Ein Zuhause am Ende der Welt

A Home at the End of the World (2004), US
Laufzeit 97 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 09.12.2004

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6.0 Kritiker
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von Michael Mayer, mit Colin Farrell und Erik Smith

Der Film beschreibt den Lebensweg zweier Jungen von ihrer Schulzeit in Ohio, über eine Ménage á Trois mit einer älteren Frau in New York bis zum gemeinsamen Haus auf dem Land. Dabei porträtiert der Film einerseits typische Momente der Siebziger und frühen Achtziger Jahre, mit all den Gegensätzen, die sich zwischen einem langweiligen Vorort und dem exaltierten East Village auftun. Andererseits beobachtet er das Heranwachsen der zwei Jugendfreunde, ihre wechselnden sexuellen Neigungen und ihren Umgang damit. Er zeigt ihre Sehnsucht nach Gefühlen, die sich über konventionelle Maßstäbe hinwegsetzen können, aber auch ihre Hingabe an beständige Werte wie eine Familie oder ein Zuhause. Trotz aller sexuellen Turbulenzen ist es vor allem die Geschichte von einer, vielleicht sogar von zwei großen Lieben, die dieser Film erzählt. Wie das Schicksal so spielt, beziehen Bobby und Jonathan – nachdem sie sich Jahre lang aus den Augen verloren hatten – eine gemeinsame Wohnung in New York. Jonathan ist schwul, während Bobby eine wilde Beziehung mit der dritten Mitbewohnerin Claire anfängt. Doch als Claire ein Kind von Jonathan will, werden die Dinge kompliziert. Der Film basiert auf einem Roman von Michael Cunningham, der auch schon die Vorlage zu “The Hours” lieferte.

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Cast & Crew


Kritiken (2) — Film: Ein Zuhause am Ende der Welt

D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard

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6.0Ganz gut

Vielleicht liegt es an Mayers Inszenierung, dass das Drama eher unentschieden bleibt: So sorgfältig dieser nämlich die Moden der verschiedenen Jahrzehnte heraufbeschwört oder das Geschehen mit den entsprechenden Songs der Ära unterlegt, so ungebrochen glaubt er an den guten Willen seiner Charaktere. Deren Auseinandersetzungen bleiben aber schlicht zu lapidar, um den Anstrengungen um ein Ersatzheim die nötige Dynamik zu verleihen.

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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter

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5.0Geht so

Wie so oft leidet die Erzählung durch die Verfilmung erheblich. Insbesondere Bobbys Charakter bleibt eher undurchsichtig. Daran kann auch der sonst so überzeugende Colin Farrell nichts ändern. Und die Grenze zwischen sensibler und sentimentaler Inszenierung wird mehr als einmal überschritten. Doch in Stimmung und Ausstattung gelingt dem Independent-Film ein schönes Zeitporträt, in dem sich durchaus nostalgisch schwelgen lässt.

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Kommentare (3) — Film: Ein Zuhause am Ende der Welt

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Kreaexo

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Bewertung6.5Ganz gut

Der Film "Ein Zuhause am Ende der Welt" ist genau das, was er sein will: Ein durchaus kurzweiliges, einfühlsames Vergnügen für zwischendurch, mit sympathischen Darstellern, hörenswertem Score, charmanten Dialogen und einer guten Storyline. Für mehr fehlt es dem Plot etwas an Potential. Aber das seh ich in diesem Fall nicht so eng.

Darüber hinaus wird der komplexe Werdegang der auftretenden Charaktere gut in Szene gesetzt. Ohne Tabus, was ich "Ein Zuhause am Ende der Welt" hoch anrechne.
Das Resultat des Films ist dieser Dialog:
"Wieso sind die Guten immer schwul?" - "Bobby ist nicht schwul, weißt du? ... Ist auch schwer zu beschreiben, was Bobby eigentlich ist.", welcher in der Mitte der Laufzeit geäußert wird und einen bis zum Ende begleitet.

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GunSpeed

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Bewertung7.0Sehenswert

Gutes Drama mit einem überzeugenden Colin Farell! Der Film wird zwar geplagt von einigen Längen ... jedoch ist das Ende umso lohnender. Schöne, abwechselnde Musikeinlagen wiegen der emotionalen Schwere entgegen!

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1oOwaCk

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Bewertung4.5Uninteressant

Die meiste Zeit hab ich mich gelangweilt. Auch Colin Farell hat mir in seiner Rolle nicht sonderlich zugesagt. Hätte man besser machen können.

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