Dschungel der 1000 Gefahren

Swiss Family Robinson (1960), US Laufzeit 126 Minuten, FSK 6, Abenteuerfilm


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von Ken Annakin, mit John Mills und Dorothy McGuire

Die Familie Robinson aus der Schweiz (Wie der Originaltitel schon sagt) erleidet bei einer einsamen Insel Schiffbruch, und muß dort nun ums Überleben kämpfen.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Dschungel der 1000 Gefahren
Genre
Abenteuerfilm
Zeit
19. Jahrhundert
Ort
Papua-Neuguinea, Pazifik
Handlung
Baumhaus, Dschungel, Einsame Insel, Familie, Gestrandet, Hund, Neues Leben, Piratenbande, Schiffbruch, Strand, Überleben, Überlebender, Überlebenskampf
Stimmung
Geistreich, Spannend
Zielgruppe
Familienfilm
Verleiher
Walt Disney Pictures
Produktionsfirma
Walt Disney Pictures

Kommentare (2) — Film: Dschungel der 1000 Gefahren


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Sonse

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Bewertung5.5Geht so

Ah, Weihnachten...
Niemand mag den kleinen Francis (ein Quälgeist-Kind), ich tu's, da er in einem altmodischen Disney-Film Mutti und Vati für ein paar Sekunden die Weihnachtsstimmung verdirbt, als er die Pakete seiner älteren, verschollenen Brüder aufpacken will, mit der beiläufigen, unschuldigen Andeutung, die seien doch sowieso schon von wilden Tieren gefressen worden...

Annakins "Swiss Family Robinson" ist ein typischer Disneyfilm für die ganze Familie. Dennoch ist die Geschichte um Mutti und Vati (John Mills) und ihren Söhnen Fritz, Ernst und Francis (warum nicht Franz?) auf einer nicht ganz so einsamen Insel mit über zwei Stunden Laufzeit zu lang geraten, und nur leidlich unterhaltsam. Der Sturm und Schiffbruch gleich zu Beginn ist die beste und beeindruckendste Szene. Alles danach schwankt zwischen nett und lächerlich.

Das innerhalb kürzester Zeit errichtete Baumhaus ist eine Fünf-Sterne-Luxusanlage. Man wundert sich nur, dass es der Familie nicht gelungen ist aus Sand und Palmen noch ein TV-Gerät, ein U-Boot und ein Perpetuum Mobile zu bauen.

Schließlich wurden die zahlreichen Tiere am Set so ganz disney-untypisch nach heutigen Standards für Szenen regelrecht gequält. Immerhin macht der Zoo allerdings auch was her. Nach eigenen Angaben befindet man sich wohl auf einer Insel Neuguineas. Was dort für eine Fauna geboten wird, respekt! Und geritten werden sie fast alle: Elefanten, Schildkröten, Esel, Haie, Strauße, ein Zebra, Echsen, Hyänen, ein Tiger... Wie bitte, keine Eisbären und Pinguine? Die sind dann wohl sicher im bereits angekündigten Remake 2012 dabei...

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Sonse

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Schöne Kindheitserinnerungen stehen sowieso immer souverän über jeder Kritik. Wenn ich den Film als Kind gesehen und gemocht hätte, ginge es mir ähnlich. :)


Roger Murtaugh

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Natürlich sollte man bei Betrachtung dieses Disney-Abenteuers sämtliche Logik schon vor dem Schiffbruch über Bord werfen. Aber dennoch tut dieser Film das, was ein Film aus dem Hause Disney nunmal eben tut, er unterhält und hat sicherlich schon mehrere Generationen von kleinen Jungs inspiriert mit der unliebsamen Familie eine Schiffreise zu unternehmen - in der Hoffnung man würde einem ähnlichen Schicksal anheim fallen und könnte dann unter Beweis stellen, welche Survival-Qualitäten in 8-jährigen Jungs stecken!
Aber was den kleinen, fiesen Francis anbelangt gebe ich dir 100 %-ig recht. Der Kleine ist mit Abstand die größte der 1000 Gefahren auf dieser Insel. Und selten hätte der von Michael Mittermeier geprägte Begriff des "Arschlochkind" auf einen Terrorzwerg angewandt werden können wie in diesem Falle ;-)


Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Schöner Disney-Klassiker für die ganze Familie. Herrlich altmodisch.

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