Ein Jahr in der Hölle

The Year of Living Dangerously (1982), AU/US Laufzeit 115 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 27.05.1983


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von Peter Weir, mit Mel Gibson und Sigourney Weaver

Indonesien 1965. In den Wirren des bevorstehenden Bürgerkrieges verlieben sich der ehrgeizige Korrespondent Hamilton und die Botschaftsangestellte Jill. Ihre Beziehung wird im Hexenkessel Djakartas zu einem lebensgefährlichen Abenteuer. Peter Weir inszenierte einen packenden Thriller der unter die Haut geht.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Ein Jahr in der Hölle
Genre
Kriegsfilm, Liebesfilm, Drama
Zeit
1960er Jahre
Ort
Indonesien
Handlung
Botschaft , Bürgerkrieg, Verlieben
Verleiher
UIP
Produktionsfirma
MGM, McElroy & McElroy, Metro-Goldwyn-Mayer

Kommentare (3) — Film: Ein Jahr in der Hölle


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Sigrun

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mel Gibson als Charakterdarsteller in Peter Weirs THE YEAR OF LIVING DANGEROUSLY aus dem Jahr 1983. Erzählte Zeit ist 1965 in Indonesien kurz vor/während der dramatischen Ereignisse des 30. September. Weirs Stil war damals geprägt von einem langen Atem und dem Einflechten von subtil mystischen Elementen, auf die ich generell gar nicht so abfahre, die dennoch (wenn sie auf diese Weise präsentiert werden) in gewisser Weise reizvoll sind. Manch einem Betrachter könnte der Film zu lang vorkommen, ich mochte diese Art, filmisch Bericht zu erstatten.

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Hartigan85

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Den kenne ich auch noch nicht, wird aber jetzt vorgemerkt, damit ich ihn auch irgendwann in meine Mel Gibson - Liste aufnehmen kann :)


hoffman587

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Bewertung7.0Sehenswert

The Year of Living Dangerously

Ein Jahr gefangen...ein Jahr im Hexenkessel des Feuers....ein Jahr voller Gefahr....ein Jahr voller politischer Umstürze....oder besser gesagt ein Jahr in der Hölle, zudem ist das genau der Titel von einem Drama von Peter Weir aus dem Jahre 1982 nach einem Roman von C.J. Koch.

Die Story dürfte zwar heute relativ altgebacken, da sie wahrscheinlich bis heute mehr als einmal umgesetzt wurde, jedenfalls der Grundgedanke der Geschichte, hier variiert Weir sie eben, mit interessanten Mitteln und Hintergründen: Dieses Mal in Indonesien im Jahre 1965: In dieser Zeit kommt der Australier Hamilton dorthin und er wird in dem vom Bürgerkrieg zum Starreporter mit Hilfe vom hilfsbereiten und kleinwüchsigen Fotografen Billy Kwan, außerdem verliebt er sich in die britische Botschaftsangestellte Jill. Doch die Lage spitzt sich zu und er gerät in Gefahr.

Selbstverständlich wurde der Cast beim besten Willen hervorragend ausgesucht, erstmal mit einem recht soliden Mel Gibson in der Hauptrolle des jungen(ja da war er wirklich noch jung) Hamilton, wie gesagt Mad Mel zeigt eine gute Leistung und weiß so zu überzeugen und auch Sigourney Weaver beweist erneut, dass sie eine großartige Akteurin ist, glaubwürdig spielt sie die Britin Jill. Doch eindeutig, da bin ich mir sicher, sticht eine Darstellerin heraus aus dem gesamten Cast, denn ich selbst war absolut überrascht, überrascht von der Leistung von Linda Hunt, was die Frau, die hier einen Mann spielt(!!!!),leistet, ist einfach nur genial, also für mich hat sie den Oscar für die Rolle des Billy Kwan vollstens verdient, sie verleiht ihr Tiefe und sie stellt ihre Rolle mehr als vielschichtig dar, erstklassig.

Des weiteren ist auch die Regie des Peter Weirs gelungen, teilweise sehr packend, wenn auch bei weitem nicht perfekt, da er doch in der Mitte des Films bei seinem Erzählung zu romantisch wird, die Liebesgeschichte rückt in den Mittelpunkt, er verfängt sich in diesem Netz, in gewisser Weise, so gesagt, er vergisst dabei vollkommen die wichtigen, politischen Aspekte dieser Story, wodurch wiederum einige, heiße Längen entstehen, obwohl ich eigentlich denke, dass Weir seinen Film eher auf die Schicksale oder Situation dieses Hexenkessels oder auch die Selbsterkenntnis seiner Protagonisten widmen wollte und das gelingt, wie gesagt und der Schluss ist dann immerhin wieder mehr als mitreißend.
Dafür liefert die Kamera eine ausgezeichnete Arbeit ab, sauber wurden die Bilder fotografiert und dazu noch sehr kraftvoll und stark gefilmt, so wie es eigentlich sein sollte.

Weiterhin lassen sich auch die Charakterzeichnungen als recht gelungen oder besser gesagt befriedigend für mich beschreiben, es gibt bei ihrer Gestaltung genug tiefgründiges, das reichte mir erstmal vollkommen aus, sehr zufrieden.

Also möchte ich dann nur noch sagen, dass "Ein Jahr in der Hölle" für mich insgesamt sehenswert ist, auch wenn man da noch etwas hätte rausholen können, aber immerhin hat er mich im Ganzen überzeugt, besonders wegen der grandiosen Linda Hunt, aber ein intelligenter Cocktail aus Politik, Liebe, Medien und Krieg.

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spanky

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Bewertung7.5Sehenswert

Diese Linda Hunt als Billy Kwan ist wie ne Mischung aus Magnum, Mr. Moto und Rumpelstilzchen. Einfach Grandios. Den Oscar hat sie sich redlich verdient! Die Weaver und der Gibson hatten auch nicht viel besser Rollen bisher.

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