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Edward mit den Scherenhänden - Kritik
US 1990 Laufzeit 100 Minuten, FSK 6, Fantasyfilm, Drama, Komödie, Kinostart 18.04.1991
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Kritiken (7) — Film: Edward mit den Scherenhänden
SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen[...] "Edward mit den Scherenhänden" lässt sich so nun in mehrere Genres einteilen. Ob Fantasy/-Märchen oder Außenseiter-Drama. Alles stimmt. Auch die komödiantischen und dramatischen Aspekte wurden nicht außen vor gelassen, aber Burtons Inszenierung verliert nie den Boden unter den Füßen und mutet sich zu viel zu. Ganz im Gegenteil. "Edward mit den Scherenhänden" ist ein herzerwärmender Film über einen Einzelgänger, der liebevoller und herzlicher gar nicht sein könnte und immer wieder völlig missverstanden und ausgenutzt wurde. Tim Burton projiziert seine eigene Lebensgeschichte in die Welt von Edward und macht aus dem Gesamten einfach etwas ganz Besonderes.
Kritik im Original 29 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 8 Antworten
Joeyjoejoe17 Fri, 15 Jun 2012 18:28:00 -0000
Antwort löschenDu schreibst dir ja die letzten Tage die Finger wund. Doppeltes "like" :)
sweetForgiveness Fri, 15 Jun 2012 18:34:54 -0000
Antwort löschenDer schreibt sowas in 7 min. .... -.-
Hooded Justice Fri, 15 Jun 2012 20:39:43 -0000
Antwort löschenHeute ist er ja auch besonders cool. :)
SoulReaver Fri, 15 Jun 2012 20:42:26 -0000
Antwort löschenAber wieso überhaupt? :)
Stefan_R. Sat, 16 Jun 2012 09:13:28 -0000
Antwort löschenHach, wie schön! :)
SoulReaver Sat, 16 Jun 2012 10:30:45 -0000
Antwort löschenDanke! :)
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Hooded Justice Sat, 16 Jun 2012 10:45:55 -0000
Antwort löschenWegen deiner 28 Days Later Wertung (der mittlerweile eine Bombekritik folgte), 21 Grams und Edward.
SoulReaver Sat, 16 Jun 2012 13:58:33 -0000
Antwort löschen<3
Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...
Kommentar löschen[...] In seiner unsicheren Naivität und gepeinigt vom steten Gefühl, dass er den Kampf und die Anerkennung dieser ihm so fremd erscheinenden Welt niemals wirklich für sich entscheiden kann, ist Edward aber nicht nur biographischer Ausfluss, sondern auch eine wunderbare Personifikation jugendlicher Ängste und Sorgen im Allgemeinen. Dass sich jenes Verständnis für die Figur ausgezahlt hat, wird nicht nur darin deutlich, dass der Film offensichtlich den Nerv eines heranwachsenden Publikums getroffen zu haben scheint, sondern auch, dass es Burton mühelos gelingt, großes Mitgefühl und Sympathie für diese nahezu stummen Mensch-Maschine aufzubauen. So erscheint es letztlich nur folgerichtig, dass man zwar den argwöhnischen Blick des Regisseurs auf die amerikanische Mittelschicht teilt und sich an deren Entrüstung ob des Eindringlings ins heimelige Wertegefüge stößt, die zweifellos schönsten Momente beschert der Film einem aber in jenen Szenen, in denen er ganz intim vom Schicksal seines (Anti-)helden erzählt. Selten wurde Coming-of-Age so schön und traurig zugleich behandelt. [...]
Kritik im Original 28 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Oceanic6 Mon, 14 May 2012 00:40:31 -0000
Antwort löschenTolle Kritik zu einem genialen Ausnahmewerk.
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschenEs war einmal ein Regisseur mit unglaublich viel Fantasie im Kopf und ein Schauspieler, der enorm viel Talent besaß. Eines Tages dachten sich wohl die beiden "beglücken wir die Welt mit unserem Können." Was aus dieser Zusammenarbeit entstand, war ein Duo für die Ewigkeit [...]
Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
facepalm Wed, 27 Apr 2011 19:08:31 -0000
Antwort löschenJop, schön geschrieben. Ist schon vorgemerkt, aber jetzt für die nächste Zeit.
filmschauer Wed, 27 Apr 2011 19:32:44 -0000
Antwort löschenVom Edward zur Alice... Stimmt, in den 90ern war Burton wohl am besten.
Oceanic6 Wed, 27 Apr 2011 20:00:11 -0000
Antwort löschenWobei ja Sweeney Todd mein Lieblingsfilm von ihm ist ;) Ansonsten wünschte ich ihn mir auch in die 90er zurück.
filmschauer Wed, 27 Apr 2011 20:06:53 -0000
Antwort löschenDito, "Sweeney Todd" war nochmal ein richtiges Highlight.
ElMagico Wed, 27 Apr 2011 20:39:22 -0000
Antwort löschen"Big Fish" war doch auch toll und von "Edwar Scissorhand" gar nicht so weit weg. Ich selbst fand ja auch "Alice" nicht sooooo schlecht :)
Oceanic6 Wed, 27 Apr 2011 20:40:40 -0000
Antwort löschen"Big Fish" fand ich das erste Mal toll, aber je öfter ich den sehe, desto schlechter finde ich ihn, leider :(
der cineast Wed, 27 Apr 2011 20:40:52 -0000
Antwort löschenEhm Big Fish ist schön. :)
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ElMagico Wed, 27 Apr 2011 20:44:26 -0000
Antwort löschen@Oceanic: echt? find den immer wieder toll...hach, die Beerdigung am Schluss...zum heulen schön!
Prinzipiell hab ich mir grad gedacht das ich eigentlich alle Burtons bist auf "Planet der Affen" und "Pee Wee´s lustige Abenteuer" was abgewinnen kann....guter Mann also, nachwievor :)
Oceanic6 Wed, 27 Apr 2011 20:51:24 -0000
Antwort löschen@ElMagico: Ja leider, also nicht schlecht schlecht, ist immer noch sehr sehenswert, aber der hatte halt mal 9 Punkte bei mir ;)
Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Burton kümmert sich bei seiner Erzählung nicht um Fragen wie „Warum?“ bzw. „Warum nicht?“. Damit kann man sich angesichts der prächtigen Ideen und der einnehmenden Atmosphäre im Film durchaus anfreunden. Heikel wird es nur, wenn auffällt, dass die Gefühle der Hauptfiguren (füreinander) nur angedeutet, minimalistisch begründet werden. Auch das Ende ist wunderschön traurig, geht aber eben auch wieder der Beantwortungen von Fragen aus dem Weg. Hier kommt es nun mal auf die Optik und die Intention an. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...
Kommentar löschenMein absoluter Lieblingsfilm. Punkt.
22 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
DTokarsky Mon, 15 Nov 2010 13:44:27 -0000
Antwort löschenBegründung ? :)
Mr Vincent Vega Mon, 15 Nov 2010 13:45:36 -0000
Antwort löschenBraucht's nicht. :)
Benchyl Sun, 12 Dec 2010 12:01:59 -0000
Antwort löschenDann braucht's auch den Kommentar hier nicht.
Hitmanski Mon, 10 Jan 2011 22:30:34 -0000
Antwort löschenLass' mich raten, die Verlinkung zu deinem Review vom Blog scheitert wieder daran, dass es deinen hyperselbstkritischen heutigen Ansprüchen nicht mehr Stand hält, oder? :D
Mr Vincent Vega Mon, 10 Jan 2011 22:32:50 -0000
Antwort löschenExakt Dieser Film ist gar nicht in Worte zu fassen. Dass ich es damals doch versucht habe, nun ja... :P
Hitmanski Mon, 10 Jan 2011 22:37:11 -0000
Antwort löschenKannst du froh sein, dass du nicht alles hier reingestellt hast - durch diesen blöden Bug im Kritikerprofil, der keine Komplettlöschung von Texten mehr zuöässt, kann man sich von seinen Altlasten ja nur noch über den Umweg via Sonse entledigen...
Benchyl Tue, 11 Jan 2011 20:23:48 -0000
Antwort löschenAch, ach, ach soooo. Na dann habe ich natürlich Nachsicht, Mister Vega.
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Pyro 91 Fri, 20 Jan 2012 21:22:35 -0000
Antwort löschenHaha, ich habe den Film vor etwa 20 Minuten beendet und fühle mich auch nicht in der Lage ein Review zu schreiben. Edward hat mir einfach das Herz gebrochen, vor allem als er nur Gutes tun wollte und ihm alle den Rücken kehrten. Am Ende habe ich geweint wie ein Baby. Dieser Film hat irgendwie wieder Gefühle in der Kindheit in mir hochgebracht. Mir fehlen die Worte. Ohne Wenn und aber ein Meisterwerk!
Super8951 Sun, 05 Aug 2012 18:30:40 -0000
Antwort löschenAusnahmsweise muss man dir mal voll zustimmen. ;)
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschen„EDWARD MIT DEN SCHERENHÄNDEN“ ist nicht nur ein kleines, fast perfektes Meisterwerk über die Liebe, die vor Äußerlichkeiten nicht Halt macht, sondern vor allem ein fantasievolles, trauriges, aber auch grundehrliches Märchen, das beweist, dass Hoffnung und Glück sich (wie man selbst) trotz aller Widrigkeiten durchaus einen rechtmäßigen Platz in dieser Welt erkämpfen können. Aufgrund der individuellen Vorstellung eines Jeden sogar in Gestalt von Schnee.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenEin Klassiker von Tim Burton. Ein berührendes modernes Märchen, dass man sich immer wieder angucken kann.
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Kommentare (141) — Film: Edward mit den Scherenhänden
patrick.rohrer.5 Sat, 25 May 2013 11:02:24 -0000
Kommentar löschenTolles modernes Filmmärchen, das mit einem noch relativ unbekannten Johnny Depp zu dieser Zeit, besticht.
Sehr düster was ein Pluspunkt natürlicherweise ist, was auf Tim Burtons Stil zurückzuführen ist.
Kann man sich immer wieder anschauen, ohne das er langweilig wird.
EIN KULTFILM meiner MEINUNG !!!
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nathalie.koenen Mon, 29 Apr 2013 19:51:12 -0000
Kommentar löschenWunderschöner Film, vergieße immer wieder viele Tränen, wenn ich ihn anschaue. Ein hervorragender Johnny Depp in einem Fantasymärchen der besonderen Art
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Hoey-Lestrate Thu, 25 Apr 2013 12:22:17 -0000
Kommentar löschenNeben Ed Wood der beste Tim Burton Film. Edward mit den Scherenhänden ist einfach ein wundervolles Erlebnis, die Geschichte, die Darsteller, das Setting, der Soundtrack von Danny Elfman, die Hommage an das alte Gruselkino...hier stimmt einfach alles. Ein herzergreifendes Märchen, bei dem selbst mir als Mann ;) immer wieder die Tränen vor Rührung kommen. Ein ganz, ganz großes Meisterwerk und in meinen Augen Burtons bester Film.
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matze458 Mon, 01 Apr 2013 17:51:27 -0000
Kommentar löschenDer Film war einfach so toll :)
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Eponine07 Sun, 24 Mar 2013 21:09:03 -0000
Kommentar löschenWunderschöner Film! Einfach toll! Wundervolle Variante von die Schöne und das Biest! Der Film sprüht vor Charme und Witz, der Stil des Films ist cool, für Tim Burton ungewöhnlich hell und bunt. Dass der Film so toll ist, hat man, finde ich aber Johnny Depp zu verdanken. Er ist grandios! Ich liebe seine naive Art in diesem Film, wie er spielt ist einfach unglaublich! Und die Liebesgeschichte erst! Ach die ist so toll!! Und so traurig, da könnte man jedes Mal heulen! Ich finde den Film großartig, für mich Tim Burtons bester Film!
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MasAmedda Mon, 11 Feb 2013 17:13:09 -0000
Kommentar löschenGroßartiger Film, einer meiner absoluten Lieblinge. Der Film hat mich wirklich begeistert. Kann da auch irgendwie Parallelen zu mir selbst ziehen und zur heutigen Gesellschaft ebenso, das ist alles immer noch sehr aktuell und wird es wohl leider auch bleiben. Edward ist eine furchtbar symphatische Figur wie ich finde. Ich finde vor allem die Schauspieler von Edward, Peg und auch Joyce brillieren in ihren Rollen, die sind richtig klasse gespielt. Den Film würde ich jedem empfehlen :)
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J4KOB Thu, 31 Jan 2013 10:18:33 -0000
Kommentar löschenDer beste Burton, den ich bisher bestaunen durfte. Ein unwahrscheinlich emotionales Märchen mit einem Johnny Depp, der mir mit dieser Rolle bewiesen hat, dass man ihn ohne Weiteres zu den ganz, ganz großen Schauspielern zählen darf.
Trotz (oder eben gerade wegen) seiner sozialen Inkompetenz erscheint uns der Automat Edward erschreckend menschlich. Gefangen in einer Welt, die er nicht versteht, schafft er es trotz aller Anstrengungen nicht, sich zurechtzufinden.
Schönes Design, dass mich an manchen Stellen unweigerlich an Kubricks "Clockwork Orange" erinnert hat, und ein passender Soundtrack schaffen einen rundum gelungenen Film.
Von mir gibt es für "Edward mit den Scherenhänden" eine bedingungslose Anschauempfehlung für jede Altersstufe. :)
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Dom699 Thu, 31 Jan 2013 20:52:35 -0000
Antwort löschenclockwork orange? häh?
J4KOB Fri, 01 Feb 2013 22:44:36 -0000
Antwort löschenAlexs Wohnung oder die Einkaufsstraße sind ähnlich grotesk bunt wie die komplette Nachbarschaft der Boggs.
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c8n8b1s Thu, 07 Feb 2013 01:28:17 -0000
Antwort löschen"Der beste Burton, den ich bisher bestaunen durfte." ... Big Fish fand ich sogar noch besser ...
J4KOB Thu, 07 Feb 2013 03:30:52 -0000
Antwort löschen"Big Fish" konnte mich nicht so überzeugen. Der fängt zwar sehr stark an, wird aber dann im Verlauf schwächer und driftet zunehmend in einen klischeebehafteten Vater-Sohn-Konflikt ab, wobei dann auch das anfängliche Grundthema, nämlich das der fantastischen Märchen, weitgehend entmythisiert wird.
Saorie Mon, 24 Dec 2012 14:51:55 -0000
Kommentar löschenEine etwas andere Geschichte, sehr berührend und eine sehr gute schauspielerische Leistung von Johnny Depp.
Es ist nun schon gut 2 Jahre her, seit ich den Film zum letzten Mal gesehen habe und trotzdem kann ich mich noch dran erinnern als wärs gestern gewesen.
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Einar Tue, 18 Dec 2012 19:44:30 -0000
Kommentar löschenEin bewegendes Märchen, das vom "Anders-Sein" handelt und mit der Edward so fremden Welt einige Humor-Elemente mit einbringt. Natürlich sind Märchen auch manchmal traurig und so ist es klar, dass ein Scherenmensch in unserer Welt nicht auf Dauer glücklich werden kann - auch wenn es nicht an ihm liegt.
Positiv, dass es auch mal Märchen ohne Happy-End gibt, obwohl dieser Film nicht allzu traurig ausgeht. Edward bleibt dennoch ein Außenseiter - ein für tot gehaltener zudem, die Rückkehr scheint ihm unmöglich.
Wenn man berücksichtigt, dass Burton nicht gerade zu den Regisseuren auf der oberen Hälfte meiner Sympathie-Liste gehört, und ich auch Johnny Depp oftmals unerträglich finde, ist "Edward mit den Scherenhänden" noch überzeugender. Denn trotz dieser Fakten hatte ich großen Spaß während der gesamten 100 Minuten.
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jannick.duderino Thu, 29 Nov 2012 21:16:37 -0000
Kommentar löschenEin Märchen für Erwachsene
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Super8951 Tue, 27 Nov 2012 17:05:39 -0000
Kommentar löschenEin Film, der mit Worten nicht zu beschreiben ist.
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katharina.knauer.3 Mon, 01 Apr 2013 15:38:46 -0000
Antwort löschenDas ist wahr. Dabei hat es craax zwei Kommentare unter dir ganz gut getroffen, denke ich :)
Pyro 91 Thu, 22 Nov 2012 14:32:52 -0000
Kommentar löschenDieser Film macht mir mal wieder bewusst, wie wenige treffende Worte ich doch schreiben kann, um einem Meisterwerk wie diesen gerecht zu werden. Die emotionale Achterbahnfahrt, die mich der Film durchleiden lässt, ist überwältigend und gleichzeitg belohnend, leer und doch voller Gefühl. Sie ist pure Kinomagie.
Bei vielen Filmen ist es wichtig, dass man eine Hauptfigur hat, die man sympathisch findet, mit der man sich identifizieren kann, deren Schicksal einen berührt. Bei Tim Burtons Geniestrich ist dies nicht der Fall. Ich habe mich nicht mit Edward identifiziert, ich WAR Edward. Es ist fast so, als ob der Film alle frühkindlichen Gefühle in mir wieder an die Oberfläche gebracht hat, die ich durch Edwards Herantasten an die neue Welt, seine Erfahrungen gute wie schlechte und seinen Rückzug in sein wahres Zuhause, nochmal durchleben durfte.Und ich war wieder wieder naiv, leicht verletzbar, neugierig, fröhlich, traurig, unwissend, unverstanden, introvertiert, künstlerisch.
Edward steht für Leute, die Aussenseiter sind. Die sich in der oberflächlichen, reaktiven Gesellschaft nicht zurechtfinden können. Deren Innenleben voller Fantasie und Kreativität steckt und durch einen künstlerischen Ausdruck ihrer Ideen, die Leute damit begeistern können. Doch gleichzeitig wird Andersartigkeit mit Vorsicht betrachtet, es kann sogar in Hass und Angst umschlagen.
Durch die Liebe von Kim, die sanft und unkonditionell, aber auch kurzlebig ist, hat er etwas das er sich bewahren kann, etwas Unangreifbares, Seltenes und Kraftspendendes.
Und so zieht sich der Künstler wieder in seine eigene Welt zurück. Die Welt der eigenen Fantasie, der eigenen Gedanken und Gefühle, gewappnet mit einem Talisman der höchsten Gefühle.
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caroo.lin17 Wed, 21 Nov 2012 17:57:57 -0000
Kommentar löschenEdward Scissorhands ist einer der schönsten Filme die ich gesehen habe :) ! Einfach wunderschön inszeniert das ganze. Das künstlerisch selbstgemachte & die Liebe zum Detail ist einfach so typisch für Tim Burton. Einer der besten Regisseure unserer Zeit ! Und natürlich muss ich auch etwas zu Johnny Depp sagen: Er spielt den Edward einfach perfekt. Naiv, schüchtern, sich nach Liebe sehnend... er hat's einfach drauf !
Fazit: Wunderschöner tieftrauriger Film
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craax Mon, 19 Nov 2012 18:54:22 -0000
Kommentar löschenNur mit Schaudern kann man daran denken, was Ego-Narziß Schönling >Iron Man< Tom Cruise aus der Rolle gemacht hätte, für die er Interesse signalisiert hatte. So mußte er sein wahres Selbst wohl doch mehr in die Mission „Impossible“ ent-wickeln und -hüllen.
‚Warum schneit es, Großmutter, Nicht doch Kind, es ist spät, Ich bin nicht müde, Na gut‘
Die Großmutter erzählt:
Über einer sonnigen, heilen, bonbonpastellfarbigen Wohnsiedlungsidylle thront unbeachtet ein düsteres, scheinbar verlassenes scherenschnittartiges Schloß. Während, Neuer Morgen Neues Glück, die Häusschen-Insassen pünktlich auf die Minute allzugleich zum Beginn ihres genormten Werkeltags ausrücken, startet auch eine ansässige, offensichtlich nette, unentmutigbare Avon-Beraterin im Hausfrauen-Nebenjob ihre abermalige wenig erfolgreiche Verkaufsoffensive in der Nachbarschaft. Stets trägt sie, die alle ihre (potentiellen) Kundinnen mit Vornamen kennt, ihr korrektes Sprüchlein vor, und stets holt sie sich die gewohnte Abfuhr – bei der schon Mehrfaches klargestellt wird: erstens, sie ist ein offensichtlich bemühter, herzensguter Mensch – und ihre Kundschaft nicht sonderlich rücksichts-, respektvoll, - entgegenkommend oder sensibel.
Aus diesem unersprießlichen Tun ist diesenvormittags so wenig Erfolg gewachsen, das sie, in einer Eingebung, mutig-entschlossen entscheidet, warum auch nicht?-, ihr Glück in dem von ihr wie von allen nie beachteten, düsteren Wohnort? dadroben über den Wolken zu versuchen.
Schon wie ihr zitronengelber Wagen in das ganz biederlich-sorgsam gepflegte Einfamilienhaussträßchen einbiegt, - welches –nicht zum Schloß hinaufführt, sondern eigentlich in einer Wendeschleife in sich zurückbiegt,- an deren totem Kopfende jedoch ein niedergewalztes Eisengittertor eine von einer düsteren, dämonischen Figur überthronte ehemalige Einfahrt zu einem verwilderten hinaufweisenden Pfad abzweigt, wird klar, das etwas nicht stimmt: Fremd-verwaschen-grau, mystisch nebelig-unklar dräut unheilvoll halbweltiges Unheil-Ausstrahlendes von dieser himmelaufragenden Erscheinung, die offenbar von ganz anderer, unzugehöriger Natur ist denn das friedlich unter ihr, seinen normalen, friedlichen Alltagsbeschäftigungen nachgehende Dorf. Frankenstein läßt grüßen.
Die Szenerie verdüstert sich mit jedem automobil erklommenen Höhenmeter und wird beklemmend; die Avon-Beraterin denkt sich nichts Vorurteiliges,- man sieht nur, was man weiß, - sowie, dem Reinen ist alles rein,- und noch, Ein Schelm, der Schlechtes dabei denkt honi soit qui mal y pense,- und tatsächlich, halb-verfallen, düster-zackend, klaffende Mauerlöcher weisend - gelangt sie an einer dornenumrankten Moder-Ruine vom einladenden Charme pittoresker Vampirlichkeit an. Darüber trällert ein lärchen- märchenhafter Tag.
Unbeeindruckt, den endlichen Geschäftserfolg erhoffend, ignoriert sie alle abweisenden Bedeutungsimplikationen und durchschreitet die Grenze zum düsteren Tor, damit gleichwohl eine magische -, wischt Abgestorbenes beiseite – und steht in einem wohlgepflegten, wunderbaren, blühenden Garten-Vorplatz, in dem herrliche Skulpturen aus beschnittenem Buchsbaum urige Gestalten, Tiere, Märchengestaltsvisionen formen. „Wie schön!“ seufzt sie erstaunt – ganz im Recht ihrer Unangst.
Ein schweres, graues, eisenbeschlagenes, mittelalterliches Türen-Tor zuoberst einer windschiefen ungleichmäßigen Steintreppe verwehrt das Innere. Sie betätigt einen überdimensionalen gußeisernen Klopfring, nichts regt und niemand nähert sich. Die Klauenkralle der uralten, messingkalten Klinke wie für Riesen. Noch immer kehrt sie nicht um. Sie drückt gegen die schwere Angel – die übermassive Tür gibt nach, hängt lose, gibt den Weg ins schummrige Innere nahezu widerstandslos frei. Alle Farbe weicht.
Eine riesige, staubbedeckte, modrige Halle, Grau in Grau in allen Abstufungen zu Schwarz, von lastenden Spinnweben durchwirkt. Was ist das? Raumhohe Maschinen-Zahnräder hocken und rasten seit Urzeiten unbeweglich in einer Ecke des Hintergrunds, blechernes Geräte dabei, dröhnendes Schweigen, lastende Stille. Im Vordergrund, hinter einer erschreckenden, Spinnweben-verhängten Gestaltgeist-Figurine, deren Lippen ein langgezogener Schrei ewig zu entweichen scheint und deren Greifarm-Flügel traurig zu Boden weisen,- eine luftige Freitreppe: noch immer läßt ihr unentmutigbarer Optimismus und ihr fester Wille, die Welt (pastellfarbenpassend zu ihrem Kostüm mit Avon-Hütchen) positiv enden zu sehen, keine beim Zuschauer längst vergeblich schrillende Alarmglocke zu Wort kommen: und auch zuviel Irritierendes: der herrliche Garten? Hier wohnen doch keine schlechten –wenn- Menschen. Die Skulptur? –beim genaueren Hinsehen – täte man es denn, doch man ist abgelenkt,- würde sie, würde sie nur genauer studiert,- vielleicht sehr viel eher statt gefahrvollen Grauens -, unendliche Trauer und Leid ausdrücken – die gleichmachende Gräue des Schmerzes.
Es ist schon ein besonderes Bild, wie die rosige Frauensgestalt, in all dieser Düsternis und Verfall drohenden, von einem schräg durch ein zerbrochenes Fenster einfallenden Lichtstrahl mühsam erhellten Umgebung-, den gestreckten Stufen-Anstieg sich hinauftastet mit lockenden Rufen: „-AVON KLINGELT!- hallo! ist jemand Zuhause?– Ich bin Ihre zuständige Avon-Beraterin, wo stecken Sie de-nn-?“ – Schweigen, am Ende der Treppe ein riesiger schrundiger Holzdielen-Boden mit geborstenem Dach, das einen Blick freigibt auf die zuunterst liegende Stadt. War da nicht, ganz zu Anfang des Films, ein menschliches Schattengesicht, das da hinausblickte? – Nun Stille, Leere,- keine Antwort,- in einer Nische ein jämmerlicher Strohsack, dürres Gestänge – und darüber, an der Wand, ausgeschnittene Klebezettel und Zeitungsnotizen, vergilbt: „Junge ohne Augen liest mit den Händen“, sieht sie, das Photo eines Knabengesichts, der –lächelt er – ein Buch auf den Knien hält. Da hört sie etwas, metallisch züngelndes Zischen, wie von Klingen.
Aufgeschreckt entdeckt sie in einer hintersten, entferntesten Ecke, etwas Verborgenes, sich Rührendes, wohl zuerst verbergen Suchendes, nun Entdecktes, das metallen aneinanderklingt in leichtrhytmischer Wiederholung. Ist das ein Zittern? Eine merkwürdige Gestalt erhebt sich, hier stimmt etwas nicht, sie nähert sich, hier STIMMT ETWAS GANZ UND GAR NICHT,- endlich läuten Ihre Alarmglocken,- „Gehen Sie nicht!“ Die dünne Gestalt, von Düsternis verborgen, ist unerkennbar, schon nahe, unbeholfen, mit trippelnden, wie des Gehens ungewohnten Schritten. „-Ich - weiß, ich komme ungelegen, entschuldigen Sie bitte die Störung, ich gehe ja schon, es ist sich besser, wenn ich ein anderes Mal wiederkomme“ weicht sie zurück, während die ganzschwarze Ledergestalt nun, ins Licht tretend, wenige Schritte vor ihr, ein furchtbares bleiches, zernarbtes, jungaltes Gesicht zeigt, „Ich bin nicht fertig“ einzig kläglich tonlos sagend, wobei er die Arme weist und hebt, ein Gewirr von Messern und Klingen in furchtbarer Bedrohung. Bedrohung? Kein Regen mehr, er verharrt, und stiert. So sanft die Stimme, jämmerlich, erbärmlich, ja unendlich schmerzvoll und verlassen, wie ihr gutes Herz ihr gleich besser vorsagt. „ABER das sind ja deine Hände“, murmelt sie, betroffen, erschreckt, von Mitleid erfüllt. „Lebst du schon lange hier? Wo sind deine Eltern? Wo ist deine Mutter? Dein Vater?“ – „Er ist nicht mehr aufgewacht“ ist der dritte Satz, denn er spricht, genauso still, unendlich verlassen, unbedrohlich, aus so weiter Ferne, die den Schmerz nur noch deutlicher weisen läßt, ein Leid, das keine Worte mehr findet, sich zu artikulieren,- nicht mal mehr eine Geste. Die Tatsachen müssen für ihn sprechen: der düstere Verfall, in dem er lebt, offensichtlich, das stinkende faulige Lager, das offensichtlich seine Schlafstatt ist, bar jeden Zeichens menschlicher Wärme und Wohnstatt: ein Elend, so tief, das man es sich nicht einmal vorstellen kann oder mag. „Am besten, du kommst mit mir, ins Dorf“, sagt sie, mütterlich behutsam entschlossen.
Das alles ist so herrlich übertrieben unrealistisch,- das es schon wieder die Wahrheit abbilden könnte. Wir werden sehen.
Im Auto, wieder drunten, sieht er zum ersten Mal, die Welt außerhalb der Einsamkeit,- der Menschengemeinsamkeit. Alles ist ihm neu und entzückt ihn: ihren Garten pflegende Hausfrauen, spielende Kinder und Hunde,- das wohlgefällige Vorstadt-Geordnete und –Wohnliche : das funktionierende Zusammen. Doch er ist ungeschickt: schon hat er sich wieder eine leichten blutigen Kratzer mit den Klingen seiner Scherenhände zugefügt.
So beginnt der Film, der das Märchen von Edward (mit sattem ‚W‘), mit den Scherenhänden, erzählt. Edward ist eine Metapher seines Herrn, des schauspielbegabten Dramatik-Regisseurs Tim Burton, der das künstlernamige Pseudonym eines gewaltigen Weisen und Philosophen ist, der sich glatt auch ein wenig in philosophie-historischer Terminologie auszukennen scheint.- Nein, nicht in dürren Worten: in üppigen Bildern und barocker Gestenpracht,- übersetzt er alles, was an gängiger Begriffsschlüssigkeit vorkommt,- in prächtige, skurrile, originelle,- und, fast überbordende und erschütternde künstliche Metaphern. Eine Fülle! Ein überquellender Reichtum! Eine erschreckende Detailliertheit und Abbildungstreue elementarer menschlicher Gefühle, Zwänge und Not. Man muß schon sehr gereift sein, um von solcher Höhe zu sprechen (und zu verstehen), und solche –märchenhaften – Gesten zu finden,- und mit ebender Selbstverständlichkeit vorzuweisen,- in einen spielerischen Reigen einzufügen,- sie sanft und gebieterisch, humvorvoll, witzig, beschämend, skurril, prägnant, überraschend, lähmend, bereichernd, überschlagend, traurig, entlarvend, bereichernd ineinanderzufügen. Eine Menge Adjektive mehr bitten um Einlaß, und könnte ihnen leicht gewährt werden: es reichte nicht, und zuletzt bleibende Kargheit des Ausdrucks muß hier, in Andeutung, zum Selber-Bekanntmachen verlocken und einladen.
„Edward Swissoirhands“ – wie immer ist der (englische) Originaltitel viel kurz-prägnanter eingängiger als die holprige oder plumbe Eindeutschung – ist ein überfülliges modernes Märchen tiefinnerer Bedeutlichkeit, identitätsstiftend, unendliche Geschichten in eine zusammenfassend, wie sie nur wenigen Künstlern, und einer von ihnen ist Tim Burton, gelingt.
Wohlgesagt, der ist nicht allein. Was wäre wohl aus „Ed“, wie sein Pflegevater ihn liebevoll nennt (und der auch sehr ok ist),- geworden, wenn er nicht in die sorgsamen Hände vom ewig wandlungsfähigen, immer neue Gesichter weisenden Johnny Depp anvertraut worden wäre? Johnny Depps Edward Swissoirhands -: Danke. Die wenigen Sätze, die er sagt, fast nur Mimik und Gesten (der unsichere, zarte, schwankende, hilflose, unbeholfene, unvertraute, kindliche, babypuppenhafte trippelnde Gang! mit dem Edward sich durch die fremde, unangemessene Welt des Menschen bewegt),- die Wahrheit, die stets wie durch ein Orakel nur seinen Mund verläßt (im Gegensatz zur Zugabe einer späteren Mitspielerin: „Ich habe auch gelogen“, was bei Tim Burton fast einer entlarvenden Enthüllung gleichkommt), - die wortkargen, wenigen Sätze Edwards – wie umso schwerer wiegen sie! – Dazu, neben der genialen Geschichtserzählung selbst,- den nur augenscheinlich realen, in Wirklichkeit traumhaften Kulissen,- der überall in märchenhafte Symbolik-Verschlüsselung eingehenden und ganze Bände in ein Bild zusammenfassenden- und –ballenden Metaphorik-Ikonographie,- die herrliche, kongenial unterlegte, abgepaßte und eingefügte Ton-Untermalung und Verstärkung des Erzähltextes bewirkende Musik-Kunst des Danny Elfman: ein Wunder der Zusammenkunft dreier kongenial begabter, zusammenwirkender Meister: des Ideen-Gebers- und -Erzählers, des schlüpfenden Gestalt-Transporteurs, und der Lautmalung der Geschichte. Drei wesentliche Teile, die zu einem verschmelzen: selten so gelungen wie in Edward Swissoirhands, das wirklich groß, gewaltig, von beeindruckender Schönheit und Traurigkeit ist. – Tut mir leid, diese Worte müssen gebraucht werden.- Das ist alles andere als alltäglich, das ist – in dieser Kombination- verdammt selten und ein verdammt großes Geschenk. Das ist große Kunst. Das ist bewundernswert, wirklich: glauben Sie es mir. Der Nachwelt muß ich es nicht sagen: sie weiß Bescheid. Aber den lieben Mitlebenden, die den Vorteil der stattgefundenen Blütenlese nicht haben: wie erblindet- leicht übersehen sie es. Besser ich weise sie darauf hin, was sie -eventuell- verpassen. Tun Sie es nicht!
Ich denke, was ich tun konnte, Ihnen einen Einstieg zu verpassen, habe ich getan,- ich werde also die Geschichte nicht –derart ausführlich – weitererzählen. Sie können es VIEL einfacher und besser treffen: indem Sie sie selber zu Augen, und Ohr, und, ich hoffe, ins Innere Verstehen nehmen. Welch reiche Belohnung! Ihnen damit zuteil werden wird,- wenn Sie diese Stunden einem begnadeten Erzähler gönnen wollen! - Und Ihre Offenheit und Empfänglichkeit, Ihr Herz diesem schenken wollen – wollten ...
A propos Herz: nimmt da der „Erfinder“ (Vincent Price) das Back-Lebkuchenherz vom Fließband und hält seinem plumpen Maschinenwesen dieses in der Brustgegend an und sein Traum wird fühlbar: eine ‚beseelte‘ Maschine zu schaffen – eine Geste nur, eine kurze Handlungssequenz: und doch schon Material für ein ganzes Werk anderswo: was ist dieser Erfinder anderes als Gottes allschaffende Natur, die versucht, über Jahre von Jahrmillionen hinweg eine biologische „Lebens-Maschinerie“ zu schaffen, ein Organ-Konglomerat,- in dessen Brust ein „Herz“ schlägt,- Sitz unserer Emotionen, nicht eines blutpumpenden Muskels,- unserer beseelten Fühlens-Wahrnehmungsantwort auf die Welt,- unserer Liebe? – die „Erfinder-Metapher“ bedeutet hier Gott, dessen Traum und Wohlgefallen dahin geht, eine sich selbst bewußte Natur erschaffen zu lassen,- ein menschenähnliches Wesen,- dem er zuerst einmal, zu Anfang des langen Wegs, wie einem kleinen Kind, Etikette beibringen muß, bevor er zu Höherem übergehen möchte (in beabsichtigter Zukunft) – doch leider,- ist Edward....„nicht fertig...“ geworden,- bevor Gott „starb“,- sich entfernte, den Mensch im Zustand der Unvollkommenheit, die Leiden schafft,- tatsächlich zurückließ. Wie wahr.
Streckenweise – na Sie Untertreiber – „liest“ sich Edward wie ein philosophisches Kompendium. Kaum eine Wahrnehmung im Film ohne Bedeutung: die pastellfarbig einheitlich voneinander abgegrenzten Häuschen: Besitzverhältnisse unaufdringlich markierend, längst verinnerlicht: Mein-und–Dein-Abgegrenztes, bei sonstiger Fast-Identität: die Häuschen sind alle gleich, aber in einer wesentlichen Eigenschaft unterschieden (wie farblich überdeutlich markiert): dies ist MEIN und das ist DEIN – Häuschen. In der Geld-Bank: die demonstrativ sich vor dem kreditsuchenden Edward schließende und Bewacher-positionierende Tresor-Tür . Die Harpyen-Klaue des anschaltenden Cassettenrecorders der zur Tat schreitenden Hetäre; ihr gleiches Wollust-Stöhnen bei der bloßen Berührung des Haare-Schneidens bei den innen-projiziert-gekoppelten Wunschvorstellungen ; die verfremdeten irgendwie unendlich grotesk und komisch (und trotzdem „normal“) wirkenden Lebens-Wohnwelten und Kleidungsgewohnheiten ; der auf der Gartenparty beileidige Alte mit der hölzern klopfenden Kriegsverletzung „Ich fühle gar nichts, alles taub!“,- der nachher, als die Hexenjagd beginnt, nach dem „Krüppel“ forscht ! „Sag mir,- sag allen Bescheid! - Sei ein guter Junge!“ (das heißt, bestialisch wie alle) ; die emotionale Dürre der falschen kerzenumstandenen Gottesfürchterin, die, aus ausgetrockneter Lebensfeindlichkeit heraus („bei der ist nur eine Schraube locker“, ist alles, was Tim Burton dazu zu sagen hat – bravo Tim!), zu lächerlichem totem Bossa-Nova-Drumcomputer-Rhythmus unbeholfene Heimorgel-Tasten drückt, in vollem Untalent : einfach grauenhaft platt und unbegabt ist,- (und aus welcher Wurzel ihre „religiöse Berufung“ sich adäquat erhebt,- sofern es sie als desolat, ein Manko, kennzeichnet),- fast nichts in diesen Bildfolgen Wahrnehmbare ist absichtslos „da“, alles ist mit Bedeutung und Mehrfach-Hinterlegung aufgeladen. Es ist ein „Märchen“: es ist ein Gleichnis: es ist wundervoll.
Es ist die Geschichte des Außenseiters, und der Angepaßten. Diese kommen nicht gut weg. Ihnen ist die Gnade der „Normalität“ verliehen: des So-seins – und damit So-Sein-Könnens / wie alle sind (woraus sie ein Gesetz „der Masse“ konstruieren,- wie alle zu sein haben). Aus dem: so ist es – wird ein: so ist es richtig: und zwar so wie eben „alle“ (nicht!) sind,- und folglich „Man ist“,- „man“ zu sein hat. Und in diese Welt des Alle-Man (und jeder-Frau) platzt Edward.
Zuerst noch als interessanter Exot: „geheimnisvoll, mysteriös“. Alle tagsüber hinterbliebene weibliche Nachbarschaft ist angefixt ,- Tageswaisen, Unausgefülltheit kompensierend. Und – so begabt ist er, wie sich bald herausstellt. Der „unfertige“ Edward, in ihrer Mitte, der sich – und andere – mit der Unbeholfenheit seiner Unfertigkeit so leicht gefährdet, erschreckt und verletzt (zumeist sich selbst,- siehe sein narbenzerfurchtes Gesicht),- schafft mit ebendiesen unvollkommenen Instrumenten vollkommene Versuchs-Abbilder von Harmonie und innerer Melodei : Skulpturen aus Gewächsen, Tierhaaren,- Frauen-Frisuren, : Kunst. Allen sind seine inanspruchgenommenen kreativen Dienstleistungen willkommen: und zum Dank für unentgeltliche Zuwendung und Fürsorge – backt man ihm auch schon mal ein Kuchenblech „- Edward, du hast deine Kekse vergessen!“ – „Kannst du mit Keksen den Bedarf deines täglichen Lebens kaufen?“ „Wohl nicht, haben Sie recht, Sir“! – Die guten Leute nutzen Edward, symbolisch ausgedrückt, rechtschaffen aus. Edward ist ihnen willkommen, so lange sie umsonst, was sie wünschen und wollen, aus ihm – ‚hervorpressen‘ kann man nicht sagen -, aber widerstandslos abziehen, sich zukommen lassen können. Solange von Edwards Besonderheit ihnen Vorteil zufließt und herüberwächst, zum quasi-Nulltarif, ist er ihnen willkommen – es bedeutet nichts ; sie verpflichten sich gleichzeitig im Gegenzug zu nichts, nicht einmal Verständnis-Bereitschaft. Sie nehmen gerne –, aber Geben -, auch nur im einfachen Akt der Dankbarkeit oder Teilnahme-Anerbietung und verstehendem Nachvollzug,- sind ihnen fremd und im Deal allerdings nicht miteingeschlossen. Niemand nimmt Edward wirklich wahr,- nur über seinen Nutzen (für sie) definieren sie Edward für sich. Sie sind Liebe-leer .
Und gar, bei erster Gelegenheit zur Mißgünstigkeit bereit. Und bald infam. Und immer gelangweilt. Und schließlich gewalttätig.
So kommt es, wie es kommen muß. Edward gerät in der Schraube der Wahrhaftigkeits-Zuspitzung zunehmend in Schwierigkeiten, es endet, um es kurz zu machen, dort, wo alles begann, in der Burg. Edward hatte Glück; er wurde kein (leibliches) Opfer der Meute (es war durchaus knapp). Kann man der Menschheit einen erbarmungsloseren Spiegel vorhalten? Kann sich nicht jeder fragen, wo er stehen würde,- sehr leicht zu stehen kommen kann,- wenn er nicht höllisch aufpaßt,- im Hausfrauen-Meutenmob VOR (dem Gemäuer)-, oder in der verloren ausgelieferten Einzahl (vielleicht noch zwei – oder drei-, vier-Zahl),- jenseits IN ihm? – wie leicht ist es doch, zur Meute zu gehören – oder zu werden. Sollte diesen Film nicht jeder sehen, von innen?
Doch Edward hat einen Trost: er erfuhr letztlich doch Liebe, bei seinem kurzen Ausflug zu den Menschen, auch. Und dieses Wissen muß ihn trösten und tröstet ihn: wenn er schafft, auf seinem Dachboden, und es schneien läßt, im Dorf unten, auf seine (vergängliche) Schöne – ist alles Liebe, und alles in Ordnung – in ihrem gefrorenen Abbild tanzt sie ewig, seine Liebe.
Wir haben den Großteil der Geschichte ausgelassen: schauen sie also selbst hin, ich lade Sie herzlich ein.
Ich habe für Sie noch ein Kompendium der Metaphern ersten Film-Minuten zusammengestellt, noch während der ersten Kenntnisnahme erstellt: praktisch ein Notizblock, auf dem ich mir Eindrücke, parallel ich sie erblickte, mitstenographierte: es war dann doch zuviel Fülle, um es in den ganzen Film mithineinzunehmen. Es soll nur zeigen: dort steckt Gehalt drin. Sie können das auch weglassen.- und selber entdecken, das macht eh mehr Spaß. Was Sie aber nicht weglassen sollten,- ist der Film. Machen Sie nur. Viel Vergnügen. Und vielleicht ist eine Packung Taschentücher nicht schlecht.
Danke, ihr Macher, allesamt.
Tags zuvor Edward mit den Scherenhänden
Wie verfilme ich Philosophie?
Wenn ich ein großer Philosoph wäre, und ich würde denken, wie ich außerordentliche Weltkenntnisse auf angenehm lockende Art einem Publikum, das davon soviel hören mag wie die versammelte Rotte vor dem Schloß zu Ende von „Edward Swissoirhands“,- nahebringen möchte,- wie stellte ich das wohl an? – Ich würde (ein genialer) Regisseur „Tim Burton“ werden, mich mit einem kongenialen Darsteller zusammentun (der meinetwegen sogar Johnny Depp heißen dürfte), irgendwo Danny Elfman kennenlernen und von seiner Musik hin- und weg-sein,- dann würde ich nach Idee-Metaphern suchen (und finden) das mir der Kopf raucht,- würde unglaublich viel Humor, Feinfühligkeit, Farbe, Ausgefallenheit, Originalität, Abwechslung, Vornehmheit, Phantasie, Verschrobenheit, Fülle, Detail aufbringen,- um meine Tragik und Traurigkeit, wenn ich an all die einsamen und üblen Menschen denke, die ihre Unselbstständigkeit und Egoismus so häßlich scheinen läßt,- damit zu verschönern,- würde schließlich meinen Blick von all dieser negotiablen, vergänglichen Ignoranz abwenden um dann einen sterblichen, herrlichen Blick auf die ewige Schönheit – auf das Wahre – auf die Liebe zu richten,- würde weinen, nicht allein und getröstet sein, und mein Schicksal weitertragen soweit Gott es mir aufträgt... ich würde aus dem Vollen schöpfen und ein Märchen schaffen, das nicht vergehen wird, solange Bild- und Tonträgermaterial noch Wiedergabegeräte finden,- und wenn ich ihm schließlich einen recherchablen Titel geben müßte, würde ich es >Edward Swissoirhands< nennen – und ein Meisterwerk für alle Zeiten geschaffen haben ...und in aller Seelenruhe wissen mein Teil gegeben zu haben, egal, was manche dummen Stimmen aus der vernachlässigbaren Rotte von Leuten, die zumeist weitgehend verständnislos ein Meisterwerk umstehen,- dazu so von sich geben.
Ich hätte eine Parabel geschaffen – für alle sichtbar, für einige übersetzbar. Ich wäre ein Regisseur genannt – und wenige wüßten, einen ganz anderen Weisen vor sich zu haben, erfüllt mit Liebe, Traurigkeit (über das Menschenschicksal), und Sehnsucht.
Ich würde die Menschen scheu und von Ferne lieben, sie mir größer und besser wünschen – und meiden.
Und könnte doch nie aufhören, ihr Schicksal zu teilen.
Ich hätte gelebt, auch wenn zum Schluß nur noch die Erinnerung, an das Schöne, nicht an das Häßliche, bleibt. Denn nichts sonst bleibt – uns.
Und ganz, ganz ab und zu – würden einige aus der Menge, fern und scheu, ohne Worte, zurücklieben – über alle Distanz der Zeit und Räume hinweg - „Halte mich“-... „Ich kann nicht“! - Gibt es eine schönere Metapher – ohne jeden Kuß, ohne jede Berührung – der wahren Liebe,- wie Winona im Schnee, der vom Werk unter seinen Händen, mit denen er das Gute schafft, fällt,- in glücklicher Verzauberung tanzt -? Weswegen lieben wir? Wie die Schickse mit den Harpyen-Klauenhänden auf dem Frisierstuhl? Ist das Liebe? - Oder wenn wir jemand sehen, der Wundervolles ausgibt, von sich heraus in die Welt,- der im Schönheit schaffen die Welt liebt,- so das wir, Zeuge seines eigenen darin sichtbar werdenden Abglanzes der Liebe, ihn dessen wegen lieben müssen, weil er (oder sie) schön und gut ist, und nicht, weil er (oder sie) uns liebt,- oder wir etwas von ihm haben / wollen,- oder er uns meint und besticht? Warum lieben wir jemanden? Weil er in unseren Augen, mit dem, was er ist und der Welt gibt und tut, schön und gut ist – deswegen lieben wir. Liebe ist selbstlos. Weil er der Liebe und Schönheit in der Welt Ausdruck gibt, und ihrer empfänglich und würdig ist,- und sich durch sein Tun und Sein so erweist. Wir lieben die Schönheit – das andere ist Begierde und Fortpflanzung und alles andere als selbstlos, es ist Egoismus. Und wenn Edward Eisskulpturen schafft,- tanzt Winona dazu,- und gibt und stützt auf ihre Weise sein Tun – ihre Gegenliebe - antwortet so ihr, der Welt, und ihm, damit, zeigt, das sie sein Tun liebt – und das sie es versteht. Und so ist die Brücke zwischen ihnen erschaffen und gangbar. Ist das nicht eine wahrhaft herrliche, und wunderbare, Metapher der wahren, der selbstlosen, der viel ewigeren Liebe, in der Welt,- als Begehr zwischen zwei altern und sterben werdenden Menschen? – Diese Liebe kann in Wesen auch dann noch leben,- wenn sie uralt den Enkeln eine GuteNacht-Geschichte erzählen – „Oma, warum schneit es?“ – ich werde ab jetzt wohl immer, wenn es schneit, an Frau Holle- Edward denken, den dunkelschmalen traurigen Edward, der die – wie er Eisskulpturen der Liebe im Himmel beschneidet,-... und glücklich sein,- unbeschreiblich warm, und glücklich.
Kleines Brevier philosophischer Grundbegriffe in Reihenfolge des ersten Filmabschnitts
Die Großmutter, das Kind, die Geschichte vom Schnee: Neugierde, der erwachende, „wiß“begierige Geist, der (geburtliche) Anfang der Entdeckung der Welt: als Erklärung
Das Schloß oben: der Kosmos, der dem Dorf gegenüber liegt: der Erfinder: Gott, „der starb“(unanwesend-, vielmehr: unnachweislich ist in „evidenter“ Existenz),
seine Erfindung: der „unfertige Mensch“ (Edward) : Gott zog sich vor evolutiver „Vollendung“ des Menschen zurück, und überließ ihn seiner evoluiernder Entfaltung und individuellen Entwicklung (seinem Ich-Personen-Verständnis als herausgetriebene Blüte seines „Körpers“)
Das Reihenhaus-Siedlungsdorf unten : unindividuelle, gewohnte, austauschbare, unbewußte, unhinterfragte Lebens-Kulissen-Umwelt, „das Gewohnte“, in dem wir ohne alle „reproduzierende“ Kunst und Wissenschaft einfach nur so existieren, uns nähren, schlafen, arbeiten „Geld verdienen“ gehen,- ohne Gedanken unsere Spanne „ableben“ und uns erhalten als biologisch funktionierende Apparate „auf Zeit“,- ohne irgendeine ‚Idee von uns‘ notwendig schaffen „zu müssen“ - Existenz in „vegetativer Hinsicht“
Der Garten des Schloßes : das Erd-Paradies als „wunderschöne“ Natur-Daseins-Welt, genauer auch z.B. der Experimentierstube des evolutiven Lebens, der Artentwicklung, der „Naturgegenwart“ überhaupt; Zeugnis von Edwards Kunstfertigkeit, Künstlertum
Das gruftige, staubige Schloß-Innere: Edwards Einsamkeit: „Grau, lieber Freund, ist alle Theorie“: die gegen die Schönheit des Naturgartens empfindlich abfallende bloß geistig nacherschaffene Welt unserer „Vorstellungen von der Welt“,- unser (geistiges) Welt-Theorie-Gebäude (wenn wir uns die Mühe machen, eines zu schaffen) : Kunst, Wissenschaft, bewußtes Selbstverständnis: unser „Welt-Bild“ (einschließlich von uns selbst, unsere „Spiegelbild-Vorstellung von uns und der uns umgebenden Welt: in der Regel nicht so „wunderschön“ wie die Natur selbst. Das Reproduktions-Modell der Physik ‚von der Welt‘ ist nicht so vollkommen wie diese selbst (stimmt zum Beispiel in vielem sogar nicht und ist unvollständig-, gar fehlerhaft,- wie unsere wissenschaftliche Reproduktion der Welt-Natur)
Der Dachboden mit dem kaputten Dach-Ausblick auf die Welt: Edwards „Wohnstube“: Einrichtung der Person, nicht mehr der Gattung: Wir, jeder von uns, als einzelne Person, auf unserem persönlichen geistigen kargen Dachboden-Heim.
Die Pinwand: „Junge, ohne Augen geboren, liest mit den Händen“: am Anfang unserer (individuellen) Entwicklung „wissen“ wir noch nichts, sondern „ertasten“ nur: die sinnliche Erfahrung kommt vor der ersten spirituellen Rekapitulations-„Idee“ der Welt. John Locke: alles, was in unserem Geist ist, ist zuvor in unseren Sinnen gewesen“ (was so auf Dauer nicht ganz genau stimmt; aber es stimmt für den Beginn unserer Existenz; die ersten Gegenstände unserer einsetzenden Denk-Fähigkeit müssen erst „durch Erfahrung“ geschaffen werden. Zuerst kommt „Erfahrung“, dann denkende Verwandlung der Erfahrungs-„Gegenstände“).
Der erste Kontakt zwischen der „Avon-Beraterin“ und Edward auf „seinem Dachboden“: Edwards „Einsamkeit“, völlige Isolation in seinem „Ich“; die Entdeckung des anderen DU, die erste zarte Berührung zwischen zwei Wesen, welche die Isolierung aufhebt, und nicht immer zu fürchten ist, wie das Ich Verletzung durch das andere zuerst fürchtet (und fürchten muß, nur von seinesgleichen nicht unbedingt; (das positive soziale „Zusammen“ ist möglich);
Seine Mitnahme ins Dorf im Auto und Entdeckung des sozialen „Gewohnten“ , in dem „die Art“ existiert, sich erhält und fortpflanzt; seine Sehnsucht nach Teilnahme am Dasein der Art als Ausweg aus der isolierenden Allein-Existenz; wer innerlich allein ohne auch nur eine Vorstellung „der anderen lebt“ oder leben muß, ist „einsam“ und leidet (Edwards ganz in schwarz und bleich- Lackleder und Metall gekleidete Erscheinung drückt Schmerz und Entbehrung aus)
Das Heim/ das Dorf der „Avon-Beraterin“ (wie ihr „absurder Beruf“) : die „Absurdität unserer täglichen Lebens-Beschäftigungen- und –Einrichtungen von einem außen-betrachtenden, „göttlichen“ Standpunkt aus: „das Wohnzimmer“, das Kinderzimmer: wie verfremdet, unangemessen für eine „ernsthafte Lebensrealität“ das alles wirkt: wie „lächerlich“.
Edwards versehentliche Selbstverletzung, und die des Wasserbettes, mit seinen Scheren-Händen : sein zernarbtes Gesicht: er kann nicht einmal mit sich selbst angemessen umgehen, ohne sich – oder den Dingen um sich herum – Schaden , oder, auf sich bezogen,- Schmerz zuzufügen. (zum Beispiel verhalten wir uns oft im Umgang mit Menschen – indem wir sie beispeilsweise – zumeist ungewollt – beleidigen - , ungeschickt, und müssen unter den Folgen unseres „ungeschickten“ Umgangs „mit der Welt“ leiden.
Fortzusetzen
(Noch einige andere Stimmen anderer Verfasser, die ich aus dem Netz gefischt habe:)
>>Eine wunderbare Parabel darüber, wie die Gesellschaft mit Andersartigkeit umgeht und wie dieses Verhalten auf die Außenseiter rückwirkt.
Die Neugier, Begeisterung, Angst und Ablehnung die dem herzensguten, aber leider vollkommen anders aussehenden Edward in der auf Perfektion getrimmten Kleinstadt entgegenschlägt, ist in dieser Weise umlegbar auf jede Art von Minderheit in einer Gesellschaft.
Solange die Gesellschaft einen Nutzen aus Edward ziehen kann, kann er sich kaum vor den Jubelstürmen der Einwohner retten. Kaum tauchen aber scheinbar die ersten negativen Seiten an seiner Anwesenheit auf, beginnt eine schleichende Hexenjagd, die Edward schließlich nur eine Möglichkeit lässt - Rückkehr in sein altes, einsames Leben, abgeschottet von der Gesellschaft.
Da können auch die wenigen, ihm bis zum Schluss wohlgesonnenen Personen nicht mehr helfen - Edward ist anders, Edward wird immer anders sein. Eine Chance auf Integration in die Kleingartenidylle besteht nicht und so geht man lieber auf Nummer sicher und entledigt sich des Fremden. Man versucht gar nicht zu verstehen oder zu hinterfragen, warum Edward so handelt bzw. ob er überhaupt so handelt, wie man glaubt. Dabei wäre es ein Leichtes, durch die Beobachtung dieses scheuen, aber äußerst liebenswürdigen Menschen zu erkennen, dass er keineswegs etwas Böses im Sinn hat und sein eigener oberflächlicher Verhaltenswandel nur die Reaktion auf die Ablehnung ist, die ihm immer stärker entgegenschlägt.
Tragischerweise lässt auch Edward selbst die Chance verstreichen, gleich bei seinem ersten negativen Auffallen die Sache wieder richtig zu stellen und seine weiße Weste als der nette Fremde zu behalten - aber was soll man machen, so ist das halt mit der Liebe. Und dabei bemüht er sich doch immer so, sich anzupassen, die Menschen um ihn herum zu verstehen und einfach nur dazuzugehören. Ein - nicht mal selbst verschuldeter - Fehltritt und alles kann vorbei sein...
Tim Burton inszeniert auf seine ganz eigene Weise ein überaus tiefgründiges Werk über fehlende Toleranz und das scheinheilige Verhalten, das viele Leute gegenüber andersartigen Mitbürgern pflegen.
Und verpackt ist das Ganze natürlich wieder in wunderbaren Bildern, die die Verschiedenheit zwischen dem farblosen Edward und der knallbunten Stadt nur noch viel stärker hervortreten lassen. In einem anderen Film hätte ich die Ausstattung einfach nur als übertrieben bezeichnet, hier passt alles perfekt zusammen. Schon allein die ersten Szenen, als der Kontrast zwischen Edwards Schloss und der Statt zu dessen Füßen gezeichnet wird, bildet einen wunderbaren Einstieg in diesen Film. Später merkt man dann, dass Burton einen von Anfang an nur in eine Richtung lenken will.
Danny Elfman hat sich ebenfalls viel Mühe gegeben und untermalt Burtons grandiose Bilder immer, wenn nötig mit der richtigen Musik.
Bliebe noch Johnny Depp - mit Jack Sparrow hat er sich beim großen Publikum unsterblich gemacht (vollkommen zu recht), aber jetzt, da ich diesen Film gesehen habe, kann ich nicht mehr einfach zustimmen, wenn der Piratenkapitän als Depps unumstritten beste Rolle bezeichnet wird. Die Verkörperung des Edward ist ihm mindestens gleichwertig gut gelungen, vielleicht sogar besser. Ich war einfach hin und weg, als ich dieses ausdruckslose, aber gleichzeitig wie ein Buch zu lesende Gesicht und die ungelenken Bewegungen dazu gesehen habe.
Wundert mich, dass Depp für diese Darbietung keinen Oscar bekommen hat. (Wenn ich es richtig im Kopf habe, wartet er ja immer noch auf den kleinen Goldmann oder täusch ich mich?)
Kurzum: Dieser Film besticht durch wunderschöne Bilder, eine sehr gut gelungene Mischung aus Humor, Dramatik, Romantik und Emotionen, einen blendend aufgelegten Hauptdarsteller und nicht zuletzt durch eine unheimlich stark ausgedrückte unterschwellige Botschaft. Den muss man eigentlich gesehen haben (bedaure es selbst, dass ich ihn erst jetzt sehen konnte).<<
>>»We're looking for the man with the hands.« Über »Edward Scissorhands« könnte Tim Burton mit Edward D. Wood Jr. sagen: »This is the one I'll be remembered for.« Der Film zählt zu jener Handvoll originärer Ausnahmewerke, mit denen die (wirklich) großen Kinoerzähler ihr jeweiliges Lebensthema auf den künstlerischen (Gipfel-)Punkt bringen. So wie Melville in »Le samouraï« von der existenziellen Einsamkeit spricht, Ozu in »Tokyo Monogatari« vom unvermeidlichen Abschied, Hitchcock in »Vertigo« von der inneren Gefangenschaft, Fellini in »8½« von Glanz und Elend der Imagination, so spricht Burton in »Edward Scissorhands« von Außenseitertum und dem Wunsch nach Zugehörigkeit. Die märchenhaft-abgründige Gutenachtgeschichte um die Figur des schwarzen Scherenmannes, der aus dem alten, dunklen Schloß oben auf dem Berg in die pastellfarbene Vorortsiedlung zu dessen Füßen gerät, wo er die Menschen kennen, lieben und fürchten lernt, verschmilzt die Reflexion über das Spannungsverhältnis zwischen Konformismus und Devianz (bzw. Dumpfheit und Phantasie) mit einem Schneesturm (pop-)kultureller Referenzen – von Faust bis Frankenstein, von »La belle et la bête« bis hin zu Vincent Price als greiser Anspielung auf sich selbst. Formal und erzählerisch virtuos, zugleich satirisch und hochemotional, seziert »Edward Scissorhands« eine Normalität, die dem Andersartigen zwar (vorrübergehend) den Reiz des Exotischen abgewinnnen kann (»That was the single most thrilling experience of my entire life.«), es im tiefsten Inneren jedoch nur als Krankheit begreift (»I know a doctor who might be able to help you.«), es als unerklärliche Bedrohung fürchtet, die es abzusondern (»You must push him from you, expel him!«) oder, besser noch, totzuschlagen gilt: »He isn't even human!« Dem maverick mit der zehrenden Sehnsucht nach den Wonnen der Gewöhnlichkeit (Johnny Depp rührt in (fast) jeder Einstellung zu Tränen) bleibt schließlich nur der Weg zurück in die Einsamkeit seines hoch über der Stadt gelegenen Domizils, von wo er sich (und das Andere) der Welt dort unten gelegentlich in Erinnerung bringt: »If he weren't up there now... I don't think it would be snowing.«<<
>>Wunderschönes Märchen mit einem tollen Johnny Depp.
Ich liebe diesen Film. Und die Symbolik dahinter ist umwerfend.<<
>>Die Szene, in der Edward im Garten steht und mit seinen Schaerenhaenden einen riesigen Engeln aus Eis zaubert ist mir wie ins Gedaechnis gemeisselt.
Kim kommt zu ihm hinaus - die Eisflocken der Statue sehen aus als wuerde es schneien - und sie beginnt zu tanzen. Die Kulisse, das schneeweisse Kleid, dass sie traegt, wie ihr Augen vor Freude und Glueck leuchten, wie unglaublich stark der Kontrast zwischen den beiden hier verdeutlicht wird - Kim sieht in diesem Kostuem und den goldenen Locken aus wie eine Elfe, waehrend Edward durch seine pechschwarzen verfilzten Haare, dem dunklen mechanischen Anzug und dem gewohnt verstoerten, veraengstigten Blick bildlich das genaue Gegenteil zu ihr darstellt - und trotzdem scheint Kim hier das erste Mal die wahre Schoenheit Edwards zu erkennen. Dieser Augenblick ist einfach magisch.<<
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
katharina.knauer.3 Mon, 11 Mar 2013 14:39:18 -0000
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novexx Fri, 16 Nov 2012 09:24:26 -0000
Kommentar löschenDamals als Kind fand ich den Film total gruselig :)
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Mister_Mo Fri, 16 Nov 2012 20:53:07 -0000
Antwort löschenBoah, ich auch. Ich hatte sogar voll gestörte Albträume von den Film. Deswegen hab ich den irgendwie etwas negativ in Erinnerung.
timotey Wed, 07 Nov 2012 20:02:57 -0000
Kommentar löschenda stimmt einfach alles. Die Stimmung, Schauspieler und die Story!
bedenklich? Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Poor Boy Sun, 25 Nov 2012 20:21:50 -0000
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Weltenkind Sat, 27 Oct 2012 10:26:18 -0000
Kommentar löschen[...] Dieser Film war es, der meine Liebe zum Kino von Tim Burton weckte. Dieser Film war es, der mich nicht zuletzt vollends in das Medium eintauchen ließ. Dieser Film ist es, mit dem ich so viel verbinde. Die einführende Anekdote beschreibt schon in groben Zügen die Relevanz dieses Films für alle Beteiligten. Nicht nur entstand durch diesen Film das Traumduo Burton/Depp, sondern fand auch in diesem Film etwas sehr individuelles statt. Burton gelang es mit „Edward mit den Scherenhänden“ etwas zu erschaffen, was sich in der Genrezuteilung als extrem schwierig erweist. Denn diesen Film als einfaches Drama zu deklarieren erscheint nicht nur blasphemisch sondern auch falsch. Dieser Film ist etwas Besonderes, ein Film der so wunderbar zwischen einer melancholischen Stimmung, zur makabren Komik bis hin zur tränenfließenden, menschlichen Dramatik pendelt.
Die unerschütterliche Stärke des Films ist seine Menschlichkeit. Sein Plädoyer zur Individualität, zum Außenseiter.
„Edward mit den Scherenhänden“ ist ein ungemein autobiographischer Film. Mitten in der spießigen Gesellschaft, der Menschen in ihrer Sensationsgeilheit, ihrem Streben nach Profit, ist Edward diesem nun ausgesetzt und verirrt sich in diesem Dschungel der Ignoranz. Trotz aller satirischen und verfremdeten Zeichnung der Charaktere, des Setting und der Thematik zu einem wunderschönen Märchen, bleibt „Edward mit den Scherenhänden“ eine Charakterstudie, eines naiven und unsicheren Außenseiters der von der Gesellschaft ausgebeutet und missbraucht wird. Dennoch gelingt es Tim Burton die „Finger-Zeig-Moral“ vollends auszulassen und seine Thematik in seiner morbiden und fantastischen Inszenierung gekonnt einfließen zu lassen und sie mit allen Aspekten zu verknüpfen. Burton, seinerzeit als Jugendlicher bereits ein Phantast und mehr Außenseiter als fester Bestandteil der Gesellschaft, kontrastiert seine eigene Vergangenheit anhand dieses Beispiels.
Edward gilt vielleicht als bisher gefestigtste Form des Außenseiters. Zwar war bereits Pee Wee in „Pee-Wees irre Abenteuer“ ein vergleichbarer Typ, war er aber viel idealistischer verankert und in seinen Ansichten deutlich reifer als es Edward ist. Auch ist „Edward mit den Scherenhänden“ viel radikaler in seiner Aussage und Inszenierung. Der Kontrast der zwischen dem dunklen Schloss auf dem Berg und dem bunten Städtchen am Grund dessen liegt ist maßgebend und unterstreicht die Fassade der Oberflächlichkeit der Gesellschaft und die gepeinigte Darstellung Edwards, der ein bedauerliches Bild eines Außenseiters verkörpert, der unbewusst mit manipulierbarer Gewalt handelt und jeden, einschließlich den Zuschauer, für sich gewinnt zeigt die essentielle Intention des Films. Besonders weil der biographische Inhalt für „Burton-Kenner“ so offenkundig ist und eine Personifikation früher jugendlicher Ängste und Zustände ist, die viele in ihrer Phase des Aufwachsens begleiten, lässt sich das Interesse eines jüngeren Publikums erkennen, die dadurch die Möglichkeit haben sich mit Edward zu identifizieren.
Tim Burton erzählt nicht viel in seinen Filmen. Er überlässt es dem Zuschauer, sich die Geschichte zu komplementieren, er regt vollkommen bewusst die Fantasie seines Publikums an, anders ist dieses, salopp gesagt, fantastische und bunte Märchen nicht zu verstehen. Trotz seiner Intention, dessen Relevanz deutlich hervorsteht, ist es nicht der Wunsch von „Edward mit den Scherenhänden“ eine ausufernde und sensationelle Geschichte zu erzählen. Um auf dramatischer Ebene zu überzeugen bedient sich Burton in vollem Umfang jedes denkbare Klischee und rechnet im gleichen Atemzug mit ihm ab. Die Charakterzeichnung ergibt sich nur in Edward als komplexes Konstrukt, ansonsten liefert Burton freiheraus jedes Klischee um die makabre und morbide Art seines Humors zu unterstreichen. In all dem verstecken sich viele eindrucksvolle Hommagen an die alten Zeiten des Horrorkinos, an Vincent Price selbst, der wunderbar selbstironisch als Erfinder von Edward auftritt und an den Beginn des Kinos selbst. Burton steckt unglaublich viel Herzblut in den Film, der jede etwaige Schwäche im Keim erstickt und so einen bezaubernden Film kreiert, der in seiner Schönheit unübertroffen in der Œuvre seines Regisseurs ist.
„Edward mit den Scherenhänden“ fällt unter die Kategorie „Lieblingsfilm“, ist somit quasi von jedem Widerspruch freigestellt. Burton entführte mich, wie so oft in eine Welt voller Fantasie, morbiden Humor, unglaublicher Schönheit und zweifelsfreier Intelligenz. Jedes Mal hinterlässt mich der Film mit einem Sturzbach von Tränen, während mein Gesicht ein Lächeln voller Glück ziert.
Ich liebe diesen Film.
http://movieskyline.blogspot.de/
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DeDavid Sat, 27 Oct 2012 10:44:12 -0000
Antwort löschenScheiße, du liebst diesen Film!
Weltenkind Sat, 27 Oct 2012 10:46:29 -0000
Antwort löschenEin ganz kleines bisschen.
DeDavid Sat, 27 Oct 2012 11:01:41 -0000
Antwort löschenÜber amazon orderte ich gestern erst den Soundtrack. Must-Have!
Hooded Justice Sat, 27 Oct 2012 11:16:27 -0000
Antwort löschenRiesig.
Geralt von Riva Sat, 27 Oct 2012 11:37:13 -0000
Antwort löschenIst das der Film von den Außenseitern?
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Weltenkind Sat, 27 Oct 2012 11:42:04 -0000
Antwort löschenNein, von den Insidern. Die sind nämlich lustig.
cosmagalaxies Mon, 29 Oct 2012 21:54:27 -0000
Antwort löschenSchön, Weltenkind :)
Antichrist Sat, 22 Sep 2012 01:12:52 -0000
Kommentar löschenTim Burtons Meisterstück - bis heute hat er dies nicht mehr wiederholt,trotz zahlreicher sehenswerter und cleverer Werke.Schade,eigentlich!
Und auch Johnny Depp,irgendwie ist das seine Paraderolle,nie wieder war er so gut wie in diesem Film,trotz weiterer sehenswerter Rollen,lassen wir die Karibik jetzt mal beiseite
(sorry,Sparrow!)
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Mitternachtselbin Wed, 22 Aug 2012 18:45:47 -0000
Kommentar löschenJohnny Depp als Edward ist so unglaublich liebenswert und er bringt den Charakter auch ohne viele Worte so wunderbar rüber. Mein Herz ist einfach dahin geschmolzen und das Ende ging nicht ohne Weinerei...
Tim Burton und Johnny Depp sind einfach zwei Bestandteile einer perfekten Mischung.
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MyNameIsNobody Mon, 13 Aug 2012 21:41:07 -0000
Kommentar löschenJohny Depp überzeugt
Hat noch ein paar Lustige Szenen
Ich finde es faszinierend was sich menschen alles von Maschinen erwarten und wünschen.
dieser Film ist auch neben der Wendung richtig gut!
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craax Wed, 26 Dec 2012 07:26:20 -0000
Antwort löschenMaschinen? Wo siehst du denn da Maschinen? (außer am Anfang, wo die morgendliche Autohorde zur Arbeit ausrückt? - und die gelangweilten Hausfrauen ihrer Ödewarterei (auf den Motorstillstand) pflegen?) (Bis die >Maschine< Edward die Todesroutine aufbricht und wieder Leben in die Bude - Menschlichkeit zurückbringt?)
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