Gleichsam gehetzter wie kurzweiliger Actionfilm von der Stange, der nicht nur seine Protagonisten auf eine atemlose Hatz schickt, sondern gewissermaßen auch dem Zuschauer eine solche auferlegt. Denn wer versucht, inmitten des Schnittmassakers mit brachialer Sounduntermalung auch nur den kleinsten Anschein einer logischen Geschichte zu entdecken, gerät zwangsläufig selbst ins Schwitzen.
Alfred Hitchcock ("Der unsichtbare Dritte", "Der Mann, der zuviel wusste", "Die 39 Stufen") + Stanley Kubrick ("2001: Odyssee im Weltraum") + Tony Scott ("Der Staatsfeind Nr. 1") + John McTiernan ("Stirb Langsam: Jetzt erst recht") + Shia irgendwas etc. pp. Gesamtergebnis: Kotztüte, eine cineastische. Schamlos werden obig genannte Vorbilder durch jenes vergiftete Brackwasser gezogen, in dem gleichzeitig das dümmste aller Drehbücher zu verfaulen droht. Wertvoller Tipp für alle potenziellen Amateurfilmer: Tarne die in Sekundenaugenblicken von der Leinwand tropfenden Absurditäten einfach mit Hochgeschwindigkeitstempo. Dann passt "Außer Kontrolle".
Fand ich dann doch extrem ok. Schöner, flotter Actionblockbuster. Kennt man alles schon aus anderen Filmen, stellt aber dennoch einen schönen Remix dar. Staatsfeind Nr. 1 in der Web 2.0 Version.
Hastig wird die teilweise wenig nachvollziehbare Handlung vorangetrieben. Zeit zum Überlegen soll keine vorhanden sein, denn sonst fällt das dünne Gerüst schnell auseinander. Die Handlung ist dermassen verbogen, dass vermutlich selbst die Drehbuchautoren keine Ahnung mehr hatten, wie sie noch weitere Kurven einbauen sollten. An der Form lässt sich hingegen nicht viel aussetzen, obschon einige Szenen, besonders die erste Verfolgungsjagd mit Autos, ein wenig zu unübersichtlich inszeniert sind. Aber die Knalleffekte sind grundsätzlich sehr wirkungsvoll eingesetzt. Zudem lockert Billy Bob Thornton als knallharter FBI-Agent die Stimmung ein wenig auf.
Schade also, dass “Eagle Eye” die durchaus spannende Grundidee zugunsten des Actionanteils lediglich zu Beginn anschneidet, dann aber verwirft. Die totalitäre Überwachung wird hier weder kritisiert noch groß thematisiert, lediglich der böse Computer stellt eine Gefahr dar. Das hätte man anders angehen können und müssen, auch in einem reinen Actioner. Die verworrene Geschichte, der mittelmäßige Cast und der unübersichtliche Schnitt machen aus dem Film durchschnittliches Popcornkino, bei dem man, ich habs getestet, auch zwischendurch mal einnicken kann, sich anschließend aber ohne Probleme wieder zurechtfindet. Für zwischendurch mit Freunden und ein paar Bier ok, aber eigentlich kein Film, mit dem man sich hinterher noch groß auseinandersetzen müsste.
Irgendwann wird es soweit sein, daß nicht nur jede nichtssagende Sequenz mit ohrenbetäubender, melodieloser Musik zugeballert, sondern auch jeder Schnitt mit knackigen Soundeffekten zum Rambazamba hochgepowert wird. Dank Flegeln wie McG oder Michael Bay geht diese Entwicklung nicht nur schnell, sondern unaufhaltsam von Statten. EAGLE EYE ist auch so ein Schritt in die falsche Richtung.
Für Eagle Eye nahmen sich die Macher ein Bisschen was von Terminator, etwas vom Staatsfeind Nr. 1, die künstliche Intelligenz aus I, Robot und einen Schauspieler, auf den die Teenies stehen, um daraus einen Film zu schustern.
Es ist nicht zu viel versprochen, wenn man sagt, dass sich der Zuschauer auf wirklich gelungene Action, zahlreiche Explosionen, ein anständiges Spannungslevel und gute Darsteller freuen darf. Alles in allem also die perfekte Mischung für einen guten Filmabend. [...] Leider krankt Eagle Eye jedoch an der eigentlichen Story. Offenbar waren die Drehbuchautoren bemüht, so viele Hollywood-Streifen wie möglich thematisch mit in den Film einzubinden. Und so entdeckt der Zuschauer bereits nach kurzer Zeit auffällige Parallelen unter anderem zu "Terminator", "Der Staatsfeind Nr. 1", "I, Robot" und einigen weiteren älteren und jüngeren Filmen. Hier wäre es wünschenswert gewesen, mehr eigene Ideen einzubringen. Die doch zahlreichen Logik-Löcher möchte ich an dieser Stelle nicht weiter diskutieren. Der geneigte Filmfan wird akzeptieren, dass es in so einem Streifen nicht immer mit rechten Dingen zugehen muss. Auch wenn ich mir persönlich ein bisschen mehr Handlungstiefe und Detailverliebtheit gewünscht hätte. [...] Alles in allem lässt sich festhalten, dass "Eagle Eye - Außer Kontrolle" ein recht gelungener Agententhriller ist, der alles für einen spannenden Filmabend beinhaltet. Die Schauspieler sind klasse, die Action ist vom Feinsten und auch die Spannung kommt (mal abgesehen von den vorgenannten Kritikpunkten) nicht zu kurz.
Wahrhscheinlich der dümmste High-Tech-Thriller seit Jahren.Selbst mit viel gutem Willen ist der Plot mehr als hanebüchen und scheint eine 1:1 Verfilmung eines Drehbuchs mit dem Wissensstand 1964 zu sein. Schafft es der Film zu Beginn wenigstens noch durch hohes Tempo die Unlogik zu verschleiern, wird es spätestens mit Beginn des zweiten Akts völlig albern. Die konservative Kehrtwende und das Hurra-Patriotische-Ende, die billige Wackelcaminszenierung der Actionszenen und der lächerliche Schluss - (im wesentlichen eine schlechte mit Techbabble aufgejazzte Mischung aus Der Mann der zuviel wusste und The Interpreter) versetzten dem Film den Todesstoß. Das Shia die meiste Zeit etwas ölig daherkommt ist auch nicht grade hilfreich. Einziger Lichtblick Billy Bob Thornton als knarziger FBI-Humpel.
[...] Fazit: wer in Action-Filmen nicht auch noch eine funktionierende Handlung erwartet, sondern nur auf Knalleffekte aus ist, kann mit „Eagle Eye“ sicherlich seinen Spaß haben. Wer jedoch einen wirklich packenden Thriller erwartet, der nicht nur durch einige Schauwerte lebt, könnte ähnlich wie ich aus dem Kino kommen: kopfschüttelnd und wutschnaubend.
Flucht ist keine Option: “Eagle Eye”. Über diesen Film kann man viel Gutes sagen: Produktionsdesign, Kamera, Schnitt, Regie, Schauspieler - alles vom Feinsten, gelenkt von der Erfahrung eines Steven Spielberg. Über das Drehbuch hingegen kann man nicht viel Gutes sagen: Die Story ist löchrig und jagt mit Vollgas über Unstimmigkeiten hinweg. Also schnelles, sehr professionelles Unterhaltungskino für alle, die es während der Popcornknabberei mit der Handlungslogik nicht so genau nehmen. Und den Film dann auch schnell wieder vergessen. (Mehr im Podcast)
Große Erwartungen an die neue Spielberg-Caruso-LaBeouf-Koproduktion hatte ich nicht. Ihre erste Zusammenarbeit Disturbia war zwar ein kurzweiliges Popcorn-Vergnügen, wirkte aber als heißer Hitchcock-Aufguss etwas uninspiriert und ideenlos. US-Einnahmen von 80 Millionen Dollar bei einem geschätzten Budget von nur 20 Millionen Dollar waren aber Grund genug für das Team, sich erneut zu formieren und mit Eagle Eye einen Thriller der Sorte Staatsfeind Nummer 1 nach einer Idee von Spielberg, der die Regie wegen der Dreharbeiten an Indiana Jones Und Das Königreich Des Kristallschädels an D.J. Caruso abtrat, abzudrehen.
[...] Die vielen, vielen Vorbilder, bei denen sich dieser unsäglich anstrengende, lautstarke Film bedient, muss man gar nicht unbedingt kennen, um "Eagle Eye", diesen bemüht aufgefrischten Beitrag zu einer gewissen Tradition des Genrekinos, als durch und durch missglückt zu empfinden. Anders als das Hitchcock-Remake "Disturbia", Carusos letzte Zusammenarbeit mit Spielberg und LaBeouf, funktioniert "Eagle Eye" weder als Teenie-Update bewährter Vorbilder, noch eigenständiger Thriller von sympathischer Frische und Inszenierungslust.[...]
D.J. Carusos Eagle Eye beginnt so noch einigermaßen furios und überraschend; bald darauf nimmt der Film aber Fahrt in unheilvollere Gefilde auf und jagt Jerry (Shia LaBoeuf) gemeinsam mit seiner unfreiwilligen Komplizin Rachel Holloman (Michelle Monaghan) auf eine Autofahrt durch Chicago, nach der klar ist, dass der Regisseur keineswegs weiß, wohin er will.
Shia LaBeouf („Transformers", „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels") spielt nach dem Überraschungserfolg „Disturbia" wieder in D. J. Carusos neustem Film die Hauptrolle. Nach einer Drehbuch-Idee von Steven Spielberg wird er in „Eagle Eye“ zum Spielball einer machtvollen...
[...]Jeder, der Wert auf einen unterhaltsamen und actionlastigen Kino-Abend legt, der sogar noch ein ganz klein wenig nachdenklich angehaucht ist, wird mit „Eagle Eye“ nicht viel verkehrt machen können, gerade wenn man ein Anhänger von Shia Shia LaBeouf ist. Für den Rest sei der Besuch von „Wanted“ empfohlen, der unter dem Gesichtspunkt des Actioners die bessere Wahl ist[..]
Die erste Stunde von Eagle Eye ist Hochspannung pur. Man weiss nichts,die Spannungsschraube zieht teilweise gnadenlos an und man verfolgt interessiert dem Geschehen. Doch ach danach wird der Film absurd,lächerlich,grotesk und schlichtweg albern. Schade um die gelungene erste Stunde.
schnell abgefasst:
-darsteller hölzern
-story 0815
-spannungskurve so lala
-film vorhersehbar und absolut nix neues dabei
-vergleich zu staatsfeind nr1 sollte man lassen, da ich dem film dann nochmal die punktzahl halbieren müsste
Die ersten 5 min waren toll, und dann kam: Ne ned Polly sondern Shia LaBeouf und Shia LaBeouf is ein ganz: nö ned guter,sondern ein besch.... schauspieler. In nebenrollen wie bei TF geht das ja noch, aber in der hauptrolle..... Alleine schon sein dümmlicher gesichtsausdruck.....Erinnert mich immer an ein quengelndes kind!!
2 Std purer unsinn! Ok zur ehrenrettung, selbst Billy Bob Thornton konnte da nix raus reissen. Ich frag mich nur, warum er es nötig hat in drittklassigen filmen mitzuspielen
Ein mittelmäßiger Actionfilm, welcher ein Blockbuster sein möchte, es aber irgendwie nicht ganz schafft. Frei nach dem Motto: Gib ne Menge Geld für Explosionen aus, irgendwer wird sich den Film schon antun. Jedoch kann dies nicht über die schon x-mal gehörte, gelesene oder gesehene Idee hinwegtäuschen: Eine künstliche Intelligenz reagiert allzu menschlich und folgt genau seiner Programmierung, was zu einer heillosen Katastrophe führt.
Vllt lieber doch noch ein Transformers-Teil, Herr LeBeouf?
Der Film beginnt noch einigermaßen überraschend. Die Inszenierung der furiosen Verfolgungsjagden ist so wirr, so hektisch und undurchsichtig, dass man nicht nur sehr rasch den Überblick verliert, sondern ihn auch gar nicht wiederhaben möchte. Der Film entwickelt das Trugbild einer völlig überwachten Welt, in der jede Überwachungskamera, jedes Telefon Teil eines einzigen großen Netzwerkes ist. Wirklich thematisiert wird die politische Problematik von Überwachung aber in Eagle Eye nicht. Es ist möglich und damit ist gut. Eine ziemlich überzogene Geschichte. Zuviele Köche verderben den Brei (vier Autoren haben am Drehbuch mitgedoktert). Es ist nicht unbedingt neu und originell die Möglichkeiten der Überwachungstechnik im Film zu thematisieren. Das gab es schon besser ("Der Dialog" mit Gene Hackman). Selbst Tony Scotts "Der Staatsfeind Nr. 1" ist in sich logischer und spannender als "Eagle Eye". Aber da der Film (trotz seiner Unwahrscheinlichkeiten) noch ganz passabel wirkt und unterhalten kann ist er 'ganz gut'.
Unter Erpressung und Verfolgung werden zwei Protagonisten von einem Überwachungsapparat übel unter Druck gesetzt, der alle Kontroll- und Gewaltregister zieht und von einem Computer gesteuert wird, der bei der Regierungsplanung mitdenkt, das Ignorieren eines von ihm selbst vorgebrachten Vorschlags und die Konsequenzen daraus fortschreitend tödlich ahndet, wobei er seiner Aufgabe bzw. seinem Programm mit einer gewissen Eigenlogik konsequent zu folgen scheint, bis er – AUßER KONTROLLE – selbst so viel Schaden anrichtet wie die Menschen, die auf politisch-militärischer Ebene einen tragischen Fehler aufgrund einer zweifelhaften Entscheidung begangen haben.
"2001 Oddysee im Weltraum" wurde nicht nur auf unaufdringliche und anerkennende Weise als Teilvorlage verwendet (Wieder zieht ein "Bowman" nach und nach die Module raus; der Computer sieht durch eine leuchtende Kamera und hört auf synästhetische Weise mit), vielmehr alternativ und mit neuartig inszenierten Ideen, mit dem Geschehen nun auf der Erde, quasi neuverfilmt.
Es wirkt imposant, faszinierend und zugleich gespenstisch, wie der Rechner versucht, in der Vollmacht der Bevölkerung zu urteilen, wie er zum Beispiel als deren "Wir" die Verfassung zitiert. Ein denkbarer, möglicher und logischer Ergebnisstrang aus Historie, moderner Politik und Technik wurde kritisch und scharf durchdacht zu einem Drehbuch gemacht.
Der Film bietet passende, detailreiche und vollendete Effekte (z.B. wie der Computer mit Autobahnkameras weiterarbeitet, wenn ihm andere Geräte nicht zur Verfügung stehen; wie eine Mini-Überwachungsdrone mit dem Arm in die Luft geworfen wird), zügige und actionlastige Handlung und ernstzunehmende Rollen, insbesondere Thornton, der am Anfang fast nicht wiedererkennbar stinkbürokratisch dasitzt und herablassend-zynisch Angst verbreitet und dann mutig mitkämpft. Der Film unterhält. Ähnlich wie "Der Staatsfeind Nr. 1" (1998) beginnt die Spannung in "Eagle Eye" bald und zieht sich bis zum Ende durch, bei welchem spätestens Handlungsstränge logisch gebündelt werden. Die Nebenhandlungen und Charaktere nerven nicht, besitzen gerade genug Tiefe und verlangsamen die Handlung nicht, sie passen zur Gesamthandlung und durchspielen auch die Essenz des umdenkungs- und lernfähigen, spontanen und (mit-)menschlichen Potentials, das es braucht gegen so ein Wuchtmaschinchen.
Die interessierte Zuschauerin, der interessierte Zuschauer wird ermutigt nachzudenken, was aus der Überwachungstechnik werden kann, wenn sie sich als künstliche Intelligenz falsch entwickelt (bzw. in die falschen Hände gelangt), bzw., ob sie irgendwann ethische und funktionale Legitimationsgrenzen erreicht.
Wegen leicht teinahmsloser, runterleierartiger, (durchgängig) pessimistischer Ausstrahlung einiger Schauspieler und kleiner Fehler (Unlogisch: Der Verteidigungsminister wird trotz formaler Verantwortung des ausschlaggebenden Fehlers vom Computer begünstigt. Nicht nachvollziehbar und konstruiert: Person wird gesteuert und gezielt durch Stromkabel getötet) und wegen einer zu vorschnell mit "du" übersetzenden Synchro (was bei der gängigen Anrede mit dem Vornamen in Amerika nicht gemeint ist) nur 8/10.
Spannend und kurzweilig
Irgendwie schaffen es die Amerikaner doch immer wieder, Action-Thriller zu schaffen, die dich für 2 Stunden die Regeln jeder Logik vergessen lassen und dich einfach nur gut unterhalten.
Bewährtes Strickmuster: Junge, unschuldiger Held und Außenseiter, klever, aber eben ein Außenseiter, wird von der Staatsmacht gejagt. Er wird das Opfer des großen Unbekannten im Hintergrund.
Gemeinsam mit einer gut aussehenden Schicksalsgenossin begibt mach sich auf die gefährlichen Reise zur wahnwitzig-unterhaltsamen Auflösung.
Ein Film für Samstagabend mit einer Flasche Bier und einer Tüte Kartoffel-Chips.
Wohl eher ein paar Flaschen vorab präventiv eingeschüttetes Bier, um dem seichten Niveau und dem vielen Bumm-Krach-Schepper was positives abgewinnen zu können...
Empörend!
Dieser Storytyp ist schon 1000mal bis zum Erbrechen wieder und wieder neu aufgegriffen worden. Das einzig Besondere an "Eagle Eye" ist:
selten wurde sie so schlecht umgesetzt. Da muss schon mehr geboten sein, als drittklassige Schauspieler mit unterdurschnittlichen Actionsequenzen.
In dem Bereich lieber zum nicht ganz so schlechtem und in jedem Fall, um ein vielfaches unterhaltsameren "I, Robot" greifen.
Nicht anschauen!
Größtenteils bombastische Optik, sonst aber nicht wirklich erwähnenswert. Konfus, keine wirkliche Spannung, kein Alleinstellungsmerkmal, blasse Charaktere und insgesamt einfach nicht stimmig.
Dafür krachts aber fast immer und überall - das macht den Film zu einem seichten Zeitvertreib für zwischendurch - nicht mehr und nicht weniger.
Unruhiger Film, der stark an den misslungenen Wargames-Sequel "Wargames 2" erinnert. Neben bekannten Action-Szenen wartet der Film leider mit einer nicht nachvollziehbaren Handlung und etlichen Detailfehlern auf. Als Popcorn-Action-Kino vielleicht zu genießen, doch auch da alles andere als Richtungs-weisend. Als Film über Verantwortung und Technikmoral undbrauchbar.
Langweilig und absolut überflüssig. Insgesamt kommt ungefähr soviel Spannung auf wie bei einem Basketballspiel zwischen US-Amerikanern und Liliputanern. Shia Dingsbums ist alles, aber kein Schauspieler, eventuell reicht es noch für den Serviceposten am McDrive-Schalter. Gute Ansätze in den ersten zwanzig Minuten, danach wird alles nur noch verkompliziert und mit immer lauterem Krawall auf die Spitze getrieben.
Hat ein paar ganz nette Actionszenen aber das Gesamtwerk passt überhaupt nicht.
Achtung Spoiler: "Ein Computer der sogar Krähne von Schrottplätzen steuern kann", das sagt wohl alles.Da wollte man eindeutig zu viel.
Erinnert mich irgendwie sehr an 'Stirb Langsam 4.0', aber ich muss zugeben mir hat gefallen was ich da gesehen habe. Es ist jetzt zwar nicht 'der' Action Film, aber ein relativ guter. Lohnt sich jedenfalls mal anzuschauen.
"Eagle Eye" gehört für mich in die Kategorie "Sinnlos, aber unterhaltsam". Die ganze Story über einen Supercomputer, der die ganze Welt überwachen und steuern kann, ist zutiefst unrealistisch und lächerlich. Und obwohl die anfangs noch überraschende und spannende Handlung zum Ende hin immer mehr abflacht und zunehmend langweiliger wird, schafft es der Streifen dennoch irgendwie zu fesseln.
Das Erzähltempo von "Eagle Eye" ist verdammt flott, extrem actionreich und lässt kaum Zeit zum Durchatmen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass der Film trotz allem sehr kurzweilig und unterhaltsam ist.
Die Schauspieler machen ihre Sache recht ordentlich. Auch wenn Shia LaBeouf keineswegs überragend spielt, so fand ich ihn hier doch um einiges besser, als etwa in "Transformers". Seine Leistung ist sehr solide, und mit etwas Hilfe von Michelle Monaghan, sowie den fantastisch besetzten Nebenrollen, schafft er es durchaus, den Film zu tragen.
Eagly Eye ist zwar dermaßen unlogisch, aber unterhaltsam durch pure Action und Spannung. Schauspieler okay, Story mal etwas anders. Aber irgendwie erinnert mich dieser Kugel-Roboter an den von I Robot ;)
Unlogischer Actionthriller mit schnellem Tempo und genialer Action!
Wenn ein Film so unlogisch ist wie dieser, macht es irgendwann auch keinen Spaß mehr. Mich hat die Story mit jeder weiteren Minute immer mehr genervt. Und Krabum-Kino bekommt man heute in jedem halbwegs vernünftigen Actionfilm geboten. Nichts, was einen noch hinter dem Ofen hervorlockt.
Naja.. hast schon irgendwie recht, der war schon ganz schön unlogisch, aber mich hat er einfach unterhalten ;D
Ich gebe dem Film ja keine 10 oder 9, denn er ist ja lange nicht perfekt ;)
Wer nur auf sinnlose Hightechaction steht, sollte sich auch mal den sinnlosen "G.I Joe- Geheimauftrag Cobra" anschauen.
Oder Transformers. Den fand ich echt gruselig schlecht und seelenlos. Halt ein echter Michael Bay-Film. ;-) Shia LaBeouf ist vielleicht ein guter Schauspieler, aber leider liegt er mit der Rollenwahl nicht immer so ganz richtig.
Ich fand Transformers schon cool. Bin ja auch erst 13, da findet man das geil ;)
Shia LaBeouf ist ein guter Schauspieler, der auch gute Filme aussucht (Transformers, Disturbia usw.)! Aber ich gebe dir Recht, Transformers 2-Die Rache war doch enttäuschend. Sinnlose Ballerei und null Handlung.
Auf vordergründige Spannungs- und Actioneffekte ausgerichteter Verschwörungsthriller, der zu keinem Zeitpunkt wirklich überzeugen kann. Das Drehbuch ist äußerst schwach und bisweilen verworren und die Story dermaßen unglaubwürdig, dass man sich zeitweise in einem Science-Fiction-Film wähnt. Die unausgorene Mischung aus "War Games" und "Staatsfeind Nr. 1" gibt sich intelligent, ist aber in Wahrheit reichlich naiv und teilweise am Rande des Schwachsinns. Die ständig im Hintergrund tönende Musik, die Spannung erzeugen soll, erschöpft sich mit zunehmender Spieldauer, so dass man sich irgendwann ein Ende dieses unwürdigen Dauerfeuerwerks ohne Sinn und Verstand wünscht. Bomben, Explosionen und Verfolgungsjagden wirken aufgesetzt und dienen dem Selbstzweck. Am Ende versucht der Regisseur dann sogar, Hitchcocks "Der Mann, der zu viel wusste" zu imitieren. Manche mögen dies eine Reminiszenz nennen. Ich hingegen empfinde es als lächerlich. Hitch würde sich im Grabe herumdrehen, wüsste er, wie sein Film für dieses profane Machwerk missbraucht wurde.
Schraubt man seine Erwartungen bis zum Ventilanschlag zurück und nimmt einen konventionellen Handlungsverlauf ohne größere Überraschungen in kauf, ist D.J. Carusos Eagle Eye durchaus unterhaltsam. Die Story, die wie ein "Staatsfeind Nr.1"-Plagiat (mit einem Weißen in der Hauptrolle und ohne Gene Hackman) wirkt, ist zumeist vorhersehbar, ist aber trotzdessen zumindest teilweise erfolgreich im Spannungsaufbau, was mich angesichts der im Vorfeld gehegten Hoffnung, der Film möge mich wegen des D.J.'s auf dem Regiestuhl nicht zum Übergeben bringen, wirklich positiv überrascht hat. Die Darsteller sind in Ordnung, für Eagle Eye vollkommen ausreichend; selbst Shia LaBeouf nervt nicht so wie in diesem Transformer-Blechgemetzel. Nur den recht kurzen Auftritt von Michael Chiklis bedauere ich, eine längere Screentime seinerseits hätte ich auf jeden Fall begrüßt. Actionmäßig bekommt man einiges zu sehen, jedoch wird bei den meisten Explosionen und sonstigen Zerstörungsakten meiner Meinung nach zu viel CGI verwendet, was mich nicht begeistert, den ein oder anderen aber vielleicht weniger stört.
Dass Eagle Eye dann wieder total kitschig und typisch für einen Durchschnitts-Unterhaltungsfilm endet, überrascht ebensowenig wie die Künstliche Intelligenz im Film, die im 36 Untergeschoss des Pentagons dahinsiecht und wohl mit einem gewissen HAL-Bordcomputer verwandt ist...
Eagle Eye - Ausser Kontrolle - Kritik
US 2008 Laufzeit 117 Minuten, FSK 12, Thriller, Actionfilm, Kinostart 09.10.2008
Kritiken (17) — Film: Eagle Eye - Ausser Kontrolle
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenGleichsam gehetzter wie kurzweiliger Actionfilm von der Stange, der nicht nur seine Protagonisten auf eine atemlose Hatz schickt, sondern gewissermaßen auch dem Zuschauer eine solche auferlegt. Denn wer versucht, inmitten des Schnittmassakers mit brachialer Sounduntermalung auch nur den kleinsten Anschein einer logischen Geschichte zu entdecken, gerät zwangsläufig selbst ins Schwitzen.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschenAlfred Hitchcock ("Der unsichtbare Dritte", "Der Mann, der zuviel wusste", "Die 39 Stufen") + Stanley Kubrick ("2001: Odyssee im Weltraum") + Tony Scott ("Der Staatsfeind Nr. 1") + John McTiernan ("Stirb Langsam: Jetzt erst recht") + Shia irgendwas etc. pp. Gesamtergebnis: Kotztüte, eine cineastische. Schamlos werden obig genannte Vorbilder durch jenes vergiftete Brackwasser gezogen, in dem gleichzeitig das dümmste aller Drehbücher zu verfaulen droht. Wertvoller Tipp für alle potenziellen Amateurfilmer: Tarne die in Sekundenaugenblicken von der Leinwand tropfenden Absurditäten einfach mit Hochgeschwindigkeitstempo. Dann passt "Außer Kontrolle".
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
filmschauer 2011/03/22 18:50:22
Antwort löschenWahre Worte. Ein Kopfschmerzfilm, und das nicht im positiven Sinne.
RX1 2011/08/30 23:58:29
Antwort löschenIhr Ungläubigen!
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenFand ich dann doch extrem ok. Schöner, flotter Actionblockbuster. Kennt man alles schon aus anderen Filmen, stellt aber dennoch einen schönen Remix dar. Staatsfeind Nr. 1 in der Web 2.0 Version.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
manitu17 2010/03/10 08:00:33
Antwort löschenmich hat die szene in dem "Abhörsicheren Raum" irgendwie sehr stark an HEL in A Space Odyssee 2001 erinnert
klosauger 2011/01/18 20:46:58
Antwort löschenmich erinnert die story einfach knallhart an I-Robot xD
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenHastig wird die teilweise wenig nachvollziehbare Handlung vorangetrieben. Zeit zum Überlegen soll keine vorhanden sein, denn sonst fällt das dünne Gerüst schnell auseinander. Die Handlung ist dermassen verbogen, dass vermutlich selbst die Drehbuchautoren keine Ahnung mehr hatten, wie sie noch weitere Kurven einbauen sollten. An der Form lässt sich hingegen nicht viel aussetzen, obschon einige Szenen, besonders die erste Verfolgungsjagd mit Autos, ein wenig zu unübersichtlich inszeniert sind. Aber die Knalleffekte sind grundsätzlich sehr wirkungsvoll eingesetzt. Zudem lockert Billy Bob Thornton als knallharter FBI-Agent die Stimmung ein wenig auf.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Darbon 2011/03/21 00:49:32
Antwort löschenTja, wenn du das Klappern der Thorntonschen Dritten meinst, geht das mit dem Auflockern in Ordnung.
Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Schade also, dass “Eagle Eye” die durchaus spannende Grundidee zugunsten des Actionanteils lediglich zu Beginn anschneidet, dann aber verwirft. Die totalitäre Überwachung wird hier weder kritisiert noch groß thematisiert, lediglich der böse Computer stellt eine Gefahr dar. Das hätte man anders angehen können und müssen, auch in einem reinen Actioner. Die verworrene Geschichte, der mittelmäßige Cast und der unübersichtliche Schnitt machen aus dem Film durchschnittliches Popcornkino, bei dem man, ich habs getestet, auch zwischendurch mal einnicken kann, sich anschließend aber ohne Probleme wieder zurechtfindet. Für zwischendurch mit Freunden und ein paar Bier ok, aber eigentlich kein Film, mit dem man sich hinterher noch groß auseinandersetzen müsste.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenIrgendwann wird es soweit sein, daß nicht nur jede nichtssagende Sequenz mit ohrenbetäubender, melodieloser Musik zugeballert, sondern auch jeder Schnitt mit knackigen Soundeffekten zum Rambazamba hochgepowert wird. Dank Flegeln wie McG oder Michael Bay geht diese Entwicklung nicht nur schnell, sondern unaufhaltsam von Statten. EAGLE EYE ist auch so ein Schritt in die falsche Richtung.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenFür Eagle Eye nahmen sich die Macher ein Bisschen was von Terminator, etwas vom Staatsfeind Nr. 1, die künstliche Intelligenz aus I, Robot und einen Schauspieler, auf den die Teenies stehen, um daraus einen Film zu schustern.
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa
Kommentar löschenEs ist nicht zu viel versprochen, wenn man sagt, dass sich der Zuschauer auf wirklich gelungene Action, zahlreiche Explosionen, ein anständiges Spannungslevel und gute Darsteller freuen darf. Alles in allem also die perfekte Mischung für einen guten Filmabend. [...] Leider krankt Eagle Eye jedoch an der eigentlichen Story. Offenbar waren die Drehbuchautoren bemüht, so viele Hollywood-Streifen wie möglich thematisch mit in den Film einzubinden. Und so entdeckt der Zuschauer bereits nach kurzer Zeit auffällige Parallelen unter anderem zu "Terminator", "Der Staatsfeind Nr. 1", "I, Robot" und einigen weiteren älteren und jüngeren Filmen. Hier wäre es wünschenswert gewesen, mehr eigene Ideen einzubringen. Die doch zahlreichen Logik-Löcher möchte ich an dieser Stelle nicht weiter diskutieren. Der geneigte Filmfan wird akzeptieren, dass es in so einem Streifen nicht immer mit rechten Dingen zugehen muss. Auch wenn ich mir persönlich ein bisschen mehr Handlungstiefe und Detailverliebtheit gewünscht hätte. [...] Alles in allem lässt sich festhalten, dass "Eagle Eye - Außer Kontrolle" ein recht gelungener Agententhriller ist, der alles für einen spannenden Filmabend beinhaltet. Die Schauspieler sind klasse, die Action ist vom Feinsten und auch die Spannung kommt (mal abgesehen von den vorgenannten Kritikpunkten) nicht zu kurz.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWahrhscheinlich der dümmste High-Tech-Thriller seit Jahren.Selbst mit viel gutem Willen ist der Plot mehr als hanebüchen und scheint eine 1:1 Verfilmung eines Drehbuchs mit dem Wissensstand 1964 zu sein. Schafft es der Film zu Beginn wenigstens noch durch hohes Tempo die Unlogik zu verschleiern, wird es spätestens mit Beginn des zweiten Akts völlig albern. Die konservative Kehrtwende und das Hurra-Patriotische-Ende, die billige Wackelcaminszenierung der Actionszenen und der lächerliche Schluss - (im wesentlichen eine schlechte mit Techbabble aufgejazzte Mischung aus Der Mann der zuviel wusste und The Interpreter) versetzten dem Film den Todesstoß. Das Shia die meiste Zeit etwas ölig daherkommt ist auch nicht grade hilfreich. Einziger Lichtblick Billy Bob Thornton als knarziger FBI-Humpel.
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEin weitgehend spannender Katz und Maus-Thriller. Die Auflösung und Überwindung des "Bösen" kommt zu einfach daher.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschen[...] Fazit: wer in Action-Filmen nicht auch noch eine funktionierende Handlung erwartet, sondern nur auf Knalleffekte aus ist, kann mit „Eagle Eye“ sicherlich seinen Spaß haben. Wer jedoch einen wirklich packenden Thriller erwartet, der nicht nur durch einige Schauwerte lebt, könnte ähnlich wie ich aus dem Kino kommen: kopfschüttelnd und wutschnaubend.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenFlucht ist keine Option: “Eagle Eye”. Über diesen Film kann man viel Gutes sagen: Produktionsdesign, Kamera, Schnitt, Regie, Schauspieler - alles vom Feinsten, gelenkt von der Erfahrung eines Steven Spielberg. Über das Drehbuch hingegen kann man nicht viel Gutes sagen: Die Story ist löchrig und jagt mit Vollgas über Unstimmigkeiten hinweg. Also schnelles, sehr professionelles Unterhaltungskino für alle, die es während der Popcornknabberei mit der Handlungslogik nicht so genau nehmen. Und den Film dann auch schnell wieder vergessen. (Mehr im Podcast)
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenGroße Erwartungen an die neue Spielberg-Caruso-LaBeouf-Koproduktion hatte ich nicht. Ihre erste Zusammenarbeit Disturbia war zwar ein kurzweiliges Popcorn-Vergnügen, wirkte aber als heißer Hitchcock-Aufguss etwas uninspiriert und ideenlos. US-Einnahmen von 80 Millionen Dollar bei einem geschätzten Budget von nur 20 Millionen Dollar waren aber Grund genug für das Team, sich erneut zu formieren und mit Eagle Eye einen Thriller der Sorte Staatsfeind Nummer 1 nach einer Idee von Spielberg, der die Regie wegen der Dreharbeiten an Indiana Jones Und Das Königreich Des Kristallschädels an D.J. Caruso abtrat, abzudrehen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Die vielen, vielen Vorbilder, bei denen sich dieser unsäglich anstrengende, lautstarke Film bedient, muss man gar nicht unbedingt kennen, um "Eagle Eye", diesen bemüht aufgefrischten Beitrag zu einer gewissen Tradition des Genrekinos, als durch und durch missglückt zu empfinden. Anders als das Hitchcock-Remake "Disturbia", Carusos letzte Zusammenarbeit mit Spielberg und LaBeouf, funktioniert "Eagle Eye" weder als Teenie-Update bewährter Vorbilder, noch eigenständiger Thriller von sympathischer Frische und Inszenierungslust.[...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Rochus Wolff: freier Journalist
Kommentar löschenD.J. Carusos Eagle Eye beginnt so noch einigermaßen furios und überraschend; bald darauf nimmt der Film aber Fahrt in unheilvollere Gefilde auf und jagt Jerry (Shia LaBoeuf) gemeinsam mit seiner unfreiwilligen Komplizin Rachel Holloman (Michelle Monaghan) auf eine Autofahrt durch Chicago, nach der klar ist, dass der Regisseur keineswegs weiß, wohin er will.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenShia LaBeouf („Transformers", „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels") spielt nach dem Überraschungserfolg „Disturbia" wieder in D. J. Carusos neustem Film die Hauptrolle. Nach einer Drehbuch-Idee von Steven Spielberg wird er in „Eagle Eye“ zum Spielball einer machtvollen...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Jeder, der Wert auf einen unterhaltsamen und actionlastigen Kino-Abend legt, der sogar noch ein ganz klein wenig nachdenklich angehaucht ist, wird mit „Eagle Eye“ nicht viel verkehrt machen können, gerade wenn man ein Anhänger von Shia Shia LaBeouf ist. Für den Rest sei der Besuch von „Wanted“ empfohlen, der unter dem Gesichtspunkt des Actioners die bessere Wahl ist[..]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (117) — Film: Eagle Eye - Ausser Kontrolle
Kommentar schreibenTraining 2012/01/19 15:46:01
Kommentar löschenDie erste Stunde von Eagle Eye ist Hochspannung pur. Man weiss nichts,die Spannungsschraube zieht teilweise gnadenlos an und man verfolgt interessiert dem Geschehen. Doch ach danach wird der Film absurd,lächerlich,grotesk und schlichtweg albern. Schade um die gelungene erste Stunde.
Kommentar gefällt mir Antworten
aberaber 2012/01/16 12:01:43
Kommentar löschenPassabler Actionfilm. Aber warum mußte Shia LaBeouf die Hauptrole spielen?
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
kahaujiko 2011/12/28 22:37:16
Kommentar löschenschnell abgefasst:
-darsteller hölzern
-story 0815
-spannungskurve so lala
-film vorhersehbar und absolut nix neues dabei
-vergleich zu staatsfeind nr1 sollte man lassen, da ich dem film dann nochmal die punktzahl halbieren müsste
gesamturteil/-definition: uninteressant
Kommentar gefällt mir Antworten
swissroland 2011/12/11 21:54:46
Kommentar löschenDie ersten 5 min waren toll, und dann kam: Ne ned Polly sondern Shia LaBeouf und Shia LaBeouf is ein ganz: nö ned guter,sondern ein besch.... schauspieler. In nebenrollen wie bei TF geht das ja noch, aber in der hauptrolle..... Alleine schon sein dümmlicher gesichtsausdruck.....Erinnert mich immer an ein quengelndes kind!!
2 Std purer unsinn! Ok zur ehrenrettung, selbst Billy Bob Thornton konnte da nix raus reissen. Ich frag mich nur, warum er es nötig hat in drittklassigen filmen mitzuspielen
Kommentar gefällt mir Antworten
Xellus 2011/11/28 15:14:54
Kommentar löschenEin mittelmäßiger Actionfilm, welcher ein Blockbuster sein möchte, es aber irgendwie nicht ganz schafft. Frei nach dem Motto: Gib ne Menge Geld für Explosionen aus, irgendwer wird sich den Film schon antun. Jedoch kann dies nicht über die schon x-mal gehörte, gelesene oder gesehene Idee hinwegtäuschen: Eine künstliche Intelligenz reagiert allzu menschlich und folgt genau seiner Programmierung, was zu einer heillosen Katastrophe führt.
Vllt lieber doch noch ein Transformers-Teil, Herr LeBeouf?
Kommentar gefällt mir Antworten
RoosterCogburn 2011/10/16 10:07:07
Kommentar löschenDer Film beginnt noch einigermaßen überraschend. Die Inszenierung der furiosen Verfolgungsjagden ist so wirr, so hektisch und undurchsichtig, dass man nicht nur sehr rasch den Überblick verliert, sondern ihn auch gar nicht wiederhaben möchte. Der Film entwickelt das Trugbild einer völlig überwachten Welt, in der jede Überwachungskamera, jedes Telefon Teil eines einzigen großen Netzwerkes ist. Wirklich thematisiert wird die politische Problematik von Überwachung aber in Eagle Eye nicht. Es ist möglich und damit ist gut. Eine ziemlich überzogene Geschichte. Zuviele Köche verderben den Brei (vier Autoren haben am Drehbuch mitgedoktert). Es ist nicht unbedingt neu und originell die Möglichkeiten der Überwachungstechnik im Film zu thematisieren. Das gab es schon besser ("Der Dialog" mit Gene Hackman). Selbst Tony Scotts "Der Staatsfeind Nr. 1" ist in sich logischer und spannender als "Eagle Eye". Aber da der Film (trotz seiner Unwahrscheinlichkeiten) noch ganz passabel wirkt und unterhalten kann ist er 'ganz gut'.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
RX1 2011/08/30 23:59:27
Kommentar löschenÄußerst Spannend.
Gute Story.
Top Schauspieler.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Dr. Tyrell 2011/08/31 02:21:42
Antwort löschenHast du da einen neuen Freund gefunden Greetling ;D
RX1 2011/09/01 19:47:45
Antwort löschenShia LaBoef ist ein guter schauspieler. Es gibt sehr viel bessere. man muss ihn ja nicht an den Besten messen.
Roger 2011/07/29 15:44:36
Kommentar löschenUnter Erpressung und Verfolgung werden zwei Protagonisten von einem Überwachungsapparat übel unter Druck gesetzt, der alle Kontroll- und Gewaltregister zieht und von einem Computer gesteuert wird, der bei der Regierungsplanung mitdenkt, das Ignorieren eines von ihm selbst vorgebrachten Vorschlags und die Konsequenzen daraus fortschreitend tödlich ahndet, wobei er seiner Aufgabe bzw. seinem Programm mit einer gewissen Eigenlogik konsequent zu folgen scheint, bis er – AUßER KONTROLLE – selbst so viel Schaden anrichtet wie die Menschen, die auf politisch-militärischer Ebene einen tragischen Fehler aufgrund einer zweifelhaften Entscheidung begangen haben.
"2001 Oddysee im Weltraum" wurde nicht nur auf unaufdringliche und anerkennende Weise als Teilvorlage verwendet (Wieder zieht ein "Bowman" nach und nach die Module raus; der Computer sieht durch eine leuchtende Kamera und hört auf synästhetische Weise mit), vielmehr alternativ und mit neuartig inszenierten Ideen, mit dem Geschehen nun auf der Erde, quasi neuverfilmt.
Es wirkt imposant, faszinierend und zugleich gespenstisch, wie der Rechner versucht, in der Vollmacht der Bevölkerung zu urteilen, wie er zum Beispiel als deren "Wir" die Verfassung zitiert. Ein denkbarer, möglicher und logischer Ergebnisstrang aus Historie, moderner Politik und Technik wurde kritisch und scharf durchdacht zu einem Drehbuch gemacht.
Der Film bietet passende, detailreiche und vollendete Effekte (z.B. wie der Computer mit Autobahnkameras weiterarbeitet, wenn ihm andere Geräte nicht zur Verfügung stehen; wie eine Mini-Überwachungsdrone mit dem Arm in die Luft geworfen wird), zügige und actionlastige Handlung und ernstzunehmende Rollen, insbesondere Thornton, der am Anfang fast nicht wiedererkennbar stinkbürokratisch dasitzt und herablassend-zynisch Angst verbreitet und dann mutig mitkämpft. Der Film unterhält. Ähnlich wie "Der Staatsfeind Nr. 1" (1998) beginnt die Spannung in "Eagle Eye" bald und zieht sich bis zum Ende durch, bei welchem spätestens Handlungsstränge logisch gebündelt werden. Die Nebenhandlungen und Charaktere nerven nicht, besitzen gerade genug Tiefe und verlangsamen die Handlung nicht, sie passen zur Gesamthandlung und durchspielen auch die Essenz des umdenkungs- und lernfähigen, spontanen und (mit-)menschlichen Potentials, das es braucht gegen so ein Wuchtmaschinchen.
Die interessierte Zuschauerin, der interessierte Zuschauer wird ermutigt nachzudenken, was aus der Überwachungstechnik werden kann, wenn sie sich als künstliche Intelligenz falsch entwickelt (bzw. in die falschen Hände gelangt), bzw., ob sie irgendwann ethische und funktionale Legitimationsgrenzen erreicht.
Wegen leicht teinahmsloser, runterleierartiger, (durchgängig) pessimistischer Ausstrahlung einiger Schauspieler und kleiner Fehler (Unlogisch: Der Verteidigungsminister wird trotz formaler Verantwortung des ausschlaggebenden Fehlers vom Computer begünstigt. Nicht nachvollziehbar und konstruiert: Person wird gesteuert und gezielt durch Stromkabel getötet) und wegen einer zu vorschnell mit "du" übersetzenden Synchro (was bei der gängigen Anrede mit dem Vornamen in Amerika nicht gemeint ist) nur 8/10.
Kommentar gefällt mir Antworten
juergen-schulze 2011/07/02 12:20:49
Kommentar löschenSpannend und kurzweilig
Irgendwie schaffen es die Amerikaner doch immer wieder, Action-Thriller zu schaffen, die dich für 2 Stunden die Regeln jeder Logik vergessen lassen und dich einfach nur gut unterhalten.
Bewährtes Strickmuster: Junge, unschuldiger Held und Außenseiter, klever, aber eben ein Außenseiter, wird von der Staatsmacht gejagt. Er wird das Opfer des großen Unbekannten im Hintergrund.
Gemeinsam mit einer gut aussehenden Schicksalsgenossin begibt mach sich auf die gefährlichen Reise zur wahnwitzig-unterhaltsamen Auflösung.
Ein Film für Samstagabend mit einer Flasche Bier und einer Tüte Kartoffel-Chips.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Hellbilly 2011/07/02 13:02:34
Antwort löschenWohl eher ein paar Flaschen vorab präventiv eingeschüttetes Bier, um dem seichten Niveau und dem vielen Bumm-Krach-Schepper was positives abgewinnen zu können...
J4KOB 2011/05/22 19:15:08
Kommentar löschenEmpörend!
Dieser Storytyp ist schon 1000mal bis zum Erbrechen wieder und wieder neu aufgegriffen worden. Das einzig Besondere an "Eagle Eye" ist:
selten wurde sie so schlecht umgesetzt. Da muss schon mehr geboten sein, als drittklassige Schauspieler mit unterdurschnittlichen Actionsequenzen.
In dem Bereich lieber zum nicht ganz so schlechtem und in jedem Fall, um ein vielfaches unterhaltsameren "I, Robot" greifen.
Nicht anschauen!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten
BizZzar 2011/11/25 00:03:50
Antwort löschenIch heiße J4KOB und mein Kommentar enthält
>>>SPOILER<<<<
Muss das denn auch sein
J4KOB 2011/11/25 00:14:44
Antwort löschenDer Twust ist aber auch wirklich zu offensichtlich.
Hast trotzdem recht, wird geändert.
Hellbilly 2011/05/05 20:50:43
Kommentar löschenGrößtenteils bombastische Optik, sonst aber nicht wirklich erwähnenswert. Konfus, keine wirkliche Spannung, kein Alleinstellungsmerkmal, blasse Charaktere und insgesamt einfach nicht stimmig.
Dafür krachts aber fast immer und überall - das macht den Film zu einem seichten Zeitvertreib für zwischendurch - nicht mehr und nicht weniger.
Kommentar gefällt mir Antworten
damokles 2011/04/15 12:27:54
Kommentar löschenUnruhiger Film, der stark an den misslungenen Wargames-Sequel "Wargames 2" erinnert. Neben bekannten Action-Szenen wartet der Film leider mit einer nicht nachvollziehbaren Handlung und etlichen Detailfehlern auf. Als Popcorn-Action-Kino vielleicht zu genießen, doch auch da alles andere als Richtungs-weisend. Als Film über Verantwortung und Technikmoral undbrauchbar.
Kommentar gefällt mir Antworten
cruzha 2011/04/08 13:32:43
Kommentar löschenLangweilig und absolut überflüssig. Insgesamt kommt ungefähr soviel Spannung auf wie bei einem Basketballspiel zwischen US-Amerikanern und Liliputanern. Shia Dingsbums ist alles, aber kein Schauspieler, eventuell reicht es noch für den Serviceposten am McDrive-Schalter. Gute Ansätze in den ersten zwanzig Minuten, danach wird alles nur noch verkompliziert und mit immer lauterem Krawall auf die Spitze getrieben.
Kommentar gefällt mir Antworten
Matty 2011/04/08 13:16:29
Kommentar löschenHat ein paar ganz nette Actionszenen aber das Gesamtwerk passt überhaupt nicht.
Achtung Spoiler: "Ein Computer der sogar Krähne von Schrottplätzen steuern kann", das sagt wohl alles.Da wollte man eindeutig zu viel.
Kommentar gefällt mir Antworten
Irrelevant 2011/04/03 09:07:49
Kommentar löschenErinnert mich irgendwie sehr an 'Stirb Langsam 4.0', aber ich muss zugeben mir hat gefallen was ich da gesehen habe. Es ist jetzt zwar nicht 'der' Action Film, aber ein relativ guter. Lohnt sich jedenfalls mal anzuschauen.
Kommentar gefällt mir Antworten
Mr. Pink 2011/04/02 19:28:15
Kommentar löschen"Eagle Eye" gehört für mich in die Kategorie "Sinnlos, aber unterhaltsam". Die ganze Story über einen Supercomputer, der die ganze Welt überwachen und steuern kann, ist zutiefst unrealistisch und lächerlich. Und obwohl die anfangs noch überraschende und spannende Handlung zum Ende hin immer mehr abflacht und zunehmend langweiliger wird, schafft es der Streifen dennoch irgendwie zu fesseln.
Das Erzähltempo von "Eagle Eye" ist verdammt flott, extrem actionreich und lässt kaum Zeit zum Durchatmen. Das ist wahrscheinlich auch der Grund dafür, dass der Film trotz allem sehr kurzweilig und unterhaltsam ist.
Die Schauspieler machen ihre Sache recht ordentlich. Auch wenn Shia LaBeouf keineswegs überragend spielt, so fand ich ihn hier doch um einiges besser, als etwa in "Transformers". Seine Leistung ist sehr solide, und mit etwas Hilfe von Michelle Monaghan, sowie den fantastisch besetzten Nebenrollen, schafft er es durchaus, den Film zu tragen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
moiCheCker 2011/03/26 10:56:32
Kommentar löschenEagly Eye ist zwar dermaßen unlogisch, aber unterhaltsam durch pure Action und Spannung. Schauspieler okay, Story mal etwas anders. Aber irgendwie erinnert mich dieser Kugel-Roboter an den von I Robot ;)
Unlogischer Actionthriller mit schnellem Tempo und genialer Action!
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten
Filmkenner77 2011/03/26 17:02:44
Antwort löschenWenn ein Film so unlogisch ist wie dieser, macht es irgendwann auch keinen Spaß mehr. Mich hat die Story mit jeder weiteren Minute immer mehr genervt. Und Krabum-Kino bekommt man heute in jedem halbwegs vernünftigen Actionfilm geboten. Nichts, was einen noch hinter dem Ofen hervorlockt.
moiCheCker 2011/03/27 11:33:02
Antwort löschenNaja.. hast schon irgendwie recht, der war schon ganz schön unlogisch, aber mich hat er einfach unterhalten ;D
Ich gebe dem Film ja keine 10 oder 9, denn er ist ja lange nicht perfekt ;)
Wer nur auf sinnlose Hightechaction steht, sollte sich auch mal den sinnlosen "G.I Joe- Geheimauftrag Cobra" anschauen.
Filmkenner77 2011/03/27 13:14:06
Antwort löschenOder Transformers. Den fand ich echt gruselig schlecht und seelenlos. Halt ein echter Michael Bay-Film. ;-) Shia LaBeouf ist vielleicht ein guter Schauspieler, aber leider liegt er mit der Rollenwahl nicht immer so ganz richtig.
moiCheCker 2011/03/27 19:10:04
Antwort löschenIch fand Transformers schon cool. Bin ja auch erst 13, da findet man das geil ;)
Shia LaBeouf ist ein guter Schauspieler, der auch gute Filme aussucht (Transformers, Disturbia usw.)! Aber ich gebe dir Recht, Transformers 2-Die Rache war doch enttäuschend. Sinnlose Ballerei und null Handlung.
Filmkenner77 2011/03/28 08:32:22
Antwort löschenNaja, ich bin ja auch ein wenig älter als du. Vielleicht wirst du in 10-15 Jahren Transformers auch anders sehen als heute. ;-)
moiCheCker 2011/03/28 16:13:27
Antwort löschenNaja, was findest du denn an dem so schlecht?
Alle 8 Antworten zeigen
Filmkenner77 2011/03/28 16:55:24
Antwort löschenPuh, wo soll ich da anfangen? Hast du zwei Stunden? Am besten, du liest meine Kritik zu dem Film. Dann hast du einen ersten Eindruck.
moiCheCker 2011/03/28 20:58:12
Antwort löschenkannst ruhig ein paar Schwerpunkte nennen ;)
IzzO 2011/03/25 15:14:35
Kommentar löschenSolides Popcorn-Kino, dass zu unterhalten weiß...ist aber schnell vergessen. Peace
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Filmkenner77 2011/03/24 15:09:31
Kommentar löschenAuf vordergründige Spannungs- und Actioneffekte ausgerichteter Verschwörungsthriller, der zu keinem Zeitpunkt wirklich überzeugen kann. Das Drehbuch ist äußerst schwach und bisweilen verworren und die Story dermaßen unglaubwürdig, dass man sich zeitweise in einem Science-Fiction-Film wähnt. Die unausgorene Mischung aus "War Games" und "Staatsfeind Nr. 1" gibt sich intelligent, ist aber in Wahrheit reichlich naiv und teilweise am Rande des Schwachsinns. Die ständig im Hintergrund tönende Musik, die Spannung erzeugen soll, erschöpft sich mit zunehmender Spieldauer, so dass man sich irgendwann ein Ende dieses unwürdigen Dauerfeuerwerks ohne Sinn und Verstand wünscht. Bomben, Explosionen und Verfolgungsjagden wirken aufgesetzt und dienen dem Selbstzweck. Am Ende versucht der Regisseur dann sogar, Hitchcocks "Der Mann, der zu viel wusste" zu imitieren. Manche mögen dies eine Reminiszenz nennen. Ich hingegen empfinde es als lächerlich. Hitch würde sich im Grabe herumdrehen, wüsste er, wie sein Film für dieses profane Machwerk missbraucht wurde.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr. Goodkat 2011/03/21 21:41:37
Kommentar löschenSchraubt man seine Erwartungen bis zum Ventilanschlag zurück und nimmt einen konventionellen Handlungsverlauf ohne größere Überraschungen in kauf, ist D.J. Carusos Eagle Eye durchaus unterhaltsam. Die Story, die wie ein "Staatsfeind Nr.1"-Plagiat (mit einem Weißen in der Hauptrolle und ohne Gene Hackman) wirkt, ist zumeist vorhersehbar, ist aber trotzdessen zumindest teilweise erfolgreich im Spannungsaufbau, was mich angesichts der im Vorfeld gehegten Hoffnung, der Film möge mich wegen des D.J.'s auf dem Regiestuhl nicht zum Übergeben bringen, wirklich positiv überrascht hat. Die Darsteller sind in Ordnung, für Eagle Eye vollkommen ausreichend; selbst Shia LaBeouf nervt nicht so wie in diesem Transformer-Blechgemetzel. Nur den recht kurzen Auftritt von Michael Chiklis bedauere ich, eine längere Screentime seinerseits hätte ich auf jeden Fall begrüßt. Actionmäßig bekommt man einiges zu sehen, jedoch wird bei den meisten Explosionen und sonstigen Zerstörungsakten meiner Meinung nach zu viel CGI verwendet, was mich nicht begeistert, den ein oder anderen aber vielleicht weniger stört.
Dass Eagle Eye dann wieder total kitschig und typisch für einen Durchschnitts-Unterhaltungsfilm endet, überrascht ebensowenig wie die Künstliche Intelligenz im Film, die im 36 Untergeschoss des Pentagons dahinsiecht und wohl mit einem gewissen HAL-Bordcomputer verwandt ist...
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bitte logge dich ein Eagle Eye - Ausser Kontrolle
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.
Deine Meinung zum Film Eagle Eye - Ausser Kontrolle