Dresden

Dresden (2006), DE
Laufzeit 140 Minuten, Drama, Historienfilm

3.9 Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
4.3 Community
297 Bewertungen
8 Kommentare
Dresden - Bild 34965
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von Roland Suso Richter, mit Felicitas Woll und John Light

Im Januar 1945 arbeitet die junge Krankenschwester Anna Mauth (Felicitas Woll) in einem Hospital in Dresden, in dem auch ihr Verlobter Alexander Wenninger (Benjamin Sadler) als Chirurg tätig ist. Eines Tages findet Anna im Keller des Krankenhauses den schwer verletzten Robert (John Light), ein amerikanischer Soldat, der mit seinem Flugzeug abgestürzt ist. Doch Anna hält ihn für einen Deserteur und hilft ihn. Als die Gestapo das Krankenhaus durchsucht, riskiert Anna alles, um Robert das Leben zu retten und versteckt ihn in den Katakomben der Frauenkirche. Doch während der Angriff der Alliierten immer näher rückt, muss Anna erkennen, wen sie wirklich gerettet hat und auch, welche Gefühle sie für Robert hegt. Kurz darauf beginnen die Bomben auf Dresden zu fallen.

Der im März 2006 erstmals ausgestrahlte Zweiteiler Dresden des Regisseurs Roland Suso Richter verknüpft die historischen Ereignisse um die schweren Luftangriffe auf Dresden im Kriegsjahr 1945 mit einer fiktiven Liebesgeschichte zwischen einer deutschen Frau und einem amerikanischen Mann. Das Drama wurde an vielen Originalschauplätzen in Dresden gedreht, unter anderem in der Neustadt, der Frauenkirche und am Theaterplatz. 2006 wurde Dresden mit dem Deutschen Fernsehpreis als Bester Fernsehfilm/Mehrteiler ausgezeichnet und gewann 2007 den Jupiter als Bester TV-Film. 2010 wurde Dresden erstmals als einteilige Fassung ausgestrahlt. (GP)

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Kommentare (8) — Film: Dresden

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Framesurfer

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Bewertung0.0Hassfilm

Der schlimmst mögliche Storyquast, den ich jeh gesehen habe. Mich ekelt es vor solchen TV- Gräueln. Schlage vor als kleinste Maßeinheit für schlechte Drehbücher " Dresden".

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smartyx

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Bewertung5.5Geht so

Sorry für die Bewertung. Aber das muss einfach sein.
Zugegeben, die Story ist nicht der Hit. Es mag einen vielleicht ein bisschen an Filme á la Titanic erinnern, bei der eine Liebesgeschichte in eine Katastrophe eingebettet ist.
Mir geht es aber nicht um die Liebesgeschichte, sondern um den eigentlichen Kern des Films: Der Zerstörung meiner Heimatstadt am 13. Februar 1945.

Gerhart Hauptmann, (nach der Bombardierung Dresdens im Februar 1945) 29.03.1945:
"Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens."

Um einen kleinen Eindruck davon zu bekommen, muss man dabei gewesen sein, wie jedes Jahr am 13. Februar alle Glocken der Stadt um die gleiche Zeit läuten. Und man muss bei der Weihe der wiederaufgebauten Frauenkirche miterlebt haben, die bis heute das Symbol dieser Nacht ist.

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stalker

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Bewertung0.0Hassfilm

Seltsam, wie es in diesen neuen deutschen Nazifilmen nur so menschelt, nicht, dass der Nazi nicht der Böse wäre, er ist es, so unfassbar wie Satan selbst, die richtigen Deutschen hingegen sind Opfer, Helden, Liebende. Schlimmer waren die westdeutschen Nachkriegsfilme auch nicht.

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Bäda

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Bewertung4.5Uninteressant

zwar aufwändig produziert aber was ich gesehen habe hat mir nicht gefallen.

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doctorgonzo

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Und ein weiteres Mal sind sich die unendlich "kreativen" Meisterköche des Filmemachens nicht zu schade, ein ebenso wichtiges und tragisches wie interessantes Geschichtsereignis mit einer dümmlichen und ereignislosen Liebesgeschichte zu überziehen, um damit bei Konsumenten und Besitzern von gefährlichem Halbwissen, die sich gut mit unterhaltungstechnischer Mittlmäßigkeit arrangiert haben und die dumpf-dröge Behaglichkeit ebendieser mittlerweile liebgewonnen haben, Quote zu machen. Bilder und Authentizität des Luftangriffes sind zwar durchaus zufriedenstellend, ansonsten ist das Ganze aber so effekthascherisch und peinlich-eindimensional, dass meine Meinung ganz die von Dominik Graf (Regisseur von "Der Rote Kakadu") ist, der sagte: "Die neue History Kultur schlachtet unsere Geschichte aus wie einen alten Luxusliner. [...] Das wird sich rächen, weil wir daran verblöden. [...] Man muss auch im Kino Erinnerungswissenschaft betreiben, und zwar detailliert und psychologisch. Sonst hinterlassen wir unseren Kindern verfälschte, heroisierte Geschichtsbilder. Ganz so wie es die deutschen Polit-Systeme des 20. Jahrhunderts vor uns getan haben." Dieser Ausspruch ist zwar nicht von mir, aber er reflektiert so sehr meine Meinung, dass ich wünschte, ich hätte es gesagt. Die Schauspieler (von denen ich einige durchaus schätze) bringen hier auch keine Glanzleistungen und so bleibt beim Ansehen dieses Filmes weit mehr als ein fader Beigeschmack, sondern tatsächlich Ärger und Wut über das mangelnde Verantwortungsbewußtsein seitens der Filmemacher und ein ziemliches Fremdschämpotential bezüglich der Groschenromaninszenierung des Ganzen.

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Xebeche

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Deinen Ärger spürt man beim Lesen des Textes. Ist mir jedenfalls Warnung genug, dass ich mir diese 140 Minuten Film nicht antun werde.


Sanylein

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Bewertung1.5Ärgerlich

dasd einzige was ich zum film zu sagen habe ist : boooooooooring !!!

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Brennegan

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Bewertung0.0Hassfilm

Es ist ja zum Trend geworden TV-Filme über Katastrophen oder den II. Weltkrieg zu machen. Diesmal dachten sich die Macher wohl, ein Mix könnte alles herausreißen. Das ging aber ganz schön nach hinten los.
Das Ereignis selbst wird wie immer bis zum letzten Ende hinaus gezögert, verpufft dann innerhalb von einer viertel Stunde, nur um dann ich einer tragischen Familienszenerie zu enden, wo jeder seinen Geliebten sucht, der Bösewicht sein blaues Wunder erlebt und alles irgendwie doch halbwegs gut ausgeht.
Da möchte man glatt nicht mehr sehen. Das ist schrecklich, fühlt sich aber grausam an. So ein schreckliches Ereignis und es wird nicht richtig gewürdigt. Stattdessen versucht man ein Pearl Harbor mit den Mitteln eines TV-Filmes zu drehen. Das Resultat entspricht den Erwartungen und man geht ins Bett mit der Gewissheit, dass wieder ein großes Thema einfach so verschwendet wurde, um drei Leute mehr vor den Fernseher zu locken. Damit zeigt sich erneut, dass unsere Gelder für die GEZ mit gutem Gewissen in so einen Mist verballert werden.

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Honduras

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Bewertung3.0Schwach

das exemplarische Thema(Dresden) das bei diesem Film aufgegriffen wurde ist schon irgendwie zu wenig aufgegriffen worden, aber daraus hätte man vllt lieber ne Doku machen sollen, anstatt nen Pseudo-Geschichtsfilm, der stattdessen eine Dreiecksliebesgeschichte in den Vordergrund rückt...

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