Ein mutiger Weg

A Mighty Heart (2007), GB/US
Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Drama, Thriller, Kinostart 13.09.2007

6.3 Kritiker
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
5.9 Community
185 Bewertungen
11 Kommentare
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von Michael Winterbottom, mit Angelina Jolie und Dan Futterman

Am 23. Januar 2002 verabschiedete sich Daniel Pearl (Dan Futterman), Südostasienkorrespondent des Wall Street Journals, im pakistanischen Karatschi von seiner Frau Mariane (Angelina Jolie), um zu einem Interview mit einem wichtigen Terroristenführer zu fahren. Es könne später werden, sagte er seiner Frau. Er kehrte nie mehr zurück. Eine Woche später wurde er von seinen Entführern enthauptet. Basierend auf den gleichnamigen Memoiren von Mariane Pearl erzählt “Ein Mutiger Weg” vom Verschwinden ihres Mannes über die verzweifelten Bemühungen, ihn zu befreien, bis zu seiner brutalen Ermordung. Sie war im sechsten Monat schwanger, als ihr Mann entführt wurde, und schrieb das Buch um ihrem Sohn seinen Vater näherzubringen und dessen Geist am Leben zu erhalten. Sie schrieb es ohne Hass und Vorurteile, aber voller Respekt und Liebe zu ihrem Mann.

Handlung

Mariane Pearl (Angelina Jolie) und ihr Ehemann Daniel (Dan Futterman) arbeiten als angesehene Journalisten in Bombay. Daniel ist als Südostasien-Korrespondent des “Wall Street Journal” viel unterwegs. Aktuell recherchiert er für einen Bericht über den “Shoe Bomber”, Richard Reid. Seine Recherchearbeit führt ihn nach Karatschi, Pakistan, wo Der einige Treffen und Interviews mit verschiedenen terroristischen Anhängern geplant hat. Seine im sechsten Monat schwangere Frau wird ihn an diesem Tag zum letzten lebendig sehen, denn Daniel kehrt von seiner Arbeit nicht nach Hause zurück. Er wird unterwegs entführt und gefangen genommen, ohne das zunächst ein Lebenszeichen von ihm nach außen dringt.

Von der Nacht an, in der Danny verschwand, wartete Mariane gemeinsam mit ihrer alten Freundin und Kollegin Asra Nomani (Archie Panjabi) in ihrem haus auf Nachricht. Asra arbeitet gemeinsam mit Danny beim Wall Street Journal und lebt in Karatschi. Beide Frauen machen es sich aufgrund ihrer journalistischen Ausbildung fortan zur Aufgabe, sich der Suche nach Danny und den Gründen für seine Entführung zu machen. Ihre Suche wird jedoch dadurch erschwert, dass sie in Pakistan als Ausländer gelten und sie deshalb oftmals nicht die Informationen erhalten, die sie eigentlich problemlos erhalten sollten.

Als am nächsten Morgen immer noch nichts von Danny zu hören ist, erhält Mariane Unterstützung durch weitere Kollegen und gemeinsame Freunde, die sich mit daran beteiligen, so viel wie möglich über Daniels Aufenthaltsort in Erfahrung zu bringen. Dabei wird Mariane stets von einer Vorahnung geplagt, dass etwas Schlimmes passiert ist. Die nächsten Tage ist sie nur damit beschäftigt zu recherchieren, alte Kontakte und eventuelle Bezüge zueinander zu überprüfen und Nachforschungen anzustellen. Jeder noch so kleinste Hinweis wird verfolgt. Sie gibt die Hoffnung, Danny lebend zu finden, nicht auf. Nach langen Tagen des Hoffens bestätigt sich jedoch die grausame Wahrheit, die von Kollegen bereits erahnt wurde. Danny wurde bereits einige Tage nach seinem Verschwinden brutal ermordet.

Mariane kann die Trauer kaum aushalten. Um nicht fortwährend an ihren Ehemann erinnert zu werden, reist sie zurück in ihre Heimat Frankreich. Dort bringt sie ihren Sohn Adam zur Welt. Seitdem leben die beiden in Paris, wo Mariane weiterhin journalistisch tätig ist und ihre Geschichte zu Papier gebracht hat.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Ein mutiger Weg

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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6.5Ganz gut

“Ein mutiger Weg” bietet eine gut aufgelegte Angelina Jolie und ein fesselndes Thema. Einfach mal so nebenbei schaut man sich diesen Film dabei auf keinen Fall an, aber wer sich auf die ernste und stellenweise schockierende Geschichte einlässt, bekommt ein sehenswertes Politdrama zu sehen, dass zwar stellenweise mit Längen zu kämpfen hat und etwas zu sehr auf seine Hauptdarstellerin setzt, aber dennoch Wert ist gesehen zu werden.

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KiNGU: Couchhero - Held auf dem Sofa

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5.0Geht so

Ein mutiger Weg ist kein Film für zwischendurch, es ist kein Film, den man “mal eben schaut”. Von einem Regisseur wie Michael Winterbottom hätte man sich jedoch mehr als die Betonung der emotionalen Belastung einer Ehefrau und der Missstände im pakistanischen Polizeiapparat (insbesondere in einer Millionenstadt wie Karatschi) gewünscht. Ein wenig mehr Differenzierung wäre angebracht gewesen. Die bloße These “USA gut, Terroristen böse” zum Filmende ist nicht nur extrem pauschalierend, sie wird auch dem Schicksal Daniel Pearls nicht gerecht.

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Kommentare (9) — Film: Ein mutiger Weg

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WarrenAnname

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

In jeder außer einer Hinsicht sehenswert: Der Brutalität der mörderischen juden- und zivilisationshassenden Entführer Pearls wird subtil noch Sinn zugeschrieben, wenn am Ende die Figur der Marianne suggeriert, ein solcher Akt der Grausamkeit sei unmittelbare Folge von sozialer Deklassierung. Es hätte dem Film besser angestanden, seinem Publikum zuzumuten, der Genese solcher Barbarei selber nachzugehen. Schade drum. So muss man befürchten: Wegen eines Satzes aus dem Munde der Protagonistin wird aus einem Aufklärungsfilm ein schlechtes Angebot ans schlechte westliche Gewissen

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WarrenAnname

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Stänkerbacke. :-p


Laura Eissenberger

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Hihi. ER HAT ANGEFANGEN!


agynessa

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Bewertung7.5Sehenswert

Ziemlich guter Film.

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agynessa

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Jo dann muß man wenigstens nicht so viel lesen und man weiß gleich ob der Film gut oder schlecht ist.


Mr. Pink

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Leistung von Angelina Jolie ist sehr gut. Die werte Dame ist wohl der Hauptgrund dafür, dass ich den Film bis zu Ende geschaut habe.
Das Thema ist zwar höchst interessant und auch die Inszenierung ist solide, aber der Film kommt ab einem gewissen Punkt nicht mehr so recht vorwärts.
Einmal kann man sich den Film ansehen, zu mehr reicht es leider nicht.

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Kasache

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Bewertung0.0Hassfilm

hab ihn mit meinem Kumpel angeschaut. Der ist so traurig, dass ich die ganze Zeit weinen musste... ;,-(
hat mir mal einer ein Taschentuch? *schluchtz*

*Ironie off*

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dangerlove666

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Bewertung4.5Uninteressant

langweilig

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dAShEIKO

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Bewertung5.5Geht so

Trotz Jolies überzeugendem Spiel erscheint die Figur der Marianne Pearl etwas gefühllos. Die Ereignisse scheinen solide recherschiert und überzeugend umgesetzt worden zu sein. Aber wer sich ein tränentriefendes Drama erhofft wird etwas enttäuscht.

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annaberlin

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Bewertung6.5Ganz gut

Michael Winterbottom hätte viel mehr aus diesem Politdrama herausholen können. Offensichtlich war es sein Fokus, Mariane Pearl als starke Frau zu zeigen, die mehr aushalten muss als jeder andere. Doch diesen Fokus kann man nicht auf Spielfilmlänge ausweiten und alles andere ausblenden, ohne dass sich die Zuschauer langweilen. Action-Star Angelina Jolie spielt souverän, jedoch fehlt es ihr auch noch an Glaubwürdigkeit. Auf den Akzent hätten sei gut und gerne verzichten können, zumal ja auch alle Pakistanis englisch mit Akzent sprachen.

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iLoveAngieJolie

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Bewertung5.0Geht so

Naja den fand ich nicht so besonders, in der deutschen fassung (ich weiß nicht ob das in der englischen auch so ist) hat angelina einen hässlichen akzent der mich so aufgeregt hat. Der Film ist eigentlich beschissen. Ich hatte schon nach 15 Minuten keinen Bock mehr, zuzusehen. Es geht einfach nach einer weile nicht mehr weiter.

1. er wird entführt, sie ist schwanger

2. sie sucht nach ihm (der größte Teil des Films, was mit der Zeit sehr langweilig ist...

3. sie sieht ein video wo er stirbt (das finde ich ist eine schauspielerisch sehr gute leistung, wie wenn es sie vor schmerz zerreisst. Sehr gut gemacht. )

Wenn Angelina nicht die Hauptrolle gespielt hätte, hätte ich den Film weggeworfen. Ich habe ihn mir einmal angesehen. Seit einem halben Jahr. Ich denke, dass ich ihn nie wieder anschauen werde, weil er einfach soo langweilig ist.

i love angie

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

Dem M sein L

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Ich aaaaauch! Ich hab den Kack-Film auch nur wegen ihr gesehn!^^^Schön dass ich nicht die einzige bin


Finn

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Bewertung7.5Sehenswert

Angelina Jolie fand ich schlichtweg fehlbesetzt; vielleicht wäre mir jemand, der NICHT immer perfekt aussieht und mehr als 2 Gesichtsausdrücke beherrscht, einfach sympathischer gewesen.
Davon abgesehen aber ein gelungener und erschütternder Film.

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