E.T. - Der Außerirdische - Kritik

E.T. the Extra-Terrestrial

US · 1982 · Laufzeit 115 Minuten · FSK 6 · Abenteuerfilm, Drama, Science Fiction-Film · Kinostart
  • Was vor knapp 30 Jahren süß und putzig war,
    wirkt heute grotesk und komisch

    der Uncanny-Valley Effekt lässt grüßen !

    • 7

      Vor kurzem mal wieder gesehen. Find ihn nicht mehr so toll wie früher, den kleinen Außerirdischen hab ich aber immer noch gern.

      • 9

        Ein Klassiker, den man einfach gern haben muss.

        • 7

          Meine Kindheitserinnerung :) Habe ihn früher geschätzte 100 mal gesehen und habe ihn immer geliebt. Sehr berührend. Sehr süß gemacht und toll inszeniert. Ist zwar schon alt aber trotzdem immer noch super ! E.T. ist rührend, E.T. ist schön :)

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          • 9

            Riesengroßer Broken Kinogeschichte!!!
            Wem dieser Film nicht gefällt, dem ist Cineastisch sowieso nicht mehr zu helfen.
            Der sollte dann schnellsten nach Hause Telefonieren.
            Ein Meilenstein und Meisterwerk!

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            • 8

              https://www.youtube.com/watch?v=ge9QNcQ759E

              Thörless rappt den Film recht stimmig und fesch zusammen "GESTATTEN SIE..."?

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              • 8 .5

                Ein Film, der auch nach über 30 Jahren nichts von seinem Charme verloren hat. Der Cast ist sympathisch, der Außerirdische auch und das tröstet über die wenigen Logiklöcher hinweg. Tipp: Griffbereite Taschentücher helfen besonders gegen Filmende.

                • 10

                  Klassiker.

                  • 4

                    Irgendwann ist aber auch mal gut. Ja. OK. Ich hab den damals auch im Kino gesehen und hab da schon gemerkt ich bin die falsche Zielgruppe :D.

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                    • 8 .5

                      Holt euch die alten Versionen! Die 20 Jahre Jubiläums Version ist mit digitalisierten Szenen vollgestopft und zerstört den Charme. Teilweise wurden Szenen auch gekürzt. Drew Barrymore darf nicht mehr fragen " Was ist ein Pimmelzwerg ?". Ich durfte den Film noch zu DDR Zeiten mehrmals im Kino sehen. Der Eintritt war damals kaum erwähnenswert. Das Erlebnis dafür unbeschreibbar.

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                      • 10

                        Der Film meiner Kindheit. Einfach wundervoll und mitreißend.

                        • 10
                          TommyDeVito 27.11.2015, 22:46 Geändert 27.11.2015, 22:59

                          Nachdem Drehbuchautorin Melissa Mathison diesen Monat leider verstorben ist, musste ich mir noch einmal den auf ihrem Drehbuch basierenden "E.T." ansehen - einen meiner allerliebsten Lieblings-Filme (ein ganz dickes, dickes ♥) und eines der zeitlosesten Kino-Märchen.

                          Und wiederum bin ich genau so verzückt wie beim letzten Mal. Spielberg erzählt hier die Geschichte der Freundschaft zwischen dem friedlich gesonnenen Ausserirdischen, dem kleinen Elliott und seinen Geschwistern (...aber das sollte man wohl nicht erklären müssen :)).
                          Ähnlich wie in anderen grossartigen Werken, die aus der unschuldigen, naiven und neugierigen Sicht von Kindern erzählt werden (z.B. "Der Geist des Bienenstocks" oder "Mein Nachbar Totoro"), präsentiert Spielberg das Geschehen fast durchgehend durch die Augen/Sicht der Kinder. Dabei geht er sogar soweit, dass die meisten Erwachsenen den Grossteil der Laufzeit gar nicht erst wirklich gezeigt werden. Wir sehen ihre Beine und Hüften und Objekte, die daran befestigt sind, sind unsere einzigen Hinweise darauf, was ihre Motive sind/sein könnten oder welche Person wir betrachten (bspw. der immer wieder auftauchende ominöse Mann mit dem Schlüsselbund, dessen Gesicht erst gegen Ende zu sehen ist). Ansonsten ist hier der Einsatz von Licht und Schatten ebenso - wie schon im früheren Spielberg-Klassiker über den Kontakt mit Ausserirdischen "Close Encounters of the third Kind" - genial und dient auch (u.a.) diesem Zweck. Wir sehen Silhouetten, scheinbar gesichtslose Gestalten, die allesamt ziemlich bedrohlich wirken. Jedoch war Spielberg schon immer jemand, der in seinen Filmen eine grundsätzlich eher optimistische oder zumindest hoffnungsvolle Welt darstellen wollte und so wendet sich natürlich auch hier alles zum Guten. Einige der Erwachsenen entdecken das "neugierige Kind" in ihnen selber wieder und das schliesslich folgende glückliche Hollywood-Ende ist jedes Mal unvergleichlich schön.

                          Teilweise setzt Spielberg auch Aufnahmen von langen Schatten ein, welche sicher nicht ohne Grund an Spielbergs vorherigen Film "Jäger des verlorenen Schatzes" erinnern (wow, die beiden Klassiker stammen aus den Jahren 1981 und 82, was für ein filmischer Doppelschlag!). Denn auch hier erwartet uns ein charmantes, teilweise unheimliches und ganz sicher auch ein sehr bewegendes Abenteuer.

                          Was ebenso hervorgehoben muss, ist der Humor, wofür "E.T." vielleicht nicht unbedingt bekannt ist, aber ich finde, das ist einer von Spielbergs lustigsten Filmen überhaupt. Alleine die Sequenz, in der der niedliche "man from the moon" es sich zu Hause gemütlich macht, während Elliott in der Schule erstmals seine Verbindung zu dem hochintelligenten Wesen feststellen muss (oder darf, denkt man an den Kuss ;)), ist famos. Auch die popkulturellen Anspielungen, von denen besonders viele an Spielbergs Kumpel George Lucas und seine kleine Weltraumoper angelehnt sind (damals waren es noch drei Teile, wohl der Hauptunterschied zu damals :D), sind alles andere als ein billiges Mittel, um das Publikum zu beeinflussen à la "oh, das kenne ich doch, wie cool!". Das gibt es zwar auch, aber das ist alles andere als einfache Manipulation oder störend. Das Kind im Yoda-Kostüm, das Blicke austauscht mit dem als Geist verkleideten E.T. zaubert mir jedes Mal ein Lächeln aufs Gesicht.

                          Und dann wären da noch die mitreissende Musik von John Williams - immer noch mein persönlicher Favorit von ihm - und die starken Kinderdarsteller. Was Henry Thomas hier in seiner (glaube ich) erst zweiten Rolle zeigt, ist ganz gross und gehört für mich zu den beeindruckendsten Leistungen eines Kinderdarstellers überhaupt. Wer das auf Youtube zu findende Vorsprechen mit Thomas noch nicht gesehen hat, sollte sich das unbedingt mal ansehen, herrlich :): https://www.youtube.com/watch?v=tA5giyG8E7g. "E.T." ist pure Kinomagie und meines Erachtens immer noch Steven Spielbergs grösster Film. Ich mag seine Filme nicht immer, vor allem wenn er mich hin und wieder mit historischen Dramen langweilt ("Empire of the Sun"), irritiert ("Saving Private Ryan") oder durch fragwürdige Inszenierung (ich denke an die Slapstick-Einlagen im thematisch düsteren "The Color Purple") enttäuscht. Aber dann gibt es auch Filme wie "Jurassic Park", "E.T." oder sogar "Catch me if you can", was für mich immer wieder beweist:
                          Der Mann ist einfach ein grandioser Geschichtenerzähler. Und dafür werde ich ihn immer bewundern.

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                          • 10
                            Marximus 16.11.2015, 23:31 Geändert 20.11.2015, 09:48

                            E.T. ist nach Krieg der Sterne ein weiteres filmisches Highlight aus meinen Kindertagen Anfang der 80er und eines der ersten Medienhypes die ich als sechsjähriger mehr oder weniger bewusst
                            miterlebt hatte. Dieser Film war in aller Munde und es wurde in jeglichen Zeitschriften sowie Fernsehmagazinen über dieses Science-Fiction-Märchen berichtet. Obwohl das Design des titelgebenden Hauptprotagonisten
                            eher (im positiven Sinne) mitleiderregend war: Ein schrumpeliger kleiner Kobold mit überlangen Armen und Fingern, dessen riesigen Kulleraugen einen heute noch dahinschmelzen lassen, besonders in dem Augenblick als sein Finger leuchtete und sein Herz anfing zu glühen – die meisten Kinder liebten nunmal E.T. (Es gab aber auch welche, die das Aussehen als gruselig empfanden). Aber erstaunlicherweise hatte ich nie das Gefühl eine Comic-Figur zu erleben, ganz im Gegenteil, die Puppe war so gut und authentisch konzepiert, dass sie wie ein tatsächliches Wesen von einem anderen Planeten wirkte.

                            Die Geschichte über die Freundschaft zwischen dem einsamen Elliot, der schwer mit der Scheidung seiner Eltern zu kämpfen hat und dem intergalaktischen Besucher, der von seiner Crew getrennt wurde, welche die Erde überstürzt verlassen musste, ist einfach gut geschrieben und funktioniert auf vielen Ebenen. Es gibt einen Hauch suspense: Die bedrohlich wirkenden Wissenschaftler, welche dem Aufenthaltsort des Aliens immer näher kommen, ohne dass die liebgewonnenen Charaktere etwas davon ahnen; die vielen humorvollen Situationen: zu nennen wäre unter anderem die Halloween-Szene in der E.T. als Geist verkleidet für Gertie ausgegeben wird oder Elliot aufgrund der telepathischen Verbindung zu seinem außerirdischen Freund, dessen Betrunkenheit nach dem Verzehr einer Dose Bier fühlt und im Biologieunterricht das absolute Chaos anrichtet. Ein weiteres Highlight ist natürlich die Actionsequenz mit den BMX-Rädern – die übrigens fatal für viele Eltern war. Denn die meisten Jungs, die E.T. gesehen hatten wollten danach unbedingt eines haben.

                            Selbst die traurigen und dramatischen Situationen, mal abgesehen von der zum Ende hin geradezu typisch für Spielberg per Holzhammermethodik eingebrachten Kitschmomente, fühlen sich authentisch an. Besonders eine Szene unterstreicht dies für mich: Als Elliot der Mutter und den Geschwistern beim gemeinsamen Abendessen von seiner unheimlichen Begegnung der dritten Art berichtet und ein anfänglich spassiger Dialog auf natürliche Art und Weise zu einem traurigen Moment übergeht, der die Trennung des Vaters von der Familie aufgrund einer neuen Liebschaft beschreibt. Die Drehbuchautorin hat hier echte Menschen beschrieben, die sich völlig nachvollziehbar unterhalten bzw. verhalten. Viele Blockbusterstreifen heutzutage sind gar nicht mehr in der Lage diese natürlichen Verhaltensweisen zu kreieren. Man hat teilweise das Gefühl, jeder zweite Satz muss irgendwie besonders bedeutungsschwanger wirken oder krampfhaft cool daher kommen.

                            Fazit
                            Für mich ist E.T. heute noch beim Anschauen eine sehr angenehme Flucht in meine Kindheit, sei es der 80er Lifestyle, eine zeitlose und wirklich gut geschriebene Geschichte, die authentischen Charaktere, die Musik von John Williams, die Kamera, die immer noch funktionierenden Special Effects und vieles mehr. Auch wenn hier von meiner Seite eine große Portion kindlicher Verklärtheit bei der Bewertung dieses Films eine Rolle spielt, ist er, trotz der zuckersüssen Kitschmomente (Alienschiff im Christbaumkugeldesign mit Regenbogenschweif) richtig gut inszeniert und hält meinen heutigen Sehgewohnheiten im Vergleich zu vielen anderen Film- und Fernseherfahrungen aus meiner Kind- als auch Jugendzeit absolut stand.

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                            • 5

                              Bei solchen Filmen wünschte ich mir, ich wäre älter, hätte den Film im Kino gesehen als er rauskam. Nun aber heute zum ersten Mal gesichtet.
                              Steven Spielberg macht das ja immer ganz toll, er hat echt was drauf und E.T. war ja auch wirklich goldig und tat mir Leid.
                              Es fehlte bei mir aber einfach die Faszination, die bestimmt viele damals empfunden haben, ich konnte mich einfach nicht hineinfühlen.
                              So habe ich mich ziemlich gelangweilt, es passiert ja auch nicht wirklich viel.
                              Vielleicht in 5 Jahren nochmal gucken, wenn ich in der richtigen Stimmung bin, heute war ich es nicht.

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                                Heckenritter 24.10.2015, 19:59 Geändert 24.10.2015, 21:46

                                Meine Mutter beachtete mich gar nicht. Noch eine Stunde bis der Film anfängt, und ich hatte immer noch keinen Heiermann. Quengelei musste sein. Das größte Kinoereignis aller Zeiten stand unmittelbar bevor, ihr war es herzlich egal und motzte mich an. Quengel, quengel. Ein Griff ins Portemonnaie. Na endlich!
                                Schnell, schnell weg.
                                In der ersten Reihe war ich gespannt wie ein Flitzebogen und tierisch aufgeregt.
                                Ich staunte über die Riesenpizzen, so groß wie Autoreifen, sowas hatte ich noch nie gesehen. Die Eltern bezahlten die auch noch freudestrahlend, sogar für Freunde. Kannte ich auch nicht. Irgendwann muss ich mal nach Amerika! Da dürfen Freunde abends sogar zum Essen bleiben...

                                E.T. war gar kein Alien, sondern ein ganz toller Spielgefährte. Wenn da nur nicht all die bösen Männer wären, um ihn einzufangen. E.T. musste schnell wieder nach Hause, die müssen das doch irgendwie schaffen! Jaaa, das isses! Ein Weltraumtelefon!! Die schaffen das, die kriegen das hin, das muss doch klappen, bitte, bitte, bitte, E.T. MUSS wieder nach Hause!!!!!
                                Doch dann kam die Abschiedsszene: ich musste weinen. Nicht nur ein bißchen, sondern so richtig. Ich war so traurig! So als hätte jemand meine handbemalte Biene Maja aus Sperrholz, die immer über meinem Bett hing, einfach kaputt gemacht. Und Flip noch dazu, der hing nämlich breit grinsend schräg darunter. Maja kann ja fliegen, deshalb muss die oben sein. Außer wenn Flip hüpft, dann hab` ich die einfach ausgetauscht.

                                Noch Minuten nach dem Abspann saß ich immer noch da. Es durfte keiner sehen, das ich geflennt hatte wie ein Baby. Ich war ja schon groß! Sonst machen die mich an der Schule alle. Immer wieder. Bis ich wieder anfange zu flennen. Das durfte auf gar keinen Fall passieren...Die ganz Großen hatten ja keine Ahnung wie es an der Schule läuft. Da ging es zu wie in Vietnam!!!!!

                                10 Jahre alt muss ich gewesen sein, als ich das erste mal ganz allein im Kino war und dann noch bei einem so tollen Film. Spielberg hatte einen verzaubert. Am nächsten Tag war ich immer noch so aufgeregt, der Zauber war aber vorbei. Es gab keine Riesenpizzen. Ich wollte auch so ein tolles Fahrrad, das brauchte ich gar nicht erst fragen. An den Heiermann ranzukommen war schon schwer genug und so ein Fahrrad kostet bestimmt 10 mal so viel. Und wenn um 17.00 noch ein Freund da war hieß es: musst du nicht zum Abendbrot nach Hause? In einem leicht scharfen Ton.
                                E.T. wollte ich nochmal sehen, zu Hause gefiel es mir nicht mehr so gut. Das konnte ich mir abschminken, 2mal in den selben Film? Ich erntete Spott, das hat mich wirklich verletzt. Wieso interessieren sich die ganz Großen überhaupt nicht dafür, was ich mal will? Die Tränen kamen wieder, nur leider kein E.T. weit und breit zu sehen. Scheißwelt!

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                                  howartwollowitz 14.10.2015, 19:49 Geändert 14.10.2015, 19:50

                                  Ein toller Film, voller außerirdischer Magie...

                                  Hab vollkommen vergessen diesen Film mal zu bewerten.

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                                    Ich habe den Film heute seit ca 3 Jahrzehnten zum ersten Mal wieder gesehen und kann es nicht begreifen, dass ich diesen sich über mehr als 2 Stunden zäh dahinziehenden Kitsch mit seinen billig-zynischen emotionalen Manipulationen, den B-Movie-Effekten und Laienschauspielern damals so gut gefunden habe.

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                                      Vielleicht muss man mit diesem Film einfach aufgewachsen sein, denn wirklich begeistern konnte mich dieser Klassiker nicht.
                                      Stark ist dabei vor allem das erste Drittel, die für einen Kinderfilm schon recht düstere Atmosphäre, als man noch nicht weiß, was es mit diesem Wesen auf sich hat. Und auch das erste Aufeinandertreffen und Kommunikation zwischen E.T und dem Jungen Elliot ist schön inszeniert.
                                      Die Beziehung zwischen den Beiden und Elliots Versuche, E.T. zu erziehen, sind wirklich mit viel Herz und Humor dargestellt und auch die restlichen Familienmitglieder machen ihre Sache super.
                                      Das Hauptaugenmerk liegt dabei natürlich auf dem Außerirdischen, der wirklich nett anzusehen ist und mit seiner schrulligen Art und Weise sofort ins Herz geschlossen wird.
                                      Leider, leider enttäuschte mich die zweite Hälfte enorm. Ich kam bis zum Ende nicht damit klar, dass E.T. sprechen lernt, natürlich sind seine Zitate jedem ein Begriff, doch ich finde, es passt einfach nicht zu diesem drolligen Wesen. Wie E.T. zu Beginn wortlos durch Gesten kommunizierte, seinen Hals ausfuhr und Grimassen schnitt, faszinierte mich viel mehr.
                                      Die zweite Hälfte kommt durch einen großen Bruch, als E.T. entdeckt wird. Die bislang vorherrschende, recht private, familiäre Atmosphäre ist vollends dahin. Einige wirklich störende Längen und eine, was allerdings im Vorfeld auch zu erwarten war, erhebliche Menge Kitsch, die in der Form aber nicht wirklich nötig gewesen wäre, schmälern den bis dahin durchaus ordentlichen Filmgenuß.
                                      Zudem wollte man hier wohl ein furioses Ende liefern, so kommt auch noch eine Prise Action hinzu, die aber so auch nicht wirklich passend ist.

                                      Ein aber wirklich ordentlicher Kinderfilm, den man sich bedenkenlos einmal ansehen kann. Bei mir bleibt es höchstwahrscheinlich bei der einmaligen Sichtung. Ich kann zwar auch die ganzen hohen Wertungen nachvollziehen, so hat der Film unglaublich viel Charme und Herz, doch, wie eingangs schon gesagt, muss man sich diesem Film vielleicht schon im früheren Alter widmen, um voll auf seine Kosten zu kommen.

                                      • 10

                                        Für mich einer der besten Filme aller Zeiten! Selbst heute heule ich noch am Ende :(

                                        • 10

                                          Einfach ein Meisterwerk, den man sich unbedingt mal angeschaut haben sollte.

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                                            GoSpirit 19.06.2015, 20:08 Geändert 19.06.2015, 20:08

                                            E.T. war damals der zweite Kinofilm, den ich in meinem Leben gesehen habe.
                                            Und jetzt nach über 30 Jahren E.T. - Abstinenz berührt er wieder aufs Neue.
                                            Inklusive meiner Söhne, die gebannt geschaut haben.

                                            Fazit: Mega empfehlenswert für Jung und Alt gleichermaßen

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                                            • 8 .5

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                                              Ich wollte diesen Film hier aber trotzdem nie bewerten, da man als Kind ja mit Sicherheit alles ein wenig anders sieht und dadurch die Bewertung erheblich abweichen kann. Gestern war es dann aber soweit - ich schaute ihn erneut, gefühlte 100 Jahre später.
                                              Etwas steht jetzt schon fest - ich bin froh, dass ich ihn damals bei der Anmeldung auf 'moviepilot' noch nicht bewertet hatte. Hätte ich dies nämlich getan, wäre eine erneute Sichtung wohl in absehbarer Zeit ausgeschlossen gewesen.
                                              Was sich mir dadurch nämlich gestern offenbarte, war schlicht unbeschreiblich und passierte entgegen allen Erwartungen. Von der ersten Minute an war ich in der Welt, die Steven Spielberg im Jahre 1982 auf phantastische Weise erschuf, gefangen und durchlebte in den darauffolgenden zwei Stunden ein Wechselbad der Gefühle - angefangen von Neugier, über emotionale Betroffenheit bis hin zu einer Sympathie zu E.T., die größer nicht hätte ausfallen können, war absolut alles dabei.
                                              Nie im Leben hätte ich gedacht, dass mich dieser Film so sehr berührt.
                                              Nie im Leben hätte ich gedacht, dass es einen Film gibt, der sich gleichermaßen so gut für Jung und Alt eignet.
                                              Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ein Film so zeitlos sein kann.
                                              Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ein einziger Film so viele komplexe Themen wie Freundschaft, Vertrauen oder Zusammenhalt gekonnt behandeln kann.

                                              Was hier für ein tolles Werk geschaffen wurde, ist schlicht nicht in Worte zu fassen.
                                              Ein Film für die Ewigkeit.

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                                                Spielberg kann es einfach.
                                                Ein Film mit viel herz.
                                                Vorallem Akt 1 bis 3 haben einen sehr schönen flair mit viel Humor und Gefühl.Spielberg ist einfach ein Meister um sowas zu Inszenieren.
                                                Akt 4, wo E.T fast stirbt und die Organisation dazukommt fand ich dann nicht mehr ganz so interessant.
                                                Meisterhaft Inszeniert, Perfekter einsatz der Kamera. Der Soundtrack ist spitze, Die Schauspieler sind klasse.Ein sehr schöner Familien film.

                                                Was ich ganz toll fand:
                                                Als einer im Yoda Kostüm rummläuft und E.T zu ihm will hört man ganz kurz das Yoda Theme, ach war das schön :D

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                                                • 8 .5
                                                  Ioosh698 07.04.2015, 22:11 Geändert 08.04.2015, 10:40

                                                  Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie gut E.T. tut. Egal wie oft man sich diesen Streifen bereits angesehen hat, egal wie oft man einer der schönsten und berührendsten Filmfreundschaften aller Zeiten schon beigewohnt hat, Spielbergs zeitloser Klassiker begeistert immer wieder!
                                                  Genau DAFÜR, für solch wunderschöne Filme, LIEBE ich Steven Spielberg, der für mich trotz seiner häufigen Fehltritte heutzutage zu den größten und bedeutendsten Regisseuren aller Zeiten gehört!

                                                  Mit E.T. ist Spielberg eine wunderbare Liebeserklärung an das Medium Film und die Kindheit eines jeden geglückt. E.T. ist für viele DER Kindheitsfilm schlechthin, ein Werk welches damals wirklich sogut wie JEDEN in seinen Bann gezogen und die Herzen der Massen im Sturm eroberte. Zwar gehörte E.T. früher nicht zu meinen absoluten Lieblingsfilmen und so oft wie es nur ging verschlungen habe ich ihn auch nicht, doch unheimlich gern gehabt hatte ich den quirligen und liebenswerten Außerirdischen schon immer. Und auch heute, gerade nachdem ich mir den Streifen nach VERDAMMT langer Zeit wieder angesehen habe, mutiere ich immer noch zum Nostalgiker und muss immer wieder selbst auf meine Kindheit zurückblicken, auf die zahlreichen schönen Erinnerungen an E.T.

                                                  Steven Spielberg erzählt seine Geschichte um den auf der Erde gestrandeten E.T. für Jung und Alt gleichermaßen ansprechend. Doch gerade wenn sich eben an einem Punkt befindet, wo man während des Filmes immer wieder in Erinnerungen schwelgt und auf seine eigenen Kindheitstage blickt, dann ist das nochmal ein ganz anderes, besonderes Gefühl, fast schon ein Gemisch aus Sentimentalität, Nostalgie, Freude und einer Brise Melancholie.
                                                  Die Geschichte vereint dabei sämtliche wichtige Themen und Botschaften und bringt vor allem jüngeren Zuschauern Dinge wie Freundschaft, Vertrauen, Zusammenhalt und Verlust näher. Gerade gegen Ende entwickelt E.T. dann verdammt viel Tiefgang und Gefühl, wenn der kleine Elliot um seinen im Sterben liegenden Freund trauert, da muss man tatsächlich auch heute noch schlucken und vielleicht das ein oder andere Tränchen verdrücken. Ich denke das man sich dafür, egal in welchem Alter, auch nicht schämen braucht, da einem der Streifen und seine Figuren wirklich extrem nahe geht. In dieser Hinsicht, wie Spielberg es schafft seine Figuren dem Zuschauer so ungeheur an's Herz wachsen zu lassen, gerade den kleinen Elliot und natürlich E.T. selbst, wirklich eine Meisterleistung von diesem Mann! Auch die damaligen Kinderdarsteller, vor allem Henry Thomas ( ich habe selten einen besseren Kjnderschauspieler gesehen) , spielen überragend und die kleine Drew Barrymore muss doch einfach jedem an's Herz wachsen, oder etwa nicht? Natürlich ist es auch die Umsetzung ET.s selbst, die im Angesicht der Tatsache das dies damals alles noch gute HANDGEMACHTE Arbeit war, mehr als Respekt verdient. Auch der Soundtrack von John Williams ( was für ein großer Künstler!) ist absolut fantastisch und gehört definitiv zu den größten Werken dieses unsterblichen Komponisten!

                                                  E.T. wird in meinem Herzen, und ich denke da bin ich mit Sicherheit nicht alleine, immer einen ganz besonderen Platz haben. Steven Spielberg ist ein absolut zeitloses und immer wieder wunderschön anzusehendes Stück Filmgeschichte geglückt, welches man einfach kennen MUSS! Die Kraft und Magie des Kinos, die Faszination des Mediums Film, das was Filme Aussagen und beim Zuschauer erreichen können, all das konnte man selten SO deutlich spüren wie bei E.T., dem wahrscheinlich magischsten Film von Steven Spielberg!

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                                                    MaceWindu1998 01.04.2015, 11:35 Geändert 01.04.2015, 11:37

                                                    Zwei vom jungen Schlag – Mace Windu und Huababuar in den Wirren der weiten Filmwelt

                                                    Staffel 1: Steven Spielberg
                                                    Folge 2: Mace und Hubi entdecken neue Lebensformen

                                                    So, nun kommt mit reichlicher Verspätung endlich auch mein Kommentar zu E.T. raus. Tut mir Leid, Fabi, dass es so lange gedauert hat, aber wenn du dir 80cm Bett mit einer Freundin teilen musst, fällt das Schlafen schwer, und somit auch das Wachbleiben am Tag darauf ;)

                                                    Wie dem auch sei.
                                                    E.T. ist für viele ein Film der Kindheit. Viele verbinden mit diesem Streifen eine Menge an Erinnerungen. Ich nicht. Doch das zeigt umso mehr, dass E.T. auch nach über 30 Jahren noch funktioniert! Das erste Mal sah ich ihn, als ich gerade 16 wurde, zusammen mit Mama, Papa und Bruder. Allen hat‘s gefallen.
                                                    Steven Spielberg ist eben einer dieser Regisseure, in denen das Kind auf ewig lebt. Sei es Jurassic Park, sei es Hook, Tim und Struppi oder eben E.T.; Spielberg erschafft Filme, die immer Berühren werden! Das ist auch das, was ihn von Tarantino, Nolan oder Peter Jackson abhebt: der Charme, den seine Filme ausstrahlen!
                                                    Denn der kleine E.T. sieht immer noch total knuffig aus, besonders wenn er panisch durchs Haus rennt, und dabei die kleine Drew Barrymore erschreckt. Genauso schön ist die bekannte „Nach Hause telefonieren“-Stelle, die in Streifen wie „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff“ wunderbar parodiert wurde („Nach Hause telefonieren“ – „Bitte werfen sie 1 Mrd. Dollar für die nächsten 5 Minuten ein“).

                                                    Dass John Williams, neben Ennio Morricone mein Lieblingskomponist, hierfür einen Oscar erhielt, ist mir allerdings nach wie vor ein Rätsel. Denn der Soundtrack von E.T. hat eine Gabe dafür, nach maximal 10 Minuten Kopfschmerzen zu verursachen. Ich bin ja sowieso der Meinung, Williams hätte einen für Jurassic Park bekommen wollen (hmm, wieso nur bin ich dieser Ansicht? ;)).
                                                    Außerdem muss ich ganz ehrlich sagen, gegen Ende wurde es mir alles doch zu viel, zu überladen, zu extrem um charmant zu sein, sodass E.T. nicht über seinen Status „sehenswert“ hinweg kommt. Dennoch steht die DVD bei mir im Regal, auf eine weitere Sichtung wartend.

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                                                    http://www.moviepilot.de/movies/e-t-der-auerirdische/comments/1290451

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