeschichte, kopiert mit Leichtigkeit Motive aus High School Komödien und verzerrt ihren Kontext dabei so, dass sie wie Parodien wirken, Parodien auf moderne substanzlose Teenager-Unterhaltung. Doch je länger der Film dauert, desto härter wird er. Jetzt kommen doch Farbblenden zum Einsatz, farbentsättigt und gelb und man fühlt sich selbst immer schlechter. Denn über allem, was da passiert, schwebt ja immer noch der Titel: Dreizehn. Sie ist erst dreizehn. Hilfe.

                    Tracys Umfeld, ihre angeschlagene Familie, das wenige Geld, das ihre Mutter verdient, all das wäre in irgendeinem anderen Film Nebenplot. Hier ist es die Hauptsache. Die Flucht aus der Scham in die Kriminalität. Falsche Freunde, richtige Freunde und wie man sie verlieren kann. Eine gnadenlos konsequent zu Ende erzählte Geschichte, ein Ende, dass den Zuschauer sprachlos zurücklässt und in ihm den Wunsch erweckt, jetzt unbedingt irgendjemanden umarmen zu müssen oder sich in den Schlaf zu weinen. So wie Dreizehn mit Erwartungshaltungen und Klischees spielt, optisch brilliert und eine mitreißende und glaubhafte Geschichte bis zum konsequenten Ende verfolgt, kämpfe ich noch mit mir, das Ganze ein Meisterwerk zu nennen. Naja, das hat noch Zeit. Aber gut ist es auf jeden Fall. Verflucht gut.

                    7
                    • 7 .5

                      Toller Film!
                      Evan Rachel Wood spielt Tracy total überzeugend !! Nikki Reed spielt in ihrem 1.Film auch sehr überzeugend. Kein Wunder, da Nikki das Leben von Tracy mal gelebt hat und zu dem Film auch noch das Drehbuch geschrieben hat.

                      • 6 .5

                        Ich finde den Film zu unrealistisch. Klar ist er gut wenn die Protagonisten vielleicht 18/19 Jährige spielen würden, aber das sie 13 Jahre alt sein sollen und das alles abziehen ist für mich zu surreal.
                        Im grossen und ganzen ist der Film gut.

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                        • 7 .5

                          Ein langsam sich zuspitzendes Jugend-Drama, das einen Großteil der Probleme eines Teenagers in Angriff nimmt und diese teilweise (zu) dick aufträgt, aber einen dennoch bewegt.
                          Streng genommen zeigt "Dreizehn" lediglich die Extremen auf, ohne dabei wirklich Ursprünge oder Lösungsansätze zu liefern.
                          Schauspielerische Leistung war in Ordnung, die Musik gut gewählt und die Kameraführung....naja, Geschmackssache.

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                          • 4

                            Ich fand den Film eigentlich ziehmlich langweilig. Das dumme Kamera-gewackel hat mich echt aufgeregt, als dass es mich in die Atmosphäre hinein zieht. Und schauspielerisch gut war der Film auch nicht besonders. Man hat am Anfang gar nicht richtig den Wechsel von guten Mädchen zu bösem mitbekommen, da sie ja in den ersten paar Minuten ja gleich angefangen hat zu klauen. Das ging mir alles ein wenig zu schnell, weswegen mich der Film auch nicht gepackt hat.

                            • 6 .5

                              Ganz guter film !

                              • 8 .5

                                Behandelt Problemthemen teilweise fast unterschwellig, sehr realistisch gemacht: Dieser Film geht unter die Haut.

                                • 6

                                  Bewegender Teenie-Film mit Witz.

                                  • 6

                                    Sehr realistisches Teenager -Drama

                                    • 6 .5

                                      Gut gespieltes, glaubwürdig inszeniertes Jugenddrama.

                                      • 8

                                        Echt toller Film mit einem sehr interessanten Thema und sehr guten Darstellern. Der Film regt auf jeden Fall zum nachdenken an. Sehr empfehlenswert!

                                        • 7

                                          Anfangs noch bunt, das behütete Leben von der braven Tracy, die sich zunehmend unverstanden fühlt, und dann, in den Strudel von Drogen, Klauen und falsche Freunde mit hineingerissen grün blau und immer grauer. Zuende wird es dann wieder bunt.

                                          Mich hat der Film mit einem beklemmenden Gefühl zurückgelassen, einfach eine äußerst bedrückende Stimmung, eine Situation aus der Tracy nicht mehr so recht herauskommen zu scheint. Nikki Reed hat selber (mit Hilfe der Regisseurin) das Drehbuch nach eigener Erfahrung geschrieben und das hilft dem Film auch zu einer Realitätsnähe, auch wenn die Handlung, nüchtern gesehen, aufgebauscht und übertrieben klingt.
                                          Bis auf das die Darstellerinnen bei weitem nicht wie 13 aussehen, ein guter Film, der einen nicht mehr so leicht loslässt.

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                                          • 8 .5

                                            Ein sehr interessanter Film, der unter die Haut geht. Nicht so einfach zu verkraften .. Aber sehr zu empfehlen. Traurige story, mit vielen Höhen und Tiefen und (leider) ist vieles wohl davon wahr.

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                                            • 10

                                              Als ich mir den Film im August 2003 im Kino angeschaut habe, war ich hin und her gerissen.
                                              Der Film ist so gut gemacht, das man richtig glaubt man sei Live dabei.
                                              Der ganze Film wurde von Handkameras aufgenommen
                                              die dem Zuschauer eine noch realistischere Atmosphäre geben.

                                              Die Schauspielerin Nikki Reed hat selbst und aus eigener Erfahrung am Drehbuch
                                              mitgeschrieben, was mich umso mehr Fasziniert, denn das verleiht dem Film noch
                                              das gewisse etwas wenn man weiss das es mal so in der Art,
                                              der eigenen Schauspielerin erging.

                                              Ich kann den Film nur jedem weiterempfehlen,
                                              und ich zeige ihn auch jedem, sei es in der Schule,
                                              oder wenn jemand zu mir kommt.
                                              Und jeder, dem ich den Film zeigte war erstaunt
                                              wie Emotional und Realistisch der Film dargestellt wird.

                                              Einige haben behauptet das dies gar
                                              nicht so schnell geht (3-5 Monate)
                                              Das man so schnell nicht in so einen Freundeskreis geraten kann,
                                              und das die Mutter das alles nicht mitbekommt.
                                              Es geht!!!!!
                                              Die Mutter selbst hat große Finanzielle Probleme,
                                              und denkt vielleicht das ihr die Freundin die teuren Klamotten hergeborgt hatte!

                                              Nun denn das sollte vorerst reichen ;)

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                                              • 6 .5

                                                Tooles Jugenddrama, mit welchem sich Jugendliche vielleicht gut identifizieren können.

                                                • 8

                                                  spannender film über wahre freunde

                                                  • 7 .5

                                                    Brisantes Jugenddrama das sehr realistisch Teenager-Probleme in Bezug aufs Erwachsenwerden mit dem Konsum von Drogen darstellt !! Bewegend und großartig gespielt !!

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