Ein Jahr vogelfrei!
The Big Year (2011), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 0, Komödie, Kinostart 14.06.2012
5 Bewertungen
Skala 0 bis 10
Keine
von David Frankel, mit Jack Black und Steve Martin
Die Komödie Ein Jahr vogelfrei! zeigt drei unterschiedliche Männer in drei ebenso unterschiedlichen Lebenskrisen: Der wohlhabende Großindustrielle Stu (Steve Martin) hat im Leben alles erreicht und sucht nach neuen Herausforderungen. Der erfolgreiche Bauunternehmer Kenny (Owen Wilson) befindet sich in der Midlife-Krise und will noch einmal etwas erleben, bevor er endgültig in der Familienfalle landet. Und Computer-Programmierer Brad (Jack Black) braucht endlich irgendein Ziel in seinem Leben. Doch es gibt eine Sache, die diese drei Männer miteinander verbindet – Sie alle sind darin vernarrt, Vögel zu beobachten. Darum beschließen sie, für ein komplettes Jahr aus ihrem jeweiligen Alltag auszubrechen, um sich ganz ihrer Leidenschaft zu widmen. Es entbrennt ein halsbrecherischer Wettkampf darum, wer es schafft, innerhalb dieses Jahres die meisten Vogelarten zu sichten. Ihre Reise führt die drei Konkurrenten dabei kreuz und quer über den Nordamerikanischen Kontinent.
Hintergrund & Infos zu Ein Jahr vogelfrei!
Neben den spektakulären Schauplätzen, die die malerische Kulisse für die turbulente Jagd nach den meisten Vogelsichtungen liefern, lagen Regisseur David Frankel bei Ein Jahr vogelfrei! (OT: The Big Year) vor allem die zwischenmenschlichen Momente und die sich entwickelnde Freundschaft der drei Protagonisten am Herzen. Zu den vorangegangenen Arbeiten des Regisseurs gehören Der Teufel trägt Prada und die romantische Komödie Marley & ich, in denen er auch besonders viel Wert auf die kauzigen Charaktere gelegt hat, wobei ihn Marley & ich bereits mit Komödien-Spezialist Owen Wilson zusammen führte. Komplettiert wird das Schauspielerensemble von Ein Jahr vogelfrei! durch Chaos-Komiker Jack Black (Gullivers Reisen) und Humor-Altmeister Steve Martin (Der rosarote Panther 2).
Die drei beliebten Schauspieler aus zwei Generationen haben es sich nicht nehmen lassen, Mitglieder der eigenwilligen Gattung der Vogelbeobachter zu werden. Doch auch in den Nebenrollen setzt Ein Jahr vogelfrei! auf bekannte Gesichter und große Namen: Brian Dennehy, Anjelica Huston, Rashida Jones und Rosamund Pike ergänzen die hochkarätiker Comedy-Truppe.
Die zahlreichen Schauplätze, die der Zuschauer bei Ein Jahr vogelfrei! zu sehen bekommt, forderten ein Höchstmaß an Einsatz von Crew und Darstellern. Während des knappen Drehplans von 55 Tagen, in denen an 100 verschiedenen Schauplätzen gedreht wurde, bot sich dem Team von Ein Jahr vogelfrei! unter anderem die Gelegenheit, jenseits des Polarkreises zur Sommersonnenwende 24 Stunden lang mit natürlichem Tageslicht zu drehen. (AK)
Mehr Bilder (15) und Videos (3) zu Ein Jahr vogelfrei!
Cast & Crew
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David Frankel
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Jack Black
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Brad Harris
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Owen Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kenny Bostick
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Steve Martin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stu Preissler
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Rosamund Pike
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Dianne Wiest
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Kevin Pollak
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jim Gittelson
Regie
Schauspieler
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Zahf Paroo
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Joel McHale
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Barry Loomis
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Paul Campbell
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tony Preissler
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John Cleese
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Historischer Erzähler
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Bill Dow
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Paul Elkin
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Brian Dennehy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Raymond Harris
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Calum Worthy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Colin Debs
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Anthony Anderson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bill Clemont
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June Squibb
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alte Dame
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Jim Parsons
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Anjelica Huston
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Annie Auklet
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Rashida Jones
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Tim Blake Nelson
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Joey Aresco
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frank Falucci
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Christopher Redman
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Andrew Wilson
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mike Shin
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Terence Kelly
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Pete Shackelford
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Jesse Moss
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Morgan Brayton
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ferry Ticket Seller
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Sheelah Megill
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester
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Nate Torrence
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ted Simkin
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Christopher Mann
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Michael Bean
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William Samples
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Dee Jay Jackson
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Marci T. House
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Scott Patey
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Kate Gajdosik
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Greg Kean
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Howard Franklin
- Genre
- Komödie
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- British Columbia, Vereinigte Staaten von Amerika
- Handlung
- Abenteurer, Annäherung, Aufgabe, Beobachtung, Camping, Entdecker, Erde und Festland, Exkursion, Falsche Freunde, Flug, Freunde, Kameradschaft, Konkurrenz, Meisterschaft, Männerfreundschaft, Rivalen, Vogel, Wettbewerb
- Stimmung
- Berührend, Eigenwillig, Gutgelaunt, Witzig
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Ein Jahr vogelfrei!
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Kritiken (5) — Film: Ein Jahr vogelfrei!
F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de
Kommentar löschenWer sich in gut einem halben Jahr einfach mal einen schönen, wohligen Abend mit einer DVD machen will oder vielleicht irgendwann mal Sonntag nachmittags im Fernsehen über dieses kleine Goldstück stolpert, der sollte dran bleiben.
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Todd McCarthy: Hollywood Reporter Todd McCarthy: Hollywood Reporter
Kommentar löschenBasierend auf dem Tatsachenbericht The Big Year: A Tale of Man, Nature, and Fowl Obsession von Mark Obmasick dringt das Drehbuch nicht besonders tief in die realen Probleme der Figuren vor, was vermutlich der Sache angemessen ist, und der Regisseur versteht es, die episodische Geschichte mit zwischenmenschlicher Wärme und erstklassigen Landschaftsaufnahmen zusammen zu halten.
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Roger Moore: Orlando Sentinel Roger Moore: Orlando Sentinel
Kommentar löschenWas dieser Film vom Der Teufel trägt Prada-Regisseur dem Zuschauer vermittelt, ist eine stille Liebenswürdigkeit, ähnlich dem Ehrenkodex der Vogelbeobachter. Die Charaktere können nicht ausdrücken, was sie lieben, sie tun es einfach.
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Rene Rodriguez: The Miami Herald Rene Rodriguez: The Miami Herald
Kommentar löschenRegisseur David Frankel tut sein Bestes, um den halbsbrecherischen Aktionen des Trios eine flotte Gangart zu verpassen. Doch während die mitunter extremen Umstände des Vogelbeobachtens faszinierend anzuschauen sind, bleiben die Figuren in diesem Film blass und unterentwickelt.
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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times
Kommentar löschenAbgesehen von ein paar sicheren Slapstick Nummern - Mr. Black fällt von einem Felsen, fährt Fahrrad, sitzt in einem Kanu etc. - kommt der Humor von The Big Year eher auf leisen Sohlen daher. Regisseur Frankel und sein Autor Howard Frankling [...] setzen die Marotten der Vogelbeobachter humorvoll in Szene und vermeiden es dabei gekonnt, auf reine Karikaturen zurückzugreifen.
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Kommentare (9) — Film: Ein Jahr vogelfrei!
Kommentar schreibenRichard Backhaus 2012/05/31 00:24:09
Kommentar löschenNetter Film zum Berieseln lassen, lief heute in der Sneak Preview in Wilhelmshaven. Das Thema "Vögel" wurde ansprechender umgesetzt, als ich befürchtet hatte. Das Ende kam leider etwas kurz und schnell. Alles in allem aber ok :)
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Kana 2012/05/30 16:52:47
Kommentar löschenDrei Männer, deren Herkunft und Leben kaum unterschiedlicher sein könnten, teilen eine große Leidenschaft: Die des "Birding". In einem Wettstreit über einen Zeitraum von genau einem Jahr geht es darum, möglichst viele verschiedene Vogelarten zu beobachten, bestenfalls zu fotografieren.
"The Big Year" lebt definitiv von seinem sensationell besetzten Cast. Nahezu in allen noch so kleinen Nebenrollen ist ein bekanntes Gesicht zu entdecken. Allen voran sind es aber die drei Hauptdarsteller, denen es gelingt, den schmalen Grat zwischen dem Verfolgen eines langgehegten Traums und dem Vernachlässigen von Familie und Beruf authentisch darzustellen. Zudem überrascht das Fehlen einer stereotypischen Rollenverteilung positiv. Der Zuschauer vermag selbst zu entscheiden, welchem Vogelnarr er die Daumen hält.
Schöne Naturaufnahmen, angenehm zurückhaltender Humor und klasse Schauspieler sorgen für ein entspanntes Filmwerk.
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hrxuuuu 2012/05/29 21:31:14
Kommentar löschenEine Ziemlich seichte Story mit überfüllte alten Witzen, die das ein oder andere mal eventuell zünden, aber der Film dient mehr als Unterhaltsamen Sonntagsfilm mit toller Musik unterlegt und die Erkenntnis das man Hobbys opfert, anstatt bei der eigenen Familie zu sein.
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Edward Nigma 2012/05/28 10:43:05
Kommentar löschen"The birds wait for no man."
Die Produzenten in Hollywood sind schon ein paar komische Vögel: Andauernd scheint für ambitionierte Projekte aufstrebender Regisseure das Geld zu fehlen, aber auf der anderen Seite entschließt man sich mal eben, für 41 Millionen US-Dollar einen Film über Vogelbeobachter zu produzieren. Mal ehrlich, wie teuer kann so ein Film schon werden? Wenn wie im Falle von „Ein Jahr vogelfrei!“ mit Owen Wilson („Darjeeling Limited“), Jack Black („School of Rock“) und Comedy-Urgestein Steve Martin („Der rosarote Panther“) drei der bestbezahltesten US-Komiker mit an Bord sind, dann kann auch ein Film über Vogelbeobachter ziemlich teuer werden. Und das, obwohl man einen großen Teil des Films fast kostenfrei mit Archiv-Aufnahmen von Vogelarten aus aller Herren Länder füllen kann. Dennoch erweist sich die neue Komödie von Regisseur David Frankel („Der Teufel trägt Prada“) nicht als totaler Reinfall, denn nach einem etwas zäh geratenen Einstieg, pendelt sich der Film im erträglichen Mittelmaß ein und hat zum Ende hin sogar noch den ein oder anderen gefühlvollen Höhepunkt parat.
Einmal im Leben legt jeder Ornithologe ein „Big Year“ ein. In diesem Jahr geht es für die leidenschaftlichen Vogelexperten darum, so viele verschiedene Vogelarten wie nur möglich in freier Wildbahn zu beobachten. Für Kenny Bostick (Owen Wilson), Brad Harris (Jack Black) und Stu Preissler (Steve Martin) haben sich unabhängig voneinander dazu entschlossen, in diesem Jahr ihr „Big Year“ zu veranstalten und natürlich möchte jeder von ihnen der Beste werden. Dabei hätten die drei Vogelnarren eigentlich genügend Probleme direkt vor ihrer eigenen Haustür zu klären...
Bietet „Birding“, so nennt der Fachkundige die professionelle Vogelschau, wirklich genügend Stoff für einen abendfüllenden Film? Nach „Ein Jahr vogelfrei!“ wird einem klar: Nein, bietet es nicht, denn „Birding“ ist genauso spannend, wie es sich anhört. Glücklicherweise geht es in „The Big Year“ auch nur bedingt um das liebe Federvieh, vielmehr steht das zwischenmenschliche Miteinander innerhalb der Familie, einer Beziehung oder einer echten Männer-Freundschaft, die unter dem unsäglichen Auswirkungen des „Birdings“ zu leiden haben, im Mittelpunkt. Leider nimmt sich der Film durch die unglückliche Thematik oftmals selber den Schwung, denn letztendlich drehen sich dann doch alle Gespräche irgendwie um das leidige Vogel-Thema, was den vogeluninteressierten Kinogänger nach spätestens einer Viertelstunde in Tiefschlaf versetzen könnte.
Egal ob nun „Im Dutzend billiger 2 – Zwei Väter drehen durch“, „Rosarote Panther“ oder „Shopgirl“, in den letzten Jahren musste man sich immer häufiger die Frage stellen: „Steve Martin, was ist nur aus dir geworden?“ Was der einst wirklich witzige Komiker Steve Martin, man erinnere sich nur an Klassiker wie „Tote tragen keine Karos“ oder den vielfach unterschätzten „Bowfingers große Nummer“, im neuen Jahrtausend bisher filmisch verbrochen hat, grenzt wahrlich an Körperverletzung. So gehört ihm allein für seine „Neuinterpretation“ des Inspectors Jacques Clouseau in der „Rosarote Panther“ die Comedy-Lizenz entzogen. Insofern bietet „Ein Jahr vogelfrei!“ tatsächlich eine willkommene Abwechslung, denn hier gibt sich der sonst eher aufdringliche Komiker angenehm unauffällig und kann sogar mit einigen leisen Tönen im Schlussakt überzeugen. Gleiches gilt auch für seine Schauspielkollegen Jack Black und Owen Wilson, die hier beide im Rahmen ihrer Möglichkeiten eine überzeugende Leistung als fanatische Vogelfetischisten abliefern.
Dennoch bleibt die Frage, warum nun ausgerechnet diese drei Komiker für die Rollen gecastet wurden. Wollte man denn eine falsche Erwartungshaltung seitens der Zuschauer geradezu erzwingen? Denn wer auf den typisch lautstarken und körperbetonten Humor steht, für den die drei Schauspieler eigentlich bekannt sind, dürfte von „Ein Jahr vogelfrei!“ maßlos enttäuscht und vor allen Dingen gelangweilt sein. Auf der anderen Seite wird die eigentliche Zielgruppe (vogelinteressierte Cineasten) gerade durch diese Besetzung abgeschreckt. Kein Wunder also, dass sich „Ein Jahr vogelfrei!“ als einer der größten Flops des letzten Jahres erwies, denn bei einem Budget von 41 Millionen spielte der Film gerade einmal knapp 7 Millionen US-Dollar ein.
Fazit: Nach „Wir kaufen einen Zoo“ jetzt die nächste tierische Komödie, die nicht weiß, was sie will. Komödie, Drama, Dokumentarfilm? „Ein Jahr vogelfrei!“ bietet von allem ein bisschen, kann jedoch auf keinem der Gebiete so richtig punkten.
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KnightTemplar 2012/05/26 22:03:36
Kommentar löschenSicherlich könnte man bei dem Cast eine ganze Menge schräge Gags erwarten, aber hier ist alles sehr gediegen, Witze oberhalb der Gürtellinie, ein wirklich sehr netter Familienfilm - und nicht nur für Hobby-Ornithologen.
Für Comedy-Abende mit Kumpels ist er aber sicherlich nichts.
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Kove 2012/05/25 14:26:11
Kommentar löschenIch muss sagen, ich hatte mir etwas anderes unter dem Film vorgestellt und das Thema Vogelbeobachtung hat mich noch nie interessiert und fand ich auch immer sehr langweilig.
Auch habe ich mir bei dem Cast eine Komödie vorgestellt, was es nicht es. Sicher hat der Filme seine lustigen Momente, die viel Spaß machen. Das ist aber nicht das Hauptanliegen dieses Films(was aber mit den Thema vielleicht auch funktioniert hätte...)
Ich bin überrascht, wie gut der Film einen in die Welt der Birder entführt und aufzeigt, wie dies zum wichtigsten Lebensinhalt werden kann, bis man merkt(leider nicht alle oder erst zu spät) dass es auch noch andere und wichtiger Sachen im Leben gibt als Vögel.
Es macht Spaß dabei zuzusehen und man fiebert mit, wer das Rennen um das Big Year machen wird. Ich fands gut.
Schön auch die kurzen Auftritte von Jim Parsons alias Sheldon Cooper. Obwohl mir seine Rolle nicht so ganz klar geworden ist...
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Mr. Pink 2012/05/18 15:54:45
Kommentar löschen"The Big Year", ein Film über das "Birding", also das Beobachten von Vögeln, hat mir gut gefallen. Ich hätte nicht gedacht, dass man aus diesem Thema einen so interessanten und unterhaltsamen Film machen könnte, und bin daher ziemlich zufrieden, dass der Streifen gestern in der Sneak lief, weil ich ihn mir sonst vermutlich nicht angeschaut hätte.
Die Geschichte des Films ist nicht besonders aufregend, aber sehr nett erzählt, der Streifen ist witzig, verzichtet dabei aber glücklicherweise vollständig auf übertriebenen Brachial- und billigen Fäkalhumor, und ist daher sehr angenehm anzusehen.
Trotz allem ist der Streifen insgesamt etwas zu lang, denn Vogelbeobachtung ist nun mal kein Zeitvertreib, der sich für Nicht-Ornithologen als besonders abwechslungsreich darstellt. Und auch wenn man sich an den Tieren und der Umwelt interessiert zeigt, passiert hier einfach nicht viel. Davon abgesehen wurde jedoch mehr als solide Arbeit geleistet, "The Big Year" ist ein durch und durch gelungener Film mit sympathischen Darstellern und einer süßen Geschichte, den ich durchaus weiterempfehlen kann.
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JayRed 2012/05/17 14:43:26
Kommentar löschenDer Film stellt sich laut IMDB und auch mit der Cast als Comedy vor, ist aber nicht wirklich eine. Da fangen dann auch schon die Probleme an. Wenn man Jack Black, Owen WIlson und Steve Martin in einen Film steckt, dann erwartet der gesapnnte Kinogänger schon eine völlig bescheurte, mit witzen überzogene Komödie. The Big Year ist aber eher ein sehr leichtes Drama mit verständnislosem Vater und Beziehungskrisen. Lustig sind eher, ganz ungewollt, die Nebendarsteller, aber auf keinen Fall die drei genannten Comedystars.
Langweilig war er aber nicht und man sieht echt fantastische Aufnahmen von verschiedenen Orten der Welt. Ins Kino würde ich dafür aber nicht gehen.
6,5/10 Vogelgesängen
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Nayuma 2012/03/15 21:36:50
Kommentar löschenEin Film der darstellt wie nah Freud und Leid bei einander liegen koennen, wenn man sich fuer eine Sache engagiert und euphorisch interessiert, man koennte auch aussergewoehnliches Hobby sagen. ;)
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