Ein mörderischer Sommer

L'Été meurtrier (1983), FR
Laufzeit 130 Minuten, FSK 16, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 13.04.1984

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5.0 Kritiker
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von Jean Becker, mit Isabelle Adjani und Alain Souchon

Alles an ihr ist aufregend. Die Art, wie sie in animalischer Sinnlichkeit ihren Körper bewegt. Das schwindelerregende Spiel, das sie scheinbar naiv mit Männern treibt. Aber sie ist gefährlich. Aggressiv, eiskalt und berechnend nutzt sie die Männer aus. Sie hat einen tödlichen Plan. Mit kaltblütiger Entschlossenheit spinnt sie ihr Netz. Eliane sucht die Männer, die damals in das einsame Haus ihrer Eltern eindrangen und über ihre Mutter herfielen. Die Männer, von denen einer ihr leiblicher Vater sein muß.


Cast & Crew


Kommentare (10) — Film: Ein mörderischer Sommer

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annaberlin

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Bewertung7.5Sehenswert

Isabelle Adjani als Lustobjekt. Das ist alles, was man zu diesem Film wissen muss.

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hawker

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Typischer Vendetta Film, der durch sein mediterranisches Flair zu überzeugen weiß.
Und dazu Isabelle Adjani = Erotik pur.

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kronenhummer

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein Film, der seine Stärke aus seiner Entwicklung zieht. Beginnt der Film als lockere Komödie mit einer äußerst aufreizenden Adjani als Dorfschönheit mit zweifelhafter Lebenseinstellung, wird aber später zu einer geschickten Aufarbeitung einer harten Vergangenheit. Nahezu unscheinbar, aber doch äußerst eindrücklich und intensiv bilden sich nach und nach Abgründe hinaus, die so gar nicht zur Ausgangssituation passen mögen und doch so viel Einfluss darauf hatten.

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Jack_Torrance

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zu Beginn fühlt man sich wie einem Celentano-Film: das nette Dörfchen, die schrulligen Bewohner und Isabelle Adjani, die betörend mit dem Popo wackelt. Ach, was bahnt sich denn für eine Romanze an zwischen ihr und Pin Pon !
Doch der Zuschauer merkt, da liegt was in der Luft. Lewis Carrol wird zitiert, da wird von Rache gesprochen, die süße Isabelle Adjani verhält sich so seltsam. Doch spätestens als sie sich nackt vor der Scheune sonnt, merkt man, was in der Luft liegt: Sex and Crime.
Kaum hat man es gemerkt, da geht es schon los. Wie in einem Sog wird der Zuschauer in eine Welt hineingezogen, die doch nicht so bonbonfarben ist wie es scheint und so langsam aber sicher wird man mit schmerzhaften Tatsachen konfrontiert, die wieder einmal die bürgerliche Fassade gekonnt zerstören.
Besonders gelungen aber ist der Schlusspunkt, der seine Thematik "Wie Hass entsteht und wozu es führen kann" genial vertieft. Ein Meisterwerk des psychologischen Thrillers !

bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 5 Antworten

Stefan Ishii

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Schöner Kommentar!
Und nebenbei noch "brav" Heinrich Böll zitiert :) naja, zumindest so ungefähr


Jack_Torrance

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Merci ! Das Zitat von Heinrich Böll passt einfach überall hinein :D


Schlegel

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Bewertung7.0Sehenswert

Unkonzentrierter und schwerfälliger Klassiker mit viel Ballast an den Rändern. Schlecht gealterte Sommerbilder werden zugequatscht, das Ende dann lachhaft aber schon okay irgendwie, könnte auch anders sein, wäre auch okay. Merke: Isabelle Adjani nackt im Klatschelicht = Erotik.

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peppermind

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Die Mischung aus der sommerlichen Atmosphäre, die doch nie wirkliches Wohlbefinden erzeugt, der wahrhaftig als Femme Fatale auftrumpfenden Isabelle Adjani, die zwischen Psychose und Lolita balanciert, und tiefgreifender Charakterstudie verstört den Zuseher - auf durchaus fesselnde Weise.
Wer keinen Kriminalfilm oder gar Crimethriller erwartet und zudem bereit ist, sich von der Stimmung einfangen zu lassen und die Bilder und sich wirken zu lassen, wird bei diesem Film voll auf seine Kosten kommen.

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Der Franzose

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Abgesehen vom Film gefällt mir hier Isabelle Adjani in ihrer kessen Art sehr .

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8martin

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Bewertung10.0Herausragend

Es beginnt wie eine lockere Sommerkomödie mit einer ausgeflippten, rotzfrechen, impulsiven Isabelle Adjani. Nie wieder war sie so offenherzig und so knackig sexy wie hier. Doch spätestens als sie an der nackten Brust ihrer Mutter hängt, ahnt man den tiefsinnigen Hintergrund des Titels. Die Geschichte wird von den Beteiligten mitunter kommentiert und weckt so das Interesse des Zuschauers, weil dadurch das Geschehen lustig oder auch ironisch begleitet wird. Besonders das Verhältnis zur manchmal stocktauben Oma, mit der sie sich allerdings immer nur flüsternd verständigt, verdient besondere Beachtung, weil die längst nicht so vertrottelt ist wie sie scheint. Es beginnt ein spannender und zugleich ergreifender weiblicher Rachefeldzug, der genial eingefädelt ist und voller unvorhersehbarer Wendungen steckt, aber auch romantische Elemente enthält. In mehrfacher Hinsicht ein ganz toller Film mit einem überzeugenden Ende.

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doctorgonzo

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Intelligent gemachter Thriller mit einer betörenden Isabelle Adjani. Die Atmosphäre des kleinen Ortes und seiner verschworenen Bewohnerschaft ist beeindruckend eingefangen worden.

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Nihilist

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Eine junge Isabelle Adjani als Femme Fatal in einem kleinen französischen Ort.
Man spürt die Hitze und Eintönigkeit welche über den Progatenisten schwebt.

Klasse Film.

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