Echte Wiener II - Die Deppat'n und die Gspritzt'n
Echte Wiener II - Die Deppat'n und die Gspritzt'n (2010), Laufzeit 100 Minuten,
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von Barbara Gräftner, mit Franz Buchrieser und Charles Brauer
Die Familie Sackbauer erbt ganz zu ihrer Überraschung eine Villa mit großem Garten in Niederösterreich. Die Villa selbst ist in einem akzeptablen Zustand, der Garten jedoch weniger. Kurzer Hand macht sich Mundl daran, den Garten mit Gartenzwergen, Laternen und viel Liebe auf Vordermann zu bringen.
Cast & Crew
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Barbara Gräftner
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Franz Buchrieser
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Charles Brauer
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kai-Uwe Lemke
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Manuel Rubey
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Karl Merkatz
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Edmund 'Mundl' Sackbauer
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Erika Deutinger
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Johanna 'Hanni' Sackbauer
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Ingrid Burkhard
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Antonia 'Toni' Sackbauer
Regie
Schauspieler
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Pascal Giefing
- Ort
- Afrika, Wien
- Handlung
- Anwesen, Bankrott, Erbe, Garten, Gartenzwerg, Haschisch, Laterne, Provinz, Spielsucht, Wirtschaftskrise
- Stimmung
- Berührend, Entspannt, Gutgelaunt, Witzig
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Filmdetails Echte Wiener II - Die Deppat'n und die Gspritzt'n
Trailer zum Film Echte Wiener II - Die Deppat'n und die Gspritzt'n
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Kommentare
Kommentar schreibenIch-Bin-Viele 2011/11/21 02:03:56
Kommentar löschenHier ist ein wenig Kontext nötig: ich bin selbst Deutscher, doch hat's mich seit einiger Zeit nach Österreich verschlagen. So ist die hier dargestellte Kultur nicht meine Kultur, doch habe ich einen gewissen Bezug dazu; ebenfalls kenne ich weder die Serie, auf der dieser Film basiert, noch den ersten Teil.
Und nun haben mich doch einige Dinge überrascht. Zum einen: ich VERSTEHE die Menschen in diesem Film, und ich meine das nun rein akustisch. Vor gar nicht langer Zeit wär das alles für mich reiner Buchstabensalat gewesen, aber man lernt wohl dazu ;D Zweitens: ich finde einen Film, bei welchem im Titel "Die Deppat'n und die Gspritzt'n" steht, tatsächlich gut.
Da ich keinerlei Erwartungen hatte, und auch nichts mit "Echte Wiener" verbundenes kenne, nehme ich einfach mal alles als das, das es ist: ein Heimatfilm, der die österreichische Kultur feiert, und ein Augenmerk auf die klaffenden Schluchten zwischen jung und alt setzt, welche er naiv-optimistisch, aber angenehm herzig, zu überbrücken versucht. Nicht unterschlagen darf man hier meiner Meinung nach, dass tatsächlich eine gewisse "Botschaft" gezeigt wird: der liberale und freundliche Fortgang des Filmes spiegelt wohl keinesfalls die Realität (in keiner Kultur), doch wird ein Beispiel gesetzt, wie es denn sein könnte und wie es die Produzenten wohl haben wollen. Ich finde das gut.
Die generationenübergreifende Geschichte erzählt vom Altwerden, der Entscheidung zwischen Leben und Gruft (welche im Film clever metaphorisch dargestellt wird), von Familie, dem von Fehlern behafteten Menschsein und einem Blick nach vorne. All dies wird untermalt von heimatlicher Wärme, unterm Strich doch liebenswerten Charakteren und...sonst eigentlich nichts. In Essenz beruft man sich hier auf relativ wenige Qualitäten, doch diese werden wunderbar getroffen, auch die Ausflüge ins Sentimentale werden gut umgesetzt.
Das hier ist kein Film den ich unbedingt nochmal sehen muss. Für mich war's ein Ausflug in eine Mentalität, zu der ich trotz geographischer Nähe noch einiges an Abstand habe, aber das ist auch ok so. Ich bin kein heimat- oder kulturverbundener Mensch, aber es ist schön, ab und an die Luft zu schnuppern.
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Anton Gorodezki 2011/05/30 20:14:26
Kommentar löschenNach dem 1. Teil war ich - als grosser Fan der Kult-Serie - schon sehr enttäuscht, weil der einfach nur ein Drama gewesen ist. Zweifellos sehr gut gespielt, da ein Teil der mitwirkenden ganz ansehnliche Schauspieler sind, aber im Prinzip wurden da nur sehr traurige Ereignisse aneinandergereiht. Dann wurde versprochen, all die Fehler aus dem 1. Teil jetzt nicht mehr gemacht zu haben, und der echte "Mundl" würde wieder zu sehen sein.
Leider nein. Mit den wunderbar gezeichneten Figuren aus der Serie hat auch dieser Teil nichts zu tun, ausser das die Namen und Verwandtschaftsverhältnisse übernommen wurden. Es wird hier mehreres versucht: Man konfontiert den Mundl Sackbauer in völlig übertriebenenm Ausmaß mit Randgruppen, sei es die schwarzafrikanische Freundin des Urenkels, Obdachlose oder ein schwuler Nachbar. Und dann spielt ein beträchtlicher Teil des Filmes im Milieu um den Urenkel, der eine Karriere als (Möchtegern-)Rapper anstrebt. Ja und da wirkt der Kleine sowie alle anderen absolut lächerlich und peinlich - echt zum genieren. Und so pendelt der Film zwischen 2 Welten völlig unpassend hin und her, als wüsste er nicht welches Publikum er eigentlich ansprechen will. Leider sind beide Komponenten sehr schlecht dargestellt und man will letztendlich weder der einen noch der anderen weiter zusehen, weil es einfach an Stimmung und einer Geschichte, die erzählt werden will, fehlt. Letztendlich kommt nur endlose Langeweile auf und das Gefühl, man wollte hier einfach nocheinmal mit dem Namen der unvergleichlichen und grossartigen Serie aus den 70ern sowie deren Schauspielern etwas Geld verdienen. Grosse Enttäuschung und schade um die Zeit.
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