Ein Mann und sein Hund

Un homme et son chien (2008), FR/IT
Laufzeit 90 Minuten, Drama

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- Kritiker
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Skala 0 bis 10
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von Francis Huster, mit Jean-Paul Belmondo und Hafsia Herzi

Einst war Charles ein angesehener Mann. Doch diese Zeiten sind lange vorbei. Da er sich mit seiner schmalen Rente keine Wohnung mehr leisten kann, lebt er in einem Zimmer bei seiner alten Freundin Jeanne, der vermögenden Witwe seines verstorbenen besten Freundes. Seine Einkünfte bessert er mit dem Verkauf seiner letzten Habseligkeiten auf. Damit aber ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Charles’ endgültiger sozialer Abstieg beginnt als Jeanne ihm eröffnet, dass sie erneut heiraten wird. Aus diesem Grund muss Charles, so sehr er ihr ans Herz gewachsen ist, sein Zimmer räumen. Zu stolz, andere Menschen um Hilfe zu bitten, bleibt ihm nur die Straße. Einziger Gefährte ist sein kleiner Hund, der auf den Namen “Hund” hört. Als Clochard zieht Charles durch die Gassen von Paris, sucht zaghaft Kontakt zu anderen Menschen, nur um ein ums andere Mal zu spüren zu bekommen, dass für eine gestrandete Existenz wie ihn kein Platz in der modernen Gesellschaft ist. Eine ungewöhnliche Beziehung verbindet ihn mit Leïla, dem jungen Hausmädchen von Jeanne. In den Gesprächen mit ihr findet er zu einer Würde, die ihm der Rest der Gesellschaft zu verwehren scheint. Eines Tages kommt er an den Punkt, an dem er nur noch eine Möglichkeit sieht, seinem Leben einen selbstbestimmten Abschluss zu geben. Zuvor aber gilt es, für seinen treuen Hund ein neues Herrchen zu finden.


Cast & Crew


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vuvuzela

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Bewertung0.0Hassfilm

Mein Gott was für ein Drama, ganz schrecklich langweiliger Film. Belmondo sollte sich dringend zur Ruhe setzen, so was geht gar nicht. Mich wundert es nicht dass man die Kinobesuchen mit Handschlag begrüßen konnte:P

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fabel

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Jean Paul Belmondos Wiedereinstieg nach seinem Schlaganfall fiel beim französischen Publikum und auch beim Französischen Kritikerteam vollkommen durch.
Nur 165000 Leute sahen dem Film im Kino und selbst der Darsteller selber war mit sich unzufrieden und entschuldigte sich bei den Fans.
Ich kann das alles absolut NICHT nachvollziehen.
"Ein Mann und sein Hund" gab mir beim Anschauen ein regelrechtes Gefühl von Bedrücktheit. Die Geschichte wurde sehr gefühlvoll rübergebracht und Belmondo selber brauchte nur ein wenig seine Gesichtsszüge benutzen und schon war er mir sympathisch.
Da ich selber ein großer Fan der großen und kleinen Kläffer bin achtete ich auch sehr auf den Hund und da muss ich die Caster loben. Der Hund war sehr gelungen ausgewählt und als er am Ende auf dem Koffer sprang kamen sogar ein paar Tränen meine Wangen hinabe. Ein sehr gefühlvolles, sanft erzähltes und bewegendes Porträt eines Greisen, der von fast allen nicht mehr beachtet wird und ein absoluter Außenseiter ist.
Aber der durch die große Kraft der Liebe des Hundes sich am Leben hält.
Wirklich bewegend und traurig stimmend.
Am Ende war ich richtig mitgenommen.
Ausgezeichnet und längst nicht so schlecht, wie er überall gemacht wird.
Empfehlenswert !

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