Eine Insel namens Udo

Eine Insel namens Udo (2011), DE Laufzeit 81 Minuten, FSK 6, Komödie, Kinostart 16.06.2011


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von Markus Sehr, mit Kurt Krömer und Fritzi Haberlandt

In Eine Insel namens Udo wird Hauptdarsteller Kurt Krömer von seinen Mitmenschen quasi nicht wahrgenommen, bis Fritzi Haberlandt in sein Leben tritt.

Wie stellte Johannes Mario Simmel damals fest: Niemand ist eine Insel. Aber es gibt sie doch, nämlich: Eine Insel namens Udo. Aber – um im Bild zu bleiben: Tief im Inneren lebt Udo (Kurt Krömer) auf der Insel der Unseligen. Zwar hat er es sich ganz gemütlich eingerichtet in seiner Isolation, und das Nichtwahrgenommenwerden seiner Person erweist sich als durchaus praktisch in seiner Funktion als Kaufhausdetektiv – doch etwas fehlt. Dass dieses Etwas auf den Namen Jasmin (Fritzi Haberlandt) hört, muss er allerdings erst lernen.

Hintergrund & Infos zu Eine Insel namens Udo
Eine Insel namens Udo ist das Spielfilmdebüt von Regisseur Markus Sehr. Der eingangs zitierte Romantitel bezieht sich auf eine Aussage des bedeutendsten metaphysischen Dichters John Donne. Während Fritzi Haberlandt in der deutschen Film- und Fernsehlandschaft schon länger etabliert ist (Nichts als Gespenster, Freischwimmer – in beiden Filmen an der Seite von August Diehl), ist Eine Insel namens Udo die erste Hauptrolle fur Kurt Krömer. Seinen ersten Kinoauftritt hatte er noch ohne Vornamen (Herr Bubback) in der Komödie Wo ist Fred? mit Til Schweiger. (EM)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Eine Insel namens Udo
Genre
Komödie
Zeit
2010er Jahre
Ort
Köln
Handlung
Chaos, Ehrgeiz, Einsame Insel, Einzelgänger, Glücklich, Hotelmanager, Identität, Isolation, Kaufhaus, Kaufhausdetektiv, Lebensfreude, Liebeswirren, Mann-Frau-Beziehung, Verlieben, soziale Isolation
Stimmung
Romantisch, Witzig
Zielgruppe
Familienfilm
Verleiher
Warner Bros./X-Verleih
Produktionsfirma
HUPE Film- & Fernsehproduktion, Little Shark Entertainment

Kommentare (43) — Film: Eine Insel namens Udo


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timotion

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Bewertung7.0Sehenswert

Cleverer Plot mit reichlich Charme. Und wer hätte gedacht, dass Kurt Krömer zwar nicht witzig sein, aber schauspielern kann!

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RoosterCogburn

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Bewertung6.0Ganz gut

Udo leidet unter Schwersichtbarkeit. Ein Defekt, eine Behinderung oder eine schlichte Seltenheit im Rahmen seiner Individualität. Udo ist ein „menschlicher blinder Fleck“ - quasi ein „Unsichtbarer“. Die Handlung beginnt mit fiktiven Dokumentarfilmaufnahmen, die das angeblich weltweit auftretende Phänomen beschreiben, ein „bizarres Krankheitsbild mit hoher Dunkelziffer“. Die Unsichtbaren leben gefährlich. Sie werden ignoriert, angerempelt und überfahren. Nur wenn sie andere berühren oder aus kurzer Entfernung ansprechen, werden sie bemerkt.
Der Beruf des Kaufhausdetektivs ist für Udo (Kurt Krömer) daher wie geschaffen. Weil ihn sowieso keiner sieht, wohnt er unbehelligt in der Sportwarenabteilung seiner Arbeitsstelle in einem Zelt. Nur die schrille Verkäuferin, Transe Amanda, kennt sein Geheimnis und ist für ihn da. Doch dann lernt er die ebenso merkwürdige Jasmin (Fritzi Haberlandt) kennen.

Krömer spielt anrührend die Parodie des Überangepassten, den die Liebe sichtbar macht. Für Udo keine angenehme Erfahrung. Nun wird sein Leben zum sozialen Hindernislauf. Im Schutz der Schwersichtbarkeit hat er sich der Konfrontation mit anderen Menschen entziehen können und hat weder Etikette noch Smalltalk drauf. Dem Film mangelt es nicht an komischem oder dramatischem Gespür. Es sind durchaus Momente subtiler Komik nahe am Tragischen zu finden. Doch der Film ist leider nicht konsequent genug. Er tritt auf der Stelle. Das gilt für die Charakterentwicklung und die (leider viel zu absehbare) Moral der Geschichte inklusive happy ending.

Wenn man über die Unausgegorenheit der Produktion hinweg sieht, für die Skurrilität und die absurde Ausgangsposition etwas über hat, dann kann man dem Film durchaus eine Form der etwas anderen Unterhaltung abgewinnen. - Kurt Krömer–Fans werden sich freuen den Komiker einmal anders zu erleben.

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DonJohnOneIsOn

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Bewertung7.0Sehenswert

"Und jetzt Hannelore Elsner als Anne Frank."
Skurill und nett.

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dannydiaz

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Bewertung7.0Sehenswert

endlich einfach mal eine nette deutsche Komödie

- endlich spielt sie mal nicht in berlin
- endlich mal etwas mut für skurilles
- endlich mal mit gefühl für stil und ästhetik, fernab von hochglanz keinohrhasenlook
- endlich mal auch modisch etwas anders und stilsicherer austaffiert
- endlich mal ein... ok das ende ist halt dann doch wie "immer"

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Subway

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Bewertung9.0Herausragend

Auf seine gekonnte stille Art und Weise ist dieser Film eine erfrischende Abwechslung zum etwas lauten Till Schweiger/Matthias Schweighöfer-Komödieneinerlei.
(Gott liest sich das prätentiös---)

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frauNovember

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Bewertung7.5Sehenswert

der kurt ist da so ungewohnt putzig :) ein kleiner, leiser kunstfilm zum schmunzeln.

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viewer

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Bewertung4.5Uninteressant

Nette Idee, nette Szenen, aber in der Umsetzung merkt man doch immer wieder, dass es ein Debutfilm ist. Der Humor war nicht immer mein Fall.

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randauer

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

so schön schrullig.

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jacker

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Bewertung7.0Sehenswert

Kurt Krömer ist in meinen Augen einer der großartigsten und zynischsten Bühnenfiguren, die dieses Land vorzuweisen hat, entsprechend euphorisch habe ich damals auf die Ankündigung, dass Kurt einen Film drehen wird reagiert. Noch viel euphorischer stimmten mich die News, dass Krömer damals zur Vorpremiere im heimischen Kino vor Ort sein würde.

Kurt Krömer in the house - Pflichtprogramm! Adrett gekleidet - dieses mal leider ohne Hose Modell "rumänischer Nuttenpreller" - dafür mit dem üblichen trocken-schwarzen Humor bewaffnet, hat er den Saal vor dem Film eine halbe Stunde entertainet und war (natürlich) absolut zum brüllen. Alles gut soweit, EINE INSEL NAMENS UDO fand ich danach jedoch einfach nur okay, mehr leider nicht..
Ich mochte die Prämisse, die Figuren und die Gags der ersten dreiviertel Stunde, empfand den (kurzen) Rest jedoch als zu schwammig - man kennt es ja, dass eine gute Idee im Laufe eines Filmes im Sande verläuft, oder schlichtweg überstrapaziert wird.

Als ich dem traurig-verschüchterten Udo nun zum zweiten mal beim Leben in Unsichtbarkeit beiwohnen durfte, fragte ich mich nach Ende der kurzweiligen 75min tatsächlich wann (und vor allem warum) der Film mich im ersten Durchgang verloren hat?

Ich kann es mir nicht mehr beantworten, denn er ist unheimlich niedlich geschrieben, folgt besagter außergewöhnlichen Idee, hat Kurt Krömer und andere tolle (kauzige) Schauspieler im Cast, einen bewusst gewählten, stylisch fotografierten Indie-Look und eine ganze Menge wohl überlegten Humor, der auch gerne mal etwas mit gängigen RomCom-Klischees spielt!

Inhaltlich also Top! Schauspielerisch muss man klar sagen: Kurt ist nicht der Über-Schauspieler, aber vor allem ist Udo im Film nicht Kurt Krömer auf der Bühne. Die Erwartung, einen Berg an schwarzem Krömer-Humor serviert zu bekommen, kann also (wie es wohl bei mir der Fall war) zu leichter Enttäuschung führen.

Wer aber diese Erwartung aus dem Kopf verdrängt und deutschen Komödien marginal etwas abgewinnen kann (oder einfach nur Kurt Krömer als Person mag), wird hiermit kaum was falsch machen!
Locker leichter Streifen!

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marcowski

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Bewertung6.0Ganz gut

Einfach gestrickte aber witzig sympathische Romanze, die zum Ende hin leider etwas abflacht. Die Rolle des Udo passt zum Krömer aber wie die Faust aufs Auge.

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Kill_Diether

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Bewertung2.0Ärgerlich

Das soll soll eine Hommage an die "Unsichtbaren" in unserer Gesellschaft sein? In Köln begegnen sich zwei Herzchen. Drumherum auch nur Herzchen. Trotz K. Krömer bleibts leider typisch herzlich deutsch. Stinklangweilig.

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hoelzelord

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Bewertung7.0Sehenswert

Einfach nur ein schöner Streifen

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darkmyself

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Bewertung1.0Ärgerlich

Hab nach 40 Minuten ausgemacht! Der Anfang top, die Idee top, die Umsetzung absoluter Bockmist! Man hätte hier wesentlich länger die Besonderheit seiner Unsichtbarkeit ausreizen können, was er alles damit anstellen kann usw. Die Begegnung mit seiner Flamme absolut lächerlich, flach usw. Eig schon reine Zeitverschwendung diesen Kommentar zu schreiben, deshalb jetzt auch ENDE! keine Empfehlung der Film!

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Dudeness

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vielleicht noch einmal eine Nacht drüber schlafe und dann noch einmal angucken. Eine 1,0 hat er beileibe nicht verdient, ist ja nicht "From Paris with Love", oder "The Boondock Saints 2" ;):)


killerfish

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Ich habe leider nur 30 Minuten geschafft. Dieser Krömer spielt Udo nicht nur unsichtbar, sondern auch stinklangweilig, als wäre er auf Valium. Einfach nur nervig!


deevaudee

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Bewertung5.0Geht so

In Köln den Berliner Dialekt zu verbergen?

Dann kiek dir ma den an Keule, und ick schwör dir, da krichste rischtisch Glupschogenfäule, ick sags dir Alter! Nach juut eener Stunde Flimmerschau, weeste wat ick meene!

Mal im ernst, ich hätte nach der Internationalen Show, und na du alte Kackbratze, sowas vom Kurti ja nicht erwartet. Zumindest, diese tiefe, und diese Überzeugung, er sei so Donnermichkuckkuck den man nicht sieht, so authentisch rüber zu bringen, fand ich schon erstaunlich. Weil man sein nonschalonte Klappe und seinen "speziellen" Humor ja eigentlich kennt.
Zeigt aber auch, dass er ein wenig mehr drauf hat, statt blöde quatschen und "Promis" die Leviten zu lesen. Aber wie viele deutsche Filme, leidet auch der Film an den typischen, ist es keine Liebesfilm, ist es eine Kömidie. Stop, moment, wir machen eine romantische Komödie.

Überschaulicher Mittelfeldplatz für die Insel Udo. Aber zumindest ist er nicht so platt, wie manch Ostfriesen oder Blondinenwitz.

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Sinister Kid

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fritzi Haberlandt und Kurt Krömer sind einfach ein herrliches Paar. Das passt! Wunderbare Komödie über die Unsichtbaren unter uns.

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syrbal

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

endlich ein film, der meine krankheit ernst nimmt. ja, ich leide auch unter schwersichtbarkeit.

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b_testa

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Bewertung4.5Uninteressant

Hab ich mir gestern auf dvd angeschaut, zum Glück nicht im Kino. Hübsche Idee, zugegeben. Etwas hölzern und mit zuviel Fremdschämpotezial dargeboten, leider. Wär ein guter halbstünder geworden, vielleicht.

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slartidan

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Bewertung9.0Herausragend

Verrückt durchgedrehter Film, der auf kurzweilige Weise die Geschichte eines Mannes erzählt, der einfach nicht gesehen wird. Künstlerisch überspitzt gezeichnete Charactere und eine freundlich, fröhliche Stimmung machen den Film zu einer tollen Empfehlung für einen unterhaltsamen Filmabend. Der einzigartige Humor liegt genau auf meiner Wellenlänge!

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gaunab

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Bewertung7.0Sehenswert

Storytechnisch hatte er nicht allzu viel zu bieten, jedoch war die Grundidee sympathisch. Kurt Krömer macht seine Sache gut und hat mir schlussendlich auch zu einigen Lachern verholfen! Etwas seicht, jedoch sympathisch und unterhaltsam. Seine Show ist alles in allem noch einen Tick besser.

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Matilda

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Bewertung7.5Sehenswert

also den Kurt mag ich ja sehr, seine Kurt Krömer Show ist schon ziemlich skurril, mutig und witzig, sein Film überzeugt mich nicht 100%ig, zeitweise etwas laienhaft, aber er hat mich gut unterhalten und nackt wollte ich ihn schon immer mal sehen :-))

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