Ein andalusischer Hund
Un chien andalou (1929), FR Laufzeit 18 Minuten, FSK 18, Fantasyfilm
24 Bewertungen
Skala 0 bis 10
1316 Bewertungen
42 Kommentare
Keine
von Luis Buñuel, mit Simone Mareuil und Pierre Batcheff
Am Anfang von Luis Buñuels Ein andalusischer Hund steht eine der berühmtesten Schocksequenzen der Filmgeschichte: Ein Rasiermesser schneidet durch das Auge einer jungen Frau. Später sieht man eine von Ameisen wimmelnde Menschenhand, Priesterseminaristen, die an Glockenseilen baumeln, und den Kadaver eines Esels, der aus einem Pianoflügel quillt. Einige Szenen sind bewusst als anarchische Provokation gedacht, andere lassen sich als poetische Metaphern deuten – insgesamt attackieren die vieldeutigen Bilder nachhaltig die herkömmlichen Vorstellungen von Ratio und Normalität. An deren Stelle tritt die Logik des Traums, die auflösende Kraft der Fantasie.
Hintergrund & Infos zu Ein andalusischer Hund
Ein andalusischer Hund ist ein formal hervorragender Experimental-Stummfilm der surrealistischen Avantgarde, den der damals 28-jährige Luis Buñuel gemeinsam mit dem Maler Salvador Dalí inszenierte. Der Film, der bei seiner Pariser Uraufführung einen Skandal auslöste, ist heute konsumierbar geworden. Der gleitende Übergang zwischen äußerer Realität und der Realität des Bewusstseins sowie der respektlose Blick auf die Werte der bürgerlichen Kultur finden sich auch in den späteren Werken Buñuels wieder.
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Cast & Crew
- Genre
- Fantasyfilm
- Zeit
- 1920er Jahre, Zeit
- Ort
- Mond, Spanien
- Handlung
- Ameise, Augapfel, Auge, Autounfall, Esel, Fahrrad, Hand, Kadaver, Klavier, Kurzfilm, Leben und Tod, Leiche, Mord, Nackte Frau, Pistole, Priester, Rasiermesser, Transvestitismus, Verstümmelung, Wolke, Wunschtraum
- Stimmung
- Eigenwillig, Verstörend
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Kritiken (1) — Film: Ein andalusischer Hund
Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschenIch schäme mich dafür, dass ich diesen Film bisher nur auf meinem Mini-Fernseher gucken konnte.
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Kommentare (40) — Film: Ein andalusischer Hund
Kösti 31 Fri, 26 Apr 2013 17:18:34 -0000
Kommentar löschen15 Minuten zusammenhanglose Szenen - die Hersteller dieses Films hatten sicherlich Spaß. Ich nicht.
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Hendrik Fri, 05 Apr 2013 21:39:24 -0000
Kommentar löschen(...) mit EIN ANDALUSISCHER HUND gaben uns Bunuel und Dali einen Film, in dem ständig der Fokus schlagartig auf etwas neuem ist, so als würde man mitten im Satz. Großartiger Score, fröhlicher argentinischer Tango und Wagners Isoldes Liebestod. Moment, das ergibt überhaupt keinen Sinn. Noch nie kamen uns eine Viertelstunde Film so kurz vor. Wer braucht da noch 15 Minuten Ruhm? Stream-of-consciousness-film-making. Wenn ich in der ersten Person Plural schreibe, tue ich das natürlich nicht im Pluralis Majestatis sondern meine natürlich mich und den mintgrünen Kater, den nur ich sehen kann. Warum war der Junge auf einmal eine Frau, oder war sie schon immer eine Frau und mir ist das nur nicht aufgefallen? Bunuel und Dali sagten, dass man diesen Film nicht erlären könne und nichts irgendetwas symbolisiere, vielleicht. Wieso bestreitet eigentlich niemand, dass Violator die beste Depeche-Mode-Platte ist, nicht dass ich das nicht so sehen würde? Apropos ich, meiner Meinung kreist EIN ANDALUSISCHER HUND um die Themen Eheprobleme und Geschlechteridentität, der Kater meint allerdings ich blamiere mich wenn ich einen so offensichtlichen Film so fehlinterpretiere, aber seit er das Ende von DIE RITTER DER KOKOSNUSS als das vorhersehbarste der Zelluloidgeschichte bezeichnete nehme ich ihn als Cineasten sowieso nicht mehr ernst. Schon 192 Wörter über diesen Film geschrieben ohne das das Wort 'Auge' gefallen ist, so kann das nicht weiter gehen. (...)
15 selt- und unterhaltsame Minuten ohne Handlung und danach hat man große Kunst gesehen. Ist das nicht toll?
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Hornblower Sat, 06 Apr 2013 05:57:42 -0000
Antwort löschenDen gab es damals bei uns im Deutsch-LK - hat ordentlich nachgewirkt!
Prechtl Tue, 09 Apr 2013 19:23:49 -0000
Antwort löschenWieso musste ich in der Schule nur Mist gucken? Wir hatten mal "Buddenbrooks" und "Die Leiden des jungen Werther", ganz schlecht...
Audreyfan Sat, 22 Sep 2012 19:24:55 -0000
Kommentar löschenEndlich habe ich es geschafft. Nach unzähligen Anläufen hab ich es endlich geschafft "Ein Andalusischer Hund" zu sehen, und nicht schon nach wenigen Sekunden abzuschalten, weil mich ein unbeschreiblich kotziges Gefühl überkam. Und ich kann nur sagen es hat sich gelohnt, mich meiner irgendetwas-kommt-in-die-Nähe-eines-Auge-Angst zu stellen. Weil das, was nach dieser schrecklichen Sequenz folgt, ist unbeschreiblich und verstörend. Der vielleicht beste Kurzfilm, den ich je gesehen habe (oder sehen werde)
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KilianPai Tue, 10 Jul 2012 19:57:36 -0000
Kommentar löschenWie auch immer ich diesen Film bewerten könnte, ich tue es nicht. Der liegt ausserhalb der Bewertung die moviepilot anbietet. Ob "ausserhalb" jetzt bei 0.0 oder 10.0 anfängt und in welche Richtung es geht kann ich gar nicht sagen... Rein technisch gesehen ist der Film wahrscheinlich revolutionär, die vielen Blenden und Spielereien sind für diese Zeit schon was besonderes.
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Stallforce Wed, 30 May 2012 23:37:49 -0000
Kommentar löschenDa sieht man mal wieder, was fuer einen wundervollen Humor die zwei Herren doch hatten!
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Brentano Sun, 15 Jul 2012 00:14:16 -0000
Antwort löschenbeide naja, differenzierter
Stallforce Tue, 17 Jul 2012 09:29:14 -0000
Antwort löschenDer Humor beider Kuenstler fuehrt doch gerade erst zu ihrem Genie! Ohne diesen waren ihre Werke wohl nur sehr gut!
Carver Sat, 21 Apr 2012 22:21:20 -0000
Kommentar löschenWie sehr "Un chien andalou" auch noch heute mit den Erwartungen, den zugrunde liegenden Denkmustern des Rezipienten spielt, ihn orientierungslos, sprachlos zurücklässt, dabei zwangsweise entrüstet, zeigen sehr schön die vielen User-Kommentare; allein dieser Umstand unterstreicht die Unvergänglichkeit dieses Meisterwerks.
Dabei offenbart gerade der Bruch mit allen gängigen Konventionen insbesondere der Bruch der filmischen Kontinuität die Unwirklichkeit in der Wirklichkeit. Genauso wie das Bild von René Magritte "La trahison des images", welches eine Pfeife abbildet samt dem Hinweistext, dass dies gar keine Pfeife sei, verweist uns die Montage des Films darauf, dass dies eben nur ein Film, und nicht die Wirklichkeit sei.
"Un chien andalou" ist damit mehr als nur ein surrealistischer Film. Mit diesem Meisterwerk haben Bunuel und Dali ein filmisches Manifest des Surrealismus erschaffen.
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Markbln Sun, 01 Apr 2012 10:54:50 -0000
Kommentar löschenHier können sich alle Lynchanhänger mal ne Dosis richtigen Surrealismus abholen.
Hier gehts ans Eingemachte und nicht nur um Menschen im Hasenkostüm oder zaubernde Zwerge.
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Brentano Sun, 15 Jul 2012 00:14:51 -0000
Antwort löschenschön gemeint, als Meinung
Maracaibo Fri, 30 Mar 2012 12:38:24 -0000
Kommentar löschenBäh! Wie ich solche "Augenschnittszenen" hasse!
Ich finde den Film keinesfalls wirklich gut aber trotzdem halte ich ihn für einen wichtigen Film und Vorreiter in seinem Genre.
Hätte nichts dagegen, eine digital überarbeitete Version davon in die Finger zu bekommen, denn das Bild schreit nach Augenkrebs!
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DeathShark Fri, 30 Mar 2012 13:22:32 -0000
Antwort löschenDie MoC Blu Ray ist ja ziemlich gut.
Maracaibo Fri, 30 Mar 2012 13:50:24 -0000
Antwort löschenDanke, die werde ich mir zu Gemüte führen.
DeathShark Fri, 30 Mar 2012 14:04:50 -0000
Antwort löschenSehr empfehlenswert, da ist neben Un chien Andalou auch L´Age d´Or in HD enthalten.
Maracaibo Fri, 30 Mar 2012 14:15:25 -0000
Antwort löschenKlasse! Nochmals vielen Dank! :)
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Nordlicht79 Fri, 30 Mar 2012 15:10:11 -0000
Antwort löschenJa schon krasse Effekte für 1929! Ich war auch ganz geschockt bei der Augenszene. Wußte im Vorfeld bei dem Film auch nicht was mich erwarten würde. Und dann sowas ...
Maracaibo Mon, 02 Apr 2012 11:45:32 -0000
Antwort löschenSo ähnlich gings mir auch. Ein Freund meinte nur, wir würden uns jetzt einen uralten "surrealen Film" anschauen. Von einer "Augenschnittszene" hat er allerdings nix erzählt...^^
L-viz Sun, 11 Mar 2012 18:32:40 -0000
Kommentar löschenDie Bewertung dieses Film setzt sich hauptsächlich aus Ehrenpunkten zusammen, da "Ein andalusischer Hund" die Filmkunst um etwas Neues bereichert hat und Grundlage für den surrealen Film ist. Dabei vermag der Film heutzutage, nach Lynch und/oder Cronenberg, kaum noch seine volle Wirkung entfalten. Dennoch wurde das Ziel, die Verfilmung eines Traums, gut umgesetzt. Deshalb gibt es da auch nichts an der Handlung zu interpretieren. Wesentliche Traummomente wurden eingefangen, z. B. die plötzlichen Ortswechsel, das plötzliche Auftauchen von Gegenständen (Pistolen) oder unsinnige Aktionen (Klavier ziehen). Also keine gänzlich unverdienten 8 Punkte. Einzig die Musik hätte nicht so fröhlich sein müssen. Düstere Klänge hätten das Surreale besser unterstrichen.
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SpiceWeasel Tue, 17 Jan 2012 12:40:57 -0000
Kommentar löschenHat mir auf jeden Fall das Auge für den surrealistischen Film geöffnet! ^_^
Bei Buñuel und Dalí zusammen kann man genauso wenig falsch machen wie bei nem Frischkäsebrötchen mit Marmelade!
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BattlemasterIZ Mon, 16 Jan 2012 20:10:52 -0000
Kommentar löschenSurrealismus pur > Diese Phantasien, "Traumerlebnisse" mit der Orchester-musik sind schon sehr Kunstvoll. Das halt Kunst einer mag es, der andere nicht.
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THE_JUDGE Wed, 21 Dec 2011 21:46:09 -0000
Kommentar löschenJetzt kommt es hart auf hart, denn mich würde mal interessieren, wie man für so einen Quark überhaupt Punkte vergeben kann, ich rede vorallem von Punktzahlen oberhalb der 5! Ärgerlich trifft es für mich ganz gut, aber der ein oder andere scheint ja hier schwer begesitert zu sein von den paar Minuten dieses Leinwandkrepierers. Wären wenigstens die Bilder irgendwie ansehnlich, könnte ich ja eventuell, aber eher unwahrscheinlich, verstehen warum diese Kurzfilm-Mißgeburt tollgefunden werden muß. Mir scheint es so, als wäre dies wieder einer der klassischen "Bei solch großen Namen will ich mich nicht blamieren und obwohl der Film weder Inhalt noch etwas fürs Auge bietet, gebe ich ordentlich Punkte und impliziere damit gleichzeitig noch wie gebildet ich doch bin und wie weit mein Horizont recht." Das ist so etwas was mir bei vielen "Klassikern" auffällt. Versteht mich nicht falsch, ich stehe selber auf "Klassiker" bzw. Filme aus der ferneren Vergangenheit, aber vieles hat seinen Status einfach zu unrecht. Alt ist nicht immer gleich "GUT!" und große Namen sind ebenfalls nicht immer gleich "GUT!".
Bleibt noch zu erwähnen, dass auf der DVD von "Un chien andalou" zusätzlich noch "L'Âge d'or", "Das Goldene Zeitalter" enthalten war und ich muß sagen, es geht doch wenn man will. Viel erträglicher! Bessere, aussagekräftigere Bilder, eine gewisse Handlung und trotz alledem eine gute Portion Surrealismus die das Hirn nicht überfordert, sondern für seinen Zwecke einspannt und einen irgendwie teilhaben läßt, statt einem die "Guck uns an, wir sind KUNST!!!"-Keule ins Maul zu hauen. Prosit!
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Le Samourai Wed, 21 Dec 2011 22:08:14 -0000
Antwort löschenOha... Schonmal was von assoziativer Filmmontage gehört? Experimentalfilm? Surrealismus? Avantgarde? "Un chien Andalou" ist ein absolutes Meisterwerk der Filmkunst.
swissroland Wed, 21 Dec 2011 22:31:12 -0000
Antwort löschendu hast kA wie oft ich das denke:
"Bei solch großen Namen will ich mich nicht blamieren und obwohl der Film weder Inhalt noch etwas fürs Auge bietet, gebe ich ordentlich Punkte und impliziere damit gleichzeitig noch wie gebildet ich doch bin und wie weit mein Horizont recht."
Das schlimme ist, es ist wirklich so.
Ein sehr gutes beispiel dafür ist: idoten!
THE_JUDGE Wed, 21 Dec 2011 22:38:03 -0000
Antwort löschen@ samourai: Natürlich kenne ich diese Begriffe, aber muß ich deshalb diesen Streifen mögen? Nee oder?
@ swissroland: Du meinst es ist wirklich so, dass diverse Leute nach diesem Schema bewerten?
swissroland Wed, 21 Dec 2011 22:50:24 -0000
Antwort löschenJo da bin ich sicher ;)
Also so genannter "cineast" darfst doch ned künstlerisch wertvolle filme öffentlich besch... finden. Was denken sonst meine "freunde" - lol
Auch wenn sie selber denken: was ist das denn für ein müll
Le Samourai Wed, 21 Dec 2011 23:00:11 -0000
Antwort löschenNee, musst du natürlich nicht, wunder mich nur, dass du es nicht tust... Hast ja sonst nen sehr sehr guten Geschmack ;)
THE_JUDGE Thu, 22 Dec 2011 08:14:19 -0000
Antwort löschenDa sag ich natürlich danke, aber ich glaub wir schauen und bewerten Filme einfach anders um es mal kurz und knapp zu formulieren ;)
THE_JUDGE Thu, 22 Dec 2011 08:16:07 -0000
Antwort löschenAch ja, und Hassfilm ist natürlich schon übertrieben, vorallem wenn ich mir mal meine andere Hassfilme so anschaue. Reine Provokation :)
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Hornblower Wed, 21 Mar 2012 10:41:02 -0000
Antwort löschenAlso wenn ein Film "etwas fürs Auge bietet", dann doch der hier...
(sorry, musste sein)
Brentano Sun, 15 Jul 2012 00:18:28 -0000
Antwort löschenherr jeh(sus) und so einer nennt sich "The judge" meint er das Auto? (Pontiac The judge?) Kaum einen höheren oder tieferen Sinn für Movie highlights und echt experimentell inspirierte Basiskunst, ?
was hältst du denn von Leni Riefenstahl, gefällt dir das besser , dagegen?
fkfilmkritik Thu, 15 Dec 2011 20:36:39 -0000
Kommentar löschenSurreal, surreal, surreal. Ganz genau. Wechselt seine Orte und Zeitsprünge frei nach Wahl und entfacht ein unglaublich effektives Wirr-Warr, was auf seine eigene Weise provozierend, emotional, unterhaltend, spannend, effektiv und einfach wirkungsvoll ist. Die Musik und die Inszenierung sind einfach großartig. Kurzer, bedrückender und wichtiger Stumm-Film. Schaue ich bald noch mal.
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Le Samourai Thu, 15 Dec 2011 20:39:09 -0000
Antwort löschenAuf jeden Fall der wichtigste Film der surrealen Avantgarde. Und was für ein Debütwerk!!! Unfassbar...
Dos Corazones Fri, 11 Nov 2011 22:01:01 -0000
Kommentar löschen7 Punkte hören sich jetzt vielleicht nach einem guten Film an, es geht mir aber hauptsächlich um das Prädikat "Sehenswert", das mit der Wertung einhergeht. Denn das ist der Film auf jeden Fall - gut oder schlecht? Diese Frage stellt sich meiner Meinung nach gar nicht. Obs gefällt - das muss jeder für sich entscheiden. Nachdem man "Un chien andalou" gesehen hat, was übrigens ganz legal kostenlos im Internet geht.
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L.M.S. Sun, 23 Oct 2011 17:22:12 -0000
Kommentar löschenÖhm, ich hab zwar keine Ahnung, was ich da grad gesehen hab, aber es gefiel mir... denk ich mal... o.O
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Lorion42 Sat, 17 Sep 2011 10:29:24 -0000
Kommentar löschenIch möchte diesen Film hassen. Er beinhaltet alle Merkmale, die ich an einem Film abscheulich finde:
- keinen roten Faden
- Gewalt
- sinnloser Hass
- Ekel
- miserable Charaktereinführung
- keine emotionale Bindung
- witzlose Handlung
- Provokation zum Selbstzweck
- Kunst ohne aufklärerischem Charakter
Aber ich kann den Film nicht hassen. Dalí sagte selbst: "Ich hätte gern gesehen, daß der Zuschauer ohnmächtig würde bei den ersten Bilderfolgen." Der Film reißt dem Zuschauer die Augen heraus. Er zeigt ihnen einen Spiegel und sagt "Das bin ich". Der Zuschauer muss kämpfen, um den Film zu überstehen. Und am Ende bleibt er mit dem Film zusammen stecken. Ich erkenne die Ähnlichkeit zu einem Klavierspieler der ein Konzert gibt, sich setzt und dann eine Stunde lang keine Note spielt. Die Musik ist der Klang der Leute, die nicht wissen, was sie erwarten sollen. Die in sich selbst nach der Antwort suchen. Der Film ist das, was im Kopf passiert und so ist die Wirklichkeit.
Hat dieser Film es verdient, ein Meisterwerk zu sein? Nein.
Ist der Film eine totale Katastrophe? Niemals.
Warum gebe ich ihm doch die 0-Wertung? Vielleicht ist es Provokation, vielleicht ein kurzes Gieren nach Aufmerksamkeit. Vielleicht ist es Selbstzweck und ganz eventuell ist es eine Aufforderung sich den Film niemals eines Blickes zu würdigen... und vielleicht ist es etwas vollkommen anderes...
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Petunientopf42 Mon, 12 Sep 2011 11:54:00 -0000
Kommentar löschenEin Albtraum von einem Film - allerdings nicht, weil er so schlecht ist, sondern wortwörtlich.
Dalí und Buñuel haben zwei der Szenen geträumt und in diesem Film umgesetzt.
Und auch der Rest des Filmes wirkt wie ein seltsamer Traum, irrational und zusammenhanglos. Wer schon mal versucht hat, sich einen Traum selber auszudenken, wird wissen, wie schwer das ist.
Wirklich sehr verstörend.
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dumas Sat, 10 Sep 2011 11:20:52 -0000
Kommentar löschenMan sieht Verstörendes und Irritierendes (in dieser Reihenfolge). Der Film entwickelt eine eigene Nicht-Logik, verweigert jede Aussage. Nach welchen Kriterien soll man einen solchen Film bewerten? Sollte man ihn überhaupt bewerten? Wohl kaum. Aber eines sollte man: Ihn gesehen haben.
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zelluloid-junkie Tue, 07 Jun 2011 22:09:39 -0000
Kommentar löschenFilm-Kunst - regt noch lange nach dem Abspann zu langen Diskussionen an
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Henning Lebowski Wed, 25 Jul 2012 08:21:01 -0000
Antwort löschenalso ist sucker punch film kunst?
Wurfmaul Tue, 07 Jun 2011 12:09:28 -0000
Kommentar löschenEs fällt mir schwer einen film wie diesen zu bewerten. bevor ich ihn mir das erste mal ansah, was nun schon einige jahre zurückliegt, war salvador dali mein persönlicher lieblingskünstler (neben magritte) und mein damaliger kunstlehrer borgte mir seine vhs. ich konnte parallelen zwischen dalis werken und diesem streifen feststellen und szenen wie die des skapell durch´s auge blieben mir lange zeit in erinnerung (die vorstellung, das sehorgan durchgeschnitten zu bekommen, während man mit selbigem gerade einen film anschaut, ist genial-brutal...). trotz allem fehlt, meiner meinung nach etwas. vor allem wäre es in dieser zeitepoche möglich gewesen mit technischen mitteln noch stärkere surreale bilder zu schaffen. anschaun lohnt sich auf jedenfall mal und wems nicht gefällt, der herr dali hat eine ganze reihe wunderbarer bilder geschaffen!
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