[...] Ridley Scott hat die vorhersehbare Geschichte völlig überraschungsfrei inszeniert, ohne ein Klischee auszulassen: Die Investmentbanker sind kalt und karrieregeil, die französischen Winzer bodenständig und haben das Herz am rechten Fleck, und die französischen Frauen hübsch und eigensinnig. [...]
Mit seinen Büchern über die Provence erreichte der britische Schriftsteller Peter Mayle Millionenauflagen. Nun hat sich seinem 2004 erschienen Roman „Ein guter Jahrgang“ niemand anderer als Blockbuster-Regisseur Ridley Scott angenommen, der sich hier recht untypisch mit der Verfilmung einer romantischen Komödie versucht.
Der englische Investmentbanker Max Skinner (Russell Crowe) ist der Prototyp seines eigenen Berufsstandes. Gnadenloser Workoholic und gerissen wie ein Hyäne zählt nur eins: Der Profit. Um den zu erreichen, wird auch schon mal ein Gesetz gebrochen oder ein Kollege hintergangen. Ungeahnt erreicht ihn die Nachricht vom Tode seines Lieblingsonkels Henry, einem Lebenskünstler, der als Besitzer eines Weingutes in der Provence lebte und bei dem Max als Junge glückliche Ferien verbracht hat.
Notgezwungen begibt sich Max nach Südfrankreich, um als einziger lebender Verwandter die Formalitäten zu erledigen. Wie erwartet hat er das Weingut geerbt, d… —Mehr
Mit seinen Büchern über die Provence erreichte der britische Schriftsteller Peter Mayle Millionenauflagen. Nun hat sich seinem 2004 erschienen Roman „Ein guter Jahrgang“ niemand anderer als Blockbuster-Regisseur Ridley Scott angenommen, der sich hier recht untypisch mit der Verfilmung einer romantischen Komödie versucht.
Der englische Investmentbanker Max Skinner (Russell Crowe) ist der Prototyp seines eigenen Berufsstandes. Gnadenloser Workoholic und gerissen wie ein Hyäne zählt nur eins: Der Profit. Um den zu erreichen, wird auch schon mal ein Gesetz gebrochen oder ein Kollege hintergangen. Ungeahnt erreicht ihn die Nachricht vom Tode seines Lieblingsonkels Henry, einem Lebenskünstler, der als Besitzer eines Weingutes in der Provence lebte und bei dem Max als Junge glückliche Ferien verbracht hat.
Notgezwungen begibt sich Max nach Südfrankreich, um als einziger lebender Verwandter die Formalitäten zu erledigen. Wie erwartet hat er das Weingut geerbt, das aber leider etwas heruntergekommen ist. Obwohl viele schöne Kindheitserinnerungen hochkommen und Max alte Bekannte trifft, steht für ihn außer Frage, dass er die Immobilie nach einem Farbanstrich zum bestmöglichen Preis verkaufen wird. Doch es kommt anders als geplant. Durch den Sturz in den leeren Pool verpasst er seinen Rückflug nach London und bleibt nach einer Suspendierung durch die Börsenaufsicht länger als erwartet in Frankreich. Da tauchen plötzlich zwei Frauen auf. Die hübsche Fanny (Marion Cotillard) hat es Max angetan und er versucht nach einem schlechten Start alles, um die verletzliche Brünette für sich zu gewinnen. Und dann ist da noch die junge Amerikanerin Christie, die wie auf dem nichts auftaucht und behauptet, die Tochter von Max zu sein. Unversehens verfällt der Lebemann dem Charme der Provencalischen Lebensart...
Für Ridley Scott, der bisher durch solche Klassiker wie „Alien“, „Blade Runner“, „Thelma&Louise“ oder „Gladiator“ weltbekannt wurde, ist der Einstieg in das Genre der romantischen Komödie sicherlich ein absolutes Novum, genau wie für wohl die meisten seiner Fans. Grundsätzlich mag ich es gerne, wenn sich Regisseure auch mal etwas neues wagen und nicht immer nur das machen, was sie gut können. „Ein gutes Jahr“ besticht vor allem durch die bekannte ausgeprägte Stärke des visuellen Ausdrucks seines Regisseurs. Die Aufnahmen der Provence und das verschlafene Weingut lassen tatsächlich Urlaubsstimmung aufkommen. Die Schauspieler, allen voran Hauptdarsteller Crowe, agieren souverän und absolut überzeugend. Auch wenn es eine Romanverfilmung ist und das Flair des Films durchaus seinen Reiz hat, hat mich die Geschichte aber nicht wirklich überzeugt. Sicherlich, es ist leichte Unterhaltung mit schönen Bildern und wirklich kein schlechter Film, aber die Vorstellung, dass sich ein geldgeiles Arschloch durch etwas Sonne, einige Gläser Wein und ein paar Kindheitserinnerungen in einen romantischen Lebenskünstler verändert, ist mir doch zu pathetisch, um mich wirklich zu begeistern. Dennoch gebührt Scott Lob für seinen Mut und die grandiosen Bilder, die „Ein gutes Jahr“ zu einem schönen Film machen.
{Hier] schaut man halt guten Schauspielern beim Spielen zu, und einem herausragenden Regisseur bei seinem Handwerk. Faszinierend an "A Good Year", wenn man so will, ist die Souveränität und Furchtlosigkeit, mit der Scott sich dem Klischee hingibt. Und es solcherart, und auch das hängt vom Auge des Betrachters ab, aus seiner Umklammerung durch den Kitschverdacht befreit. Weil tief in ihrem Inneren Geschichten, wie sie "A Good Year" erzählt, immer wahre Geschichten sind.
Trotz solcher Stereotypen ist „Ein gutes Jahr“ dank schlagfertiger Dialoge, Situationskomik und einer Fülle von Lebensweisheiten ein elegant inszenierter, schlüssig erzählter Film, sympathisch auch in seiner Balance von Problembewusstsein, Humor und Optimismus. Ein Film, der den Herbst etwas heller scheinen lässt – und der Lust macht auf ein Glas Rotwein.
Mit seinen weichgezeichneten Provence-Bildern ist "Ein gutes Jahr" so nett und harmlos und unwirklich zugleich anzusehen, dass man die ganze Zeit das Gefühl nicht los wird, dass Crowe plötzlich schweißgebadet in einem unbequemen Londoner Designerbett aufwacht, um erleichtert festzustellen, dass alles nur ein böser Traum gewesen ist, schließlich ist für ein Arbeitstier wie ihn das Wort "Urlaub" eine handfeste Beleidigung. Weil das nicht passiert, darf man das Kino mit dem Gefühl verlassen, dass das Leben irgendwie angenehmer sein könnte, hätte man jede Menge Kohle, lauter schöne Menschen um sich, ein eigenes Schloss und dreihundert Sonnentage im Jahr.
Was sich plakativ und berechenbar anhört, setzt Scott gleichsam brav und bieder um. Die Inszenierung besitzt keinerlei Überraschungsmomente. Die nahezu über die gesamte Zeit in einem verkitscht goldenen Licht eingetauchte Landschaft scheint sich gleich für einen Werbefilm über die Provence empfehlen zu wollen. Zumindest der dortige Tourismusverband dürfte über soviel kostenlose PR hocherfreut sein.
Scott strukturiert sein Werk um die Differenz des hektischen Geschäftslebens der Londoner Börse und des gemächlichen, bourgeoisen Lebens in der Provence.
"Ein gutes Jahr" ist unterhaltsam aber von der ersten Minute so Vorhersehbar, wie die Tatsache dass Anikin Skywalker später einmal zur dunklen Seite wechseln wird und sich zu Darth Vaderverwandelt.
Der Rest des Films ist eine schmierigkitschige Liebesgeschichte die das schöne Frankreich durch seine Präsenz rettet.
Russell Crowe und Ridley Scott drehen einem romantischen Lebensfilm auf einem Weingut in Frankreich? Kein Problem! Tolle Landschaftsbilder von Südfrankreich, super passender Soundtrack, Russell Crowe als Allroundtalent mit der bezaubernden Marion Cotillard. Die Story ist einfach gehalten, ein so genannter „Wohlfühlfilm“, Dialoge werden zurückhaltend eingesetzt. Der Film überzeugt mit vielen schönen, unerwarteten Szenen, wie man sie in Mainstream-Filmen selten sieht. Und diese einfachen Zutaten reichen, um einen überraschend gelungenen, bezaubernden, unerwarteten Film entstehen zu lassen.
Eindrucksvoller Beweis, warum Russell Crowe mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsdarstellern zählt!
Oui mon ami, je suis trés, trés heureux de ton sympathie avec cette filme. Ton kritique est merveilleux et dit tout c'on dire pour cette Filme. Et Roussel Cowe? Il est un inhabituel acteur! Merci de ton Commentaire!
Die Story ist ziemlich vorhersehbar und stellenweise überaus klischeehaft. Genauso wie die Charaktere und ihre Handlungen. Aber mal ehrlich: Wie könnte ich diese Tatsachen diesem Film nicht verzeihen? Ein gutes Jahr ist in meinen Augen ein aussergewöhnlich guter Feel Good Movie. Die grandiose Atmosphäre und der sympatische französische Flair fesselten mich von Anfang an. Zwischen Crowe und Cotillard sprühen die Funken und ein Charme, das es mir ganz warm ums Herz wird. Die Rückblenden mit einem großartigen Albert Finney bleiben einem noch lange im Gedächnis. Gespickt mit lauter feinen und tiefsinnigen Details ist es eine reine Freude diesen Film anzusehen, und danach möchte man am liebsten direkt in die Provence fahren und die Landschaft bei einem schönen Wein genießen. Ein gutes Jahr lässt seinen Zuschauer mit einem zufriedenen Gefühl und einem Lächeln auf dem Gesicht zurück. Das Glück findet man oft dort, wo man es nicht vermutet.
Ja, natürlich, ja, genau, ja, sehe ich auch so, ja, die beiden sind toll, nur solltest du den tollen Soundtrack nicht unerwähnt lassen, einer von 3 Soundtracks die ich besitzte - wirklich schön.
Die Geschichte wurde schon tausend Mal erzählt: ein eiskalter Geschäftsmann, der für Geld und Ruhm über Leichen geht, wird aus seinem Alltag gerissen und mutiert innerhalb kürzester Zeit zum Menschenfreund, der sein altes Ich gänzlich hinter sich lässt. An Klischees mangelt es in "Ein gutes Jahr" nicht. Glaubwürdig ist das natürlich nicht, genauso wenig wie die Tatsache, dass er mit ein paar billigen Aktionen die Dorfschönheit dazu bringt, sich unsterblich in ihn zu verlieben. Das Drehbuch ist wirklich reichlich banal und könnte von einer gelangweilten Hausfrau stammen.
Verwunderlich auch die Tatsache, dass sich der große Ridley Scott dazu herabgelassen hat, das Ganze zu verfilmen.
Trotzdem: beschwingt und leicht kommt der Film daher, und auch wenn Russell Crowe ziemlich uninspiriert und unterfordert wirkt, weiß der Film über 90 Minuten zu unterhalten. Vielleicht liegt das nur daran, dass man sich selbst in die wundervollen Weiten Südfrankreichs wünscht. Oder an Marion Cotillard, die inzwischen zu Recht in Hollywood Karriere macht. Ein netter Film für Zwischendurch. Mehr aber auch nicht.
Eine sehr bunte und blumige Komödie von Alien-Regisseur Scott, in dem die Nebendarsteller wie Finney, Highmore und Panjabi überzeugen, während die Protagonisten zu sehr damit beschäftigt sind, aus dieser uninteressanten Geschichte ein paar Funken sprühen zu lassen.
Der Korken ist abgebrochen, der Wein schmeckt nach Essig. Hey aber das Etikett ist schön bunt und man bekommt keinen Kopf. Wenn man nur 5 € bei Hertie ausgeben mag soll man damit zufrieden sein.
Gepflegte Langweile, mehr hat dieser Film leider nicht zu bieten. Im Gegenteil: Gerade im ersten Akt versucht die Schmonzette immer wieder lustig zu sein, was Genre-Regisseur Scott gründlich misslingt. Da fährt ein Auto in Zeitraffer 5 Mal in einem Kreisverkehr, weil der Fahrer den Weg nicht weiß, ein hübsche Frau zeigt in der Öffentlichkeit einen blauen Fleck auf ihrem Hinterteil, worauf gleich ein paar Männer im Hintergrund vor Begeisterung in den Brunnen fallen und auch sonst wirkt der Film eher wie eine billige Degeto-Verfilmung.
Ein leichter Film für den Sommerurlaub, der nebenbei noch für die Provence Reklame macht. Regisseur Ridley Scott setzt auf das Cliché vom Gegensatz des geldgierigen, arroganten Bankers in London und dem paradiesischen Leben auf einem Weingut im Süden Frankreichs. Wofür würden sie sich wohl entscheiden? Russell Crowe versucht sein Bestes bis an die Grenze von albernen Slapstickeinlagen. Nur die Rückblenden mit einem überzeugenden Albert Finney als altem Onkel Henry und dem unheimlich sympathischen jungen Freddie Highmore, der uns kurze Zeit später in August Rush bezauberte, ist es zu danken, dass es keine reine Schmonzette wurde. Allein wegen den beiden lohnt es sich den Film anzuschauen oder man mag einfach zusehen, wie das vorhersehbare Happy End in der goldenen Abendsonne versinkt.
....ein film,bei dem das ende von vornerein klar ist(was ja noch ok wäre,wenn die handlung wenigstens einigermasen ansprechend wäre)! er läuft einfach so "nebenher" und fesselt den zuschauer in keinster weise!
Gewöhnliche Liebesgeschichte ohne Überraschungen. Aber die Atmosphäre und das französische Flair, das den Film umgibt sowie eine umwerfende wie bezaubernde Marion Cottillard machen den Film ungeheuer sehenswert.
Vorwiegend haben mich bei diesem Film die schönen Bilder fasziniert. Ich war nie ein Fan Frankreichs, aber ich wurde bekehrt. Das Ziel des Films dem Zuschauer die Magie der Provence nahe zu bringen ist voll aufgegangen. Die Geschichte des Arbeitstiers, dass sich an den schönsten Ort seiner Jugend erinnert und ihn neu entdeckt ist wunderbar erzählt und macht neidisch. ;-)
mein sommerfilm 2006! Wenn man da nicht zum globalisierungsgegner wird und sich nur noch nen schönes Haus auf dem Land und eine glückliche Famile wünscht, dann war man wahrscheinlich einmal zu oft im Winterurlaub^^
witzig, wunderschöne bilder und eine bezaubernde Marion Cotillard...da verzeihe ich auch, dass die geschichte irgendwie konstruiert und unglaubwürdig ist...
Solch dramatische Probleme, wer kennt sie nicht: Nehm ich nun das Luxusleben in der Provence oder doch lieber das in der Stadt .... Ja, da kann man schon sein elendiges Entscheidungsproblem nachvollziehen, is klar. Filme, die die Welt nicht braucht.
Der perfekte Film bei schlechter Laune, Stress, Fernweh, Regen, Dauerfrost etc.. Deshalb ist "Ein gutes Jahr" einer meiner Lieblinge - schauen und lächeln!
Wunderschöne Bilder aus Frankreich. Die Geschichte ist zu vorhersehbar und hallt kaum nach. Die Vorankündigung im Kino dazu, das war leider nur ein Zusammenschnitt aus den besten Szenen.
Ich sah den Trailer und dachte... netter Film.
Als ich ihn sah wars anfangs noch ganz lustig und nett.
Aber mit der Zeit wirds immer langweiliger.
Daher nur Mittelmaß.
Kritiker — Geht so 5.0
Der Film Ein gutes Jahr wurde von 14 Kritikern bewertet.
Enk: Mental Savage
[...] Ridley Scott hat die vorhersehbare Geschichte völlig überraschungsfrei inszeniert, ohne ein Klischee auszulassen: Die Investmentbanker sind kalt und karrieregeil, die französischen Winzer bodenständig und haben das Herz am rechten Fleck, und die französischen Frauen hübsch und eigensinnig. [...]
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Fricki76: Asianfilmweb.de
Mit seinen Büchern über die Provence erreichte der britische Schriftsteller Peter Mayle Millionenauflagen. Nun hat sich seinem 2004 erschienen Roman „Ein guter Jahrgang“ niemand anderer als Blockbuster-Regisseur Ridley Scott angenommen, der sich hier recht untypisch mit der Verfilmung einer romantischen Komödie versucht.
Der englische Investmentbanker Max Skinner (Russell Crowe) ist der Prototyp seines eigenen Berufsstandes. Gnadenloser Workoholic und gerissen wie ein Hyäne zählt nur eins: Der Profit. Um den zu erreichen, wird auch schon mal ein Gesetz gebrochen oder ein Kollege hintergangen. Ungeahnt erreicht ihn die Nachricht vom Tode seines Lieblingsonkels Henry, einem Lebenskünstler, der als Besitzer eines Weingutes in der Provence lebte und bei dem Max als Junge glückliche Ferien verbracht hat.
Notgezwungen begibt sich Max nach Südfrankreich, um als einziger lebender Verwandter die Formalitäten zu erledigen. Wie erwartet hat er das Weingut geerbt, d… — Mehr
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
{Hier] schaut man halt guten Schauspielern beim Spielen zu, und einem herausragenden Regisseur bei seinem Handwerk. Faszinierend an "A Good Year", wenn man so will, ist die Souveränität und Furchtlosigkeit, mit der Scott sich dem Klischee hingibt. Und es solcherart, und auch das hängt vom Auge des Betrachters ab, aus seiner Umklammerung durch den Kitschverdacht befreit. Weil tief in ihrem Inneren Geschichten, wie sie "A Good Year" erzählt, immer wahre Geschichten sind.
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Kirsten Liese: BR Online, Kinofenster, Dar...
Trotz solcher Stereotypen ist „Ein gutes Jahr“ dank schlagfertiger Dialoge, Situationskomik und einer Fülle von Lebensweisheiten ein elegant inszenierter, schlüssig erzählter Film, sympathisch auch in seiner Balance von Problembewusstsein, Humor und Optimismus. Ein Film, der den Herbst etwas heller scheinen lässt – und der Lust macht auf ein Glas Rotwein.
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DietmarKammerer: die tageszeitung, kolik.fil...
Mit seinen weichgezeichneten Provence-Bildern ist "Ein gutes Jahr" so nett und harmlos und unwirklich zugleich anzusehen, dass man die ganze Zeit das Gefühl nicht los wird, dass Crowe plötzlich schweißgebadet in einem unbequemen Londoner Designerbett aufwacht, um erleichtert festzustellen, dass alles nur ein böser Traum gewesen ist, schließlich ist für ein Arbeitstier wie ihn das Wort "Urlaub" eine handfeste Beleidigung. Weil das nicht passiert, darf man das Kino mit dem Gefühl verlassen, dass das Leben irgendwie angenehmer sein könnte, hätte man jede Menge Kohle, lauter schöne Menschen um sich, ein eigenes Schloss und dreihundert Sonnentage im Jahr.
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Sagitta 2009/08/19 16:21:53
"Der Film zum Manufactum-Katalog".
Danke dafür :-D.
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Was sich plakativ und berechenbar anhört, setzt Scott gleichsam brav und bieder um. Die Inszenierung besitzt keinerlei Überraschungsmomente. Die nahezu über die gesamte Zeit in einem verkitscht goldenen Licht eingetauchte Landschaft scheint sich gleich für einen Werbefilm über die Provence empfehlen zu wollen. Zumindest der dortige Tourismusverband dürfte über soviel kostenlose PR hocherfreut sein.
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Lukas Foerster: critic.de / perlentaucher.d...
Scott strukturiert sein Werk um die Differenz des hektischen Geschäftslebens der Londoner Börse und des gemächlichen, bourgeoisen Lebens in der Provence.
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Kommentare — Ganz gut 6.7
Der Film Ein gutes Jahr wurde von 388 Mitgliedern bewertet.
raab_himself 2010/02/08 16:19:19
"Ein gutes Jahr" ist unterhaltsam aber von der ersten Minute so Vorhersehbar, wie die Tatsache dass Anikin Skywalker später einmal zur dunklen Seite wechseln wird und sich zu Darth Vaderverwandelt.
Der Rest des Films ist eine schmierigkitschige Liebesgeschichte die das schöne Frankreich durch seine Präsenz rettet.
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Sanylein 2010/01/20 18:53:56
Hab den Film vor paar Jahren gesehen und fand den auch gut, aber zwischendurch lässt der Film sich einfach nur schleifen und wirkt langweilig.
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donald20 2009/09/16 20:50:15
Ein Film der mich positiv überrascht hat.Russel Crowe spielt sehr überzeugend in diesem Liebesfilm.Der vor einer wunderschönen Kulisse spielt!!
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Weltensegler 2009/09/04 17:01:12
Russell Crowe und Ridley Scott drehen einem romantischen Lebensfilm auf einem Weingut in Frankreich? Kein Problem! Tolle Landschaftsbilder von Südfrankreich, super passender Soundtrack, Russell Crowe als Allroundtalent mit der bezaubernden Marion Cotillard. Die Story ist einfach gehalten, ein so genannter „Wohlfühlfilm“, Dialoge werden zurückhaltend eingesetzt. Der Film überzeugt mit vielen schönen, unerwarteten Szenen, wie man sie in Mainstream-Filmen selten sieht. Und diese einfachen Zutaten reichen, um einen überraschend gelungenen, bezaubernden, unerwarteten Film entstehen zu lassen.
Eindrucksvoller Beweis, warum Russell Crowe mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsdarstellern zählt!
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Tyler 2009/09/05 09:19:13
Oui mon ami, je suis trés, trés heureux de ton sympathie avec cette filme. Ton kritique est merveilleux et dit tout c'on dire pour cette Filme. Et Roussel Cowe? Il est un inhabituel acteur! Merci de ton Commentaire!
Tyler 2009/08/31 17:13:31
Die Story ist ziemlich vorhersehbar und stellenweise überaus klischeehaft. Genauso wie die Charaktere und ihre Handlungen. Aber mal ehrlich: Wie könnte ich diese Tatsachen diesem Film nicht verzeihen? Ein gutes Jahr ist in meinen Augen ein aussergewöhnlich guter Feel Good Movie. Die grandiose Atmosphäre und der sympatische französische Flair fesselten mich von Anfang an. Zwischen Crowe und Cotillard sprühen die Funken und ein Charme, das es mir ganz warm ums Herz wird. Die Rückblenden mit einem großartigen Albert Finney bleiben einem noch lange im Gedächnis. Gespickt mit lauter feinen und tiefsinnigen Details ist es eine reine Freude diesen Film anzusehen, und danach möchte man am liebsten direkt in die Provence fahren und die Landschaft bei einem schönen Wein genießen. Ein gutes Jahr lässt seinen Zuschauer mit einem zufriedenen Gefühl und einem Lächeln auf dem Gesicht zurück. Das Glück findet man oft dort, wo man es nicht vermutet.
3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten
Weltensegler 2009/08/31 18:33:59
Ja, natürlich, ja, genau, ja, sehe ich auch so, ja, die beiden sind toll, nur solltest du den tollen Soundtrack nicht unerwähnt lassen, einer von 3 Soundtracks die ich besitzte - wirklich schön.
servo80 2009/08/28 23:04:25
Die Geschichte wurde schon tausend Mal erzählt: ein eiskalter Geschäftsmann, der für Geld und Ruhm über Leichen geht, wird aus seinem Alltag gerissen und mutiert innerhalb kürzester Zeit zum Menschenfreund, der sein altes Ich gänzlich hinter sich lässt. An Klischees mangelt es in "Ein gutes Jahr" nicht. Glaubwürdig ist das natürlich nicht, genauso wenig wie die Tatsache, dass er mit ein paar billigen Aktionen die Dorfschönheit dazu bringt, sich unsterblich in ihn zu verlieben. Das Drehbuch ist wirklich reichlich banal und könnte von einer gelangweilten Hausfrau stammen.
Verwunderlich auch die Tatsache, dass sich der große Ridley Scott dazu herabgelassen hat, das Ganze zu verfilmen.
Trotzdem: beschwingt und leicht kommt der Film daher, und auch wenn Russell Crowe ziemlich uninspiriert und unterfordert wirkt, weiß der Film über 90 Minuten zu unterhalten. Vielleicht liegt das nur daran, dass man sich selbst in die wundervollen Weiten Südfrankreichs wünscht. Oder an Marion Cotillard, die inzwischen zu Recht in Hollywood Karriere macht. Ein netter Film für Zwischendurch. Mehr aber auch nicht.
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Geistertexter 2009/08/28 16:31:28
Eine sehr bunte und blumige Komödie von Alien-Regisseur Scott, in dem die Nebendarsteller wie Finney, Highmore und Panjabi überzeugen, während die Protagonisten zu sehr damit beschäftigt sind, aus dieser uninteressanten Geschichte ein paar Funken sprühen zu lassen.
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Herr Marcus 2009/08/25 20:24:21
Der Korken ist abgebrochen, der Wein schmeckt nach Essig. Hey aber das Etikett ist schön bunt und man bekommt keinen Kopf. Wenn man nur 5 € bei Hertie ausgeben mag soll man damit zufrieden sein.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Knutrobert 2009/08/24 22:29:46
Laaa...aaangweilig!
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viewer 2009/08/24 10:00:55
Gepflegte Langweile, mehr hat dieser Film leider nicht zu bieten. Im Gegenteil: Gerade im ersten Akt versucht die Schmonzette immer wieder lustig zu sein, was Genre-Regisseur Scott gründlich misslingt. Da fährt ein Auto in Zeitraffer 5 Mal in einem Kreisverkehr, weil der Fahrer den Weg nicht weiß, ein hübsche Frau zeigt in der Öffentlichkeit einen blauen Fleck auf ihrem Hinterteil, worauf gleich ein paar Männer im Hintergrund vor Begeisterung in den Brunnen fallen und auch sonst wirkt der Film eher wie eine billige Degeto-Verfilmung.
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8martin 2009/08/24 08:58:18
Ein leichter Film für den Sommerurlaub, der nebenbei noch für die Provence Reklame macht. Regisseur Ridley Scott setzt auf das Cliché vom Gegensatz des geldgierigen, arroganten Bankers in London und dem paradiesischen Leben auf einem Weingut im Süden Frankreichs. Wofür würden sie sich wohl entscheiden? Russell Crowe versucht sein Bestes bis an die Grenze von albernen Slapstickeinlagen. Nur die Rückblenden mit einem überzeugenden Albert Finney als altem Onkel Henry und dem unheimlich sympathischen jungen Freddie Highmore, der uns kurze Zeit später in August Rush bezauberte, ist es zu danken, dass es keine reine Schmonzette wurde. Allein wegen den beiden lohnt es sich den Film anzuschauen oder man mag einfach zusehen, wie das vorhersehbare Happy End in der goldenen Abendsonne versinkt.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
mAsTa_X 2009/07/29 19:36:39
....ein film,bei dem das ende von vornerein klar ist(was ja noch ok wäre,wenn die handlung wenigstens einigermasen ansprechend wäre)! er läuft einfach so "nebenher" und fesselt den zuschauer in keinster weise!
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Trevedas 2008/11/10 14:39:57
Gewöhnliche Liebesgeschichte ohne Überraschungen. Aber die Atmosphäre und das französische Flair, das den Film umgibt sowie eine umwerfende wie bezaubernde Marion Cottillard machen den Film ungeheuer sehenswert.
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Zariel 2008/10/02 14:08:34
Vorwiegend haben mich bei diesem Film die schönen Bilder fasziniert. Ich war nie ein Fan Frankreichs, aber ich wurde bekehrt. Das Ziel des Films dem Zuschauer die Magie der Provence nahe zu bringen ist voll aufgegangen. Die Geschichte des Arbeitstiers, dass sich an den schönsten Ort seiner Jugend erinnert und ihn neu entdeckt ist wunderbar erzählt und macht neidisch. ;-)
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Twilightfan 2008/09/13 15:06:53
Find den Film klasse. Schöne Story und sehr unterhaltsam...
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duddits5k 2008/05/14 13:49:50
und von wem war der garagenwein?
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harperpitt 2008/05/12 17:52:01
Ziemlich öde.
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Muad'dib 2008/04/24 14:52:27
mein sommerfilm 2006! Wenn man da nicht zum globalisierungsgegner wird und sich nur noch nen schönes Haus auf dem Land und eine glückliche Famile wünscht, dann war man wahrscheinlich einmal zu oft im Winterurlaub^^
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Uschimuschi 2008/04/08 11:29:49
Ein kleiner Urlaub zwischendurch.
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Honduras 2008/02/04 15:04:45
witzig, wunderschöne bilder und eine bezaubernde Marion Cotillard...da verzeihe ich auch, dass die geschichte irgendwie konstruiert und unglaubwürdig ist...
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Finn 2008/01/31 13:09:32
Solch dramatische Probleme, wer kennt sie nicht: Nehm ich nun das Luxusleben in der Provence oder doch lieber das in der Stadt .... Ja, da kann man schon sein elendiges Entscheidungsproblem nachvollziehen, is klar. Filme, die die Welt nicht braucht.
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Fatzenbolt 2008/01/23 21:56:30
Sehr ruhiger und beschaulicher Film mit hübschen Bildern und wirklich genau das richtige wenn man ein wenig träumen will.
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Hütte 2008/01/17 08:12:14
Der perfekte Film bei schlechter Laune, Stress, Fernweh, Regen, Dauerfrost etc.. Deshalb ist "Ein gutes Jahr" einer meiner Lieblinge - schauen und lächeln!
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lucie 2008/01/16 15:24:38
Wunderschöne Bilder aus Frankreich. Die Geschichte ist zu vorhersehbar und hallt kaum nach. Die Vorankündigung im Kino dazu, das war leider nur ein Zusammenschnitt aus den besten Szenen.
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ovgucker 2008/01/03 13:13:55
langweilig, vorhersehbar, klischeebeladen, schnulzig
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aWu 2007/12/05 08:01:03
Ich sah den Trailer und dachte... netter Film.
Als ich ihn sah wars anfangs noch ganz lustig und nett.
Aber mit der Zeit wirds immer langweiliger.
Daher nur Mittelmaß.
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