Du bist, was Du isst
Food Matters (2008), AU Laufzeit 80 Minuten, FSK 0, Dokumentarfilm
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2 Kommentare
Keine
von James Colquhoun und Carlo Ledesma,
Die Pharmaindustrie hat für all unsere Leiden eine Lösung parat. Egal ob Migräne, Allergien, Depressionen oder das Burnout-Syndrom: Täglich impft uns die Werbung ein, dass wir ohne die Wunder-Pillen vom Fließband nicht gesund bleiben können. Unsere Gesundheit wurde zu einem Geschäft und die Pharmaindustrie könnte ohne unsere Krankheiten nicht existieren. Die Dokumentation “Du bist, was Du isst” prangert nicht nur diese Form der Versklavung durch Medikamente an, sie präsentiert auch ein natürliches Mittel, um sich daraus zu befreien: Unser Essen! Denn durch die richtige Ernährung können selbst schwere Krankheiten nicht nur verhindert, sondern auch geheilt werden. Liegt in “unserem täglich Brot” tatsächlich die Zukunft der Medizin?
Cast & Crew
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James Colquhoun
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Carlo Ledesma
Regie
Schauspieler
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Laurentine Ten Bosch
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James Colquhoun
- Genre
- Dokumentarfilm
- Handlung
- Essen und Trinken, Gesundheit, Krankheit
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!


















Kommentare
Kommentar schreibenFabianLeder 2011/07/07 15:01:44
Kommentar löschenMit Rohkost zur Unsterblichkeit.
..pseudowissenschaftliche Hasstiraden gegen ein Gesundheitssystem, das angeblich nicht heilt, sondern nur Geld machen will. Trotz der minimalen Zugeständnisse (Ärzte scheinen Knochenbrüche behandeln zu dürfen) wird hier mit einer derartigen Arroganz aufgetreten, das es Einen schüttelt. Pauschal wird die Schulmedizin in den Boden geredet, scheinbar ohne eine Ahnung was diese leistet.
Der Krankheitsbegriff der gezeigten Witzfiguren scheint auch mehr als schwammig. Der Körper scheint sich nämlich von _jeder_ Krankheit selbst erholen zu können, man gebe ihm nur genügend Vitamine (100g (GRAMM) Vitamin C intravenös ist hier nicht mal die Maximaldosis).
Die Untermauerung mit einer handvoll Studien, die in dieser Form teils seit Jahrzehnten widerlegt wurden, sprüht nur so von Dummheit, da eben jene Studien weder representativ noch wiederholbar sind. Eigentlich ein Schuss ins eigene Knie.
(Nice to know: in der sog. CARET-Studie korrelierten hohe Dosen Beta-Carotin (Provitamin A) mit einem höheren Lungenkrebsrisiko bei Rauchern und Asbestarbeitern. Schade eigentlich, dass Vit. A das Asbest-Problem nicht lösen konnte :( )
Die Essenz, Vitamine heilen Krankheiten von Krebs über MS zu Alzheimer, ist eine Verunglimpfung aller Bemühungen für ein längeres Leben der Patienten. Gleichzeitig ist es eine Beleidigung an all die armen Menschen, die mit diesen Leiden zu kämpfen haben.
..Da hilft auch die gelegentliche Wundergeschichte sich zurückbildender Tumore nicht weiter, um den aufgeklärten Zuschauer zu überzeugen.
Alles in Allem eine absolut lächerliche Satire einer "Wissenschaft" und eines in den letzten Jahren wachsenden Erwartens von Verschwörungen hinter jeder Ecke.
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Padder 2011/01/14 16:30:01
Kommentar löschenDie Machenschaften der Pharmaindustrie sind schockierend aber nichts neues. Insgesamt bietet diese Doku nicht viel Innovatives, ist aber trotzen informativ und sehenswert. Wie so oft lautet die Botschaft: "Esst weniger Fast Foot, traut der ganzen Medikamentenflut nicht über den Weg und verdammt nochmal esst mehr Vitamine!". Ob zuviele Vitamine schädlich für den Körper sind wird deutlich infrage gestellt, da an Medikamenten jährlich viele Menschen sterben und an Vitaminzusätzen so gut wie niemand...
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