Drive

Drive (2011), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 18, Actionfilm, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 26.01.2012

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7.6
Kritiker
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7.7
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von Nicolas Winding Refn, mit Ryan Gosling und Carey Mulligan

In Drive versucht sich Ryan Gosling als cooler Fluchtwagenfahrer und Stuntman in LA. Für die Liebe seiner Nachbarin Carey Mulligan nimmt er es sogar mit der lokalen Mafia auf.

Drive ist die Kinoadaption des gleichnamigen Crimethriller-Romans von James Sallis. Ryan Gosling spielt in Nicolas Winding Refn’s Film einen Stuntman, der – spezialisiert auf Autostunts – schlicht The Driver genannt wird. Aufgrund seiner überragenden Fähigkeiten hinter dem Steuer wird er gerne als Fluchtwagenfahrer angeheuert. Driver ist ein Vollprofi ohne jegliche zwischenmenschlichen Bindungen. Einzig zu seinem Mechaniker und Auftragbeschaffer Shannon (Bryan Cranston) hegt er so etwas wie freundschaftliche Gefühle. Dieser ist es auch, welcher ihm eine Karriere als Nascar-Profi in Aussicht stellt. Als er sich jedoch in seine neue Nachbarin Irene (Carey Mulligan) verliebt, bekommt die Fassade des einsamen Wolfes Risse. Ihr zuliebe will er ihrem Mann Standard (Oscar Isaac) bei einem Überfall helfen, durch den er sich und seine Familie von Schutzgelderpressern freikaufen will.

Hintergrund & Infos zu Drive
Allein die Produktionsgeschichte von Drive ist eine eigene Story wert und Beleg dafür, dass, was manchmal lange währt, am Ende doch noch gut wird: Nachdem das Buch 2005 erschienen war und durchweg positive Kritiken erhielt, war lange Zeit Universal an einer Umsetzung von Drive interessiert. Zunächst war Hugh Jackman für die Hauptrolle von Drive im Gespräch, doch letztlich setzte sich Ryan Gosling als Wunschkandidat von Produzent Marc Platt durch. In der Tat war er von Gosling so angetan, dass er diesem freie Hand bei der Wahl des Regisseurs für Drive gab. So kam der Däne Refn an Bord, Regisseur der Pusher Trilogie und Bronson. Gosling spielt in Drive an der Seite eines illustren Ensembles bestehend aus u.a. Albert Brooks, Ron Perlman und Christina Hendricks.

Der Beruf des Fluchtwagenfahrers fasziniert Filmemacher und Publikum nicht erst seit Drive. Besondere Bekanntheit im Genre erlangte Walter Hills Klassiker Driver. Aber auch Filme wie The Italian Job – Charlie staubt Millionen ab oder Heat würdigen jene oft unterschätzte Aufgabe.

Bei den Filmfestspielen in Cannes wurde Nicolas Winding Refn für Drive als Bester Regisseur ausgezeichnet.(EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (37) — Film: Drive

sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de sebastian.hallmann.77: Review-Corner.de

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2.0Ärgerlich

[...] Der Film ist stilistisch sehr an die 80er Jahre angelehnt, was vor allem der verwendete Soundtrack unterstreichen soll. Hier muss ich jedoch leider sagen, dass ich mich nicht in die “glorreichen” 80er zurückversetzt fühle, die ich in Sachen Action mit Darstellern wie Stallone und Schwarzenegger und Regisseuren wie McTiernan oder Walter Hill (kleine Randnotiz: dessen von der Thematik her sehr ähnliche Film “Driver” ist übrigens eine wirkliche Empfehlung!) verbinde. Also meistens stumpf, dafür aber geradeheraus ins Gesicht. Die Musik ist nicht stimmig, vielmehr fühlte ich mich oftmals an die Soundtracks von irgendwelchen alten Softpornos erinnert (ja, ich war auch mal jung, möchte mich aber nicht detaillierter zu diesen Erfahrungen äußern). Für die Atmosphäre des Films ist das nicht sonderlich zuträglich – allerdings muss man auch sagen, dass diese meiner Ansicht nach generell nicht sonderlich gelungen ist. Zu lange Einstellungen, in denen man mitunter gefühlte Ewigkeiten auf eine Reaktion eines Darstellers wartet, zu viele Längen vor allem über die komplette erste Hälfte des Films. Regisseur Winding Refn (dessen Pusher-Filme übrigens sehr zu empfehlen sind) mag damit zwar versucht haben, die Beziehung der Charaktere untereinander so genau wie möglich zu beschreiben und beim Zuschauer ein Verständnis für diese herauszuarbeiten, aber ich bin der Meinung, dass weniger hier auf jeden Fall mehr gewesen wäre. Echte Spannung baut sich dadurch auch erst ab dem Moment auf, in dem der geplante Überfall in die Hose geht, abgesehen vielleicht von der Verfolgungsjagd ganz zu Beginn des Streifens, welche durchaus in der Lage war zu zeigen, dass man auch ohne großartige Crashes und sich überschlagende Wagen ein spannendes Wettrennen um die Freiheit zu inszenieren. Einer der wenigen echten Pluspunkte von “Drive”. [...]

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Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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10.0Lieblingsfilm

[...] Und obwohl teils treibende Beats das Geschehen untermauern ist Drive zu jedem Zeitpunkt so unterkühlt und beherrscht wie der namensgebende Driver. Hier braucht es keine übertrieben inszenierten Stunts, waghalsige Sprünge oder ohrenbetäubende Explosionen, sondern stattdessen nur handgemachte Action und einige wohlplatzierte aber dafür umso schockierender wirkende Gewaltspitzen, die aber nie selbstzweckhaft oder effekthascherisch daherkommen, sondern stets explizit im Fortgang der Geschichte begründet sind und tatsächlich nicht hätten fehlen dürfen, um dem Film nicht seine unbändige Kraft zu rauben.

Ansonsten bedient sich Refn aber gerne und häufig vieler inszenatorischer Spielereien wie Zeitsprünge, Zeitlupen- oder Makroaufnahmen und fügt diese ebenso nahtlos in seine Komposition aus Bild und Ton ein. Und obwohl ein Großteil der Figuren kaum drei Sätze miteinander zu wechseln bereit ist, hat man nie das Gefühl, durch das fehlende gesprochene Wort etwas zu vermissen, weil hier wirklich Blicke und Taten für sich sprechen. Daher rührt im Übrigen auch die Intensität der oben angesprochenen Romanze zwischen Irene und dem Driver, weil hier auf derart feinfühlige und subtile Art und Weise das zarte Anbahnen von Gefühlen angedeutet wird, dass die beinahe als im besten Sinne pathetisch zu beschreibende Kulmination in ihrer romantisch verklärten Darstellungsweise sich mühelos in die Reihe anbetungswürdiger Szenen in Drive reiht, welche schon mit der furiosen Einführungs-Verfolgungsjagd ihren Anfang nimmt, welche die Weichen stellt für die vorherrschende Atmosphäre. [...]

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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/

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9.5Herausragend

♫Back against the wall and odds
With the strength of a will and a cause
Your pursuits are called outstanding
You’re emotionally complex
Against the grain of dystopic claims
Not the thoughts your actions entertain
And you, have proved, to be
A real human being, and a real hero♫

[...]„Drive“ ist eine (Anti-)Superheldengenese, verpackt in ein stylestrotzendes NeoNoir-Retrolook Actiondrama mit Synthie-Pop- und Electro-Beat-Untermalung, das in seiner Plot- und Motivreduktion die großen Klassiker des Genres zitiert, wie Peter Yates‘ „Bullitt“, James Camerons „Terminator“ und George Millers „Mad Max“: der Driver verliert nie den Fokus, seine Augen sind wachsam, seine Haltung konzentriert, die meist auf leiseste Regungen heruntergefahrene Mimik durchbricht nie seine kontrollierte Ruhe. Der Driver ist engagierter Beschützer und unbarmherzige Mensch-Maschine zugleich und in beidem unumstößlich zielfixiert. Beschützen, was sich zu schützen (und lieben)…








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Punsha

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<3 !!!


ChristiansFoyer

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:D


Xander8112: Xanders Blog

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9.0Herausragend

[...]
“Drive” ist ruhig und sentimental, “Drive” ist aber auch laut und brutal. Die Symbiose dieser beiden gegensätzlichen Parts macht aus dem Film, was er ist: Eine fast perfekt erzählte Geschichte über einen Fahrer, dem seine aufkeimenden Gefühle für eine Frau und ihr Kind fast zum Verhängnis werden. Grandiose Aufnahmen, ein passender Score und ein ideal besetzter Cast: Es gibt sie noch, die guten Filme.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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10.0Lieblingsfilm

Glückwunsch an alle Beteiligten. Meisterwerk und im Prinzip jetzt schon ein Klassiker.

11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten

FlintPaper

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Macht dir nix draus Hisa, agynessa findet nämlich, dass das einzig Positive an Drive die "schonungslose Gewalt" war XD.


Hisayasu S

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Strange people everywhere...


SoulReaver: CinemaForever

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8.5Ausgezeichnet

[...] Wie der Skorpion auf seiner Jacke, sticht auch er eiskalt zu. Ohne jegliches Gewissen und ohne Gnade, explodiert er auf dem Bildschirm und nimmt alles und jeden auseinander, der sich ihm in den Weg stellt. Nur um Irene nah zu sein. Der Driver ist mit Sicherheit ein schwieriger, völlig undurchsichtiger Charakter. Doch beim genaueren Betrachten fällt auf, dass er mit seinen Augen das Nötigste erzählt und mehr muss er nicht tun. Genau das macht ihn einfach zu einem der interessantesten Charaktere überhaupt. [...]

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Moviesteve: Podcast

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8.0Ausgezeichnet

Gestern Abend endlich "Drive" gesehen - UK-Disc importierendem Bekannten sei Dank. Der deutsche Trailer hat dem Film wirklich Unrecht getan. Stimmige Inszenierung, tolle Darsteller, wunderschöner Soundtrack und einfach eine schöne Abwechslung zum Genre-Einheitsbrei. Abzüge gibt's lediglich für den kleinen Spannungshänger im Mittelteil und die vollkommen unnötige explizite Gewaltdarstellung (weniger zu sehen, wäre wahrscheinlich sogar noch eindrucksvoller gewesen). Insgesamt aber absolut sehenswert!

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KultHit.de: KultHit.de

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8.0Ausgezeichnet

Unbestritten, dieser Streifen ist effektvoll: Benzin, Blut und Adrenalin. Dazwischen, kaum fassbar, Zärtlichkeit. [...] Nur zu schnell reiht man den Protagonisten in dieselbe Reihe stoischer Antihelden wie Clint Eastwoods Alter Ego ein. Schleichend, beim Nähertreten, zerfällt er jedoch vor den Augen des Zuschauers in einen vielschichtigen, ambivalenten Charakter. [...] Die tatsächliche Handlung des Films zögert Refn weit über die Exposition hinaus und stellt klar, dass nicht das profane Tun im Mittelpunkt steht, sondern der Mensch und seine Absicht.

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Corsovilla: SchönerDenken

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9.5Herausragend

"Es gibt keine guten Haie": Magisches, elegantes, subtiles Kopfkino – das ist “Drive” – für die Üblichen Verdächtigen der beste Film des Winters. Eine zarte Liebesgeschichte und ein brettharter Krimi – etwa so als hätte Sofia Coppola “Goodfellas” gedreht. Regisseur Nicolas Winding Refn (“Walhalla Rising”) hat die Geschichte um den jungen namenlosen Driver (Ryan Gosling) auf das Wesentliche reduziert. Traumhafte, schwebende Stadtnachtlichterbilder, lange Einstellungen und perfekte Dialoge. Man kann nicht sagen, dass sonst viel geredet wird. Wozu auch. Die Üblichen Verdächtigen geben 9,5 von 10 Punkten. Dringende Kinoempfehlung. (Mehr im Podcast)

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CineKie: CineKie.de

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7.0Sehenswert

Atmosphärisches Thrillerdrama mit einem, wie eigentlich immer, grandiosen Ryan Gosling und einem nicht minder tollen Soundtrack. Dass die Spannung aufgrund der ruhigen, ja zeitweise sogar zäh und langatmig wirkenden Inszenierung zuweilen auf der Strecke bleibt, nehme ich dabei gerne in Kauf. Kein Meisterwerk, aber ein interessanter und durchaus sehenswerter Film.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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7.0Sehenswert

Drive sieht wahnsinnig gut aus. Jedes Bild ist scheinbar konzipiert um als Poster ausgekoppelt zu werden. Jede Szene ist Style, Eleganz und perfektes Spiel von Licht und Schatten. Ryan Gosling der den ganzen Film mit einem Zahnstocher im Mund herumrennt, bzw. fährt wird als fleischgewordene Coolness inszeniert, die im Neonlook der 80er durch diesen modernen Noir-Film juckelt. Wer allerdings mehr als Style und Coolness erwartet, dürfte streckenweise seine Probleme mit dem Film haben, denn diese "The Driver"-Paraphrase fährt trotz des Titels über weite Strecken mit angezogener Handbremse. Nicolas Winding Refn schwelgt in minutenlangen Szenen die Gosling beim stoischen Starren, stoischen Herumfahren zeigen und bedient sich bisweilen derart exzessiver Zeitlupen, dass das Bild schon mal kurz vor der völligen Starre zu stehen scheint. Der ominös brummende Soundtrack suggeriert zwar, das wäre alles sehr wichtig und artsy, verhindert aber nicht völlig, dass es stellenweise auch schon…

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relaxingdave

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Vor allem in Hinblick auf die so künstliche unnahbare Hauptfigur und die Ästhethik des Films genau meine Meinung.


ThomasWzS

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Ich frage mich, was von dem Film bliebe, wenn er auf diese unglaubliche Brutalität verzichtet hätte ... Zeitlupe und laaaaange Weile.


HerrLehmann: Das Manifest

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7.0Sehenswert

[…]Statt über interessante Charaktere, Plot oder Ideen funktioniert DRIVE über Atmosphäre und Stimmungen. Über weite Strecken im Mittelteil dominiert den Film eine fast schon kitschige Romantik. Wenn sich Goslings und Mulligans Figuren zu träumerisch-schönen Bildern und 80s-Retro-Soundtrack einander annähern ruft das - bedenkt man, dass man als Zuschauer nie wirklich eine Beziehung zu den platten Figuren aufbaut - beeindruckend zielsicher Emotionen hervor. Daneben stellt Refn im dritten Akt kurze, plötzliche Ausbrüche expliziter Gewalt, die im Kino selten so spürbar ist wie hier.
[…]
Bei aller Präzision in der Inszenierung ist DRIVE aber eben doch style over substance. So unterhaltsam, so fesselnd der Film unmittelbar wirkt, so intensiv das Erlebnis, am Ende ist er eben doch ein recht schnörkelloser Actionfilm ohne inhaltlichen Mehrwert. Verpassen sollte man den Film deshalb auf keinen Fall, doch der allgemeine Hype erscheint ein wenig überzogen.

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Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag Andreas Busche: taz,fluter, Der Freitag

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8.5Ausgezeichnet

Drive, Refns erste Arbeit in Hollywood, überführt Manierismus nun auf nahezu perfekte Weise in schönste Genre-Formen.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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3.0Schwach

Drive, die angeblich beste Regie von Cannes 2011, ist ein völlig unoriginelles und brutales Action-Filmchen der Art, die Hollywood fast im Wochenrhythmus raushaut.

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Le Samourai

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Hahahaha, pure Ironie hoffe ich. Nur die Punktzahl gibt mir zu denken...


schroemasta

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Jeder kann ja seine eigene Meinung vertreten ganz klar aber wer einen Film, der von einer genialen Darsteller Leistung, toller Kameraführung, bedrückenden Atmosphäre und einen bomben Soundtrack lebt etc. mit einen üblichen Hollywood Blockbuster, vollgeschüttet mit Computereffekten, vergleicht, hat meines erachtens diesen Film unter keinen Umständen verstanden. Ausserdem setzt die Brutalität erst ziemlich am Ende ein und diese kommt deshalb so krass und intensiv rüber, da dieser Film es auf genialster Weise versteht, dieses langsam aber zu keinster Weise langweilig aufzubauen.


S. Staake: Filmszene.de S. Staake: Filmszene.de

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10.0Herausragend

Ein Bildersturm! Ein Cineastentraum! Ein Meisterwerk!

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Flibbo: Wie ist der Film?

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6.0Ganz gut

Zwischen abgefahren und fahrlässig fährt „Drive“ eine eigene Fahrbahn. Der Hollywood-unerfahrene Regisseurs Nicolas Winding Refn („Walhalla Rising“) überfährt einen mit einem Verfahren voller Gefahren. Im Klartext: Der Film schöpft aus Elementen von B-Movies, Film noir und den 80ern, zollt den großen Auto-Actionfilmen wie „Bullitt“ und „Fluchtpunkt San Fransisco“ sowie den wortkargen Leinwandhelden der letzten fünf Jahrzehnte à la Clint Eastwood Tribut, erzählt alternativ in „Reservoir Dogs“-Manier und streift dem Ganzen ein edles Programmkino-Korsett über. Das ist eine hübsche, teilweise homogene Stilübung, die weniger Substanz hat, als es dem Publikum dabei weiß gemacht wird. [...]

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Matthias Leitner: on3 Matthias Leitner: on3

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8.0Ausgezeichnet

Es ist die Stille, das Flirren der Lichter zwischen Zeitlupen, plötzlicher Gewalteruption und beredtem Schweigen, das Drive so faszinierend macht – es ist das unerwartete Knistern im Altbekannten.

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GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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7.0Sehenswert

Nach 100 Minuten ist dann auch alles vorbei und man fragt sich schließlich: really!? Das soll der Überfilm gewesen sein, für den Nicolas Winding Refn in Cannes prämiert wurde und der sich auf jeder Jahresbestenliste der US-Kritik befand? In einigen Jahren wird "Drive" wohl so ein Geheimtipp werden, der eigentlich gar keiner ist, den aber jeder Semi-Cineast jedem seiner Freunde empfiehlt, der mal was Cooles abseits des Mainstreams sehen will. Klappe zu, Affe tot.

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alviesinger: bummelkino

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6.5Ganz gut

Wow! Der Einstieg ist atemberaubend, die Bilderflut fasziniert, der Score wummert sich in dein Herz. Das ist zwar nur banale Action aber in ungewohnter Weise minimalistisch und unfassbar ergreifend, spannend. So hätte Anton Corbijn mal „The American“ inszenieren sollen. Es folgen Killerdialoge, eine schwermütige Romanze erblüht. Ganz toll! Und nach einer Stunde wechselt der Däne Nicolas Winding Refn plötzlich den Kurs, die Begeisterung schwindet. Der launische L.A.-Blues verwandelt sich in eine unpassende ultrabrutale Nummer, Winding Refn macht aus seinem blassen Helden einen doofen Racheengel, der irre, in stilisierter Zeitlupe und in fast schon koreanischen Ausmaßen losmetzeln darf, zwischendurch treudoof und scheinbar nachdenklich an und in alten Karren herumlungert und dann wieder für das Gute mordet. Die sowieso schon kaum existente Geschichte schrumpft weiter, der positive Eindruck lässt nach. Die bedrohlich-schönen Momente werden durch die grobschlächtige und sich dahin schleppende Inszenierung der zweiten Hälfte fast gänzlich aus der Erinnerung radiert. Am Ende bleibt ein aufgeblasener Neo-Noir-Thriller mit dicker Style-Schicht, der dank des famosen Soundtracks, einigen wirklich grandiosen Szenen und dem routinierten Spiel der Schauspieler, dann doch nur recht annehmbar geworden ist.

Kritik im Original 22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

arues

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"Am Ende bleibt ein aufgeblasener Neo-Noir-Thriller mit dicker Style-Schicht, der dank des famosen Soundtracks, einigen wirklich grandiosen Szenen und dem routinierten Spiel der Schauspieler, dann doch nur recht annehmbar geworden ist."

- Ganz nett geschrieben, aber verbesserungswürdig:

Am Ende ist Drive ein grandioser Neo-Noir-Thriller mit dicker Style-Schicht, der dank des famosen Soundtracks, etlichen wirklich grandiosen Szenen und dem gekonnten Spiel der Schauspieler, zu einem Meisterwerk der Filmgeschichte mutiert, und zwar sofort - quasi ein Instant Klassiker.


TheCorey: MovieMaze

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8.5Ausgezeichnet

Gutes Kino ist seltener geworden. Weniger Spektakel als in den 1980er Jahren, dafür mehr Remakes und Reboots von Werken aus genau der Zeit. Nicolas Winding Refns jüngster und in Cannes für seine Regie prämierter Streifen ist dagegen kontemporäres Kinospektakel mit dem Charme der Eighties. Also ein fast perfekter Film.

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Alle Kritiken (37)


Kommentare (695) — Film: Drive


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The Black Sun

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Wahrlich ein Unikat der Filmgeschichte.

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The Black Sun

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Ist Ihnen mein Kommentar etwa zu rechts, FrauGrar?
Stört Sie etwa dass der Satz ausschließlich auf deutsch ist?
Als Dank für ihre Zivilcourage gegen "Neonazis" auf Moviepilot, bau ich für sie ein paar Anglizismen ein.

"Wahrlich, a unicum in the film history"

Bittesehr! Ich entschuldige mich noch vielmals für meine Unnachsichtigkeit. Es soll sich doch niemand angegriffen fühlen von meinen Kommentaren ;)


TheBruceWayne

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@FrauGrar lol


SalzFAn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Dieser Film ist ein sehr vielfältiges Werk, welches sich meiner Meinung nach nicht richtig in eine Schublade schieben lässt. Im Mittelpunkt des Film steht hauptsächlich „der Driver“, fabelhaft gespielt von Ryan Gosling.
Der Zuschauer wird durch die klare und gut aufbauende, leider auch absehbaren und ''nichts neues beinhaltenden'' Geschichte durch brutale Action- und ruhige Liebesszenen geführt, aber auch teils spannende Fluchtfahrten und Verfolgungsjagden machen den Film sehenswert und gelungen.
Die gewöhnlich erscheinenden Drehorte passen gut zum eher ruhigen Klima, welches der Film durch manchmal in die Länge gezogenen Dialoge oder die eher schweigsame Rolle des Drivers erzielt. Die charakteristisch pinke Darstellung der Schriften z.B im Vorspann und im Filmnamen muss hier auch erwähnt werden, da sie nach dem Film auch noch längere Zeit als eine Art Erkennungsmerkmal im Gedächtnis hängen bleibt. Auch eine sehr gute Kameraführung lässt die meisten Handlungen des Drivers richtig gut aussehen.
Während Schauspieler/innen wie Carey Mulligan oder Bryan Cranston recht gute Leistung erzielen, muss die Arbeit von Ryan Gosling hervorgehoben werden. Er liefert in „Drive“ eine oscarreife Leistung und ist warscheinlich der Hauptgrund warum dieser Film so gute Kritiken bekommen hat.
Auch der bemerkenswert hervorragende Soundtrack, wenn nicht sogar einer der besten musikalischen Begleitung der letzen Jahre, hat gute Eindrücke hinterlassen.
Der Film liegt meiner Meinung nach irgendwo zwischen 7/10 und 8/10, gebe ihm aber aufgrund seiner Einzigartigkeit mit gutem Gewissen die 8/10 :)

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elmnope

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Bewertung9.5Herausragend

Schweigsame, harte Außenseiter, Gangster, eine große Lovestory, Rache- all diese Zutaten findet man in tausendfacher Form in so vielen Filmen. Und meistens sind sie langweilig, unoriginell, ausgelutscht bis zum Geht-nicht-mehr.
Und dann kommt dieser Film daher und erinnert daran, warum all diese Zutaten überhaupt so populär sind- dass sie nicht unbedingt eine graue Einheitspampe ergeben müssen, wenn man (um mal bei dem Vergleich zu bleiben) kochen kann. Und Refn kanns!
Drive erzählt nichts Neues, beileibe nicht, aber er verbindet die einzelnen Elemente seiner Geschichte durch Ästhetik, Eleganz und Atmosphäre.
Und wird fast ausschließlich von Ryan Gosling getragen, der durch minimale Veränderung seiner Mimik vom fürsorglichen Vaterersatz im nächsten Moment zum eiskalten Killer mutiert.
Er schafft es, der eigentlich eindimensionalen Figur des Drivers die menschliche Seite zu verleihen, die nötig ist, um ihr Handeln glaubhaft zu machen.
Refn braucht nicht viel: gute Musik und gute Darsteller reichen, um eine berührende Liebesgeschichte zu erzählen, die die brutale Gewalt, in die sie mündet glaubhaft machen kann.
Und so schafft es Drive in seiner Gesamtheit, doch anders, einmalig zu sein!

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Hamztar

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Bewertung10.0Herausragend

Meine erste Bewertung war 6.5? War ich besoffen? Habe ich Roofies geschluckt? Bestimmt,denn nach nochmaligem schauen hat es mich doch tatsächlich aus den Socken gehauen.Wie kann man einen perfekten Film machen?Hätte ich nie gedacht!Und zum Thema Gosling hätte den Oscar dafür verdient (Und dazu,dass viele sich fragen,warum?!) Klar hat er das! Alleine seine Mimik überzeugt! Extrapunkt für die inszenierung ala GTA und dem super OST! Nochmal...WOW

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Hamztar

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Ja,finde ich auch! Aber für sowas kommt ja eher Transformers und anderer Schrott in Frage! Ich fand den Film Klasse und der Regisseur Refn wird im Auge behalten! Alles gut von ihm! Schau dir mal Pusher an,solltest du ihn noch nicht kennen ;)


Dr4man

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Pusher werde ich mir auf jeden FAll demnächst mal geben. Und dann kann man sich ja schon bald auf Only God Forgives freuen.


HolyManoly

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Bewertung6.0Ganz gut

In seiner Art ist der Film schon was besonderes. Diese langatmige Athmosphäre passt genau zur Hauptrolle des Films. In sich absolut stimmig, wenn man mal den einen oder anderen kleinen Filmfehlerchen übersieht. Bei dem Film ist es aber wohl mehr eine Frage des Geschmacks.
Meinen Geschmack trifft der Film nicht sonderlich. Daher von meiner Seite aus Punkteabzug.

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andaction94

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Kommt einem vor, als hätte man das schon tausend mal irgendwo anders gesehen. Letztendlich fand ich ihn auch etwas oberflächlich, weil die Dialoge sehr unausgeprägt waren, was zunächst als ein Stilmittel scheint und diesen roten Faden auch bis zum Ende durchhält, leider aber trotzdem negativ auffällt. Teilweise echt gut, teilweise echt nicht gut. Also: Sehe ich genauso. Auch nicht mein Geschmack.


Hoey-Lestrate

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Bewertung6.0Ganz gut

Hab mir sehr viel von dem Film erhofft, da er überall sehr gute Wertungen bekam und der Film auch in meinem Bekanntenkreis überwiegend postiv aufgenommen wurde. Das Setting und die 80er Jahre-Athmosphäre sind eigentlich genau mein Ding und der Trailer weckte meine Hoffnungen auf einen richtig tollen Film, doch leider...ja, leider fand ich ihn dann gar nicht so toll. Klar, er ist nicht schlecht, aber wirklich begeistert war ich nicht. Ryan Gosling spielt den ruhigen und geheimnisvollen Typen glaubwürdig, was wohl auch daran liegt, dass Gosling ein ziemlich ausdrucksloser Schauspieler ist und ihm die Rolle somit nicht allzu schwer gefallen sein dürfte. Die anderen Rollen sind durchaus gut besetzt, allen voran Albert Brooks, der seine Rolle wirklich super spielt. Auch der Soundtrack ist positiv zu erwähnen und die Regie ist wirklich oscarreif...Ja, wie man Bilder einfängt, davon versteht der Regisseur einiges. Aber was mich wirklich stört sind hier zwei Dinge: zum einen der extreme Brutalitätsgrad, der einfach nicht recht in den Film passt und teilweise schon regelrecht selbstzweckhaft wirkt und zum anderen - und das ist mein Hauptkritikpunkt - die Story. Eine simple Rachegeschichte, die unoriginell und nazu spannungsfrei ausfällt. Überraschungen gibt es hier keine und auch die Hauptfigur ließ mich ziemlich kalt. Es gibt irgendwie keine wirkliche Identitifikationsfigur.
Naja, insgesamt ziemlich schade, da der Anfang des Films wirklich vielversprechend war, leider flacht der Film dann ab der Mitte komplett ab und hebt sich auch bis zum Ende hin nicht mehr. Hier herrscht wirklich das Motto - Stil über Substanz.

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MrsCumberbatch

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Bewertung5.5Geht so

Ich habe nur positives über den Film gehört . "Ryan Gosling hätte eine Oscarnominierung verdient" , "Bester Film des Jahres". Doch als ich ihn dann gesehen habe war ich echt enttäuscht . Der Film hat mich überhaupt nicht gefesselt , ich habe auf viel viel mehr gehofft. Dennoch ist er nicht schlecht , er war nur einfach nicht das was ich persönlich erwartet habe.

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Mr.GOLD

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es fällt mir schwer über diesen Film zu schreiben und ich merke dass ich etwas persönlicher werden muss, um überhaupt ansatzweise zu schildern wie mich dieses, ich sag's einfach mal so raus, Meisterwerk, umgehauen hat.
Ja es kam damals einfach aus dem Nichts. In einer Zeit dominiert von muskelbepackten Actionhelden und dröhnender Dubstep Mucke. In einer Zeit in der diese besagten Helden immer den passenden Spruch auf den Lippen haben und unzählige Sexerlebnisse mit unzähligen Frauen haben, die dann wie Müll weg geschmissen werden.(Natürlich wieder mit einen flotten Spruch). Genau in dieser Zeit kam dieser Querdenker, dieses Antihelden Porträt, oder ist das eben deshalb, wie es in dem wunderbaren Lied so schön heißt, ein Porträt eines “echten Helden“ ? (A Real Hero) So ungefähr stelle ich es mir vor als Alain Delon oder James Dean das Kino beflügelten und ich bin verdammt Froh bei der Geburt einer neuen Ikone dabei zu sein, denn Gosling ist auf den besten Weg dahin.
Das kann jetzt etwas euphorisch werden aber ich liebe es einfach wie Gosling stumm durch die Neon geflutenden Straßen fährt, der Score einsetzt und mir fast schon eine Träne über das Gesicht kullert. Dieser Wechsel zwischen wunderschöner Sensibilität und Steinharter Brutalität. Die Fähigkeit von Mulligan und Gosling, ohne zu sprechen, mehr als tausend Worte zu sagen. Jedes Bild könnte ein Poster sein, jedes Zitat Kult werden,jedes mal will ich die Jacke noch ein bisschen mehr und der Soundtrack läuft sowieso in Dauerschleife. Der einzige Film, des 21. Jahrhunderts, den ich als perfekt betiteln würde mit dem einzigen Regisseure, des 21. Jahrhunderts, der, wenn Only God Forgives nur halb so gut wird, den Rang Visionär verdient. Das könnte ein neues Zeitalter in der Filmbranche werden, Gosling und Refn. Das neue, junge, wilde Kino so wie es einst war.
Drive kam also aus dem Nichts. Es kam einfach und öffnete mir Türen für ein neues Kino, für neue Helden....für echte Helden!

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The Black Sun

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Ich danke dir für diesen Kommentar, man hätte es nicht besser ausdrücken können!


Mr.GOLD

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Und ich danke dir !


Eixenxxl

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Mir ist als erstes dieser grandiose 80er- jahre Flair aufgefallen der mich stellenweise an GTA Vice City erinnert hat :D Auch wegen der rosa Schrift und so :D
Ein sehr spannender, atmosphärischer & brutaler Film, der zeigt was passieren kann, wenn man sich zu sehr in Anderer Angelegenheiten einmischt.

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the assassin 666

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GTA Vice City kam mir bei dem Film auch in den Sinn, und diese geniale Musik einfach der Hammer. :)


MrMonk

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Bewertung7.0Sehenswert

Ich kann den Hype nicht wirklich verstehen. Sicher ist Drive ein sehenswerter Thriller aber, zumindest in meinen Augen, kein Meisterwerk.

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jerome86

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich kann beim besten Willen nicht verstehen was die Leute an diesem Film derart gut finden. Langweilig, öde, gääähn. Der Film hat nichts besonderes und ist derart langweilig, dass einem schlecht werden kann. Normalerweise gehen Meinungen im Geschmack ja weit auseinander, vor allem bei Filmen wie diesem. Umso verwunderlicher, dass derart viele positive Bewertungen hier sind. Meiner Oma beim stricken zuzusehen ist spannender.

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centurio

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Jerome , du sprichst mir aus der Seele :)


jerome86

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Ich habe ihn bereits zum zweiten mal gesehen, weil ich anfangs nicht wusste welcher Film von euch gemeint war und ich aufgrund der vielen positiven Bewertungen davon ausging hier eine Perle verpasst zu haben. Doch nein, ich kannte den Film bereits und habe ihm noch eine Chance gegeben. Und es wird für mich ein Phänomen bleiben warum dieser Film derart gute Wertungen hat.


kasem

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Schöner Streifen abseits des üblichen Mainstreams, hat mir sehr gefallen

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simvlacrvm

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Bewertung2.5Ärgerlich

Ein Frauenfilm für die Frauen, die sich ihre Männer lieber erträumen als erleben.

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MrKatsumi

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Also wenn man diesen Mann nicht erlebt dann weiss ich auch nicht. Wie kann man bitte noch präsenter sein?!


simvlacrvm

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Es nennt sich "sprechen" und hilft dabei, Gedanken, Gefühle und Überzeugungen anderen Individuen mitzuteilen.


SalocinRocknRolla

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

WOW!
Viel mehr kann man zu diesem Film gar nicht schreiben. Ich hatte eine Vorhersage von 9,0, was mich anfangs sehr skeptisch gemacht hat aber der Film hat meine Erwartungen an ihn nochmals übertroffen und verdient die höchste Punktzahl.
Grandioser Cast, packende, überraschende Story, super Soundtrack aber das beste ist die liebevolle romantische Kamera und Lichtarbeit.
Ein solch brutalen und actiongeladenen Film so sanft, ja fast zärtlich erscheinen zu lassen, das ist große Kunst.
Keine Pseudo-Monologe die krampfhaft versuchen wie Tarantino klingen zu wollen (wie zum Beispiel bei "Killing them softly") oder krasse Wortgefechte es wird stattdessen ein überzogener Film glaubhaft und realistisch dargestellt.
Das ist Kunst.
Ich kann ihn nur sehr empfehlen.
Komme aus den Staunen noch nicht heraus, wie dieser Film mich gepackt und vor dem Bildschirm gefesselt hat und wie ich ihn gleich nochmal gucken muss einfach weil ich Angst habe auch nur eine Sekunde durch ein Blinzeln von diesem Meisterwerk verpasst zu haben.
Ganz großes Kino. Meiner Meinung nach nicht nur was für Action-Fans aber aufgrund einiger Brutalitäten ist dieser Film zurecht erst ab 18.

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Aseria23

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Bewertung9.0Herausragend

Ich liebe diesen Film einfach. Ein Wahnsinn :)!

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Delf Lepidosiren

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Bewertung4.0Uninteressant

Umgeben von lauter "roten Top-Bewertungen" sag ich's einfach gerade heraus: Ich fand den Film langweilig!

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movie.max

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Ich sag's mal ganz gerade heraus: Schade.


pHrEeK

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der coolste Film der vergangenen Jahre, der eine schlichte Handlung durch facettenreiche Charaktere, eindrucksvolle Bilder und einem perfekt abgestimmten Soundtrack zu einem Meisterwerk macht.

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Maniac131

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Bewertung10.0Herausragend

Man kann ihn Kult nennen, mann kann ihn Meisterwerk nennen oder man kann ihn "Drive" nennen. Ein Unikat in seiner besten Form mit dem besten Soundtrack der letzten Jahre, das einen in Atmosphäre ertränkt.

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Hueftgold

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ein Film der ab 18 ist und nur sehr wenig Gewalt beeinhaltet, ist das Möglich?

JA! Drive zeigt wie man es schaffen kann 100 Minuten eine grandiose Atmosphäre aufzubauen und einen durch gezielt exessive Gewaltausbrüche zu schocken. Ryan Gosling ist in der Rolle sowas von genial und hätte eine Oscarnominierung verdient gehabt! Allein schon die Dinerszene in der einem Mann droht "Oder ich stopf dir die Zähne in den Hals, damit du endlich still bist." ohne dabei eine Regung im Gesicht zu zeigen ist den Film wert. Auch Ron Perlman ist mal wieder in einem guten Film zu sehen (;

Der Soundtrack ist ebenfalls der Hammer!

Einer meiner Lieblingsfilme!

LG Hueftgold (:

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GoodFella-BoB

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Bewertung9.0Herausragend

Drive ist eine Fahrt zwischen Gut und Böse, zwischen Traum und Albtraum !! Ein absolut genialer Film mit coolem Soundtrack !!

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