Eden
Eden (2006), CH/DE Laufzeit 104 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 23.11.2006
3 Bewertungen
Skala 0 bis 10
123 Bewertungen
9 Kommentare
Keine
von Michael Hofmann, mit Charlotte Roche und Devid Striesow
Eden, eine verheiratete Frau, verfällt der “Cucina erotica” des exzentrischen Meisterkochs Gregor. Ihre platonischen Genießer-Treffen reißen beide aus ihrem gleichförmigen Alltag und Edens Ehe blüht auf. Doch in der kleinen Kurstadt gibt es keine Geheimnisse und als Edens Mann Xaver die “Cucina erotica” kostet, muß er handeln, um seine Frau nicht zu verlieren. Michael Hofmann wirft in “Eden” einen unkonventionellen Blick auf die Beziehungen zwischen Menschen in einer kleinen deutschen Kurstadt. Mit Leichtigkeit und Zuneigung, gewürzt mit bittersüßem Humor, schaut er zu, wie eine Romanze, die wunderschön sein könnte, zu einem unerreichbar scheinenden Traum wird. Aber: je unerreichbarer, desto ergreifender. In ihrem Schauspieldebüt überrascht Charlotte Roche.
Mehr Bilder (5) und Videos (0) zu Eden
Cast & Crew
-
Michael Hofmann
-
Charlotte Roche
-
Devid Striesow
-
Josef Ostendorf
-
Max Rüdlinger
-
Pascal Ulli
-
Roeland Wiesnekker
Regie
Schauspieler
-
Thomas Huber
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bankangestellter
-
Michael Hofmann
- Genre
- Romanze
Drehbuch
Filmdetails Eden
Fans dieses Films mögen auch
Der Fischer und seine Frau
DE 2005
Erbsen auf Halb 6
DE 2004
Synecdoche, New York
US 2008
Wie im Himmel
SE 2004
Soul Kitchen
DE 2009
Trailer zum Film Eden
Leider haben wir noch keinen Trailer.
Fans dieses Films gefiel auch
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
Links zum Film Eden
- Eden: critic.de













Kritiken (2) — Film: Eden
johanna: movie-screening.de johanna: movie-screening.de
Kommentar löschenFilme über die heilende Kraft eines sinnlichen Essens sind nicht neu. Erinnere man sich beispielsweise an Gabriel Axels „Babettes Fest“, der 1988 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde: Babette bringt durch ihr gekochtes Mahl Wärme und Zufriedenheit in die Herzen der Menschen eines dänischen Fischerdorfes im 19. Jahrhundert.
Auch in „Eden“ ist im Alltag der Protagonisten das Glück verloren gegangen. Innerlich zurückgezogen, weil sie ihre Träume noch nicht verloren haben, begegnen sich Gregor und Eden in einer Küche des 21. Jahrhunderts. Sie kochen, essen – genießen – und plaudern miteinander, nicht ohne den Neid Anderer zu wecken. So kommt es letztendlich zum Eklat, doch das geweckte Glück, seine Nähe lässt sich nicht einfach wieder vergessen.
Gregors Kochlust und seinen Blick auf die verheiratetet Kellnerin Eden sowie Edens manchmal langsame bisweilen animalische Begeisterung am Essen zu zuschauen, ist eine Freude.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenObwohl es letztlich sogar zu einem tödlichen Zwischenfall kommen soll, ist die von Hoffmann implantierte "Feel Good"-Atmosphäre zu keiner Zeit wirklich in Gefahr. Dafür haben sich alle einfach zu gerne. So kitschig und naiv das klingen mag, es trifft den Kern des Films. Eden und Gregor sind typische Gutmenschen und damit trotz mancher Marotten irgendwie schrecklich langweilig.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (7) — Film: Eden
Kommentar schreibenmoviee 2012/04/13 17:02:02
Kommentar löschenGanz ganz großes Stück deutsche Filmkunst. "Eden" ist ein ungemein intensives und nachhaltiges Drama um kulinarische Genüsse, verfeinert mit Schauspiel par excellence. Eine ruhige gar melancholisch-fröhliche erste Hälfte und eine impulsiv-dynamische zweite Hälfte berühren den Zuschauer immens und liefern nebenbei eine aufrichtige Liebeserklärung an die deutsche Gourmet-Küche.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
zero_tonin 2011/07/06 16:58:18
Kommentar löschen"Eden" ist ein köstlicher, ein betörender Film. In schönen, farbenstarken Bildern erzählt er die Geschichte von zwei eigensinnigen Menschen, die zusammen ein kleines bisschen Glück finden.
Ostendorf ist die Rolle des Kochs im wahrsten Sinne auf den Leib geschrieben, Striesow überzeugt als eifersüchtiger Ehemann, wobei seine Figur ein wenig mehr Tiefgang verdient hätte. Dass Hofmann die Rolle der Eden mit Charlotte Roche besetzt hat, erweist sich als Glücksgriff - Man merkt ihr an, dass sie nicht vom Fach ist, doch Roches unverbrauchte Art und ihre spezifische Schönheit passen ganz hervorragend zur Rolle. Die Chemie zwischen den Protagonisten passt, besonders diese kleinen, irritierenden Momente zwischen zwei Menschen (die wohl jeder aus dem eigenen Leben kennt) sind äußerst glaubwürdig.
Die Freude am Kochen, die (mitunter blutige) Zubereitung des Essens und sein Genuss, all dies wird von Hofmann sehr sinnlich und ästhetisch in Szene gesetzt. Gregor, der seine Zutaten (entgegen aller Vernunft in Sachen Hygiene)liebkost und voller Freude darin herumpantscht; Eden, die die von Gregor aufgetischten Menüs lustvoll verschlingt – Es bereitet viel Vergnügen, dies mitanzuschauen.
Bei aller Wohlfühlatmosphäre schwingen jedoch auch immer traurige Untertöne mit – So behandelt "Eden" auch schwierige Themen wie Behinderung, Einsamkeit und Eifersucht auf einfühlsame Weise. Auch an satirischen Seitenhieben auf den deutschen Spießbürger mangelt es nicht – so ist "Eden" schlussendlich mehr eine nachdenkliche Kleinstadtballade als ein romantischer Gute-Laune-Film.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
rkuehne 2010/01/02 08:52:55
Kommentar löschenMan sieht diesen Menschen einfach gern zu. Devid Striesow überzeugt mich, wie in bisher all seinen Rollen, Josef Ostendorf ist großartig und auch Charlotte Roche, die sicher nicht die geborene Schauspielerin ist, verleiht der Atmosphäre einen schönen Zauber. Schöne Geschichte, nie fad und einfach angenehm anzuschauen, Charlotte ja sowieso.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
digifan 2009/01/10 15:06:10
Kommentar löschenJosef Ostendorf als Meisterkoch Gregor spielt herausragend. Ebenso großartig Devid Striesow als nicht betrogener Ehemann. Wirklich ärgerlich aber ist Charlotte Roche. Sie spielt mit dem gleichen Gesichtsausdruck, gleicher Regung und gleicher Stimmlage den ganzen Film, dass es eine Qual ist. Deshalb nur 8,5-Punkte.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Xpander 2008/10/08 03:15:43
Kommentar löschenDiesen film gebe ich gern 9 Punkte. zauberhafte Geschichte, die mich sehr gerührt hat!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
father911 2008/01/23 20:20:57
Kommentar löschenjajaja ... mit vorgefertigen meinungen kommt man nicht weit im leben. so meine über charlotte roche. ich sah sie immer als das mtv-girlie ... mit dem film hat sie sich aus der schublade rausgeholt, in die ich sie unverdienterweise reingetan habe. wirklich gut gespielt von ihr und dem dicken koch, zu dem sie sowas wie ne seelenverwandtschaft erkennt. was ihrem angetrauten schon den angstschweiss auf die stirn treibt. ob es im wahren leben ne gute lösung ist, wenn der (übergewichtige) geliebte per sturz vom baum den nervenden ehemann erlegt ... wage ich zu bezweifeln. aber dramaturgisch schon ein netter einfall. ich würd den film glatt nochmal sehen!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Fabs123 2007/12/02 10:54:41
Kommentar löschenOriginelle Story zum Thema "Cucina erotica". Die schauspielerischen Versuche von Charlotte Roche wirken manchmal etwas rührend, Josef Ostendorf als Meisterkoch Gregor ist dafür herausragend! Charmantes Filmchen...
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten