Ein Tick anders
Ein Tick anders (2011), DE Laufzeit 87 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 07.07.2011
7 Bewertungen
Skala 0 bis 10
303 Bewertungen
21 Kommentare
Keine
von Andi Rogenhagen und Andi Rogenhagen, mit Jasna Fritzi Bauer und Waldemar Kobus
Eigentlich ist Eva (Jasna Fritzi Bauer) glücklich – auch wenn ihre Familie etwas seltsam ist, eben nur Ein Tick anders: Oma sprengt ihren alten Staubsauger mit China-Böllern in die Luft, Vater sitzt in Schlips und Kragen im Park und schreibt Bewerbungen, Mutter ist im Dauer-Kaufrausch und Evas kleinkrimineller Onkel Bernie landet mit seiner Band einen Flop nach dem anderen.
Und dann ist da noch Evas Tourette-Syndrom, das auch in ihrem sonstigen Alltag immer wieder für Probleme und komische Situationen sorgt. Im Kreise ihrer Familie, die ihre Krankheit kennt und akzeptiert, fühlt sich Eva aber geborgen und sicher. Kein Zucken und kein Pöbeln, höchstens mal ein kleiner Fluch oder ein freundlicher Hitlergruß – solange sie zuhause ist, ist alles gut.
Die Situation ändert sich jedoch schlagartig als Evas Vater ein Job in Berlin angeboten wird. Muss Eva nun ihre vertraute Umgebung verlassen? Ein Plan muss her und zwar schnell. Denn eins ist für Eva klar: nach Berlin geht sie auf gar keinen Fall!
Mehr Bilder (9) und Videos (1) zu Ein Tick anders
Cast & Crew
- Genre
- Komödie
- Zeit
- Gegenwart
- Ort
- Berlin, Deutschland
- Handlung
- Angebot, Arbeitsmarkt, Arbeitsvermittlung, Auftritt, Bankdirektor, Bankkredit, Banküberfall, Drohung, Erwachsenwerden, Gewalt in der Familie, Großmutter, Großmutter-Enkeltochter-Beziehung, Krankheit, Kündigung, Onkel, Schwarzgeld, Stress, Vater-Tochter-Beziehung
- Stimmung
- Berührend, Witzig
Fans dieses Films mögen auch
Volver - Zurückkehren
ES 2006
Türkisch für Anfänger - Der Film
DE 2012
Die Kinder des Monsieur Mathieu
CH/FR 2004
Megamind
US 2010
Fans dieses Films gefiel auch
News zum Film Ein Tick anders
Aktuelle moviepilot-Interviews
Schauspieler und Filmemacher
Lieblingsfilm von:
Links zum Film Ein Tick anders
- Ein Tick anders: film-zeit.de
Wer früher stirbt, ist länger tot



















Kritiken (7) — Film: Ein Tick anders
Thomas Engel: programmkino.de Thomas Engel: programmkino.de
Kommentar löschenDer Film ist als irrwitzig, schräg und warmherzig-liebenswürdig gedacht. Gelungen ist dies nur zum Teil. Beachtlich vor allem eines: Die Art und Weise wie die noch sehr junge Jasna Fritzi Bauer die am Tourette-Syndrom leidende Eva umsetzt, ist das, was man schon künstlerisch nennen kann.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Michael Meyns: programmkino.de Michael Meyns: programmkino.de
Kommentar löschenMan merkt schnell, dass es Andi Rogenhagen nicht darum geht, einen Film über eine am Tourette-Syndrom leidende junge Frau zu drehen. [...] Andererseits wird das Tourette-Syndrom dadurch sehr bald zum bloßen dramaturgischen Mittel, dass eigentlich keine Rolle für die Figuren und die Handlung spielt, aber immer dann aus dem Hut gezaubert wird, wenn es das Drehbuch verlangt. So bewegt sich „Ein Tick anders“ mit guten Schauspielern und viel Situationskomik im Tonfall etwas unentschlossen auf sein Happy End zu.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Cristina Moles Kaupp: fluter Cristina Moles Kaupp: fluter
Kommentar löschen"Ein Tick anders" von Regisseur Andi Rogenhagen funktioniert als märchenhaft überzogene Komödie bestens, da er Evas Krankheit nie ins Lächerliche zieht. Groteske Situationen, wenn Eva eine junge Familie als "Kinderficker" beschimpft oder mit Hitlergruß ein Vorstellungsgespräch beginnt, sorgen für Solidarität mit der grundsympathischen Protagonistin, die tapfer versucht, ihre Krankheit auszutricksen.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Martin Schwickert: Die Zeit Martin Schwickert: Die Zeit
Kommentar löschenAndi Rogenhagens „Ein Tick anders“ ist eine sympathische Komödie, die das Herz am rechten Fleck hat. [...] Der Film funktioniert als leichte Kost für warme Sommerabende. Großes Kino ist das jedoch nicht. Warmherzig.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio
Kommentar löschenObwohl die Geschichte von Andi Rogenhagen mittendrin bisweilen etwas ins Taumeln gerät, etwas zu dick mit den ständigen Tics von Eva aufträgt, bleibt man gerne hier dran. Denn die Figuren sind (endlich einmal) liebevoll gezeichnet. [...] Dank ihr, dank Jasna Fritzi Bauer, ist Ein Tick anders ein kleines deutsches Film-Juwel. Zum vergnüglichen Entdecken.
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
goodspeed: ANIch / UFA / KultHt.de / O...
Kommentar löschenFilme über Krankheiten, die den gesellschaftlich tolerierbaren Rahmen sprengen, werden häufig von dem Irrglauben begleitet, der Zuschauer könnte mit der Sichtung alles Wesentliche über die Krankheit lernen. So glaubte das Publikum als Tom Hanks als HIV-kranker Anwalt in “Philadelphia” ein Tabu brach, alles Notwendige über AIDS gelernt zu haben. Ganz nach der Devise „Ich weiß alles darüber, ich hab diesen einen Film gesehen!“ Ähnlich verhielt es sich mit “Rain Man” in dem Dustin Hoffman als stark autistischer, älterer Bruder von Tom Cruise agierte. „Vincent will Meer“ hatte womöglich einen ähnlichen Effekt auf die - zumindest deutsche - Wahrnehmung des Tourette-Syndroms, eine neurologische Krankheit, die mit ihren auch in Fachkreisen „Ticks“ genannten Symptomen sich offensichtlich geradezu für Komödien empfiehlt und erst auf den zweiten Blick das Leiden hinter den verbalen Entgleisungen erkennen lässt. Und genau dieser zweite Blick lässt das Tourette-Syndrom in „Ein Tick anders“ in einem…
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl... RR. Hamacher: Westfälische Rundschau, Köl...
Kommentar löschenDass Ein Tick anders nicht komplett enttäuscht, liegt vor allem am erfrischenden Spiel der Schauspielschülerin Jasna Fritzi Bauer und ihrer Film-Familie, deren Protagonisten mit sicherer Hand geführt werden. Auch auf der optischen Ebene vermag Ein Tick anders durchaus zu überzeugen, weil die Bilder der Geschichte immer wieder jene Poesie verleihen, die ihr das Drehbuch bisweilen vorenthält.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (14) — Film: Ein Tick anders
Pen-Pen Sun, 27 Jan 2013 15:26:52 -0000
Kommentar löschenArschlicht....
ja wie geil! Ich fand den Film sehr gelungen. Wenn auch nicht von allen Schauspielern vollends überzeugt waren die Hauptdarstellerin und die Oma doch ein wahres vergnügen. Die Geschichte ist bombastisch unrealistisch aber wer stört sich schon an sowas bei einer Komödie oder einem Actionfilm.
Nicht zuviel kitsch und keine überdramatisierung der Situation.
Ein ernstes Thema locker angepackt und verpackt. Mit dem Ziel das ein paar Menschen weniger verständnislos und blöd andere Mitmenschen ansehen. Für das ganze Packet gibts ein Ausgezeichnet.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
zmpfl Thu, 03 Jan 2013 06:05:13 -0000
Kommentar löschenEin deutscher Märchenfilm zum Tourette-Syndrom, mh...
Der Hauptdarstellerin habe ich die Rolle abgekauft, alle anderen Darsteller kamen gegen die Klischeehaftigkeit ihrer Figuren nicht an.
Trotz 2-3 Schmunzeldialogen verliert der Film endgültig durch die, selbst für einen Märchenfilm, unerträgliche Vorhersehbarkeit zum Ende hin.
Oder muss das so sein bei einem "Feelgood-Movie" ?!
Im Vergleich zu VINCENT WILL MEER jedenfalls schwach.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Vanilletee_x Wed, 25 Jul 2012 10:53:31 -0000
Kommentar löschenDas gute an dem Film ist es, dass die Krankheit nicht, wie in den ganzen Dokumentationen, in die öde Langeweile gezogen, sondern durch lustige Momente "aufgefrischt" wird. Allerdings stört mich das Ende, denn in dem Film wird, meiner Meinung nach, nicht gezeigt, wie man sich damit auseinandersetzt, sondern wie man sich vor dem Umfeld ... "versteckt".
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
freakualizer Wed, 18 Jul 2012 11:09:50 -0000
Kommentar löschenEine deutsche Filmperle! Es geht kaum schöner.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Amadis Sun, 24 Jun 2012 10:13:50 -0000
Kommentar löschenObwohl, dieser Film zuweilen etwas überzeichnend wirkt und gegen Ende auch die Grenzen zum Lächerlichen leicht streift, habe ich mich sehr gut unterhalten gefühlt. Die ernsthafte Problematik wird durchaus glaubhaft und einfühlsam behandelt und auch Ironie und Witz bewegen sich auf einem beachtlichem Niveau, was in deutschen Filmen alles andere als selbstverständlich ist. Die schauspielerische Leistung vor allem von Jasna Fritzi Bauer ist sehr beeindruckend und hat mich auch in den "leisen" Szenen voll überzeugt.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Waran Fri, 06 Apr 2012 10:50:48 -0000
Kommentar löschenEndlich mal wieder ein Film, der nicht mit erhobenem Zeigefinger daherkommt und belehrend die Schrecknisse des Lebens herausarbeitet, sondern sich selber nicht ganz ernst nimmt und leichte (nicht seichte!) Unterhaltung bietet. Mein Respekt vor der schauspielerischen Leistung der Fritzi Bauer. Mir hat der Film Spaß gemacht, aber keinesfalls das Tourette-Syndrom verniedlicht.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Azazil Tue, 06 Mar 2012 21:40:46 -0000
Kommentar löschenAls Betroffener dieser Krankheit stehe ich diesem Film mit gemischten Gefühlen gegenüber. Kurze Anmerkung: Ich leide nicht an Koprolalie (Gott sei Dank) und habe meine Tics auch ansonsten meistens soweit unter Kontrolle, dass es kaum jemanden auffällt. Wenn doch tue ich in der Regel so als müsste ich Husten oder hätte was im Hals. Natürlich muss man sich diese Kontrolle beibringen und besonders in meiner Kindheit hatte ich einige unangenehme Momente, unter anderem oder ganz besonders wegen der damaligen Unbekanntheit des Tourette-Syndroms. Ich habe erst mit 14 Jahren zufällig erfahren, was ich überhaupt habe. Vorher konnte mir dass kein Arzt so recht sagen. Hier wären wir schon bei meinem wichtigsten Punkt angelangt. Ich freue mich dass es diesen Film gibt, weil er zumindest im Ansatz über das Tourette-Syndrom aufklärt. Leider beschränkt sich der Film im großen und ganzen auf das Ausstoßen obszöner Wörter und degradiert diese gewaltige Problematik zu einem Running Gag. Sämtliche Nebeneffekte, die diese Krankheit mit sich bringt wie Depressionen, Minderwertigkeitsgefühle, Zwangsneurosen (mit diesen hatte ich besonders in der Kindheit zu kämpfen), Restless-Legs-Syndrom etc. werden unter den Teppich gekehrt.
***Spoiler***
Als im Verlaufe des Films klar wurde, dass sich die Protagonistin dem neuen Leben in Berlin nicht stellen muss und durch einen gerade zu märchenhaften Fortgang für immer in ihrem Kokon leben kann, war ich beinahe geschockt. Was soll das den Betroffenen (wobei ich mich noch als glücklich zählen kann) denn bitte schön sagen? Ihr müsst nur eine Bank überfallen oder im Lotto gewinnen um ein glückliches Leben führen zu können? Hier wurde die gesamte Problematik einfach ignoriert und zwar auf so eine dreiste Weise, dass ich den Film am liebsten ausgemacht hätte. Die Problematik der Partnersuche wurde ebenfalls komplett ignoriert. Schließlich kommt der weisse, vorurteilsfreie Ritter von ganz allein angetrottet. Schön für sie.
Aus oben genanntem Grund bekommt er 6 Gnadenpunkte.
bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
torsam Sat, 03 Mar 2012 14:07:02 -0000
Kommentar löschenEin schönes Märchen, sehr witzig und dennoch berührend. Dazu kommen noch viele tolle visuelle Ideen.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
MOK Thu, 01 Mar 2012 16:02:27 -0000
Kommentar löschenLeidlich lustiges Jugendfilmchen. Nett besetzt und routiniert durchgespielt. Leider ohne diese "Momente" die den Zuschauer packen und den Film ins Langzeitgedächtnis kopieren. Für einen Winternachmittag geht das sicherlich in Ordnung, zieht allerdings eine gar nicht sol lustige Erkrankung wie Tourette ins sehr viel zu Lächerliche anstatt ihr mit Respekt zu begegnen. Die Chance wäre dann verpasst.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ben do Aphin Mon, 20 Feb 2012 15:53:33 -0000
Kommentar löschenWitzig!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Sozionaut Sun, 25 Dec 2011 17:27:37 -0000
Kommentar löschenEin junges 17 jähriges Mädchen. Leidet am Tuorret-Syndrom. Toorret-Syndrom? Ach, das ist doch eine neurologisch-psychiatrische Krankheit, die sich in Form von Tics zeigt zwanghaft unkontrollierte Bewegung auszuführen, meistens begleitet mit obszönen Flüchen. Viele finden das lustig. Hier in diesem Streifen dient diese Krankheit als humoristische Vorlage vor einer sozialromantisch verklärten Familien-Kulisse. Dünne Story, mittelmäßige Schauspielerkunst und das Tourett-Syndrom als Lachmuskulatur Stimulanz.
Ich weiß nicht...
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
flimflam31 Tue, 30 Aug 2011 11:49:21 -0000
Kommentar löschenMit spielender Leichtigkeit und einem nicht über die 87 Minuten abfallenden Humor wird eine Krankheit in ein komödiantisches Märchen verpackt, das durch sympatische Darsteller und eine grandiose Jasna Fritzi Bauer als Eva glänzt. Das eigentliche Thema des Tourette-Syndroms steht immer im Vordergrund, wird aber nicht ins Lächerliche gezogen, ist nicht zu gewichtig und ein Hauch Ernsthaftigkeit fliegt trotzdem mit. Optisch ist der Film in warmen Tönen gestaltet welches die Sympatie und die märchenhafte Form unterstreicht.
Die kreativen Einfälle des Autoren wie zum Beispiel der "Titelsong" namens "Arschlicht", Evas Liebe zu Molchen oder die absurden Empfehlungen von Evas Therapeutin runden das Ganze zu einem fröhlichen, humorvollen aber auch Hintergründigen Film ab der in erster Linie eines macht, nämlich Spaß.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
gabyD Sun, 21 Aug 2011 09:53:24 -0000
Kommentar löschenLiebeswerte und schräge Familie. Ein absolut sehenwerter deutscher Film.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
chriskaps Tue, 07 Jun 2011 11:40:39 -0000
Kommentar löschenLustig, skurril, rührend und fantastisch gespielt von Jasna Fritzi Bauer. Ich habe "Vincent will meer" nicht gesehen, kann also kein Vergleich ziehen, aber dieser Film hat mir echt Spaß gemacht. Vor allem kann man dankbar dafür sein, dass der Film nicht die Moralkeule schwingt, sondern mit einer leichten Ernsthaftigkeit mit der Krankheit umgeht.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
Schlegel Wed, 06 Jul 2011 10:23:17 -0000
Antwort löschenJa, schöner Song.