Ein halbes Leben

Ein halbes Leben (2009), DE/AT
Laufzeit 90 Minuten, FSK 0, Thriller, Drama

- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.1 Community
48 Bewertungen
2 Kommentare
Ein halbes Leben - Bild 4460494
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von Nikolaus Leytner, mit Franziska Walser und Wolfgang Böck

Lenz hatte vor 15 Jahren eine schreckliche Tat begangen. Er hat eine junge Frau vergewaltigt und sie anschließend umgebracht und alle Spuren beseitigt. Der Mord wurde nie aufgeklärt. Lenz blieb all die Jahre unbehelligt, niemand kam ihm auf die Schliche. Er konnte sich sogar eine neue Identität, ein neues Leben aufbauen. Er fand eine Frau, hat sie geheiratet und sogar ein Kind mit ihr gezeugt. Der Mord war eine einmalige Tat, in den Jahren danach hatte er sich nie etwas zu Schulden kommen lassen. Heute ist er ein normaler, ja fast spießiger Bürger: nett, unauffällig, zuvorkommend. Auf der anderen Seite stehen Peter Grabowski, der Vater der Getöteten, und Max Hauer, der damals ermittelnde Kommissar von der Mordkommission, der nun allerdings pensioniert ist. All die Jahre hatten sie verzweifelt versucht, den Täter ausfindig zu machen und zu überführen, aber die Analysemethoden ließen dies nicht zu. Die Handlung setzt ein, als ein neuartiges Verfahren der DNA-Analyse den Täter eindeutig identifiziert und ihm einen Namen gibt: Lenz. Die Jagd auf den Mörder ist eröffnet. Aber den Mörder zu überführen und seiner gerechten Strafe zuzuführen bedeutet gleichzeitig, eine intakte Familie zu zerstören. Wie werden die involvierten Personen auf die neuen Umstände reagieren?

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Kommentare (2) — Film: Ein halbes Leben

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peterpit

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein packendes und realistisches Drama mit einem sehr überzeugendem Josef Hader in der Hauptrolle. Man fühlt sich hier zeitweise hin- und hergerissen, mit welcher Seite man wohl mehr Mitleid hat.

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bootsmann13

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Bewertung6.5Ganz gut

Erst mal: die Inhaltsangabe von moviepilot stimmt an einigen Stellen nicht. Das wird bestimmt geändert werden, aber: zum Beispiel wird Herr Lenz die Mutter seines Kindes nicht heiraten, denn die will nicht ("Es reicht, dass Du mir das Kind angehängt hast!"). Weiterhin steht erst sehr spät fest, wer vor 15 Jahren der vergewaltigende Mörder war. Es wird also "keine Jagd" eröffnet. Na ja, Peanuts.
Zum Film: ich fand ihn von Schauspielerseite eigentlich sehr gut (gerade Hader und Halbich glänzen), die Regie dagegen würde ich mit den Begriffen "angezogene Handbremse", "puschig", "verhalten" beschreiben. Was mich wundert, wo doch der Regisseur auch der Drehbuchautor war. Da müsste er doch vorher schon gewusst haben, wo es hingeht und wie er es drehen will...

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

loogee

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Mitunter kann aber auch das seinen Reiz haben, wenn das Geschehen "verhalten" und weniger "reisserisch" dargestellt wird... bin gespannt, kommt auf meine Merkliste!


loogee

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P.S.: hat mich beeindruckt (lief ja vor ein paar Wochen schon mal)... insbesondere aufgrund der langen "erzählten Zeit" (huch, da war ja mal was im Deutschunterricht).


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