Eine ganz normale Familie
Ordinary People (1980), US Laufzeit 124 Minuten, FSK 12, Drama
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Keine
von Robert Redford, mit Donald Sutherland und Mary Tyler Moore
Calvin und Beth Jarrett (Donald Sutherland und Mary Tyler Moore) sind ein wohlhabendes Ehepaar, dessen Leben aus den Fugen gerät, nachdem ihr ältester Sohn bei einem Bootsunfall tödlich verunglückt ist. Conrad (Timothy Hutton), der jüngere Sohn, wird seit dem Ertrinken seines Bruders von Schuldgefühlen und Selbstmordgedanken gequält.
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Cast & Crew
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Robert Redford
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Donald Sutherland
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Calvin Jarrett
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Mary Tyler Moore
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Judd Hirsch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Tyrone C. Berger
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Timothy Hutton
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M. Emmet Walsh
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Swim Coach
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Adam Baldwin
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Stillman
Regie
Schauspieler
-
Elizabeth McGovern
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jeannine Pratt
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Dinah Manoff
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Fredric Lehne
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James Sikking
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ray Hanley
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Basil Hoffman
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Scott Doebler
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jordan Jarrett
-
Quinn K. Redeker
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Michael T. Weiss
-
Alvin Sargent
- Genre
- Drama
- Zeit
- 1980er Jahre
- Ort
- Chicago
- Handlung
- Chor, Familienkonflikte, High School, Psychiatrie, Schuld, Schuldgefühl, Selbstmordversuch, Sterben und Tod, Suizid, Therapie, Trauer, Verlust des Sohnes
- Stimmung
- Berührend, Spannend
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails Eine ganz normale Familie
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Kritiken (1) — Film: Eine ganz normale Familie
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Die Geschichte selbst ist überschaubar, sie bebildert den allmählichen Verfall eines bürgerlichen Ideals, wie ein gut situiertes Ehepaar an der Kälte ihrer Beziehung scheitert, wie ein Ehemann und Vater nicht den patriarchalischen Erwartungen gerecht werden und dadurch die Ansprüche seiner Gesellschaft nicht erfüllen kann, wie ein Sohn die Schuldkomplexe am Unfalltod seines Bruders zu bewältigen sucht. Redford zeigt gewöhnliche Probleme in mehr oder weniger gewöhnlichen räumlichen Situationen. "Ordinary People" wirkt immer ein wenig gestellt in dem was er darstellen soll, doch gerade diese gewisse Künstlichkeit, die überhöhte Sicht verleiht ihm auch eine besondere Note – ein hinsichtlich seiner standardisierten, klassischen, beinahe archetypischen Settings sowohl ästhetisches, als auch inhaltliches Prinzip, das später vor allem Alan Ball aufgriff. [...]
Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare (3) — Film: Eine ganz normale Familie
Kommentar schreibenhoffman587 2011/09/23 16:47:54
Kommentar löschenOrdinary People
Es war eine Nacht, niemand hätte es wahrscheinlich gedacht, doch es passierte, das Unerwartetste von allen passierte. In dieser Nacht, es war die Nacht von der Oscar-Verleihung im Jahre 1981, in der gewann ein Film gleich 4 Oscars, niemand hätte damit gerechnet, niemand würde heute bei den Konkurrenten überhaupt auf den Gedanken kommen, doch es passierte... das Familiendrama von Robert Redford "Eine ganz normale Familie" aus dem Jahre 1980 nach dem gleichnamigen Roman von Judith Guest triumphierte über die heute hochangesehen Werke "Der Elefantenmensch" von Lynch und "Wie ein wilder Stier" von Scorsese, die großen Favoriten des Abends, der kleine Außenseiter gewinnt, eine echte Überraschung, ob diese Preise nun gerechtfertigt sind oder nicht ist dabei völlig irrelevant. Und ich möchte betonen, dass ich den werten Academy Award nicht als großen Granat für brillante Filme sehe. Doch Fakt ist und bleibt diese Geschichte nimmt mit, dies mag vielleicht in der heutigen Zeit schon arg konstruiert wirken, von der Story her, dennoch muss ich dem entgegen bringen: Nein, ich empfand diesen Film als ehrlich und glaubwürdig gemacht. Eine Geschichte über eine zersplitterte Familie über gewöhnliche Menschen...oder nicht...
Wie gesagt eine durchaus tragische Handlung, eine schwierige Thematik die Verarbeitung des Todes einer geliebten Person, nicht besonders innovativ, aber umso einnehmender präsentiert: Sie hatten eine Vorstadthäuschen, sie waren im Golfclub, sie waren 4 Personen: Mutter, Vater und die beiden Söhne. Ein perfektes Leben, das der Calvins. Doch diese heile Welt zerbricht, wird zerstört und geht in Flammen auf als der älteste Sohn beim Segeln tödlich verunglückt. Danach ist die Welt anders...sein Bruder Conrad macht sich Vorwürfe wegen dem Tod seines Bruders und fällt in tiefe Depressionen. Und auch zwischen den beiden Erwachsenen, den Eltern, scheint es auch nicht mehr zu sein wie früher..
Nun also holte Redford für seinen Regiedebüt eine erstklassiges Ensemble mit ins Boot. Als Machtier der Familie, als Herr des Hauses Calvin Jarrett, den Selbstzweifel plagen darf ein großartiger Donald Sutherland agieren, wirklich sehr tragisch und voller Kraft spielt er seinen Part, man spürt seine tiefe, innere Schwäche. Sutherland vermag dies in jeder Minute famos rüberzubringen, zu jedem Moment. Als seine Ehefrau Beth dürfen wir hier noch Mary Tyler Moore bewundern, sie strahlt in ihrer Rolle (wie auch schon Sutherland) auf einem schauspielerisch-hohem Niveau gespielt. Besonders bewundernswert ist hier ein unscheinbarer Junge, es war seine erste große Filmrolle, für die er dann gleich seinen Oscar einsackte. Ich rede hier vom fantastischen spielenden Timothy Hutton, absolut unglaublich in seiner (ich betone es nur zu gerne) ERSTEN Rolle, das ist wirklich ganz große Klasse, sehr eindringlich gespielt und dabei absolut überzeugend. Abgerundet wird das Ganze zudem dann noch von Judd Hirsch als Psychiater Dr. Berger, auch hier bewegt sich der Akteur Hirsch auf einem hohen Level, exzellent übernimmt er seine Tolle, er ist der, der enthüllt, versucht der Familie zu helfen wo es geht und Conrad aus seiner tiefen Spirale des Trauers herauszuholen. Ein Top-Cast auf jeden Fall.
Dazu ist Redfords erste Regie auch wirklich sehr gut gelungen. Sehr einfühlsam für seine Charaktere, wie gesagt durchaus eindringlich und tragisch gezeigt, wenn auch irgendwie optimistisch am Ende, schön sensibel erzählt. Redford setzt eben auf eine intelligente und für mich durchaus spannende Erzählweise, lässt seinem Werk beziehungsweise seine Figuren Zeit sich zu entwickeln, um sie zu verstehen und um sie so dem Zuschauer näherzubringen. Trotzdem kleine Längen gab es dann doch für mich.
Die Kamera wird zudem in dem Masse einfach geführt, die Bilder selbst heute vielleicht schon etwas eingestaubt und mit Haltbarkeitsdatum verziert, ganz klar bemerkt man dem Film sein Alter an beziehungsweise was auch teilweise seinem relativ niedrigem Budget geschuldet sein müsste für das Redford ganze Arbeit geleistet hat, in Hinsicht auf die Qualität, da er somit immerhin auf das Nötigste setzt (positiv gesehen) und auf unnötige Effekthascherei in Bezug auf die Glaubwürdigkeit seines Werkes verzichtet, denn der Filme hat auch seine großen Sequenzen, die erstklassig abgefilmt werden.
Weiterhin wurden die Charaktere beim besten Willen grandios gezeichnet, ja es mag schon kleine Klischees im Aufbau zu geben, doch wird das perfekt retuschiert von der trotzdem authentischen Gestaltung ihrer Hintergründe. Verbunden dann auch auch noch mit einer ordentlichen Portion Tiefgang und das alles vermischt mit einer emotionalen Wucht der Figuren bzw. Protagonisten und natürlich wurden in das Drehbuch auch starke Dialoge integriert, bei dem die Darsteller ihre innere Energie genial ausüben können.
Unter Strich bleibt für mich dann "Eine ganz normale Familie" ein ausgezeichnetes Regiedebüt von Redford ist, in Form einer tiefgründigen und stark inszenierten Charakterstudie mit kraftvollen Darstellern...vollkommen zu Unrecht vergessen...wenn auch nicht perfekt...
bedenklich? 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 5 Antworten
Andy Dufresne 2011/09/23 22:32:04
Antwort löschenGafällt Mir ! (Drücker geht nicht) Will ich auch schon ewig sehen...
hoffman587 2011/09/23 22:34:55
Antwort löschen@Andy: Danke, versuchs al bei der Startseite, da müsste der eigentlich immer gehen so weit ich weiß:D
Aber egal, muss du nachholen;)^^
Film wie auch ButtonXD
Andy Dufresne 2011/09/23 22:46:12
Antwort löschenDas Erste hab ich grad nachgeholt ;D
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hoffman587 2011/09/23 22:47:30
Antwort löschenJetzt muss aber schnell das Andere folgen, Redford-Filme muss man eh immer gesehen habe:)
Andy Dufresne 2011/09/23 22:48:12
Antwort löschenEbend...;D
dAJaro 2010/11/02 20:16:19
Kommentar löschenBordinary beople: bedingt besonders brisante Berieselung, bedürfte Bombenbeziehungen, beileibe bessere... Bilme?
Wie auch immer: Ordinary People ist kein B-Movie, auch wenn der Film trotz Oscarstatus nicht in der A-Liga mitspielt. Wäre die Kinematographie etwas (stärker) vom europäischen Cinéma d'Auteur beeinflußt, so dass nicht beim Betrachten der Bilder dieses Gefühl eines 08/15 Dramas aufkommen würde, könnte die durchaus höchst spannende Geschichte mit ihren gar nicht mal schlechten Dialogen in einer höheren Liga spielen.
Wer jedoch noch keinen Bergmann, Antonioni, Herzog oder ähnlichen gesehen hat, der wird hier sicherlich noch entzückter sein als ich es bin.
Definitiv einer der besseren Oscarsieger!
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spanky 2009/12/12 21:51:08
Kommentar löschenBedrückend, befremdlich, beeindruckend, but beyond boring!
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