Eat Drink Man Woman
Yin shi nan nu (1994), TW/US Laufzeit 123 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 15.09.1994
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von Ang Lee, mit Sihung Lung und Yu-Wen Wang
Chu, ein Meisterkuch aus Taipeh, will seine drei Töchter bei sich zu Hause behalten, doch die haben ihre eigenen Pläne. Jia-Chien arbeitet als Geschäftsfrau und hat sich eine eigene Wohnung gekauft, Jia-Ning, die Jüngste und noch Schülerin, hat sich an den Freund ihrer besten Freundin rangemacht und ist jetzt schwanger. Nur Jia-Jen, Lehrerin, ist von ihrem Liebesleben enttäuscht und könnte weiterhin mit ihrem Vater zusammen leben. Das sonntägliche Mahl ist der letzte Versuch des Rentners, seine Familie zusammenzuhalten. Als er seinen Mädchen allerdings eröffnet, daß er nicht die Witwe Liang sondern deren Tochter Jin-Rong zu seiner neuen Ehefrau nehmen will, kommt plötzlich Stimmung in die sonst so schweigsame, sonntägliche Essensrunde.
Cast & Crew
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Ang Lee
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Sihung Lung
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Yu-Wen Wang
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jia-Ning
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Chien-lien Wu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jia-Chien
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Kuei-Mei Yang
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Sylvia Chang
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jin-Rong
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Winston Chao
Regie
Schauspieler
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Chao-jung Chen
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James Schamus
-
Hui-Ling Wang
-
Ang Lee
- Genre
- Romantische Komödie, Komödie, Familiendrama
- Handlung
- Familie, Kochen, Partnersuche, Partnersuche, Partnersuche, Sinn des Lebens, Vater-Tochter-Beziehung
- Stimmung
- Gutgelaunt, Romantisch, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Eat Drink Man Woman
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Trailer zum Film Eat Drink Man Woman
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Kommentare (9) — Film: Eat Drink Man Woman
Kommentar schreibenHungerkünstler 2011/12/15 15:14:44
Kommentar löschenFilme von Ang Lee sind ein Genuss für die Sinne. Das gilt ganz besonbders für Eat Drink Man Woman. Auch wenn Nase und Geschmackssinn trotz der herrlichen Zubereitungen leider unbeteiligt bleiben, so ist doch zumindest ein Ohrenerlebnis und Augenschmaus erster Güte geboten. Letzerer durch die opulenten Farben, sowohl bei den Innen- wie den außenaufnahmen und nicht zuletzt durch die Ausstrahlung der aparten Protagonistennen. Die schauspierische Leistung (und die offensichtliche Kochkunst) des männlichen Hauptdarstellers soll damit nicht gesschmälert werden.
In dem bis zum Ende sehr anregenden Handlungsablauf erfahren wir viel über fernöstliche Kultur, insbesonder auch die Eßkultur, im Spannungsfeld zwischen Tradition und westlicher Moderne (Fastfood!). Noch beeindruckender erschien mir die Darstellung , dass ungeachtet aller kulturellen und gesellschaftlichen Verschiedenheiten die wesentliche seelische und emotionale Grundbeschaffenheit der Menschen da wie dort die gleiche ist. Das ist bewegend dargestellt.
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freakualizer 2011/05/27 15:54:15
Kommentar löschenDie Köstlichkeiten, die der Vater hier seinen Töchtern (und der Enkelin) kredenzt, machen richtig Appetit. Und alles wird so zubereitet, dass einem das Wasser im Munde zusammen läuft. Wenn die Handlung nicht wäre, könnte der Film fast als Asia-Kochshow mit Überlänge durchgehen. Alle Speisen werden meisterhaft zubereitet und der aufmerksame Zuschauer bekommt sogar Einblicke in ein paar Tricks des Großmeisters. Generell wurde mit viel Liebe zum Detail gearbeitet, auch bei dem Aufbau der Figuren. Die Handlung gefällt mir auch, das Ende ist toll. Nur wenige, typisch asiatisch-überspitzte Dialoge, hielten mich von einer höheren Wertung ab. Habe den Film gestern im TV gesehen und heute gehe ich zum Chinesen essen. Hält also nach, der Streifen..
3 Sterne, äh.. 8,5 Punkte! ;D
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janissl 2011/03/28 13:52:48
Kommentar löschenEin Liebesbekenntnis an die Asiatische Küche ist "Eat Drink Man Woman", Ang Lee nimmt sich viel Zeit sie in all ihren Facetten darzustellen und mit Kochen im herkömmlichen Sinne hat das nicht mehr viel zu tun, kunstvoll werden allerlei Spezialitäten der chinesischen Küche zubereitet, so dass man als Zuschauer nicht umhinkommt einen großen Appetit zu entwickeln, der sich aber hierzulande recht schwer stillen lässt, ist doch das was man hier als asiatisches Essen vorgesetzt bekommt zumeist ziemlich degenerierter Fraß.
Der verwitwete Meisterkoch Chu hat allerdings auch nicht mehr viel Freude an seiner Kunst, hat er doch seinen Geschmackssinn verloren und so ist es nur noch Routine für ihn, reine Pflichterfüllung für das all-sonntägliche Familienessen mit seinen drei erwachsenen Töchtern. Diese familiäre Tradition ist ein erstaunlich freudloses Unterfangen, angesichts der gereichten Köstlichkeiten. Zwar leben die vier noch alle unter einem Dach, aber eben auch konsequent nebeneinander her. Ähnlich wie Jahre später in "Der Eissturm" erzählt Lee eine Geschichte über die Sprachlosigkeit, das Miteinander und Gegeneinander, die Funktion und Dysfunktion von Familie. In "Eat Drink Man Woman" ist der Grundton allerdings ein weitaus heitererer, die vier Hauptfiguren werden alle sehr liebenswert exponiert und ihre kleineren und größeren Probleme dem Zuschauer nahe gebracht. Wie eine dunkle Wolke schwebt der frühe Tod der Mutter über ihnen und scheint ein Hauptgrund zu sein, für die Kommunikationsprobleme zwischen ihnen. Als roter Faden ziehen sich die gemeinsamen Mahlzeiten durch den Film und wenn überhaupt, dann nur hier können Probleme angesprochen werden, am Esstisch wird die Geschichte vorangetrieben, sehr raffiniert ist das gemacht. Im Laufe des Films kriegen sie alle irgendwie die Kurve, behaupten sich, verändern sich, entwickeln sich und sogar einen wunderschönen, herzerwärmenden Twist hält das Ende bereit. Und so ist "Eat Drink Man Woman" bestes Feel-Good-Kino, vom Meister gewohnt souverän inszeniert.
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Nutella?!! 2011/02/15 18:09:23
Kommentar löschenZu dem Kultur-Punkte-Bonus gibt es noch einen Sympathie und einen kulinarischen Geschmacks und staun -Punkt.. aber fuer mehr reicht es dann auf Grund der zu unscheinbaren und unuebersichtlichen Weise leider nicht.
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Kris 2010/06/09 12:02:51
Kommentar löschenEs ist angerichtet: Hier wird geschnippelt, gebraten, frittiert, gedämpft und gegessen. Und zwar jeden Sonntag mit der Familie. Sympathischer und humorvoller Blick auf Familienprobleme und Generationskonflikte. Macht außerdem Appetit auf asiatisches Essen.
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janissl 2010/06/09 23:36:44
Antwort löschen...und ist mit so viel Liebe zum Detail und handwerklich so großartig inszeniert, dass man auch extrem Appetit auf weitere Ang Lee Filme bekommt...
So gings zumindest mir.
Kris 2010/06/14 19:53:16
Antwort löschenJa, mir auch!
nurleben 2009/10/27 02:01:12
Kommentar löschenEin perfektes Mahl. Besonders die zahlreichen unerwarteten und überraschenden Speisen haben mir vorzüglich gemundet. Jeder Gang stimmte und das Dessert kam weder zu früh noch zu spät sondern genau als ich dachte: "und jetzt lass es bitte zuende sein" :).
Die Zeit verging wie im Fluge und ich war die ganze Zeit mit allen Geschmacksknospen dabei :D.
Selten habe ich bei einem Mahl so wunderbar viel unvermittelt herzhaft und aus vollem Halse gelacht :D :D :D :D :D.
Und jetzt bin ich satt und zufrieden.
Unbedingte Empfehlung für alle, die gerne zünftig speisen :D.
Bisher das beste Gericht von Ang Lee, das ich je gegessen habe.
P.S.: Mein Dank gebührt den beiden trefflichst geschmacksnuancierten Gourmets vom Podcast "The Film Talk" für diesen exquisiten Geheimtipp ^^.
;)
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JimiHendrix 2009/03/16 23:59:55
Kommentar löschenWer auf asiatisches Essen steht, der wird seinen Geschmack an diesem Film gefunden haben.
Grade die Anfangsszene ist wunderbar appetitanregend und beeindruckend.
Danach flacht der Film etwas ab und hat hier und da noch mal ein paar gute Szenen.
Die Geschichte ist auch recht einfach gehalten, aber ich finde es interessant mal zu sehen, wie es in manchen nicht ganz perfekten asiatischen Familien aussieht oder was diese für Konflikte haben.
"Das große fressen" auf asiatisch und in der FSK 6-Variante.
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Uschimuschi 2008/04/15 18:37:04
Kommentar löschenWunderbar.
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Kraizee 2008/03/15 22:52:57
Kommentar löschenEin großartiger und absolut zu empfehlender Film.
Beim Anfang bekomme ich jedesmal tierischen Hunger.
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nurleben 2009/10/27 01:58:32
Antwort löschenStimmt exaktamente, ich musste den Film am Anfang erstmal für ein zünftiges Käsebrot anhalten :D :D :).